Quelle für abgeschlossene Helical Resonator

Gast #2305636
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Hi, Freunde der Meter- bis Dezimeterwellen,

wo gibt es helical resonator zu kaufen, wie sie in 70cm-Rx und Tx gern 
verbaut werden, aber nicht wie gewöhnlich mit dem heißen, hochohmigen 
Ende im Resonator, sondern am Anschlusspunkt?

Für 500 MHz und höher habe ich genügend viele koaxiale 
Viertelwellenresonatoren mit Dielektrika mit großem Verkürzungsfaktor. 
Aber nicht für den VHF-Bereich.

Die naheliegende Lösung wäre: Handelsüblichen helical resonator nehmen, 
Innenleiter abwickeln, längeren Draht als Innenleiter neu aufwickeln und 
am "Dach" des Gehäuses mit diesem verlöten. Dann ist der Kurzschluß oben 
und die gewünschte hohe Impedanz unten.
Aber ich suche eine Lösung, die für eine Kleinserie weniger nach 
Bastelei aussieht.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #2305985
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Hi, Christoph,

Danke.
> Die Neosid-Einzelkreise sind für hohe Frequenzen praktisch
> Helixresonatoren, bei denen beide Anschlüsse herausgeführt sind:

Aber welche meinst Du genau? Ich kenne dort die Helix-Kreise der Reihen 
7 und 10, deren einer Anschluß "in/out" gekennzeichnet ist, und bei 
manchen ist eine Koppelwindung in der Nähe dieses kalten Endes 
herausgeführt. Das heiße Ende bleibt innerhalb des Gehäuses ohne Kontakt 
nach außen.
Rein technisch ließe es sich bei einem stehend montierten Helixkreis ja 
auch gar nicht an den Wicklungen vorbei zum Fußpunkt führen. (Naja, 
vielleicht koaxial in einer Ecke des Gehäuses, aber das habe ich auch 
noch nicht gesehen.)

Weiter hinten im Katalog Teil 3 finde ich "vorabgeglichene 
Filterspulen", natürlich mit zwei Kontakten, aber das sind eben kein 
Helix-Kreise.

Spitze fand ich die Helix-Kreise in TV-Umsetzern von Kathrein. Aber die 
waren horizontal gebaut in jeweils einer eigenen Abschirmkammer mit 
einer Drahtwendel aus 3mm versilbertem Kupferdraht. Dadurch waren auch 
mehrere seitliche Zugänge möglich.

Ich erinnere mich an eine weitere Alternative aus dem SMDU von R&S: Die 
Induktivität des VCO (mit BFY90!) war als Helix in einem versilberten, 
runden Becher ausgeführt, stehend montiert. Durch einen langen, 
vertikalen Längsschlitz im Becher waren Drain, Source und Gate des 
Transistors geführt. Muss ne popelige Löterei gewesen sein mit 
Pinzetten.0
Wenn R&S auch eine gute Referenz ist, scheint mir der Längsschlitz doch 
gut zu sein für einiges Herumprobieren.

Ciao
Wolfgang Horn

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