Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehaltserhöhung


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von Marcus (Gast)


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Ich frage mich ob es an der Zeit ist eine Gehaltserhöhung zu fordern. 
Ich habe in den letzten 6 Monaten trotz oder gerade wegen Corona 
außergewöhnlich viel geleistet (das ist auch offensichtlich für die 
Führungskräfte). Vorher war ich schon bei >100%. Die letzte Erhöhung ist 
schon 2 Jahre her...

Der Laden läuft gut.

Oder kommt das aktuell nicht so gut?

: Gesperrt durch Moderator
von Sebastian (Gast)


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Meine letzte Gehaltserhöhung war 5 Jahre her, ich war im Februar so 
dreist (Corona war da zum Glück erst in den Anfängen) und habe bei 
meinem Mitarbeitergespräch das Thema angesprochen. Ende August stand 
dann mehr auf dem Gehaltszettel. Die Frage ist immer was hat man dem 
Unternehmen seit der letzter Steigerung gebracht und ist es eine 
Gehaltserhöhung wert. Mehr als 100% arbeiten ist für die Firma nicht 
wirklich ein Gewinn.

von Ben S. (bensch123)


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Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen 
Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann, wenn man 
einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine Selbstverständlichkeit 
ist?

Wenn dein Arbeitsergebnis hingegen die Wirtschaftlichkeit deiner Firma 
enorm gesteigert hat, du Fähigkeiten entwickelt hast die über deine 
bisherige Qualifikation hinausgehen oder du für höhere Positionen 
vorbestimmt bist, dann gerne.

Aber jedes Jahr zum Cheffe gehen und sagen "ich will mehr Geld" - haha. 
Naja, scheint ja häufig genug zu funktionieren.

: Bearbeitet durch User
von Marcus (Gast)


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Ich habe der Firma mehr als das 10fache meines Jahreseinkommens 
erwirtschaftet.

Zur Einordnung meiner Leistung.

Bisher: Zweimal nein zur Gehaltserhöhung aus dem Forum...

von Kini (Gast)


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Die ganze Diskussion um Mehrleistung ist erst bei Erhöhung über 
Inflation  (2% p.a.) sinnvoll. Fünf Jahre ohne Erhöhung müssen durch + 
10,4% ausgeglichen werden, ohne wenn und aber. Ein Geschäftsmodell, das 
die allgemeine Inflation nicht mitgehen kann ist absoluter Käse.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Ben S. schrieb:
> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen
> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat

Zumindest die Inflation sollte von ganz alleine rauskommen, ansonsten 
bezahlt der AN dem AG ja was zu.

"Solange der Chef tut als würde er gut bezahlen tue ich so als würde ich 
gut arbeiten", also los, fragen gehen.
Wer das kann, hat Argumente, und die müssen auf jeden Fall angebracht 
werden, denn wer nicht fragt hat offensichtlich genug.

von Matthias (Gast)


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Wenn du das Internet fragen musst anstelle davon ueberzeugt zu sein, 
dann ist die Antwort: Kommt nicht gut, weil du es nicht verteidigen 
kannst.

Bist du ueberzeugt das deine Leistungen stimmen und es rechtfertigen? 
Dann ist der Moment da um zu fragen.

In den Niederlanden sagen wir: "Nein" haste schon, "Ja" kannste kriegen

Und ein "Nein" must du natuerlich einkalkulieren und dann nicht die 
beleidigde Leberwurst spielen

Vom Internet wirst du keine befriedigende Antwort bekommen, weil jeder 
aus seinem Standpunt aus argumentiert und deine Situation/Umgebung 
sowieso nicht kennt, ausserdem wird dein thread bei Antwort #20 sowieso 
gekapert und eine allgemeine Gehaltsdiskussion ueber (un)fairness 
blablabla...

von Thomas W. (twust)


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Bei uns gibt es zur Zeit nur eine temporäre Gehaltserhöhung von 500 
Euro/Monat die Corona-bedingt gezahlt wird. Damit soll unser Mehraufwand 
und Mehreinsatz im Heimbereich kompensiert werden. Ist bei mir jetzt 
eigentlich nicht viel mehr,  aber meinetwegen kann die Covid-19 Hysterie 
ruhig noch ein paar Jahre so bleiben!

von Stefan M. (derwisch)


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Thomas W. schrieb:
> Bei uns gibt es zur Zeit nur eine temporäre Gehaltserhöhung von 500
> Euro/Monat die Corona-bedingt gezahlt wird. Damit soll unser Mehraufwand
> und Mehreinsatz im Heimbereich kompensiert werden

Sind da noch Stellen frei?

Ich denke, dass in Zeiten von Homeoffice haupsächlich die Baumärkte 
profitiert haben, weil alle ihre 4 Wände renovieren und dabei garantiert 
weniger Arbeitsleistung für die AG erbringen als im Firmengebäude.
Stichwort "Chef kann daheim nicht um die Ecke schauen".
Wenn man dafür dann auch noch mehr Geld bekommt... was soll man da noch 
sagen.
Ich kenne zwei Mitarbeiter von einem sehr großen Automobilhersteller, 
die wurden beide Coronabedingt in "Kurzarbeit" geschickt.
Das heißt konkret:
Komplett zu Hause bleiben ( Monate ) und dabei 98% Gehalt kassieren.
Der eine davon hat nichtmal viel Kontakt zu anderen Kollegen. Er 
arbeitet fast den ganzen Tag allein ( Probefahrten etc. ).
Und dann jammern solche Konzerne Frau Merkel die Ohren voll, wie schlimm 
die Coronakrise den Betrieb schwächt...
Wo bin ich eigentlich?

: Bearbeitet durch User
von Günni (Gast)


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Normalerweise findet einmal jährlich ein Gespräch zur 
Leistungsbeurteilung statt. Da wird Rückschau gehalten was gut / nicht 
so gut gelaufen ist. Dieses Gespräch ist Grundlage für Prämien oder auch 
Gehaltsanpassungen. Wenn die letzte Erhöhung (erst) 2 Jahre her ist, 
hängt es von dem Erfolg des Unternehmens (und natürlich auch, ob man in 
dem Zeitraum besondere Fortschritte gemacht hat) ab, ob schon wieder 
eine Höherstufung gerechtfertigt ist. Mit "Gehaltserhöhung" meine ich 
ausdrücklich nicht die durch neue Tarifverträge ausgehandelte 
Gehaltsanpassungen sondern Höherstufungen, die über diese hinaus gehen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Matthias schrieb:
> Und ein "Nein" must du natuerlich einkalkulieren und dann nicht die
> beleidigde Leberwurst spielen

Das gilt insbesondere in Zeiten von Corona und einer schweren Rezession.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Günni schrieb:
> Mit "Gehaltserhöhung" meine ich ausdrücklich nicht die durch neue
> Tarifverträge ausgehandelte Gehaltsanpassungen sondern Höherstufungen,
> die über diese hinaus gehen.

Wenn man allerdings schon sehr weit oben im Gehaltsgefüge angekommen 
ist, wird die Luft für weitere Erhöhungen immer dünner. Na gut, das ist 
dann eher ein Luxusproblem.

von Anarchist (Gast)


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Vielleicht ändern sich die Zeiten ja...
3% weniger Arbeitszeit bei gleichem Gehalt.

von Ben S. (bensch123)


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Jens M. schrieb:
> Zumindest die Inflation sollte von ganz alleine rauskommen, ansonsten
> bezahlt der AN dem AG ja was zu.

Willkommen in der Realität. Die Inflation betrifft aber nicht alle 
Bereiche gleichermaßen. Würde zu mir ein Angestellter jedes Jahr eine 
Gehaltserhöhung um den Faktor der Inflation fordern ... ja dann würde 
ich das nur belächeln - das lass mal meine Aufgabe sein.

Aber pauschal zu fordern mit augenscheinlichen Begründungen wie "ich war 
ja so fleißig" ...

Inflationsbereinigte Gehaltserhöhungen kann es nur im Niedriglohnsektor 
geben. Wenn du bei einem Konzern heute einsteigst und in 5 bis 10 Jahren 
fast 50% mehr verdienst (beispielsweise von 50k auf 75k), kann das keine 
Inflationskurve sein, sondern: Der Angestellte war über einen langen 
Zeitraum der Firma treu und hat seine Arbeit anständig gemacht. Das hat 
absolut nichts mit herausragender, eher mit angemessener Leistung zu 
tun.

Und das sage ich als sozialistischer Minderleister, der Grundrente, 
hohen Mindestlohn ohne Ausnahmen und ein Grundeinkommen fordert 😂.

: Bearbeitet durch User
von Is Egal (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Würde zu mir ein Angestellter jedes Jahr eine
> Gehaltserhöhung um den Faktor der Inflation fordern ... ja dann würde
> ich das nur belächeln - das lass mal meine Aufgabe sein.

Da du Teilzeit-Corona-Heini eh nie in disziplinarische Verantwortung 
kommen wirst, ist deine Meinung ziemlich belanglos.
Inflationsausgleich (== jährlich Gehaltserhöhung ~2%) gabs in allen 
Firmen in denen ich bisher gearbeitet habe automatisch für jeden, ohne 
Diskussion. Höherstufung, Neubewertung der Stelle, erweiterter 
Aufgabenbereich, Umgruppierung oder wie auch immer das konkret genannt 
wird, sind dann individuelle Verhandlungen. Will man die ganz dicken 
Sprünge, bleibt meist nur Stellen-/Firmenwechsel.
Im Konzern hat man es allerdings mit am einfachsten.

von Ben S. (bensch123)


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Is Egal schrieb:
> Inflationsausgleich (== jährlich Gehaltserhöhung ~2%) gabs in allen
> Firmen in denen ich bisher gearbeitet habe automatisch für jeden, ohne
> Diskussion.

Eben. Ohne Diskussion. Entweder der Laden ist so groß, dass es im 
Vertrag automatisch drin steht oder so klein, dass ein Aushandeln 
sinnlos ist. Versuche das mal in einem Startup ...

von Kini (Gast)


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Ein Start up das davon lebt, dass die Gehälter jedes Jahr real sinken 
hat sicherlich eine ganz große Zukunft; -)

von Ben S. (bensch123)


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Kini schrieb:
> Ein Start up das davon lebt, dass die Gehälter jedes Jahr real sinken
> hat sicherlich eine ganz große Zukunft; -)

Ich bin voll dabei, beim automatischen Inflationsausgleich. Aber viele 
Typen wollen halt alle paar Jahre eine horrende Gehaltserhöhung, ohne 
Mehrwert dafür zu bieten.

Das mag im Konzern etwas anderes sein, dort sind diese Gehaltsschritte 
aber von Anfang an so eingeplant.

von NichtZuFassen (Gast)


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So langsam wie ich arbeiten kann können die mich gar nicht schlecht 
bezahlen... 😄

von Ben S. (bensch123)


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NichtZuFassen schrieb:
> So langsam wie ich arbeiten kann können die mich gar nicht schlecht
> bezahlen...

Das hat mein Nachbar mal zu mir gesagt, als ich versucht habe einen 
einbetonierten Zaunpfosten auszubuddeln/wegzustemmen.
"So langsam wie du arbeitest würde ich dir keinen Cent bezahlen". 😁

von waybeach95 (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen
> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann, wenn man
> einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine Selbstverständlichkeit
> ist?

- da wir alle AN ueberwiegend in einem abhaengigen Arbeitsverhaeltnis zu 
den Arbeitgebern stehen. Diese AG haben auch eine soziale Verantwortung 
gegenueber ihren Arbeitnehmern die sie eingestellt haben. Unter anderem 
dass sie gesund, wohlgenaehrt und ausgeruht an ihren Arbeitsplaetzen 
erscheinen. Das koennen diese AN aber nur wenn sie mit dem Entgeld dass 
sie durch diese Arbeitsverhaeltnisse entgegennhemen alle ihre 
Lebenshaltungskosten, Miete, etc. begleichen koennen. Koennen sie das 
nicht haben sie Probleme. z.B. sie muessen bilige und minderwertige 
Nahrung einkaufen die krank macht. Sie muessen evtl. die Heizung 
herunterdrehen im Winter um Kosten zu sparen, was auch krank macht.
Um ueber die Jahre die Kaufkraft und den Gegenwert zu dem Erstlohn zu 
erhalten, ist es schlichtweg eine Pflicht aller AG alle Loehne 
regelmaessig zu erhoehen. Machen sie aber nicht. Da gibt es nun 
verschiedene Moeglichkeiten diese Leute trotzdem dazu zu bewegen doch 
noch mit dem Geld herauszuruecken. Ist aber ein anderes Thema.
Was ich mit dem obigen sagen moechte ist, die sollen einfach 
regelmaessig den Lohn anheben und Basta. Geld genug haben sie.
Deshalb finde ich es gerechtfertigt wenn der Marcus(Gast) nach mehr Geld 
fragt und es auch bekommen sollte.

Ben S. schrieb:
> Aber jedes Jahr zum Cheffe gehen und sagen "ich will mehr Geld" - haha.
> Naja, scheint ja häufig genug zu funktionieren.

- richtig. Hat bei mir immer funktioniert. bzw. ungefragt hatte ich 
immer mehr bekommen. Und wenn nicht hab ich es mir erstritten. So 
einfach war das und ist das immer noch bei mir. Warum man da jetzt bloed 
ha,ha lachen muss entzieht sich meinem Verstaendnis.
Die, die dafuer kein Verstaendnis haben so wie es der Herr Ben S. nicht 
hat, sitzen meiner Meinung nach entkoppelt von allem in ihrem 
Elfenbeinturm, haben entweder die Weisheit mit Loeffeln gefressen oder 
sind mit dem silbernen Loeffel im A.... geboren. Sind dazu noch arrogant 
und eingebildet und meinen dadurch etwas besonderes zu sein. 
Trugschluss. Tuerme kann man einreissen.

Marcus schrieb:
> Oder kommt das aktuell nicht so gut?

- Kommt gut. Fragen kostet nix. Wenn der Zirkus nicht mehr an seinen 
Clown glaubt, dann sucht der Clown sich eben einen neuen Circus.
Es muessten mehr auf die Strasse und einfordern was in den letzten 
Monaten zureuckgehalten wurde. Aber unser Massenproblem ist diese 
"German Angst".

MfG.

von Hannes (Gast)


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Marcus schrieb:
> Ich habe der Firma mehr als das 10fache meines Jahreseinkommens
> erwirtschaftet.

Also etwa das 5-fache der Lohnkosten. Wobei dann noch die Frage bleibt, 
welche anderen Ressourcen, die auch von der Firma bezahlt werden müssen, 
du dazu in Anspruch genommen hast.

Als Schüler habe ich meiner Firma mein Monatsgehalt an einem einzigen 
Tag erwirtschaftet. An der Kasse im Baumarkt ;)

von Percy N. (vox_bovi)


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waybeach95 schrieb:
> - da wir alle AN ueberwiegend in einem abhaengigen Arbeitsverhaeltnis zu
> den Arbeitgebern stehen. Diese AG haben auch eine soziale Verantwortung
> gegenueber ihren Arbeitnehmern die sie eingestellt haben. Unter anderem
> dass sie gesund, wohlgenaehrt und ausgeruht an ihren Arbeitsplaetzen
> erscheinen. Das koennen diese AN aber nur wenn sie mit dem Entgeld dass
> sie durch diese Arbeitsverhaeltnisse entgegennhemen alle ihre
> Lebenshaltungskosten, Miete, etc. begleichen koennen. Koennen sie das
> nicht haben sie Probleme. z.B. sie muessen bilige und minderwertige
> Nahrung einkaufen die krank macht. Sie muessen evtl. die Heizung
> herunterdrehen im Winter um Kosten zu sparen, was auch krank macht.
> Um ueber die Jahre die Kaufkraft und den Gegenwert zu dem Erstlohn zu
> erhalten, ist es schlichtweg eine Pflicht aller AG alle Loehne
> regelmaessig zu erhoehen.

Wurde doch gerade erst; wenn ich richtig aufgepasst habe, auf 437 Euro 
plus Wohnkosten. Mehr braucht keiner ...

von waybeach95 (Gast)


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Percy N. schrieb:
> auf 437 Euro
> plus Wohnkosten

traurig genug

von Jan H. (j_hansen)


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Also ich habe dieses Jahr 5% Erhöhung bekommen ohne zu fragen und trotz 
eher sinkender Leistung wegen Familie. Bin angeblich einer der 
wichtigsten Leute - wahrscheinlich aber einfach unterbezahlt ;)
Bei mir liegt das Verhältnis Erwirtschafteter Gewinn zu Bruttolohn eher 
bei 2:1. Das Verhältnis zum Umsatz wie oben wohl genannt ist ja eher 
uninteressant.

von Marcus (Gast)


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Ich werde jetzt einen Termin machen. Ihr habt mich überzeugt, dass 
Corona kein Blocker dafür ist, zumal unsere Firma eh gut läuft.

Auch Deutschland insgesamt ist wohl über den Berg. Hätte ich nicht 
gedacht, dass es so smooth über die Bühne geht.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Marcus schrieb:
> Ich werde jetzt einen Termin machen. Ihr habt mich überzeugt, dass
> Corona kein Blocker dafür ist, zumal unsere Firma eh gut läuft.

Probier es ruhig, was hast du schon zu verlieren, wenn du sachlich 
bleibst? Aber sei nicht enttäuscht, wenn es nicht funktioniert.

> Auch Deutschland insgesamt ist wohl über den Berg. Hätte ich nicht
> gedacht, dass es so smooth über die Bühne geht.

Wie meinen? Also ausgestanden ist die Sache noch lange nicht; das ist 
sie wohl erst, wenn es in Zukunft mal flächendeckend einen zuverlässigen 
Impfstoff gibt.

Man sollte daher weder in die eine noch in die andere Richtung (positiv 
oder negativ) übertreiben.

Beitrag #6391212 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marcus (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Wie meinen? Also ausgestanden ist die Sache noch lange nicht; das ist
> sie wohl erst, wenn es in Zukunft mal flächendeckend einen zuverlässigen
> Impfstoff gibt.

Ich habe nicht gesagt, dass die Sache ausgestanden ist. Ich meine aber, 
dass der wirtschaftliche Schaden überschaubar ist (evtl. sogar geringer 
als Finanzkrise?). Die Infektionszahlen werden denke ich bis zum 
Impfstoff niedrig bleiben. Nur wenige Branchen haben gar keine 
Möglichkeit mit Corona zu leben (z.B. Clubs). Der Rest hat sich gut 
arrangiert.
Das alles sehe ich im Gegensatz zum Weltuntergangsszenario welches ich 
mir ausgemalt hatte.

von Marcus (Gast)


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FH Bielefeld schrieb im Beitrag #6391212:
> Du bleibst schön auf deinen 1,9 Netto sitzen. Gehaltserhöhung
> gibts erst wenn du performst!

Sind aktuell mehr als doppelt so viel. Habe aber Stkl3 und Kinder  -> 
Mehrkosten  ;-)

von Senf D. (senfdazugeber)


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Marcus schrieb:
> Ich meine aber, dass der wirtschaftliche Schaden überschaubar ist (evtl.
> sogar geringer als Finanzkrise?). Die Infektionszahlen werden denke ich
> bis zum Impfstoff niedrig bleiben.

Ich hoffe das auch, aber wissen kann man das nicht.

von Jo S. (Gast)


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Marcus schrieb:
> Ich frage mich ob es an der Zeit ist eine Gehaltserhöhung zu
> fordern.
> Ich habe in den letzten 6 Monaten trotz oder gerade wegen Corona
> außergewöhnlich viel geleistet (das ist auch offensichtlich für die
> Führungskräfte). Vorher war ich schon bei >100%. Die letzte Erhöhung ist
> schon 2 Jahre her...
>
> Der Laden läuft gut.
>
> Oder kommt das aktuell nicht so gut?

Der Zeitpunkt ist günstig, nicht länger warten. Denn wenn die 
Grippewelle los geht und wieder mediales Horrortheater gespielt wird, 
kann dein Boss behaupten, daß nun auch die eigene Firma vor dem 
Untergang steht.  ;)

von Jo S. (Gast)


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Marcus schrieb:
> Ich habe der Firma mehr als das 10fache meines Jahreseinkommens
> erwirtschaftet.

Das solltest du schriftlich belegen können. Den Zettel nutzt du dann 
beim Verhandeln - aber nicht gleich am Anfang ausspielen.

von Jo S. (Gast)


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FH Bielefeld schrieb im Beitrag #6391212:
> Du bleibst schön auf deinen 1,9 Netto sitzen. Gehaltserhöhung
> gibts erst wenn du performst!

Wenn er jetzt ca. 4.000€ bekommt, ist sein Verhandlungsziel 4.500€.
Minimum: Man trifft sich in der Mitte.
Man nennt ab nicht das Netto-, sondern das Bruttogehalt.

von oreo (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Marcus schrieb:
>> Ich meine aber, dass der wirtschaftliche Schaden überschaubar ist (evtl.
>> sogar geringer als Finanzkrise?). Die Infektionszahlen werden denke ich
>> bis zum Impfstoff niedrig bleiben.
>
> Ich hoffe das auch, aber wissen kann man das nicht.

Selbst wenn da nochmal was kommt glaube ich eher weniger daran dass das 
nochmal so gravierend durch schlägt wie im Frühjahr. Mittlerweile ist 
man in allen relevanten Bereiche vorbereitet und die allgemeine Angst 
gegenüber dem Virus ist gesunken. Die Hygienemaßnahmen werden in aller 
Regel überall eingehalten und man weiß das man hierdurch keine 
besonderen Gefahrenherde mehr heraufbeschwört. Für mich sieht die Lage 
auch weltweit kalkulierbarer aus, gerade mit den großen Handelspartner 
der EU und von Deutschland.
Wichtig ist nun das die Infektionszahlen von der Regierung genau 
beobachtet werden und die Maßnahmen frühzeitig getroffen werden. Das 
scheint aber ausnahmsweise mit unserer Regierung und auch denen im 
Ausland sehr gut zu klappen und ich bleibe daher zuversichtlich.

von Jo S. (Gast)


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Matthias schrieb:
> ausserdem wird dein thread bei Antwort #20 sowieso
> gekapert und eine allgemeine Gehaltsdiskussion ueber ...

es ist #34    :)

von Claus M. (energy)


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Ben S. schrieb:
> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen
> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann, wenn man
> einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine Selbstverständlichkeit
> ist?

Das nennt sich Inflationsausgleich.

von Kanzler Haarbock (Gast)


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So ist es

von ACDC (Gast)


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Marcus schrieb:
> außergewöhnlich viel geleistet

hab ich auch und immer ohne zu Fragen 20 plus bekommen.
Über IGM kann ich nur lachen.

Beitrag #6391702 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jo S. (Gast)


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Er meint, daß er kein Gehaltserhöhung fordern braucht, weil er jährlich 
20€ mehr Monatsgehalt bekommt.     :)

von Mani W. (e-doc)


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Marcus schrieb:
> Ich frage mich ob es an der Zeit ist eine Gehaltserhöhung zu fordern.
> Ich habe in den letzten 6 Monaten trotz oder gerade wegen Corona
> außergewöhnlich viel geleistet (das ist auch offensichtlich für die
> Führungskräfte).

Und "außergewöhnlich" heißt jetzt "Was"?

 Vorher war ich schon bei >100%. Die letzte Erhöhung ist
> schon 2 Jahre her...
>
> Der Laden läuft gut.

Welcher "Laden"?

> Oder kommt das aktuell nicht so gut?

Wenn Du der Meinung bist, dass Covid 19 ein Grund zur Gehaltserhöhung
ist, dann bring das doch Deinen Chefitäten vor mit all Deinen
Ansichten...

von Matthias (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Matthias schrieb:
>> ausserdem wird dein thread bei Antwort #20 sowieso
>> gekapert und eine allgemeine Gehaltsdiskussion ueber ...
>
> es ist #34    :)

Es gibt noch Hoffnung fuer die Menschheit ;-)

von Intimgeruch (Gast)


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Marcus schrieb:
> es an der Zeit ist eine Gehaltserhöhung zu fordern

fordern kann man viel ...
Realität: in solche Mitarbeitergespräche geht man mit mindestens einer 
Zusage rein, damit ist wirklich eine Unterschrift-reife rechtlich 
sichere Dokumentation gemeint und nicht eine mündliche Zusage! In 
Worst Case muss man den JC Mitarbeiter überzeugen dass die daraus 
entstandene Arbeitslosigkeit kein Eigenverschulden ist

von Jo S. (Gast)


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Marcus schrieb:
> Ich werde jetzt einen Termin machen. Ihr habt mich überzeugt, dass
> Corona kein Blocker dafür ist, zumal unsere Firma eh gut läuft.

Sehr gut, ich wünsche dir viel Erfolg!

Baue deine Forderungen auf die gute Leistung der letzten Zeit auf. 
Erwähne auch andere Wünsche, z.B. daß du aufsteigen willst oder 
ähnliches.

Wäre nett, wenn du über das Ergebnis berichten würdest und welche 
Argumente erfolgreich waren.

Grüsse
        Jo S.

von Claus M. (energy)


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Verdi fordert übrigens 4,8%. Was haben die gesoffen, wer soll das 
bezahlen? Die Kurzarbeiter?

von Homunkulus (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Verdi fordert übrigens 4,8%. Was haben die gesoffen, wer soll das
> bezahlen? Die Kurzarbeiter?

4,8% oder mindestens 150€

ich wette man einigt sich wieder auf die hälfte also 2,5%
somit ist die inflation etwas ausgeglichen

wer soll das bezahlen? na einfach die druckmaschine wieder einschalten, 
ist doch eh nur papier :)

von meckerziege (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Verdi fordert übrigens 4,8%. Was haben die gesoffen, wer soll das
> bezahlen? Die Kurzarbeiter?

Du weißt schon wie das funktioniert? In die Verhandlung gehen beide 
Seiten immer mit relativ großen, manche würden sagen überzogenen, 
Forderungen rein. Gewerkschaften wollen mind. 4,8%, die Gegenseite will 
wohl am liebsten eine Nullrunde mit langer Laufzeit.
Irgendwo in der Mitte wird man sich treffen müssen.


Gerne wird ja im öffentlichen Dienst gesagt: Ja, ihr verdient hier nicht 
so viel dafür ist der Job aber recht krisensicher!
Das ist aber kein Grund, die Gehaltschere zwischen Privatwirtschaft und 
öffentlichem Dienst jetzt noch weiter aufgehen zu lassen. Also jetzt in 
einem Job, den man als krisensicher anpreist, dann wieder zu 
argumentieren "ja jetzt ist aber Krise, können wir nix machen", ist 
irgendwie nicht logisch.

Ach ja, Krisensicher für alle? Da bedanken sich die wissenschaftlichen 
Mitarbeiter mit ihren befristeten Verträgen, denn diesen Vorteil haben 
sie schonmal nicht.


Gut wäre im öffentlichen Dienst eine moderate Erhöhung mit KURZER 
Laufzeit, so dass in naher Zukunft nochmal diskutiert werden wird. Dann 
steht fest wieviel Krise denn wirklich ist und was die Auswirkungen 
sind.


Ich dieses Jahr eine Gehalterhöhung fordern. Nicht trotz Krise, sondern 
wegen der Krise: Es braucht erfahrene Leute die sich bewährt haben um 
mit dem AG dies alles sicher zu bewältigen.
Ein AG wird immer einen Grund suchen und finden keine Gehalterhöhung zu 
zahlen:
- X läuft aktuell doch gut, da könnten Sie doch Geschäftfeld X stärker 
ausbauen, dann reden wir in einem Jahr nochmal drüber
- X läuft aktuell schlecht, da können wir natürlich nicht mehr zahlen.

von Kanzler Haarbock (Gast)


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Wir schenken 130Mrd nach Europa und haben seit 2015 locker 150Mrd 
ausgeg.
5% Erhöhung sind daher kein Thema, es sei denn die übliche Neid Debatte 
verhindert das

von Senf D. (senfdazugeber)


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meckerziege schrieb:
> - X läuft aktuell doch gut, da könnten Sie doch Geschäftfeld X stärker
> ausbauen, dann reden wir in einem Jahr nochmal drüber
> - X läuft aktuell schlecht, da können wir natürlich nicht mehr zahlen.

Du hast Option 3 vergessen:
X läuft aktuell hervorragend, dafür würden wir gerne als Belohnung Ihr 
Gehalt deutlich nach oben hin anpassen.

von Claus M. (energy)


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In der Industrie dürfte es dieses Jahr vermehrt ne Nullrunde geben, also 
warum sollte es da wo keine wertschöpfung stattfindet mehr sein?

von Qwertz (Gast)


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Ich meine Mutter machen keine Nullrunde. ;-)

Niemals.

von Eulenspiegel (Gast)


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Ben S. schrieb:
> arum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen
> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann, wenn man
> einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine Selbstverständlichkeit
> ist?

Das ist systemisch notwendig, weil die JAEG der Sozialversicherungen 
auch jedes Jahr steigen. Um also als ein angestellter Ingenieur in den 
besten Berufsjahren, nehmen wir mal 60k-90k Gehalt als wahrscheinlich 
an, nicht jedes Jahr schlechter gestellt zu werden, ist das notwendig. 
5% p.a. Minimum ist meine Police. Wieso gequetscht werden und nicht 
selber quetschen? Alternativ reduziert man halt seine Produktivität um 
5%. Pro Tage eine halbe Stunde mehr auf Mikrocontroller.net 
recherchieren oder so.

von Eulenspiegel (Gast)


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Intimgeruch schrieb:
> Realität: in solche Mitarbeitergespräche geht man mit mindestens einer
> Zusage rein, damit ist wirklich eine Unterschrift-reife rechtlich
> sichere Dokumentation gemeint und nicht eine mündliche Zusage! In
> Worst Case muss man den JC Mitarbeiter überzeugen dass die daraus
> entstandene Arbeitslosigkeit kein Eigenverschulden ist

Da verbrennt man aber ganz schön oft potentiell gute Chancen...

von qwerty (Gast)


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Marcus schrieb:
> Vorher war ich schon bei >100%.

Es nützt nichts, wenn man 100% oder mehr arbeitet, aber dabei nur 50% 
rauskommen.

von Weich W. (hand_werker)


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100% bedeutet für mich, täglich nach exakt 8 Stunden durchschnittlicher 
Leistung auszustempeln und alles liegen und stehen zu lassen. Da sind 
die meisten Mitarbeiter aber drüber.

Beitrag #6412814 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Peter B. (elektrober01)


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Hallo,
du kannst es ja probieren, jedoch kann es auch ziemlich plump 
erscheinen, da zur Zeit viele Unternehmen ums überleben kämpfen. 
Allzuviel Hoffnung würde ich mir also nicht machen.

von Pob (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen
> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann, wenn man
> einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine Selbstverständlichkeit
> ist?

Du dussel. Weil deine Firma jedes Jahr die Verkaufspreise angpasst. Weil 
eine Dienstleistung sowie alle Produkte einer Inflation unterliegen. 
Deshalb wird ein Gehalt jedes Jahr angepasst.

von Pob (Gast)


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Senf D. schrieb:
> und einer schweren Rezession.

die bisher nicht eingetreten ist.

von Pob (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Würde zu mir ein Angestellter jedes Jahr eine
> Gehaltserhöhung um den Faktor der Inflation fordern ... ja dann würde
> ich das nur belächeln - das lass mal meine Aufgabe sein.

Weil du scheinbar nur wenig qualifizierte MA unter dir hast, mit denen 
man das machen kann.

Im übrigen: mit einer jährlichen Gehaltsanpassung von ca. 1 bis 2,5 %, 
wärst du schon über deiner Inflation.

Jeder MA sammelt Erfahrung und tut Dinge schneller und effektiver als 
vorher. Auch fordert man immer mehr von ihm ab. "Hey das hast du doch 
schon mehrmals gemacht. Musst du doch jetzt können". Allein das 
rechtfertigt eine jährliche Anpassung von wenigen Prozent. Wir reden ja 
hier scheinbar bei deinen Dussels nicht über mehrere hundert €. Bleib 
also mal auf dem Teppich.

Ben S. schrieb:
> Wenn du bei einem Konzern heute einsteigst und in 5 bis 10 Jahren
> fast 50% mehr verdienst (beispielsweise von 50k auf 75k), kann das keine
> Inflationskurve sein, sondern:

Der Vergleich hingt. Die Inflation in 10 Jahren liegt weit unter 50 %.

von Sachsen_Ingo (Gast)


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Schon seit 2 Jahren habe ich angesprochen in die Era hochgezoge zu 
werden in der die anderen Kollegen sind. Man wird schließlich nach 
Stelle bezahlt. Bin nicht der einzige, der ausgebeutet wird. Warum geht 
so was beim BR durch?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Ben S. schrieb:
> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen pauschalen
> Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat

Warum denken eigentlich die Stromanbieter, Rundfunkbeitragsservice, 
Versicherungen, Lebensmittelläden, dass sie quasi jedes Jahr einen 
pauschalen Anspruch auf Preiserhöhung haben?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Pob schrieb:
> Im übrigen: mit einer jährlichen Gehaltsanpassung von ca. 1 bis 2,5 %,
> wärst du schon über deiner Inflation.

Tatsächlich: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahncard
von 2003 bis 2020 ist die Bahncard ca. 1,5% pro Jahr teurer geworden. 
Also ist die Inflation tatsächlich ziemlich gering. Gefühlt sind es ja 
so 7% Preissteigerung pro Jahr.

von Knusperone (Gast)


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Sachsen_Ingo schrieb:
> Warum geht
> so was beim BR durch?

Kommt wohl darauf an, wer mit wem liiert ist.

von nein keine rote Socke (Gast)


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Kini schrieb:
> Die ganze Diskussion um Mehrleistung ist erst bei Erhöhung über
> Inflation  (2% p.a.) sinnvoll. Fünf Jahre ohne Erhöhung müssen durch +
> 10,4% ausgeglichen werden, ohne wenn und aber. Ein Geschäftsmodell, das
> die allgemeine Inflation nicht mitgehen kann ist absoluter Käse.

Ja, denn auch eine gesunde Firma muss konstant, auch wenn nicht 
unbedingt jedes einzelnes Jahr, die Einnahmen erhöhen, schon alleine um 
die Inflaktion auszugleichen. Wenn die Firma mehr einnimmt, die 
Beschäftigten aber nicht, lacht sich das Kapital ins Fäustchen.

von nein keine rote Socke (Gast)


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Pob schrieb:
> Im übrigen: mit einer jährlichen Gehaltsanpassung von ca. 1 bis 2,5 %,
> wärst du schon über deiner Inflation.

Das ist die offizielle Rate, die wird so hingerechnet, wie es den 
Berechnern in den Kram passt.

von Joachim B. (jar)


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nein keine rote Socke schrieb:
> Das ist die offizielle Rate, die wird so hingerechnet, wie es den
> Berechnern in den Kram passt.

und Farbfernseher waren nie so billig, wir sind alle reich, selbst ein 
H4 Empfänger kann sich jeden Monat einen neuen FarbTV kaufen, 1972 ein 
Sozialhilfeempfänger nicht mal einen einzigen FarbTV neu.

Wir dürfen halt nicht den Fehler machen DM netto und € netto mit den 
Preisen vergleichen (Immobilien, Miete, Restaurant, PKW)

von asdf jklö (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> und Farbfernseher waren nie so billig,

Das wird immer und immer wieder als Beispiel genommen, obwohl sich kein 
Mensch regelmäßig einen Fernseher kauft. Elektronik Produkte haben sich 
nunmal durch die Massenproduktion verbilligt. Dafür gibt es andere, die 
teurer geworden sind:

> (Immobilien, Miete, Restaurant, PKW)

von Joachim B. (jar)


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asdf jklö schrieb:
> obwohl sich kein
> Mensch regelmäßig einen Fernseher kauft

eben drum schrieb ich das ja!

von Michael (Gast)


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Ich muss sagen das ich der Corna Zeit schon 8 Monate lang 
Elektronilboards von zu Haus aus entwickel. Mir gefällt es sehr gut da 
die Produktivität sehr hoch ist. Man wird deutlich weniger unterbrochen 
und kann deutlich länger am Stück an seiner Board arbeiten. Durch Teams 
ist die Kommunikation auch sehr einfach geworden. Ich spare pro Tage ca. 
45Minuten Fahrzeit und dann noch die 1h die ich benötige um zur Katine 
zu fahren. Daher finde ich es sehr gut. Natürlich muss man auch jeden 
Tag selber sich in den Arsch treten und seine Arbeit machen. Da es aber 
immer sehr enge Zeitfenster gibt ist es eher so das ich auch manchmal 
noch bis 22Uhr und länger sitze. Das muss man erst mal lernen einen Cut 
zu machen. Somit hat es Vor- und Nachteile.

Beitrag #6483959 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Berechner (Gast)


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nein keine rote Socke schrieb:
> Pob schrieb:
>> Im übrigen: mit einer jährlichen Gehaltsanpassung von ca. 1 bis 2,5 %,
>> wärst du schon über deiner Inflation.
>
> Das ist die offizielle Rate, die wird so hingerechnet, wie es den
> Berechnern in den Kram passt.

Ja die Berechner treffen sich vor jeder Berechung am 
Berechnungsstammtisch (trotz Corona) und bestimmen das Ergebniss beim 
Armdrücken. Die inoffizielle Rate drucken sie nur einmal aus und stecken 
das Papier dann sofort in den Dokumentenvernichter. Ich habe die 
Schnipsel selbst gesehen...

von Bauchinflator (Gast)


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Ich merke keine Inflation. Mein Bier und meine Würste beim Aldi kosten 
seit Jahren 80 Cent

von Er schon wieder (Gast)


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Ganz ehrlich, wer heute mehr als 100% gibt, der wird sich morgen als der 
Dumme erkennen. Wenn du dann noch meinst, daraus mehr Gehalt generieren 
zu können, mag das zuerst vllt. so aussehen, andererseits auf Dauer 
nicht funktionieren, schließlich kannst du deine neuen 100% nicht mehr 
wirklich steigern!
Arbeitsleistung ist für das Gehalt nahezu Wurscht heutzutage!
Du brauchst andere Skills!:
- stets positive Aussagen
- ändere deinen Kleidungsstil
- alles negative ist trotzdem immer positiv einzufärben!
- bereit sein, deinem Gegenüber dreist ins Gesicht lügen zu können
- Vernetzte dich mit allen möglichen Führungskräften
- kleide dich uniform mit den Führungskräften benutze deren Vokabular
- erzähle allen, was sie hören wollen, positiv natürlich!
- kopiere jeweils stets und ständig deren Körpersprache
- deine Aufgaben schaffst du nicht, weil viel zu viel
- Reden ist Arbeit für dich, aber wie immer alles ist hübsch!
- Lass den Dreck andere wegkehren oder aufzeigen, du bleibst positiv!
- Wenn dir was negatives passiert, ändere dein Verhalten nicht!
- Nur wer arbeite macht Fehler, du arbeitest viel zu viel!
- Höre wo sich personelle Änderungen ergeben
- biete dich über die Führungskräfte an, hol dir den Job.
- Nur so steigst du die Leiter hoch innerhalb eines Betriebes.

Alternative: Wechsele ständig die Firma, das geht schneller und lerne 
Pareto: nicht über 80%; das geht mit 20%Aufwand/Mühe und tue nichts, was 
andere besser können als du!

So geht Gehalt!

Aber, ich hab zu lange gebraucht, das zu erkennen! Ausserdem schaffe ich 
nicht den Skillpoint mit stinkt zum Himmel aber positiv! 🙄

von Josef Konstanz (Gast)


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Berechner schrieb:
> nein keine rote Socke schrieb:
>> Pob schrieb:
>>> Im übrigen: mit einer jährlichen Gehaltsanpassung von ca. 1 bis 2,5 %,
>>> wärst du schon über deiner Inflation.
>>
>> Das ist die offizielle Rate, die wird so hingerechnet, wie es den
>> Berechnern in den Kram passt.
>
> Ja die Berechner treffen sich vor jeder Berechung am
> Berechnungsstammtisch (trotz Corona) und bestimmen das Ergebniss beim
> Armdrücken. Die inoffizielle Rate drucken sie nur einmal aus und stecken
> das Papier dann sofort in den Dokumentenvernichter. Ich habe die
> Schnipsel selbst gesehen...

Nein, nicht ganz. Es wird ein Warenkorb zusammengestellt und anhand 
dessen die Inflaktionsrate ermittelt, man guckt sich an, wie sich die 
Waren im Korb preismäßig über die Jahre entwickelt haben. Im Warenkorb 
sind Fernseher, Autos, Lebensmittel und so weiter.

Wie sich dieser Warenkorb genau zusammensetzt, ist keine wirkliche 
Wissenschaft sondern eher das Szenario, das Du beschrieben hast.

Wenn jetzt jemand Interesse daran hat zu zeigen, wie niedrig die 
Inflaktion doch ist, so packt er möglichst viel Elektronik in den 
Warenkorb, da sich diese Produkte in den letzten Jahren verbilligt 
haben.

Und dann kann diese rechnerische niederige Inflaktionsrate dazu genutzt 
werden, geringe Lohnsteigerungen zu rechtfertigen, wenn das die gerade 
vorherrschende politische Richtung ist.

von wendelsberg (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Warum denken eigentlich die Stromanbieter, Rundfunkbeitragsservice,
> Versicherungen, Lebensmittelläden, dass sie quasi jedes Jahr einen
> pauschalen Anspruch auf Preiserhöhung haben?

Zumindest fuer die GEZ stimmt das absolut nicht:

>Statt der bisherigen 17,50 Euro werden dann 18,36 Euro fällig, also 86 Cent mehr.
>Es wäre die erste Beitragserhöhung seit 2009.

Q: 
https://www.rnd.de/geld-und-finanzen/rundfunkbeitrag-2020-wie-hoch-sind-die-aktuellen-rundfunkgebuhren-gez-DLP466MGYRCSTL3K33WJPQOENQ.html

Und selbst die Erhoehung wackelt ziemlich, ist also bisher nicht 
beschlossen.

wendelsberg

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Zumindest fuer die GEZ stimmt das absolut nicht:

Doch, die wollen schon...

von wendelsberg (Gast)


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Finanzberaters Feindbild schrieb:
> Doch, die wollen schon...

Ja, wollen. Seit mehr als 10 Jahren das erste Mal.
Das passt eben absolut nicht zu der zitierten Aussage
> quasi jedes Jahr

wendelsberg

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


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Ist die Frage, was der Staatsfunk machen muss um die Erhöhung zu 
bekommen? Die CDU scheint da ein Forderung zu haben:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article220687718/ARD-ZDF-Widerstand-in-Union-gegen-hoeheren-Rundfunkbeitrag.html

von René H. (mumpel)


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Josef Konstanz schrieb:
> Nein, nicht ganz. Es wird ein Warenkorb zusammengestellt und anhand
> dessen die Inflaktionsrate ermittelt, man guckt sich an, wie sich die
> Waren im Korb preismäßig über die Jahre entwickelt haben. Im Warenkorb
> sind Fernseher, Autos, Lebensmittel und so weiter.

Das ist m.E. der selbe Rechen-Käse wie der Pro-Kopf-Verbrauch, bei dem 
jedem Bürger ein einheitlicher Prozentsatz angedichtet wird der nicht 
der Wirklichkeit entspricht. Also alles nicht der Wirklichkeit 
entsprechend, da dürfte die tatsächliche Inflation deutlich höher sein 
als der von den selbsternannten Experten berechnete Wert. Nehmen wir 
doch mal den Friseur als Beispiel, da sind heute die Preise teilweise in 
Euro so wie die Preise früher in DM (also fast 1:1 umgerechnet), waren 
es früher 24,- DM sind es heute 21,- Euro.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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René H. schrieb:
> ehmen wir
> doch mal den Friseur als Beispiel, da sind heute die Preise teilweise in
> Euro so wie die Preise früher in DM (also fast 1:1 umgerechnet), waren
> es früher 24,- DM sind es heute 21,- Euro.


Eine Preisverdoppelung in 20 Jahren entspricht einer Steigerung von 3,5% 
p.a.
Wo ist da jetzt dein Problem?

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


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von René H. (mumpel)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Eine Preisverdoppelung in 20 Jahren entspricht einer Steigerung von 3,5%
> p.a.

Aber nur für die Inhaber, die Vermieter, Stromkonzerne und andere 
Lieferanten. Die Gehälter sind nicht jedes Jahr mitgestiegen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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René H. schrieb:
> IchGlaubeEsNicht schrieb:
>> Eine Preisverdoppelung in 20 Jahren entspricht einer Steigerung von 3,5%
>> p.a.
>
> Aber nur für die Inhaber, die Vermieter, Stromkonzerne und andere
> Lieferanten. Die Gehälter sind nicht jedes Jahr mitgestiegen.

Klar sind sie das, siehe zum Beispiel hier die Entwicklung im Vergleich 
zur Inflation von 2000 bis 2017:
https://www.igmetall.de/int/img/entwicklung_tarifentgelte_inflation_2016_2017.jpg

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


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Senf D. schrieb:
> René H. schrieb:
>> IchGlaubeEsNicht schrieb:
>>> Eine Preisverdoppelung in 20 Jahren entspricht einer Steigerung von 3,5%
>>> p.a.
>>
>> Aber nur für die Inhaber, die Vermieter, Stromkonzerne und andere
>> Lieferanten. Die Gehälter sind nicht jedes Jahr mitgestiegen.
>
> Klar sind sie das, siehe zum Beispiel hier die Entwicklung im Vergleich
> zur Inflation von 2000 bis 2017:
> 
https://www.igmetall.de/int/img/entwicklung_tarifentgelte_inflation_2016_2017.jpg

OMG, dir ist schon bekannt, dass es auch eine ganze Menge Arbeitnehmer 
gibt, auf die das nicht zutriff?

von Epileptische Kurve (Gast)


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Qwertz' Illusionen vom Wohlstandsstaat Deutschland nehmen immer 
wahnsinnigere Züge an. Man sollte ihn und andere ähnlich verblendete 
IGM-Beamte auf eine erdende Busreise quer durch die Nation schicken mit 
Zwischenstopp bei jeder Dienstleisterklitsche dieser Nation, inklusive 
Führung durch die lauten Massenbüros und Würge-Mittagessen in der 
Billigkantine. Anschließend noch eine Fahrt durch Plattenbausiedlungen, 
wo ein paar Leute von ihren Schicksalsschlägen beim Dienstleister 
erzählen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Finanzberaters Feindbild schrieb:
> OMG, dir ist schon bekannt, dass es auch eine ganze Menge Arbeitnehmer
> gibt, auf die das nicht zutriff?

Doch, natürlich ist mir das klar - nicht jeder ist im Metalltarif. Das 
war jetzt ein besonders eindeutiges Beispiel. In anderen Bereichen ist 
die Kurve halt etwas weniger weit über der Inflation angesiedelt, aber 
immer noch darüber.

von Qwertz (Gast)


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Finanzberaters Feindbild schrieb:
> OMG, dir ist schon bekannt, dass es auch eine ganze Menge Arbeitnehmer
> gibt, auf die das nicht zutriff?

Nein

von René H. (mumpel)


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Finanzberaters Feindbild schrieb:
> OMG, dir ist schon bekannt, dass es auch eine ganze Menge Arbeitnehmer
> gibt, auf die das nicht zutriff?

Eben. Viele Arbeitnehmer bekommen gerade mal Mindestlohn, und das ist 
weit unter dem was "gute Firmen" oder Tarifverträge zahlen/vereinbaren. 
Bei mir ist eine Stunde etwa 15,90 Euro wert, was immernoch "wenig" ist 
im Vergleich zu anderen Branchen, aber mehr als anderen Bürgern zur 
Verfügung steht. Aber das ist eben das Problem von Statistiken, laut 
denen geht es wirklich allen Bürgern sehr gut und keiner hat Probleme 
(Außer mit dem Alkohol, laut Statistik trinkt jeder Bürger, auch Kinder, 
etwa 180 Liter Alkohol im Jahr. 😁 ). Die IGM kann man m.E. nicht als 
Vergleich/Maßstab heranziehen, da nicht jeder bei IGM arbeitet. Man muss 
das global sehen, und nicht nur von einer Branche aus.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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Qwertz schrieb:
> Finanzberaters Feindbild schrieb:
>> OMG, dir ist schon bekannt, dass es auch eine ganze Menge Arbeitnehmer
>> gibt, auf die das nicht zutriff?
>
> Nein

Dann ist das eine Bildungslücke, die du schließen solltest.

Weiter oben stand auch nicht umsonst "siehe zum Beispiel".

: Bearbeitet durch User
von Finanzberaters Feindbild (Gast)


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Senf D. schrieb:
> In anderen Bereichen ist
> die Kurve halt etwas weniger weit über der Inflation angesiedelt, aber
> immer noch darüber.

Pffft! Die Inflation berücksichtigt nicht die Ganzen Steigerungen der 
Lohnnebenkosten wir Krankgenkasse, Rentenversicherung, 
Mehrwertsteuererhöhung, Einführung der Pfelgeversicherung, kalte 
Progression.

Mit viel Glück waren die IGM-Tariferhöhungen der echte 
Inflationsausgleich, aber nicht mehr. Warum sollte man den Angestellten 
auch mehr zugestehen?

Dieses Jahr gabs ne Nullnummer und nächstes Jahr hätten die gerne +4%, 
dass wird aber zugunsten der Arbeitsplatzsicherung gnadenlos geopfert.

von Qwertz (Gast)


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René H. schrieb:
> Eben. Viele Arbeitnehmer bekommen gerade mal Mindestlohn, und das ist
> weit unter dem was "gute Firmen" oder Tarifverträge zahlen/vereinbaren.

Dann sollt ihr nunmal zu IGM wechseln, wo ist das Problem?

von René H. (mumpel)


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Und wer macht dann die anderen Arbeiten? Die Politiker etwa. 😁

von Jo S. (Gast)


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René H. schrieb:
> Viele Arbeitnehmer bekommen gerade mal Mindestlohn, und das ist
> weit unter dem was "gute Firmen" oder Tarifverträge zahlen/vereinbaren.

... für (sehr) einfache Arbeiten   ;)

> Bei mir ist eine Stunde etwa 15,90 Euro wert, was immer noch "wenig" ist
> im Vergleich zu anderen Branchen

Das ist der Stundenlohn für Maurer und Zimmerer im ersten Berufsjahr. 
Für solche Berufsausbildungen wird nicht mal ein Quali verlangt. D.h., 
bei dem schlechten Schulbildungsniveau könne die nicht mal einfache 
Prozentrechnungen.

von René H. (mumpel)


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Jo S. schrieb:
> Das ist der Stundenlohn für Maurer und Zimmerer im ersten Berufsjahr.

Ich hab doch gesagt, dass wir "zu wenig" verdienen. 😉

von Josef Konstanz (Gast)


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René H. schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Das ist der Stundenlohn für Maurer und Zimmerer im ersten Berufsjahr.
>
> Ich hab doch gesagt, dass wir "zu wenig" verdienen. 😉

16EUR die Stunde macht etwas mehr als 2,5kEUR Lohn im Monat. Das ist für 
ein Ingenieurseinkommen nicht glaubwürdig.

von René H. (mumpel)


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Josef Konstanz schrieb:
> 16EUR die Stunde macht etwas mehr als 2,5kEUR Lohn im Monat. Das ist für
> ein Ingenieurseinkommen nicht glaubwürdig.

Ich bin kein Ingenieur, sondern Tarifkraft. Das sollte eigentlich 
inzwischen hier bei jedem angekommen sein. 😉

von Senf D. (senfdazugeber)


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René H. schrieb:
> Ich bin kein Ingenieur, sondern Tarifkraft.

Bei der Deutschen Bahn, das kommt noch erschwerend hinzu.

von René H. (mumpel)


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Senf D. schrieb:
> das kommt noch erschwerend hinzu.

Soll das eine Beleidigung sein? Ich bin gerne Eisenbahner.
Ich bin der geborene Eisenbahner, meine Eltern haben sich in einem Zug 
kennengelernt (Mutter Schaffnerin, Vater Grenzpolizist). 😉

: Bearbeitet durch User
von Sustanon300 (Gast)


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nur als Tipp an highperformer - beim nächsten Jobwechsel, sucht euch 
Stellen raus die vertraglich eine Gehaltsanpassung anbieten, so habt 
ihr nicht diesen peinlichen Affenzirkus jedes Jahr :<

von René H. (mumpel)


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Gibt es die überhaupt noch?

von Senf D. (senfdazugeber)


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René H. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> das kommt noch erschwerend hinzu.
>
> Soll das eine Beleidigung sein?

Nein, keineswegs. Ich wollte damit ausdrücken, dass dein Arbeitgeber 
nicht gerade für großzügige Gehälter bekannt ist (Vorstandsposten 
ausgenommen).

von René H. (mumpel)


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Dafür jetzt in der Corona-Krise besser. Keine Gehaltskürzung, keine 
Kurzarbeit (Tochterunternehmen mal unberücksichtigt), kein Nacharbeiten 
von Coronabedingter "Minderleistung" etc. pp. Und 125,- Euro (pro Jahr) 
für Arbeitsschutzausrüstung gibt es auch (in Zusammenarbeit mit dem 
"Fonds Soziale Sicherung", Voraussetzung ist jedoch eine 
EVG-Mitgliedschaft und eine personalisierte Rechnung), die jetzt auf die 
Mund-Nase-Bedeckung ausgeweitet wurde, und für 125,- Euro bekommt man 
jede Menge MNBen.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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René H. schrieb:
> Dafür jetzt in der Corona-Krise besser. Keine Gehaltskürzung, keine
> Kurzarbeit (Tochterunternehmen mal unberücksichtigt), kein Nacharbeiten
> von Coronabedingter "Minderleistung" etc. pp.

Besser als im Vergleich zu was?
Die von dir genannten Dinge betreffen mich auch alle nicht.

von René H. (mumpel)


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Senf D. schrieb:
> Besser als im Vergleich zu was?

Zu anderen Firmen, die keinen "Rückhalt" bekommen.

von Medizintechnik (Gast)


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René H. schrieb:
> Dafür jetzt in der Corona-Krise besser. Keine Gehaltskürzung, keine

Kenne niemand der Gehaltskürzungen bekommen hat, andererseits, was will 
man den bei der Bahn noch kürzen? Lebensmittelmarken statt Bares?

> Kurzarbeit (Tochterunternehmen mal unberücksichtigt), kein Nacharbeiten

Hatten wir auch nicht.

> von Coronabedingter "Minderleistung" etc. pp. Und 125,- Euro (pro Jahr)

Was sollen denn Nacharbeiten von Minderleistung sein?

> für Arbeitsschutzausrüstung gibt es auch (in Zusammenarbeit mit dem
> "Fonds Soziale Sicherung", Voraussetzung ist jedoch eine
> EVG-Mitgliedschaft und eine personalisierte Rechnung), die jetzt auf die
> Mund-Nase-Bedeckung ausgeweitet wurde, und für 125,- Euro bekommt man
> jede Menge MNBen.

Ist ja krass, gleich 125€ pro Jahr, das macht die 10k+ weniger netto pro 
Jahr für Ings. bestimmt wett. Mein AG zahlt 1000€ Öcken steuerfreien 
Coronabonus  dieses Jahr an alle außer Senior und Top Management.

von Medizintechnik (Gast)


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Medizintechnik schrieb:
> was will
> man den

* was will man denn

von Krass (Gast)


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Medizintechnik schrieb:
>

Krass, man könnte fast meinen, Qwertz schreib hier unter verschiedenen 
Namen.

von Medizintechnik (Gast)


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Krass schrieb:
> Krass, man könnte fast meinen, Qwertz schreib hier unter verschiedenen
> Namen.

Tut er nicht, aber wir nuckeln an derselben Firmenzitze.

von René H. (mumpel)


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Medizintechnik schrieb:
> Was sollen denn Nacharbeiten von Minderleistung sein?

Die Arbeitszeit nachholen die man nicht leisten konnte.

Medizintechnik schrieb:
> Mein AG zahlt 1000€ Öcken steuerfreien
> Coronabonus  dieses Jahr

Steuerfrei geht bei uns schon mal garnicht.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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Medizintechnik schrieb:
> Krass schrieb:
>> Krass, man könnte fast meinen, Qwertz schreib hier unter verschiedenen
>> Namen.
>
> Tut er nicht, aber wir nuckeln an derselben Firmenzitze.

Das ist aber nett ausgedrückt. 😁
Die Milch, die aus der Zitze kommt, ist reichlich und schmeckt süß.

: Bearbeitet durch User
von Medizintechnik (Gast)


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René H. schrieb:
> Steuerfrei geht bei uns schon mal garnicht.

Warum nicht? Jeder AG darf dieses Jahr bis zu 1500€ steuerfreien Bonus 
an die Mitarbeiter zahlen.

von Medizintechnik (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Das ist aber nett ausgedrückt.

Korrekterweise müsste man sagen, dass wir am selben Euter hängen, ob es 
dieselbe Zitze ist weiß ich nicht.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Medizintechnik schrieb:
> Korrekterweise müsste man sagen, dass wir am selben Euter hängen, ob es
> dieselbe Zitze ist weiß ich nicht.

Du Milch macht's.

von Ich (Gast)


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Vollhonks

von Cyblord -. (cyblord)


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René H. schrieb:
> da sind heute die Preise teilweise in
> Euro so wie die Preise früher in DM (also fast 1:1 umgerechnet), waren
> es früher 24,- DM sind es heute 21,- Euro.

Wer heute noch Preise in DM vergleicht hat die Kontrolle über sein Leben 
verloren.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6486039 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Sustanon300 schrieb:
> sucht euch
> Stellen raus die vertraglich eine Gehaltsanpassung anbieten.
LOL

vertagliche Gehaltsanpassung zum 1. Maj habe ich im Vertrag. Das 
bedeutet, das ich einmal im Jahr ein Diktat bekomme. Null ist auch eine 
Anpassung.

Beitrag #6491358 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Covidmobil (Gast)


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Mohamed schrieb im Beitrag #6491358:
> Sebastian L. schrieb:
> Sustanon300 schrieb:
> sucht euch
> Stellen raus die vertraglich eine Gehaltsanpassung anbieten.
>
> LOL
> vertagliche Gehaltsanpassung zum 1. Maj habe ich im Vertrag. Das
> bedeutet, das ich einmal im Jahr ein Diktat bekomme. Null ist auch eine
> Anpassung.
>
> Diktat. Du bist wohl in der 3. Klasse steckengeblieben.

+1

von Ich (Gast)


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+1 ist auch so ne Autistenantwort

von Trumpie (Gast)


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Ich schrieb:
> +1 ist auch so ne Autistenantwort

und was macht nun dein Diktat? ;-)

von Marcus (Gast)


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Wurde bislang hingehalten.  Demnächst ist das Gespräch. Immerhin gab's 
den steuerfreien Coronabonus.
Regierung: Bitte den Bonus kommendes Jahr wieder anbieten ;-)

von Frager (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Warum denken eigentlich alle, dass man quasi jedes Jahr einen
> pauschalen Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hat und vor allem dann,
> wenn man einfach nur seinen Job gut macht - was ja eine
> Selbstverständlichkeit ist?
>
> Wenn dein Arbeitsergebnis hingegen die Wirtschaftlichkeit deiner Firma
> enorm gesteigert hat, du Fähigkeiten entwickelt hast die über deine
> bisherige Qualifikation hinausgehen oder du für höhere Positionen
> vorbestimmt bist, dann gerne.
>
> Aber jedes Jahr zum Cheffe gehen und sagen "ich will mehr Geld" - haha.
> Naja, scheint ja häufig genug zu funktionieren.

Ganz einfach weil dein Geld jedes Jahr weniger Wert wird. Wenn nicht 2-3 
Prozent pro Jahr bekommst ist es ne Gehaltsreduzierung.

von Ich (Gast)


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Kannst ja auch jedes Jahr 2% mehr Chillen auf der Arbeit. Dann passt es 
auch ohne Erhöhung. Das Berufsleben ist ein Marathon. Also nicht 
permanent bei 110% laufen.

von Nana (Gast)


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Ich würde ein geringeres Gehalt verlangen! Ungekehrte Psychologie!!!

von Hans Meiser (Gast)


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Wenn Du das 10-fache Deines Gehalts erwirtschaftest für eine Firma ist 
es höchste Zeit für die Selbständigkeit!

von Aloe Vera (Gast)


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René H. schrieb:
> Josef Konstanz schrieb:
>> Nein, nicht ganz. Es wird ein Warenkorb zusammengestellt und anhand
>> dessen die Inflaktionsrate ermittelt, man guckt sich an, wie sich die
>> Waren im Korb preismäßig über die Jahre entwickelt haben. Im Warenkorb
>> sind Fernseher, Autos, Lebensmittel und so weiter.
>
> Das ist m.E. der selbe Rechen-Käse wie der Pro-Kopf-Verbrauch, bei dem
> jedem Bürger ein einheitlicher Prozentsatz angedichtet wird der nicht
> der Wirklichkeit entspricht. Also alles nicht der Wirklichkeit
> entsprechend, da dürfte die tatsächliche Inflation deutlich höher sein
> als der von den selbsternannten Experten berechnete Wert. Nehmen wir
> doch mal den Friseur als Beispiel, da sind heute die Preise teilweise in
> Euro so wie die Preise früher in DM (also fast 1:1 umgerechnet), waren
> es früher 24,- DM sind es heute 21,- Euro.

Irgendwo aus dem Internet copy paste:

Dass die Kaufkraft nicht unterschätzt wird, erwidert Gunther Schnabel, 
Professor für Wirtschaftspolitik und internationale 
Wirtschaftsbeziehungen der Universität Leipzig, auf einen Artikel der 
NZZ, über den wir hier berichtet haben. Er geht im Gegenteil davon aus, 
dass die Inflation höher und somit das reale Wachstum und die 
Lohnzuwächse niedriger sind, als offiziell bestätigt.

Gunther Schnabel erklärt, dass bei Qualitätsverbesserung durchaus eine 
Inflationsanpassung stattfinde. Die Preise im Warenkorb für die 
Berechnung der Teuerung würden dabei gesenkt. Jedoch finde im 
umgekehrten Fall bei einer Qualitätsverschlechterung keine Preiserhöhung 
im Warenkorb statt. Er argumentiert, dass bei vielen Gütern im 
Zeitverlauf die Qualität sinkt. So habe sich die Nutzungsdauer vieler 
Güter verkürzt, wie die Beispiele Telefon oder Kleidung zeigten. Zudem 
finde eine Reduktion bei Dienstleistungen statt, was sich vor allem an 
Selbstbedienungstheken bemerkbar macht.

Auch bei der Qualität von öffentlichen Gütern sieht Gunther Schnabel 
Qualitätssenkungen. Auch wenn diese nicht in die Preismessung eingehen, 
werden diese letztlich von den Bürgern via Steuern bezahlt. Und die 
Steuern sind in den letzten Jahren stetig gestiegen.

Um aufzuzeigen, dass die Kaufkraft nicht unterschätzt wird, vergleicht 
er die Wohnlage von jungen Menschen aus der Mittelschicht vor 60 Jahren 
und heute. Vor 6o Jahren konnten sich diese von einem Gehalt ein 
Häuschen mit Garten und ein Auto für eine vierköpfige Familie 
finanzieren. Heute leben zwei Doppelverdiener mit einem Kind zum 
gleichen Preis in einer Mietwohnung.

von Uni salzgitter Student (Gast)


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Ihr habt alle ejne Gehalts minderunt verdient

von René H. (mumpel)


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2021 sollen Zusatzbeiträge steigen, das stärkt m.E. die Inflation.

von xxl (Gast)


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Aloe Vera schrieb:
> Auch bei der Qualität von öffentlichen Gütern sieht Gunther Schnabel
> Qualitätssenkungen. Auch wenn diese nicht in die Preismessung eingehen,
> werden diese letztlich von den Bürgern via Steuern bezahlt. Und die
> Steuern sind in den letzten Jahren stetig gestiegen.

So wie die Sozialabgaben, aber die landen nicht in der offiziellen 
Inflationstatistik, das Geld fehlt einfach.

Aloe Vera schrieb:
> Um aufzuzeigen, dass die Kaufkraft nicht unterschätzt wird, vergleicht
> er die Wohnlage von jungen Menschen aus der Mittelschicht vor 60 Jahren
> und heute. Vor 6o Jahren konnten sich diese von einem Gehalt ein
> Häuschen mit Garten und ein Auto für eine vierköpfige Familie
> finanzieren. Heute leben zwei Doppelverdiener mit einem Kind zum
> gleichen Preis in einer Mietwohnung.

Na so eine Überraschung aber auch. Man muss ja auch irgendwie dafür 
sorgen, dass die arbeitsgeilen Lohnsklaven möglichst lange einer 
Erwerbstätigkeit nachgehen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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xxl schrieb:
> So wie die Sozialabgaben, aber die landen nicht in der offiziellen
> Inflationstatistik, das Geld fehlt einfach.

Die Gehälter sind dafür ja in den letzten Jahren oberhalb der 
offiziellen Inflationsrate gestiegen, daher fehlt kein Geld.

von Ghostbuster (Gast)


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In den Jahren zwischen 2009 und 2019 war zeit für Steuersenkungen. 
Chance wurde fahrlässig verschenkt.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Ghostbuster schrieb:
> In den Jahren zwischen 2009 und 2019 war zeit für Steuersenkungen.
> Chance wurde fahrlässig verschenkt.

Naja, es gibt doch eigentlich immer eine Ausrede, warum Steuersenkungen 
gerade ungünstig sind. Ich hoffe zumindest, dass die Klage der FDP 
Erfolg hat, und bald der Soli für Alle abgeschafft wird, denn ich muss 
ihn ungerechterweise ab dem Jahr 2021 in voller Höhe weiterzahlen.

von F. B. (finanzberater)


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Er schon wieder schrieb:
> Ganz ehrlich, wer heute mehr als 100% gibt, der wird sich morgen als der
> Dumme erkennen. Wenn du dann noch meinst, daraus mehr Gehalt generieren
> zu können, mag das zuerst vllt. so aussehen, andererseits auf Dauer
> nicht funktionieren, schließlich kannst du deine neuen 100% nicht mehr
> wirklich steigern!
> Arbeitsleistung ist für das Gehalt nahezu Wurscht heutzutage!
> Du brauchst andere Skills!:
> ...
> So geht Gehalt!
>
> Aber, ich hab zu lange gebraucht, das zu erkennen! Ausserdem schaffe ich
> nicht den Skillpoint mit stinkt zum Himmel aber positiv! 🙄

Du bist auf dem richtigen Weg, aber die höchste Stufe der Erkenntnis 
hast du noch nicht erlangt. Nämlich andere für sich arbeiten zu lassen. 
Ich beispielsweise habe letzten Monat ca. 45k verdient und diesen Monat 
auch schon wieder 4k. Da kann ein Qwertz/Senf D. so viel Soft Skills 
haben wie er will, an dieses Einkommen wird er nie rankommen.

von F. B. (finanzberater)


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René H. schrieb:
> Nehmen wir
> doch mal den Friseur als Beispiel, da sind heute die Preise teilweise in
> Euro so wie die Preise früher in DM (also fast 1:1 umgerechnet), waren
> es früher 24,- DM sind es heute 21,- Euro.

Deswegen rasiert man sich die Haare selbst und investiert das gesparte 
Geld. Haarschneidemaschinen gibt es schon ab 10 €.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Aber nur für die Inhaber, die Vermieter, Stromkonzerne und andere
>> Lieferanten. Die Gehälter sind nicht jedes Jahr mitgestiegen.
>
> Klar sind sie das, siehe zum Beispiel hier die Entwicklung im Vergleich
> zur Inflation von 2000 bis 2017:
> 
https://www.igmetall.de/int/img/entwicklung_tarifentgelte_inflation_2016_2017.jpg

Anteil der Beschäftigten in West- und Ostdeutschland mit Tarifbindung 
von 2000 bis 2018

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153610/umfrage/tarifbindung-der-beschaeftigten/

Dabei steht die große Entlassungswelle in der Automobil- und 
Maschinenbauindustrie erst noch bevor.

von F. B. (finanzberater)


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F. B. schrieb:
> Du bist auf dem richtigen Weg, aber die höchste Stufe der Erkenntnis
> hast du noch nicht erlangt. Nämlich andere für sich arbeiten zu lassen.

Frei nach Robert Lembke: Der Dumme lebt von der Arbeit, der Kluge lebt 
von der Arbeit der Dummen.

von Qwertz (Gast)


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Senf D. schrieb:

> Naja, es gibt doch eigentlich immer eine Ausrede, warum Steuersenkungen
> gerade ungünstig sind. Ich hoffe zumindest, dass die Klage der FDP
> Erfolg hat, und bald der Soli für Alle abgeschafft wird, denn ich muss
> ihn ungerechterweise ab dem Jahr 2021 in voller Höhe weiterzahlen.

Ich muss auch ungerechterweise weiterzahlen, obwohl ich so viel 
IGM-Gehalt verdiene. Ich verdiene mehr als ich ausgeben kann und will. 
Außerdem bin ich eh der Beste in der ganzen Firma. Sooo ungerecht!

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Da kann ein Qwertz/Senf D. so viel Soft Skills haben wie er will, an
> dieses Einkommen wird er nie rankommen.

Du irrst dich mal wieder. Aber das ist hier kein Wettbewerb über das 
höchste Einkommen oder Vermögen. Also troll dich.

von xxl (Gast)


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Senf D. schrieb:
> xxl schrieb:
> So wie die Sozialabgaben, aber die landen nicht in der offiziellen
> Inflationstatistik, das Geld fehlt einfach.
>
> Die Gehälter sind dafür ja in den letzten Jahren oberhalb der
> offiziellen Inflationsrate gestiegen, daher fehlt kein Geld.

So wie bei der legendären IGM Tariferhöhung 2020?

von Jo S. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Dabei steht die große Entlassungswelle in der Automobil- und
> Maschinenbauindustrie erst noch bevor.

Hoher Auftragsbestand und -eingang in der dt. Industrie
-------------------------------------------------------
Okt. 2020 gegenüber Okt. 2019:  + 2%
Maschinenbau ggüb.  Q4/2019     + 5%
Fahrzeugbau       dto.          + 8%

von Senf D. (senfdazugeber)


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xxl schrieb:
> So wie bei der legendären IGM Tariferhöhung 2020?

Ausnahmejahre können schon mal vorkommen, zum Beispiel wenn eine 
Pandemie ausbricht. Das ändert aber nichts an meiner Aussage, da sied 
sich auf einen längeren Zeitraum bezieht. Zudem gab es durchaus 
Steigerungen dieses Jahr, einen Extra-Topf mit Bonuszahlungen für 
Highperformer sowie natürlich das steuer- und abgabenfreie Corona-Geld.

: Bearbeitet durch User
von xxl (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Ausnahmejahre können schon mal vorkommen

nächstes Jahr dann wieder Ausnahmejahr!

von Senf D. (senfdazugeber)


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xxl schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Ausnahmejahre können schon mal vorkommen
>
> nächstes Jahr dann wieder Ausnahmejahr!

"Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen."

von xxxl (Gast)


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xxl schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> xxl schrieb:
>> So wie die Sozialabgaben, aber die landen nicht in der offiziellen
>> Inflationstatistik, das Geld fehlt einfach.
>>
>> Die Gehälter sind dafür ja in den letzten Jahren oberhalb der
>> offiziellen Inflationsrate gestiegen, daher fehlt kein Geld.
>
> So wie bei der legendären IGM Tariferhöhung 2020?

Noch Legendärer ist die Gehaltserhöhung 2020 bei Firmen ohne 
Tarifbindung.

von Macher (Gast)


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Senf D. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Da kann ein Qwertz/Senf D. so viel Soft Skills haben wie er will, an
>> dieses Einkommen wird er nie rankommen.
>
> Du irrst dich mal wieder. Aber das ist hier kein Wettbewerb über das
> höchste Einkommen oder Vermögen. Also troll dich.

Das ist doch der gesamte Lebensinhalt vom Finanzanfänger, abgesehen von 
Obst stehlen, Duschwasser zum WC spülen sammeln und Diagramme ohne 
Achsenbeschriftung zu erstellen.

von ;) (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Ausnahmejahre können schon mal vorkommen, zum Beispiel wenn eine
> Pandemie ausbricht.

Kommt auf die Branche an. In manchen ist es berechtigt, in anderen
nicht. Die Nachteile haben aber ALLE zu tragen, denn wer soll die
Mehrkosten der Pandiemie nachher tragen? Genau, wir, die Steuerzahler.
Wenn es nach den Unternehmern geht, sind alle Jahre Ausnahmejahre.
-In schlechten Jahren kann man sich das nicht leisten weil das die Firma 
gefährdet.
-In guten Jahren kann man sich das auch nicht leisten, weil es auch
 die Firma gefährdet, da dann nicht so viel Rücklagen gebildet werden
können.
Das ganze hat da schon Methode.;(

von xxl (Gast)


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Senf D. schrieb:
> xxl schrieb:
> Senf D. schrieb:
> Ausnahmejahre können schon mal vorkommen
>
> nächstes Jahr dann wieder Ausnahmejahr!
>
> "Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen."

In dem Fall wird es keine Überraschung geben, die IGM wird die 4% 
überwiegend gegen Arbeitsplatzgaratien tauschen und die Konzerne werden 
trotzdem massig Jobs ins Ausland verlagern.

von Senf D. (senfdazugeber)


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xxl schrieb:
> In dem Fall wird es keine Überraschung geben, die IGM wird die 4%
> überwiegend gegen Arbeitsplatzgaratien tauschen und die Konzerne werden
> trotzdem massig Jobs ins Ausland verlagern.

Ich glaube, dass eine sehr flexible Regelung herauskommen wird, da 
Unternehmen im Arbeitgeberverband Gesamtmetall sehr unterschiedlich 
dastehen. Manche Unternehmen setzen mehr auf Arbeitsplatzsicherung, 
andere hingegen setzen den Schwerpunkt auf Entgelterhöhung.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Macher schrieb:
> Das ist doch der gesamte Lebensinhalt vom Finanzanfänger, abgesehen von
> Obst stehlen, Duschwasser zum WC spülen sammeln und Diagramme ohne
> Achsenbeschriftung zu erstellen.

Traurig, aber wahr. Neuerdings ist wohl noch Haare selber schneiden 
hinzugekommen, um den Friseur zu sparen. Wie geizig kann man sein, und 
wie wenig Wert kann man auf sein äußeres Erscheinungsbild legen?

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> Traurig, aber wahr. Neuerdings ist wohl noch Haare selber schneiden
> hinzugekommen, um den Friseur zu sparen. Wie geizig kann man sein, und
> wie wenig Wert kann man auf sein äußeres Erscheinungsbild legen?

Nicht jeder ist so eitel wie du. Deswegen muss ich mir auch nicht alle 
drei Jahre einen dicken Neuwagen kaufen, sondern mir reicht ein 
gebrauchter Kleinstwagen, der 10 Jahre gefahren wird.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> Ich glaube, dass eine sehr flexible Regelung herauskommen wird, da
> Unternehmen im Arbeitgeberverband Gesamtmetall sehr unterschiedlich
> dastehen. Manche Unternehmen setzen mehr auf Arbeitsplatzsicherung,
> andere hingegen setzen den Schwerpunkt auf Entgelterhöhung.

Wie soll denn die Arbeitsplatzsicherung aussehen? Arbeitszeitverkürzung 
mit Lohnausgleich? Da würde einer weiteren Verteuerung der Lohnkosten 
pro Stunde entsprechen. Ihr seid bereits jetzt schon nicht mehr 
konkurrenzfähig, deswegen werden eure Arbeitsplätze in Billiglohnländer 
verlagert.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> Du irrst dich mal wieder. Aber das ist hier kein Wettbewerb über das
> höchste Einkommen oder Vermögen. Also troll dich.

Natürlich ist es das. Ihr vergleicht euch doch sonst immer gerne mit 
Klitschenings oder mit anderen Berufen, in denen man weniger verdient. 
Nur weil ihr jetzt merkt, was für arme Würstchen ihr mit euren 
IGM-Gehalt tatsächlich seid, für das ihr noch 40h/Woche buckeln müsst, 
soll die Höhe des Einkommens plötzlich irrelevant sein.

von Selberschneider (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Neuerdings ist wohl noch Haare selber schneiden
> hinzugekommen, um den Friseur zu sparen.

Das mache ich auch selbst. Einfach weil es schneller geht. Seiten frisch 
machen mit dem Bartschneider und dann und die oberen Haare mit Wachs 
aufstellen und dann gleichmäßig kürzen. Warum soll ich dafür 25€ zahlen?

von F. B. (finanzberater)


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Jo S. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Dabei steht die große Entlassungswelle in der Automobil- und
>> Maschinenbauindustrie erst noch bevor.
>
> Hoher Auftragsbestand und -eingang in der dt. Industrie
> -------------------------------------------------------
> Okt. 2020 gegenüber Okt. 2019:  + 2%
> Maschinenbau ggüb.  Q4/2019     + 5%
> Fahrzeugbau       dto.          + 8%

Was veranlasst dich zu der Annahme, dass diese Aufträge auch in D 
abgearbeitet werden?

von FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb (Gast)


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F. B. schrieb:
> Was veranlasst dich zu der Annahme, dass diese Aufträge auch in D
> abgearbeitet werden?

was veranlasst dich zu der Annahme dass die Aufträge nicht in D 
abgearbeitet werden? Beispiel: Volkswagen beschäftigt etwa 40% der aller 
Arbeitnehmer in D, verkauft in D aber weit weniger als 40% seiner 
Fahrzeuge.

von Qwertz (Gast)


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F. B. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Ich glaube, dass eine sehr flexible Regelung herauskommen wird, da
>> Unternehmen im Arbeitgeberverband Gesamtmetall sehr unterschiedlich
>> dastehen. Manche Unternehmen setzen mehr auf Arbeitsplatzsicherung,
>> andere hingegen setzen den Schwerpunkt auf Entgelterhöhung.
>
> Wie soll denn die Arbeitsplatzsicherung aussehen? Arbeitszeitverkürzung
> mit Lohnausgleich? Da würde einer weiteren Verteuerung der Lohnkosten
> pro Stunde entsprechen. Ihr seid bereits jetzt schon nicht mehr
> konkurrenzfähig, deswegen werden eure Arbeitsplätze in Billiglohnländer
> verlagert.

Bla Bla Bla...
Deine "Prognosen" sind nicht falsifizierbar, da du nicht schreibst wann 
genau etwas passiert. Nur das Übliche: Es wird ganz ganz schlimm 
kommen...
Da habe ich ja mehr Angst davor, dass der Babadook mich heimsucht ;-)

Ein Tipp von mir: Schreib doch einfach mal was konkretes wie 2021 wird 
BMW die Hälfte seiner Tarifbeschäftigen entlassen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Natürlich ist es das. Ihr vergleicht euch doch sonst immer gerne mit
> Klitschenings oder mit anderen Berufen, in denen man weniger verdient.

Ich gestehe jedem zu, dass er, mich eingeschlossen, gewissermaßen in 
einer Blase lebt. Aber du zeigst mit dieser Aussage wirklich, was für 
ein vollkommen verzerrtes Bild der Realität du hast. Nein, das ist hier 
kein Wettbewerb, trotzdem ist gegen einen Vergleich der Gehälter zum 
Informationsaustausch, wie es z.B. in anderen Branchen oder Regionen 
aussieht, nichts einzuwenden.

> Nur weil ihr jetzt merkt, was für arme Würstchen ihr mit euren
> IGM-Gehalt tatsächlich seid, für das ihr noch 40h/Woche buckeln müsst,
> soll die Höhe des Einkommens plötzlich irrelevant sein.

Das arme Würstchen bist höchstens du selber, wenn du es so nötig hast, 
dich über eine Zahl zu definieren. Im Übrigen sind 35h/Woche im IG 
Metalltarif der Standard, und ich kenne niemanden, der sich in einer der 
oberen IGM Entgeltgruppen als arm empfindet. Gutes Geld für gute Arbeit.

von Gehaltsabsenker (Gast)


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BMW wird 2021 deutlich mehr Tarifangestellte abbauen als in den Jahren 
zuvor. Die überteuerten und zudem lausigen BEV von BMW will niemand 
haben. 20 Jahre pennen und bremsen bei emobilität zahlen sich jetzt aus.

von Qwertz (Gast)


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Gehaltsabsenker schrieb:
> BMW wird 2021 deutlich mehr Tarifangestellte abbauen als in den
> Jahren
> zuvor. Die überteuerten und zudem lausigen BEV von BMW will niemand
> haben. 20 Jahre pennen und bremsen bei emobilität zahlen sich jetzt aus.

Wieviel werden entlassen? Nenne einfach eine natürliche Zahl, oder 
weiter bla bla blupp wer hat Angst vor  Babadook...

Beitrag #6501995 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Gehaltsabsenker schrieb:
> BMW wird 2021 deutlich mehr Tarifangestellte abbauen als in den
> Jahren
> zuvor. Die überteuerten und zudem lausigen BEV von BMW will niemand
> haben. 20 Jahre pennen und bremsen bei emobilität zahlen sich jetzt aus.

Außerdem habe ich den FB gefragt. Bist du überhaupt ein Pseudo-Experte 
wie er oder nicht mal das?

von Gehaltsabsenker (Gast)


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Ist das hier ein private Chat digga?

von Gehaltsabsenker (Gast)


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BMW hat kein einziges Auto im Angebot das es mit der Reichweite von 
tesla aufnehmen kann. Das sagt alles.

von Gehaltsabsenker (Gast)


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Normalerweise müsste der Anspruch sein tesla deutlich zu übertreffen. 
Allein die Bayern können es nicht.

von HAHA! (Gast)


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Gehaltsabsenker schrieb:
> BMW hat kein einziges Auto im Angebot das es mit der Reichweite von
> tesla aufnehmen kann. Das sagt alles.

Mit nem 320d kommst du viel weiter als mit jedem Tesla.

von Alter Hase (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Hoher Auftragsbestand und -eingang in der dt. Industrie
> -------------------------------------------------------
> Okt. 2020 gegenüber Okt. 2019:  + 2%
> Maschinenbau ggüb.  Q4/2019     + 5%
> Fahrzeugbau       dto.          + 8%

Das sind schon seltsame Zeiten. Unsere Auftragsbücher sind voll, die 
Kollegen in USA können wegen Corona nicht wirklich produzieren und die 
Kollegen in China und wir bekommen zu wenig Material. Parallel gehen 
Kollegen in den Vorruhestand und HR sucht händeringend (befristete) neue 
Mitarbeiter. Außer an den Feiertagen läuft alles mit Vollgas so weit 
möglich.

Dann gibt es z.T. sehr lange Wartezeiten bei Neuwagen bei gleichzeitig 
deutlich rückläufigen Verkaufszahlen der OEMs.

Die heiß geliebten Hybride werden überwiegend aus Steuergründen als 
Firmenwagen gewählt und fahren wohl eher selten elektrisch, denn 
Ladestationen gibt es bei uns viel zu wenige in der Firma.

Passt alles nicht wirklich zusammen.

von Macher (Gast)


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Alter Hase schrieb:
> die Kollegen in USA können wegen Corona nicht wirklich produzieren

Warum sollten die Kollegen in den USA nicht produzieren können? Außer du 
meinst ihnen mangelt es den nötigen Fähigkeiten. Das würde erklären 
warum Musk deutsche Firmen wie Grohmann braucht und die Model 3 
Fahrzeuge aus Shanghai eine wesentlich bessere Qualität haben als die in 
die in den USA mit Baumarktleisten ausgestatteten Fahrzeuge, wo die 
Stoßstange bei etwas Hochwasser gleich abfällt.

von Alter Hase (Gast)


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Macher schrieb:
> Warum sollten die Kollegen in den USA nicht produzieren können?

Weil wegen Corona nur ein Bruchteil der Mannschaft in die Firma darf. 
Ohne Mitarbeiter stehen die Produktionslinien still.

von Macher (Gast)


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Alter Hase schrieb:
> Weil wegen Corona nur ein Bruchteil der Mannschaft in die Firma darf.
> Ohne Mitarbeiter stehen die Produktionslinien still.

Wenn selbst kleine Autobauer wie Tesla dort als systemrelevant 
klassifiziert werden, kriegt eure Bude das doch wohl auch hin. Die 
Inlandsflüge haben sich, im Gegensatz zum Rest der Welt, in den USA auch 
kaum reduziert.

von Greta (Gast)


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Flüge müssen eh weg wegen klimaschutz. Am besten gar nicht wieder 
hochfahren nach corona.

von Greta (Gast)


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Konsum muss auch min die Hälfte runter.

von Qwertz (Gast)


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Gehaltsabsenker schrieb:
> BMW hat kein einziges Auto im Angebot das es mit der Reichweite
> von
> tesla aufnehmen kann. Das sagt alles.

Bla Bla Blub, wer hat Angst vor Babadook?
Reichweitenangst ist ein deinen Kreisen weit verbreitet, oder? Ist das 
eine Folge davon, dass was anderes bei euch auch nur kurz hält?

von Gehaltsabsenker (Gast)


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Nö. Reichweite sagt aber was darüber ob man Batterie kann oder nur 
Auspuff schrauben. Und da sieht es halt bei BMW usw. trüb aus.
Deine unflätigen Vergleiche bringen da auch nichts.

von Macher (Gast)


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Gehaltsabsenker schrieb:
> Nö. Reichweite sagt aber was darüber ob man Batterie kann oder nur
> Auspuff schrauben. Und da sieht es halt bei BMW usw. trüb aus.
> Deine unflätigen Vergleiche bringen da auch nichts.

Der i3 kommt mit einem 42kWh Akku nach WLTP 310km weit. Das Tesla Model 
3 kommt mit 75kWh 560km weit. Das nimmt sich Reichweite pro kWh 
gerechnet fast nichts. Das Model S und X sind weit schlechter. Was ist 
das derzeit effizienteste Elektroauto? Hyundai Ioniq Elektro, 311km WLTP 
mit 38kWh Akku.

Welches Elektroauto beschleunigt am schnellsten? Porsche Taycan.

Welches Elektroauto hat die höchste Ladeleistung? Porsche Taycan.

Das einzige Alleinstellungsmerkmal von Tesla ist noch das Supercharger 
Netzwerk, aber auch da sind Electrify America, Ionity usw schon dran.

von Gehaltsabsenker (Gast)


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Demnächst gibt es beim Kauf eines tesla ein spaceship obendrauf ;-)

von E-Auto (Gast)


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Macher schrieb:
> Welches Elektroauto beschleunigt am schnellsten? Porsche Taycan.
>
> Welches Elektroauto hat die höchste Ladeleistung? Porsche Taycan.

Der Taycan ist natürlich ein Geschoss, spielt aber auch preisslich in 
einer andere Liga als Tesla.

von René H. (mumpel)


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Selberschneider schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Neuerdings ist wohl noch Haare selber schneiden
>> hinzugekommen, um den Friseur zu sparen.
>
> Das mache ich auch selbst. Einfach weil es schneller geht. Seiten frisch
> machen mit dem Bartschneider und dann und die oberen Haare mit Wachs
> aufstellen und dann gleichmäßig kürzen. Warum soll ich dafür 25€ zahlen?

Wenn Dir das so gefällt. Ich gehe lieber alle 6 Wochen zum Friseur. Da 
weiss ich wenigstens, dass es vernünftig gemacht wird und ich nicht 
aussehe wie ein gerupftes Huhn. 😉

von Macher (Gast)


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E-Auto schrieb:
> Der Taycan ist natürlich ein Geschoss, spielt aber auch preisslich in
> einer andere Liga als Tesla.

Etwa 140k für das schnellste Model S oder 200k für den Taycan Turbo S 
klingen viel, aber wer sich das eine leisten kann, hätte auch 200k 
zusammen gekratzt. Das ist beides so weit weg von durchschnittlichen 
Leuten mit normalen Gehältern.

PS: Auch der Taycan Turbo für 140k rasiert das Model S von 0 auf 200km/h 
locker.

Beitrag #6502605 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Dann wäre also zum eigentlichen Thema soweit alles gesagt, oder?

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