Werkkseitig wurde in dem Wecker eine doch recht groß dimensionierte
Lithium-Einwegbatterie verwendet.
Solche sind dafür bekannt, daß sie dazu geeignet sind, eine Uhr
problemlos 10 Jahre zuverlässig betreiben zu können.
Dann könnte doch auch der Gedanke naheliegen, daß man die Uhr dann nach
so langer Zeit praktisch als "defekt" betrachten kann, da die
Einwegbatterie entladen ist und schließlich auch der Akku in die Jahre
gekommen ist.
Falls die Hauptstromversorgung (Einwegbatterie) aus welchem Grunde auch
immer ausfällt, käme dann -aber unter erheblichen Einbußen an
Zuverlässigkeit- der Akku zum Einsatz.
Nachdem kein Hersteller unter einem Mehrkostenaufwand Bauteile verbauen
wird, die keine Funktion haben, könnte es doch auch naheliegen, daß bei
einem alleinigen Akkubetrieb der Wecker -womöglich noch in der
Garantiezeit- relativ schnell seinen Dienst versagt.
Daher meine Frage:
Wäre es technisch überhaupt möglich, den Wecker (und zwar ausschließlich
nur mit dem Akku) auf lange Sicht zuverlässig betreiben zu können?
Oder soll es sich um einen Fake handeln, etwa das der Wecker ohne die
Einwegbatterie nicht mal die Garantiezeit überdauern würde, weil
vielleicht unterdimensionierte Solarzellen verwendet wurden?
Auch sehr naheliegend wäre, daß der verbaute Akku für die Uhr nicht
ausgelegt sein könnte und so permanent entladen wäre!
Die Uhr kann über einen Schalter auch ganz außer Betrieb genommen
werden.
Da sie zudem über eine DCF77-Funkabgleichung verfügt und nicht
eingestellt werden muß, scheint es mir sehr unwahrscheinlich, daß daß
eine so üppig ausgelegte Einwegbatterie für die Backup-Funktion der RTC
erfordern soll.