Vertrauen in Ingenieure

Gast #4655517
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Laut einer Studie der GfK sind Ingenieure und Techniker eine der 
Berufsgruppen,  denen die Bevölkerung am meisten vertraut! Knapp hinter 
Lehrern und Ärzten.

http://www.gfk-verein.org/compact/fokusthemen/weltweites-ranking-vertrauenswuerdige-berufe

Also von wegen mit dem Ansehen von Ingenieuren ist es nicht weit her.
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Gast #4655528
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Naja... Für D liegen Ingenieure ja ziemlich genau mittig zwischen 
Feuerwehrleuten und Rechtsanwälten - also alles andere als ein 
Spitzenplatz.

Aber auch global erkenne ich eher ein gesundes Mittelfeld - immerhin ein 
gutes Stück vor Bänkern.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4655611
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Rheiner schrieb:
> Laut einer Studie der GfK sind Ingenieure und Techniker eine der
> Berufsgruppen,  denen die Bevölkerung am meisten vertraut! Knapp hinter
> Lehrern und Ärzten.
Ich traue keinen Leuten, die Lehrern und Ärzten mehr trauen als 
Ingenieuren.

Zudem: was ist "der Ingenieur"? Ist das der Wasserträger, der 
Excel-Zahlenkolonnen eintippt oder der, der an der Schaltwarte des AKW 
sitzt oder der, der Software für die Autoindustrie (z.B. VW) 
programmiert?
Gast #4655636
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Lothar M. schrieb:
> Ich traue keinen Leuten, die Lehrern und Ärzten mehr trauen als
> Ingenieuren.

Hallo,

Ist das nicht logisch ?
Mit wem haben die meisten Menschen denn mehr Kontakt ?
Na sicherlich die Lehrer und Ärzte.

Ein Ingenieur ist ja nicht gerade ein Beruf, der viel mit Kundenkontakt 
im breiten Spektrum der Allgemeinheit zu tun hat.

Wenn man mich fragen würde, würde ich auch den Lehrern und Ärzten mehr 
Vertrauen entgegenbringen, da man in den meisten Fällen sich diese 
irgendwo aussuchen kann.
Freie Wahl der Schule und des Hausarztes (sofern dieser noch Patienten 
aufnehmen kann).
Wenn man im Krankenhaus lag und dort erfolgreich genesen konnte, wird 
einem das je nach Erfahrung auch noch einiges an Vertrauen in die Ärzte 
bringen.

Mit beiden Gruppen pflegt man über Jahre meistens regelmäßigen Kontakt 
und baut über lange Zeit dementsprechend ein Vertrauensverhältnis auf.
Die Lehrer sind immerhin während der Schulzeit der pedagogische 
Elternersatz und ist Bestandteil der eigenen Erziehung.

Wohingegen der Ingenieur für die meisten immer nur ein unbekanntes 
Zahnrädchen in der Entwicklung eines Endproduktes ist, mit dem der 
Normalsterblichenie in Verbindung tritt.
Damit meine ich nicht vereinzelte Kundenprojekte, in denen der 
Entwicklungsingenieur regelmäßig zum Kunden fährt, um mit ihm das 
Projekt zu besprechen.

Lothar M. schrieb:
> Zudem: was ist "der Ingenieur"? Ist das der Wasserträger, der
> Excel-Zahlenkolonnen eintippt oder der, der an der Schaltwarte des AKW
> sitzt oder der, der Software für die Autoindustrie (z.B. VW)
> programmiert?

Gerade dieses Beipiel wäre in der heutigen politischen Landschaft ein 
Indiz, warum das Vertrauen in Ingenieure sinken könnte.
Solange etwas gut läuft bemerkt niemand etwas, aber wenn mal etwas 
schief läuft (siehe Fukushima), ist die Bevölkerung erstmal für lange 
Zeit dahingegen sensibilisiert.
Genauso mit der Automobilindustrie.
Solange die Autos fahren und niemandem etwas passiert, ist alles gut, 
weil man eben dies auch erwartet. Dafür werden die Leute eben bezahlt.
Sollte dann aber systembedingt etwas schwerwiegenderes vorfallen, nimmt 
die Masse gleich Abstand.
Würde die Masse an Leuten direkt mit den Ingenieuren aber in 
regelmäßigen Kontakt stehen und könnte sich über Zeit von deren 
Kompetenz überzeugen, würden solche Problemfälle nie solche Hysterien 
auslösen.

Wenn du mit deinem Hausarzt symphatisierst und er verbockt mal etwas mit 
irgendeiner Dosierung, wirst du ihm vermutlich nicht gleich in das 
nächste Jahrtausend verklagen, sofern er nicht gerade eine deiner Nieren 
auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollte.

Das Problem liegt halt darin, dass viele Ingenieure für einen 
gesichtslosen und kapitalorientierten Konzern arbeiten, der meistens nie 
sehr vertrauenserweckend daherkommt.
Die Statistik wird meiner Meinung nach vermutlich von eigenständigen 
Ingenieurbüros (Bauwesen, etc.) positiv hochgezogen.
Das die Techniker, welche oftmnals auch im direkten Service und 
Instandhaltung arbeiten und dementsprechend sich bei ihren Kunden 
gutstellen können, ist womöglich auch ein Indiz, warum man noch so "gut" 
abschneidet.

Aber wie es schon bereits geschrieben wurde, ist die Liste wenig 
aussagekräftig, da man nicht weiß, in welcher Art dieses 
Vertrauensverhältnis gemeint ist.

Gruß
Migelchen
Gast #4655685
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Mark B. schrieb:
> Natürlich ist das so.
>
> Die meisten Leute haben keine Ahnung davon, was Ingenieure wirklich tun.
> Und wovon man keine Ahnung hat, das kann man auch nicht richtig
> einschätzen.

Würde ich so unterschreiben.
Es macht halt schon etwas aus, wenn man mit den ausführenden Personen 
auch in Verbindung treten kann.
Das ist bei Ärzten Lehrern halt öfter der Fall als bei Ingenieuren.

Wer mag sich schon gerne von jemanden abhängig machen, mit dem er noch 
nie ein Wort gewechselt hat?
#4655689
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Also die Umfrage ist schon ein Witz. Denn praktisch jeder Mensch 
vertraut irgendwann und meist ständig einer Ingenieurleistung.

Wie viele fahren täglich Auto, steigen in Flugzeuge oder Aufzüge? Und 
wie viele Leute würden sich gerne Freiwillig einer Herz-OP unterziehen 
oder das eigene Haus anzünden, weil sie dem Arzt oder der Feuerwehr so 
stark vertrauen?

Kann man das vergleichen? Natürlich nicht! Das eine ist eben freiwillig, 
das andere eine Notlage.
Noch nicht mal in die Schule zu den Lehrern geht man freiwillig. Und 
zwar so wohl Schüler als auch Eltern ;-)

Implizit vertrauen also natürlich viel mehr Leute auf Ingenieure als auf 
sonst was. Nur sie wissen es wohl nicht.
Gast #4655710
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Cyblord -. schrieb:
> Implizit vertrauen also natürlich viel mehr Leute auf Ingenieure als auf
> sonst was. Nur sie wissen es wohl nicht.

Damit hast du vermutlich nicht so Unrecht.
Man weiß eben leider nicht in welchem Umfang und unter welchen 
Rahmenbedingungen diese Umnfrage / "Studie" geschah.
Wenn jeder der Befragten nur wenige Sekunden Zeit hatte, um zu sagen, 
welcher Berufgruppe er mehr oder weniger vertrauen würde, ist das 
Ergebnis eher dem Bauchgefühl der Befragten geschuldet.
Das glaube ich aber nicht, da die Ingenieure / Techniker ja nicht allzu 
schlecht abgeschnitten haben.

Sie sind halt eher die Helden hinter en Kulissen. :)
Gast #4655743
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Vertrauenswürdig sein ist m.E. keine Eigenschaft die man an einen 
Berufsstand festmachen kann.
Unter den Ingenieuren gibt's es genauso Misanthropen, Schlawiner und 
ideologisch verbohrte Streithansel wie anderswo. Einfach mal Querbett 
durchs Forum lesen.

Abgesehen davon. das mancher der im Job völlig korrekt ist, privat zum 
besserwissendes A**ch mutieren kann, der im Nachbarschaftsstreit seine 
guten Marnieren völlig vergisst.

Also Statistik in die Tonne klopfen und seine Empathie besser in freier 
Wildbahn schärfen.
(Firma: --------------) #4655780
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Rheiner schrieb:
> Laut einer Studie der GfK sind Ingenieure und Techniker eine der
> Berufsgruppen,  denen die Bevölkerung am meisten vertraut! Knapp hinter
> Lehrern und Ärzten.
>
> 
http://www.gfk-verein.org/compact/fokusthemen/weltweites-ranking-vertrauenswuerdige-berufe
>
> Also von wegen mit dem Ansehen von Ingenieuren ist es nicht weit her.

Laut G.f.K.?

Mal sehen, was die Leute antworten würden, wenn sie das gelesen haben:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/viele-terroristen-sind-scheinbar-ingenieure-14148612-p4.html
#4655781
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> Zudem: was ist "der Ingenieur"?

Nee, der Ingenieur ist der, der die neue Welt moeglich macht. Internet, 
Smartphone, Autos, Flieger, Haeuser, Bruecken, kurz alles was uns von 
Ziegenhuetern auf einem Sandhaufen abhebt.
Ja, die Methoden machen andere Leute, zB Physiker, Forscher im 
allgemeinen. Aber die Skalierung auf eine brauchbare Menge machen die 
Ingenieure.

Genauso wie die Feuerwehrmaenner die Braende loeschen. Von dem 
Hintendran braucht die Bevoelkerung nichts zu wissen.
(Firma: privatfrickler.de) #4655917
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Oh D. schrieb:
>> Zudem: was ist "der Ingenieur"?
>
> Nee, der Ingenieur ist der, der die neue Welt moeglich macht. Internet,
> Smartphone, Autos, Flieger, Haeuser, Bruecken, kurz alles was uns von
> Ziegenhuetern auf einem Sandhaufen abhebt.

Eigenlob stinkt.

Es fehlen in der Aufzählung auch Kriegswaffen, elektrische Stühle 
(Gaskammern, Injektionssysteme), Abhör- und Überwachungsanlagen, 
Betrugs- und Manipulationsvorrichtungen wie zB bei Volkswagen.

Egal welchen Scheiß du bauen willst, es gibt keinen Fachkräftemangel.


Feuerwehrleute sind da wirklich fein raus.

Grüßt
Timm
Gast #4655930
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Timm R. schrieb:
> Oh D. schrieb:

>> Nee, der Ingenieur ist der, der die neue Welt moeglich macht. Internet,
>> Smartphone, Autos, Flieger, Haeuser, Bruecken, kurz alles was uns von
>> Ziegenhuetern auf einem Sandhaufen abhebt.
>
> Eigenlob stinkt.

Nee, das ist gesundes Selbstvertrauen in das eigene Leistungsvermögen.

> Es fehlen in der Aufzählung auch Kriegswaffen, elektrische Stühle
> (Gaskammern, Injektionssysteme), Abhör- und Überwachungsanlagen,
> Betrugs- und Manipulationsvorrichtungen wie zB bei Volkswagen.


Es gibt halt Ingenieure und es gibt Ingenieure. Genauso wie es gute 
Menschen gibt und Gutmenschen. Verantwortlich ist letztlich immer noch 
derjenige der das Meisterstück des Ingenieures zum Wohle oder zum 
Schaden der Menschheit einsetzt.
Sonst wird noch Adolfs Lehrer in den Knast geworfen, weil, wenn er dem 
Adi nicht das Schreiben beigebracht hätte, hätte es "Mein Kampf" nicht 
gegeben und damit auch keinen Holocaust.

Zum Wohle,
Gast #4655931
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Richtig, Max,

> traue keiner Statistik die du nocht sebst gefälscht hast ...

> Vertrauen in Bezug auf Was??
Auch richtig.

Interessanter als die Statistik ist das Verständnis für den Grund des 
Vertrauens.
Das Blau der Augen? Nein.

Wohl aber die Prüfbarkeit der Ergebnisse. Was wir Ingenieure schaffen, 
dessen Qualität ist prüfbar. Sollte eine Spannbetonbrücke zu Bruch 
gehen, könnten wir wegen fahrlässiger Tötung in den Knast kommen. Also 
geben wir uns Mühe. Deshalb kann man uns vertrauen.

Vielen anderen Berufsrichtungen aus ähnlichen Gründen auch.

Leider machen die Tetzels häufig das bessere Geschäft, indem sie 
diejenigen abzocken, die mehr Geld haben als Verstand.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #4655945
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Oh D. schrieb:
> Ja, die Methoden machen andere Leute, zB Physiker, Forscher im
> allgemeinen. Aber die Skalierung auf eine brauchbare Menge machen die
> Ingenieure.
Die Ing. machen eher das planerische umsetzen des Erforschten
in die Praxis, aber die Praxis machen dann die Ausführenden,
wie Techniker, Facharbeiter, Gesellen etc. Ohne Proletariat
würden die Akademiker schön alt aussehen.

> Genauso wie die Feuerwehrmaenner die Braende loeschen. Von dem
> Hintendran braucht die Bevoelkerung nichts zu wissen.

Feuerwehrmänner gehören gewöhnlich zur Arbeiterschicht.
Ingenieure findet man da eher selten und wenn, dann in leitender
Funktion, z.B. als Brandinspektor, Brandrat. Ich weiß das nämlich,
weil meine Familie da belastet war.

Zu der Statistik: Wo sind denn da Foren-Moderatoren einzustufen?
Gast #4655977
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Wolfgang H. schrieb:
> Sollte eine Spannbetonbrücke zu Bruch
> gehen, könnten wir wegen fahrlässiger Tötung in den Knast kommen. Also
> geben wir uns Mühe. Deshalb kann man uns vertrauen.

Interessant, dass du gerade das Beispiel erwähnst:

http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/unfall-autobahnbaustelle-schraudenbach-a7-100.html

Wenn es am Baugrund oder Material lag, dann wird ein Ingenieur das
ganze auch zu prüfen und zu verantworten haben.
Da kann es natürlich auch mal zu Versäumnissen kommen, vor allem
weil im Bauwesen viel mit Annahmen und Vermutungen gearbeitet wird
und wenig überprüft wurde/wird. Da kann es genauso versteckte Mängel
geben, die kein TÜV überprüft, weil das nicht vorgeschrieben ist.

Migelchen schrieb:
> pedagogische

Man schreibt das Wort mit einem Umlaut und nicht mit einem vokal.
Gast #4655998
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Wolfgang H. schrieb:

> Sollte eine Spannbetonbrücke zu Bruch
> gehen, könnten wir wegen fahrlässiger Tötung in den Knast kommen. Also
> geben wir uns Mühe. Deshalb kann man uns vertrauen.

Ich dachte, dass läuft eher so, dass das ganze zur Prüfung durch mehrer 
Hände läuft, bis nicht mehr nachvollziehbar ist, wer eigentlich 
verantwortlich ist und so am Ende keiner Schuld ist?

Übrigens kommst du als Ersttäter wegen Fahrlässiger Tötung nicht in den 
Knast. Leider! Die beiden Arschlöcher, die in Köln bei einem illegalen 
Straßenrennen, eine 19-Jährige totgefahren haben, haben auch nur 
Bewährung bekommen. Obwohl öffentliches auspeitschen und dann drauf 
pissen plus 15 Jahre das Mindeste gewesen wäre.
Gast #4656002
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Cha-woma M. schrieb:
> Mal sehen, was die Leute antworten würden, wenn sie das gelesen haben:
> 
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/viele-terroristen-sind-scheinbar-ingenieure-14148612-p4.html

Zitat:
"Die am meisten islamisierten Berufsgruppen im Nahen Osten, so Elisabeth 
Longuenesse von der Universität Versailles, sind die Ärzte und die 
Ingenieure, weil deren Statusverluste im vergangenen halben Jahrhundert 
am größten seien "

Ob man das als Argument in Gehaltsverhandlungen einsetzen kann?! };-)
Gast #4656020
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Rheiner schrieb:
> Übrigens kommst du als Ersttäter wegen Fahrlässiger Tötung nicht in den
> Knast. Leider! Die beiden Arschlöcher, die in Köln bei einem illegalen
> Straßenrennen, eine 19-Jährige totgefahren haben, haben auch nur
> Bewährung bekommen.

Meinst du diesen Fall:
http://www.express.de/koeln/nach-raser-urteil-koelner-strafrechtlerin-fordert-haertere-strafen-bei-illegalen-rennen-23904442
?

Vielleicht geht ja der Staatsanwalt noch in Revision, das mögliche 
Strafrahmen lässt auch mehrere Jahre Knast zu.
Gast #4656046
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Wie gut zumindest die Presse weiss was ein Ing macht sieht man 
wunderschön bei Spiegel/Focus und co. Sobald ein Artikel sich um 
Ingenieure dreht sieht man entweder einen Techniker/Arbeiter der mit 
einem gelben Helm an irgendeinem großen Flansch eine Mutter mit 60er 
Schüsselweite anzieht oder alternativ einen Architekt mit weissen Helm 
und schräg nach oben ausgestrecktem Arm und Blick (wahrscheinlich ein 
Hochhaus bauend).
(Firma: privatfrickler.de) #4656281
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Andreas H. schrieb:
> Timm R. schrieb:
>> Feuerwehrleute sind da wirklich fein raus.
>
> Den Job von den armen Schweinen willst Du nicht machen.

Missverständnis!

Will ich in der Tat nicht machen, könnte ich auch rein körperlich gar 
nicht. Fein raus meinte ich nur in Bezug auf Quellen für den 
(un)gerechten Bürgerzorn, keinesfalls in Richtung „bequemer Job” o.ä.! 
Fein raus auch hinsichtlich „braucht man das”.

vlg
 Timm
#4656285
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Der Andere schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Was verdienen die denn? Sind die verbeamtet?
>
> Kurzes googeln ergibt:
> http://www.ausbildung.de/berufe/feuerwehrmann/gehalt/
>
> Ob und wie viele Prozent aller Berufsfeuerwehrleute verbeamtet sind
> weiss ich nicht und wo die Obergrenze ist wenn man 20 jahre oder mehr
> dabei ist (ohne leitende Position) weiss ich auch nicht.

Hmm ja, max. 2200 für einen normalo Feuerwehrmann ist nicht grade 
berauschend. Allerdings ist es halt immer noch ein Ausbildungsberuf. 
Trotzdem bei den Gefahren und dann noch Schichtarbeit... naja bisschen 
mau.
Gast #4656475
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Und die ganzen Aussagen die hier zur (Berufs-)Feuerwehr getroffen wurden 
mal richtig zu stellen.

1. Es gibt keinen wie auch immer gearteten "Abschluss" zum Brandmeister, 
Brandmeister ist einfach ein Dienstgrad im mittleren Dienst, ebenso wie 
alles andere was Brandmeister im Namen trägt. Die Beförderung erfolgt 
hier, wie bei jedem Beamten, automatisch je nach Dienstzeit, allerdings 
sind Zusatzlehrgänge wie z.B. Drehleitermaschinist  hier natürlich nicht 
hinderlich.

2. Feuerwehrmann ist nicht einfach nur ein Ausbildungsberuf, für die 
Einstellung wird meist eine abgeschlossene technische oder handwerkliche 
Ausbildung gefordert, an die sich dann nochmal 1-2 Jahre 
Feuerwehrausbildung anschließen. Dazu kommen teilweise körperlich 
und/oder seelisch extrem harte Einsätze und der Schichtdiens der 
meistens in 24 Stunden Schichten bei einer 48 Stunden Woche geleistet 
wird. Allerdings haben fast alle Feuerwehrleute massig Überstunden auf 
dem Konto, weil nunmal nicht jeder Einsatz pünktlich bei Schichtende 
endet und außerdem die Personaldecke extrem dünn ist, so dass auch noch 
häufig Vertretungen für Kollegen die krank oder auf Fortbildung sind 
hinzukkommen.

3. "Es gibt nur wenige Ingenieure bei der Feuerwehr". Diese Aussage ist 
nur teilweise richtig, der einige Beiträge vorher genannte 
Brandinspektor ist der niedrigste Dienstgrad im gehobenen 
Feuerwehrtechnischen Dienst, Einstellungsvorraussetzung hierbei ist ein 
abgeschlossenes Bachelorstudium in einem technischen Studiengang. Von 
diesen Brandinspektoren finden sich bei den großen Berufsfeuerwehren 
zwar weniger als Feuerwehrler des mittleren Dienstes, allerdings meist 2 
in jedem Löschzug, der zwischen 12 und 21 Mann stark ist, ein 
Brandinspektor als Zugführer, einer als Gruppenführer auf dem ersten 
Löschgruppenfahrzeug.

4. Zu guter Letzt muss noch gesagt werden, dass die meisten 
Feuerwehrdienstleistenden überhaupt nicht bezahlt werden, sondern sich 
ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Mitmenschen 
engagieren, nur in großen Städten gibt es Berufsfeuerwehren mit ständig 
besetzten Wachen.
Gast #4671721
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Auch das Vertrauen der Frauen in Ingenieure ist minimal! Versuche heute 
mal eine normale gesunde Frau für Dich zu finden. Unmöglich! Ich habe es 
online probiert, keine Chance!

Zum Teil wenden Frauen noch oberflächlicheKriterien an, als die Männer!

Vielen gefällt irgend ein Objekt in meinem Hintergrundbild nicht - man 
wird für einen Deppen gehalten und als jemand, der sich nicht 
artikulieren kann - nur weil man was mit Elektronik macht.

Habe mir ausgerechnet, dass ich 50.000 Profile lesen müsste ....
Angehängte Dateien:
#4671732
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Reiner schrieb:
> Auch das Vertrauen der Frauen in Ingenieure ist minimal! Versuche heute
> mal eine normale gesunde Frau für Dich zu finden. Unmöglich! Ich habe es
> online probiert, keine Chance!
>
> Zum Teil wenden Frauen noch oberflächlicheKriterien an, als die Männer!
>
> Vielen gefällt irgend ein Objekt in meinem Hintergrundbild nicht - man
> wird für einen Deppen gehalten und als jemand, der sich nicht
> artikulieren kann - nur weil man was mit Elektronik macht.
>
> Habe mir ausgerechnet, dass ich 50.000 Profile lesen müsste ....

Die oben genannten Kriterien sind zum Teil völlig idiotisch. Somit ist 
klar, wo genau das Problem liegt. Tipp: Es liegt nicht bei der anderen 
Seite.
Gast #4671777
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> Auch das Vertrauen der Frauen in Ingenieure ist minimal! Versuche heute
> mal eine normale gesunde Frau für Dich zu finden. Unmöglich! Ich habe es
> online probiert, keine Chance!

Frauen legen eben Wert auf Machos, die gern Geld für Urlaub und 
Vergnügen ausgeben, auch wenn sie es sich nicht leisten können. An einer 
seriösen und langfristigen Beziehung sind die meisten Frauen nicht 
interessiert.

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