Schrauber ohne Akku

OP #4490512
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Hallo zusammen,

aus aktuellem Anlaß will ich mir für meine seit einheinhalb Jahrzehnen 
akkuschrauberlosen Haushalt einen Schrauber zulegen. Einen ohne Akku 
(denn überall, wo ich ihn verwenden könnte, ist Netz).

Wie nennt man diese Teile? Wenn ich nach "Schauber" suche, finde ich nur 
Akkuschrauber.

Viele Grüße
W.T.
Gast #4491376
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Hubert M. schrieb:
> Also ein Schrauber ohne Akku heißt bei mir Bohrmaschine....

Full ACK!

Was soll den sonst ein Schrauber sein?? Die kleinste Form von 
netzbetriebenen "Bohrern/Schraubern" sind eben Bohrmaschinen.

Walter T. schrieb:
> Ein Schrauber kann bei niedrigerer Drehzahl betrieben
> werden und ist für gewöhnlich auch leichter.

Eine Bohrmaschine etwa nicht? Meine hat hat eine stufenlose 
Drehzahlverstellung. Klar, das Drehmoment geht im unteren 
Drehzahlbereich stark runter, aber den stellt man sie halt 
schneller/stärker ein. Dadurch, dass die Schraube schwer zu drehen ist 
(sonst würde die kleine Stufe ja ausreichen) dreht die Bohrmaschine auch 
nicht so schnell. Man darf halt nicht gleich 100% einstellen.

Ich hatte noch nie einen Akkuschrauber und werde auch keinen brauchen. 
Da wo ich bisher am arbeiten war, liegt sowieso Strom. Da man (bzw. ich) 
auch immer Licht (z. B. Halogenstrahler) oder einen Staubsauger braucht, 
ist die Kabeltrommel auch mit dabei. Und das sage ich als Landwirt mit 
großen Stall und geschätzten 1200 m² Stall- bzw. Hallenfläche. Auch bei 
meiner aktuellen Umbaumaßnahme habe ich keinen Akkuschrauber gebraucht.

Man sollte bei einer Bohrmaschine nur auf ein möglichst flexibles und 
langes Kabel achten. Bei den billigen ist das Kabel im Winter dermaßen 
strack, dass man Angst hat das es bricht :D

Meine allround Bohrmaschine ist eine Bosch (Blau) Schlagbohrmaschine 
oder Bohrhammer...

10x200er Spax in Holz sind kein Problem (kein vorbohren, nur ein 
bisschen Fett an der Spitze).

Just my 2 Cents
#4491413
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Auch wenn früher(tm) ja angeblich alles besser war, gibt es doch so ein 
paar Errungenschaften, die das Leben einfach deutlich erleichtern. Eine 
davon sind Akkubohrschrauber, insbesondere, seit es die mit LiPos ohne 
Selbstentladung gibt.

Warum sollte man da noch was mit Kabel wollen?

Oliver
Gast #4491419
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Oliver S. schrieb:
> Warum sollte man da noch was mit Kabel wollen?

weil der Akkus ständig bei der vorletzten schraube leer ist. Die 
Trockenbauschrauber haben schon ihre Berechtigung, genauso wie ein 
Akkuschrauber.

Und auch eine Bohrmaschine ist nicht mit beiden Vergleichbar, dann eine 
anständige hat eine SDS Aufnahme, da kann ich keine Bits reinstecken.
Gast #4491425
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Walter T. schrieb:
> Weil man ihn zwei Jahre in der Schublade liegen lassen und anschließend
> sofort loslegen kann. Das ist für ein derart selten genutztes Werkzeug
> ein Muß.

Nö.

Der eigentliche Grund besteht darin, daß die kleineren derzeitigen 
Akkuschrauber kräftig genug sind - UND viel leichter als eine 
netzbetriebene Bohrmaschine.

OK, wer das Heimwerken zugleich als Training für den Bizeps haben will, 
der ist mit nem Boschhammer anstelle des Akkuschraubers gut bedient. 
Aber alle anderen, die vor der Frage stehen, was sie sich denn zulegen 
sollen, greifen zu nem kleinen und leichten Li-Akkuschrauber.

...ähem, und nicht zu solchen Kloppern wie 18Volt NiCD mit kiloschwerem 
Akku-Klotz unten am Handgriff.

W.S.
Gast #4491432
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W.S. schrieb:
> Der eigentliche Grund besteht darin, daß die kleineren derzeitigen
> Akkuschrauber kräftig genug sind - UND viel leichter als eine
> netzbetriebene Bohrmaschine.

ein Gerät mit Akku wird wohl immer schwerer sein, als ein vergleichbares 
mit Netzanschluss. Zumindest solange der Akkus schwerer als ein Netzteil 
ist.

Das hier könnte doch was sein
http://www.amazon.de/Skil-Netzschrauber-6221-Energy-Kabel/dp/B00I4UMHP4/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1456948736&sr=8-2&keywords=schrauber
Gast #4491442
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mar io schrieb:
> Aber k.A. was der Unterschied zur Bohrmaschine schein
> soll.

von Schraubern erwarte ich mehr Drehmoment, eine geringer (oder 
einstellbare) maximale Drehzahl und einstellbaren Drehmoment.

Damit ist ein Schrauber näher an einer Bohrmaschine als andersrum.
Gast #4491444
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Einstellbares Drehmoment wäre für mich der Hauptunterschied, das habe 
ich noch nie bei einer Bohrmaschine gesehen.
Mein "Netzschrauber" besteht aus altem NiCd-Akkuschrauber, 15 A 
Netzteil, 5 m Kabel, ausgeschlachtetem Akku.
OP #4491445
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Peter II schrieb:
> Das hier könnte doch was sein
> 
http://www.amazon.de/Skil-Netzschrauber-6221-Energy-Kabel/dp/B00I4UMHP4/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1456948736&sr=8-2&keywords=schrauber

Der ist ja niedlich... und genau das, was ich suchte. Vielleicht 
abgesehen von "Skil". Aber jetzt weiß ich, daß es diese Kategorie gibt.

Ich schrieb:
> Mein "Netzschrauber" besteht aus altem NiCd-Akkuschrauber, 15 A
> Netzteil, 5 m Kabel, ausgeschlachtetem Akku.

Meiner auch. Nur das 30A-Netzteil ist mir auf Dauer zu schwer (und ab 
jetzt nicht mehr in der Werkstatt verfügbar).
Gast #4491455
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Peter II schrieb:
> Und auch eine Bohrmaschine ist nicht mit beiden Vergleichbar, dann eine
> anständige hat eine SDS Aufnahme, da kann ich keine Bits reinstecken.

So ein Quatsch! Eine anständige hat beides. Ich kann bei meiner entweder 
ein normales Bohrfutter oder die SDS Aufnahme aufstecken.

Peter II schrieb:
> Die
> Trockenbauschrauber haben schon ihre Berechtigung, genauso wie ein
> Akkuschrauber.

Aber der Trockenbauschrauber hat die bessere Aufnahme? Gut, 1/4" 
Innensechskant ist jetzt nicht so schlecht zum Schrauben, aber damit 
(genau) bohren? :) Ein normales bzw. auswechselbares Bohrfutter ist hier 
ganz klar im Vorteil.

Wenn's nur ums SCHRAUBEN geht, dann schätze ich mal das der 
Trockenbauschrauber im Vorteil ist. Denn auch Akkuschrauber brauchen 
beide nicht viel Platz, im gegensat zur Bohrmaschine.


Kommt halt drauf an, was man machen will...

Dann entweder TrockenbbauSCHRAUBER oder BOHRmaschine. Einmal klein und 
handlich zum schrauben (eben wie ein Akkuschrauber) udn einmal Kraft als 
Allroundtalent...
Gast #4491650
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Karsten schrieb:
> Dann entweder TrockenbbauSCHRAUBER oder BOHRmaschine

Haben diese Trockenbauschrauber nennenswert Drehmoment bei wenig 
Drehzahl und das dosierbar? Ich hatte mal sowas in der Hand, und das 
taugte nur dazu, sehr effizient Gipskartonplatten an Profile zu wämsen.

Karsten schrieb:
> Man darf halt nicht gleich 100% einstellen.

Dann dreh mal mit einer Bohrmaschine 2mm-Spanplattenschrauben  in Buche 
so ein, dass der Kopf bündig ist...
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4491710
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jede Bohrmaschine, die genauso reagiert wie ein Akkuschrauber.
nicht etwa wie früher, dass man nur einschalten konnte und dann kreischt 
die sofort auf 100% hoch.

muss halt mit dem Trigger einstellbar sein.

Wenn Euch PC-Netzteile von Enermax zulaufen,
könnt Ihr auch alte Akkuschrauber mit toten Akkus damit betreiben.

Normalerweise erkennen PC-Netzteile beim Start von grösseren 
Elektromotoren einen Kurzschluss und schalten dann ab.
ich hab hier 2 NT von Enermax, die machen das beide nicht

Eins dieser Netzteile hab ich so modifiziert, dass da nur die 
12V-Leitung rauskommt und intern den PWR-Good ggegen Masse gebrückt. Das 
hab ich dann nur zum Betrieb von Akkuschraubern. und 12V am 18V 
Schrauber ist zumindest dann kein Problem, wenn man nicht gerade 
tausende Rigipsschrauben verarbeiten will.

ist ein altes 300W-Netzteil und hab auch mit Leerlauf nie ein Problem 
gehabt.
Gast #4491747
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http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/4184177_-1625-elektro-bohrschrauber-mauk.html

http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/4494990_-6221-aa-netz-bohrschrauber-skil.html

http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/4161841_-mt350k-multievo-black-decker.html

Die 3 habe ich gefunden. Bei denen ist zumindest ein einstellen des 
Drehmoments möglich. Gibt aber sicher noch andere..
Alternative: Kaputten Akkuschrauber ersteigern und Akku durch 
Elkos/Superkondensatoren + Netzteil ersetzen.
#4491801
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Walter T. schrieb:
> Weil man ihn zwei Jahre in der Schublade liegen lassen und anschließend
> sofort loslegen kann. Das ist für ein derart selten genutztes Werkzeug
> ein Muß.

Je nun, du wirst es nicht glauben, aber das geht tatsächlich mir den 
Lipo-Geräten. Die auch oben genannten 10 Jahre schaffen die nicht, aber 
ehrlich, wer gar kein solches Gerät benötigt, braucht auch keins zu 
kaufen.

Die Krux mit den Kabeln ist ja, daß es zwar tatsächlich im Haushalt 
überall Steckdosen gibt, aber eben doch nie genau da, wo man sie 
bräuchte. Das Bohrmaschinenkabel ist immer zu kurz. Also braucht es dann 
noch eine Verlängerung, und bis man das alles zusammennehmen hat, ist 
man mit dem Akkuschrauber schon lange fertig. Meine ganz brauchbare 
drehzahlregelbare kabelgebundenen Bohrmaschine ist das einzige 
Elektrogerät, was tatsächlich jahrelang ungenutzt im Keller liegt. 
Selbst den Bohrhammer packe ich nur noch aus, wenns mal um richtige 
Löcher in der Betondecke geht. Den Rest macht der Akku-Bohrschrauber.

Oliver
Gast #4491857
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Thomas schrieb:
> Die 3 habe ich gefunden.

Kommt ganz darauf an was man damit tun möchte:
Hubert M. schrieb:
> Also ein Schrauber ohne Akku heißt bei mir Bohrmaschine....

1.Die übliche Bohrmaschine mit Drehzahlregler hat kein ausreichendes 
Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen.
2.Das genau konrollierte Starten und Anhalten klappt selten mit der 
üblichen Bohrmaschine.
3.Die gemeine Bohrmaschine hat keine Ratschenkupplung zur 
Drehmomentbegrenzung! Folglich wird der Benutzer viele Bits brauchen 
wenn er öfter über seine Schrauben hoppelt. Später sind diese 
Schraubenköpfe hinüber.

4.Nicht jeder will 80mm lange Schrauben in Hartholz eindrehen, der 
findet auch schächliche Geräte "gut". Lest bitte auch die negativeren 
Bewertungen zu den Produkten. Leistungsfähige Schrauber sind selten 
leicht und niedlich.
5.Sechskantbohrer in Akkuschrauber sind nur "Notnägel" weil sie im 
Sechskantfutter herumschlottern und außerdem bei größerem Drehmoment des 
Akkuschraubers leicht durchdrehen im Sechskant.
Gast #4492035
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Ich schrieb:
> Einstellbares Drehmoment wäre für mich der Hauptunterschied, das habe
> ich noch nie bei einer Bohrmaschine gesehen.
> Mein "Netzschrauber" besteht aus altem NiCd-Akkuschrauber, 15 A
> Netzteil, 5 m Kabel, ausgeschlachtetem Akku.

Metabo SBE 900 Impuls, jetzt kennst du eine mit einstellbaren Drehmoment 
;)

Aber zum Möbelbauen nehm ich lieber sowas:
http://www.kress-elektrik.com/Elektrowerkzeuge.71+M505bd914537.0.html?&tx_commerce_pi1[catUid]=28&tx_commerce_pi1[showUid]=1189

Wenns eng wird, kommt der kleine Akku an die Maschine, und beim 
Gartenhausbau kommt der große ran, und der Winkelaufsatz und das 
abnehmbare Bohrfutter sind manchmal schon sehr Praktisch ;)
Gast #4492053
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oszi40 schrieb:
> 5.Sechskantbohrer in Akkuschrauber sind nur "Notnägel" weil sie im
> Sechskantfutter herumschlottern und außerdem bei größerem Drehmoment des
> Akkuschraubers leicht durchdrehen im Sechskant.

Hab mal den Fehler gemacht, mir so einen Senker mit Sechskantschaft zu 
kaufen, sowas taugt wirklich nur für den Notfall, seitdem frage ich mich 
immer wer Sechskantschaftbohrer einsetzt, also ein rundes loch kann man 
damit nicht bohren. Bohrer kaufe ich auch nur noch geschliffene, keine 
rollgewalzten mehr.
#4492081
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Ein geerbter Fein Schrauber hat auch noch zusätzlich zu einer 
Bohrmaschine eine mechanische Kupplung. Wenn man den Druck nachlässt 
stoppt sofort der Schrauber, auch wenn der Motor noch nachläuft.

Aber meist habe ich keine Lust das Teil rauszusuchen und verwende doch 
die Bohrmaschine :)
#4492204
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▶ J-A von der H. schrieb:
> bei mir liegen schon mal ein paar Wochen zwischen einzelnen Anwendungen

Bei mir auch, ich hab mir damals beim Hausumbau vor 6 Jahren einen Bosch 
10.8 Li gekauft. Der hat einen fest eingebauten Akku. Mein Bruder 
meinte: der hällt nichtmal ein Zimmer durch! Was soll ich sagen: Der 
arbeitet immer noch, Gebrauch: Selten, aber wenn dann viel. Vor einigen 
Wochen hab ich ein 2x1m Terrarium aus MDF Platten zusammengeschraubt, 
geht problemlos. Wenn man zwischendrin merken sollte, daß der Akku leer 
wird lädt man ihn halt nach. Voll ist er innerhalb einer Stunde, aber 
auch wenn ich nur zwischenarbeiten habe die evtl 5-10 minuten dauern 
kann ich den Akku zwischen laden. Oder man kauft sich ein entsprechendes 
Profigerät mit Wechselakku, die gibt es dann auch in einigen Jahren noch 
als Ersatzteil. Man ist viel flexibler mit einer Akkumaschine, wenn sie 
gut ausbalanciert ist ermüdet man auch nicht beim schrauben. Da Li Ion 
nahezu vernachlässigbare Selbstentladung haben brauch man auch nicht 
befrüchten, daß man den Akku erstmal laden muss wenn man die Maschine 
ein halbes Jahr nicht genutzt hat. Da ist er immer noch voll.
#4492217
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Jonny S. schrieb:

>> Ja, mein Li-Schrauber kommt ca zweimal im Jahr ans Ladegerät.
>> Das reicht, um ihn jederzeit nutzen zu können.

> In deinem Alter sollte man den Schrauber auch nicht mehr öfter nutzen
> ;-)

Ich habe den Smily gesehen, aber ich meinte damit, das ich meinen
Schrauber nicht jedesmal nach kurzer Benutzung (Vielleicht einmal
pro Monat) anschliessend gleich ans Ladegerät hänge.
Gast #4492547
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Das direkte Gegenstück zu den üblichen Akkuschraubern (also etwa 200-600 
U/min und mit Drehmomentkupplung) gibt es praktisch nicht als 230 V 
Gerät. Die Netzgeräte laufen fast alle deutlich schneller ( oft > 2000 
U/min), für viele Fälle auch zu schnell. Da reicht dann ggf. trotz 
größerem Motor das Drehmoment nicht. Es gibt ein paar ähnliche, aber das 
sind eher teure Exoten und gerade mit Torx Kopf ist die Bohrmaschine 
ohne Kupplung nicht ganz ungefährlich.

Schrauber mit 230 V sind halt meistens Schnellbrauschrauber mit 
Abschaltung nach Tiefe. Man kann auch mit einer Bohrmaschine schrauben, 
das braucht aber einiges an Übung und ggf. Vorsicht damit die Maschine 
nicht überhitzt. Von der Drehzahl passt da der SDS Bohrhammer mit 
passendem Bithalter auch nicht so schlecht, ist aber halt doch 
unhandlich.

Auch wenn man Netzstrom hat, macht es da ggf. schon Sinn einen 
Akkuschrauber zu nutzen.
Gast #4492556
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Lurchi schrieb:
> Das direkte Gegenstück zu den üblichen Akkuschraubern (also etwa 200-600
> U/min und mit Drehmomentkupplung) gibt es praktisch nicht als 230 V
> Gerät. Die Netzgeräte laufen fast alle deutlich schneller ( oft > 2000
> U/min), für viele Fälle auch zu schnell. Da reicht dann ggf. trotz
> größerem Motor das Drehmoment nicht.

schön das du vorher den Thread gelesen hast

Skil Netzschrauber 6221
http://www.skileurope.com/de/de/diyocs/werkzeuge/1190/1192/bohrschrauber/bohrschrauber/

◾Leerlaufdrehzahl: 0 - 400 / 1600 min-1
◾Maximales Drehmoment: 38 Nm
Gast #4493324
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oszi40 schrieb:
> Kannst Du gerne machen. Mir wären 6 Meter Schnur entfitzen mühsamer als
> Akku laden. Freiheit ist auch ganz schön.

scheinbar hast du noch nie mit ordentlichen Geräte mit langer Schnur 
gearbeitet. Da gibt es sehr große unterschiede bei den Eigenschaften vom 
Kabel. Gute Kabel verfitzen fast gar nicht.
Moderator Persönliche Seite #4494084
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▶ J-A von der H. schrieb:
> Und holt man den Akkuschrauber her, ist erstmal der Akku alle.
> Oder längst komplett gestorben.

Wir dir auch andere schon gesagt haben: bei LiPo-Akkus ist das nicht
mehr der Fall.  Die halten durchaus ihre Ladung ein Jahr.

Im Gegensatz zu Akkus, die in Laptops stecken, zieht so ein Schrauber
auch keinen Standby-Strom, der sie schleichend entlädt.

Der kleinste Akkuschrauber von „Bosch blau“ (also die Ausführung in
Handwerker-Qualität) ist übrigens billiger als der Makita-Schrauber
aus dem ebay-Link da oben.
Gast #4494198
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Ohne alles gelesen zu haben:

habe sogar Beides da. Benutze aber trotz meistens verfügbarem Netz 
lieber den Akkuschrauber. Geht einfach schneller / ist handlicher.

Selbstentladung bei modernen Geräten kaum vorhanden - gegen Akku bei der 
vorletzten Schraube leer hilft ein Modell mit 2 Akkus.
Mein kleiner 10,8er Bosch blau läd in geschätzt weniger als einer halben 
Stunde voll, bis dahin habe ich keinen Akku leer.

Wer, wie oben angedeutet, das Gerät nur alle 2 Jahre mal aus der 
Versenkung holt braucht sowas auch gar nicht. Kann man sich für solche 
seltene Events sicher auch mal beim nächsten Bekannten leihen.

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