Naja... Für D liegen Ingenieure ja ziemlich genau mittig zwischen
Feuerwehrleuten und Rechtsanwälten - also alles andere als ein
Spitzenplatz.
Aber auch global erkenne ich eher ein gesundes Mittelfeld - immerhin ein
gutes Stück vor Bänkern.
Rheiner schrieb:> Laut einer Studie der GfK sind Ingenieure und Techniker eine der> Berufsgruppen, denen die Bevölkerung am meisten vertraut! Knapp hinter> Lehrern und Ärzten.
Ich traue keinen Leuten, die Lehrern und Ärzten mehr trauen als
Ingenieuren.
Zudem: was ist "der Ingenieur"? Ist das der Wasserträger, der
Excel-Zahlenkolonnen eintippt oder der, der an der Schaltwarte des AKW
sitzt oder der, der Software für die Autoindustrie (z.B. VW)
programmiert?
Lothar M. schrieb:> Ich traue keinen Leuten, die Lehrern und Ärzten mehr trauen als> Ingenieuren.
Hallo,
Ist das nicht logisch ?
Mit wem haben die meisten Menschen denn mehr Kontakt ?
Na sicherlich die Lehrer und Ärzte.
Ein Ingenieur ist ja nicht gerade ein Beruf, der viel mit Kundenkontakt
im breiten Spektrum der Allgemeinheit zu tun hat.
Wenn man mich fragen würde, würde ich auch den Lehrern und Ärzten mehr
Vertrauen entgegenbringen, da man in den meisten Fällen sich diese
irgendwo aussuchen kann.
Freie Wahl der Schule und des Hausarztes (sofern dieser noch Patienten
aufnehmen kann).
Wenn man im Krankenhaus lag und dort erfolgreich genesen konnte, wird
einem das je nach Erfahrung auch noch einiges an Vertrauen in die Ärzte
bringen.
Mit beiden Gruppen pflegt man über Jahre meistens regelmäßigen Kontakt
und baut über lange Zeit dementsprechend ein Vertrauensverhältnis auf.
Die Lehrer sind immerhin während der Schulzeit der pedagogische
Elternersatz und ist Bestandteil der eigenen Erziehung.
Wohingegen der Ingenieur für die meisten immer nur ein unbekanntes
Zahnrädchen in der Entwicklung eines Endproduktes ist, mit dem der
Normalsterblichenie in Verbindung tritt.
Damit meine ich nicht vereinzelte Kundenprojekte, in denen der
Entwicklungsingenieur regelmäßig zum Kunden fährt, um mit ihm das
Projekt zu besprechen.
Lothar M. schrieb:> Zudem: was ist "der Ingenieur"? Ist das der Wasserträger, der> Excel-Zahlenkolonnen eintippt oder der, der an der Schaltwarte des AKW> sitzt oder der, der Software für die Autoindustrie (z.B. VW)> programmiert?
Gerade dieses Beipiel wäre in der heutigen politischen Landschaft ein
Indiz, warum das Vertrauen in Ingenieure sinken könnte.
Solange etwas gut läuft bemerkt niemand etwas, aber wenn mal etwas
schief läuft (siehe Fukushima), ist die Bevölkerung erstmal für lange
Zeit dahingegen sensibilisiert.
Genauso mit der Automobilindustrie.
Solange die Autos fahren und niemandem etwas passiert, ist alles gut,
weil man eben dies auch erwartet. Dafür werden die Leute eben bezahlt.
Sollte dann aber systembedingt etwas schwerwiegenderes vorfallen, nimmt
die Masse gleich Abstand.
Würde die Masse an Leuten direkt mit den Ingenieuren aber in
regelmäßigen Kontakt stehen und könnte sich über Zeit von deren
Kompetenz überzeugen, würden solche Problemfälle nie solche Hysterien
auslösen.
Wenn du mit deinem Hausarzt symphatisierst und er verbockt mal etwas mit
irgendeiner Dosierung, wirst du ihm vermutlich nicht gleich in das
nächste Jahrtausend verklagen, sofern er nicht gerade eine deiner Nieren
auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollte.
Das Problem liegt halt darin, dass viele Ingenieure für einen
gesichtslosen und kapitalorientierten Konzern arbeiten, der meistens nie
sehr vertrauenserweckend daherkommt.
Die Statistik wird meiner Meinung nach vermutlich von eigenständigen
Ingenieurbüros (Bauwesen, etc.) positiv hochgezogen.
Das die Techniker, welche oftmnals auch im direkten Service und
Instandhaltung arbeiten und dementsprechend sich bei ihren Kunden
gutstellen können, ist womöglich auch ein Indiz, warum man noch so "gut"
abschneidet.
Aber wie es schon bereits geschrieben wurde, ist die Liste wenig
aussagekräftig, da man nicht weiß, in welcher Art dieses
Vertrauensverhältnis gemeint ist.
Gruß
Migelchen
Migelchen schrieb:> Ist das nicht logisch ?> Mit wem haben die meisten Menschen denn mehr Kontakt ?> Na sicherlich die Lehrer und Ärzte.
Natürlich ist das so.
Die meisten Leute haben keine Ahnung davon, was Ingenieure wirklich tun.
Und wovon man keine Ahnung hat, das kann man auch nicht richtig
einschätzen.
Mark B. schrieb:> Natürlich ist das so.>> Die meisten Leute haben keine Ahnung davon, was Ingenieure wirklich tun.> Und wovon man keine Ahnung hat, das kann man auch nicht richtig> einschätzen.
Würde ich so unterschreiben.
Es macht halt schon etwas aus, wenn man mit den ausführenden Personen
auch in Verbindung treten kann.
Das ist bei Ärzten Lehrern halt öfter der Fall als bei Ingenieuren.
Wer mag sich schon gerne von jemanden abhängig machen, mit dem er noch
nie ein Wort gewechselt hat?
Also die Umfrage ist schon ein Witz. Denn praktisch jeder Mensch
vertraut irgendwann und meist ständig einer Ingenieurleistung.
Wie viele fahren täglich Auto, steigen in Flugzeuge oder Aufzüge? Und
wie viele Leute würden sich gerne Freiwillig einer Herz-OP unterziehen
oder das eigene Haus anzünden, weil sie dem Arzt oder der Feuerwehr so
stark vertrauen?
Kann man das vergleichen? Natürlich nicht! Das eine ist eben freiwillig,
das andere eine Notlage.
Noch nicht mal in die Schule zu den Lehrern geht man freiwillig. Und
zwar so wohl Schüler als auch Eltern ;-)
Implizit vertrauen also natürlich viel mehr Leute auf Ingenieure als auf
sonst was. Nur sie wissen es wohl nicht.
Das Vertrauen ist auch voll und ganz gerechtfertigt.
Die meisten können alle drei Zahlen auswendig aufsagen und dass ohne die
Finger zu Hilfe zu nehmen...
Cyblord -. schrieb:> Implizit vertrauen also natürlich viel mehr Leute auf Ingenieure als auf> sonst was. Nur sie wissen es wohl nicht.
Damit hast du vermutlich nicht so Unrecht.
Man weiß eben leider nicht in welchem Umfang und unter welchen
Rahmenbedingungen diese Umnfrage / "Studie" geschah.
Wenn jeder der Befragten nur wenige Sekunden Zeit hatte, um zu sagen,
welcher Berufgruppe er mehr oder weniger vertrauen würde, ist das
Ergebnis eher dem Bauchgefühl der Befragten geschuldet.
Das glaube ich aber nicht, da die Ingenieure / Techniker ja nicht allzu
schlecht abgeschnitten haben.
Sie sind halt eher die Helden hinter en Kulissen. :)
Vertrauenswürdig sein ist m.E. keine Eigenschaft die man an einen
Berufsstand festmachen kann.
Unter den Ingenieuren gibt's es genauso Misanthropen, Schlawiner und
ideologisch verbohrte Streithansel wie anderswo. Einfach mal Querbett
durchs Forum lesen.
Abgesehen davon. das mancher der im Job völlig korrekt ist, privat zum
besserwissendes A**ch mutieren kann, der im Nachbarschaftsstreit seine
guten Marnieren völlig vergisst.
Also Statistik in die Tonne klopfen und seine Empathie besser in freier
Wildbahn schärfen.
> Zudem: was ist "der Ingenieur"?
Nee, der Ingenieur ist der, der die neue Welt moeglich macht. Internet,
Smartphone, Autos, Flieger, Haeuser, Bruecken, kurz alles was uns von
Ziegenhuetern auf einem Sandhaufen abhebt.
Ja, die Methoden machen andere Leute, zB Physiker, Forscher im
allgemeinen. Aber die Skalierung auf eine brauchbare Menge machen die
Ingenieure.
Genauso wie die Feuerwehrmaenner die Braende loeschen. Von dem
Hintendran braucht die Bevoelkerung nichts zu wissen.
Oh D. schrieb:>> Zudem: was ist "der Ingenieur"?>> Nee, der Ingenieur ist der, der die neue Welt moeglich macht. Internet,> Smartphone, Autos, Flieger, Haeuser, Bruecken, kurz alles was uns von> Ziegenhuetern auf einem Sandhaufen abhebt.
Eigenlob stinkt.
Es fehlen in der Aufzählung auch Kriegswaffen, elektrische Stühle
(Gaskammern, Injektionssysteme), Abhör- und Überwachungsanlagen,
Betrugs- und Manipulationsvorrichtungen wie zB bei Volkswagen.
Egal welchen Scheiß du bauen willst, es gibt keinen Fachkräftemangel.
Feuerwehrleute sind da wirklich fein raus.
Grüßt
Timm
Timm R. schrieb:> Oh D. schrieb:>> Nee, der Ingenieur ist der, der die neue Welt moeglich macht. Internet,>> Smartphone, Autos, Flieger, Haeuser, Bruecken, kurz alles was uns von>> Ziegenhuetern auf einem Sandhaufen abhebt.>> Eigenlob stinkt.
Nee, das ist gesundes Selbstvertrauen in das eigene Leistungsvermögen.
> Es fehlen in der Aufzählung auch Kriegswaffen, elektrische Stühle> (Gaskammern, Injektionssysteme), Abhör- und Überwachungsanlagen,> Betrugs- und Manipulationsvorrichtungen wie zB bei Volkswagen.
Es gibt halt Ingenieure und es gibt Ingenieure. Genauso wie es gute
Menschen gibt und Gutmenschen. Verantwortlich ist letztlich immer noch
derjenige der das Meisterstück des Ingenieures zum Wohle oder zum
Schaden der Menschheit einsetzt.
Sonst wird noch Adolfs Lehrer in den Knast geworfen, weil, wenn er dem
Adi nicht das Schreiben beigebracht hätte, hätte es "Mein Kampf" nicht
gegeben und damit auch keinen Holocaust.
Zum Wohle,
Richtig, Max,
> traue keiner Statistik die du nocht sebst gefälscht hast ...> Vertrauen in Bezug auf Was??
Auch richtig.
Interessanter als die Statistik ist das Verständnis für den Grund des
Vertrauens.
Das Blau der Augen? Nein.
Wohl aber die Prüfbarkeit der Ergebnisse. Was wir Ingenieure schaffen,
dessen Qualität ist prüfbar. Sollte eine Spannbetonbrücke zu Bruch
gehen, könnten wir wegen fahrlässiger Tötung in den Knast kommen. Also
geben wir uns Mühe. Deshalb kann man uns vertrauen.
Vielen anderen Berufsrichtungen aus ähnlichen Gründen auch.
Leider machen die Tetzels häufig das bessere Geschäft, indem sie
diejenigen abzocken, die mehr Geld haben als Verstand.
Ciao
Wolfgang Horn
Oh D. schrieb:> Ja, die Methoden machen andere Leute, zB Physiker, Forscher im> allgemeinen. Aber die Skalierung auf eine brauchbare Menge machen die> Ingenieure.
Die Ing. machen eher das planerische umsetzen des Erforschten
in die Praxis, aber die Praxis machen dann die Ausführenden,
wie Techniker, Facharbeiter, Gesellen etc. Ohne Proletariat
würden die Akademiker schön alt aussehen.
> Genauso wie die Feuerwehrmaenner die Braende loeschen. Von dem> Hintendran braucht die Bevoelkerung nichts zu wissen.
Feuerwehrmänner gehören gewöhnlich zur Arbeiterschicht.
Ingenieure findet man da eher selten und wenn, dann in leitender
Funktion, z.B. als Brandinspektor, Brandrat. Ich weiß das nämlich,
weil meine Familie da belastet war.
Zu der Statistik: Wo sind denn da Foren-Moderatoren einzustufen?
Wolfgang H. schrieb:> Sollte eine Spannbetonbrücke zu Bruch> gehen, könnten wir wegen fahrlässiger Tötung in den Knast kommen. Also> geben wir uns Mühe. Deshalb kann man uns vertrauen.
Interessant, dass du gerade das Beispiel erwähnst:
http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/unfall-autobahnbaustelle-schraudenbach-a7-100.html
Wenn es am Baugrund oder Material lag, dann wird ein Ingenieur das
ganze auch zu prüfen und zu verantworten haben.
Da kann es natürlich auch mal zu Versäumnissen kommen, vor allem
weil im Bauwesen viel mit Annahmen und Vermutungen gearbeitet wird
und wenig überprüft wurde/wird. Da kann es genauso versteckte Mängel
geben, die kein TÜV überprüft, weil das nicht vorgeschrieben ist.
Migelchen schrieb:> pedagogische
Man schreibt das Wort mit einem Umlaut und nicht mit einem vokal.
Wolfgang H. schrieb:> Sollte eine Spannbetonbrücke zu Bruch> gehen, könnten wir wegen fahrlässiger Tötung in den Knast kommen. Also> geben wir uns Mühe. Deshalb kann man uns vertrauen.
Ich dachte, dass läuft eher so, dass das ganze zur Prüfung durch mehrer
Hände läuft, bis nicht mehr nachvollziehbar ist, wer eigentlich
verantwortlich ist und so am Ende keiner Schuld ist?
Übrigens kommst du als Ersttäter wegen Fahrlässiger Tötung nicht in den
Knast. Leider! Die beiden Arschlöcher, die in Köln bei einem illegalen
Straßenrennen, eine 19-Jährige totgefahren haben, haben auch nur
Bewährung bekommen. Obwohl öffentliches auspeitschen und dann drauf
pissen plus 15 Jahre das Mindeste gewesen wäre.
Cha-woma M. schrieb:> Mal sehen, was die Leute antworten würden, wenn sie das gelesen haben:> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/viele-terroristen-sind-scheinbar-ingenieure-14148612-p4.html
Zitat:
"Die am meisten islamisierten Berufsgruppen im Nahen Osten, so Elisabeth
Longuenesse von der Universität Versailles, sind die Ärzte und die
Ingenieure, weil deren Statusverluste im vergangenen halben Jahrhundert
am größten seien "
Ob man das als Argument in Gehaltsverhandlungen einsetzen kann?! };-)
Wie gut zumindest die Presse weiss was ein Ing macht sieht man
wunderschön bei Spiegel/Focus und co. Sobald ein Artikel sich um
Ingenieure dreht sieht man entweder einen Techniker/Arbeiter der mit
einem gelben Helm an irgendeinem großen Flansch eine Mutter mit 60er
Schüsselweite anzieht oder alternativ einen Architekt mit weissen Helm
und schräg nach oben ausgestrecktem Arm und Blick (wahrscheinlich ein
Hochhaus bauend).
Migelchen schrieb:> Ich gelobe Besserung. ;)
Ich ging nicht von Vorsatz aus. Nimm es als freundlich gemeinten
Hinweis unter Technikern.
Das nächste mal weist du mich auf meinen Fehler hin und lerne so
dazu, mich zu verbessern. ;-b
Lothar M. schrieb:> Inkognito schrieb:>> Das nächste mal weist du mich auf meinen Fehler hin> ... Mal ... weißt ... meine ... ;-)
... ... ... weisst ... ..... ... ;-D
> Das wird ein Dauerläufer.
Offensichtlich :-D
Der Andere schrieb:> Andreas H. schrieb:>> Den Job von den armen Schweinen willst Du nicht machen.> Korrekt!> Vor allem nicht für die Bezahlung.
Was verdienen die denn? Sind die verbeamtet?
Cyblord -. schrieb:> Was verdienen die denn? Sind die verbeamtet?
Kurzes googeln ergibt:
http://www.ausbildung.de/berufe/feuerwehrmann/gehalt/
Ob und wie viele Prozent aller Berufsfeuerwehrleute verbeamtet sind
weiss ich nicht und wo die Obergrenze ist wenn man 20 jahre oder mehr
dabei ist (ohne leitende Position) weiss ich auch nicht.
Andreas H. schrieb:> Timm R. schrieb:>> Feuerwehrleute sind da wirklich fein raus.>> Den Job von den armen Schweinen willst Du nicht machen.
Missverständnis!
Will ich in der Tat nicht machen, könnte ich auch rein körperlich gar
nicht. Fein raus meinte ich nur in Bezug auf Quellen für den
(un)gerechten Bürgerzorn, keinesfalls in Richtung „bequemer Job” o.ä.!
Fein raus auch hinsichtlich „braucht man das”.
vlg
Timm
Der Andere schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Was verdienen die denn? Sind die verbeamtet?>> Kurzes googeln ergibt:> http://www.ausbildung.de/berufe/feuerwehrmann/gehalt/>> Ob und wie viele Prozent aller Berufsfeuerwehrleute verbeamtet sind> weiss ich nicht und wo die Obergrenze ist wenn man 20 jahre oder mehr> dabei ist (ohne leitende Position) weiss ich auch nicht.
Hmm ja, max. 2200 für einen normalo Feuerwehrmann ist nicht grade
berauschend. Allerdings ist es halt immer noch ein Ausbildungsberuf.
Trotzdem bei den Gefahren und dann noch Schichtarbeit... naja bisschen
mau.
Der Andere schrieb:> http://www.ausbildung.de/berufe/feuerwehrmann/gehalt/
Das Durchschnittsgehalt eines ausgelernten Feuerwehrmannes liegt
zwischen 2200 und 3000 Euro.
Für einen Feuerwehrmann geht das doch. Wer mehr erreichen will macht
einen Lehrgang und einen Abschluss zum Brandmeister, Oberbrandmeister,
...Hauptbrandmeister und das ist noch längst nicht die Spitze.
Und die ganzen Aussagen die hier zur (Berufs-)Feuerwehr getroffen wurden
mal richtig zu stellen.
1. Es gibt keinen wie auch immer gearteten "Abschluss" zum Brandmeister,
Brandmeister ist einfach ein Dienstgrad im mittleren Dienst, ebenso wie
alles andere was Brandmeister im Namen trägt. Die Beförderung erfolgt
hier, wie bei jedem Beamten, automatisch je nach Dienstzeit, allerdings
sind Zusatzlehrgänge wie z.B. Drehleitermaschinist hier natürlich nicht
hinderlich.
2. Feuerwehrmann ist nicht einfach nur ein Ausbildungsberuf, für die
Einstellung wird meist eine abgeschlossene technische oder handwerkliche
Ausbildung gefordert, an die sich dann nochmal 1-2 Jahre
Feuerwehrausbildung anschließen. Dazu kommen teilweise körperlich
und/oder seelisch extrem harte Einsätze und der Schichtdiens der
meistens in 24 Stunden Schichten bei einer 48 Stunden Woche geleistet
wird. Allerdings haben fast alle Feuerwehrleute massig Überstunden auf
dem Konto, weil nunmal nicht jeder Einsatz pünktlich bei Schichtende
endet und außerdem die Personaldecke extrem dünn ist, so dass auch noch
häufig Vertretungen für Kollegen die krank oder auf Fortbildung sind
hinzukkommen.
3. "Es gibt nur wenige Ingenieure bei der Feuerwehr". Diese Aussage ist
nur teilweise richtig, der einige Beiträge vorher genannte
Brandinspektor ist der niedrigste Dienstgrad im gehobenen
Feuerwehrtechnischen Dienst, Einstellungsvorraussetzung hierbei ist ein
abgeschlossenes Bachelorstudium in einem technischen Studiengang. Von
diesen Brandinspektoren finden sich bei den großen Berufsfeuerwehren
zwar weniger als Feuerwehrler des mittleren Dienstes, allerdings meist 2
in jedem Löschzug, der zwischen 12 und 21 Mann stark ist, ein
Brandinspektor als Zugführer, einer als Gruppenführer auf dem ersten
Löschgruppenfahrzeug.
4. Zu guter Letzt muss noch gesagt werden, dass die meisten
Feuerwehrdienstleistenden überhaupt nicht bezahlt werden, sondern sich
ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Mitmenschen
engagieren, nur in großen Städten gibt es Berufsfeuerwehren mit ständig
besetzten Wachen.
Be_Wa schrieb:> Und die ganzen Aussagen die hier zur (Berufs-)Feuerwehr getroffen wurden> mal richtig zu stellen.
n1.
Danke für die tolle Klarstellung.
Auch das Vertrauen der Frauen in Ingenieure ist minimal! Versuche heute
mal eine normale gesunde Frau für Dich zu finden. Unmöglich! Ich habe es
online probiert, keine Chance!
Zum Teil wenden Frauen noch oberflächlicheKriterien an, als die Männer!
Vielen gefällt irgend ein Objekt in meinem Hintergrundbild nicht - man
wird für einen Deppen gehalten und als jemand, der sich nicht
artikulieren kann - nur weil man was mit Elektronik macht.
Habe mir ausgerechnet, dass ich 50.000 Profile lesen müsste ....
Reiner schrieb:> Auch das Vertrauen der Frauen in Ingenieure ist minimal! Versuche heute> mal eine normale gesunde Frau für Dich zu finden. Unmöglich! Ich habe es> online probiert, keine Chance!>> Zum Teil wenden Frauen noch oberflächlicheKriterien an, als die Männer!>> Vielen gefällt irgend ein Objekt in meinem Hintergrundbild nicht - man> wird für einen Deppen gehalten und als jemand, der sich nicht> artikulieren kann - nur weil man was mit Elektronik macht.>> Habe mir ausgerechnet, dass ich 50.000 Profile lesen müsste ....
Die oben genannten Kriterien sind zum Teil völlig idiotisch. Somit ist
klar, wo genau das Problem liegt. Tipp: Es liegt nicht bei der anderen
Seite.
> Auch das Vertrauen der Frauen in Ingenieure ist minimal! Versuche heute> mal eine normale gesunde Frau für Dich zu finden. Unmöglich! Ich habe es> online probiert, keine Chance!
Frauen legen eben Wert auf Machos, die gern Geld für Urlaub und
Vergnügen ausgeben, auch wenn sie es sich nicht leisten können. An einer
seriösen und langfristigen Beziehung sind die meisten Frauen nicht
interessiert.
Reiner schrieb:> Auch das Vertrauen der Frauen in Ingenieure ist minimal! Versuche heute> mal eine normale gesunde Frau für Dich zu finden. Unmöglich! Ich habe es> online probiert, keine Chance!
Such doch mal offline. Da ist das Angebot größer.
Alex schrieb:> Frauen legen eben Wert auf Machos, die gern Geld für Urlaub und> Vergnügen ausgeben, auch wenn sie es sich nicht leisten können. An einer> seriösen und langfristigen Beziehung sind die meisten Frauen nicht> interessiert.
Bullshit.