WENN die Informationen noch auf der Platte sind, dann findest Du sie,
indem Du ein Knoppix oder ein anderes LiveLinux startest und auf der
Konsole folgendes eingibst:
1 | grep -100 -i -e Suchbegriff [-e weiterer_Suchbegriff] /dev/sdx
|
Erklärung:
grep = Suchbefehl
-100 = gibt 100 Zeilen vor und nach dem gefundenen Text aus.
-i = ignoriert Groß-/Kleinschreibung
-e = Bei mehr als einem Suchbegriff muss ein -e vor jeden Suchbegriff
gesetzt werden.
Suchbegriff = Fragment der Mail, an den Du Dich noch wortwörtlich
erinnern kannst. Umlaute und Sonderzeichen solltest Du dabei vermeiden.
Testpassagen mit Leerzeichen müssen mit Gänsefüsschen eingeschlossen
werden.
/dev/sdx = Pfad der Festplatte im Linuxsystem. Häufig /dev/sda, /dev/sdb
oder auch /dev/hda oder /dev/hdb
(erste Platte a, zweite Platte b, 3. c .. etc ; hdx = alte IDE Platten,
sdx = SATA, SCSI oder USB-Platten)
Richte Dich bei der Suche auf Stunden oder Tage ein!
Wenn Du das Ergebnis gleich als Text speichern möchtest, stecke einen
USB-Stick ein und mounte ihn. Bei Knoppix kann man das auf der
Oberfläche durch anklicken erledigen. In dem Fenster des Dateibrowsers
siehst Du auch gleich, wo dieser eingehängt wurde.
Du erweiterst Die Zeile oben dann wie folgt:
1 | grep -100 -i -e Suchbegriff [-e weiterer_Suchbegriff] /dev/sdx >/mnt/usbstick/gefundener.txt
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/mnt/usbstick/ ist der Pfad des USB-Sticks, welchen Du vermutlich auch
anpassen musst.
Wenn Du der Meinung bist, dass 100 Zeilen nicht reichen, musst Du die
Zahl größer machen - oder im anderen Fall kleiner.
Die Fundstellen werden dann in der Datei gefundener.txt auf dem
USB-Stick gespeichert.
Die Datei lässt sich anschliessend weitestgehend mit einem Editor
bearbeiten.
Gruß
Jobst