Triac mit Logikchip ansteuern

OP #6248840
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Hallo zusammen,

ich benötige mal etwas Unterstützung bei der Umsetzung eines kleinen 
Projekts für mich privat:
Ich habe einen RaspberryPi Einplatinencomputer auf dem Opensprinkler 
läuft, eine Software die nach Zeitplan/Wetter/etc die Gartenbewässerung 
über Magnetventile steuern soll. Hat bisher gut funktioniert, allerding 
hatte ich bisher immer eine günstige Relaisplatine an dem Pi, bei der 
inzwischen die Relais aufgeben.

Nun habe ich mir angeschaut was eigentlich von Erfinder der Software als 
Hardware vorgesehen ist und habe mir die in großen Teilen nachgebaut, 
natürlich mit ein paar persönlichen Anpassungen. Ist ja toller Weise 
Opensource, an die Schaltpläne zu kommen kein Problem.
Der Pi legt in ein oder mehrere Shiftregister die gewollten Zustände von 
Magnetventilen, diese Shiftregister haben nachgeschaltet Triacs, um die 
Ventile mit 24VAC zu schalten. Nun habe ich bisher mit Triacs nichts am 
Hut gehabt und mich auch mit deren Funktion nicht beschäftigt, sah aber 
alles sehr simpel aus: Ausgang des Shiftregisters über einen Widerstand 
ans Gate des Triacs - fertig. Super, genau wie ein Transistor dachte 
ich.
Ein Ausschnitt aus dem Orignalschaltplan habe ich angehangen, kurz 
zusammengefasst: 74HC595N mit Betriebsspannung 3,3V vom Raspi, 220 Ohm 
Widerstand - Triac Gate - Ventil. Über den Triac ist noch eine TVS Diode 
mit 48V geschaltet, leuchtet mir schon ein was die bei einem 
Magnetventil machen soll.

Was habe ich also nachgebaut: genau das Gleiche, also fast ;-). Da ich 
kein SMD auf meinem Lochraster auflöten kann, benutze ich einen anderen 
Triac: BT136-600 anstatt BT1308W-600. Ausserdem eine andere TVS Diode, 
47V. 3,3V und 24VAC haben einen gemeinsamen GND.
Nun habe ich beim lesen des Datenblatts des Triac schon gemerkt dass das 
wohl nicht die Standardverwendung ist einen Triac mit positivem Strom 
permanent zu triggern. Im Forum von Opensprinkler bin ich auf einen 
Beitrag gestoßen wo das mal kurz diskutiert wurde und als einfachste 
Möglichkeit für gut befunden wurde. Die verkaufen die Platinen in USA 
kommerziell, scheint also ein paar Jahre so zu funktionieren, also warum 
anders bauen.
Hab mal grob abgeschätzt dass die maximal möglichen 15mA bei 3,3V durch 
den Widerstand keiner Komponente weh tun dürften und mich entschieden es 
einfach zu probieren ohne zu verstehen wie es geht, wohl wissentlich 
dass mein Triac einen höheren Gatestrom braucht.
Also den Pi auf meine Platine aufgesteckt, beide Versorgungsspannungen 
angelegt - alles gut. Programm gestartet, Magnetventile klicken, super. 
Bis darauf dass mir der Vorwiderstand abfackelt ^^ Bloß warum? Dürften 
doch maximal 50mW Verlustleistung anfallen? Hab ichs so grundlegend 
nicht verstanden? In der Originalschaltung sind die 220 Ohm Widerstände 
SMD, die können noch viel weniger ab, sind aber identisch verschaltet.

Könnt ihr mir helfen zu verstehen warum das passiert? Möchte es gerne 
verstehen um mir die Schaltung lauffähig auszubauen und vermutlich lässt 
sich mal wieder nicht verhindern dabei noch was zu lernen.

Viele Grüße
Sebastian
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Gast #6248925
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Seb H. schrieb:
> Könnt ihr mir helfen zu verstehen warum das passiert

Deine Schaltung ist Quatsch.

Keine Ahnung ob deine Zeichnung oder dein Aufbau so durcheinander ist.

Eine P6KS47CA ist bidirektuonal, deine Schaltung zeigt eine 
unidirektionale.

Du hast scheinbar eine 24V~ Wechselspannungsquelle, verbunden mit Masse 
der 3.3V.

Damit wird der TRIAC im Quadrant 4 gezündet, da liegt aber der 
Gate-Triggerstrom bei 25mA und nicht bei 10mA. 3.3V/220Ohm sind aber nur 
15mA.

Bei der anderen Schaltung ist nicht klar welche Spannunv wo liegt.
Gast #6249069
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@Seb
Quick and Dirty wurde so eine Ansteuerung zwar gemacht, aber da standen 
5V zur Verfuegung und konnten noch Dioden zum Schutze des μC eingebaut 
werden. Kein vernuenftiger Techniker (bist ja schon ueber 13J hier im 
Forum) riskiert durch defekten Triack das Leben seines μC und sieht eine 
galvanische Trennung vor zum zuenden des Triack vor. Bei 24V koennte man 
sich noch eine Treiberschaltung, die sich opfert im Fehlerfalle, 
erlauben.
Bei der langen Zeit im Forum haettest auch mal selber gscheid 
recherchieren koennen.
Gast #6249108
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Dieter schrieb:
> Kein vernuenftiger Techniker (bist ja schon ueber 13J hier im Forum)
> riskiert durch defekten Triack das Leben seines μC und sieht eine
> galvanische Trennung vor zum zuenden des Triack vor.

Richtig.

Kein vernünftiger sieht eine galvanische Trennung vor, wenn Last- und 
Steuerstromkreis sowieso schon galvanisch verbunden sind.


TRIAC übrigens ohne K.
Gast #6249141
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MaWin schrieb:
> TRIAC übrigens ohne K.
Das Smartphone und Tablet mögen das nur mit "k" und R nur mit "ie".

> Kein vernünftiger sieht eine galvanische Trennung vor, wenn Last- und
> Steuerstromkreis sowieso schon galvanisch verbunden sind.
Wenn die Verbindung nur eine gemeinsame Masse ist, dann wird das für den 
Gate-Impuls oft doch mit Optokoppler oder Trafo gemacht. Es soll halt 
nur die externe höhere Spannung gegenüber der Masse nicht durchschlagen.

3,3V durch 220 Ohm sind nur 15mA, 24*1,4142 V durch 220 Ohm sind rund 
150mA. Die kann der Ausgang nicht mehr ab.
Gast #6249162
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Dieter schrieb:
> 3,3V durch 220 Ohm sind nur 15mA, 24*1,4142 V durch 220 Ohm sind rund
> 150mA. Die kann der Ausgang nicht mehr ab.

Früher mit Open-Kollektor-Ausgängen 5V hatte man es so wie auf der 
Skizze gemacht. Invertieren mußte man sowieso. Wenn der Triac und 
Transistor durschlug, dann konnte die Schaltung den Strom ab, bis der 
Widerstand wegbrannte.
Gast #6249175
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batman schrieb:
> Dann guck dir mal allseits beliebte Kaffeemaschinen wie Philips Senseo
> an.

Bei dem Teil soll es billig sein, die Garantiezeit überstehen und wenn 
der Triac durchlegiert ist ein nichreparabler Totalschaden auf der 
Steuerplatine dem Hersteller nicht unwillkommen.

Der TO schrieb "Umsetzung eines kleinen Projekts für mich privat". Daher 
gehe ich davon aus, dass er es sicherlich nicht auf einen nichreparabler 
Totalschaden auf der Steuerplatine ankommen lassen will und solider 
bauen möchte. Seb kann ja schreiben, wenn er es anders will.
Gast #6249190
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Naja so machen es halt die Profis und die Senseo geht an allen möglichen 
Ecken kaputt aber nicht an der direkten Triac-Ansteuerung durch den 
Controller-Port. Aber wenn du es besser weißt, daß es nicht geht.
OP #6249205
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Hallo zusammen,
erstmal bedanke ich mich für die zahlreichen Antworten.

Das in meinem Schaltplan die Diode das falsche Symbol hat ist dem 
geschuldet, dass ich in der Bibliothek keines für bidirektionale TVS 
gefunden habe, das aber für die Funktion aus meiner Sicht erstmal 
unerheblich war, aber das ist natürlich falsch.
Meine Schaltung ist sicherlich Quatsch, sonst würde sie wohl nicht 
abfackeln ;-)
Ich habe mal wieder gemerkt dass es nicht klug ist etwas in Teilen 
nachzubauen ohne zu wissen wie die Funktion ist.

Der Vorschlag die Triacs optisch isoliert anzusteuern... Ja, für mein 
Verständnis die saubere Lösung, keine Frage. Galvanische Trennung der 
3,3V und 24V währe auch möglich, die 24VAC sind nur für die Ventile.
Nun wollte ich aber keine komplett neue Schaltung entwerfen sondern mich 
eigentlich an der erprobten Variante dicht halten, außer für mich besser 
verfügbare Teile zu verwenden - unabhängig davon ob das die beste Option 
ist oder nicht.

Was ich auf jeden Fall erkannt habe: ich habe den falschen Triac 
ausgesucht. Um sicher in Q4 zu zünden sollte ich wenn überhaupt den 
BT136-600E verwenden, der benötigt in Q4 typisch 11mA. Der Triac der 
original Schaltung ist auch low trigger power typ. Danke MaWin

Nach einmal schlafen habe ich jetzt auf meinem eigenen Schaltplan auch 
den entscheidenden Unterschied gesehen:
Bei mir liegt am Triac 24VAC, im Original liegt dort GND und 24VAC 
liegen auf der anderen Seite des Ventils an.

Damit frage ich mich jetzt aber bezogen auf auf die Originalschaltung 
folgendes:
Sobald der 74HC high wird, fließen 15mA durch das Gate nach GND, der 
Triac zündet.
Wie verhält sich aber der Gatestrom bei positiver und negativer 
Halbwelle der Wechselspannung? Das ist mir leider nicht klar, was bei 
fehlender Isolation zwischen Steuer- und Laststromkreis fließt.
Darauf spielt denke ich Dieter an, wenn es so einfach erklärt ist, warum 
fackelt dann die original Schaltung nicht ab?

Beste Grüße
Sebastian
Gast #6249219
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Seb H. schrieb:
> warum fackelt dann die original Schaltung nicht ab?

Weil bei 24V der Triac nur sehr selten so ungünstig durchlegiert. Der 
Widerstand sich opfert und meistens hochohmig wird.

Der Triac benötigt für die Zündung mit positiven Impuls bei umgekehrter 
Phase den doppelten Zündstrom. Zu erkennen ist das am Aufbau der 
Schichten mit der Erklärung über die Hilfsmittel Doppelthyristor und 
Hilfsthyristor.
#6249239
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Seb H. schrieb:
> Wie verhält sich aber der Gatestrom bei positiver und negativer
> Halbwelle der Wechselspannung? Das ist mir leider nicht klar, was bei
> fehlender Isolation zwischen Steuer- und Laststromkreis fließt.

Hi,
ist auch nicht so einfach.
Der Triac braucht prinzipiell einen Impuls. Zum Zünden.
(Will jetzt nicht noch zu viel Physikbegriffe verwenden).
Also:
1.) Der Impuls am Gate darf nicht zu kurz sein.
2.) Der Impuls"strom" darf sich nur innerhalb der vorgegebenen Grenzen 
bewegen. Zu wenig ist genauso falsch. Oder sogar am falschesten.
3.) Bei Gleich"strom"ansteuerung triggert gewissermaßen umgekehrt die 
wechselnde Polarität an A und K das Gate. (Ist nicht ganz richtig, aber 
vielleicht ist das irgendwie anschaulicher.)
Das nennt man dann Triggerung im vierten Quadranten
Ob das Bildchen weiterhilft, weiß ich nicht.
Beitrag "Kondensatormotor mit Triac steuern"
Bist also in guter Gesellschaft, was Fragen bezüglich der Funktionsweise 
eines Triacs anbelangt.
Steuerspannung an G bezieht sich auf A1.

ciao
gustav

P.S.: Im Bild  eine Murks Schaltung hoch 5.
Nicht zum Nachbau empfohlen.
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Gast #6250468
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Seb H. schrieb:
> Was ich auf jeden Fall erkannt habe: ich habe den falschen Triac
> ausgesucht. Um sicher in Q4 zu zünden sollte ich wenn überhaupt den
> BT136-600E verwenden

Nein, man baut die Schaltung so, dass nie in Q4 gezündet wird, in dem 
nicht Masse mit MT1 verbunden ist, sondern plus.
Gast #6250585
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Seb H. schrieb:
> Der Pi legt in ein oder mehrere Shiftregister die gewollten Zustände
> von Magnetventilen, diese Shiftregister haben nachgeschaltet Triacs,
> um die Ventile mit 24VAC zu schalten.

Ich hab sowas mal mit SSRs gemacht (von Omron oder Sharp). Die haben 
auch mit 24V~ gut funktioniert. Am Ende sind mir nach und nach alle 
Magnetventile im Winter ausgefroren. Die sind in Gegenden konstruiert 
worden, wo Frost nur im Kühlschrank vorkommt und haben Ecken und 
Taschen, aus denen man das Wasser nicht raus bekommt.

MfG Klaus
OP #6250922
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Wieder möchte ich mich für die vielen Antworten bedanken.
Anscheinend hat das Thema mehr Diskussionsstoff als ich angenommen habe.

Mein Schaltplan ist totaler Unsinn und entspricht in Wirklichkeit 
nichtmal dem was ich gebaut habe. Das habe ich am Tag nach dem 
Eingangspost selbst bemerkt.
Ein Schaltplan von dem was ich gebaut habe hänge ich an - Achtung, ist 
auch grober Unfug, deshalb sind mir auch die Gatewiderstände abgebrannt.

Um nochmal kurz zusammen zu fassen was ich falsch gemacht habe, so dass 
die Schaltung nicht wie im Original funktioniert hat:
1. ich habe die 24VAC zwar mit GND verbunden, an die Triacs an T2 aber 
die andere Seite der 24V angelegt. An T1 hing das Magnetventil und durch 
dieses im ausgeschalten Zustand nahezu GND. Richtig wäre GND an K1 und 
Magnetspule zwischen K2 und 24V.
Jetzt reime ich mir folgendes zusammen: Am Ausgang des Logikchips liegt 
low, also GND. Da T1 durch die niederohmige Magnetspule auch nahezu GND 
hat fließt kein Strom der reicht um den Triac zu zünden. In dem Moment 
wo high anliegt zündet der Triac, da zwischen Pin des IC und T1 jetzt 
nahezu 3,3V liegen die einen Gatestrom über R fließen lassen. Der liegt 
initial etwa bei den gewollten 15mA. Jetzt wird die Magnetspule 
hochohmig und zwischen Logikpin und T1 ist die Spannung damit etwa 24V, 
der Gatestrom wird so groß dass R abfackelt.
Hat jemand eine andere Erklärung? Das habe ich mir jetzt nur so zusammen 
gereimt.
2. ich habe den falschen Triac ausgesucht, der BT136-600 benötigt einen 
höheren Gatestrom als in der Schaltung für die Ansteuerung vorgesehen 
ist, der BT136-600D wäre passender.
3. Überhaupt werden die 24V auf der Platine nicht benötigt, es reicht 
die eine Seite mit GND Potential.

Mir geht es um zwei Dinge:
Zum einen wollte ich die original Schaltung verstehen, auch wenn sie 
Pfusch ist. Und natürlich wollte ich ganz besonders verstehen warum mir 
die Gatewiderstände abgefackelt sind.
Netter Nebeneffekt ist schonmal, dass ich mich ganz nebenbei mit dem 
Bauteil Triac auseinander gesetzt habe und so langsam verstehe wie das 
Ding funktioniert.
Auf der anderen Seite bin ich an der besten und/oder vernünftigsten 
Lösung interessiert. Nun sieht die beste Lösung für mich nach einer 
optokoppler getrennten Triac Ansteuerung mit Snubber aus - korrigiert 
mich wenn ihr eine bessere Lösung seht.
Ob das für den Zweck am Ende die vernünftigste Variante ist sei mal 
dahin gestellt. Kommerziell verfügbare Systeme, und damit meine ich 
nicht Ospi-Hardware, treiben wohl häufig keinen so großen Aufwand und 
riskieren einfach das im ungünstigsten Fall die Steuerung hin ist wenn 
ein Triac durchgeht. Macht wirtschaftlich aus Herstellersicht vermutlich 
auch am meisten Sinn. ^^

Nun stellt sich mir aber noch eine Frage, auf die ich keine zufrieden 
stellende Antwort gefunden habe:
Warum soll man den Triac nicht in Q4 ansteuern? "Nur" weil da der 
Gatestrom am höchsten ist? Weil das nicht jeder Triac kann?
Angehängte Dateien:
#6251021
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Dieter schrieb:
> Vielleicht kannst Du es anhand der Schichten zusammenreimen:
> https://elektroniktutor.de/bauteilkunde/triac.html
Hi,
Wink mit Zaunpfahl hatten wir schon:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/315548/TRIAC_QUADRANTEN.png

Karl B. schrieb:
> Ob das Bildchen weiterhilft, weiß ich nicht.
> Beitrag "Kondensatormotor mit Triac steuern"
Beitrag "Kondensatormotor mit Triac steuern"
> Bist also in guter Gesellschaft, was Fragen bezüglich der Funktionsweise
> eines Triacs anbelangt.
> Steuerspannung an G bezieht sich auf A1.
Ja,
A1 wechselt auch Polarität.

ciao
gustav
Angehängte Dateien:
Gast #6251843
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Seb H. schrieb:
> Kommerziell verfügbare Systeme, und damit meine ich
> nicht Ospi-Hardware, treiben wohl häufig keinen so großen Aufwand und
> riskieren einfach das im ungünstigsten Fall die Steuerung hin ist wenn
> ein Triac durchgeht. Macht wirtschaftlich aus Herstellersicht vermutlich
> auch am meisten Sinn. ^^

Man kann sich vieles einreden aber ein durchgeknallter Triac in meiner 
Senseo hat dem Controller daran nix getan. Opto-Koppler wäre also 
faktisch überflüssig.
Gast #6251880
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batman schrieb:
> Man kann sich vieles einreden aber ein durchgeknallter Triac in meiner
> Senseo hat dem Controller daran nix getan. Opto-Koppler wäre also
> faktisch überflüssig.

So ein Optokoppler ist aber im Bastelerbereich ein prima Sedativum, 
siehe die Relaisplatinen für Arduino/Raspberry. Schade, dass es keine 
Placebokoppler gibt...
Gast #6251975
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batman schrieb:
> Man kann sich vieles einreden aber ein durchgeknallter Triac in meiner
> Senseo hat dem Controller daran nix getan. Opto-Koppler wäre also
> faktisch überflüssig.

Es gibt schliesslich keine Garantie dafuer, dass am Gate ein 
Spannungspeak voller Spannungshoehe entstehen muss, bis eine Sicherung 
alles abgeschaltet hat. Der Widerstand und Schutzdioden am Ausgang 
fangen die milderen Faelle oft ab. Heaufger mild verleauft es bei 
Ohmschen Lasten. Der Heizstab zB waere eine Ohmsche Last. Ohm extra in 
gross.
Gast #6252065
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hinz schrieb:
> batman schrieb:
>> Man kann sich vieles einreden aber ein durchgeknallter Triac in meiner
>> Senseo hat dem Controller daran nix getan. Opto-Koppler wäre also
>> faktisch überflüssig.
>
> So ein Optokoppler ist aber im Bastelerbereich ein prima Sedativum,
> siehe die Relaisplatinen für Arduino/Raspberry. Schade, dass es keine
> Placebokoppler gibt...

Daß Optokoppler diese Platinen viel flexibler einsetzbar machen, so weit 
reichts wieder mal nicht, wie?
Gast #6252126
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Kunz schrieb:
> hinz schrieb:
>> batman schrieb:
>>> Man kann sich vieles einreden aber ein durchgeknallter Triac in meiner
>>> Senseo hat dem Controller daran nix getan. Opto-Koppler wäre also
>>> faktisch überflüssig.
>>
>> So ein Optokoppler ist aber im Bastelerbereich ein prima Sedativum,
>> siehe die Relaisplatinen für Arduino/Raspberry. Schade, dass es keine
>> Placebokoppler gibt...
>
> Daß Optokoppler diese Platinen viel flexibler einsetzbar machen,

Dem ist aber nicht so.


> so weit
> reichts wieder mal nicht, wie?

Bei dir reichts eh nur zum stänkern.
Gast #6252210
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Kunz schrieb:
> Daß Optokoppler diese Platinen viel flexibler einsetzbar machen,

In vielen Fällen stimmt das schon. Da in dem Falle der galvanischen 
Trennung auch relativ problemlos Lasten mit höherer Spannung gesteuert 
werden können. Nachdem die Raspi-Ausgänge nicht weiter geschützt sind, 
auch Informatiker da so ihre Problem haben, "flexibler" in Richtung des 
Überlebens des µC eindeutig unstrittig.

Übrigens nicht ausrutschen und eine Niveaustufe niedriger zurückschießen 
sei noch geraten. Z.B. Denk doch mal nach außerhalb Deiner Profi-Welt, 
für Nichtprofis ist das viel flexibler. Versuchens sonst immer erst ohne 
mit den entsprechenden Folgen.
Gast #6252229
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Dieter schrieb:
> Kunz schrieb:
>> Daß Optokoppler diese Platinen viel flexibler einsetzbar machen,
>
> In vielen Fällen stimmt das schon. Da in dem Falle der galvanischen
> Trennung auch relativ problemlos Lasten mit höherer Spannung gesteuert
> werden können.

Und bei noch höheren Spannungen kann man den Optokoppler, der das Relais 
ansteuert, ja über einen weiteren Optokoppler ansteuern. Oder ein 
Relais.
#6256210
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nur zur Ergänzung:
in der Grafik die Methode wie es viele Kaffeemaschinen machen. Es wird 
im Quadranten 2+3 angesteuert, was i.A. jeder Wald und Wiesen Triac 
beherrscht.

Die MOCs gibt es als Opto-DIAC und Opto-Triac, letztere sind für 
Magnetventile oft ausreichend, bei geringen Spannungen ev. ohne ZC.
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