Hallo,
ich habe einen Ringkerntrafo 2x9V / 11A.
Als Ausgangsspannungen benötige ich
1x ca. 24V DC - max. 10A und einmal ca. 12V DC - 1A
die beiden Massepunkte der Gleichrichter werden an einer zentralen
Stelle verbunden.
Meine Frage nun:
ist obige Schaltung so möglich?
mir geht es speziell um (eine evtl.)Überlastung des BR2 durch die
Verbindung der beiden GND-Signale - oder Sitz ich gerade auf der
Leitung?
Wo hast Du denn die geile Einschaltverzögerungsschaltung für die fetten
Kondis her? Könntest nicht gleich Anschluss 2 vom Relais an GND_Power
klemmen?!
Das Schaltbild ist zum Verständnis schlecht gezeichnet. Zeichne es mal
auf Papier mit den Wicklungen vom Trafo und Gleichrichterdioden
elektrisch logisch angeordnet.
Gruss Chregu
OK Danke,
ich lass die Mittelanzapfung frei und mach mir meine 12V aus den 24V.
Was ist an der Einschaltverzögerung ´geil?
Die habe ich so schon öfters in Verstärkern verbaut,
funktioniert eigentlich bislang einwandfrei..
Durch die "Hilfsspannung" fällt das Relais sehr schnell ab...
Vielen Dank!
Warum?
2*9,1V~ * 1,42 = 25...V, mit 40000µF gepuffert,
bei einer Last von 2Ohm, sollte die Spannung
zwischen 24-21V schwanken, damit habe ich kein Problem,
zumal der Volllastbetrieb (10A) vermutlich nie eintreten werden.
Oder wo rechne ich falsch?
Stefan
Berechnet mit
18,2VAC eff, 2xDiode 0,7V, 40000µF und einem Strom von Konstant 10 Ohm
komme ich auf:
Ausgangsspannung schwankt zwischen Umax = 24,3 V und Umin = 21,8 V.
Ubrumm = 10,5 %, Ueff = 23,1.
Netzteil schrieb:> Diode 0,7V,
Also richtig dicke Schottkydiode.
> Strom von Konstant 10 Ohm
Also ich mess den ja ehr in Ampere.
Aber schau dir doch den Effektivwert des Stroms in der Trafowicklung an.
Wenn du 10ADC entnimmtst, dann sind das im Trafo gut 16A RMS.
Sorry es sollten 10 Ampere sein,
Das ganze soll eine PWM für eine Frässpindel an meiner CNC werden,
der Motor hat 24V und benötigt im Normalbetrieb ca. 5-6A,
bei Volllast ginge es dann bis auf 12A hoch. Volllast wird es aber
die geben, weil zuvor vermutlich der Gummiriemen zum Gravierstichel
abreißen wird.
Ich denke der Trafo hält das schon aus, es ist ja auch kein Dauerbetrieb
gedacht.
Netzteil schrieb:> Warum?
Wenn aus 2 x 9V~ 11A durch Gleichrichtung 24V werden,
dann bleibt der Strom sicher nciht bei 11A,
das wäre ja eine wundersame Vermehrung der Energie
wie in einem Perpetuum MObile,
sondern natürlich sinkt die Belastbarkeit auf einen
Strom von 7.7A.
Und weil die Gleichrichtung den Strom nicht gleichmässig
zieht sondern in Impulsen mit den sie den Siebelko lädt,
sind es sogar weniger, so 6A wird die Dauerleistung sein.
Netzteil schrieb:> benötigt im Normalbetrieb ca. 5-6A,
Reicht ja.
Netzteil schrieb:> bei Volllast ginge es dann bis auf 12A hoch.
Reicht ganz klar nicht. Volllast asl Ablaufstrom macht
der Trafo mit, so schnell wird der nicht warm, Volllast
weil schwere Zerspanung ansteht wird ihn überhitzen.
schwere Zerspanung gibt es mit der CNC nicht,
ich fräse damit Leiterplatten 1-2Seitig, hauptsächlich jedoch Schilder
aus PVC Messing Alu, Gehäuse aus PVC usw...
Die eigentliche Frässpindel wird mittels eines Rundriemens angetrieben,
der reist schneller ab, als der Strom ansteigen kann....
Die Maschine ist eine Gravograph VX2, etwa 30 Jahre alt,
die Steuerung wurde vor einiger Zeit vollständig erneuert,
jetzt hat der (originale) Fräsmotor seinen Lebenswillen rauchend
ausgehaucht, daher jetzt der Umbau auf einen Gleichstrommotor.
der Originalmotor ist zwar noch lieferbar, aber für 800EUR ist mir der
einfach etwas zu teuer....
eine Primärsicherung ist schon vorgesehen, ist nur nicht mit auf dem
Plan da auf der Leiterplatte keine 230V sein sollen.
Im Trafo ist auch noch ein Thermoschalter mit eingewickelt.
Netzteil schrieb:> Im Trafo ist auch noch ein Thermoschalter mit eingewickelt.
Thermoschalter oder Thermosicherung? Falls letzteres (Normalfall)
wird der Trafo wohl schnell kaputt sein. Dann kannst Du ja einen
passenden mit 2x12V und 500W Lestung kaufen.