DCF77 zum Tausendsten.

OP #6075885
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Hi,
hab eben in den Tiefen meines Rechners das gefunden. Gefaellt mir. Wenn 
ich darueber nachdenke, faellt mir noch ein, dass das mal eine 
Diplomarbeit war. Keine Ahnung mehr ueber die Herkunft.
Die Induktivitaeten zu berechnen faellt mir nicht schwer, sie zu wickeln 
auch nicht. Jedoch hab ich keine Ahnung fuer die 
Uebersetzungsverhaeltnisse, sek-pri bei Tr1 und pri-sek bei T2.
Kennt wer diese Schaltung und hat gegebenenfall mehr kopiert ... ?

Danke fuers nachdenken

Gruesse Gert
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#6077842
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npn schrieb:
> Du hast aber schon mitbekommen, daß verschiedene Module nur ein paar µA
> liefern können?

Das sollte für den CMOS-Eingang eines MC ja dicke reichen.
Die LED kann man einfach an einen Ausgang des MC klemmen. Der Ausgang 
wird z.B. im Pin-Change-Interrupt nachgeführt.
Auch die Spannungsverstärkung kann man einsparen. Der Komparatoreingang 
des AVR schaltet schon bei 1,1V um.
Gast #6078001
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Peter D. schrieb:
> Das sollte für den CMOS-Eingang eines MC ja dicke reichen.
> Die LED kann man einfach an einen Ausgang des MC klemmen.

Kann ich bestätigen, siehe Anhang.

Hier wurden zwei Ausgänge zum Ansteuern der LED verwendet, um zusätzlich 
zu den DCF-Impulsen auch zu signalisieren, ob der Empfang erfolgreich 
ist.

Hätte man auch mit PWM machen können, allerdings bekommt man für nicht 
benutzte Pins kein Geld zurück.

Quelle: 
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%203.pdf
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#6078033
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Hi,
in der Schaltung oben
https://www.mikrocontroller.net/attachment/438841/_DCF77.jpg
erfolgt DC-Versorgung des abgesetzten Vorverstärkers mit Antenne über 
"Fernspeisung".
Beim Conrad Modul brauche ich mindestens drei Leitungen.
Einmal Vcc
Einmal Data/DCF77
Und gemeinsame Masse.

Es geht auch mit Stromschnittstelle und nur zwei Adern.
Wobei die Polung egal ist, weil ein "Brückengleichrichter" im AD450
schon eingebaut ist.

Die Sache mit dem Optokoppler wird dann interessant, wenn man evtl. 
einen Blitzschutz braucht.

ciao
gustav
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Gast #6078707
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Peter D. schrieb:

> 77,5kHz-Quarze waren in der DDR schwer zu kriegen. Ich
> habe daher einen 4-Kreis Superhet mit A244 aufgebaut.
> Die beiden ZF-Topfkerne habe ich selber gewickelt
> (etwa 2kHz).

Coole Sache.

Schaltplan gibt's vermutlich nicht? -- Ist auch nicht
wirklich ein Problem; kann man ja als Silvesterrätsel
von der Platine abnehmen.

Danke.
OP #6079863
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Michael M. schrieb:

>
> Vielleicht sagt Gert mal etwas dazu,wie er sich den Einsatz des
> Empfängers vorstellt...

Eigentlich brauche ich nur den Sekundentakt fuer eine Uhr, der Empfang 
ist hier fast 0 (am Rand zu Westpolen). In meiner Werkstatt braucht die 
Uhr mehrere Tage zum synchronisieren. Wenn sie die Zeit erstmal hat, 
scheint es besser zu klappen. Zumindest kann ich keinen Unterschied zur 
Rechnerzeit (ordentliches BS mit NTP, kein Win oder Linux) feststellen. 
Einen Sekundentakt kann man auch immer wieder mal gebrauchen ...
Dann denke ich auch an Experimente, das Signal von der Antenne halbwegs 
zu symmetrieren, um es ueber ein Kabelpaar eines bereits verlegten CAT6 
zu uebertragen. Die Antenne soll ins Dachfirst unseres alten Bauernhaus, 
bis zu meiner Werkstatt sind es rund 30mtr. Das ggnfls. doch ein 
Koaxialkabel noetig ist, ist nebensaechlich und an einem Sa nachmittag 
einfach durchfuehrbar.
Und dann waeren noch Experimente, das Signal der Antenne dezent zu 
verteilen ...
Angedacht sind eine oder zwei Windungen ums Haus. Die Nachbarn werden es 
hoffentlich danken, sie haben dieselben Probleme. Wenn ich mich vertue, 
und sie verpennen es, dann ich auch. Ich noch eins mehr, bei jeden Blitz 
gehts kaputt ... aber auch das ist loesbar und nicht definitiv Thema 
dieses Threads.

Hab jede Antwort gelesen ...
Wenn ich jedoch Postings lese: "Mache dies oder das" "Das geht so" etc, 
dann antworte ich nicht. Es ist auch kein MC involviert.

Es ging um die Abschaetzung der Uebersetzungsverhaeltnisse der beiden 
Uebertrager bzw. ob einer die Schaltung kennt und ggfls. mehr weiss.
Gast #6080018
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Gert P. schrieb:
> braucht die Uhr mehrere Tage zum synchronisieren

DA scheint es noch ein paar Störer in der Nähe zu geben? Als ich mal 
DCF-Freunde nach ihren Standorten gefragt habe, waren welche aus Moskau, 
Kanada und Afrika dabei, deren Wecker über DCF77 synchronisierte.

Allerdings gibt es auch schlechte SW-Varianten. Eine Projektionsuhr 
macht z.B. die Zeitumstellung immer einen Tag später, da sie den DCF77 
automatisch schon VOR 02:00 Uhr nur 1x abruft und später nicht mehr.
OP #6080064
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oszi40 schrieb:
> Gert P. schrieb:
>> braucht die Uhr mehrere Tage zum synchronisieren
>
> DA scheint es noch ein paar Störer in der Nähe zu geben? Als ich mal
> DCF-Freunde nach ihren Standorten gefragt habe, waren welche aus Moskau,
> Kanada und Afrika dabei, deren Wecker über DCF77 synchronisierte.
>

Nenne mir mal wenigstens ein Beispiel, noch mal nach einem Stoerer zu 
suchen. Meinst, das haette ich noch nie getan?
Gut, mein Vorgehen ist/war meilenweit von Professionalitaet entfernt.

Wie auch immer, es ging um die beiden Uebertrager, und NAMASTE hat mir 
einen
Tip gegeben, auf den ich aufbauen kann.

Gruesse Gert
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #6080079
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Hallo Gert,

Der Grund für den Trafo-Hokus-Pokus liegt darin den 75,5 kHz Quarz nicht 
zu belasten des Halb erst hoch spannen, filtern und dann zwischen 
verstärken  und vor dem Gleichrichten noch mal leicht hoch setzen um die 
Spannungsverluste an den Gleichrichterdioden zu überwinden.

das sollte mit vorgespannten dioden und OP oder OPV als 
Präzisionsgleichrichter erheblich besser gehen. Aber die 
originalschaltung ist halt oldschool geht auch.

Namaste
Gast #6080106
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Gert P. schrieb:
> Die Antenne soll ins Dachfirst unseres alten Bauernhaus,
> bis zu meiner Werkstatt sind es rund 30mtr.

1.Wenn ich das schon lese, würde ich doch lieber einen abgesetzen 
Empfänger ganz oben haben und nur die Impulse ins Haus leiten (wo die 
meisten Störer sind).
2.Wahrscheinlich würde ich erst mal mit kleinen, NF-Trafos aus alten 
Taschenradios testen. Verbessern kann man immer. Es kommt auch auf die 
SW-Auswertung an, die Störungen rechtzeitig erkennt und den Rest auf 
Plausibilität prüft.
OP #6080120
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oszi40 schrieb:
> Gert P. schrieb:
>> Die Antenne soll ins Dachfirst unseres alten Bauernhaus,
>> bis zu meiner Werkstatt sind es rund 30mtr.
>
> 1.Wenn ich das schon lese, würde ich doch lieber einen abgesetzen
> Empfänger ganz oben haben und nur die Impulse ins Haus leiten (wo die
> meisten Störer sind).

Gugge bitte nach meinem Post um 17:55 und lese das bis zum Ende. Danke

Hint: ich moechte in meiner Buchte experimentieren und nicht auf dem 
Dachboden, der sich unterteilt in Dachboden, Oberboden (mit Leiter 
erreichbar, aber aufpassen, wo man hinlatscht) und Spitzboden. Der 
Spitzboden mit First oben ist nur abenteuerlich erreichbar und genau da 
soll das Frontend hin.
Gast #6080227
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Eine Getrennte aktive Antenne hat schon Vorteile. Bei einem 
Geradeausempfänger reduziert man die Kopplung von der Empfängerschaltung 
zu Antenne. Die Schaltung vom Anfang hat auch schon die Schaltung mit 
Speisung über das Koax mit drin.
Man muss aber eigentlich nicht unbedingt so hoch hinaus. Wichtiger ist 
es eher etwas Abstand zu SMPS zu bekommen.
#6080443
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Hi,
was überhaupt noch nicht angesprochen wurde, ist die 
Empfangspegelausregelung. Entgegen anderslautender Behauptungen gibt es 
bei Langwelle nämlich auch Fading, vor allem während der Wintermonate.

Habe lange herumgebastelt, bis ich mir einen unter schwierigen 
Empfangsverhältnissen halbwegs sauber funktionierenden Empfangsbaustein 
zugelegt hatte.

Alle oben angesprochenen Punkte werden erfüllt:
Abgesetztes Empfangsmodul mit einfacher unabgeschirmter 
Telefon-Zweidrahtleitung über -zig Meter möglich.
Verpolung der Anschlüsse unmöglich. Können vertauscht werden, da 
Stromschnittstelle.

Einbau eines Blitzschutzes über Optokoppler-Verbindung möglich.
Baustein bekommt eigenes Netzteil. Das mit der Blitzschutzerde 
Verbindung hat.
Potenzialfreie Ankopplung über Optokoppler an Auswertelogik. Aufbau 
entsprechend mit Schutzabständen etc. etc.

Dann Empfangspegelschwankungen werden durch langsame Regelung 
ausgeglichen. Zeitkonstante etwa 30 Sekunden.

Andere Empfänger arbeiten nur bei Zimmertemperatur zufriedenstellend.
Der AD450 hat Bauteile, die der MIL-Norm entsprechen.

Und bei mir funktioniert das Ding schon jahrelang und ist Wind und 
Wetter ausgesetzt. Und hat sogar mehrere Nahblitzeinschläge ausgehalten.

ciao
gustav
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Gast #6080483
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Karl B. schrieb:
> Der AD450 hat Bauteile, die der MIL-Norm entsprechen.

Du hättest besser selbst folgende Links zu dem mir bisher unbekannten 
Modul "AD450" benennen können:
https://buerk-zeitsysteme.de/uhrenfunkuhren/hauptuhren-mutteruhren/dcf_nm/

Und mit dem Link auf das Datenblatt hatte sich dann das mausgraues s/w 
Foto erübrigt:
https://www.buerk-mobatime.de/download/downloads/TB-800116.04-AD%20450-.pdf

Allerdings handelt es sich hier um ein recht hochpreisiges Produkt.
Der Hersteller nennt freiwillig gar keinen Preis ("Zugang anfordern"),
bei einem Händler wird es gelistet
http://www.zeitdienst-shop.de/DCF-77-Funkempfaenger-AD-450
zu 159.- zzgl. MWSt.

Ja, dafür sollte es besser sein als die Module von Conrad oder Pollin, 
die keine 10% bzw. 5% davon kosten.

Gruss
#6080664
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Erich schrieb:
> Allerdings handelt es sich hier um ein recht hochpreisiges Produkt.
> Der Hersteller nennt freiwillig gar keinen Preis ("Zugang anfordern"),

Hi,
bei mir kostete es 171,84 Euro
Projektnummer auch nötig.
Die BNetzA hatte mir empfohlen, die Empfangssituation gerätemäßig zu 
verbessern, da deren Störungsmessung ergab, dass der "Nebel" nur durch 
Änderung des Standortes der Antenne lichter werden würde. Und wenn es 
nicht anders geht, am ausgedienten Fabrikschornstein montieren.

ciao
gustav
#6080983
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Bernd schrieb:
> Da würde ich dann etwas mehr als nur einen Optokoppler für den
> Blitzschutz investieren :-)

Hi,
glaubte, das oben bereits sinngemäß angedeutet zu haben:
Karl B. schrieb:
> Potenzialfreie Ankopplung über Optokoppler an Auswertelogik. Aufbau
> entsprechend mit Schutzabständen etc. etc.

Aber Opto brauche ich dann allemal.
Weil dann die Versorgungsspannung des Empfänger-Aktivantennenmoduls 
extra geerdet wird. Nämlich an der Blitzschutzerde.

Und das Schaltungsbeispiel ist hier erprobt.
Übrigens, die Signale werden invertiert, läuft das Modul mit weniger als 
8 Volt, das habe ich schon rausgefunden. Könnte auch 12V nehmen, aber 
lieber an der unteren Grenze fahren, 8 V deswegen, damit der "Shunt", 
(ja, hier brauche ich tatsächlich 'mal einen Widerstand dazu) nicht zu 
hochwattig gewählt werden muss. Die Feinsicherung kann dann auch weg.
So ein unstabilisiertes 200 mA Netzteil reicht. Der Strom schwankt 
zwischen ca. 11 und 0,1 mA, je nach DCF High oder Low. oder umgekehrt.

ciao
gustav

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