Ich frage mich ob es an der Zeit ist eine Gehaltserhöhung zu fordern.
Ich habe in den letzten 6 Monaten trotz oder gerade wegen Corona
außergewöhnlich viel geleistet (das ist auch offensichtlich für die
Führungskräfte). Vorher war ich schon bei >100%. Die letzte Erhöhung ist
schon 2 Jahre her...
Der Laden läuft gut.
Oder kommt das aktuell nicht so gut?
Meine letzte Gehaltserhöhung war 5 Jahre her, ich war im Februar so
dreist (Corona war da zum Glück erst in den Anfängen) und habe bei
meinem Mitarbeitergespräch das Thema angesprochen. Ende August stand
dann mehr auf dem Gehaltszettel. Die Frage ist immer was hat man dem
Unternehmen seit der letzter Steigerung gebracht und ist es eine
Gehaltserhöhung wert. Mehr als 100% arbeiten ist für die Firma nicht
wirklich ein Gewinn.
Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen
Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann, wenn man
einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine Selbstverständlichkeit
ist?
Wenn dein Arbeitsergebnis hingegen die Wirtschaftlichkeit deiner Firma
enorm gesteigert hat, du Fähigkeiten entwickelt hast die über deine
bisherige Qualifikation hinausgehen oder du für höhere Positionen
vorbestimmt bist, dann gerne.
Aber jedes Jahr zum Cheffe gehen und sagen "ich will mehr Geld" - haha.
Naja, scheint ja häufig genug zu funktionieren.
Ich habe der Firma mehr als das 10fache meines Jahreseinkommens
erwirtschaftet.
Zur Einordnung meiner Leistung.
Bisher: Zweimal nein zur Gehaltserhöhung aus dem Forum...
Die ganze Diskussion um Mehrleistung ist erst bei Erhöhung über
Inflation (2% p.a.) sinnvoll. Fünf Jahre ohne Erhöhung müssen durch +
10,4% ausgeglichen werden, ohne wenn und aber. Ein Geschäftsmodell, das
die allgemeine Inflation nicht mitgehen kann ist absoluter Käse.
Ben S. schrieb:> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat
Zumindest die Inflation sollte von ganz alleine rauskommen, ansonsten
bezahlt der AN dem AG ja was zu.
"Solange der Chef tut als würde er gut bezahlen tue ich so als würde ich
gut arbeiten", also los, fragen gehen.
Wer das kann, hat Argumente, und die müssen auf jeden Fall angebracht
werden, denn wer nicht fragt hat offensichtlich genug.
Wenn du das Internet fragen musst anstelle davon ueberzeugt zu sein,
dann ist die Antwort: Kommt nicht gut, weil du es nicht verteidigen
kannst.
Bist du ueberzeugt das deine Leistungen stimmen und es rechtfertigen?
Dann ist der Moment da um zu fragen.
In den Niederlanden sagen wir: "Nein" haste schon, "Ja" kannste kriegen
Und ein "Nein" must du natuerlich einkalkulieren und dann nicht die
beleidigde Leberwurst spielen
Vom Internet wirst du keine befriedigende Antwort bekommen, weil jeder
aus seinem Standpunt aus argumentiert und deine Situation/Umgebung
sowieso nicht kennt, ausserdem wird dein thread bei Antwort #20 sowieso
gekapert und eine allgemeine Gehaltsdiskussion ueber (un)fairness
blablabla...
Bei uns gibt es zur Zeit nur eine temporäre Gehaltserhöhung von 500
Euro/Monat die Corona-bedingt gezahlt wird. Damit soll unser Mehraufwand
und Mehreinsatz im Heimbereich kompensiert werden. Ist bei mir jetzt
eigentlich nicht viel mehr, aber meinetwegen kann die Covid-19 Hysterie
ruhig noch ein paar Jahre so bleiben!
Thomas W. schrieb:> Bei uns gibt es zur Zeit nur eine temporäre Gehaltserhöhung von 500> Euro/Monat die Corona-bedingt gezahlt wird. Damit soll unser Mehraufwand> und Mehreinsatz im Heimbereich kompensiert werden
Sind da noch Stellen frei?
Ich denke, dass in Zeiten von Homeoffice haupsächlich die Baumärkte
profitiert haben, weil alle ihre 4 Wände renovieren und dabei garantiert
weniger Arbeitsleistung für die AG erbringen als im Firmengebäude.
Stichwort "Chef kann daheim nicht um die Ecke schauen".
Wenn man dafür dann auch noch mehr Geld bekommt... was soll man da noch
sagen.
Ich kenne zwei Mitarbeiter von einem sehr großen Automobilhersteller,
die wurden beide Coronabedingt in "Kurzarbeit" geschickt.
Das heißt konkret:
Komplett zu Hause bleiben ( Monate ) und dabei 98% Gehalt kassieren.
Der eine davon hat nichtmal viel Kontakt zu anderen Kollegen. Er
arbeitet fast den ganzen Tag allein ( Probefahrten etc. ).
Und dann jammern solche Konzerne Frau Merkel die Ohren voll, wie schlimm
die Coronakrise den Betrieb schwächt...
Wo bin ich eigentlich?
Normalerweise findet einmal jährlich ein Gespräch zur
Leistungsbeurteilung statt. Da wird Rückschau gehalten was gut / nicht
so gut gelaufen ist. Dieses Gespräch ist Grundlage für Prämien oder auch
Gehaltsanpassungen. Wenn die letzte Erhöhung (erst) 2 Jahre her ist,
hängt es von dem Erfolg des Unternehmens (und natürlich auch, ob man in
dem Zeitraum besondere Fortschritte gemacht hat) ab, ob schon wieder
eine Höherstufung gerechtfertigt ist. Mit "Gehaltserhöhung" meine ich
ausdrücklich nicht die durch neue Tarifverträge ausgehandelte
Gehaltsanpassungen sondern Höherstufungen, die über diese hinaus gehen.
Matthias schrieb:> Und ein "Nein" must du natuerlich einkalkulieren und dann nicht die> beleidigde Leberwurst spielen
Das gilt insbesondere in Zeiten von Corona und einer schweren Rezession.
Günni schrieb:> Mit "Gehaltserhöhung" meine ich ausdrücklich nicht die durch neue> Tarifverträge ausgehandelte Gehaltsanpassungen sondern Höherstufungen,> die über diese hinaus gehen.
Wenn man allerdings schon sehr weit oben im Gehaltsgefüge angekommen
ist, wird die Luft für weitere Erhöhungen immer dünner. Na gut, das ist
dann eher ein Luxusproblem.
Jens M. schrieb:> Zumindest die Inflation sollte von ganz alleine rauskommen, ansonsten> bezahlt der AN dem AG ja was zu.
Willkommen in der Realität. Die Inflation betrifft aber nicht alle
Bereiche gleichermaßen. Würde zu mir ein Angestellter jedes Jahr eine
Gehaltserhöhung um den Faktor der Inflation fordern ... ja dann würde
ich das nur belächeln - das lass mal meine Aufgabe sein.
Aber pauschal zu fordern mit augenscheinlichen Begründungen wie "ich war
ja so fleißig" ...
Inflationsbereinigte Gehaltserhöhungen kann es nur im Niedriglohnsektor
geben. Wenn du bei einem Konzern heute einsteigst und in 5 bis 10 Jahren
fast 50% mehr verdienst (beispielsweise von 50k auf 75k), kann das keine
Inflationskurve sein, sondern: Der Angestellte war über einen langen
Zeitraum der Firma treu und hat seine Arbeit anständig gemacht. Das hat
absolut nichts mit herausragender, eher mit angemessener Leistung zu
tun.
Und das sage ich als sozialistischer Minderleister, der Grundrente,
hohen Mindestlohn ohne Ausnahmen und ein Grundeinkommen fordert 😂.
Ben S. schrieb:> Würde zu mir ein Angestellter jedes Jahr eine> Gehaltserhöhung um den Faktor der Inflation fordern ... ja dann würde> ich das nur belächeln - das lass mal meine Aufgabe sein.
Da du Teilzeit-Corona-Heini eh nie in disziplinarische Verantwortung
kommen wirst, ist deine Meinung ziemlich belanglos.
Inflationsausgleich (== jährlich Gehaltserhöhung ~2%) gabs in allen
Firmen in denen ich bisher gearbeitet habe automatisch für jeden, ohne
Diskussion. Höherstufung, Neubewertung der Stelle, erweiterter
Aufgabenbereich, Umgruppierung oder wie auch immer das konkret genannt
wird, sind dann individuelle Verhandlungen. Will man die ganz dicken
Sprünge, bleibt meist nur Stellen-/Firmenwechsel.
Im Konzern hat man es allerdings mit am einfachsten.
Is Egal schrieb:> Inflationsausgleich (== jährlich Gehaltserhöhung ~2%) gabs in allen> Firmen in denen ich bisher gearbeitet habe automatisch für jeden, ohne> Diskussion.
Eben. Ohne Diskussion. Entweder der Laden ist so groß, dass es im
Vertrag automatisch drin steht oder so klein, dass ein Aushandeln
sinnlos ist. Versuche das mal in einem Startup ...
Kini schrieb:> Ein Start up das davon lebt, dass die Gehälter jedes Jahr real sinken> hat sicherlich eine ganz große Zukunft; -)
Ich bin voll dabei, beim automatischen Inflationsausgleich. Aber viele
Typen wollen halt alle paar Jahre eine horrende Gehaltserhöhung, ohne
Mehrwert dafür zu bieten.
Das mag im Konzern etwas anderes sein, dort sind diese Gehaltsschritte
aber von Anfang an so eingeplant.
NichtZuFassen schrieb:> So langsam wie ich arbeiten kann können die mich gar nicht schlecht> bezahlen...
Das hat mein Nachbar mal zu mir gesagt, als ich versucht habe einen
einbetonierten Zaunpfosten auszubuddeln/wegzustemmen.
"So langsam wie du arbeitest würde ich dir keinen Cent bezahlen". 😁
Ben S. schrieb:> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann, wenn man> einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine Selbstverständlichkeit> ist?
- da wir alle AN ueberwiegend in einem abhaengigen Arbeitsverhaeltnis zu
den Arbeitgebern stehen. Diese AG haben auch eine soziale Verantwortung
gegenueber ihren Arbeitnehmern die sie eingestellt haben. Unter anderem
dass sie gesund, wohlgenaehrt und ausgeruht an ihren Arbeitsplaetzen
erscheinen. Das koennen diese AN aber nur wenn sie mit dem Entgeld dass
sie durch diese Arbeitsverhaeltnisse entgegennhemen alle ihre
Lebenshaltungskosten, Miete, etc. begleichen koennen. Koennen sie das
nicht haben sie Probleme. z.B. sie muessen bilige und minderwertige
Nahrung einkaufen die krank macht. Sie muessen evtl. die Heizung
herunterdrehen im Winter um Kosten zu sparen, was auch krank macht.
Um ueber die Jahre die Kaufkraft und den Gegenwert zu dem Erstlohn zu
erhalten, ist es schlichtweg eine Pflicht aller AG alle Loehne
regelmaessig zu erhoehen. Machen sie aber nicht. Da gibt es nun
verschiedene Moeglichkeiten diese Leute trotzdem dazu zu bewegen doch
noch mit dem Geld herauszuruecken. Ist aber ein anderes Thema.
Was ich mit dem obigen sagen moechte ist, die sollen einfach
regelmaessig den Lohn anheben und Basta. Geld genug haben sie.
Deshalb finde ich es gerechtfertigt wenn der Marcus(Gast) nach mehr Geld
fragt und es auch bekommen sollte.
Ben S. schrieb:> Aber jedes Jahr zum Cheffe gehen und sagen "ich will mehr Geld" - haha.> Naja, scheint ja häufig genug zu funktionieren.
- richtig. Hat bei mir immer funktioniert. bzw. ungefragt hatte ich
immer mehr bekommen. Und wenn nicht hab ich es mir erstritten. So
einfach war das und ist das immer noch bei mir. Warum man da jetzt bloed
ha,ha lachen muss entzieht sich meinem Verstaendnis.
Die, die dafuer kein Verstaendnis haben so wie es der Herr Ben S. nicht
hat, sitzen meiner Meinung nach entkoppelt von allem in ihrem
Elfenbeinturm, haben entweder die Weisheit mit Loeffeln gefressen oder
sind mit dem silbernen Loeffel im A.... geboren. Sind dazu noch arrogant
und eingebildet und meinen dadurch etwas besonderes zu sein.
Trugschluss. Tuerme kann man einreissen.
Marcus schrieb:> Oder kommt das aktuell nicht so gut?
- Kommt gut. Fragen kostet nix. Wenn der Zirkus nicht mehr an seinen
Clown glaubt, dann sucht der Clown sich eben einen neuen Circus.
Es muessten mehr auf die Strasse und einfordern was in den letzten
Monaten zureuckgehalten wurde. Aber unser Massenproblem ist diese
"German Angst".
MfG.
Marcus schrieb:> Ich habe der Firma mehr als das 10fache meines Jahreseinkommens> erwirtschaftet.
Also etwa das 5-fache der Lohnkosten. Wobei dann noch die Frage bleibt,
welche anderen Ressourcen, die auch von der Firma bezahlt werden müssen,
du dazu in Anspruch genommen hast.
Als Schüler habe ich meiner Firma mein Monatsgehalt an einem einzigen
Tag erwirtschaftet. An der Kasse im Baumarkt ;)
waybeach95 schrieb:> - da wir alle AN ueberwiegend in einem abhaengigen Arbeitsverhaeltnis zu> den Arbeitgebern stehen. Diese AG haben auch eine soziale Verantwortung> gegenueber ihren Arbeitnehmern die sie eingestellt haben. Unter anderem> dass sie gesund, wohlgenaehrt und ausgeruht an ihren Arbeitsplaetzen> erscheinen. Das koennen diese AN aber nur wenn sie mit dem Entgeld dass> sie durch diese Arbeitsverhaeltnisse entgegennhemen alle ihre> Lebenshaltungskosten, Miete, etc. begleichen koennen. Koennen sie das> nicht haben sie Probleme. z.B. sie muessen bilige und minderwertige> Nahrung einkaufen die krank macht. Sie muessen evtl. die Heizung> herunterdrehen im Winter um Kosten zu sparen, was auch krank macht.> Um ueber die Jahre die Kaufkraft und den Gegenwert zu dem Erstlohn zu> erhalten, ist es schlichtweg eine Pflicht aller AG alle Loehne> regelmaessig zu erhoehen.
Wurde doch gerade erst; wenn ich richtig aufgepasst habe, auf 437 Euro
plus Wohnkosten. Mehr braucht keiner ...
Also ich habe dieses Jahr 5% Erhöhung bekommen ohne zu fragen und trotz
eher sinkender Leistung wegen Familie. Bin angeblich einer der
wichtigsten Leute - wahrscheinlich aber einfach unterbezahlt ;)
Bei mir liegt das Verhältnis Erwirtschafteter Gewinn zu Bruttolohn eher
bei 2:1. Das Verhältnis zum Umsatz wie oben wohl genannt ist ja eher
uninteressant.
Ich werde jetzt einen Termin machen. Ihr habt mich überzeugt, dass
Corona kein Blocker dafür ist, zumal unsere Firma eh gut läuft.
Auch Deutschland insgesamt ist wohl über den Berg. Hätte ich nicht
gedacht, dass es so smooth über die Bühne geht.
Marcus schrieb:> Ich werde jetzt einen Termin machen. Ihr habt mich überzeugt, dass> Corona kein Blocker dafür ist, zumal unsere Firma eh gut läuft.
Probier es ruhig, was hast du schon zu verlieren, wenn du sachlich
bleibst? Aber sei nicht enttäuscht, wenn es nicht funktioniert.
> Auch Deutschland insgesamt ist wohl über den Berg. Hätte ich nicht> gedacht, dass es so smooth über die Bühne geht.
Wie meinen? Also ausgestanden ist die Sache noch lange nicht; das ist
sie wohl erst, wenn es in Zukunft mal flächendeckend einen zuverlässigen
Impfstoff gibt.
Man sollte daher weder in die eine noch in die andere Richtung (positiv
oder negativ) übertreiben.
Senf D. schrieb:> Wie meinen? Also ausgestanden ist die Sache noch lange nicht; das ist> sie wohl erst, wenn es in Zukunft mal flächendeckend einen zuverlässigen> Impfstoff gibt.
Ich habe nicht gesagt, dass die Sache ausgestanden ist. Ich meine aber,
dass der wirtschaftliche Schaden überschaubar ist (evtl. sogar geringer
als Finanzkrise?). Die Infektionszahlen werden denke ich bis zum
Impfstoff niedrig bleiben. Nur wenige Branchen haben gar keine
Möglichkeit mit Corona zu leben (z.B. Clubs). Der Rest hat sich gut
arrangiert.
Das alles sehe ich im Gegensatz zum Weltuntergangsszenario welches ich
mir ausgemalt hatte.
FH Bielefeld schrieb im Beitrag #6391212:
> Du bleibst schön auf deinen 1,9 Netto sitzen. Gehaltserhöhung> gibts erst wenn du performst!
Sind aktuell mehr als doppelt so viel. Habe aber Stkl3 und Kinder ->
Mehrkosten ;-)
Marcus schrieb:> Ich meine aber, dass der wirtschaftliche Schaden überschaubar ist (evtl.> sogar geringer als Finanzkrise?). Die Infektionszahlen werden denke ich> bis zum Impfstoff niedrig bleiben.
Ich hoffe das auch, aber wissen kann man das nicht.
Marcus schrieb:> Ich frage mich ob es an der Zeit ist eine Gehaltserhöhung zu> fordern.> Ich habe in den letzten 6 Monaten trotz oder gerade wegen Corona> außergewöhnlich viel geleistet (das ist auch offensichtlich für die> Führungskräfte). Vorher war ich schon bei >100%. Die letzte Erhöhung ist> schon 2 Jahre her...>> Der Laden läuft gut.>> Oder kommt das aktuell nicht so gut?
Der Zeitpunkt ist günstig, nicht länger warten. Denn wenn die
Grippewelle los geht und wieder mediales Horrortheater gespielt wird,
kann dein Boss behaupten, daß nun auch die eigene Firma vor dem
Untergang steht. ;)
Marcus schrieb:> Ich habe der Firma mehr als das 10fache meines Jahreseinkommens> erwirtschaftet.
Das solltest du schriftlich belegen können. Den Zettel nutzt du dann
beim Verhandeln - aber nicht gleich am Anfang ausspielen.
FH Bielefeld schrieb im Beitrag #6391212:
> Du bleibst schön auf deinen 1,9 Netto sitzen. Gehaltserhöhung> gibts erst wenn du performst!
Wenn er jetzt ca. 4.000€ bekommt, ist sein Verhandlungsziel 4.500€.
Minimum: Man trifft sich in der Mitte.
Man nennt ab nicht das Netto-, sondern das Bruttogehalt.
Senf D. schrieb:> Marcus schrieb:>> Ich meine aber, dass der wirtschaftliche Schaden überschaubar ist (evtl.>> sogar geringer als Finanzkrise?). Die Infektionszahlen werden denke ich>> bis zum Impfstoff niedrig bleiben.>> Ich hoffe das auch, aber wissen kann man das nicht.
Selbst wenn da nochmal was kommt glaube ich eher weniger daran dass das
nochmal so gravierend durch schlägt wie im Frühjahr. Mittlerweile ist
man in allen relevanten Bereiche vorbereitet und die allgemeine Angst
gegenüber dem Virus ist gesunken. Die Hygienemaßnahmen werden in aller
Regel überall eingehalten und man weiß das man hierdurch keine
besonderen Gefahrenherde mehr heraufbeschwört. Für mich sieht die Lage
auch weltweit kalkulierbarer aus, gerade mit den großen Handelspartner
der EU und von Deutschland.
Wichtig ist nun das die Infektionszahlen von der Regierung genau
beobachtet werden und die Maßnahmen frühzeitig getroffen werden. Das
scheint aber ausnahmsweise mit unserer Regierung und auch denen im
Ausland sehr gut zu klappen und ich bleibe daher zuversichtlich.
Ben S. schrieb:> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann, wenn man> einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine Selbstverständlichkeit> ist?
Das nennt sich Inflationsausgleich.
Marcus schrieb:> Ich frage mich ob es an der Zeit ist eine Gehaltserhöhung zu fordern.> Ich habe in den letzten 6 Monaten trotz oder gerade wegen Corona> außergewöhnlich viel geleistet (das ist auch offensichtlich für die> Führungskräfte).
Und "außergewöhnlich" heißt jetzt "Was"?
Vorher war ich schon bei >100%. Die letzte Erhöhung ist
> schon 2 Jahre her...>> Der Laden läuft gut.
Welcher "Laden"?
> Oder kommt das aktuell nicht so gut?
Wenn Du der Meinung bist, dass Covid 19 ein Grund zur Gehaltserhöhung
ist, dann bring das doch Deinen Chefitäten vor mit all Deinen
Ansichten...
Jo S. schrieb:> Matthias schrieb:>> ausserdem wird dein thread bei Antwort #20 sowieso>> gekapert und eine allgemeine Gehaltsdiskussion ueber ...>> es ist #34 :)
Es gibt noch Hoffnung fuer die Menschheit ;-)
Marcus schrieb:> es an der Zeit ist eine Gehaltserhöhung zu fordern
fordern kann man viel ...
Realität: in solche Mitarbeitergespräche geht man mit mindestens einer
Zusage rein, damit ist wirklich eine Unterschrift-reife rechtlich
sichere Dokumentation gemeint und nicht eine mündliche Zusage! In
Worst Case muss man den JC Mitarbeiter überzeugen dass die daraus
entstandene Arbeitslosigkeit kein Eigenverschulden ist
Marcus schrieb:> Ich werde jetzt einen Termin machen. Ihr habt mich überzeugt, dass> Corona kein Blocker dafür ist, zumal unsere Firma eh gut läuft.
Sehr gut, ich wünsche dir viel Erfolg!
Baue deine Forderungen auf die gute Leistung der letzten Zeit auf.
Erwähne auch andere Wünsche, z.B. daß du aufsteigen willst oder
ähnliches.
Wäre nett, wenn du über das Ergebnis berichten würdest und welche
Argumente erfolgreich waren.
Grüsse
Jo S.
Claus M. schrieb:> Verdi fordert übrigens 4,8%. Was haben die gesoffen, wer soll das> bezahlen? Die Kurzarbeiter?
4,8% oder mindestens 150€
ich wette man einigt sich wieder auf die hälfte also 2,5%
somit ist die inflation etwas ausgeglichen
wer soll das bezahlen? na einfach die druckmaschine wieder einschalten,
ist doch eh nur papier :)
Claus M. schrieb:> Verdi fordert übrigens 4,8%. Was haben die gesoffen, wer soll das> bezahlen? Die Kurzarbeiter?
Du weißt schon wie das funktioniert? In die Verhandlung gehen beide
Seiten immer mit relativ großen, manche würden sagen überzogenen,
Forderungen rein. Gewerkschaften wollen mind. 4,8%, die Gegenseite will
wohl am liebsten eine Nullrunde mit langer Laufzeit.
Irgendwo in der Mitte wird man sich treffen müssen.
Gerne wird ja im öffentlichen Dienst gesagt: Ja, ihr verdient hier nicht
so viel dafür ist der Job aber recht krisensicher!
Das ist aber kein Grund, die Gehaltschere zwischen Privatwirtschaft und
öffentlichem Dienst jetzt noch weiter aufgehen zu lassen. Also jetzt in
einem Job, den man als krisensicher anpreist, dann wieder zu
argumentieren "ja jetzt ist aber Krise, können wir nix machen", ist
irgendwie nicht logisch.
Ach ja, Krisensicher für alle? Da bedanken sich die wissenschaftlichen
Mitarbeiter mit ihren befristeten Verträgen, denn diesen Vorteil haben
sie schonmal nicht.
Gut wäre im öffentlichen Dienst eine moderate Erhöhung mit KURZER
Laufzeit, so dass in naher Zukunft nochmal diskutiert werden wird. Dann
steht fest wieviel Krise denn wirklich ist und was die Auswirkungen
sind.
Ich dieses Jahr eine Gehalterhöhung fordern. Nicht trotz Krise, sondern
wegen der Krise: Es braucht erfahrene Leute die sich bewährt haben um
mit dem AG dies alles sicher zu bewältigen.
Ein AG wird immer einen Grund suchen und finden keine Gehalterhöhung zu
zahlen:
- X läuft aktuell doch gut, da könnten Sie doch Geschäftfeld X stärker
ausbauen, dann reden wir in einem Jahr nochmal drüber
- X läuft aktuell schlecht, da können wir natürlich nicht mehr zahlen.
Wir schenken 130Mrd nach Europa und haben seit 2015 locker 150Mrd
ausgeg.
5% Erhöhung sind daher kein Thema, es sei denn die übliche Neid Debatte
verhindert das
meckerziege schrieb:> - X läuft aktuell doch gut, da könnten Sie doch Geschäftfeld X stärker> ausbauen, dann reden wir in einem Jahr nochmal drüber> - X läuft aktuell schlecht, da können wir natürlich nicht mehr zahlen.
Du hast Option 3 vergessen:
X läuft aktuell hervorragend, dafür würden wir gerne als Belohnung Ihr
Gehalt deutlich nach oben hin anpassen.
Ben S. schrieb:> arum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann, wenn man> einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine Selbstverständlichkeit> ist?
Das ist systemisch notwendig, weil die JAEG der Sozialversicherungen
auch jedes Jahr steigen. Um also als ein angestellter Ingenieur in den
besten Berufsjahren, nehmen wir mal 60k-90k Gehalt als wahrscheinlich
an, nicht jedes Jahr schlechter gestellt zu werden, ist das notwendig.
5% p.a. Minimum ist meine Police. Wieso gequetscht werden und nicht
selber quetschen? Alternativ reduziert man halt seine Produktivität um
5%. Pro Tage eine halbe Stunde mehr auf Mikrocontroller.net
recherchieren oder so.
Intimgeruch schrieb:> Realität: in solche Mitarbeitergespräche geht man mit mindestens einer> Zusage rein, damit ist wirklich eine Unterschrift-reife rechtlich> sichere Dokumentation gemeint und nicht eine mündliche Zusage! In> Worst Case muss man den JC Mitarbeiter überzeugen dass die daraus> entstandene Arbeitslosigkeit kein Eigenverschulden ist
Da verbrennt man aber ganz schön oft potentiell gute Chancen...
100% bedeutet für mich, täglich nach exakt 8 Stunden durchschnittlicher
Leistung auszustempeln und alles liegen und stehen zu lassen. Da sind
die meisten Mitarbeiter aber drüber.
Hallo,
du kannst es ja probieren, jedoch kann es auch ziemlich plump
erscheinen, da zur Zeit viele Unternehmen ums überleben kämpfen.
Allzuviel Hoffnung würde ich mir also nicht machen.
Ben S. schrieb:> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann, wenn man> einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine Selbstverständlichkeit> ist?
Du dussel. Weil deine Firma jedes Jahr die Verkaufspreise angpasst. Weil
eine Dienstleistung sowie alle Produkte einer Inflation unterliegen.
Deshalb wird ein Gehalt jedes Jahr angepasst.
Ben S. schrieb:> Würde zu mir ein Angestellter jedes Jahr eine> Gehaltserhöhung um den Faktor der Inflation fordern ... ja dann würde> ich das nur belächeln - das lass mal meine Aufgabe sein.
Weil du scheinbar nur wenig qualifizierte MA unter dir hast, mit denen
man das machen kann.
Im übrigen: mit einer jährlichen Gehaltsanpassung von ca. 1 bis 2,5 %,
wärst du schon über deiner Inflation.
Jeder MA sammelt Erfahrung und tut Dinge schneller und effektiver als
vorher. Auch fordert man immer mehr von ihm ab. "Hey das hast du doch
schon mehrmals gemacht. Musst du doch jetzt können". Allein das
rechtfertigt eine jährliche Anpassung von wenigen Prozent. Wir reden ja
hier scheinbar bei deinen Dussels nicht über mehrere hundert €. Bleib
also mal auf dem Teppich.
Ben S. schrieb:> Wenn du bei einem Konzern heute einsteigst und in 5 bis 10 Jahren> fast 50% mehr verdienst (beispielsweise von 50k auf 75k), kann das keine> Inflationskurve sein, sondern:
Der Vergleich hingt. Die Inflation in 10 Jahren liegt weit unter 50 %.
Schon seit 2 Jahren habe ich angesprochen in die Era hochgezoge zu
werden in der die anderen Kollegen sind. Man wird schließlich nach
Stelle bezahlt. Bin nicht der einzige, der ausgebeutet wird. Warum geht
so was beim BR durch?
Ben S. schrieb:> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat
Warum denken eigentlich die Stromanbieter, Rundfunkbeitragsservice,
Versicherungen, Lebensmittelläden, dass sie quasi jedes Jahr einen
pauschalen Anspruch auf Preiserhöhung haben?
Pob schrieb:> Im übrigen: mit einer jährlichen Gehaltsanpassung von ca. 1 bis 2,5 %,> wärst du schon über deiner Inflation.
Tatsächlich: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahncard
von 2003 bis 2020 ist die Bahncard ca. 1,5% pro Jahr teurer geworden.
Also ist die Inflation tatsächlich ziemlich gering. Gefühlt sind es ja
so 7% Preissteigerung pro Jahr.
Kini schrieb:> Die ganze Diskussion um Mehrleistung ist erst bei Erhöhung über> Inflation (2% p.a.) sinnvoll. Fünf Jahre ohne Erhöhung müssen durch +> 10,4% ausgeglichen werden, ohne wenn und aber. Ein Geschäftsmodell, das> die allgemeine Inflation nicht mitgehen kann ist absoluter Käse.
Ja, denn auch eine gesunde Firma muss konstant, auch wenn nicht
unbedingt jedes einzelnes Jahr, die Einnahmen erhöhen, schon alleine um
die Inflaktion auszugleichen. Wenn die Firma mehr einnimmt, die
Beschäftigten aber nicht, lacht sich das Kapital ins Fäustchen.
Pob schrieb:> Im übrigen: mit einer jährlichen Gehaltsanpassung von ca. 1 bis 2,5 %,> wärst du schon über deiner Inflation.
Das ist die offizielle Rate, die wird so hingerechnet, wie es den
Berechnern in den Kram passt.
nein keine rote Socke schrieb:> Das ist die offizielle Rate, die wird so hingerechnet, wie es den> Berechnern in den Kram passt.
und Farbfernseher waren nie so billig, wir sind alle reich, selbst ein
H4 Empfänger kann sich jeden Monat einen neuen FarbTV kaufen, 1972 ein
Sozialhilfeempfänger nicht mal einen einzigen FarbTV neu.
Wir dürfen halt nicht den Fehler machen DM netto und € netto mit den
Preisen vergleichen (Immobilien, Miete, Restaurant, PKW)
Joachim B. schrieb:> und Farbfernseher waren nie so billig,
Das wird immer und immer wieder als Beispiel genommen, obwohl sich kein
Mensch regelmäßig einen Fernseher kauft. Elektronik Produkte haben sich
nunmal durch die Massenproduktion verbilligt. Dafür gibt es andere, die
teurer geworden sind:
> (Immobilien, Miete, Restaurant, PKW)
Ich muss sagen das ich der Corna Zeit schon 8 Monate lang
Elektronilboards von zu Haus aus entwickel. Mir gefällt es sehr gut da
die Produktivität sehr hoch ist. Man wird deutlich weniger unterbrochen
und kann deutlich länger am Stück an seiner Board arbeiten. Durch Teams
ist die Kommunikation auch sehr einfach geworden. Ich spare pro Tage ca.
45Minuten Fahrzeit und dann noch die 1h die ich benötige um zur Katine
zu fahren. Daher finde ich es sehr gut. Natürlich muss man auch jeden
Tag selber sich in den Arsch treten und seine Arbeit machen. Da es aber
immer sehr enge Zeitfenster gibt ist es eher so das ich auch manchmal
noch bis 22Uhr und länger sitze. Das muss man erst mal lernen einen Cut
zu machen. Somit hat es Vor- und Nachteile.
nein keine rote Socke schrieb:> Pob schrieb:>> Im übrigen: mit einer jährlichen Gehaltsanpassung von ca. 1 bis 2,5 %,>> wärst du schon über deiner Inflation.>> Das ist die offizielle Rate, die wird so hingerechnet, wie es den> Berechnern in den Kram passt.
Ja die Berechner treffen sich vor jeder Berechung am
Berechnungsstammtisch (trotz Corona) und bestimmen das Ergebniss beim
Armdrücken. Die inoffizielle Rate drucken sie nur einmal aus und stecken
das Papier dann sofort in den Dokumentenvernichter. Ich habe die
Schnipsel selbst gesehen...
Ganz ehrlich, wer heute mehr als 100% gibt, der wird sich morgen als der
Dumme erkennen. Wenn du dann noch meinst, daraus mehr Gehalt generieren
zu können, mag das zuerst vllt. so aussehen, andererseits auf Dauer
nicht funktionieren, schließlich kannst du deine neuen 100% nicht mehr
wirklich steigern!
Arbeitsleistung ist für das Gehalt nahezu Wurscht heutzutage!
Du brauchst andere Skills!:
- stets positive Aussagen
- ändere deinen Kleidungsstil
- alles negative ist trotzdem immer positiv einzufärben!
- bereit sein, deinem Gegenüber dreist ins Gesicht lügen zu können
- Vernetzte dich mit allen möglichen Führungskräften
- kleide dich uniform mit den Führungskräften benutze deren Vokabular
- erzähle allen, was sie hören wollen, positiv natürlich!
- kopiere jeweils stets und ständig deren Körpersprache
- deine Aufgaben schaffst du nicht, weil viel zu viel
- Reden ist Arbeit für dich, aber wie immer alles ist hübsch!
- Lass den Dreck andere wegkehren oder aufzeigen, du bleibst positiv!
- Wenn dir was negatives passiert, ändere dein Verhalten nicht!
- Nur wer arbeite macht Fehler, du arbeitest viel zu viel!
- Höre wo sich personelle Änderungen ergeben
- biete dich über die Führungskräfte an, hol dir den Job.
- Nur so steigst du die Leiter hoch innerhalb eines Betriebes.
Alternative: Wechsele ständig die Firma, das geht schneller und lerne
Pareto: nicht über 80%; das geht mit 20%Aufwand/Mühe und tue nichts, was
andere besser können als du!
So geht Gehalt!
Aber, ich hab zu lange gebraucht, das zu erkennen! Ausserdem schaffe ich
nicht den Skillpoint mit stinkt zum Himmel aber positiv! 🙄
Berechner schrieb:> nein keine rote Socke schrieb:>> Pob schrieb:>>> Im übrigen: mit einer jährlichen Gehaltsanpassung von ca. 1 bis 2,5 %,>>> wärst du schon über deiner Inflation.>>>> Das ist die offizielle Rate, die wird so hingerechnet, wie es den>> Berechnern in den Kram passt.>> Ja die Berechner treffen sich vor jeder Berechung am> Berechnungsstammtisch (trotz Corona) und bestimmen das Ergebniss beim> Armdrücken. Die inoffizielle Rate drucken sie nur einmal aus und stecken> das Papier dann sofort in den Dokumentenvernichter. Ich habe die> Schnipsel selbst gesehen...
Nein, nicht ganz. Es wird ein Warenkorb zusammengestellt und anhand
dessen die Inflaktionsrate ermittelt, man guckt sich an, wie sich die
Waren im Korb preismäßig über die Jahre entwickelt haben. Im Warenkorb
sind Fernseher, Autos, Lebensmittel und so weiter.
Wie sich dieser Warenkorb genau zusammensetzt, ist keine wirkliche
Wissenschaft sondern eher das Szenario, das Du beschrieben hast.
Wenn jetzt jemand Interesse daran hat zu zeigen, wie niedrig die
Inflaktion doch ist, so packt er möglichst viel Elektronik in den
Warenkorb, da sich diese Produkte in den letzten Jahren verbilligt
haben.
Und dann kann diese rechnerische niederige Inflaktionsrate dazu genutzt
werden, geringe Lohnsteigerungen zu rechtfertigen, wenn das die gerade
vorherrschende politische Richtung ist.
Finanzberaters Feindbild schrieb:> Doch, die wollen schon...
Ja, wollen. Seit mehr als 10 Jahren das erste Mal.
Das passt eben absolut nicht zu der zitierten Aussage
> quasi jedes Jahr
wendelsberg
Josef Konstanz schrieb:> Nein, nicht ganz. Es wird ein Warenkorb zusammengestellt und anhand> dessen die Inflaktionsrate ermittelt, man guckt sich an, wie sich die> Waren im Korb preismäßig über die Jahre entwickelt haben. Im Warenkorb> sind Fernseher, Autos, Lebensmittel und so weiter.
Das ist m.E. der selbe Rechen-Käse wie der Pro-Kopf-Verbrauch, bei dem
jedem Bürger ein einheitlicher Prozentsatz angedichtet wird der nicht
der Wirklichkeit entspricht. Also alles nicht der Wirklichkeit
entsprechend, da dürfte die tatsächliche Inflation deutlich höher sein
als der von den selbsternannten Experten berechnete Wert. Nehmen wir
doch mal den Friseur als Beispiel, da sind heute die Preise teilweise in
Euro so wie die Preise früher in DM (also fast 1:1 umgerechnet), waren
es früher 24,- DM sind es heute 21,- Euro.
René H. schrieb:> ehmen wir> doch mal den Friseur als Beispiel, da sind heute die Preise teilweise in> Euro so wie die Preise früher in DM (also fast 1:1 umgerechnet), waren> es früher 24,- DM sind es heute 21,- Euro.
Eine Preisverdoppelung in 20 Jahren entspricht einer Steigerung von 3,5%
p.a.
Wo ist da jetzt dein Problem?
IchGlaubeEsNicht schrieb:> Eine Preisverdoppelung in 20 Jahren entspricht einer Steigerung von 3,5%> p.a.
Aber nur für die Inhaber, die Vermieter, Stromkonzerne und andere
Lieferanten. Die Gehälter sind nicht jedes Jahr mitgestiegen.
René H. schrieb:> IchGlaubeEsNicht schrieb:>> Eine Preisverdoppelung in 20 Jahren entspricht einer Steigerung von 3,5%>> p.a.>> Aber nur für die Inhaber, die Vermieter, Stromkonzerne und andere> Lieferanten. Die Gehälter sind nicht jedes Jahr mitgestiegen.
Klar sind sie das, siehe zum Beispiel hier die Entwicklung im Vergleich
zur Inflation von 2000 bis 2017:
https://www.igmetall.de/int/img/entwicklung_tarifentgelte_inflation_2016_2017.jpg
Senf D. schrieb:> René H. schrieb:>> IchGlaubeEsNicht schrieb:>>> Eine Preisverdoppelung in 20 Jahren entspricht einer Steigerung von 3,5%>>> p.a.>>>> Aber nur für die Inhaber, die Vermieter, Stromkonzerne und andere>> Lieferanten. Die Gehälter sind nicht jedes Jahr mitgestiegen.>> Klar sind sie das, siehe zum Beispiel hier die Entwicklung im Vergleich> zur Inflation von 2000 bis 2017:> https://www.igmetall.de/int/img/entwicklung_tarifentgelte_inflation_2016_2017.jpg
OMG, dir ist schon bekannt, dass es auch eine ganze Menge Arbeitnehmer
gibt, auf die das nicht zutriff?
Qwertz' Illusionen vom Wohlstandsstaat Deutschland nehmen immer
wahnsinnigere Züge an. Man sollte ihn und andere ähnlich verblendete
IGM-Beamte auf eine erdende Busreise quer durch die Nation schicken mit
Zwischenstopp bei jeder Dienstleisterklitsche dieser Nation, inklusive
Führung durch die lauten Massenbüros und Würge-Mittagessen in der
Billigkantine. Anschließend noch eine Fahrt durch Plattenbausiedlungen,
wo ein paar Leute von ihren Schicksalsschlägen beim Dienstleister
erzählen.
Finanzberaters Feindbild schrieb:> OMG, dir ist schon bekannt, dass es auch eine ganze Menge Arbeitnehmer> gibt, auf die das nicht zutriff?
Doch, natürlich ist mir das klar - nicht jeder ist im Metalltarif. Das
war jetzt ein besonders eindeutiges Beispiel. In anderen Bereichen ist
die Kurve halt etwas weniger weit über der Inflation angesiedelt, aber
immer noch darüber.
Finanzberaters Feindbild schrieb:> OMG, dir ist schon bekannt, dass es auch eine ganze Menge Arbeitnehmer> gibt, auf die das nicht zutriff?
Eben. Viele Arbeitnehmer bekommen gerade mal Mindestlohn, und das ist
weit unter dem was "gute Firmen" oder Tarifverträge zahlen/vereinbaren.
Bei mir ist eine Stunde etwa 15,90 Euro wert, was immernoch "wenig" ist
im Vergleich zu anderen Branchen, aber mehr als anderen Bürgern zur
Verfügung steht. Aber das ist eben das Problem von Statistiken, laut
denen geht es wirklich allen Bürgern sehr gut und keiner hat Probleme
(Außer mit dem Alkohol, laut Statistik trinkt jeder Bürger, auch Kinder,
etwa 180 Liter Alkohol im Jahr. 😁 ). Die IGM kann man m.E. nicht als
Vergleich/Maßstab heranziehen, da nicht jeder bei IGM arbeitet. Man muss
das global sehen, und nicht nur von einer Branche aus.
Qwertz schrieb:> Finanzberaters Feindbild schrieb:>> OMG, dir ist schon bekannt, dass es auch eine ganze Menge Arbeitnehmer>> gibt, auf die das nicht zutriff?>> Nein
Dann ist das eine Bildungslücke, die du schließen solltest.
Weiter oben stand auch nicht umsonst "siehe zum Beispiel".
Senf D. schrieb:> In anderen Bereichen ist> die Kurve halt etwas weniger weit über der Inflation angesiedelt, aber> immer noch darüber.
Pffft! Die Inflation berücksichtigt nicht die Ganzen Steigerungen der
Lohnnebenkosten wir Krankgenkasse, Rentenversicherung,
Mehrwertsteuererhöhung, Einführung der Pfelgeversicherung, kalte
Progression.
Mit viel Glück waren die IGM-Tariferhöhungen der echte
Inflationsausgleich, aber nicht mehr. Warum sollte man den Angestellten
auch mehr zugestehen?
Dieses Jahr gabs ne Nullnummer und nächstes Jahr hätten die gerne +4%,
dass wird aber zugunsten der Arbeitsplatzsicherung gnadenlos geopfert.
René H. schrieb:> Eben. Viele Arbeitnehmer bekommen gerade mal Mindestlohn, und das ist> weit unter dem was "gute Firmen" oder Tarifverträge zahlen/vereinbaren.
Dann sollt ihr nunmal zu IGM wechseln, wo ist das Problem?
René H. schrieb:> Viele Arbeitnehmer bekommen gerade mal Mindestlohn, und das ist> weit unter dem was "gute Firmen" oder Tarifverträge zahlen/vereinbaren.
... für (sehr) einfache Arbeiten ;)
> Bei mir ist eine Stunde etwa 15,90 Euro wert, was immer noch "wenig" ist> im Vergleich zu anderen Branchen
Das ist der Stundenlohn für Maurer und Zimmerer im ersten Berufsjahr.
Für solche Berufsausbildungen wird nicht mal ein Quali verlangt. D.h.,
bei dem schlechten Schulbildungsniveau könne die nicht mal einfache
Prozentrechnungen.
René H. schrieb:> Jo S. schrieb:>> Das ist der Stundenlohn für Maurer und Zimmerer im ersten Berufsjahr.>> Ich hab doch gesagt, dass wir "zu wenig" verdienen. 😉
16EUR die Stunde macht etwas mehr als 2,5kEUR Lohn im Monat. Das ist für
ein Ingenieurseinkommen nicht glaubwürdig.
Josef Konstanz schrieb:> 16EUR die Stunde macht etwas mehr als 2,5kEUR Lohn im Monat. Das ist für> ein Ingenieurseinkommen nicht glaubwürdig.
Ich bin kein Ingenieur, sondern Tarifkraft. Das sollte eigentlich
inzwischen hier bei jedem angekommen sein. 😉
Senf D. schrieb:> das kommt noch erschwerend hinzu.
Soll das eine Beleidigung sein? Ich bin gerne Eisenbahner.
Ich bin der geborene Eisenbahner, meine Eltern haben sich in einem Zug
kennengelernt (Mutter Schaffnerin, Vater Grenzpolizist). 😉
nur als Tipp an highperformer - beim nächsten Jobwechsel, sucht euch
Stellen raus die vertraglich eine Gehaltsanpassung anbieten, so habt
ihr nicht diesen peinlichen Affenzirkus jedes Jahr :<
René H. schrieb:> Senf D. schrieb:>> das kommt noch erschwerend hinzu.>> Soll das eine Beleidigung sein?
Nein, keineswegs. Ich wollte damit ausdrücken, dass dein Arbeitgeber
nicht gerade für großzügige Gehälter bekannt ist (Vorstandsposten
ausgenommen).
Dafür jetzt in der Corona-Krise besser. Keine Gehaltskürzung, keine
Kurzarbeit (Tochterunternehmen mal unberücksichtigt), kein Nacharbeiten
von Coronabedingter "Minderleistung" etc. pp. Und 125,- Euro (pro Jahr)
für Arbeitsschutzausrüstung gibt es auch (in Zusammenarbeit mit dem
"Fonds Soziale Sicherung", Voraussetzung ist jedoch eine
EVG-Mitgliedschaft und eine personalisierte Rechnung), die jetzt auf die
Mund-Nase-Bedeckung ausgeweitet wurde, und für 125,- Euro bekommt man
jede Menge MNBen.
René H. schrieb:> Dafür jetzt in der Corona-Krise besser. Keine Gehaltskürzung, keine> Kurzarbeit (Tochterunternehmen mal unberücksichtigt), kein Nacharbeiten> von Coronabedingter "Minderleistung" etc. pp.
Besser als im Vergleich zu was?
Die von dir genannten Dinge betreffen mich auch alle nicht.
René H. schrieb:> Dafür jetzt in der Corona-Krise besser. Keine Gehaltskürzung, keine
Kenne niemand der Gehaltskürzungen bekommen hat, andererseits, was will
man den bei der Bahn noch kürzen? Lebensmittelmarken statt Bares?
> Kurzarbeit (Tochterunternehmen mal unberücksichtigt), kein Nacharbeiten
Hatten wir auch nicht.
> von Coronabedingter "Minderleistung" etc. pp. Und 125,- Euro (pro Jahr)
Was sollen denn Nacharbeiten von Minderleistung sein?
> für Arbeitsschutzausrüstung gibt es auch (in Zusammenarbeit mit dem> "Fonds Soziale Sicherung", Voraussetzung ist jedoch eine> EVG-Mitgliedschaft und eine personalisierte Rechnung), die jetzt auf die> Mund-Nase-Bedeckung ausgeweitet wurde, und für 125,- Euro bekommt man> jede Menge MNBen.
Ist ja krass, gleich 125€ pro Jahr, das macht die 10k+ weniger netto pro
Jahr für Ings. bestimmt wett. Mein AG zahlt 1000€ Öcken steuerfreien
Coronabonus dieses Jahr an alle außer Senior und Top Management.
Krass schrieb:> Krass, man könnte fast meinen, Qwertz schreib hier unter verschiedenen> Namen.
Tut er nicht, aber wir nuckeln an derselben Firmenzitze.
Medizintechnik schrieb:> Was sollen denn Nacharbeiten von Minderleistung sein?
Die Arbeitszeit nachholen die man nicht leisten konnte.
Medizintechnik schrieb:> Mein AG zahlt 1000€ Öcken steuerfreien> Coronabonus dieses Jahr
Steuerfrei geht bei uns schon mal garnicht.
Medizintechnik schrieb:> Krass schrieb:>> Krass, man könnte fast meinen, Qwertz schreib hier unter verschiedenen>> Namen.>> Tut er nicht, aber wir nuckeln an derselben Firmenzitze.
Das ist aber nett ausgedrückt. 😁
Die Milch, die aus der Zitze kommt, ist reichlich und schmeckt süß.
René H. schrieb:> Steuerfrei geht bei uns schon mal garnicht.
Warum nicht? Jeder AG darf dieses Jahr bis zu 1500€ steuerfreien Bonus
an die Mitarbeiter zahlen.
Senf D. schrieb:> Das ist aber nett ausgedrückt.
Korrekterweise müsste man sagen, dass wir am selben Euter hängen, ob es
dieselbe Zitze ist weiß ich nicht.
René H. schrieb:> da sind heute die Preise teilweise in> Euro so wie die Preise früher in DM (also fast 1:1 umgerechnet), waren> es früher 24,- DM sind es heute 21,- Euro.
Wer heute noch Preise in DM vergleicht hat die Kontrolle über sein Leben
verloren.
Sustanon300 schrieb:> sucht euch> Stellen raus die vertraglich eine Gehaltsanpassung anbieten.
LOL
vertagliche Gehaltsanpassung zum 1. Maj habe ich im Vertrag. Das
bedeutet, das ich einmal im Jahr ein Diktat bekomme. Null ist auch eine
Anpassung.
Mohamed schrieb im Beitrag #6491358:
> Sebastian L. schrieb:> Sustanon300 schrieb:> sucht euch> Stellen raus die vertraglich eine Gehaltsanpassung anbieten.>> LOL> vertagliche Gehaltsanpassung zum 1. Maj habe ich im Vertrag. Das> bedeutet, das ich einmal im Jahr ein Diktat bekomme. Null ist auch eine> Anpassung.>> Diktat. Du bist wohl in der 3. Klasse steckengeblieben.
+1
Wurde bislang hingehalten. Demnächst ist das Gespräch. Immerhin gab's
den steuerfreien Coronabonus.
Regierung: Bitte den Bonus kommendes Jahr wieder anbieten ;-)
Ben S. schrieb:> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen> pauschalen Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann,> wenn man einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine> Selbstverständlichkeit ist?>> Wenn dein Arbeitsergebnis hingegen die Wirtschaftlichkeit deiner Firma> enorm gesteigert hat, du Fähigkeiten entwickelt hast die über deine> bisherige Qualifikation hinausgehen oder du für höhere Positionen> vorbestimmt bist, dann gerne.>> Aber jedes Jahr zum Cheffe gehen und sagen "ich will mehr Geld" - haha.> Naja, scheint ja häufig genug zu funktionieren.
Ganz einfach weil dein Geld jedes Jahr weniger Wert wird. Wenn nicht 2-3
Prozent pro Jahr bekommst ist es ne Gehaltsreduzierung.
Kannst ja auch jedes Jahr 2% mehr Chillen auf der Arbeit. Dann passt es
auch ohne Erhöhung. Das Berufsleben ist ein Marathon. Also nicht
permanent bei 110% laufen.
René H. schrieb:> Josef Konstanz schrieb:>> Nein, nicht ganz. Es wird ein Warenkorb zusammengestellt und anhand>> dessen die Inflaktionsrate ermittelt, man guckt sich an, wie sich die>> Waren im Korb preismäßig über die Jahre entwickelt haben. Im Warenkorb>> sind Fernseher, Autos, Lebensmittel und so weiter.>> Das ist m.E. der selbe Rechen-Käse wie der Pro-Kopf-Verbrauch, bei dem> jedem Bürger ein einheitlicher Prozentsatz angedichtet wird der nicht> der Wirklichkeit entspricht. Also alles nicht der Wirklichkeit> entsprechend, da dürfte die tatsächliche Inflation deutlich höher sein> als der von den selbsternannten Experten berechnete Wert. Nehmen wir> doch mal den Friseur als Beispiel, da sind heute die Preise teilweise in> Euro so wie die Preise früher in DM (also fast 1:1 umgerechnet), waren> es früher 24,- DM sind es heute 21,- Euro.
Irgendwo aus dem Internet copy paste:
Dass die Kaufkraft nicht unterschätzt wird, erwidert Gunther Schnabel,
Professor für Wirtschaftspolitik und internationale
Wirtschaftsbeziehungen der Universität Leipzig, auf einen Artikel der
NZZ, über den wir hier berichtet haben. Er geht im Gegenteil davon aus,
dass die Inflation höher und somit das reale Wachstum und die
Lohnzuwächse niedriger sind, als offiziell bestätigt.
Gunther Schnabel erklärt, dass bei Qualitätsverbesserung durchaus eine
Inflationsanpassung stattfinde. Die Preise im Warenkorb für die
Berechnung der Teuerung würden dabei gesenkt. Jedoch finde im
umgekehrten Fall bei einer Qualitätsverschlechterung keine Preiserhöhung
im Warenkorb statt. Er argumentiert, dass bei vielen Gütern im
Zeitverlauf die Qualität sinkt. So habe sich die Nutzungsdauer vieler
Güter verkürzt, wie die Beispiele Telefon oder Kleidung zeigten. Zudem
finde eine Reduktion bei Dienstleistungen statt, was sich vor allem an
Selbstbedienungstheken bemerkbar macht.
Auch bei der Qualität von öffentlichen Gütern sieht Gunther Schnabel
Qualitätssenkungen. Auch wenn diese nicht in die Preismessung eingehen,
werden diese letztlich von den Bürgern via Steuern bezahlt. Und die
Steuern sind in den letzten Jahren stetig gestiegen.
Um aufzuzeigen, dass die Kaufkraft nicht unterschätzt wird, vergleicht
er die Wohnlage von jungen Menschen aus der Mittelschicht vor 60 Jahren
und heute. Vor 6o Jahren konnten sich diese von einem Gehalt ein
Häuschen mit Garten und ein Auto für eine vierköpfige Familie
finanzieren. Heute leben zwei Doppelverdiener mit einem Kind zum
gleichen Preis in einer Mietwohnung.
Aloe Vera schrieb:> Auch bei der Qualität von öffentlichen Gütern sieht Gunther Schnabel> Qualitätssenkungen. Auch wenn diese nicht in die Preismessung eingehen,> werden diese letztlich von den Bürgern via Steuern bezahlt. Und die> Steuern sind in den letzten Jahren stetig gestiegen.
So wie die Sozialabgaben, aber die landen nicht in der offiziellen
Inflationstatistik, das Geld fehlt einfach.
Aloe Vera schrieb:> Um aufzuzeigen, dass die Kaufkraft nicht unterschätzt wird, vergleicht> er die Wohnlage von jungen Menschen aus der Mittelschicht vor 60 Jahren> und heute. Vor 6o Jahren konnten sich diese von einem Gehalt ein> Häuschen mit Garten und ein Auto für eine vierköpfige Familie> finanzieren. Heute leben zwei Doppelverdiener mit einem Kind zum> gleichen Preis in einer Mietwohnung.
Na so eine Überraschung aber auch. Man muss ja auch irgendwie dafür
sorgen, dass die arbeitsgeilen Lohnsklaven möglichst lange einer
Erwerbstätigkeit nachgehen.
xxl schrieb:> So wie die Sozialabgaben, aber die landen nicht in der offiziellen> Inflationstatistik, das Geld fehlt einfach.
Die Gehälter sind dafür ja in den letzten Jahren oberhalb der
offiziellen Inflationsrate gestiegen, daher fehlt kein Geld.
Ghostbuster schrieb:> In den Jahren zwischen 2009 und 2019 war zeit für Steuersenkungen.> Chance wurde fahrlässig verschenkt.
Naja, es gibt doch eigentlich immer eine Ausrede, warum Steuersenkungen
gerade ungünstig sind. Ich hoffe zumindest, dass die Klage der FDP
Erfolg hat, und bald der Soli für Alle abgeschafft wird, denn ich muss
ihn ungerechterweise ab dem Jahr 2021 in voller Höhe weiterzahlen.
Er schon wieder schrieb:> Ganz ehrlich, wer heute mehr als 100% gibt, der wird sich morgen als der> Dumme erkennen. Wenn du dann noch meinst, daraus mehr Gehalt generieren> zu können, mag das zuerst vllt. so aussehen, andererseits auf Dauer> nicht funktionieren, schließlich kannst du deine neuen 100% nicht mehr> wirklich steigern!> Arbeitsleistung ist für das Gehalt nahezu Wurscht heutzutage!> Du brauchst andere Skills!:> ...> So geht Gehalt!>> Aber, ich hab zu lange gebraucht, das zu erkennen! Ausserdem schaffe ich> nicht den Skillpoint mit stinkt zum Himmel aber positiv! 🙄
Du bist auf dem richtigen Weg, aber die höchste Stufe der Erkenntnis
hast du noch nicht erlangt. Nämlich andere für sich arbeiten zu lassen.
Ich beispielsweise habe letzten Monat ca. 45k verdient und diesen Monat
auch schon wieder 4k. Da kann ein Qwertz/Senf D. so viel Soft Skills
haben wie er will, an dieses Einkommen wird er nie rankommen.
René H. schrieb:> Nehmen wir> doch mal den Friseur als Beispiel, da sind heute die Preise teilweise in> Euro so wie die Preise früher in DM (also fast 1:1 umgerechnet), waren> es früher 24,- DM sind es heute 21,- Euro.
Deswegen rasiert man sich die Haare selbst und investiert das gesparte
Geld. Haarschneidemaschinen gibt es schon ab 10 €.
F. B. schrieb:> Du bist auf dem richtigen Weg, aber die höchste Stufe der Erkenntnis> hast du noch nicht erlangt. Nämlich andere für sich arbeiten zu lassen.
Frei nach Robert Lembke: Der Dumme lebt von der Arbeit, der Kluge lebt
von der Arbeit der Dummen.
Senf D. schrieb:> Naja, es gibt doch eigentlich immer eine Ausrede, warum Steuersenkungen> gerade ungünstig sind. Ich hoffe zumindest, dass die Klage der FDP> Erfolg hat, und bald der Soli für Alle abgeschafft wird, denn ich muss> ihn ungerechterweise ab dem Jahr 2021 in voller Höhe weiterzahlen.
Ich muss auch ungerechterweise weiterzahlen, obwohl ich so viel
IGM-Gehalt verdiene. Ich verdiene mehr als ich ausgeben kann und will.
Außerdem bin ich eh der Beste in der ganzen Firma. Sooo ungerecht!
F. B. schrieb:> Da kann ein Qwertz/Senf D. so viel Soft Skills haben wie er will, an> dieses Einkommen wird er nie rankommen.
Du irrst dich mal wieder. Aber das ist hier kein Wettbewerb über das
höchste Einkommen oder Vermögen. Also troll dich.
Senf D. schrieb:> xxl schrieb:> So wie die Sozialabgaben, aber die landen nicht in der offiziellen> Inflationstatistik, das Geld fehlt einfach.>> Die Gehälter sind dafür ja in den letzten Jahren oberhalb der> offiziellen Inflationsrate gestiegen, daher fehlt kein Geld.
So wie bei der legendären IGM Tariferhöhung 2020?
F. B. schrieb:> Dabei steht die große Entlassungswelle in der Automobil- und> Maschinenbauindustrie erst noch bevor.
Hoher Auftragsbestand und -eingang in der dt. Industrie
-------------------------------------------------------
Okt. 2020 gegenüber Okt. 2019: + 2%
Maschinenbau ggüb. Q4/2019 + 5%
Fahrzeugbau dto. + 8%
xxl schrieb:> So wie bei der legendären IGM Tariferhöhung 2020?
Ausnahmejahre können schon mal vorkommen, zum Beispiel wenn eine
Pandemie ausbricht. Das ändert aber nichts an meiner Aussage, da sied
sich auf einen längeren Zeitraum bezieht. Zudem gab es durchaus
Steigerungen dieses Jahr, einen Extra-Topf mit Bonuszahlungen für
Highperformer sowie natürlich das steuer- und abgabenfreie Corona-Geld.
xxl schrieb:> Senf D. schrieb:>> Ausnahmejahre können schon mal vorkommen>> nächstes Jahr dann wieder Ausnahmejahr!
"Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen."
xxl schrieb:> Senf D. schrieb:>> xxl schrieb:>> So wie die Sozialabgaben, aber die landen nicht in der offiziellen>> Inflationstatistik, das Geld fehlt einfach.>>>> Die Gehälter sind dafür ja in den letzten Jahren oberhalb der>> offiziellen Inflationsrate gestiegen, daher fehlt kein Geld.>> So wie bei der legendären IGM Tariferhöhung 2020?
Noch Legendärer ist die Gehaltserhöhung 2020 bei Firmen ohne
Tarifbindung.
Senf D. schrieb:> F. B. schrieb:>> Da kann ein Qwertz/Senf D. so viel Soft Skills haben wie er will, an>> dieses Einkommen wird er nie rankommen.>> Du irrst dich mal wieder. Aber das ist hier kein Wettbewerb über das> höchste Einkommen oder Vermögen. Also troll dich.
Das ist doch der gesamte Lebensinhalt vom Finanzanfänger, abgesehen von
Obst stehlen, Duschwasser zum WC spülen sammeln und Diagramme ohne
Achsenbeschriftung zu erstellen.
Senf D. schrieb:> Ausnahmejahre können schon mal vorkommen, zum Beispiel wenn eine> Pandemie ausbricht.
Kommt auf die Branche an. In manchen ist es berechtigt, in anderen
nicht. Die Nachteile haben aber ALLE zu tragen, denn wer soll die
Mehrkosten der Pandiemie nachher tragen? Genau, wir, die Steuerzahler.
Wenn es nach den Unternehmern geht, sind alle Jahre Ausnahmejahre.
-In schlechten Jahren kann man sich das nicht leisten weil das die Firma
gefährdet.
-In guten Jahren kann man sich das auch nicht leisten, weil es auch
die Firma gefährdet, da dann nicht so viel Rücklagen gebildet werden
können.
Das ganze hat da schon Methode.;(
Senf D. schrieb:> xxl schrieb:> Senf D. schrieb:> Ausnahmejahre können schon mal vorkommen>> nächstes Jahr dann wieder Ausnahmejahr!>> "Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen."
In dem Fall wird es keine Überraschung geben, die IGM wird die 4%
überwiegend gegen Arbeitsplatzgaratien tauschen und die Konzerne werden
trotzdem massig Jobs ins Ausland verlagern.
xxl schrieb:> In dem Fall wird es keine Überraschung geben, die IGM wird die 4%> überwiegend gegen Arbeitsplatzgaratien tauschen und die Konzerne werden> trotzdem massig Jobs ins Ausland verlagern.
Ich glaube, dass eine sehr flexible Regelung herauskommen wird, da
Unternehmen im Arbeitgeberverband Gesamtmetall sehr unterschiedlich
dastehen. Manche Unternehmen setzen mehr auf Arbeitsplatzsicherung,
andere hingegen setzen den Schwerpunkt auf Entgelterhöhung.
Macher schrieb:> Das ist doch der gesamte Lebensinhalt vom Finanzanfänger, abgesehen von> Obst stehlen, Duschwasser zum WC spülen sammeln und Diagramme ohne> Achsenbeschriftung zu erstellen.
Traurig, aber wahr. Neuerdings ist wohl noch Haare selber schneiden
hinzugekommen, um den Friseur zu sparen. Wie geizig kann man sein, und
wie wenig Wert kann man auf sein äußeres Erscheinungsbild legen?
Senf D. schrieb:> Traurig, aber wahr. Neuerdings ist wohl noch Haare selber schneiden> hinzugekommen, um den Friseur zu sparen. Wie geizig kann man sein, und> wie wenig Wert kann man auf sein äußeres Erscheinungsbild legen?
Nicht jeder ist so eitel wie du. Deswegen muss ich mir auch nicht alle
drei Jahre einen dicken Neuwagen kaufen, sondern mir reicht ein
gebrauchter Kleinstwagen, der 10 Jahre gefahren wird.
Senf D. schrieb:> Ich glaube, dass eine sehr flexible Regelung herauskommen wird, da> Unternehmen im Arbeitgeberverband Gesamtmetall sehr unterschiedlich> dastehen. Manche Unternehmen setzen mehr auf Arbeitsplatzsicherung,> andere hingegen setzen den Schwerpunkt auf Entgelterhöhung.
Wie soll denn die Arbeitsplatzsicherung aussehen? Arbeitszeitverkürzung
mit Lohnausgleich? Da würde einer weiteren Verteuerung der Lohnkosten
pro Stunde entsprechen. Ihr seid bereits jetzt schon nicht mehr
konkurrenzfähig, deswegen werden eure Arbeitsplätze in Billiglohnländer
verlagert.
Senf D. schrieb:> Du irrst dich mal wieder. Aber das ist hier kein Wettbewerb über das> höchste Einkommen oder Vermögen. Also troll dich.
Natürlich ist es das. Ihr vergleicht euch doch sonst immer gerne mit
Klitschenings oder mit anderen Berufen, in denen man weniger verdient.
Nur weil ihr jetzt merkt, was für arme Würstchen ihr mit euren
IGM-Gehalt tatsächlich seid, für das ihr noch 40h/Woche buckeln müsst,
soll die Höhe des Einkommens plötzlich irrelevant sein.
Senf D. schrieb:> Neuerdings ist wohl noch Haare selber schneiden> hinzugekommen, um den Friseur zu sparen.
Das mache ich auch selbst. Einfach weil es schneller geht. Seiten frisch
machen mit dem Bartschneider und dann und die oberen Haare mit Wachs
aufstellen und dann gleichmäßig kürzen. Warum soll ich dafür 25€ zahlen?
Jo S. schrieb:> F. B. schrieb:>> Dabei steht die große Entlassungswelle in der Automobil- und>> Maschinenbauindustrie erst noch bevor.>> Hoher Auftragsbestand und -eingang in der dt. Industrie> -------------------------------------------------------> Okt. 2020 gegenüber Okt. 2019: + 2%> Maschinenbau ggüb. Q4/2019 + 5%> Fahrzeugbau dto. + 8%
Was veranlasst dich zu der Annahme, dass diese Aufträge auch in D
abgearbeitet werden?
F. B. schrieb:> Was veranlasst dich zu der Annahme, dass diese Aufträge auch in D> abgearbeitet werden?
was veranlasst dich zu der Annahme dass die Aufträge nicht in D
abgearbeitet werden? Beispiel: Volkswagen beschäftigt etwa 40% der aller
Arbeitnehmer in D, verkauft in D aber weit weniger als 40% seiner
Fahrzeuge.
F. B. schrieb:> Senf D. schrieb:>> Ich glaube, dass eine sehr flexible Regelung herauskommen wird, da>> Unternehmen im Arbeitgeberverband Gesamtmetall sehr unterschiedlich>> dastehen. Manche Unternehmen setzen mehr auf Arbeitsplatzsicherung,>> andere hingegen setzen den Schwerpunkt auf Entgelterhöhung.>> Wie soll denn die Arbeitsplatzsicherung aussehen? Arbeitszeitverkürzung> mit Lohnausgleich? Da würde einer weiteren Verteuerung der Lohnkosten> pro Stunde entsprechen. Ihr seid bereits jetzt schon nicht mehr> konkurrenzfähig, deswegen werden eure Arbeitsplätze in Billiglohnländer> verlagert.
Bla Bla Bla...
Deine "Prognosen" sind nicht falsifizierbar, da du nicht schreibst wann
genau etwas passiert. Nur das Übliche: Es wird ganz ganz schlimm
kommen...
Da habe ich ja mehr Angst davor, dass der Babadook mich heimsucht ;-)
Ein Tipp von mir: Schreib doch einfach mal was konkretes wie 2021 wird
BMW die Hälfte seiner Tarifbeschäftigen entlassen.
F. B. schrieb:> Natürlich ist es das. Ihr vergleicht euch doch sonst immer gerne mit> Klitschenings oder mit anderen Berufen, in denen man weniger verdient.
Ich gestehe jedem zu, dass er, mich eingeschlossen, gewissermaßen in
einer Blase lebt. Aber du zeigst mit dieser Aussage wirklich, was für
ein vollkommen verzerrtes Bild der Realität du hast. Nein, das ist hier
kein Wettbewerb, trotzdem ist gegen einen Vergleich der Gehälter zum
Informationsaustausch, wie es z.B. in anderen Branchen oder Regionen
aussieht, nichts einzuwenden.
> Nur weil ihr jetzt merkt, was für arme Würstchen ihr mit euren> IGM-Gehalt tatsächlich seid, für das ihr noch 40h/Woche buckeln müsst,> soll die Höhe des Einkommens plötzlich irrelevant sein.
Das arme Würstchen bist höchstens du selber, wenn du es so nötig hast,
dich über eine Zahl zu definieren. Im Übrigen sind 35h/Woche im IG
Metalltarif der Standard, und ich kenne niemanden, der sich in einer der
oberen IGM Entgeltgruppen als arm empfindet. Gutes Geld für gute Arbeit.
BMW wird 2021 deutlich mehr Tarifangestellte abbauen als in den Jahren
zuvor. Die überteuerten und zudem lausigen BEV von BMW will niemand
haben. 20 Jahre pennen und bremsen bei emobilität zahlen sich jetzt aus.
Gehaltsabsenker schrieb:> BMW wird 2021 deutlich mehr Tarifangestellte abbauen als in den> Jahren> zuvor. Die überteuerten und zudem lausigen BEV von BMW will niemand> haben. 20 Jahre pennen und bremsen bei emobilität zahlen sich jetzt aus.
Wieviel werden entlassen? Nenne einfach eine natürliche Zahl, oder
weiter bla bla blupp wer hat Angst vor Babadook...
Gehaltsabsenker schrieb:> BMW wird 2021 deutlich mehr Tarifangestellte abbauen als in den> Jahren> zuvor. Die überteuerten und zudem lausigen BEV von BMW will niemand> haben. 20 Jahre pennen und bremsen bei emobilität zahlen sich jetzt aus.
Außerdem habe ich den FB gefragt. Bist du überhaupt ein Pseudo-Experte
wie er oder nicht mal das?
Gehaltsabsenker schrieb:> BMW hat kein einziges Auto im Angebot das es mit der Reichweite von> tesla aufnehmen kann. Das sagt alles.
Mit nem 320d kommst du viel weiter als mit jedem Tesla.
Jo S. schrieb:> Hoher Auftragsbestand und -eingang in der dt. Industrie> -------------------------------------------------------> Okt. 2020 gegenüber Okt. 2019: + 2%> Maschinenbau ggüb. Q4/2019 + 5%> Fahrzeugbau dto. + 8%
Das sind schon seltsame Zeiten. Unsere Auftragsbücher sind voll, die
Kollegen in USA können wegen Corona nicht wirklich produzieren und die
Kollegen in China und wir bekommen zu wenig Material. Parallel gehen
Kollegen in den Vorruhestand und HR sucht händeringend (befristete) neue
Mitarbeiter. Außer an den Feiertagen läuft alles mit Vollgas so weit
möglich.
Dann gibt es z.T. sehr lange Wartezeiten bei Neuwagen bei gleichzeitig
deutlich rückläufigen Verkaufszahlen der OEMs.
Die heiß geliebten Hybride werden überwiegend aus Steuergründen als
Firmenwagen gewählt und fahren wohl eher selten elektrisch, denn
Ladestationen gibt es bei uns viel zu wenige in der Firma.
Passt alles nicht wirklich zusammen.
Alter Hase schrieb:> die Kollegen in USA können wegen Corona nicht wirklich produzieren
Warum sollten die Kollegen in den USA nicht produzieren können? Außer du
meinst ihnen mangelt es den nötigen Fähigkeiten. Das würde erklären
warum Musk deutsche Firmen wie Grohmann braucht und die Model 3
Fahrzeuge aus Shanghai eine wesentlich bessere Qualität haben als die in
die in den USA mit Baumarktleisten ausgestatteten Fahrzeuge, wo die
Stoßstange bei etwas Hochwasser gleich abfällt.
Macher schrieb:> Warum sollten die Kollegen in den USA nicht produzieren können?
Weil wegen Corona nur ein Bruchteil der Mannschaft in die Firma darf.
Ohne Mitarbeiter stehen die Produktionslinien still.
Alter Hase schrieb:> Weil wegen Corona nur ein Bruchteil der Mannschaft in die Firma darf.> Ohne Mitarbeiter stehen die Produktionslinien still.
Wenn selbst kleine Autobauer wie Tesla dort als systemrelevant
klassifiziert werden, kriegt eure Bude das doch wohl auch hin. Die
Inlandsflüge haben sich, im Gegensatz zum Rest der Welt, in den USA auch
kaum reduziert.
Gehaltsabsenker schrieb:> BMW hat kein einziges Auto im Angebot das es mit der Reichweite> von> tesla aufnehmen kann. Das sagt alles.
Bla Bla Blub, wer hat Angst vor Babadook?
Reichweitenangst ist ein deinen Kreisen weit verbreitet, oder? Ist das
eine Folge davon, dass was anderes bei euch auch nur kurz hält?
Nö. Reichweite sagt aber was darüber ob man Batterie kann oder nur
Auspuff schrauben. Und da sieht es halt bei BMW usw. trüb aus.
Deine unflätigen Vergleiche bringen da auch nichts.
Gehaltsabsenker schrieb:> Nö. Reichweite sagt aber was darüber ob man Batterie kann oder nur> Auspuff schrauben. Und da sieht es halt bei BMW usw. trüb aus.> Deine unflätigen Vergleiche bringen da auch nichts.
Der i3 kommt mit einem 42kWh Akku nach WLTP 310km weit. Das Tesla Model
3 kommt mit 75kWh 560km weit. Das nimmt sich Reichweite pro kWh
gerechnet fast nichts. Das Model S und X sind weit schlechter. Was ist
das derzeit effizienteste Elektroauto? Hyundai Ioniq Elektro, 311km WLTP
mit 38kWh Akku.
Welches Elektroauto beschleunigt am schnellsten? Porsche Taycan.
Welches Elektroauto hat die höchste Ladeleistung? Porsche Taycan.
Das einzige Alleinstellungsmerkmal von Tesla ist noch das Supercharger
Netzwerk, aber auch da sind Electrify America, Ionity usw schon dran.
Macher schrieb:> Welches Elektroauto beschleunigt am schnellsten? Porsche Taycan.>> Welches Elektroauto hat die höchste Ladeleistung? Porsche Taycan.
Der Taycan ist natürlich ein Geschoss, spielt aber auch preisslich in
einer andere Liga als Tesla.
Selberschneider schrieb:> Senf D. schrieb:>> Neuerdings ist wohl noch Haare selber schneiden>> hinzugekommen, um den Friseur zu sparen.>> Das mache ich auch selbst. Einfach weil es schneller geht. Seiten frisch> machen mit dem Bartschneider und dann und die oberen Haare mit Wachs> aufstellen und dann gleichmäßig kürzen. Warum soll ich dafür 25€ zahlen?
Wenn Dir das so gefällt. Ich gehe lieber alle 6 Wochen zum Friseur. Da
weiss ich wenigstens, dass es vernünftig gemacht wird und ich nicht
aussehe wie ein gerupftes Huhn. 😉
E-Auto schrieb:> Der Taycan ist natürlich ein Geschoss, spielt aber auch preisslich in> einer andere Liga als Tesla.
Etwa 140k für das schnellste Model S oder 200k für den Taycan Turbo S
klingen viel, aber wer sich das eine leisten kann, hätte auch 200k
zusammen gekratzt. Das ist beides so weit weg von durchschnittlichen
Leuten mit normalen Gehältern.
PS: Auch der Taycan Turbo für 140k rasiert das Model S von 0 auf 200km/h
locker.