Guten Abend,
in unserem Haus gibt es im Erdgeschoss ein WLAN Netz.
Nun soll auch im Keller WLAN zur Verfügung stehen.
Dazu möchte ich einen weiteren WLAN Router einsetzen
mit einer anderen SSID.
Meine Frage:
Wie kann ich nun vom Erdgeschoss auf ein IP Gerät im Keller das in einem
anderen WLAN Netz sich befindet
zugreifen?
Surfer schrieb:> Aber müsste dazu nicht eine WLAN Verbindung zum Keller vorhanden sein?> Dies wird bei mir im Haus nicht ganz möglich sein.
Dann schließ ihn ans verlegte Netzwerkkabel an. Weil irgendwoher muss
der seine Verbindung ja bekommen.
Surfer schrieb:> Wie kann ich nun vom Erdgeschoss auf ein IP Gerät im Keller das in einem> anderen WLAN Netz sich befindet> zugreifen?
Die WLAN-BLase und das darin verteilte LAN haben nichts miteinander zu
tun.
Du kannst 250 WLANs mit verschiedenen SSIDs und Schlüsseln alle im
gleichen IP-Netz haben.
Genau so wie du zwei identische SSIDs an zwei verschiedenen APs mit
völlig verschiedenen Netzen betreiben kannst.
Dein Problem ist, das du erstmal beide Netzwerke elektrisch vereinen
musst.
Entweder in dem du ein Kabel legst, die Räume via "DLAN" verbindest oder
eine WLAN-Brücke aufbaust (z.B. mit einem Repeater).
Und dann bleibt noch die Frage, warum die beiden WLANs verschieden sein
sollen?
Jens M. schrieb:> Und?> Was macht's aus wenn man 2 identische Netze auf zwei Kanälen betreibt?
Wenn die Endgeräte Probleme beim Roaming (Wechsel zwischen den AP)
machen sind doch die Kanäle egal?
Surfer schrieb:> Dazu möchte ich einen weiteren WLAN Router einsetzen> mit einer anderen SSID.
Wo ist da Problem? LAN-Kabel in Keller und Kiste anschließen. Man sollte
bloß aufpassen daß die IPs sinnvoll zugeteilt werden. Einfacher wäre
evtl. Fritzbox (ab Betriebssystem Version 7.xx)+ Repeater mit Mesh.
Dann kannst Du mit dem Handy durch das ganze Haus laufen und meldest
Dich nur 1x am WLAN an. https://avm.de/mesh/
Surfer schrieb:> Dazu möchte ich einen weiteren WLAN Router einsetzen> mit einer anderen SSID.
Mehrere WLAN Router können Sinn ergeben, wenn man getrennte
Sicherheitszonen im Sinn hat (*). Dann sind verschiedene SSIDs zwingend.
Kommunikationsprobleme zwischen Geräten in verschiedenen WLANs sind dann
eine direkte Folge - weil beabsichtigt. Sollte man deshalb nur tun, wenn
man weiss, was man tut.
Will man hingegen den Wirkungsbereich des WLANs erweitern, nimmt man
keinen zweiten Router, sondern vorzugsweise einen verkabelten Access
Point. Was auch ein als AP konfigurierter Router sein kann. Dann kann
jeder mit jedem reden, getrennte SSIDs sind möglich, aber optional. Man
kann auch überall die gleiche SSID mit dem gleichen Password verwenden.
*: Ich habe damit ein inneres Netz definiert, das vom Provider-Router
nicht eingesehen werden kann. Dadurch entsteht im Zwischennetz auch eine
Art DMZ für aus dem Internet zugreifbare Dienste, die zwar aus dem
geschützten Netz ansprechbar sind, aber nicht umgekehrt. Empfehlenswert
ist das aber nur für Leute, die genug Ahnung von IP haben - zumal sich
IPv4 und IPv6 in einer solchen Konfiguration nicht nur in der Länge der
Adresse verschieden darstellen, sondern besonders in der Arbeitsweise.
Also im Keller befindet sich der UnityMedia Anschluss. Von da gehe ich
mit einem Ethernetkabel ins Erdgeschoss wo auch der WLAN Router
angeschlossen ist.
Und im Keller möchte ich einen radpberry pi betreiben für eine
Anwendung. Im Erdgeschoss soll dann von einem Rechner oder Handy auf den
rasperrry pi ein Zugriff ermöglicht werden.
In dieser Konstellation wird es am einfachsten sein, den bestehenden
WLAN-Router in den Keller zum Kabelgerät zu gesellen. Ins EG stellst du
den besagten Access Point, der mit der inneren Seite des Routers
verbunden wird. Damit sind alle WLAN-Geräte im gleichen Netz und können
sich gegenseitig erreichen.
Sind am bisherigen Platz des Routers auch LAN-Anschlüsse nötig, kannst
du einen kleinen Switch einsetzen, oder einen als Access Point
konfigurierten WLAN Router mit mehreren geswitchten Anschlüssen.
Um Missverständnisse zu vermeiden, könntest du mit etwas Information
über die beteiligten Geräte dienen. Beispielsweise um zu erkennen, ob
das Gerät am Kabelanschluss ein Kabelrouter oder ein Kabelmodem ist.
Reine Kabelmodems werden heute nur noch selten verbaut, waren früher
häufiger. Und ob der WLAN Router wirklich einer ist, oder vielleicht ein
missverstandener Access Point. Nicht jeder hat diese feinen aber
wichtigen Unterschiede drauf.
oszi40 schrieb:> Wo ist da Problem? LAN-Kabel in Keller und Kiste anschließen. Man sollte> bloß aufpassen daß die IPs sinnvoll zugeteilt werden.
Nö, man konfiguriert das Ding transparent als AccessPoint, fertig. Das
WLAN-Endgerät bekommt dann per DHCP eine IP aus dem Hauptsystem oder es
ist statisch eingestellt.
Wie schuchkleisser schon (ausnahmsweise) richtig schrieb: "Du kannst 250
WLANs mit verschiedenen SSIDs und Schlüsseln alle im gleichen IP-Netz
haben."
> Einfacher wäre evtl. Fritzbox (ab Betriebssystem Version 7.xx)+ Repeater mit
Mesh.
Es gibt noch eine Welt außerhalb klein Fritz!chen. Nicht jeder möchte
sich mit den begrenzten Datenraten WLAN - WLAN zufrieden geben.
(prx) A. K. schrieb:> Mehrere WLAN Router können Sinn ergeben, wenn man getrennte> Sicherheitszonen im Sinn hat (*). Dann sind verschiedene SSIDs zwingend.
Oder man nimmt einen Router für Erwachsene. Ich habe hier drei WLANs mit
verschiedenen IP-Bereichen samt Routingregeln, davon eine als
Einbahnstraße auf der selben Hardware.
> Kommunikationsprobleme zwischen Geräten in verschiedenen WLANs sind dann> eine direkte Folge - weil beabsichtigt.
Ich nenne es nicht "Probleme".
> Sollte man deshalb nur tun, wenn man weiss, was man tut.
In dem Falle hätte 'Surfer' nicht hier gefragt.
> Will man hingegen den Wirkungsbereich des WLANs erweitern, nimmt man> keinen zweiten Router, sondern vorzugsweise einen verkabelten Access> Point. Was auch ein als AP konfigurierter Router sein kann.
So ist das, meine WLAN-Geräte können sowohl auch auch. Es ist schon
lustig, Netz hinter Netz mit NAT: Mehrere (WLAN) Geräte, die allesamt
ins Internet können, aber aus dem anderen Netz heraus nicht zu sehen
sind. Wie Du schon sagtest, man muss wissen, was man tut oder sich es
halt erarbeiten.
Reinhard S. schrieb:> Wenn die Endgeräte Probleme beim Roaming (Wechsel zwischen den AP)> machen sind doch die Kanäle egal?
Wenn Endgeräte und LAN-Controller Roaming beherrschen, können die
Clients vom Controller auf den besseren AP gedrückt werden, trotz
gleichen Kanals.
Wenn sie das nicht können (oder man das nicht garantieren kann, oder man
keinen Controller hat) ist es sinnvoller die APs auf verschiedene Kanäle
zu setzen damit das "fremde" WLAN nicht stört.
Guten Morgen,
in der Fritzbix 4040 habe ich gelesen, dass wenn IP Client aktivuert
wird, wird die Firewall deaktiviert? Bin nun ratlos. Firewall sollte
doch aktiv sein.
Surfer schrieb:> in der Fritzbix 4040 habe ich gelesen, dass wenn IP Client aktivuert> wird, wird die Firewall deaktiviert? Bin nun ratlos. Firewall sollte> doch aktiv sein.
Innerhalb deines Heimnetzes, beispielsweise zwischen PC und RasPi,
ergibt eine solche Firewall keinen Sinn. Die brauchst du nur auf dem
verbleibenden WLAN Router 7270, also nach aussen ins Internet. Und da
bleibt sie erhalten.
So ich hab mir einen gebrauchten WLAN Router Fritzbox 7270 (1&1
Homeserver) zugelegt. Leider bekomme ich mit meinem Laptop keine
Verbindung zu dem WLAN Router hin. Ich habe das Ethernetkanel an LAN1
vom WLAN Router angeschlossen und mit einem Ethernetport am Laptop
verbunden.
oszi40 schrieb:> Dann kannst Du mit dem Handy durch das ganze Haus laufen und meldest> Dich nur 1x am WLAN an. https://avm.de/mesh/
Schon mal versucht eine Teams-Telko zu machen, wenn ein Wechsel im Mesh
stattfindet, also es einen Übergang zwischen Fritzbox und Repeater gibt?
Klappt bei mir regelmäßig nicht.
Surfer schrieb:> In Windows Netzwerkverbindungen sehe ich die LAN-Verbindung> allerdings> wird der Text "Netzwerkkabel wurde entfernt" angezeigt
Kabel tauschen. Login in die Fritzbox sollte schon möglich sein.
Surfer schrieb:> Hab schon drei Kabel verwendet. Keinen Verbindung zum Laptop möglich.
Bereibst du den Laptop mit NT?
Manche schalten den bei Batteriebetrieb ab.
Pete K. schrieb:> Schon mal versucht eine Teams-Telko zu machen, wenn ein Wechsel im Mesh> stattfindet, also es einen Übergang zwischen Fritzbox und Repeater gibt?> Klappt bei mir regelmäßig nicht.
Meinen Erfahrungen nach ist es bei Mesh wichtig, das die Hardware vom
gleichen Hersteller ist. Sonst klappt es meist nicht.
Bei meinem devolo Mesh System habe ich keine Probleme.
So ich habe nochmals das mit dem Telefon versucht. Es tut sich auf dem
WLAN Router nichts. Keine LED blinkt nur dass alle weiterhin konstant
leuchten.
Ich glaube das Ding ist am Arsch. Schade!
Da wo der Anschluss von KabelBW ist würde eine Installation eines WLAN
Routers nicht gut funktionieren aufgrund der Betonwände. Da habe ich mir
überlegt meine PowerLAN Module zu verwenden. In dem Raum wo KabelBW
reinkommt schließe ich einen Switch an und dann das PowerLAN Modem.
Im anderen Raum im Keller das andere PowerLAN Modem mit dem WLAN Router
7330.
Der WLAN Router im Keller müsste ich dann als Repeater konfigurieren und
den WLAN Router im Erdgeschoss als AccessPoint. Würde das so
funktionieren?
Wenn das Kabelmodem ein Modem und kein Router ist, und du keinen
Unternehmensanschluss hast, dann wirst du dort nur einen Router
anschliessen können. Egal ob da ein Switch ist oder nicht. Denn entweder
kriegst du dann exakt eine IPv4 (bei Altanschluss), oder dieses Gerät
muss seinen Teil zum Dual Stack lite betragen.
Aber man könnte den 4040 so lassen als WLAN Router mit einer eigenen
SSSID und im Keller dann den 7330 auch mit einer eigenen SSID versehen.
Das mit dem AccessPoint und Repeater müsste ich dann nicht machen. Ich
weiss dann nur nicht ob ich nun vom Erdgeschoss aus auf den raspberry pi
im Keller zugreifen kann.
Surfer schrieb:> Ich glaube das Ding ist ...
Vielleicht war der so administriert, das nur bekannte MAC-Adressen
überhaupt Zugang bekommen. Hast Du schon probiert das Gerät richtig zu
resetten.
Surfer schrieb:> Aber man könnte den 4040 so lassen als WLAN Router mit einer eigenen> SSSID und im Keller dann den 7330 auch mit einer eigenen SSID versehen.
So lange das Zeug nur Strom verbrauchen soll, und du Internet-Zugang
ersatzweise über Handy-Wifispot abwickelst, ist es ziemlich egal, was du
da hinstellst. Willst du darüber aber das Internet erreichen, gibts
gewisse Regeln einzuhalten. Eine davon ist, dass nicht alles
funktioniert, was man in Paint malen kann.
Ja im Keller soll auch Internet vorhanden sein. Aber das mit dem Modem
und dem Zugriff auf den raspberry pi im Erdgeschoss wird dann nicht
funktionieren.
Ein Modem hat ja keine Router Funktionalität!
@Dieter:
>Vielleicht war der so administriert, das nur bekannte MAC-Adressen>überhaupt Zugang bekommen. Hast Du schon probiert das Gerät richtig zu>resetten.
Was für Möglichkeiten gibt es noch das Ding zu resetten?
Ich habe ja schon alles ausprobiert.
Tipp, falls sich keiner mehr an diesen Thread rantraut: Anfangs sah es
für mich so aus, als ob du das WLAN eines bestehendes und
funktionierendes Netz erweitern willst. Den Eindruck habe ich nicht
mehr. Auf Basis von Annahmen zu spekulieren, ist sinnlos geworden.
Wenn das irgendwie konstruktiv weitergehen soll, dann wärs für den
Neuanfang nützlich, du skizzierst das real funktionsfähige installierte
Inventar, nicht die Zukunftsvision, mitsamt Typ, und zwar auch dem Typ
vom Kabelmodem. Und verrätst, was für ein Kabelanschluss das ist,
hinsichtlich IPv4.
NB: Kann es sein, dass du das WLAN im Keller nur benötigst, um dem RPi
ein WLAN zu gönnen? Wärs da nicht einfacher, ihn durch einen verkabelten
RPi zu ersetzen?
Surfer schrieb:> Was für Möglichkeiten gibt es noch das Ding zu resetten?
Dazu müßte ich auch im Internet erst mal suchen gehen. Sollte bei Deinem
Gerät auch im Handbuch stehen. Bei einem Buffalo Router war es eine
30/30/30 Methode.
So ich habe nochmals die Skizze aktualisiert und einen weiteren
gebrauchten WLAN Router besorgt.
In der 1. Variante ist die Lösung mit PowerLAN aufgeführt und in der 2.
Version ohne PowerLAN. Ziel soll sein den Keller auch mit WLAN
auszuleuchten im selben WLAN Netz und auch dass ich mit dem raspberry pi
vom Erdgeschoss zugreifen kann.
Kauf dir einfach so etwas:
https://avm.de/produkte/fritzwlan/fritzrepeater-3000/
Schließ die 7330 oben direkt hinter die 4040 aus oder tausch die gegen
die 7er aus.
Und dann stellst du das Mesh Teil in den Keller und verbindest es mit
dem WLAN der 7330.
Bei der 4040 schaltest du WLAN aus und nutzt sie nur noch um DSL/Cabel
whatver via Ethernet an die 7330 weiterzureichen.
Noch besser wäre es die 4040 ganz aus dem System zu nehmen, falls
möglich.
@Nano: Kann dir leider nicht ganz folgen.
Also soll ich am besten beiden Router vertauschen. Den 7330 im
Erdgeschoss und den 4040 im Keller betreiben. Den 7330 mit dem LAN
Interface vom 4040 verbinden und DSL/Kabel mit dem 4040 verbinden.
Surfer schrieb:> Ich habe gerade gelesen, dass der 7330 kein WLAN Mesh unterstützt.
Eben und jetzt ließ oben noch einmal meinen Beitrag und denk scharf
nach.
Dann erübrigt sich auch dein anderes Kommentar.
Warum nimmt man nicht einfach einen AVM 1750E als Access Point? Wozu
weitere Fritzboxen?
Ich habe die FritzBox im Keller, und dann auf jeder Etage des Hauses
einen 1750E aufgestellt (per Kabel mit der Fritzbox verbunden).
So habe ich (dank Mesh) ein WLAN Netzwerk, das im ganzen Haus verfügbar
und schnell ist. Klappt 1A
Surfer schrieb:> Ich habe gerade gelesen, dass der 7330 kein WLAN Mesh unterstützt.
Korrektur, kaufe eines davon:
https://geizhals.de/?cat=wlanroutmod&xf=1199_AVM%7E18390_102345%7E3334_2018
Und schmeiß den alten Müll raus.
Gegebenenfalls musst du die neu gekaufte FritzBox hinter die alte 4040
klemmen, falls du die nicht entfernen kannst, weil z.B. gemietet oder
so.
Nur mal eben so nebenbei, als Denkanstoß, ich hab kein Kabelmodem, aber:
Wenn man das KM in den dummen Switch steckt und zwei Router auch da
rein, dann ist das Modem am LAN, nicht am WAN.
Wären beide Router am WAN-Port in den Switch gesteckt, hätte man zwei
unabhängige Zugänge über ein KM. Was vermutlich nicht geht, und auch
keinen Zugang zwischen den WLANs erlauben würde ohne große
Firewallfrickelei da der Traffic dazwischen ja übers Internet geht.
In beiden Fällen ist auf der "Innenseite" des KM ungesichertes Internet,
d.h. da würde ich auf gar keinen Fall meine internen Geräte dranhängen
wollen.
Was evtl. ginge wäre den Router (also den echten Router, der sich um
Firewall, DHCP, DNS usw. kümmert) mittels zweier Kabel zum Switch zu
führen und dort nur die LAN-Leitung in den Switch zu legen, die
WAN-Strippe dagegen ins Modem.
Der andere "Router" (der als AP betrieben wird, oder eben ein richtiger
AP, Repeater, Mesh, whatever) kommt dann in den Switch und hängt so am
LAN.
Obwohl, dann wäre der Switch nicht erforderlich da nur zwei Strippen
verbunden sind.
Oder liege ich da ganz falsch?
Funktionieren Kabelmodems anders wie ich denke?
Odr ist das ein Router mit Firewall und allem?
Surfer schrieb:> Hab schonmal den 7330 eingerichtet. Allerdings läuft dieser über> eine> anderes Subnetz 192.168.188.xxx (Erdgeschoss 192.168.178.xxx) und SSID
Die IP und auch die SSID kannst du frei vergeben.
Hmmm...ich habe ja nun eine LAN Kabel vom Keller in das Erdgeschoss
gelegt. Dieses habe habe ich dann direkt vom Eingang DSL/Cable in den
WAN Port des WLAN Routers 4040 im Erdgeschoss gesteckt. Somit kann ich
ja den 7330 im Keller nicht auf den LAN1 oder LAN2 Port vom 4040
stecken.
Ich vermute das was ich vorhabe wird nicht so funktionieren.
Ich kann ja ohne weiteres zwei Netze im Haus einrichten.
Erdgeschosse WLAN Netz: 192.168.178.xxx und eigene SSID
Keller WLAN Netz: 192.168.178.xxx und eigene SSID
Allerdings kann ich nicht vom Funknetz Erdgeschoss auf des Funknetz im
Keller zum rasperry pi zugreifen.
Das Querrouting zum Laufen zu bringen ist nicht so einfach. Dafür muss
auch das Subnetting (255.255.xxx.xxx) bei den Geräten passend variert
eingestellt werden.
Kenne einen Fall, da wurde das mit einem Hub vor dem Router gelöst. Das
verlangsamt aber den Netzwerkdurchsatz für alle Teilnehmer, war aber bei
2 MBit DSL und 100 MBit Netzwerk für den Internetzugang kein Engpass.
Andere Lösung wäre noch ein Switch, der sich für das Routing
administrieren ließe.
Dieter D. schrieb:> Das Querrouting zum Laufen zu bringen ist nicht so einfach. Dafür muss> auch das Subnetting (255.255.xxx.xxx) bei den Geräten passend variert> eingestellt werden.
Wenn man keine Ahnung hat: Fresse halten. Ich fahre hier im Regelbetrieb
drei Netze und wer wen erreichen kann, regelt mein Router, das ist
nämlich sein Hauptjob, deshalb heißt der so. Das dürfen gerne eigene
Netze mit 255.255.255.0 sein.
"Subnetting (255.255.xxx.xxx)" ist BullshitBingo, mit dem Du vielleicht
noch ahnungslosere Leute blenden kannst.
Ich habe ein Netzsegment mit 255.255.255.248, historisch gewachsen, aber
das war eine Scheißidee, würde ich heutzutage anders anlegen.
Manfred schrieb:> und wer wen erreichen kann, regelt mein Router, ...
Einige Router haben per Default ein paar Einstellungen, die dem im Wege
stehen können. Z.B. der Router routet nur bestimmte Ports und Services
quer weiter.
Es gibt auch noch Geräte, die sind so eingestellt nur Einloggen aus dem
gleichen Subnetz zuzulassen, d.h. 192.168.1.xxx geht, aber wenn man von
192.168.2.xxx kommt, geht nichts. Wenn Subnetting, dann 255.255.255.xxx
und nicht 255.255.xxx.xxx, sonst BullshitBingo, wie Manfred bereits
richtigerweise anmerkte. Feste IP-Vergabe wäre auch noch eine Variante.
... und obendrein sollte man sich dabei ganz sicher ein, dass man den
Zirkus mit mehreren gerouteten lokalen Netzen mit oder ohne doppeltem
NAT und Firewalls zwischendrin überhaupt haben will. Oder ob man einfach
nur sein WLAN erweitern will, mit einer SSID oder zweien, als Mesh oder
nicht.
Guten Morgen,
eigentlich wollte ich heute das ganze mal testen und aufbauen. Leider
kann ich erst morgen bzw. übermorgen das eventuell umsetzen. Was die
Umsetzung betrifft hab ich noch so meine Bedenken bezüglich Firewall.
Ich weiss nicht ob der DSL Router ARRIS T502 eine Firewall hat und ob
das was ich gezeichnet habe so funktionieren kann.
Mein Ziel ist zunächst, dass ich im ganzen Haus ein gleiches WLAN Netz
mit der gleichen SSID habe. Nun hat mir der eine oder andere empfohlen,
beide
WLAN Router als IP-Client zu konfigurieren.
Ist das denn soooo schwer?
Das Arris TM502 ist ein doofes Modem.
An dessen Anschluss muss irgendeiner deiner Router, und zwar mit dem
WAN-Anschluss. Kein Switch, kein IP Client.
Nur so bekommst du eine Firewall, und das ist dringend bitter nötig.
An einen der LAN-Ports dieses Routers kommt dann der andere Router, der
im IP-Client-Modus "entrouterisiert" ist und nur als AP arbeitet.
Sofern möglich, können das auch zwei Fritzen sein, die als Mesh
verknüpft sind, dabei ist die Box am Modem der Master, die am LAN ist
der Slave.
Welche FB du wohin baust und wie du sie verbindest (DLAN, LAN, WLAN als
Repeater) ist rein eine Frage der Möglichkeiten.
Der Router kann sich dann für das ganze Netz um DHCP und DNS und die
Firewall kümmern, so wie es erforderlich ist, und die andere Kiste ist
dann ein reiner Client so wie alle anderen auch.
Du kannst dann bei beiden APs ein WLAN nach gusto einstellen, ich würde
wenn möglich Mesh wählen, wenn das nicht geht hätte ich zweimal das
gleiche WLAN (SSID/Key) auf zwei Kanälen eingestellt, aber wie gesagt
das kann man halten wie ein Dachdecker.