Axel S. schrieb:
> Ein µC kann das nur für relativ geringe Frequenzen.
Selbst nur ein halbwegs neuzeitlicher AVR8 kann das immerhin völlig
problemlos bei bis zu 20MHz Eingangstakt leisten. -> µC sind nur so
unfähig wie ihre User.
Aber klar: Es gibt da auch noch viel Zeugs weit jenseits der 20 MHz...
> Er kann auch
> abstürzen.
Das tut er nur, wenn er falsch programmiert oder mit minderwertiger
Versorgung gequält wird. Zumindest letzteres führt aber regelmäßig auch
dazu, dass Konstrukte aus Standard-Logik (genauso wie welche aus
fortgeschrittener Logik) Mist machen...
Ich sehe nicht ein, dass die Unfähigkeit des Teilnehmers zwischen
Monitor und Sessellehne den armen vollziehenden Elementen angelastet
werden sollte. Das wäre dann ja wie im realexistierenden Kapitalismus...
> Ein Hardware-Zähler (vollkommen egal, welche der genannten
> Alternativen) kann das je nach Logikfamilie bis gut 100MHz und liefert
> zuverlässig ein jitterarmes Signal mit exakt 50% Tastverhältnis.
Praktisch jeder µC, der überhaupt mit 100MHz laufen kann, ist ebenfalls
dazu in der Lage. Genau das ist der Punkt: es gibt praktisch keinen
Grund mehr für Standard-Logik, ausser: Kosten. Und die muss man sich
dann auch noch sehr genau anschauen. In den allermeisten Fällen hängt es
sehr stark von der Stückzahl ab. Je höher die ist, desto
wahrscheinlicher ist ein µC die kosteneffizienteste Lösung. Das gilt oft
sogar dann, wenn der µC eigentlich fast garnix tut.