Polarität Lautsprecherausgänge Autoradio ermitteln

OP #5544368
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Liebes Forum,

nach langen suchens im wirren Netz habe ich noch keine brauchbare Info 
gefunden, wie ich die Polarität meiner Anschlussleitung kommend vom 
Autoradio als high power Ausgänge am werksseitigen Verstärker 
herausfinden kann. Selbst bei BMW ist es zu meinem Auto nicht möglich 
den passenden Stromlaufplan zu finden.
Ich habe den Lautsprecherausgang gegen Masse gemessen, beide Leitungen 
haben den gleichen Widerstand. An beiden Leitungen zu Testzwecken einen 
Lautsprecher gegen Masse betrieben => konnte dabei immer ein LS-Signal 
hören.
Ich benötige für 4 Kanäle die Zuordnung von Plus und Minus. Bei den 
Aderpaaren jeweils für Front und Rear gibt es eine Grundfarbe z.Bsp. 
Blau für rechts und links und einen weitere Farbstrich auf beiden 
Leitungen. Welche Leitung von denen ist Plus?
Beispiel.
BL/GR = links
BL/WS = rechts
Was nun?
#5544420
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Matthias S. schrieb:

> Ich benötige für 4 Kanäle die Zuordnung von Plus und Minus.

Da Lautsprecherausgänge Wechselspannung und keine Gleichspannung
liefern, gibt es auch kein Plus und Minus. Wichtig ist nur, das
alle Lautsprecher gleich angeschlossen werden, weil es sonst eine
Phasenverschiebung von 180° gibt. Eine solche Phasenverschiebung
würde zu Klangveränderungen führen, aber ob man diese bei einem
Autoradio überhaupt hört, ist zumindest fraglich.
Gast #5544429
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Hi,

müsste es nicht gehen, ein Monosignal abzuspielen und die Spannung 
zwischen den Ausgängen (allen vier) zu messen? Die (so ziemlich) 0 
anzeigen, sind dann die jeweils gleichen auf beiden Seiten?

Gruß, jois3
OP #5544430
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Harald W. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>
>> Ich benötige für 4 Kanäle die Zuordnung von Plus und Minus.
>
> Da Lautsprecherausgänge Wechselspannung und keine Gleichspannung
> liefern, gibt es auch kein Plus und Minus. Wichtig ist nur, das
> alle Lautsprecher gleich angeschlossen werden, weil es sonst eine
> Phasenverschiebung von 180° gibt. Eine solche Phasenverschiebung
> würde zu Klangveränderungen führen, aber ob man diese bei einem
> Autoradio überhaupt hört, ist zumindest fraglich.

So stimmt es, darauf achte ich schon. Wollt nur alles "richtig" machen 
:)
Gast #5544431
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Dann Klemm den ab und miss dahinter. Oder verrate uns was du vor hast. 
Wenn du zum Beispiel den verstärker austauschen willst wäre die polung 
der Lautsprecher erstmal egal, solange sie nachher wieder alle in Phase 
spielen. Wenn du hingegen wissen willst, wo Masse bei den pre-outs ist 
gibt es auch dafür Mittel und Wege
Gast #5544432
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Matthias S. schrieb:
> Bei den Aderpaaren jeweils für Front und Rear gibt es eine Grundfarbe
> z.Bsp. Blau für rechts und links und einen weitere Farbstrich auf beiden
> Leitungen. Welche Leitung von denen ist Plus?

Egal, Hauptsache gleich benutzt.

Am Verstärker: Der nutzt eine BTL Brückenschaltung, auch kein Anschluss 
ist Masse.

Speise ein Mono Signal ein das auf alle 4 Ausgänge verteilt wird. Miss 
mit einem Voltmeter im Wechselspannungsbereich nach oder nutze eine z.B. 
1W 12V Glühbirne.

Messe zwischen 2 Ausgängen jeweils verschiedener Kanäle. Bei wenig 
Spannung oder kaum Leuchten haben die dieselbe Polarität bei viel 
Spannung und hellem Leuchten (wenn es laut genug gestellt wurde) haben 
sie unterschiedliche Polarität.

Sammle alle Ausgangsleitungen einer Polarität und verbinde sie mit den 
gestreiften Lautsprecherleigungen.
Gast #5544467
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Hmm, ich dachte dass die Polarität auch aus die Auslenkung der Membran 
wirkt. Ist es tatsächlich Wurst und es zählt nur die gemeinsame 
Phasenlage ?
Also nur mal Zwischengefragt, ich hab das jahrelnag nie wirklich in 
Zweifel gezogen, dass die Polarität immer für einzelne Boxen stimmen 
muss ...
Aber ich lerne auch gerne dazu ;-)

LG
Gast #5544479
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Jörch B. schrieb:
> Hmm, ich dachte dass die Polarität auch aus die Auslenkung der Membran
> wirkt. Ist es tatsächlich Wurst und es zählt nur die gemeinsame
> Phasenlage ?

Möglicherweise findest Du einen esoterischen High-End Puristen, der 
hören kann, ob die Membran beim Paukenschlag den ersten Hub nach vorne 
oder hinten macht...

Die Polung ist Wurst!
Nur die gleiche Phasenlage auf allen Membranen eines Systems zählt.
#5544751
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Jörch B. schrieb:
> Ist es tatsächlich Wurst und es zählt nur die gemeinsame
> Phasenlage ?

Ja, so ist es.



Man könnte aber auch ein PWM-Signal mit z.B. Tastverhältnis 1:2 auf CD 
brennen und abspielen. Wenn man jetzt noch ein Oszilloskop zur Hand hat 
kann man an den Verstärkerausgängen bzw. Kabeln die Polarität damit 
rausfinden, dass das auf dem Oszi angezeigte Signal bei richtiger 
Beschaltung eben zu 1 Teil High und zu 2 Teilen Low sein muss. bei 
flascher Beschaltung wär es anders rum.

Klingt aber trotzdem gleich sofern alle Lautsprecher gleich gepolt sind. 
Letztendlich kann mans aber auch einfach mit ner Batterie rausfinden. 
Auch bei Hochtönern kann man die membranen in der Regel raus- und 
reinhuben sehen.
OP #5544872
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Also was waren meine Absichten:
Habe einen BMW, bei dem das Autoradio über high Level Ausgänge an eine 
Endstufe angeschlossen ist. Diese möchte ich durch eine Neue ersetzen. 
Ich werde, um die Polarität zu ermitteln, eine Test CD nehmen und das 
ganze oszilloskopieren.
Die Frage ist nur, hört man den Unterschied eines Paukenschlages wenn
a: die Membrane vom LS erst nach innen bewegt oder
b: nach außen bewegt wird???
Ach so, die Phasenlage zwischen links und rechts ist natürlich 
gewährleistet. :)
Gast #5544895
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Matthias S. schrieb:
> Die Frage ist nur, hört man den Unterschied eines Paukenschlages wenn
> a: die Membrane vom LS erst nach innen bewegt oder
> b: nach außen bewegt wird???

Nein!

Matthias S. schrieb:
> bei dem das Autoradio über high Level Ausgänge an eine
> Endstufe angeschlossen ist.

Was sind "High-Level-Ausgänge"? Die Lautsprecherausgänge des Autoradios 
(ev. aus einer Brückenschaltung) oder spezielle Line-Ausgänge?
Gast #5545062
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Bernd K. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Eine solche Phasenverschiebung
>> würde zu Klangveränderungen führen, aber ob man diese bei einem
>> Autoradio überhaupt hört, ist zumindest fraglich.
>
> Das hört man deutlichst. Zumindest wenn links und rechts unterschiedlich
> gepolt sind. Es gibt auch Testaufnahmen mit Testgeräuschen bei denen man
> das  besonders extrem hört.

Nur um das nochmal klarzustellen: Die absolute Phase hört man nicht!

Die relative Phase muss natürlich stimmen, hier würde man eine Verpolung 
deutlich wahrnehmen.
#5545076
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Matthias S. schrieb:
> Die Frage ist nur, hört man den Unterschied eines Paukenschlages wenn
> a: die Membrane vom LS erst nach innen bewegt oder
> b: nach außen bewegt wird???

Natürlich nicht, weil es ja überhaupt nicht definiert ist, wie der 
Paukenschlag bei der Aufnahme aufgezeichnet wurde.

Wie gesagt, die absolute Phase ist egal aber die relative Phase muss 
stimmen.
#5545500
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Das wurde mir bereits Mitte der 80er Jahre klar, als es im "3.Programm" 
( N3 ) eine Fersehsendung "Musik und Technik" gab.
Da hat ein langhaariger, eigentümlicher Moderator diese Zusammenhänge am 
Experiment gezeigt.
Es wurden zwei Lautsprecherboxen voreinander aufgestellt, so daß sie 
sich gegenseitig beschallen.
Dann hat er bei einer der Boxen die Anschlussleitung umgepolt und siehe 
da...
bis auf ein paar eigenartig klingede Hochtöne war fast nichts von der 
abgespielten Musik übrig.
Das hab ich mir für immer gemerkt.
Echtes Bildungsfernsehen.
#5545779
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Mia schrieb:
> Philipp G. schrieb:
>> Normalerweise ist Grundfarbe +, und dieselbe Farbe mit
>> zusätzlichem
>> Strich -.
>
> Ist es nicht genau andersrum? Ist nicht die markierte Leitung der
> Pluspol?

Das hier ist so der quasi Standard, siehe Anhang. Ich weiss nur, dass 
die Franzosen alles umgekehrt machen.

VW früher auch gelb/rot. Während bei den meisten Herstellern rot für IGN 
(ACC) und gelb für BAT ist, hat es VW jahrelang umgekehrt gemacht (die 
Farben, nicht die Belegung). Wobei für mich persönlich die Farbe rot 
auch mehr als Dauerplus logischer erscheinen würde.
Angehängte Dateien:
Gast #5547292
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Vorsicht, wenn da noch eine Endstufe zwischen ist. DC mögen Lautsprecher 
eigentlich gar nicht. Mit ner AA Batterie direkt am Lautsprecher 
passiert da nichts, aber wenn die Endstufeneingänge nicht DC entkoppelt 
sind kann man die Lautsprecher ruck zuck überlasten.
OP #5547577
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Hi Liebe Mitleser und Kommentierer,

ooooohhhh je was habe ich angestossen....

Fakt ist, meine Antwort, die ich suchte, habe ich nun bekommen:

=> Polung der LS-Kabel ist egal, jedoch muss die Polarität aller Kanäle 
gleich sein!!! Ist dies nicht gegeben, können sich die Schallwellen 
untereinander auslöschen etc.

Ausgangssituation war diese, dass ich die Polarität des Ausgangssignales 
meines Autoradios herausfinden wollte, um genau eine korrekte Polarität 
einzuhalten.
Nun muss ich nur noch die Farbcodierung der Leitungen herausfinden :), 
egal ob 4x plus auf plus oder 4x plus auf minus am Verstärker liegt.

Vielen Dank, ich bin jetzt hier raus :)
Gast #5548830
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Wolfgang schrieb:

> Fass mal (entsprechend geschützt!) an deine Steckdose. Da hängen 230V
> Wechselspannung drauf, aber den Unterschied zwischen N und L (1, 2 oder
> 3) wirst du ganz schnell rausfinden.

Das hat aber weniger mit der Phase als mit dem Bezugspotential zu tun. 
Du kannst bei Deinem Autoradio auch den Lautsprecherausgang auf Masse 
legen und alle anderen Leitungen floaten lassen. Dann ist die 
Ausgangsspannung per definitionem stets Null.
Gast #5549079
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Harald W. schrieb:
> Da Lautsprecherausgänge Wechselspannung und keine Gleichspannung
> liefern, gibt es auch kein Plus und Minus. Wichtig ist nur, das
> alle Lautsprecher gleich angeschlossen werden
Das ist nicht ganz richtig. Ausgänge für Basslautsprecher werden 
mitunter invertiert angeschlossen und angesteuert. D.h. es ist nicht 
direkt ersichtlich, wie die konkret betrieben werden müssen, ohne die 
Ansteuerung zu kennen.

> weil es sonst eine
> Phasenverschiebung von 180° gibt.
Richtig. Wenn da aber schon eine Drehung drin ist, darf man die nicht 
durch eine Weitere aufheben. Ich komme aus dem Bereich der Planung 
solcher Anlagen bei Automotive-Kunden und dort wird auch schon mal 
geschlampt, d.h. es steht im PH dass man den Lautsprecher gedreht 
anschließt, wenn das zur Ansteuerung passt. Das liegt letztlich ja auch 
an der Einbaulage! Die LS die hinten sind, haben das öfters.
Persönliche Seite #5550325
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Matthias S. schrieb:
> => Polung der LS-Kabel ist egal, jedoch muss die Polarität aller Kanäle
> gleich sein!!! Ist dies nicht gegeben, können sich die Schallwellen
> untereinander auslöschen etc.

Auf den ersten Blick ist das richtig. Aber wenn es um technisch 
richtiges Abstrahlen angeht, kann das ein Fehler sein. Es macht z.B. bei 
Bässen durchaus einen Unterschied, aber die Startwelle positiv läuft, 
also einen Druck erzeugt, oder ob sie zieht, denn viele tieffrequente 
Technobässe sind stark durch die Hüllkurve geformt. Genau genommen, ist 
das gerade eine einzige Halbwelle! Die Resonanzreaktionen der Bauteile 
im Auto ist dann mitunter eine andere, gerade in Verbindung mit den 
Reflektionen und eventuelle Klangkorrekturalgorythmen nehmen darauf 
Rücksicht.

Dann lese ich noch das hier:

Henk schrieb:
> Das ist nicht ganz richtig. Ausgänge für Basslautsprecher werden
> mitunter invertiert angeschlossen und angesteuert. D.h. es ist nicht
> direkt ersichtlich, wie die konkret betrieben werden müssen, ohne die
> Ansteuerung zu kennen.
D.h. man verpolt den LS deshalb, weil er in der anderen Richtung 
arbeitet? Was ist denn mit einem quer verbauten, wie im Kofferraum?
Persönliche Seite #5550341
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Stefan M. schrieb:
> Das wurde mir bereits Mitte der 80er Jahre klar, als es im "3.Programm"
> Da hat ein langhaariger, eigentümlicher Moderator diese Zusammenhänge am
> Echtes Bildungsfernsehen.
Nun ja, dass es phasenbedingte Auslöschungen geben muss, wenn ein LS 
zieht und sein Nachbar mit einem ähnlichen Signal drückt, ist wohl jedem 
klar, auch ohne Erklärung von Langhaarigen :-)

Harald W. schrieb:
> weil es sonst eine
> Phasenverschiebung von 180° gibt.
Man sollte nicht von Phasenverschiebung sprechen. Das wird leider immer 
wieder falsch dargestellt! Es ist eine Phaseninversion. Diese 
Darstellung ist nur dann gleich, wenn es eine einzige Sinuswelle wäre. 
Damit ist es auch etwas anderes, wenn man, wie oben angedeutet, den 
Basslautsprecher um ein paar Grade in der Phase schiebt, wie bei woofern 
- oder ob man ihn gezielt umpolt. Das sehe ich nämlich noch nicht so 
ganz ein, da dies in einem anderen Spetralbereich Kammfiltereffekte 
ereugen würden.


Yoschka schrieb:
> Möglicherweise findest Du einen esoterischen High-End Puristen, der
> hören kann, ob die Membran beim Paukenschlag den ersten Hub nach vorne
> oder hinten macht...
Exakt. Wollte ich ursprünglich auch nicht glauben, habe es aber 
nachgestellt. Ja der Klang ist anders. Das liegt vor allem daran, dass 
Bässe die Lautsprecher sehr fordern, die Membranen nicht 100% in beide 
Richtungen gleich arbeiten und die Wirkung der Keulenbildung der 
Bassausbreitung beim Stoßen eben eine andere ist, als beim Ziehen. Durch 
Messungen habe ich gefunden, dass auch die Anregung der 
Partialschwingungen  der Membranen in beide Richtungen eine andere ist. 
Die Resonanzen bleiben, aber der Hüllkurvenverlauf und damit die 
Aufaddition zu anderen Klanganteilen aus anderen Lautsprechern ist eine 
andere.

Man muss aber feststellen, dass es da bis auf das Grundphänomen kein 
objektives "Besser als" zu finden ist, d.h. für die Klangfehler, die die 
Lautsprecher machen, ist es Wurscht. Objektiv heraushören kann man 
nicht, was richtig ist. Das ginge nur im Vergleich. Vor allem kann ja in 
vielen Fällen keine Annahme getroffen werden, welche Lautsprecher beim 
Kunden was genau veranstalten.

Es gibt aber wie gesagt den Effekt, dass solche Dinge wie 
Lautsprecherartefakte in manchen Systemem vorkorrigiert sind und dies 
damit konterkartiert würde. Bei Audiomonitoren und entsprechenden 
Ansprüchen sollte man tunlichst auf die Polarität achten.

> Die Polung ist Wurst!
> Nur die gleiche Phasenlage auf allen Membranen eines Systems zählt.
Soweit die Theorie bei idealen hochfrequenten Signalen.


Philipp G. schrieb:
> Ich weiss nur, dass
> die Franzosen alles umgekehrt machen.
Aha! Interessant.


Threads zu Audiothemen sind ganz generell interessant. Da gibt es doch 
immer wieder was zu lesen.
Gast #5550535
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Matthias S. schrieb:
> Habe einen BMW, bei dem das Autoradio über high Level Ausgänge an eine
> Endstufe angeschlossen ist. Diese möchte ich durch eine Neue ersetzen

Ein neueres Derivat? Ein Alev2 (sa676) Vermute ich? Vorsicht bei 
Systemen mit Center Lautsprecher läuft das Tuning auf dem amp/ der 
Endstufe. Das wäre dann futsch.
OP #5550899
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Tonschnoer schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Die Frage ist nur, hört man den Unterschied eines Paukenschlages wenn a:
>> die Membrane vom LS erst nach innen bewegt oder
>> b: nach außen bewegt wird???
>
> Hörst du denn raus wieherum ein einzelner Lautsprecher verbaut würde?
> Schau dir deine Bässe mal näher an...:)

Ich wollte mich im Moment erst einmal schlau machen bevor ich den 
Verstärker umbaue. Ist sehr interessant und lehrreich die 
verschiedensten Meinungen :)
Ich melde mich wenn ich dann soweit bin!
Danke schon einmal an alle lesenden und antwortenden.
Persönliche Seite #5550983
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Bernd K. schrieb:
> Ein quer verbauter Lautsprecher ist unwirksam. Und im Kofferraum erst
> recht.

Nein, der ist keineswegs unwirksam, weil ich die immer höre, wenn sie 
durch die Straße fahren :-) Bässe breiten sich stark kugelförmig aus, 
wobei das auch an der Gehäusewirkung liegt. Die Frage ist, ob es dann 
noch einen Unterschied macht wie man sie reinlegt. (?)

Worauf ich hinaus wollte: Weiter oben wurde behauptet, die 
Basslautsprecher bekämen mitunter absichtlich eine Phasendrehung.

Zudem:

In vielen Autos sind auch die Mitteltöner seitlich verbaut und tönen 
nicht in der Achse der Frontlautsprecher. Basslautsprecher sind auch 
schon mal liegend verbaut und agieren gegen die Scheibe. Das ist dann 
nicht trivial.

Ein weiterer Punkt:

Auch viele HIFI-Lautsprecher arbeiten mit seitlich wirkenden 
Basslautsprechern. Sogar bei Studiomonitoren sieht man das, z.B. bei 
Barefoot.
Persönliche Seite #5552068
Lesenswert?

Bernd K. schrieb:
> Jürgen S. schrieb:
>> Auch viele HIFI-Lautsprecher arbeiten mit seitlich wirkenden
>> Basslautsprechern.
>
> Die sind aber nicht "quer verbaut" sondern die Rückseite der Membran
> zeigt immer noch nach innen und die Vorderseite nach außen.

Du hast mein "quer verbaut" nicht im ernst so interpretiert????
Gemeint war "quer zu Schallrichtung" der Frontlautsprecher.
Wenn man wie oben irgendwo eingeworfen, das durch einen HF-Puls und die 
Elongation, die man dann angeblich sieht, testen will, kann das zu 
Irritationen führen.

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