Schutzbeschaltung CY7C68013A USB Logic Analyzer

OP #2763433
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Hallo,
ich möchte gern das oben genannte Board mit der Software Sigrok als 
Logic Analyzer benutzen, nur würde ich gern die Eingänge schützen, habe 
im Netz folgende Möglichkeiten gefunden (s. Anhänge).

Meine Frage welche ist die sinnvollste?

Mein Favorit wäre die Variante 4.

Im voraus vielen Dank.

Gruß Paulo
Angehängte Dateien:
Gast #2763944
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Paulo M. schrieb:
> Mein Favorit wäre die Variante 4.

Meiner auch.
Die Z-Dioden-Lösung hat viel zu viel Kapazität und begrenzt die 
Bandbreite.
450pF * 4700 Ohm -> 2us -> 75 kHz

Die anderen Varianten verlassen sich auf die Schutzdiode im Chip.

Bei Variante 4:

10pF * 100 Ohm -> 1 ns -> 160 MHz

Du hast also ggf. noch etwas Luft um den Schutzwiderstand zu erhöhen.

Gruß Anja
OP #2763959
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Anja schrieb:
> Paulo M. schrieb:
>> Mein Favorit wäre die Variante 4.
>
> Meiner auch.
> Die Z-Dioden-Lösung hat viel zu viel Kapazität und begrenzt die
> Bandbreite.
> 450pF * 4700 Ohm -> 2us -> 75 kHz
>
> Die anderen Varianten verlassen sich auf die Schutzdiode im Chip.
>
> Bei Variante 4:
>
> 10pF * 100 Ohm -> 1 ns -> 160 MHz
>
> Du hast also ggf. noch etwas Luft um den Schutzwiderstand zu erhöhen.
>
> Gruß Anja

Hallo Anja,
danke für deine Antwort, was hältst du von 330 Ohm oder soll ich noch 
höher gehen?
Leider bin ich nicht so fit mit der Elektronik und diese Berechnungen.

Gruß Paulo
Gast #2765169
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Paulo M. schrieb:
> maximal 24 MHZ.

Damit dann sauber abgetastet wird würde ich mit der Bandbreite nicht 
weit unter 75 MHz gehen.
-> mit 220 - 330 Ohm kannst Du arbeiten.
Wobei ich davon ausgehe daß die Widerstände ohne lange Leitungen am 
Empfänger angeschlossen sind.
Ansonsten kommen nochmal so 0.3-0.5 pF/cm Kabelkapazität drauf die dir 
die Bandbreite weiter einschränken.

Gruß Anja
#3006273
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Thomas R. schrieb:
> Zoran Maric schrieb:
>> Hallo,
>> habe einen CY7C68013A USB Board Module Logic erworben.
>> Hat jemand eine Anpassung auf 5V schon gebaut?
>
> wofür den ??? CY7C68013A hat 5V tolerant Eingänge.

Ich hab mit dem bereits genannten 74LVC8T245 und je 100Ω pro 
Datenleitung den Zypressen-Kontrolleur geschützt. Der 74LVC8T245 läuft 
mit 3.3V, hat aber auch 5V-Tolerante Eingänge.

Nochn Tipp:
Beim Watterott gabs mal das Testclip-Kabel für den BusPirate. Da man von 
den 10 Leitungen nur 9 braucht, ist an der weißen Strippe jetzt noch ne 
LED + Vorwiderstand mit ins Kästchen gewandert. Ein Realtime-Zusatzkanal 
mit einer Grenzfrequenz je nach Wachheitsgrad des Benutzers...
mfg mf
Gast #3006951
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Wenn du illegalerweise die Saleae-Software benutzen möchtest, musst du 
den I2C-EEPROM tauschen und den neuen entsprechend programmieren. Wie 
das geht, findest du mit 2min googeln. Die Software überprüft, ob ein 
I2C-EEPROM mit nur einem Adressbyte(z.B. 24c08) benutzt wird, der auf 
dem Experimentierboard ist einer mit zwei Adressbytes(z.B. 24c128).

Beim initialen einlesen der USB-VID und -PID ist das noch kein Problem, 
da beim Power-Up immer erst von Adresse 0 gelesen wird. Danach liest die 
Software in regelmäßigen Abständen als Kopier/Fakeschutz immer wieder 
die Daten aus.

Beim EEPROM mit zwei Adressbytes wird dabei der falsche Speicherbereich 
adressiert. Es kommt nicht das zurück, was erwartet wird. Warum die 
Chinesen da einen größeren Chip bestücken? Weil der billiger ist.

An vielen Stellen im Netz wird behauptet, es sei ein Problem mit der 
Lesegeschwindigkeit. Nun, der originale als auch der von den Chinesen 
eingesetzte Chip kann 400kHz. Das ist also nicht wirklich das Problem...
#3020605
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Geht auch ohne was zu tauschen. Steht alles hier:

Beitrag "10 Euro Logikanalyzer"

Da gab es auf den ersten Seiten nen Link mit einer Anleitung und das 
funktioniert ganz toll.

Solltest dir nur aufschreiben wie die Vid/Pid bei dir aussah. Bei mir 
stand etwas anderes drin, als da stehen sollte.
Ich hab den USBee AX.
Man könnte auch noch mit den Angaben die Suite von USBee testen, wenn 
man die Vid/Pid auf die anderen Angaben ändert.

Zur Schutzbeschaltung: Sind die Bauteile und die Arbeit nicht teuer als 
sich da noch zwei bis drei von den 10 Euro Teilen in den Schrank zu 
legen, falls man mal zu viel Dampf auf den Leitungen hat?

Ich brauche (bis jetzt) so ein Teil nicht wirklich und hatte es mir aus 
Neugier gekauft. Da ich gegen den Softwareklau bin, werde ich auf Sigrok 
für Win warten.
(Firma: keine) #3159939
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Ich habe die Empfehlungen hier noch nicht ganz verstanden. Wenn man von 
der Variante 4. ausgeht ist es doch so:

Vin > VCC sollten über die Diode in der Spannungsquelle verbraucht 
werden. Benötigt man dazu nicht so einen 4-Quadranten Netzteil? Wenn 
also am Eingang dieser Schaltung z.B. 15V anliegen, da ein Masseversatz 
da ist (z.B. GND von LA nicht angeschlossen), dann zieh VCC einfach auch 
auf 15V hoch. Der LA-Eingang wird sich somit verabschieden.

Wenn es nun doch dazu kommt, dass das Netzteil die Spannung verbraucht, 
dann fließt im Fall Vin > VCC ein Strom über die Diode, und zwar so 
lange bis sie kaputt ist. Danach ist der Eingang wieder komplett 
ungeschützt.

Müsste man nicht zusätzlich zum Reihenwiderstand noch eine Sicherung 
einbauen? Wäre ja dann nur noch die Frage was bei einer Sicherung nun 
genau "flink" bedeutet ;-).

Danke für Eure konstruktive Hilfe!

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