Eigentlich wollte ich da gar nicht reinschauen, aber eben der Auftakt
von Stefan Raab war ja mal nur geil. Hätte nie gedacht dass der so eine
geile Nummer drauf hat.
Bin verzückt. ;)
PS: bitte um Verzeihung, weil eigentlich OT. Vielleicht kann man mal für
heute Aband ne Ausnahme machen oder?
JojoS schrieb:> Die Musik, na ja.... Aber die LED Wand ist ja Megageil. Hat da jemand> Daten zu? Ausser das die 16x80m gross sein soll?
Sie besteht aus ganz vielen kleinen Lämpchen. Diese nennt man LEDs.
Sry, konnte nicht anders. ;)
LED Wand bedeutet doch Wand aus LEDs, soweit war ich in meiner Analyse
schon. Aber wieviele? Wenn alle 5cm, dann bin ich bei 400 pro m², bei
16x80 m² dann eine halbe Mio. RGB LEDs, kann das hinkommen?
Jojo S. schrieb:> LED Wand bedeutet doch Wand aus LEDs, soweit war ich in meiner Analyse> schon. Aber wieviele? Wenn alle 5cm, dann bin ich bei 400 pro m², bei> 16x80 m² dann eine halbe Mio. RGB LEDs, kann das hinkommen?
Auf jeden Fall schön gemacht dank moderner LED-Technik. War bestimmt
nicht billig das ganze.
> Unsere Lena ist halt doch die beste.... oder?
Wird sich zeigen. War auf jeden Fall finde ich bisher ihr bester
Auftritt mit diesem Song.
Überrascht hat mich der italienische Beitrag.
Auffälig ist bis jetzt, die Qualität der Songs ist dieses mal besser als
in den vergangennen Jahren.
Bis jetzt keine trommelnde Oma, nur zwei ausgetickte Springflummies.
;)
Es ist eine LED Wand aus roten, gruenen und blauen LEDs. Leider weiss
ich auch nicht, wieviele Leds. Ich habe sie kurz in einem Bericht
gesehen, die 3 Leds waren schon in 2-3 cm Abstand zu den naechseten 3.
D. I. schrieb:> Zumindest hat diese nervige neunmalgescheite Göre einen ordentlichen> Dämpfer bekommen.
Amen! Hoffentlich verschwindet Sie so schnell wie möglich in der
versenkung...
D. I. schrieb:> Zumindest hat diese nervige neunmalgescheite Göre einen ordentlichen> Dämpfer bekommen.
Komisch, ich habe noch von ihr noch nie Äußerungen zu den aktuellen
LHC-Versuchen im speziellen oder Teilchenphysik im allgemeinen gehört.
Hat da mal jemand einen Youtube-Link für mich?
@ Michael K-punkt (charles_b)
>Frank Elstner aber auch:>http://www.youtube.com/watch?v=SFfplIPC_GoROTFL
Mann O Mann, der TV-Zombie und Oberspießer Frank Elstner geistert immer
noch im Fernsehn rum? Ohje. Sollte man dort nicht auch wie beim KKW die
Laufzeit begrenzen? Oder besser SOFORT abschalten? Besser ist das.
MfG
Falk
D. I. schrieb:> Zumindest hat diese nervige neunmalgescheite Göre einen ordentlichen> Dämpfer bekommen.
Was denn für ein "Dämpfer"? Platz 10 ist ein großartiger Erfolg für
jemanden der den Wettbewerb zuvor schon einmal gewonnen hat. Davon
konnte ein Ralf Siegel mit seiner blinden Corinna May nur träumen.
Zumal Stefan Raab das Ding toll aufgezogen hat und die Coulissen waren
ein echter Hingucker.
Den Ewignörglern kann es halt niemand recht machen.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,762639,00.html
"Hey, macht es Dir was aus wenn ich den Stuhl mitnehme?"
Also ihr Text ist schon ziemlich bescheuert.
Letztes Jahr war ihr glucksiger Sprechgesang und ihr komisches Englisch
was neues.
Aber inzwischen hätte sie doch endlich mal Singen lernen sollen.
Und wenn sie unbedingt englisch singen will, sollte sie das auch lernen.
Peter
Basti Benassi schrieb:> D. I. schrieb:>> Zumindest hat diese nervige neunmalgescheite Göre einen ordentlichen>> Dämpfer bekommen.>> Amen! Hoffentlich verschwindet Sie so schnell wie möglich in der> versenkung...
Du mußt nur aufpassen daß sie nicht bei der nächsten Eröffnung eines
Küchenstudios Autogramme gibt und dich deine Frau/Freundin dahin
mitschleppt.
Michael K-punkt schrieb:> D. I. schrieb:>> Zumindest hat diese nervige neunmalgescheite Göre einen ordentlichen>> Dämpfer bekommen.>> Frank Elstner aber auch:
Mal ganz unabhängig davon ob man Frank Elstner jetzt gut findet oder
nicht, kann ich das Verhalten von Lena nicht nachvollziehen. Im Prinzip
versucht Elstner doch nur ein paar ganze normale Fragen zu stellen.
Sicherlich verspricht er sich da am Anfang einmal mit European /
Eurovision, aber das kann doch mal passieren. Deswegen braucht man den
Elstner doch nicht so doof anmachen. Also mit professioneller
Berufsauffassung hat das nicht viel zu tun. Sie muss Elstner ja nicht
gleich zu sich nach Hause auf nen Bier einladen, aber normal auf die
Fragen antworten könnte sie halt schon, das gehört halt zu ihrem Job.
Was die Qualität des Songcontest im gesamten angeht, kann ich nur sagen
das ich absolut erschrocken bin von den dort gebotenen Leistungen. Und
vor allem von den Bewertungen. Z.B. diese beiden rot kostümierten Typen
die da wie 2 Flummies auf Speed über die Bühne gehüpft sind. Das war ja
mal musikalisch gesehen absolut unterklassig. Und die sind auch noch
dritte geworden. Da kann ich nur sagen ESC = Escape...
@ Tobias C. (enterprise)
>versucht Elstner doch nur ein paar ganze normale Fragen zu stellen.
Bitte? Er versucht spießbürgerlich ein substanzloses
Kindergartengespräch aufzubauen. Dass das einer (etwas hyperaktiven)
20jährigen auf den Keks geht und sie dann politisch unkorrekt
schnippisch antwortet ist nur normal. Ist halt nicht inszeniert sondern
ausnahmsweise mal real und unplugged ;-)
>Elstner doch nicht so doof anmachen. Also mit professioneller>Berufsauffassung hat das nicht viel zu tun.
Stimmt, der Elstner ist kein Profi sondern ein Kindergärtner, der alten
Leuten und anderen Patienten eine Teletubbyshow anbietet.
> Sie muss Elstner ja nicht>gleich zu sich nach Hause auf nen Bier einladen, aber normal auf die>Fragen antworten könnte sie halt schon, das gehört halt zu ihrem Job.
Sie hat keinen Job, sie ist Künstler, dazu noch nicht sonderlich lange
im Geschäft. Also alles noch natürliche Reaktionen, siehe oben.
>Was die Qualität des Songcontest im gesamten angeht, kann ich nur sagen>das ich absolut erschrocken bin von den dort gebotenen Leistungen.
Ich fand eher das Gegenteil, die Substanz hat eher zugenommen. Keine
Kaspertruppen ala Wadde Hadde Dudde da und & Co, von den beiden Flummies
und den Wichteln mal abgesehen. Dafür ne Menge in richtung klassischer
Musik/Oper. Natürlich auch "Mainstream" Pop, wer da nach weltbewegenden,
philosophischen Texten sucht ist selber Schuld.
> Und>vor allem von den Bewertungen. Z.B. diese beiden rot kostümierten Typen>die da wie 2 Flummies auf Speed über die Bühne gehüpft sind.
Die waren so ziemlich die Ausnahme, seis drum
> Das war ja>mal musikalisch gesehen absolut unterklassig. Und die sind auch noch>dritte geworden. Da kann ich nur sagen ESC = Escape...
Demokratie. Europa hat entschieden. Willst Europa den Musikgeschmack
absprechen?
MFG
Falk
@Falk
Sicherlich sind die Fragen vom Elstner nicht sonderlich geistreich
sondern halt so 0-8-15. Aber ne wirkliche musikalische Disskussion will
wohl auch niemand sehen. Daher find ich schon, dass Lena da auch ganz
normal antworten kann. Wenn sie dazu keine Lust hat, dann soll sie das
Interview halt nicht annehmen. Schließlich wird sie wohl auch von der
ARD für das Interview bezahlt worden sein.
Und auch im Punkt Beruf muss ich dir leider widersprechen. Sicherlich
ist Sie Künstlerin, aber halt Profi-Künstlerin und macht Musik
hauptberuflich (jedenfalls zur Zeit).
Was den musikalisch Aspekt des ESC angeht, da kann ich nicht beurteilen
wie die Qualität im Vergleich zum letzten Jahr gewesen ist, da ich den
nicht gesehen habe. Aber ich fand in diesem Jahr war dort nichts dabei
was mich jetzt wirklich vom Hocker gerissen hätte. Sicherlich waren da
ein paar solide Nummern dabei, mehr aber auch nicht. Und bei vielen
würde mich mal interessieren wie die sich den Live anhören würden. Denn
beim ESC war nicht viel mit live. Und ein Musiker / eine Musikgruppe die
bei einem Wettbewerb nicht live auftritt, kann ich ehrlich gesagt nicht
wirklich ernst nehmen.
Interessant, ich habe gerade in den ESC Regularien nachgelesen, dass es
nicht gestattet ist, das sich ein Sänger von einem Live-Orchester bzw.
einer Live-Band begleiten lassen darf. Wie schlecht ist das denn.
Tobias C. schrieb:> Daher find ich schon, dass Lena da auch ganz> normal antworten kann. Wenn sie dazu keine Lust hat, dann soll sie das> Interview halt nicht annehmen.
Kennst du die Hintergründe warum sie sich hier so verhält? Solche
Situationen kann man nicht gescheit beurteilen ohne zu wissen was sonst
so "abgelaufen ist" rund um dieses überflüssige Interview.
> Was den musikalisch Aspekt des ESC angeht, da kann ich nicht beurteilen> wie die Qualität im Vergleich zum letzten Jahr gewesen ist, da ich den> nicht gesehen habe.
Man sollte den ESC schon kennen, sonst kann man kaum gescheit
beurteilen, wie die Veranstaltung dieses mal war. Es gab vergangentlich
sehr viel Schlechtere. Die LED-Videowand und der Bühnenboden waren ein
echter Hingucker.
> Sicherlich waren da> ein paar solide Nummern dabei, mehr aber auch nicht.
Die Veranstaltung war außerordentlich gut aufgezogen. Der Auftakt mit
Raab war ein astreiner Act, ebenso der spätere Auftritt von Jan Delay.
> Und bei vielen> würde mich mal interessieren wie die sich den Live anhören würden. Denn> beim ESC war nicht viel mit live.
Oh man, informiere dich mal besser. Sämtlicher Gesang war LIVE! Das ist
eine der Teilnahmeregeln.
Außerdem gab es rund um den eigentlichen Wettbewerb etliche Live-Gigs
der Künstler. Das sind keine Schauspieler wie Milli Vanilli (falls dir
das was sagt).
@ Tobias C. (enterprise)
>Sicherlich sind die Fragen vom Elstner nicht sonderlich geistreich>sondern halt so 0-8-15. Aber ne wirkliche musikalische Disskussion will>wohl auch niemand sehen.
Aha, und was will "man" sehen? Den Mist jedenfalls nicht. Ist ja
schlimmer als VIVA.
> Daher find ich schon, dass Lena da auch ganz>normal antworten kann.
Kann schon, muss aber nicht. ;-)
Geschieht dem ollen Zombie ganz recht.
>Was den musikalisch Aspekt des ESC angeht, da kann ich nicht beurteilen>wie die Qualität im Vergleich zum letzten Jahr gewesen ist, da ich den>nicht gesehen habe.
Aha, in deinem letzten Posting klang das aber anders!
"Was die Qualität des Songcontest im gesamten angeht, kann ich nur sagen
das ich absolut erschrocken bin von den dort gebotenen Leistungen."
> Aber ich fand in diesem Jahr war dort nichts dabei>was mich jetzt wirklich vom Hocker gerissen hätte.
Das ist eine VOLLKOMMEN andere Frage. Ich bin auch kein Fan klassischer
Musik, dennoch waren die Darbietungen IMO schon ziemlich gut.
Es ist nicht mein Geschmack, aber an sich gut.
>ein paar solide Nummern dabei, mehr aber auch nicht. Und bei vielen>würde mich mal interessieren wie die sich den Live anhören würden. Denn>beim ESC war nicht viel mit live.
Sicher? Playback beim ESC? Kann ich mir schwer vorstellen.
Also, Was weißt du SICHER?
MFG
Falk
> ... dass es nicht gestattet ist, das sich ein Sänger von einem> Live-Orchester bzw. einer Live-Band begleiten lassen darf. ...
Life-Band und Play-Back( -Lena-Geleiere ? ) liessen sich schlechter
synchronisieren ?
U. B. schrieb:>> ... dass es nicht gestattet ist, das sich ein Sänger von einem>> Live-Orchester bzw. einer Live-Band begleiten lassen darf. ...>> Life-Band und Play-Back( -Lena-Geleiere ? ) liessen sich schlechter> synchronisieren ?
Ich denke, das ist ein Sicherheitsmechanismus, dass nicht ALLES (Musik
UND Gesang) schiefgeht.
Wäre ja auch peinlich, wenn der Sänger hustet und sich der Trompeter
verspielt...
Ich denke eher, das ist technisch bedingt. Jedesmal ein ganzes Orchester
abmischen, 100e von Mikrofonen etcetcetc... wäre einfach zu aufwändig.
Und damit bei allen mit der selben Elle gemessen wird, wird halt dieser
Kompromiss gemacht. Musik ab Band, Sänger live. Macht ja auch Sinn.
Die Punkvergabe ist alles, was ich vom ESC gesehen habe. Und die war ja
deprimierend... :-( Unser armes Mädi... halb so viele Punkte wie die
zweitletztplatzierten... Jetzt leckt sich die Schweiz wieder mal die
Wunden.
Peter Dannegger schrieb:> "Hey, macht es Dir was aus wenn ich den Stuhl mitnehme?"> Also ihr Text ist schon ziemlich bescheuert.>> Letztes Jahr war ihr glucksiger Sprechgesang und ihr komisches Englisch> was neues.> Aber inzwischen hätte sie doch endlich mal Singen lernen sollen.> Und wenn sie unbedingt englisch singen will, sollte sie das auch lernen.>>> Peter
Warum? Du gehst von der falschen Voraussetzung aus und meinst das ihr
Job Musik und Singen ist. Das ist falsch, sie platziert ein Produkt in
einer Branche die mit Musik und Gesang zu tun hat aber die schon längst
Musik und geang nur als Transportweg für einen Geldfluß benutzt. Da wird
Musik und Gesang eine Nebensache die mit geschicktem Aufwand in Technik,
Personal und Marketing komplett synthetisch produziert werden kann, ganz
unabhängig von der Person des Sängers. Lena verkauft eine Idee einen
Trend und Emotionen, sie ist nur der Übertrager, der Lautsprecher und
austauschbar.
Simon Huwyler schrieb:> Ich denke eher, das ist technisch bedingt. Jedesmal ein ganzes Orchester> abmischen, 100e von Mikrofonen etcetcetc... wäre einfach zu aufwändig.
Nicht das Problem. Die Songs lassen sich nicht mehr vom Orchester
spielen und etliche Darbieter könnten mit der Livesituation probleme
haben. Playback ist immer das selbe, ne Liveband nie.
Michael K-punkt schrieb:> Ich denke, das ist ein Sicherheitsmechanismus, dass nicht ALLES (Musik> UND Gesang) schiefgeht.>> Wäre ja auch peinlich, wenn der Sänger hustet und sich der Trompeter> verspielt...
Wie schaffen es denn dann die vielen anderen Musiker die bei Ihren
Konzerten komplett live auftreten? Jeder Musiker spielt öfters mal
falsch, aber bei den guten Musiker fällt es nicht auf.
Ich meine übrigens nicht, dass es ein Einheitsorchester für alle Musiker
geben sollte. Sondern jeder Musiker bringt seine eigene Band, Pianisten
oder was auch immer er benötigt mit.
Es wird doch schließlich beim ESC das musikalische Gesamtwerk bewertet.
Aber wie kann man das bewerten, wenn bis auf den Gesang der Rest von der
Platte kommt.
Und wenn man sich dann noch anschauen muss, wie peinlich manche Typen da
mit irgendwelche Instrumenten rumgehampelt haben und so getan habe als
würden se da was spielen.
Oder der Sänger, der während des Liedes nen Sprint zu einem anderen
Bühnenteil eingelegt hat und dabei scheinbar gesungen hat. Jeder der
schon mal selbst ernsthaft Musik gemacht hat, weis dass laufen und
singen gleichzeitig nicht vernünftig zu bewerkstelligen sind.
Und für so eine Playback-Show bezahlen leute auch noch ne haufen Geld
für die Tickets. Ich bin wirklich gespannt wie lange es noch dauert, bis
Leute Geld dafür bezahlen, dass sie zwei Robotern beim Dartspielen
zuschauen dürfen welche immer die Triple-20 treffen. Wäre ja schließlich
peinlich wenn ein Mensch mal daneben werfen würde...
Tobias C. schrieb:> Aber wie kann man das bewerten, wenn bis auf den Gesang der Rest von der> Platte kommt. ...> ... Oder der Sänger, der während des Liedes nen Sprint zu einem anderen> Bühnenteil eingelegt hat und dabei scheinbar gesungen hat.
Na was denn nun ?
Hier nochmal zum mitmeisseln:
Platinenschwenker .. schrieb:> Sämtlicher Gesang war LIVE! Das ist eine der Teilnahmeregeln.
@Tobias C. (enterprise)
>Wie schaffen es denn dann die vielen anderen Musiker die bei Ihren>Konzerten komplett live auftreten? Jeder Musiker spielt öfters mal>falsch, aber bei den guten Musiker fällt es nicht auf.
Du bist ein Labersack vor dem Herrn!
Aha, "Jeder Musiker spielt öfters mal falsch,"
jaja.
Leider wäre bei so einer Veranstaltung Live-Musik ( jede Performance mit
eigener Band ) mit größeren Zeitverzögerungen verbunden.
Wenn eine Band fertig ist, muss sie erstmal ihre Sachen abbauen und die
nächste ihren Krempel aufbauen. So eine Umbaupause ( und der
anschließende Linecheck ) dauert im Durchschnitt etwa 5-10 Minuten, wenn
alle Beteiligten gut sind.
Das würde bei über 20 Acts mehrere Stunden nur für das Umbauen bedeuten.
Artur H. schrieb:> So eine Umbaupause ( und der> anschließende Linecheck ) dauert im Durchschnitt etwa 5-10 Minuten, wenn> alle Beteiligten gut sind.
Das war früher so und stimmt nicht mehr. Ein Umbau ist heute mit
entsprechenden technischen Voraussetzungen selbst mit Orchester in 2
Minuten zu schaffen. Auch beim ESC 2011 wurde die Bühne innerhalb dieser
Zeit umgebaut.
Artur H. schrieb:> Leider wäre bei so einer Veranstaltung Live-Musik ( jede Performance mit> eigener Band ) mit größeren Zeitverzögerungen verbunden.> Wenn eine Band fertig ist, muss sie erstmal ihre Sachen abbauen und die> nächste ihren Krempel aufbauen. So eine Umbaupause ( und der> anschließende Linecheck ) dauert im Durchschnitt etwa 5-10 Minuten, wenn> alle Beteiligten gut sind.> Das würde bei über 20 Acts mehrere Stunden nur für das Umbauen bedeuten.
Erinnert sich wer an das Unplugged von den Ärzten?
Umbaupause, du bist viel zu lang...
Platinenschwenker .. schrieb:> Die LED-Videowand und der Bühnenboden waren ein echter Hingucker.
Ich habe nur ein paar Szenen einer der Vorausscheidungen gesehen
(hauptsächlich den Schnelldurchgang, und der reichte mir völlig), aber
aus der Sicht kann ich das nur begrenzt bestätigen. Es waren
streckenweise massive Moiré-Störungen auf HDTV zu sehen (im normalen TV
hingegen kaum).
Vom Prinzip er ist das auch nur natürlich, immerhin kämpfen dann drei
Auflösungen gegeneinander, von LED-Wand, Kamera/HDTV und LCD-Schirm.
Während die Konflikte zwischen HDTV-Raster und LCD-Raster fix sind und
vom Fernseher entsprechend verrechnet werden können ist das Raster der
LED-Wand im Bild höchst variabel.
Meist noch ein viertes Raster hinzu, wenn nämlich der HDTV-Stream nicht
mit 1920 auflöst, aber zwischen Stream und TV ein Receiver sitzt, der
grundsätzlich alles auf 1920 hochrechnet, auf dass der TV das auf seine
1366 runterrechnet.
Gibts TVs, die auch in solchen üblen Fällen Moiré durch Raster im
Originalbild erkennen und wegrechnen, ohne andere Artefakte zu
produzieren?
A. K. schrieb:> Gibts TVs, die auch in solchen üblen Fällen Moiré durch Raster im> Originalbild erkennen und wegrechnen, ohne andere Artefakte zu> produzieren?
Es sollte math. Lösungen als Filter für diese Probleme geben, diese
benötigen aber viele Informationen schon im Vorhinein über die Streams.
Dh. so oder so wäre es besser schon bei der Auswahl des Videomaterials
solche Effekte zu berücksichtigen.
Die Moiréeffekte die ich bei der Show gesehen habe kamen meiner Meinung
nach von der physikalischen Anordnung der LEDs und nicht vom
Multiplexing oder der Ansteuerung der LEDs oder Bildinhalte. Das konnte
man gut bei einem Ran-zoomen der Kameras erkennen. Nur bei einem
bestimmten Abstand, der direkt mit der Bauform, Anordnung der LEDs in
Relation zur Pixelauflösung der Kameras, korrelieren diese Muster zu
Interferenzen.
Wären wes dagegen Interferenzen auf Gund der Abtastung, sprich
Bildwiederholraten bei der Wand und Kameras, Multiplexingartefakte oder
Bildinhalte dann würde man diese immer, egal bei welchem Abstand sehen
können.
Nun ich habe nur erstere Effekte wahrgenommen und diese Effekte lassen
sich defakto nie beseitigen, da die Technik bei der Wiedergabe und
Aufnahme dessen immer ge-pixelt arbeiten.
Gruß Hagen
Bei so einer LED Wand entstehen einige Probleme.
1.) Frameraten Anpassung
Ein DVI Stream hat normaler Weise 25fps. Eine LED Wand sollte mindestens
120fps haben (mindestens > 80fps) da die LEDs nicht träge sind. Geht man
mit der Framerate zu niedrig wird man das als Flackern wahrnehmen. Bei
meinem Projekt nutzen wir teilweise bis zu 800fps und das mit 1-8
Multiplex, dh. also ein 6400Hz Multiplexing.
Input und Ouput haben also unterschiedliche Framerate und das
Steuerboard muß das ausgleichen. Dazu benötigt man eine Frameraten
Konvertierung bei der 3 Zustände eintreten könnten:
a) input < output, der häufigste Fall
b) input = output
c) inout > output
Will man alle drei erschlagen so muß der Controller mit einem
Tripple-Buffer arbeiten. Im Fall b) reicht 1 Buffer, im Fall a) oder c)
würden 2 reichen. Aber mit 3 Buffern kann man alle drei Möglichkeiten
erschlagen und in allen 3 Fällen wäre die maximale Bildverzögerung 1 bis
1.9999 Frames. Den letzten Rest an Fehler korregiert man nun indem man
die effektive Framerate der LED Wand nachregelt so das das System immer
mit exakt einem Frame zeitverzögert anzeigt. Dazu gibt es zwei Wege:
a) die Ansteuerfrequenz der LED Wand wird variiert
b) die Packetlängen der LED Wand werden durch Dummy-Packete erweitert
Ich habe mich für b) entschieden und das hatte Gründe:
2.) Datenübertragung
Der Controller (bei mir ein FPGA) muß die Daten zur LED Wand schicken.
Das DVI Signal enthält meistens ein 24Bit Farbraum die LED Wand benötigt
einen 48Bit Farbraum (Frabraumkonvertierung mit Gammatabellen). Das
bedeutet eine Erhöhung der Bandbreite die man auch handeln muß. In
meinem Fall benutzen wir LVDS Signale, pro CAT5/6/7 Kabel sind es 4
Adern mit jeweils 860MBit/s. Pro CAT Kabel das die Daten für einzele LED
Ketten überträgt ergeben sich 3.5GBit/s. Es gibt 96 solcher Kanäle die
das FPGA bedient, macht 322GBit/s. Es wird also seriell gearbeitet. Auf
Empfängerseite müssen diese Signale wieder ausgewertet werden das
erfolgt durch einen SerDes. Dieser ist selbstsynchronisierend und
restauruiert aus den Daten auch den Takt. Dieser ist es der wichtig ist
und möglichst konstant gehalten werden sollte (SerDes muß ihn fangen
können und seine PLL weiterhin darauf synchron halten), denn er dient
auch als Daten und PWM Takt der Konstantstromtreiber der LED Module. Aus
diesem Grund und um nicht zuviele verschiedene Taktdomains in die LED
Wand einschleifen zu müssen habe ich mich für b) entschiednen. Das FPGA
steuert also die Wand so an als ob par LED Module mehr in den
Daisychains wären und korregiert die sich ergebende Framerate auf ein
Mehrfaches der DVI Framerate.
3.) Pixel, Daten, Speicher
Ein DVI Signal sendet Zeileweise Pixel für Pixel. Das ist für LED Wände
unpraktisch. LED Wände sollte man Spaltenweise füttern. Das FPGA muß
also die Zeilweisen DVI-Daten so umsortieren das sie Spaltenweise an die
LED Module ausgegeben werden können. Das benötigt bischen Hirnschmalz.
Ich habe das direkt integiert im FIFO Eingangsbuffer der DVI Daten. Da
dort sowieso eine Taktdomainengrenze existiert zwischen dem DVI
Pixeltakt und dem internen Takt meines Design bot sich ein Dualport FIFO
ja geradezu an. Eine gleiche Taktdomisangrenze existiert zischen dem
FPGA Kern und der Outputschicht die die internen SerDes Cores bedienen.
Das FPGA arbeitet mit einem DDR2 SDRAM Speicher mit 96Bit ext. Datenbus.
Da DDR2 ergibt sich intern ein virtueller Datenbus mit 192Bit = 8x 24Bit
= 8 RGB Pixel. Also bei jedem Schreib/Lesezugriff sperichert/lädt das
FPGA ganze 8 RGB Pixel, was sehr günstig für unser 1 zu 8 Multiplexing
ist. Das Multpilexing reduziert die Anzahl der Konstantstomtreiber auf
den LED Modulen auf 1/8'tel (kostenfrage).
SDRAM ist aber erst effizient wenn man im Burstmodus arbeitet. Auch hier
benötigt man also einige FIFOs um am Ende nur mit einem
Speichercontroller (das IP Core ist teuer) auskommen zu können. Die
dabei sich ergebende Speicherbandbreite ist ca. 4.7TByte/s.
Nun, bei unserem Projekt entstanden die Interfenzen niemals durch die
Steuerelektronik oder LED Wand. Sie entstehen an zwei Punkten:
1.) das Eingangssignal interferiert, schlechtes Videomaterial.
2.) die Aufnahmetechnik interferiert
letzeren Fall kann man eben mit einer sauberen Frameratenanpassung
erschlagen wenn es um die Synchronisation der Kameras mit der LED Wand
geht. Aber die sich ergebenden Moiremuster die durch die Pixelung der
Kamerasensoren entstehen kann man nur dort oder nach der Kamera
entfernen.
Wer den aktuellen Zwischenstand sehen möchte, hier
http://www.led-show.de/index.php?article_id=24
Gruß hagen
>Aber die sich ergebenden Moiremuster die durch die Pixelung der>Kamerasensoren entstehen kann man nur dort oder nach der Kamera>entfernen.
naja, ganz stimmt das nicht. Man könnte die LEDs orthogonal zu den Pixel
der Kameratechnik anordnen, zb. 60 Grad versetzt zueinander. Jeder kann
sich überlegen welche stringente Rahmenbedingung erfüllt sein damit sich
dieser Aufwand lohnt. Mal eben Kamera seitlich abkippen würde diese
Maßnahme wieder sinnlos machen.
Die LED-Kugel aus dem verlinkten Video oben hat eine solche nicht
quadratische Anordnung der LEDs.
Gruß hagen
Falk Brunner schrieb:> Du bist ein Labersack vor dem Herrn!>> Aha, "Jeder Musiker spielt öfters mal falsch,">> jaja.
Dann sind wir ja schon zu zweit ;-)
Aber mal im ernst, hast du schon mal nen Instrument gespielt? Na klar
verspielt man sich da mal. Bei einem Profi-Musiker ist das sicherlich
seltener und weniger extrem der Fall als bei nem Hobby-Musiker aber
kommt trotzdem vor.
Überleg doch mal wie z.B. eine Studioaufnahme für nen CD-Album abläuft.
Wenn die keine Fehler machen würden, dann könnten die ja ne CD ja mal
eben in 1-2 Stunden einspielen. Komischerweise dauert das aber in der
Regel deutlich länger. Und dann werden Fehler oder Intonationsproblem
immer noch nachträglich am PC nachbearbeitet.
Und was die Umbautzeiten angeht, da kann ich nur Martin Konopka
zustimmen. Das kann man auch mit echten Musikern bewerkstelligen wenn es
gut vorbereitet wurde in den Proben.
> Wenn eine Band fertig ist, muss sie erstmal ihre Sachen abbauen und die> nächste ihren Krempel aufbauen. So eine Umbaupause ( und der> anschließende Linecheck ) dauert im Durchschnitt etwa 5-10 Minuten, ...
Wär' doch ideal.
Nach jeweils 5-10 min Reklamefernsehen hätte man dann wieder
3 min Zeit, sich Nachschub aus dem Kühlschrank zu besorgen !
Tobias C. schrieb:> Und was die Umbautzeiten angeht, da kann ich nur Martin Konopka> zustimmen. Das kann man auch mit echten Musikern bewerkstelligen wenn es> gut vorbereitet wurde in den Proben.
Ich habe vor Jahren für den DRMV auf großen Bühnen mit zum Teil 25 Bands
am Abend die Bühne gemacht. Umbauzeiten von 10 Minuten für Drums, Keys,
Vocals, Bass und Guitars (Soundcheck bei den ersten Akkorden) sind da
normal, die Überbrückt der Moderator ganz locker.
Winfried J. schrieb:> Und ich dachte der Bremmst zu schnelle Neutronen ein.> Tststs
Stimmt auch. Er verhindert den Gau = Sänger versingt oder verschluckt
sich.
Super-Gau: Orchester kommt auch aus dem Takt.
Je nach Gesang kann es aber auch bei funktionierendem Moderator zur
partiellen Heulsusen-Herzschmelze kommen, wobei auch Kühlflüssigkeit
austritt.
Thilo M. schrieb:> Ich habe vor Jahren für den DRMV auf großen Bühnen mit zum Teil 25 Bands> am Abend die Bühne gemacht. Umbauzeiten von 10 Minuten für Drums, Keys,> Vocals, Bass und Guitars (Soundcheck bei den ersten Akkorden) sind da> normal, die Überbrückt der Moderator ganz locker.
Ihr hattet dabei vielleicht keine Raiser (große verfahrbare
Bühnenpodeste) im Einsatz. Auf einem Raiser kann die Band, bzw. Sänger
mit Orchester und allen Instrumenten vor dem Auftritt komplett aufgebaut
werden. Beim Wechsel fährst Du dann einen Raiser von der Bühne und
direkt den nächsten Raiser wieder auf die Bühne. Ein gutes Team schafft
das in 2 Minuten.
Bei den Rockpalast-Nächten Ende 70er Anfang 80er gehörte eine recht
ausgiebige Umbaupause schlicht mit zum Programm. Gab Bangs&Co Zeit sich
mit der grad abgetretenen Truppe zu unterhalten (oder es zumindest zu
versuchen) und führte zu bizarren Auftritten wie einer dabei bis zum
Anschlag zugedröhnten Patti Smith ;-).
> Bei den Rockpalast-Nächten Ende 70er Anfang 80er gehörte eine recht> ausgiebige Umbaupause schlicht mit zum Programm.> ... und führte zu bizarren Auftritten wie einer dabei bis zum> Anschlag zugedröhnten Patti Smith ;-).
Das waren noch Zeiten / R. Gallagher war auch nicht schlecht ...
Und das soll man mit DSDS, Jurupiehn-Schrott-Kompressen u.ä. ernsthaft
vergleichen ??
Martin Konopka schrieb:> Ihr hattet dabei vielleicht keine Raiser (große verfahrbare>> Bühnenpodeste) im Einsatz. Auf einem Raiser kann die Band, bzw. Sänger>> mit Orchester und allen Instrumenten vor dem Auftritt komplett aufgebaut>> werden.
Wir hatten einzelne Podeste, Schlagzeug, Keyboards und weiteres
aufwändiges Zeugs incl. Mikrophonie wurden während des Auftrittes der
vorherigen Band aufgebaut und in der Pause ausgetauscht. Der Austausch
geht schnell, das stimmt.
Hallo Ihrs :)
Da ich grad hier den Thread so lese muß ich doch dazu was sagen.
Ich bin ja selber so hobbymäßig DJ, Producer und Remixer und von daher
weiß ich auch was es heutzutage heißt die Musik zu Produzieren.
Heutzutage kommen in der heutigen Schlager/Pop/Rock Szene synthetische
Beats zum Einsatz verschiedene Filterverläufe (Hochpass, Bandpass und
Tiefpass) verscheidenste Variationen von Arpeggios usw. sowas kann eine
Gruppe bzw. ein Orchester nicht mehr live spielen von daher wird halt
auf das Halbplayback gesetzt wo alles was die Drums, Percussions und
Sounds angeht vom Dat, der CD oder gleich vom Rechner kommt und dann nur
noch der Livegesang drauf gemischt wird.
Klar man könnte die ganzen Synthesizer vorprogrammieren und so und dann
abmischen nur wie soll man die dann wirklich takgenau starten zumal bei
Midi kleine Latenzen vorhanden sind die sich summieren je länger das
Midikabel ist und von daher auch sein innerer Widerstand.
Aus den erwähnten Gründen wird heutzutage beim ESC wie auch bei anderen
Events Halbplayback eingesetzt.
Gruß,
djroxy