Hallo werte Leser,
da ich neulich an einer kleinen Diskussion bezüglich der Einbauart von
Lichtschaltern beteiligt war und diese nicht wirklich ein klares
Ergebnis hervorgebrachte, möchte ich nun gerne euch fragen, wie ihr
gewöhnliche Lichtschalter mit Schaltwippe einbaut, oder wie ihr es
einfach bevorzugt beziehungsweise für „richtig“ erachtet. Wann soll das
Licht leuchten?
A) Wenn die Schaltwippe auf der oberen Hälfte gedrückt wird
B) Wenn die Schaltwippe auf der unteren Hälfte gedrückt wird
Meine Recherchen im Internet ergaben stets eine geteilte Meinung. Zwar
fand ich Argumente, die sowohl für A – Logische Bedienung („oben ist das
Licht“), „Bei Kippschaltern ist auch meist oben ein“ – als auch für B –
Intuitive Bedienung („Mit der Hand nach unten streichen“), Keine
Staubbildung auf der Oberkante der Wippe – sprechen, aber lediglich die
Forderung dass alle Lichtschalter in dieselbe Richtung das Licht
einschalten war einheitlich. Wie es scheint gibt es bezüglich dieses
Themas keine einheitliche Regelung, auch wenn wir sonnst in einer streng
genormten Welt leben.
Mit ist durchaus bewusst, dass diese Frage eher zu den unwichtigen des
Lebens gehört und vor allem bei Schaltung mit Wechsel- und
Kreuzschaltern ohnedies obsolet ist, dennoch würde mich eure Meinung
interessieren und vor allem ob die Mehrheit eine bestimmte Einbauweise
bevorzugt.
Beste Grüße,
Roland.
Ich finde (B) logischer. Und so sehe ich das eigentlich auch immer. Bei
Tastern (also über Stromstoßrelais) z.B. in Treppenräumen habe ich es
bisher auch immer nur so gesehen dass die untere Hälfte gedrückt wird
(wobei das natürlich ein und aus sein kann).
Bei Wechselschaltungen ändert es sich ja eh ständig.
Mir ist dazu auch keine Vorschrift bekannt; bei mir ist immer "betätigt
unten" (Option B). Neben den erwähnten Gründen kommt es (zumindest bei
mir) praktisch immer vor, dass mindestens ein Taster, Tastschalter o. ä.
enthalten ist, ich finde, dass alle Wippen im unbetätigten Zustand
gleich ausgerichtet sein sollen und ein Taster für mich nur nach "Option
B" ausgerichtet sein kann. Gut, ist sicher auch nur eine Frage der
Gewöhnung, aber trotzdem... Zumindest mir ist niemand bekannt, der
Taster nach "Option A" installiert, und... naja, ich persönlich fänd's
schon ziemlich eigenwillig...
Der Elektriker hat bei mir B eingebaut.
Im ausgeschalteten Zustand (wesentlich länger als eingeschaltet) kann
sich kein Staub auf der Wippenoberkante sammeln.
> A) Wenn die Schaltwippe auf der oberen Hälfte gedrückt wird> B) Wenn die Schaltwippe auf der unteren Hälfte gedrückt wird
Das ist in meiner Wohnung gemischt. Ich hatte nie mehr Bock, eingebaute
Schalter wieder um 180° zu drehen, wäre aber ein Klacks. Es ist auch nur
einer, und da weiß ich es.
Man baut einen Schalter einfach so ein, daß irgend welche Beschriftungen
und Symbole darauf normal lesbar sind, nicht auf dem Kopf stehen, dann
stimmt es wohl.
Oben drücken ist wohl logischerweise ein, unten drücken aus.
Also bei mir gilt eindeutig Option A. Das mit dem Staub auf der
Oberkante ist ein Argument, wäre mir bisher aber nicht negativ
aufgefallen. Ich finde "oben ein" jedenfalls deutlich logischer. Aber
ich sage mal solange es durchgängig gleich ist passt es.
Danke für die zahlreichen und vor allem schnellen Antworten! Wie es
scheint, bevorzugt die Mehrheit hier die Variante B, also das Licht wird
durch das Drücken auf die untere Hälfte der Schaltwippe eingeschaltet,
was auch ich bevorzuge. Ich habe im Internet eine derartige
englischsprachige Umfrage gefunden, wo die Mehrheit jedoch die
Schaltvariante A bevorzugt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob
diese Umfrage auch für den deutschsprachigen Raum gilt, da im
Englischsprachigen ja oft Lichtschalter mit Kipphebel eingesetzt werden,
wo das Argument „wenn der Hebel zum Licht nach oben zeigt, dann soll es
leuchten“ von der Logik her mehr Relevanz hat.
Hier der Link zur Umfrage:
http://irregularwebcomic.net/polls/poll0145.html
Beste Grüße,
Roland.
In Flugzeugen (Aviation) sind Schalter einheitlich immer nach oben zu
kippen, um sie einzuschalten und die eingeschaltete Stellung zu
signalisieren, aber es sind eben Kipphebelschalter.
Markus schrieb:> Was passiert bei der Wechsel- oder Kreuzschaltung?
Das ist blöd, da muß man die Schalter ständig umbauen, damit das Schema
wieder stimmt... =8P
Rowland schrieb:> vor allem bei Schaltung mit Wechsel- und> Kreuzschaltern ohnedies obsolet istRowland schrieb:> Ja, wie eingangs erwähnt, ist die Frage bei Wechgsel- und Kreuzschaltern> hinfällig
Hinfällig ist definitiv die bessere Wortwahl denn wie die Frage bei
Wechsel/Kreuzschaltung obsolet sein können soll ist mir gänzlich
unbegreiflich ;)
Somit ist die Ein-Stellung scheinbar auch in der Flugtechnik nicht
einheitlich. Möglicherweise differenziert sich hier die Einbauweise der
Schalter bei militärischen Fluggeräten von jener bei Zivielen?
Hallo Johannes,
Danke für den Hinweis. Gute Eselsbrücke, weil wenn ein (Geräte)Schalter
quer zu betätigen ist, dann stellt sich ja wider die Frage: Links oder
rechts ein? Besagte Regel deckt hier gleich alle Einbauarten ab, gefällt
mir :-).
Schalter sollten immer so eingebaut sein, das Stellung nach unten aus
ist. Hat den einfachen Grund das in einem Fehlerfall der Schalter nach
unten kippen würde (wegen der Schwerkraft) Das ist das einzige Argument
das man anbringen kann. Wenn mir ein Elektriker sagt er bringt den
Schalter andersrum an wegen Staub... ich würde mir einen anderen suchen.
Und das in der Avionik verschiedene Schalterstellungen zu sehen sind,
liegt daran das es keine internationale Norm gibt.
Und wie bereits gesagt, bei Wechsel- und Kreuzschaltung natürlich nicht
möglich.
betonmicha schrieb:> Schalter sollten immer so eingebaut sein, das Stellung nach unten aus> ist. Hat den einfachen Grund das in einem Fehlerfall der Schalter nach> unten kippen würde (wegen der Schwerkraft)
Kannst du das irgendwie belegen, oder sind das wilde Spekulationen?!
Denn die Schwerkraft betätigt keinen Schalter.
betonmicha schrieb:> Und das in der Avionik verschiedene Schalterstellungen zu sehen sind,
Hast du denn Beispiele, wo unten Aus ist?
Ganz einfach:
Das kommt von den alten Schalttafeln(alte Frankensteinfilme - bin zu
faul Beispiel zu suchen)da gehen Schalter nach oben in den Ein-Zustand.
Kippschalter werden auch so eingebaut( Ein ist oben )
Naja - der Staub auf der Wippe ist aber gefährlicher. Denn der fällt und
verschwindet beim Schalten ja im Schalter hinter der Wippe, und verkeimt
dann die ganze Mechanik hinter der Wippe.
Wäre doch auch mal ein Argument - mindestens so viel wert wie der
kaputte "schwerkraftgeschaltete" Schalter
Bei uns ist C (wild durcheinander) eingebaut.
Da das Vorhandensein oder Fehlen von Licht eine eindeutige
Zustandserkennung erlaubt, kann ein Benutzer durch Betätigen des
Schalters (Umschalten) den anderen Zustand einstellen.
:-)
Wollte nicht sagen das die Schwerkraft den Schalter schaltet. Aber wenn
der Schalter kaputt ist (Wippe defekt) würde der Schalter eher nach
unten kippen als nach oben.
Das mit dem Frankenstein Film ist gar nicht so weit hergeholt. Wer diese
Schalter kennt, kann sich das vielleicht ein bisschen besser vorstellen.
Ich habe leider keine Quellen, die Ich hier anführen könnte. In der
Ausbildung war es aber der Grund weshalb. Außerdem würde ich im Fall
eines Fehlers eher eine abwärts Bewegung machen als aufwärts.
Zum Thema Staub, denke ich nicht, das ein bisschen Staub der reinrieselt
den Schalter zerstört. Staub ist für mich sowieso kein Argument den
Schalter andersrum einzubauen.
Letztendlich ist es egal wie rum der Schalter eingebaut wird,
funktionieren tut es trotzdem.
Wenn jemand andere Argumente hat warum oben aus sein soll, immer her
damit.
Floh schrieb:> Bei uns ist C (wild durcheinander) eingebaut.> Da das Vorhandensein oder Fehlen von Licht eine eindeutige> Zustandserkennung erlaubt, kann ein Benutzer durch Betätigen des> Schalters (Umschalten) den anderen Zustand einstellen.> :-)
Und wenn das Leuchtmittel defekt ist? Ist der Schalter geschaltet oder
nicht? ;-)
Ich baue die Schalter immer so ein, dass sich kein oder nur weniger
Staub auf der Wippe ablagern kann. Also in der Stellung die die meiste
Zeit auftritt. Z.B. habe ich einen Schalter für ein Bewegungsmelder der
ist meistens "EIN" dort ist die Wippe im eingeschalteten Zustand so:"\",
bei einem Ausschalter ist sie im ausgeschalteten Zutsand so:"\" und im
eingeschalteten Zusand so:"/" eingebaut. (Seitenansicht)
Als Jungspund in der Elektrobranche, wurde mir das vor vielen Jahren, in
etwa, mal so erklärt:
(Wird keine Ironie, sondern ist, wenn man mal darüber nachdenkt,
irgendwo plausibel.)
Schaltet man ein elektrisches Gerät ein, das mit Netzspannung oder höher
betrieben wird, bedeutet das immer, daß ein potentielle Gefahr vorhanden
ist.
Die Betätigung eines Kippschalters nach oben ist irgendwie mühevoller
als in die andere Richtung und wird deshalb dem Schaltenden bewußter.
Ihm wird also damit die Tatsache, daß er ein elektrisches Gerät/Anlage
in Betrieb genommen hat, näher gebracht.
Tritt nun eine Gefahrensituation auf, die ein schnelles
Handeln/Ausschalten erfordert, ist die jetzt nötige Bewegung des
Kipphebels oder der Wippe von oben nach unten schneller, unbewußter, ja,
schon aus ergonomischen Gesichtspunkten, einfacher zu erledigen. Man
schlägt mit der Hand von oben nach unten, man folgt einfach der
Schwerkraft und es ist ausgeschaltet.
Das Ausschalten sollte also immer von der Handhabung her einfacher sein,
als das Einschalten.
Man kann das aber nicht vorschreiben oder in Normen packen, weil ja
schon die erwähnten Ausnahmen wie Wechsel- u. Kreuzschaltung, dieses
unmöglich machen.
„betonmicha“ hat das auch schon anklingen lassen und das Beispiel mit
den Sicherungsautomaten spricht auch für sich.
Gruß, unikum.
Stellt euch vor einen Schalter und betätigt ihn ein paar mal. Wie
schaltet es sich leichter: von unten nach ob en, oder oben nach unten?
Für mich ist von oben nach unten intuitiver damit wird so das Licht
eingeschaltet. Im Dunkeln muss es intuitv erfolgen.
=> Variante B)
Die Argumentation ueber Intuition und Sicherheit, wenns schnell gehen
muss, hinkt meiner Meinung nach aber auch etwas. Das haengt naemlich
nicht unerheblich von der Koerpergroesse des Bedieners ab. Ich merke das
oft, denn ich wohne in einer Altbauwohnung. In den Zimmern sind die
Lichtschalter noch altbautypisch in luftigen Hoehen montiert. Dort ist
es fuer mich einfacher, "nach unten" zu druecken. In der Kueche ist die
Installation neu, da haengen die Schalter auf heute ueblicher Hoehe.
Dort ist es fuer mich mit meinen knapp 1,90m eher angenehmer, "nach
oben" zu druecken - nach unten finde ich da keineswegs ergonomischer
oder schneller.
Martin S. schrieb:> Die Argumentation ueber Intuition und Sicherheit...
Hallo Martin,
Du darfst den Aufbau von Altanlagen, so sie noch in den Originalmaßen
bestehen, nicht mit den neueren Anlagen vergleichen.
Sicherheitserkenntnisse und Sicherheitsbewußtsein sind erst mit den
Jahrzehnten der Anwendung der Elektrotechnik entstanden. Eigentlich
immer erst nach dem Auftreten von spezifischen Unfällen oder aber auch
im Zuge der technischen Entwicklung.
So auch die Schaltereinbauhöhe, die ja von früher 1,50m, über 1,30m
jetzt bei 1,10m liegt.
(Gibt aber auch heute noch Ausnahmen und Sonderregelungen.)
Das ist wohl dem Umstand zu verdanken, daß es nicht nur 1,90m - Leute
gibt, sondern auch Kinder den Lichtschalter erreichen können.
Gruß, unikum.
Es ist immer wieder lustig zu lesen, worüber sich größtenteils studierte
Leute den Kopf zerbrechen.
Noch lustiger ist es die haarsträubenden Erklärungen zu lesen, wieso
etwas so sein soll, wie man es gerne hätte.
Auch wenn ich nun Gefahr laufe viele hier zu enttäuschen, ist es leider
in Deutschland standardisiert, daß Schalter nach UNTEN eingeschaltet
werden.
Schaut euch dazu einfach Aufputz Taster mit Beschriftungsfeld, oder
Heizungs-Notschalter an, welche z.B. beide zum Einschalten nach unten
betätigt werden.
Deswegen wurde mir vor 30 Jahren auch schon in der Ausbildung erklärt,
daß Schalter immer so eingebaut werden sollen, daß sie vorzugsweise
unten zu drücken sind, um etwas einzuschalten.
Hallo unikum,
so war das auch nicht gemeint. Ich wollte damit nur hervorheben, dass es
bei heute ueblicher Installationshoehe noch lange nicht fuer jeden
ergonomischer ist, den Schalter nach unten zu kippen.
Deswegen bin ich mir weiterhin unschluessig, ob jetzt tatsaechlich
Variante A oder B mehr Vorteile bietet.
> VDE DIN EN schrieb> Und wo ist das festgehalten?
War bei dir mein nächster Satz nicht lesbar?
"Schaut euch dazu einfach Aufputz Taster mit Beschriftungsfeld, oder
Heizungs-Notschalter an, welche z.B. beide zum Einschalten nach unten
betätigt werden."
Alter Elektriker schrieb:> Es ist immer wieder lustig zu lesen, worüber sich größtenteils> studierte> Leute den Kopf zerbrechen.> Noch lustiger ist es die haarsträubenden Erklärungen zu lesen, wieso> etwas so sein soll, wie man es gerne hätte.> Auch wenn ich nun Gefahr laufe viele hier zu enttäuschen, ist es leider> in Deutschland standardisiert, daß Schalter nach UNTEN eingeschaltet> werden.> Schaut euch dazu einfach Aufputz Taster mit Beschriftungsfeld, oder> Heizungs-Notschalter an, welche z.B. beide zum Einschalten nach unten> betätigt werden.> Deswegen wurde mir vor 30 Jahren auch schon in der Ausbildung erklärt,> daß Schalter immer so eingebaut werden sollen, daß sie vorzugsweise> unten zu drücken sind, um etwas einzuschalten.
Bitte nicht außer acht lassen, dass Taster wieder eine andere
Gunktionsweise haben als normale Schalter. Diese haben nun mal nur
"eine" Stellung durch das zurückspringen. Diese werden so eingebaut,
damit das Ausschalten ebanfalls nach unten gerichtet ist. Durch die
Eigenart ist nunmal das einschalten hier auch nach unten gerichtet (die
Bewegung).
Wechsel- und Kreuzschaltungen werden übrigens beim Einbauen ebenfalls
genauso eingebaut wie normale Schalter. Hier ist allerdings die
Schaltungsart dafür verantwortlich das es nicht ständig der Fall ist.
Außerdem hat Stefan auch noch das mit den Sicherungen gesagt. Unten ist
aus oben ist an.
Es gibt keine gesetzliche Regelung (ich kenne keine) dafür, also kann
jeder seine Schalter nach belieben einbauen. Ich bin vor 3 Jahren in
eine sanierte Wochnung gezogen. Dort sind auch alle Schalter so
eingebaut, das sie nach unten aus sind. Und das nicht durch Zufall, wie
ich von dem Elektriker erfahren habe.
Lichtschalter werden selbstverständlich so eingebaut, dass die Wippe im
ausgeschalteten Zustand oben steht und die Wippe zum Einschalten unten
gedrückt wird.
Erklärung:
In den Katalogen der Schalterhersteller (Jung, Busch-Jaeger und Co.)
werden die Schalter so dargestellt wie sie am attraktivsten aussehen -
und das ist eindeutig die Stellung "Wippe oben". Da ein typischer
Lichtschalter die meiste Zeit aus ist wird er logischerweise so
angeschlossen, dass er die meiste Zeit attraktiv aussieht.
Gruß,
Bernd
Bei mir sind alle Schalter nach unten aus, weil kleine Kinder (habe drei
davon) eher im unteren Bereich drücken. Damit verhindere ich erfolgreich
das Tagsüber unnötig Licht eingeschaltet ist. Vorher waren sie anders
herum und öfter war mal tagsüber das Licht an.
Alter Elektriker schrieb:> War bei dir mein nächster Satz nicht lesbar?
Nö, ein Bildchen von Hersteller X ist keine Norm oder Standard. Du
behauptest, es sei in D standartisiert. Also wo bitte schön: VDE, ISO,
DIN, EN, IEEE, ...?
Bernd O. schrieb:> Da ein typischer> Lichtschalter die meiste Zeit aus ist wird er logischerweise so> angeschlossen, dass er die meiste Zeit attraktiv aussieht.
Da sprichst Du exakt das Richtige an! Eine ähnliche Überlegung habe ich
auch dazu angestellt. Ich habe mir gedacht, ein Lichtschalter ist dann
einfach "richtig" eingebaut, wenn die Schriftzüge auf dem Blechrahmen
des Schalters normal lesbar sind, also nicht auf dem Kopf stehen, den
der Hersteller wird schon wissen, wie es passt. Baut man einen Schalter
der Firma Siemens derart ein, so wird das Licht durch Drücken der
unteren Wippenhälfte eingeschaltet, es deckt sich also mit der hier nach
wie vor überwiegenden Meinung. Soweit so gut. Nun musste ich aber
feststellen, dass besagter Hersteller auf seiner technischen
Informationsseite im Internet, sowie in Datenblättern, alle Schalter auf
den Produktbildern so abbildet, dass die Schriftzüge auf dem Kopf stehen
und der Schalter somit, wie in Variante A funktioniert! Nun frage ich
mich ernsthaft warum? Hat sich mit der Zeit einfach die Einbauweise
"oben ein" eingebürgert und der Hersteller wollte die Schalter nicht neu
konstruieren und bildet sie nun einfach auf dem Kopf stehend ab?
Bild vom Schalter:
http://www.automation.siemens.com/bilddb/download.aspx?reqInsID=724438
Einfach geil der Thread. Das der mir nicht einfiel, ist eine Schande.
Alte Häuser schalten nach unten ein und ich baue alles um auf unten aus,
wenn ich mal dran rumschraube.
Rowland schrieb:> Jobst M. schrieb:>> Ich kenne kein Gerät, welches man durch gedrückten Schalter ausschaltet>> Jedes potenziell gefährliche Gerät mittels Notausschalter?
Stimmt, aber das ist eine Ausnahme. Und auch hier ist der aktivierte
Zustand 'gedrückt' ...
Ahoi und guten Morgen,
Frage: Sollte man im stehen oder sitzen pinkeln?
Antwort: Alles was im sitzen pinkelt taugt nichts.
An Bord haben wir uns köstlich amüsiert - wie viele Schalter und
Hebelchen da geändert werden müßten - der helle Wahnsinn!
GW
betonmicha schrieb:> Hat den einfachen Grund das in einem Fehlerfall der Schalter nach> unten kippen würde (wegen der Schwerkraft)
Na den Schalter in der Hausinstallation will ich mal sehen, der sich der
Schwerkraft wegen im Fehlerfall auf AUS stellt. Selten so einen Blödsinn
gelesen. Der Tag fängt gut an, ich grins jetzt schon :D
Jobst M. schrieb:> Ich kenne kein Gerät, welches man durch gedrückten Schalter ausschaltet
Naja, wie wird bei einem Wechselschalter denn "gedrückt" definiert?
MaWin schrieb:>> Nee-nee, Muffin (MdB), in Luftfahrzeugen verhält es sich (meistens)>> genau umgekehrt>> Hmm, schlecht wenn man im Internet Anderen glaubt> http://www.1-2-do.com/forum/richtung-der-lichtscha...
Nunja, einer Forumsaussage würde ich auch wenig glauben. Die 747 ist aus
dem Jahr 69 in dem dieses Forumsmitglied angeblich in der Luftfahrt
gearbeitet hat. Schonmal das ein und andere Panel einer 747 angeschaut?
http://digital-nomad.com/gallery2/main.php?g2_itemId=923
Deutlich zu sehen, dass die Kippschalter nach oben ihre Off-Stellung
haben. ;)
So ist mir im Flugzeug auch kein Kippschalter bewusst, der nach "oben"
eingeschaltet wird. Allerdings kennen ich auch nur wenige
Flugzeugpanels.
Michael Köhler schrieb:> So ist mir im Flugzeug auch kein Kippschalter bewusst, der nach "oben"> eingeschaltet wird. Allerdings kennen ich auch nur wenige> Flugzeugpanels.
Mein Suchergebnis bei Tante Gugel, immerhin ein Airbus A320:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/49/Overhead_panel_of_A320_aircraft_at_parking_stand.jpg
Da sind sämtliche Kippschalter im unteren Bereich oben = ON
Dann mal etwas kleiner, eine Cessna:
http://cloudy.braybaroque.ie/cloudy_panels/panels_images/408%20Cessna%20C208%20panel-640.JPG
Auch alles nach oben = ON
Das entspricht auch meiner Erinnerung in allen möglichen Filmen,
wenn ein Flugzeugstart gezeigt wird und der Pilot alle möglichen
Kippschalter nach oben legt.
Genauso selbstverständlich ist es für mich, wenn im Haushalt der
Sicherungsautomat gekommen ist, dass ich nach oben wieder
einschalte.
Und jetzt soll es bei Lichtschaltern genau umgekehrt sein?
Ich bin erschüttert. Und sehe mich auch noch in der Minderheit.
Kippschalter mit Lichschaltern vergleichen ist aufgrund der
verschiedenen Betätigungsbewegungen doch auch nicht so ganz einfach.
Aber: Es lässt sich damit erklären, wieso Lichtschalter unten angehen
sollten:
Beim Kippschalter betätigen setze ich unten an, um ihn dann nach oben zu
bewegen.
Auf den Lichtschalter übertragen setze ich auch unten an, nur muss ich
dann aufgrund der anderen Betätigungsweise die Wippe nicht nach oben
bewegen, sondern eben nach hinten. Aber der Startpunkt ist bei gleicher
Aktion (Anschalten) der gleiche. Also passt :)
Alter Elektriker schrieb:> Es ist immer wieder lustig zu lesen,
...wie manche Leute die Aussagen anderer diskreditieren und dann
kommt...
> Deswegen wurde mir vor 30 Jahren auch schon in der Ausbildung erklärt,
...nichts als heisse Luft!
Bernd K. schrieb:> Das entspricht auch meiner Erinnerung in allen möglichen Filmen,> wenn ein Flugzeugstart gezeigt wird und der Pilot alle möglichen> Kippschalter nach oben legt.
Wie gesagt, ich kenne nur wenig Panels aber da wars halt so, dass unten
ON ist nach meiner Erinnerung. Ein Beispiel hab ich ja gebracht, die 747
ist jetzt auch nicht unbedingt unbekannt.
Jetzt hab ich aber noch ein weiteres Beispiel: Bell UH 1.
http://www.blueskyrotor.com/performance/illustrations/Bell__Helicopter/Huey-UH_1-D/cockpit_collective.jpg
In der Mittelkonsole ist es tatsächlich so, dass Oben ON ist und Unten
Off.
Gleicher Heli, Instrumententafel über den Piloten:
http://www.blueskyrotor.com/performance/illustrations/Bell__Helicopter/Huey-UH_1-D/cockpit_top_panel.jpg
Huch, alle Kippschalter haben hier Unten ihre ON-Position.
Ein Fluggerät – unterschiedliche Schalterausrichtung.
Ich denke also nicht, dass es da wirklich eine Norm gibt sondern dass
das je nach Typ unterschiedlich ist. ;)
Ich bin jetzt aber wirklich froh, dass keiner auf die Idee gekommen ist
auch Taster "verkehrt herum" ein zu bauen.
In neueren Häusern gibt es eh nur noch Taster.
Meine Variante:
Rechter Taster "Ein"
Linker Taster "Aus"
oder so:
Nur ein Taster, dieser schaltet Ein, Aus und dimmt auch noch.
Zum Glück ziehe ich nächstes Jahr um und kann in der dortigen Wohnung
die Lichter mit meinem Smartphone schalten. Da gebe ich dann die
gewünschte Lichtleistung direkt in Prozent ein ...
... Ulli
Stefan schrieb:> Solange Deutschland über solche Sachen diskutiert, geht es uns noch zu> gut.
Naja, an die berühmte Gurkenkrümmungsnorm kommt es aber nicht ran ;-)
Icke ®. schrieb:>> Was passiert bei der Wechsel- oder Kreuzschaltung?> Das ist blöd, da muß man die Schalter ständig umbauen, damit das Schema> wieder stimmt... =8P
Dafür gibt es Tast-Kreuzschalter und Tast-Wechselschalter (nicht zu
verwechseln mit Wechseltastern), die schalten jeweils beim Drücken um,
dann kehrt die Wippe in ihre Ausgangslage zurück.
Alexander Schmidt schrieb:> Kannst du das irgendwie belegen, oder sind das wilde Spekulationen?!> Denn die Schwerkraft betätigt keinen Schalter.
Im Fallturm bei Bremen hat man Elektronik in der Schwerelosigkeit
getestet. Nach Ende des Falls wurden die Geräte stark abgebremst. Um
Zerstörung der Elektronik zu vermeiden, sollte die Stromversorgung beim
Aufprall abgeschalten werden. Dazu hat man einfach auf Kipphebelschalter
kleine Gewichte gesetzt, die durch die nach dem freien Fall
wiedereinsetzende Schwerkraft betätigt wurden.
Jörg P. R. schrieb:> Damit verhindere ich erfolgreich> das Tagsüber unnötig Licht eingeschaltet ist.
Damit verhinderst Du erfolgreich, dass Deine Kleinen nachts das Licht
einschalten können, wenn sie mal Pipi müssen. Das Licht tagsüber
auszuschalten ist Erziehungssache und durchaus auch ohne Prügel
realisierbar.
Rowland schrieb:> Ich habe mir gedacht, ein Lichtschalter ist dann> einfach "richtig" eingebaut, wenn die Schriftzüge auf dem Blechrahmen> des Schalters normal lesbar sind,
Das ist bei den üblichen Wechselschaltern aber willkürlich, je nachdem,
ob Du bei A oder B den Lampendraht anklemmst.
Zum Thema: Unten drücken ist EIN, oben drücken ist AUS.
Ulli-B schrieb:> Da gebe ich dann die> gewünschte Lichtleistung direkt in Prozent ein
Da kommt es aber drauf an: Ist 100% jetzt 100% EIN oder 100% AUS?
Duck und wech...
Hallo,
mir wurde von Generation zu Generation von Elekrikern folgende Sage
übermittelt ;-)
Es ist ein ungeschribenes Gesetz einen Lichtschalter so Einzubauen das
das Licht sicht Einschaltet wenn man an der Wand von Oben nach Unten
streicht.
gruß,
Björn
Hi
Wow, es haut mich doch glatt um. Im Forum für Microconteroller und
Elektronik über 60 Antworten auf die Frage, wie ein Lichtschalter
eingebaut werden soll.... Das hat was.
Gruß oldmax
Ralf G. schrieb:> Ulli-B schrieb:>> Da gebe ich dann die>> gewünschte Lichtleistung direkt in Prozent ein>> Da kommt es aber drauf an: Ist 100% jetzt 100% EIN oder 100% AUS?>> Duck und wech...
Ja das stimmt allerdings.
Und ich suuche schon seit Wochen eine Norm, in der welcher dies
festgelegt ist.
Aber ich finde keine, kann mir hier vielleicht jemand helfen? ... ;-)
... Ulli
Hallo!
Norm gesucht?
International: IEC 60447
Europäisch: EN 60447
Deutsch: VDE 0196:2004 "Grund- und Sicherheitsregeln für die
Mensch-Maschine-Schnittstelle, Kennzeichnung - Bedienungsgrundsätze"
Abschnitt 5.1.1: Abhängigkeit entsprechend der Betätigungsrichtung
(Bewegung) eines Bedienteils
Eine Zunahme des Sollbetriebszustands sollte erfolgen, wenn das
Bedienteil betätigt oder bewegt wird in Richtungen, z.B.:
- von links nach rechts;
- von unten nach oben;
- im Uhrzeigersinn;
- von der Bedienungsperson weg (Ausnahme: Ziehen im Falle eines
Druck-Zug-Tasters).
Was für Maschinen international vereinbart ist, kann in Installationen
nicht falsch sein.
(Der vierte Anstrich erklärt auch die Heli-Schalter über Kopf.)
Interessant wird es erst, wenn das Großhirn mal aus sein sollte, z.B. in
einem brennenden Haus auf der Flucht. Was wird man intuitiv schalten
wollen? Es gab Leute, die sind an einer offenen Tür umgekommen, weil die
Richtung nicht in der Panik stimmte.
Ähnliche Situationen kann man leicht bei kleinen Kindern beobachten.
Die gleiche Frage gibt es auch bei anderen Themen:
z.B. Verwechslung Brems- mit Gaspedal bei Automatikfahrzeugen
Was ist intuitiv, angelernt oder führt zum dead-lock?
Und warum hat Frankenstein immer nach oben eingeschaltet???
Also so langweilig finde ich das Thema denn nun doch nicht. Aber ok,
vielen reicht ja auch das GUI von Windoof aus ;-)
Route_66 schrieb:> Eine Zunahme des Sollbetriebszustands sollte erfolgen, wenn das> Bedienteil betätigt oder bewegt wird in Richtungen, z.B.:> - von links nach rechts;> - von unten nach oben;> - im Uhrzeigersinn;> - von der Bedienungsperson weg (Ausnahme: Ziehen im Falle eines> Druck-Zug-Tasters).
Nur trifft keines der 4 schlüssig auf einen Wippschalter für
Hausinstallation zu.
Es gab früher Kippschalter als Lichtschalter. Da war bei Oma die
AUS-Position unten, EIN war oben. Also stand der Hebel bei AUS schräg
nach unten, bei EIN schräg nach oben. So steht auch die Wippe bei AUS
schräg nach unten, bei EIN schräg nach oben.
Route_66 schrieb:> International: IEC 60447> Europäisch: EN 60447> Deutsch: VDE 0196:2004 "Grund- und Sicherheitsregeln für die> Betätigungsrichtung (Bewegung) eines Bedienteils>> Eine Zunahme des Sollbetriebszustands sollte erfolgen, wenn das> Bedienteil betätigt oder bewegt wird in Richtungen, z.B.:> - von unten nach oben;
Vielen Dank, da ist die Norm. Also wie schon gesagt, unten aus oben an.
Ich möchte das mit der Schwerkraft noch einmal erklären. Es geht hier
nicht darum, das die Schwerkraft den Schalter betätigt, sondern das es
unmöglich ist, das sich eine defekte Wippe nach oben klappt. Nach unten
ist jedoch möglich/denkbar.
Ein Sicherungsautomat ist am sichersten wenn die Wippe nach unten klappt
beim Ausschalten.
Begründungen wie Staub oder sieht schöner aus, sind bei solch einer
Diskussion keine Argumente. 230V sind höchst gefährlich und es sollten
alle möglichkeiten ergriffen werden um es so sicher wie möglich zu
gestalten. Deshalb sollte man bei solchen Überlegungen immer als erstes
vom Sicherheitsaspekt ausgehen.
- Wipp-/Kippschalter unten aus; dauraus folgt oben an.
- Taster unten aus; Eigenart hier führt dazu unten ebenfalls an.
- Wechsel-/Kreuzschaltung alle unten aus; Eigenart der Schaltung führt
dazu das es nicht immer eingehalten werden kann.
Danach kann man alles hübsch machen oder Staub verhindern oder sonst
was...
betonmicha schrieb:> Ich möchte das mit der Schwerkraft noch einmal erklären. Es geht hier> nicht darum, das die Schwerkraft den Schalter betätigt, sondern das es> unmöglich ist, das sich eine defekte Wippe nach oben klappt. Nach unten> ist jedoch möglich/denkbar.> Ein Sicherungsautomat ist am sichersten wenn die Wippe nach unten klappt> beim Ausschalten
Das sind u.a. Federmechanismen. Denen ist im Defektfall die Schwerkraft
ja sowas von egal…also das finde ich doch etwas, ich sag mal,
ungewöhnlich.
betonmicha schrieb:> Vielen Dank, da ist die Norm. Also wie schon gesagt, unten aus oben an.
Die Norm spricht im Konjunktiv wenn es richtig zitiert wurde. Da steht
nämlich "sollte" und nicht "muss" ;)
Michael Köhler schrieb:> Jobst M. schrieb:>> Ich kenne kein Gerät, welches man durch gedrückten Schalter ausschaltet>> Naja, wie wird bei einem Wechselschalter denn "gedrückt" definiert?
Es scheint echt Leute zu geben, die mit 'Regel' und 'Ausnahme' nicht
umgehen können und auch für die Ausnahme die Regel suchen ...
Michael Köhler schrieb:> Huch, alle Kippschalter haben hier Unten ihre ON-Position.> Ein Fluggerät – unterschiedliche Schalterausrichtung.
Nein, nicht unten, sondern nach 'hinten' (Vom Piloten in Sichtrichtung
weg,
eben nicht zu verwechseln mit 'hinten' am Fluggerät)
- passt also ...
Gruß
Jobst
Michael Köhler schrieb:> Die Norm spricht im Konjunktiv wenn es richtig zitiert wurde. Da steht> nämlich "sollte" und nicht "muss" ;)
Wenn Du das ernst meinst, kannst Du mit Normen nicht umgehen.
Das 'soll' ist schon sehr bindend!
Gruß
Jobst
Markus schrieb:> Was passiert bei der Wechsel- oder Kreuzschaltung?
Ich kannte die Wechsel- und Kreuzschaltung auch noch. Da mußte man
sehen, wo der Schalter steht, und ihn in die andere Schalterstellung
bringen. Menschen kamen aber Jahre lang auch damit zurecht. Wir hatten
sowas 1962 im Treppenhaus der ersten Mietwohnung.
Es war dann für uns Vorschulkinder manchmal ein schönes blödes
Spielzeug: Einer stand oben, und einer unten am Schalter, und das Spiel
war: Wer schaffte es, am längsten das Licht eingeschaltet zu bekommen.
Ist natürlich Nonsens.
Jobst M. schrieb:> Das 'soll' ist schon sehr bindend!
Möchte ich bestätigen!
English is working group basic, und auch im Fall der Fälle entscheidend.
Dort steht dann ein "shall", das ist als ein Muss zu sehen.
(Schulenglische Übersetzer sollten nicht antworten, besser nur wer
mitarbeitet).
Okay: der ultimative Gegentest: welches Gerät im Bereich
Consumer-elektronik (Braune und weiße Ware) arbeitet nicht nach dem
O-H-R-Prinzip? Richtig, da muß man weltweit ganz schön suchen.
Andy P. schrieb:> der ultimative Gegentest: welches Gerät im Bereich> Consumer-elektronik (Braune und weiße Ware) arbeitet nicht nach dem> O-H-R-Prinzip? Richtig, da muß man weltweit ganz schön suchen.
Da muss ich nur ins Bad gehen: Ohh nein! Die Schwerkraft wird den
Schalter nach unten ziehen! Die Waschmaschine wird sich einschalten! Wir
werden alle ertrinken!!!
Welcher Küchenherd mit "richtigen" Knöpfen hat nicht die Ausstellung
oben? Richtig, da muss man ganz schön suchen.
Die oben erwähnte Norm spricht übrigens von einer Bewegung "von unten
nach oben". Das kann für einen Kippschalter gut zutreffen, ist aber auf
einen Wippschalter schwerlich anzuwenden. Und eine Bewegung nach hinten
schaltet sowohl ein als auch aus, je nachdem ob ich oben oder unten nach
hinten drücke.
Die meisten technischen Geräte im Labor haben Druckschalter, da ist
"nach hinten" ebenfalls ein und aus.
Timm Thaler schrieb:> Welcher Küchenherd mit "richtigen" Knöpfen hat nicht die Ausstellung> oben? Richtig, da muss man ganz schön suchen.
Die dreht man meist ... nach rechts zum einschalten ... passt also
wieder in das OHR Schema.
Timm Thaler schrieb:> Die meisten technischen Geräte im Labor haben Druckschalter, da ist> "nach hinten" ebenfalls ein und aus.
Aber in der gedrückten, hinteren Position sind sie eingeschaltet.
Vielleicht ist dieses Logo bekannt:
http://www.areadvd.de/images/xoro_hsd_4000_netzschalter.jpg
Ich rede hier von einem richtigen Schalter und nicht von diesen Standby
Knöpfen ...
Die Türklingel ist auch ein wunderbares Beispiel. Hier würde niemand auf
die Idee kommen, einen Öffner zu verbauen, weil sich dann weniger Staub
drauf sammelt ... ;-)
Gruß
Jobst
Jobst M. schrieb:> Die dreht man meist ... nach rechts zum einschalten ... passt also> wieder in das OHR Schema.
Die WaMa darf man in beide Richtungen einschalten. Die Backröhre geht
ebenfalls nach links oder rechts an.
Jobst M. schrieb:> Die Türklingel ist auch ein wunderbares Beispiel.
Die Türklingel ist wahrlich ein wunderbares Beispiel: Auf den Klingeln,
die einen angeschrägten Taster haben, drückt man zum Klingeln - genau,
unten.
Es ist schon herrlich, wie hier Beispiele an den Haaren herbeigezogen
werden, um eine mystische Regel für - beim Thema bleiben - Lichtschalter
herbeizuzaubern. Für Industriegeräte mag eine O-H-R-Regel sinnvoll sein,
aber deswegen muss ich sie nicht krampfhaft auf jeden Lebensbereich
ausdehnen.
Geräte werden vom Bediener weg eingeschaltet? Immer? Schon mal eine
Bohrmaschine oder einen Akkuschrauber in der Hand gehabt?
Timm Thaler schrieb:> Die WaMa darf man in beide Richtungen einschalten.
Welche Regel möchtest Du dafür nun einführen? Wie schon erwähnt gibt es
immer Sonderfälle, bei denen das nicht möglich ist.
> Die Backröhre geht ebenfalls nach links oder rechts an.
Komisch, meine nicht. Kenne ich aber. Auch hier die Frage, welche Regel
nun greifen soll.
> Die Türklingel ist wahrlich ein wunderbares Beispiel: Auf den Klingeln,> die einen angeschrägten Taster haben, drückt man zum Klingeln - genau,> unten.
Es ist ein TASTER und er wird GEDRÜCKT. Meist sind es dabei keine
Kipptaster, wie Du ihn Dir nun ausgerechnet ausgesucht hast.
> Es ist schon herrlich, wie hier Beispiele an den Haaren herbeigezogen> werden,
So wie Dein Kipptaster?
> um eine mystische Regel für - beim Thema bleiben - Lichtschalter> herbeizuzaubern. Für Industriegeräte mag eine O-H-R-Regel sinnvoll sein,> aber deswegen muss ich sie nicht krampfhaft auf jeden Lebensbereich> ausdehnen.
Es macht es aber einfacher, wenn es einheitlich ist.
Wenn man das nicht mag und sich überraschen lassen möchte, ob etwas an
oder aus geht, vor allem, wenn man den Verbraucher nicht sieht, der kann
es ja gerne anders machen ;-)
> Geräte werden vom Bediener weg eingeschaltet? Immer? Schon mal eine> Bohrmaschine oder einen Akkuschrauber in der Hand gehabt?
Gibt es eine praktische Alternative? Immerhin wird der Schalter
wenigstens gedrückt.
Gruß
Jobst
Was ist falsch und was ist richtig?
Ich bleibe bei "unten aus". Daran hat sich die ganze Familie gewöhnt.
@ Timm Thaler
Wenn die kleinen nachts mal auf die Keramik müssen, haben sie Licht dank
Bewegungsmelder und auf dem WC heißt's Lichtschalter oben ein.
Mittlerweile sind die kleinen aber so alt, dass sie mit Energie und
Wasser sparsam umgehen. Da braucht's tatsächlich keine Prügel, sondern
vorleben.
Bei uns an den offenen Leitungen in den Laboren muss man den Hebel nach
oben drücken, damit es Saft gibt. Ist doch auch logisch, so kann es
nicht passieren, dass der Hebel aus Versehen (Depp hängt Jacke daran
auf, weil er so einen großen Kleiderhaken toll findet) und dank
Schwerkraft den Saft zuschaltet.