Zwei WLAN Netze

Gast #6578913
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Guten Abend,

in unserem Haus gibt es im Erdgeschoss ein WLAN Netz.
Nun soll auch im Keller WLAN zur Verfügung stehen.
Dazu möchte ich einen weiteren WLAN Router einsetzen
mit einer anderen SSID.

Meine Frage:
Wie kann ich nun vom Erdgeschoss auf ein IP Gerät im Keller das in einem 
anderen WLAN Netz sich befindet
zugreifen?
#6579034
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Surfer schrieb:
> Wie kann ich nun vom Erdgeschoss auf ein IP Gerät im Keller das in einem
> anderen WLAN Netz sich befindet
> zugreifen?

Die WLAN-BLase und das darin verteilte LAN haben nichts miteinander zu 
tun.
Du kannst 250 WLANs mit verschiedenen SSIDs und Schlüsseln alle im 
gleichen IP-Netz haben.
Genau so wie du zwei identische SSIDs an zwei verschiedenen APs mit 
völlig verschiedenen Netzen betreiben kannst.

Dein Problem ist, das du erstmal beide Netzwerke elektrisch vereinen 
musst.
Entweder in dem du ein Kabel legst, die Räume via "DLAN" verbindest oder 
eine WLAN-Brücke aufbaust (z.B. mit einem Repeater).

Und dann bleibt noch die Frage, warum die beiden WLANs verschieden sein 
sollen?
Gast #6579061
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Surfer schrieb:
> Dazu möchte ich einen weiteren WLAN Router einsetzen
> mit einer anderen SSID.

Wo ist da Problem? LAN-Kabel in Keller und Kiste anschließen. Man sollte 
bloß aufpassen daß die IPs sinnvoll zugeteilt werden. Einfacher wäre 
evtl.  Fritzbox (ab Betriebssystem Version 7.xx)+ Repeater mit Mesh. 
Dann kannst Du mit dem Handy durch das ganze Haus laufen und meldest 
Dich nur 1x am WLAN an. https://avm.de/mesh/
Angehängte Dateien:
#6579071
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Surfer schrieb:
> Dazu möchte ich einen weiteren WLAN Router einsetzen
> mit einer anderen SSID.

Mehrere WLAN Router können Sinn ergeben, wenn man getrennte 
Sicherheitszonen im Sinn hat (*). Dann sind verschiedene SSIDs zwingend. 
Kommunikationsprobleme zwischen Geräten in verschiedenen WLANs sind dann 
eine direkte Folge - weil beabsichtigt. Sollte man deshalb nur tun, wenn 
man weiss, was man tut.

Will man hingegen den Wirkungsbereich des WLANs erweitern, nimmt man 
keinen zweiten Router, sondern vorzugsweise einen verkabelten Access 
Point. Was auch ein als AP konfigurierter Router sein kann. Dann kann 
jeder mit jedem reden, getrennte SSIDs sind möglich, aber optional. Man 
kann auch überall die gleiche SSID mit dem gleichen Password verwenden.

*: Ich habe damit ein inneres Netz definiert, das vom Provider-Router 
nicht eingesehen werden kann. Dadurch entsteht im Zwischennetz auch eine 
Art DMZ für aus dem Internet zugreifbare Dienste, die zwar aus dem 
geschützten Netz ansprechbar sind, aber nicht umgekehrt. Empfehlenswert 
ist das aber nur für Leute, die genug Ahnung von IP haben - zumal sich 
IPv4 und IPv6 in einer solchen Konfiguration nicht nur in der Länge der 
Adresse verschieden darstellen, sondern besonders in der Arbeitsweise.
#6579101
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In dieser Konstellation wird es am einfachsten sein, den bestehenden 
WLAN-Router in den Keller zum Kabelgerät zu gesellen. Ins EG stellst du 
den besagten Access Point, der mit der inneren Seite des Routers 
verbunden wird. Damit sind alle WLAN-Geräte im gleichen Netz und können 
sich gegenseitig erreichen.

Sind am bisherigen Platz des Routers auch LAN-Anschlüsse nötig, kannst 
du einen kleinen Switch einsetzen, oder einen als Access Point 
konfigurierten WLAN Router mit mehreren geswitchten Anschlüssen.
#6579114
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Um Missverständnisse zu vermeiden, könntest du mit etwas Information 
über die beteiligten Geräte dienen. Beispielsweise um zu erkennen, ob 
das Gerät am Kabelanschluss ein Kabelrouter oder ein Kabelmodem ist. 
Reine Kabelmodems werden heute nur noch selten verbaut, waren früher 
häufiger. Und ob der WLAN Router wirklich einer ist, oder vielleicht ein 
missverstandener Access Point. Nicht jeder hat diese feinen aber 
wichtigen Unterschiede drauf.
Gast #6579145
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oszi40 schrieb:
> Wo ist da Problem? LAN-Kabel in Keller und Kiste anschließen. Man sollte
> bloß aufpassen daß die IPs sinnvoll zugeteilt werden.

Nö, man konfiguriert das Ding transparent als AccessPoint, fertig. Das 
WLAN-Endgerät bekommt dann per DHCP eine IP aus dem Hauptsystem oder es 
ist statisch eingestellt.

Wie schuchkleisser schon (ausnahmsweise) richtig schrieb: "Du kannst 250 
WLANs mit verschiedenen SSIDs und Schlüsseln alle im gleichen IP-Netz 
haben."

> Einfacher wäre evtl.  Fritzbox (ab Betriebssystem Version 7.xx)+ Repeater mit 
Mesh.

Es gibt noch eine Welt außerhalb klein Fritz!chen. Nicht jeder möchte 
sich mit den begrenzten Datenraten WLAN - WLAN zufrieden geben.

(prx) A. K. schrieb:
> Mehrere WLAN Router können Sinn ergeben, wenn man getrennte
> Sicherheitszonen im Sinn hat (*). Dann sind verschiedene SSIDs zwingend.

Oder man nimmt einen Router für Erwachsene. Ich habe hier drei WLANs mit 
verschiedenen IP-Bereichen samt Routingregeln, davon eine als 
Einbahnstraße auf der selben Hardware.

> Kommunikationsprobleme zwischen Geräten in verschiedenen WLANs sind dann
> eine direkte Folge - weil beabsichtigt.

Ich nenne es nicht "Probleme".

> Sollte man deshalb nur tun, wenn man weiss, was man tut.

In dem Falle hätte 'Surfer' nicht hier gefragt.

> Will man hingegen den Wirkungsbereich des WLANs erweitern, nimmt man
> keinen zweiten Router, sondern vorzugsweise einen verkabelten Access
> Point. Was auch ein als AP konfigurierter Router sein kann.

So ist das, meine WLAN-Geräte können sowohl auch auch. Es ist schon 
lustig, Netz hinter Netz mit NAT: Mehrere (WLAN) Geräte, die allesamt 
ins Internet können, aber aus dem anderen Netz heraus nicht zu sehen 
sind. Wie Du schon sagtest, man muss wissen, was man tut oder sich es 
halt erarbeiten.
#6579368
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Reinhard S. schrieb:
> Wenn die Endgeräte Probleme beim Roaming (Wechsel zwischen den AP)
> machen sind doch die Kanäle egal?

Wenn Endgeräte und LAN-Controller Roaming beherrschen, können die 
Clients vom Controller auf den besseren AP gedrückt werden, trotz 
gleichen Kanals.
Wenn sie das nicht können (oder man das nicht garantieren kann, oder man 
keinen Controller hat) ist es sinnvoller die APs auf verschiedene Kanäle 
zu setzen damit das "fremde" WLAN nicht stört.
#6579532
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Surfer schrieb:
> in der Fritzbix 4040 habe ich gelesen, dass wenn IP Client aktivuert
> wird, wird die Firewall deaktiviert? Bin nun ratlos. Firewall sollte
> doch aktiv sein.

Innerhalb deines Heimnetzes, beispielsweise zwischen PC und RasPi, 
ergibt eine solche Firewall keinen Sinn. Die brauchst du nur auf dem 
verbleibenden WLAN Router 7270, also nach aussen ins Internet. Und da 
bleibt sie erhalten.
Gast #6579692
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So ich hab mir einen gebrauchten WLAN Router Fritzbox 7270 (1&1 
Homeserver) zugelegt. Leider bekomme ich mit meinem Laptop keine 
Verbindung zu dem WLAN Router hin. Ich habe das Ethernetkanel an LAN1 
vom WLAN Router angeschlossen und mit einem Ethernetport am Laptop 
verbunden.
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#6579710
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Vielleicht geht's an einem der anderen Ports, LAN1 kann auch WAN sein.
LAN4 evtl. Gastnetz, also mal 2 oder 3 probieren.

Und es empfiehlt sich bei einem Gebrauchtgerät, eine Recovry auf die 
letzte Version zu machen.
Siehe 
https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7270/wissensdatenbank/publication/show/160_FRITZ-OS-der-FRITZ-Box-wiederherstellen/
Ob das bei einer 1&1-Kiste geht weiß ich nicht. Ich würd's probieren, 
aber alles auf eigene Gefahr.
Gast #6579782
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Die FritzBox 7270 bekommt von AVM keinen Support mehr. Ich würde sie 
nicht mehr einsetzen, weil nicht klar ist ob oder wie lange sie noch 
Sicherheitsupdates bekommt.

Wenn's trotzdem sein muss, zuerst mal versuchen die Fritzbox auf 
Werkseinstellung zurückzusetzen:

https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7270/wissensdatenbank/publication/show/3_Werkseinstellungen-der-FRITZ-Box-laden/ 
- Punkt 2 wenn kein Passwort vorhanden ist.

Wenn ein Passwort vorhanden ist, aber sich die Oberfläche nicht aufrufen 
lässt, zuerst:

https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7270/wissensdatenbank/publication/show/245_Benutzeroberflache-der-FRITZ-Box-nicht-aufrufbar/

Für den Rest:

https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7270/wissensdatenbank/publication/show/16_FRITZ-Box-fur-Betrieb-am-Kabelanschluss-einrichten/

https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-4040/wissensdatenbank/publication/show/709_FRITZ-Box-per-Netzwerkkabel-ins-Heimnetz-einbinden/
Beitrag #6581055 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6581090
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Pete K. schrieb:
> Schon mal versucht eine Teams-Telko zu machen, wenn ein Wechsel im Mesh
> stattfindet, also es einen Übergang zwischen Fritzbox und Repeater gibt?
> Klappt bei mir regelmäßig nicht.

Meinen Erfahrungen nach ist es bei Mesh wichtig, das die Hardware vom 
gleichen Hersteller ist. Sonst klappt es meist nicht.

Bei meinem devolo Mesh System habe ich keine Probleme.
Gast #6581659
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Da wo der Anschluss von KabelBW ist würde eine Installation eines WLAN 
Routers nicht gut funktionieren aufgrund der Betonwände. Da habe ich mir 
überlegt meine PowerLAN Module zu verwenden. In dem Raum wo KabelBW 
reinkommt schließe ich einen Switch an und dann das PowerLAN Modem.
Im anderen Raum im Keller das andere PowerLAN Modem mit dem WLAN Router 
7330.
Der WLAN Router im Keller müsste ich dann als Repeater konfigurieren und 
den WLAN Router im Erdgeschoss als AccessPoint. Würde das so 
funktionieren?
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#6581668
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Wenn das Kabelmodem ein Modem und kein Router ist, und du keinen 
Unternehmensanschluss hast, dann wirst du dort nur einen Router 
anschliessen können. Egal ob da ein Switch ist oder nicht. Denn entweder 
kriegst du dann exakt eine IPv4 (bei Altanschluss), oder dieses Gerät 
muss seinen Teil zum Dual Stack lite betragen.
Gast #6581679
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Aber man könnte den 4040 so lassen als WLAN Router mit einer eigenen 
SSSID und im Keller dann den 7330 auch mit einer eigenen SSID versehen.
Das mit dem AccessPoint und Repeater müsste ich dann nicht machen. Ich 
weiss dann nur nicht ob ich nun vom Erdgeschoss aus auf den raspberry pi 
im Keller zugreifen kann.
#6581689
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Surfer schrieb:
> Aber man könnte den 4040 so lassen als WLAN Router mit einer eigenen
> SSSID und im Keller dann den 7330 auch mit einer eigenen SSID versehen.

So lange das Zeug nur Strom verbrauchen soll, und du Internet-Zugang 
ersatzweise über Handy-Wifispot abwickelst, ist es ziemlich egal, was du 
da hinstellst. Willst du darüber aber das Internet erreichen, gibts 
gewisse Regeln einzuhalten. Eine davon ist, dass nicht alles 
funktioniert, was man in Paint malen kann.
Gast #6581694
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Ja im Keller soll auch Internet vorhanden sein. Aber das mit dem Modem 
und dem Zugriff auf den raspberry pi im Erdgeschoss wird dann nicht 
funktionieren.
Ein Modem hat ja keine Router Funktionalität!
Gast #6581696
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@Dieter:

>Vielleicht war der so administriert, das nur bekannte MAC-Adressen
>überhaupt Zugang bekommen. Hast Du schon probiert das Gerät richtig zu
>resetten.

Was für Möglichkeiten gibt es noch das Ding zu resetten?
Ich habe ja schon alles ausprobiert.
#6581780
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Tipp, falls sich keiner mehr an diesen Thread rantraut: Anfangs sah es 
für mich so aus, als ob du das WLAN eines bestehendes und 
funktionierendes Netz erweitern willst. Den Eindruck habe ich nicht 
mehr. Auf Basis von Annahmen zu spekulieren, ist sinnlos geworden.

Wenn das irgendwie konstruktiv weitergehen soll, dann wärs für den 
Neuanfang nützlich, du skizzierst das real funktionsfähige installierte 
Inventar, nicht die Zukunftsvision, mitsamt Typ, und zwar auch dem Typ 
vom Kabelmodem. Und verrätst, was für ein Kabelanschluss das ist, 
hinsichtlich IPv4.

NB: Kann es sein, dass du das WLAN im Keller nur benötigst, um dem RPi 
ein WLAN zu gönnen? Wärs da nicht einfacher, ihn durch einen verkabelten 
RPi zu ersetzen?
Gast #6582707
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So ich habe nochmals die Skizze aktualisiert und einen weiteren 
gebrauchten WLAN Router besorgt.

In der 1. Variante ist die Lösung mit PowerLAN aufgeführt und in der 2. 
Version ohne PowerLAN. Ziel soll sein den Keller auch mit WLAN 
auszuleuchten im selben WLAN Netz und auch dass ich mit dem raspberry pi 
vom Erdgeschoss zugreifen kann.
Angehängte Dateien:
Gast #6582751
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Kauf dir einfach so etwas:

https://avm.de/produkte/fritzwlan/fritzrepeater-3000/


Schließ die 7330 oben direkt hinter die 4040 aus oder tausch die gegen 
die 7er aus.
Und dann stellst du das Mesh Teil in den Keller und verbindest es mit 
dem WLAN der 7330.

Bei der 4040 schaltest du WLAN aus und nutzt sie nur noch um DSL/Cabel 
whatver via Ethernet an die 7330 weiterzureichen.
Noch besser wäre es die 4040 ganz aus dem System zu nehmen, falls 
möglich.
Gast #6582792
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@Nano: Kann dir leider nicht ganz folgen.

Also soll ich am besten beiden Router vertauschen. Den 7330 im 
Erdgeschoss und den 4040 im Keller betreiben. Den 7330 mit dem LAN 
Interface vom 4040 verbinden und DSL/Kabel mit dem 4040 verbinden.
Gast #6582816
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Warum nimmt man nicht einfach einen AVM 1750E als Access Point? Wozu 
weitere Fritzboxen?

Ich habe die FritzBox im Keller, und dann auf jeder Etage des Hauses 
einen 1750E aufgestellt (per Kabel mit der Fritzbox verbunden).
So habe ich (dank Mesh) ein WLAN Netzwerk, das im ganzen Haus verfügbar 
und schnell ist. Klappt 1A
#6582881
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Nur mal eben so nebenbei, als Denkanstoß, ich hab kein Kabelmodem, aber:
Wenn man das KM in den dummen Switch steckt und zwei Router auch da 
rein, dann ist das Modem am LAN, nicht am WAN.

Wären beide Router am WAN-Port in den Switch gesteckt, hätte man zwei 
unabhängige Zugänge über ein KM. Was vermutlich nicht geht, und auch 
keinen Zugang zwischen den WLANs erlauben würde ohne große 
Firewallfrickelei da der Traffic dazwischen ja übers Internet geht.

In beiden Fällen ist auf der "Innenseite" des KM ungesichertes Internet, 
d.h.  da würde ich auf gar keinen Fall meine internen Geräte dranhängen 
wollen.

Was evtl. ginge wäre den Router (also den echten Router, der sich um 
Firewall, DHCP, DNS usw. kümmert) mittels zweier Kabel zum Switch zu 
führen und dort nur die LAN-Leitung in den Switch zu legen, die 
WAN-Strippe dagegen ins Modem.
Der andere "Router" (der als AP betrieben wird, oder eben ein richtiger 
AP, Repeater, Mesh, whatever) kommt dann in den Switch und hängt so am 
LAN.
Obwohl, dann wäre der Switch nicht erforderlich da nur zwei Strippen 
verbunden sind.

Oder liege ich da ganz falsch?
Funktionieren Kabelmodems anders wie ich denke?
Odr ist das ein Router mit Firewall und allem?
Gast #6582922
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Hmmm...ich habe ja nun eine LAN Kabel vom Keller in das Erdgeschoss 
gelegt. Dieses habe habe ich dann direkt vom Eingang DSL/Cable in den 
WAN Port des WLAN Routers 4040 im Erdgeschoss gesteckt. Somit kann ich 
ja den 7330 im Keller nicht auf den LAN1 oder LAN2 Port vom 4040 
stecken.
Gast #6582934
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Ich vermute das was ich vorhabe wird nicht so funktionieren.
Ich kann ja ohne weiteres zwei Netze im Haus einrichten.
Erdgeschosse WLAN Netz: 192.168.178.xxx und eigene SSID
Keller WLAN Netz: 192.168.178.xxx und eigene SSID

Allerdings kann ich nicht vom Funknetz Erdgeschoss auf des Funknetz im 
Keller zum rasperry pi zugreifen.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6583473
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Das Querrouting zum Laufen zu bringen ist nicht so einfach. Dafür muss 
auch das Subnetting (255.255.xxx.xxx) bei den Geräten passend variert 
eingestellt werden.
Kenne einen Fall, da wurde das mit einem Hub vor dem Router gelöst. Das 
verlangsamt aber den Netzwerkdurchsatz für alle Teilnehmer, war aber bei 
2 MBit DSL und 100 MBit Netzwerk für den Internetzugang kein Engpass. 
Andere Lösung wäre noch ein Switch, der sich für das Routing 
administrieren ließe.
Gast #6583502
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Dieter D. schrieb:
> Das Querrouting zum Laufen zu bringen ist nicht so einfach. Dafür muss
> auch das Subnetting (255.255.xxx.xxx) bei den Geräten passend variert
> eingestellt werden.

Wenn man keine Ahnung hat: Fresse halten. Ich fahre hier im Regelbetrieb 
drei Netze und wer wen erreichen kann, regelt mein Router, das ist 
nämlich sein Hauptjob, deshalb heißt der so. Das dürfen gerne eigene 
Netze mit 255.255.255.0 sein.

"Subnetting (255.255.xxx.xxx)" ist BullshitBingo, mit dem Du vielleicht 
noch ahnungslosere Leute blenden kannst.

Ich habe ein Netzsegment mit 255.255.255.248, historisch gewachsen, aber 
das war eine Scheißidee, würde ich heutzutage anders anlegen.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6583629
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Manfred schrieb:
> und wer wen erreichen kann, regelt mein Router, ...

Einige Router haben per Default ein paar Einstellungen, die dem im Wege 
stehen können. Z.B. der Router routet nur bestimmte Ports und Services 
quer weiter.

Es gibt auch noch Geräte, die sind so eingestellt nur Einloggen aus dem 
gleichen Subnetz zuzulassen, d.h. 192.168.1.xxx geht, aber wenn man von 
192.168.2.xxx kommt, geht nichts. Wenn Subnetting, dann 255.255.255.xxx 
und nicht 255.255.xxx.xxx, sonst BullshitBingo, wie Manfred bereits 
richtigerweise anmerkte. Feste IP-Vergabe wäre auch noch eine Variante.
#6583664
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... und obendrein sollte man sich dabei ganz sicher ein, dass man den 
Zirkus mit mehreren gerouteten lokalen Netzen mit oder ohne doppeltem 
NAT und Firewalls zwischendrin überhaupt haben will. Oder ob man einfach 
nur sein WLAN erweitern will, mit einer SSID oder zweien, als Mesh oder 
nicht.
Gast #6583681
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Guten Morgen,

eigentlich wollte ich heute das ganze mal testen und aufbauen. Leider 
kann ich erst morgen bzw. übermorgen das eventuell umsetzen. Was die 
Umsetzung betrifft hab ich noch so meine Bedenken bezüglich Firewall. 
Ich weiss nicht ob der DSL Router ARRIS T502 eine Firewall hat und ob 
das was ich gezeichnet habe so funktionieren kann.
Angehängte Dateien:
Beitrag #6583721 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6583794
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Ist das denn soooo schwer?

Das Arris TM502 ist ein doofes Modem.
An dessen Anschluss muss irgendeiner deiner Router, und zwar mit dem 
WAN-Anschluss. Kein Switch, kein IP Client.
Nur so bekommst du eine Firewall, und das ist dringend bitter nötig.

An einen der LAN-Ports dieses Routers kommt dann der andere Router, der 
im IP-Client-Modus "entrouterisiert" ist und nur als AP arbeitet.
Sofern möglich, können das auch zwei Fritzen sein, die als Mesh 
verknüpft sind, dabei ist die Box am Modem der Master, die am LAN ist 
der Slave.

Welche FB du wohin baust und wie du sie verbindest (DLAN, LAN, WLAN als 
Repeater) ist rein eine Frage der Möglichkeiten.

Der Router kann sich dann für das ganze Netz um DHCP und DNS und die 
Firewall kümmern, so wie es erforderlich ist, und die andere Kiste ist 
dann ein reiner Client so wie alle anderen auch.
Du kannst dann bei beiden APs ein WLAN nach gusto einstellen, ich würde 
wenn möglich Mesh wählen, wenn das nicht geht hätte ich zweimal das 
gleiche WLAN (SSID/Key) auf zwei Kanälen eingestellt, aber wie gesagt 
das kann man halten wie ein Dachdecker.

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