sprintf und LCD

Gast #1557666
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ich möchte einen ADC wert vom mega32 auf ein LCD schicken. leider 
bekomme ich an der stelle wo die berechnete spannung angezeigt werden 
sollte immer nur ein ? zu sehen. woran kann das liegen?

der ADC wert liegt in der variablen result
int max_spannung = 5;
char buffer[5];
float spannung;
spannung = (max_spannung / 1023) * result;

sprintf(buffer,"%2.2f V",spannung);
display_ptext(buffer,3,10);

auf die selbe art und weise gebe ich die variable result auf dem display 
aus. mit dem unterschied das es sich dort um einen integer handelt und 
ich daher mit sprintf(buffer2,"%i",result) arbeite. Dort klappt es ohne 
probleme.
#1557687
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Verschneiter Tag schrieb:
> Seid Ihr verrueckt ?

Nein ganz und garnicht ;)
Er wird schon merken, was diese Bequemlichkeit an Code-Overhead mit sich 
bringt. Habe ich in meinen Anfängen auch mal so probiert. Aber das 
Verhältnis von Nutzen und Codegröße ist für ein ernsthaftes Projekt 
keineswegs vertretbar. Da sollte man sich schon selber was proggen.
#1557701
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Eine Idee wäre, dass du die Gleitkommazahl nimmst und mit der potenz 
10^nachkommastellen mutiplizierst.

Beispiel 4.777777  2 Nachkommastellen     4.777777*10^2=477.7777

Daraus machst du eine Integer Zahl mit dem c-cast "(int)"

(int)477.7777 --> 477

Jetzt machst du eine Ganzahldivision durch 10^nachkommastellen.

vor=477/100=4   das ist die Zahl vorm komma

Nun noch die Nachkommastellen:

nach=477%100=77

Abschließend printf("%i.%02i",vor,nach);

%02i heißt integer mit 2 Stellen und führenden Nullen,
Gast #1557913
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und printf() ist kein problem für den mega32?
wie bekomme ich denn die ausgabe von printf in eine variable? als 
parameter beim aufruf wird  keine übergeben und buffer = printf(..) geht 
auch nicht. an meine lcd routinen kann ich aber nur variablen übergeben.
#1558005
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Hallo,

mal ganz simpel gesagt: es hängt von diesem konkreten Projekt ab...

Wenn ich einen Mega16 einsetze, weil ich die Portpins o.ä. brauche und 
meine direkt nötigen Software sowieso nur 2k belegen würden, kann ich 
den Rest ohne Nachdenken mit Float o.ä vollmachen.

Wenn ich einen 4k Tiny einsetzen will und schon 3,5k für da nötige 
Programm brauche, werde ich sparen, wo immer es möglich ist.

Gruß aus Berlin
Michael
#1558040
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dEx schrieb:
> und printf() ist kein problem für den mega32?
Natürlich kannst du nicht so ohne weiteres printf nehmen. Dachte das 
wäre dir klar, weil du ja schon mit sprintf gearbeitet hat.
Das ganze sollte als allgemeine Lösung dienen.

dEx schrieb:
> ich habe das ganze jetzt mit der dtostrf() funktion gelöst. meine frage
> ist nun, ob das von der rechenzeit und speicherauslastung eine
> angemessene lösung ist.

Was bringt dtostrf() an Overhead mit sich?   4kb?
Angemessen wäre das Auskommen ohne floats, weil die FPU ja nur aufwendig 
emuliert wird.

Die integer zahl (bsp 477) könntest du dir auch so erzeugen:

 ZAHL=(AD_VAL*V_MAX*100)/AD_MAX     BSP.: (1953*500)/2047


 AD_VAL  0..2047
 V_MAX   5      [V]
 AD_MAX  2047

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