Frage zur Verschaltung Trafo / Gleichrichter

Gast #4765512
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Hallo,

ich habe einen Ringkerntrafo 2x9V / 11A.

Als Ausgangsspannungen benötige ich
1x ca. 24V DC - max. 10A und einmal ca. 12V DC - 1A

die beiden Massepunkte der Gleichrichter werden an einer zentralen 
Stelle verbunden.

Meine Frage nun:
ist obige Schaltung so möglich?
mir geht es speziell um (eine evtl.)Überlastung des BR2 durch die
Verbindung der beiden GND-Signale - oder Sitz ich gerade auf der 
Leitung?
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Gast #4765517
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Netzteil schrieb:
> ist obige Schaltung so möglich?

Nein, nimm:
1
   2 x 9V~
2
 o--+ +--+-----|>|--+--10A--+--------------- +24V unstabilisiert
3
    S:S  |          |       |
4
    S:S  |  +--|>|--+       C1
5
    S:S  |  |               |    +----+
6
    S:+--)--)-----------+---(----|7805|--+-- +5V
7
    S:S  |  |           |   |    +----+  |
8
    S:S  +--)--|<|--+   C2  |       |  100nF
9
    S:S     |       |   |   |       |    |
10
 o--+ +-----+--|<|--+---+---+-------+----+-- GND
Gast #4765519
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Wo hast Du denn die geile Einschaltverzögerungsschaltung für die fetten 
Kondis her? Könntest nicht gleich Anschluss 2 vom Relais an GND_Power 
klemmen?!

Das Schaltbild ist zum Verständnis schlecht gezeichnet. Zeichne es mal 
auf Papier mit den Wicklungen vom Trafo und Gleichrichterdioden 
elektrisch logisch angeordnet.

Gruss Chregu
Gast #4765735
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OK Danke,

ich lass die Mittelanzapfung frei und mach mir meine 12V aus den 24V.

Was ist an der Einschaltverzögerung ´geil?
Die habe ich so schon öfters in Verstärkern verbaut,
funktioniert eigentlich bislang einwandfrei..
Durch die "Hilfsspannung" fällt das Relais sehr schnell ab...



Vielen Dank!
Gast #4765753
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Warum?

2*9,1V~ * 1,42 = 25...V, mit 40000µF gepuffert,

bei einer Last von 2Ohm, sollte die Spannung
zwischen 24-21V schwanken, damit habe ich kein Problem,
zumal der Volllastbetrieb (10A) vermutlich nie eintreten werden.

Oder wo rechne ich falsch?

Stefan
Gast #4765849
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Berechnet mit
18,2VAC eff, 2xDiode 0,7V, 40000µF und einem Strom von Konstant 10 Ohm

komme ich auf:
Ausgangsspannung schwankt zwischen Umax = 24,3 V und Umin = 21,8 V.
Ubrumm = 10,5 %,  Ueff = 23,1.
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Gast #4765883
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Sorry es sollten 10 Ampere sein,

Das ganze soll eine PWM für eine Frässpindel an meiner CNC werden,
der Motor hat 24V und benötigt im Normalbetrieb ca. 5-6A,
bei Volllast ginge es dann bis auf 12A hoch. Volllast wird es aber
die geben, weil zuvor vermutlich der Gummiriemen zum Gravierstichel
abreißen wird.

Ich denke der Trafo hält das schon aus, es ist ja auch kein Dauerbetrieb 
gedacht.
Gast #4765900
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Netzteil schrieb:
> Warum?

Wenn aus 2 x 9V~ 11A durch Gleichrichtung 24V werden,
dann bleibt der Strom sicher nciht bei 11A,
das wäre ja eine wundersame Vermehrung der Energie
wie in einem Perpetuum MObile,
sondern natürlich sinkt die Belastbarkeit auf einen
Strom von 7.7A.

Und weil die Gleichrichtung den Strom nicht gleichmässig
zieht sondern in Impulsen mit den sie den Siebelko lädt,
sind es sogar weniger, so 6A wird die Dauerleistung sein.

Netzteil schrieb:
> benötigt im Normalbetrieb ca. 5-6A,

Reicht ja.

Netzteil schrieb:
> bei Volllast ginge es dann bis auf 12A hoch.

Reicht ganz klar nicht. Volllast asl Ablaufstrom macht
der Trafo mit, so schnell wird der nicht warm, Volllast
weil schwere Zerspanung ansteht wird ihn überhitzen.
Gast #4765930
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schwere Zerspanung gibt es mit der CNC nicht,
ich fräse damit Leiterplatten 1-2Seitig, hauptsächlich jedoch Schilder 
aus PVC  Messing  Alu, Gehäuse aus PVC usw...

Die eigentliche Frässpindel wird mittels eines Rundriemens angetrieben, 
der reist schneller ab, als der Strom ansteigen kann....

Die Maschine ist eine Gravograph VX2, etwa 30 Jahre alt,
die Steuerung wurde vor einiger Zeit vollständig erneuert,
jetzt hat der (originale) Fräsmotor seinen Lebenswillen rauchend 
ausgehaucht, daher jetzt der Umbau auf einen Gleichstrommotor.

der Originalmotor ist zwar noch lieferbar, aber für 800EUR ist mir der 
einfach etwas zu teuer....

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