Digitales Poti.Spannungsversorgung

OP #2198311
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Hallo Leute,

hab ein Projekt für die Schule begonnen, und würde jetzt gerne wissen wo 
C2 (10µF Elko) hingehört: So wie ich es habe, oder VOR den 
Spannungregler? Laut 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment (Weiter 
unten, Kapitel Spannungsversorgung) gehört es VOR den Spannungsregler. 
Für mich wäre es jedoch Logischer, das Ganze nachher anzuschliessen.


MfG Dominik
Angehängte Dateien:
#2198320
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Dominik Kovacs schrieb:

> Für mich wäre es jedoch Logischer, das Ganze nachher anzuschliessen.

Warum wäre das für dich logischer?
Für mich ist es logischer, dem 7805 bereits eine möglichst gute 
Eingangs-Versorgungsspannung anzubieten, damit er daraus die 5V erzeugen 
kann.

(wobei man allerdings mit 10µF sowieso keinen Blumentopf gewinnen kann. 
Zumindest keinen großen :-)
Gast #2198344
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> Für mich wäre es jedoch Logischer,

Wie kommst du darauf?
Dort ist die Spannung doch geregelt, also stabil.
Nur Einflüsse die zu schnell für den Spannungsregler sind,
müssen per Kondensator abgefangen werden´, dazu reichen 100nF
wie schon der Hersteller sagt.
VOR dem Regler müssen komplette Spannungsausfälle überbrückt
werden, bei Netztrafos bis 1/1900 Sekunde.
Daher dort die grossen Elkos. Deine 10uF gleichen hingegen
nur kurze Ausfälle der Spannungsversorgung aus, wie es bei
einem Wachelkontakt im Schalter sein könnte. Kann die
Spannungsquelle nicht ausfallen, braucht man sogar die 10uF
nicht.


Aber deine Encoderauswerteschaltung ist doppelter Murks.
C6, C7 entprellen nicht, sondern verschleifen das
ansteigende Signal und schädigen das abfallende.
Wenn, dann baut man:

+5V
 |
1k
 |
 +--100k--+--Eingang vom Schmitt-Trigger NAND CD4093
 |        |
 A (B)   10nF
Encod.    |
 C------Masse

Ausserdem ist die Erkennung von FLANKEN bei Encodern der
falsche Weg. Lies halt nach wie man es richtig macht:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.29
Ja, man braucht einen Oszillator als Taktgeber, z.B. NE555,
der gibt gleichzeitig vor wie schnell maximal gezählt wird.
OP #2198458
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Und wegen 10µF am Ende anbringen: Es war für mich (und 
Klassenkameraden;) ) logischer da wir dachten, dass der Spannungsregler 
die Schwankungen abfängt und wir sie am Ende dann noch ein bisschen 
glätten müssen....^^

P.S. Wir sind 3.Jahrgang Mechatronik HTL, haben nicht soo viel 
Elektrotechnik unterricht.^^

MfG Dominik
Gast #2198520
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Du solltest die Schaltung der FAQ nehmen,
denn ELV's Schaltung ist nicht besser als wenn man
INC und U/D direkt an A und B angeschlossen hätte.
Zumindest solltest du die Eingangsschaltung aber
ändern (ich hab die Bauteilwerte genommen die da
sind, das kann man sicher noch besser auslegen
passend zum maximalen Drehtempo)

> Die Spannungsquelle ist eine 9V Blockbatterie

Geht, egal ob mit oder ohne 10uF vor dem Regler.
Gast #2198540
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> Da ist doch auch das Layout dabei.
> Da siehst du, wo der Kondensator hin muss.

Herr wirf Hirn, nach dem Layout dahinter,
denn das enthält überhaupt keinen 7805

(der übrigens für eine 9V Blockbatterie,
die zum Schluss eher 5.4V hat, eher
ungeeignet ist, nicht zuletzt weil er die
Batterie mit 5mA entlädt. Besser: LP2951
oder ähnliche Mikroleistungs LowDrop Regler).
Gast #2198657
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> Was könnte/müsste ich da noch ändern?

Nichts.

Es kann nur sein, daß 100k/10nF entweder zu viel (Encoder verliert beim 
schnellen Drehen Pulse) oder zu wenig (Encoder prellt, eine Rastung 
macht also zufällig viele Impulse) sind, denn ich kenne weder die Anzahl 
der Rastungen noch die Prellzeit des Encoders, sondern weiß nur daß du 
die Bauteile da hast und sie ungefähr passen könnten.

Wenn du also beim schnellen Drehen Impulse vermisst, macht die 
Bauteilwerte etwas kleiner.
Wenn aus Einzelimpulsen mehrere werden, vergrössere sie.
Irgendwo ist dann ein Kompromiss nach dem man dann sagt: Besser geht es 
halt nicht.

Das ist halt der Preis einer schlechten Schaltung, die ist empfindlich 
auf Bauteilwerte. Die Schaltung der FAQ geht immer.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2198853
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Dominik Kovacs schrieb:
> hab ein Projekt für die Schule begonnen,
Ich möchte dazu evtl. anmerken, dass sich dieses Poti (Schaltplan ganz 
oben) am JP2 nur in bestimmten Bereichen wie ein Poti verhalten wird!
Du kannst das also nicht z.B. mit einer 9V-Batterie versorgen, mit 2 
Tastern in eine Plastikkiste schrauben, die 3 Anschlüsse herausführen 
und sagen: Hurra, ich habe ein elektronisches Poti...  :-o

Soooo unabhängig sind die Widerstandsanschlüsse nämlich nicht von der 
Versorgung des ICs.

Übrigens: dein Schaltplan ist unlesbar!
Das ist eher ein Layoutvorschlag als ein Schaltplan. In einem Schaltplan 
haben IC-Gehäuse bestenfalls symbolisch was zu suchen. Ich konnte die 
Funktion der Schaltung dort nicht erkennen.
> http://www.elv-downloads.de/service/manuals/DP1/DP1_KM.pdf
Beim Öffnen des originalen ELV-Plans war mir die Schaltungsfunktion 
SOFORT klar...
> Die Schaltung ist nicht von mir :
Warum hast du die dann nicht einfach abgezeichnet?

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