TL431 als Shunt Regulator ungenau

OP Persönliche Seite #4152173
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Hi,

ich habe ein Problem mit angehängter Schaltung. Ich möchte sie als 
relativ genaue Spannungsquelle verwenden.

Die Ausgangsspannung ändert sich proportional mit der Eingangsspannung.
z.B. 6V ein, 4V aus, gehe ich dann mit der Eingangsspannung hoch, geht 
auch der Ausgang hoch.

Bei Lasten um ca. 500mA geht die Spannung am Ausgang um ca. 0,5V 
herunter.

Kann mir jemand evtl sagen, wo hier der Fehler liegt oder wo ich suchen 
muss?

Danke,
Nils
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Gast #4152184
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Hallo Nils,

ich habe mal gelernt die Referenzspannung ist von Regelkreis und der 
Versorgungsspannung zu entkoppeln.

Das ist beides nicht der Fall.

Evtl. ist auch dein Netzteil zu weich für 500mA + Verwaltung.
OP Persönliche Seite #4152283
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Ich habe jetzt die Unterschiede angeglichen.

Einen 10nF-Cap von REF nach K des TL431, einen Basisvorwiderstand von 32 
Ohm am BC546 und eine 4k7 von der Basis des BD243 zum Emitter. Immer 
noch genau das selbe...

>ich habe mal gelernt die Referenzspannung ist von Regelkreis und der
>Versorgungsspannung zu entkoppeln.
Kannst du mir einen Tip geben, was deiner Meinung nach geändert werden 
soll?
Wie entkoppel ich dort den TL431?

Ach ja und das Netzteil bringt 30V/3A max.
#4152295
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Nils S. schrieb:
> Einen 10nF-Cap von REF nach K des TL431, einen Basisvorwiderstand von 32
> Ohm am BC546 und eine 4k7 von der Basis des BD243 zum Emitter. Immer
> noch genau das selbe...

Michael Bertrandt schrieb:
> Ist das wirklich so schwer, einfach mal das Datenblatt des verwendeten
> IC zu lesen
> Figure 29. Precision High-Current Series Regulator
> Hast du in der Grundschule keine "finde den Unterschied" Bilderrätsel
> gelöst ?

Gleich wird Dir sicher der Herr "Laberkopp" den entscheidenden Tipp 
geben, denn sein Fachwissen ist mit Sicherheit genauso überragend, wie 
sein Benehmen....

SCNR
Gast #4152445
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Nils S. schrieb:
> Bei einem Anstieg von 8,5V auf 12V am Eingang und eingestellten 5,5V
> Ausgangsspannung habe ich 5,5V bis 6,2V am Ausgang.

Verschiebt sich im Bereich Eingangsspannung 10V-12V auch noch was, oder 
kommt die Verschiebung nur im Bereich 8,5V-10V?

Hast du mal mit dem Oszi nachgemessen, ob der Ausgang evtl. vor sich hin 
schwingt?
(Firma: matzetronics) #4152808
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Nils S. schrieb:
> tl431-nw2.png

Du bist im Moment auf dem besten Weg, ein selbstschwingendes System zu 
bauen, C1 dämpft ja keineswegs den Regelkreis, sondern koppelt munter 
Steuereingang mit Regelausgang. Der TL431 ist sowieso schon innerhalb 
gewisser Grenzen schwingfreudig, aber so provozierst du das geradezu.

Schalte C1 wenigstens gegen Masse und denke über einen C über A und K 
des TL431 nach. Dabei allerdings musst du wirklich das Datenblatt 
anschauen, denn es gibt beim 431 einen Bereich für C's, bei dem er sehr 
unstabil wird.
Gast #4152820
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Matthias Sch. schrieb:
> dämpft ja keineswegs den Regelkreis, sondern koppelt munter
> Steuereingang mit Regelausgang. Der TL431 ist sowieso schon innerhalb
> gewisser Grenzen schwingfreudig, aber so provozierst du das geradezu.

Im Gegenteil, Ausgang und Eingang sind gegenläufig, der Hersteller 
weiss, wie sein Chip funktioniert. Ohne Ausgangskondensator wird es aber 
wohl nicht stabil, und der Aufbau spielt auch noch eine Rolle.
Persönliche Seite #4152827
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Da hier schon dreimal "Datenblatt" und eimal "RTFM" steht, kann der TO 
ja vielleicht mal erklären, warum er das nicht mit einem PNP-BJT macht:

http://www.ti.com/product/TL431/datasheet/applications_and_implementation#SLVS543img7988

^^ Figure 31

Wenn die gewünschte Spannung hoch genug ist und der TO eine Heizung 
bauen möchte ;-), gehen ja auch zwei PNP-BJT als Darlington.
Der MJ2955 ist billig und hat den Kühlkörper schon eingebaut.

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