Hallo MaWin, danke für die schnelle Antwort.
Wenn ich also bis 16A messen will, muss ich also den nächst-größeren
Stromwandler nehmen
AC1020 - Stromwandler 1000/1 20A, der bis 20 Ampere geht.
Und die Spannung verläuft dann linear mit dem Strom im Leiter? Also 0
Volt ca. 0 Ampere, 4 Volt - 20 Ampere?
Also dass ist besser, als der Vorwiderstand, sonst müsste ich praktisch
dazu noch parallel einen Thyristor oder so schalten, um eventuelle
Überspannungen abzuleiten, um den Widerstand zu schonen, und um diesen
Kram zu vermeinden, einfach den Stromwandler nehmen?
MaWin schrieb:
> Spannungsteiler ist ok, allerdings ist deine Messchaltung
>
> dann mit Null verbunden und nicht potentialfrei.
Dass versehe ich jetzt leider nicht. Der blaue Leiter ist doch mein
Bezugspunkt, zu dem ich die Spannung messen muss, oder nicht? Macht denn
das ein digitaler Stromzähler nicht auch? Wenn ich jetzt eine
unsymmetrische Last im Drehstromnetz habe, dann werden die drei Phasen
ja unterschiedlich belastet. Dass ist dann glaube ich der Vorteil von
der Aronschaltung,weil ja dort das Potential zur dritten Phase gemessen
wird und ich dann nicht das Problem mit der
MaWin schrieb:
> Ein Pronlem bei der Berechnung von Leistung durch
>
> Strom * Spannung ist nun die nicht-gleichzeitige Abtastung
>
> durch die A/D-Wandler der lahmarschigen Messchaltung.
>
> Ein sample&hold wäre gut.
Kann ich dieses Problem erstmal vielleicht zurückstellen und überhaupt
eine Messschaltung in Gang sezten und vielleicht so ein Sample- und
Holdglied später noch einbauen? Ich will gerne erstmal einfach
Spannungen und Ströme über der Zeit grafisch darstellen können. Mache
ich zuviel auf einmal gleich, dann klappt es vielleicht nicht, denke ich
grade so.
Das Gerät schafft ja 300 Messungen pro Sekunde. Verteilt auf die 6
Aufnehmer sind das immerhin 50 Messungen in der Sekunde. Die
Stromwandler haben doch gewiss auch eine Ansprechzeit und so.
Ich will das Problem erstmal noch vereinfachen und zunächst nur eine
Phase bestimmen. Ich will z.B. von einer Waschmaschine den
Energieverbrauch über die Zeit aufgetragen bestimmen können. Ein
Energiezähler misst immer nur die Summe. Ich könnte jaa uch zunächst
noch sagen, die Spannung sei konstant, aber sie schwankt ja dennoch,
darum wollte ich die Spannung noch mitaufzeichnen. Und wenn ich dann 50
Messungen pro Sekunde oder eben auch nur 37, wenn ich alle 8
Spannungsmesser von dem Conrad-Teil verwenden würde, reicht denn das
nicht aus? Misst denn ein Stromzähler überhaupt so flott unter einer
Zehntelsekunde?
Aber ich möchte auch gern nen Motor dranhängen und die Leistung sehen
können, darum will ich gleich dreimal das ganze machen und dann hab ich
ja nen Leistungsmesser für Drehstrom.
MaWin schrieb:
> Gute Leistungsmessgeräte haben 21 bit Auflösung.
Aber wie gesagt, für den Anfang müsste doch das Conrad-Dingen erstmal
ausreichen, oder? So brauch ich mir zunächst keine weiteren Gedanken
machen und kann dann später, wenn es zu ungenau ist, mir ein neues
System überlegen, wo cih dann einen AD-Wandler mit guter Auflösung nehme
und mir dann vielleicht einen eigenen Messaufnehmer gestalte, wenn
überhaupt. Aber so, um überhaupt erstmal was zu haben, müsste das doch
ausreichend sein mit dem Conrad-Dingen.