D/A-Wandler Ausgangsstrom

Gast #50710
Moin zusammen,

ich hätte da mal ne Frage:
ich möchte an einen Microcontroller (einen Motorola HC08, um genau
zu sein) über D/A-Wandler zwei Rund-Zeigerinstrumente anschliessen
(die sehen im Grunde so aus wie normale Tachometer, zeigen aber
einen Wert statt mechanisch oder impulsgesteuert wie im Auto einfach
durch das Anlegen einer Spannung an). DACs bekommt man als IC pro-
blemlos bei Conrad o.Ä., und das Anschließen dieser ICs ist auch kein
Thema, allerdings habe ich folgendes Problem: gemäß den Datenblättern
einiger DACs, die ich verglichen habe, hätten diese keine Probleme
mit der Referenzspannung (die eine Anzeige hat den Bereich 0-6.5 V,
die andere 0-3.5 V), allerdings liegt der Stromverbrauch bei Voll-
ausschlag bei beiden Anzeigen im Bereich von mehreren 100 mA, was wohl
die ICs nicht mitmachen würden - gibt es eine Möglichkeit, derartige
Anzeigen an einen DAC und somit µC anzuschließen, ohne die ICs dabei
zu zerschießen?

MfG
Immo Birnbaum

PS: ich habe mal ein Bild angehängt, damit ihr wisst, was für Anzeigen
ich meine. Meine Exemplare entsprechen in etwa den rechten dreien in
der hinteren Reihe, nur dass meine noch etwas älter sind.
Angehängte Dateien:
Gast
Bist du dir sicher das die Zeigerinstrumente wirklich mehrere 100 mA
verbrauchen?
Normalerweise haben die Spulen von Drehspulinstrumenten einen sehr
hohen Wiederstand.

mfg

Klaus Mehrle
Gast
schau mal in die Datenblätter der DA-Wandler, meistens sind Beispiele
drin wie du den Ausgang verstärken kannst.
Mit Operationsverstärker und Leistungstransistor sollte es immer
machbar sein.
Anzeigeinstrumente sind sehr träge, da würde ich keine teuren DACs
verschwenden.

Wenn Du einen MC verwendest, hat der doch bestimmt einen Timer, damit
kann man prima eine PWM programmieren.


Mehrere 100mA kann ich auch nicht glauben, bei 6,5V und 200mA sind das
ja schon 1,3W d.h. das Ding wird merkbar heiß.

Üblich sind so Ströme in nA bis µA-Bereich.

Aber wenns wirklich so viel sein sollte, schaltest Du einfach einen
Transistor hinter den PWM-Ausgang des MC.


Peter
Gast
So, das Rätsel hat sich gelöst: das alte Meßgerät war einfach end-
gültig hin, das hat bei den verschiedensten Meßungen nur noch Mist
angezeigt, aber es hat immerhin über 30 Jahre gehalten... jetzt
habe ich ein Digital-Multimeter statt einer analogen Anzeige, und
die Werte stimmen auch wieder. ( wesentlich kleiner als 5 mA ).

Aber trotzdem danke für die Tips!

MfG
Immo Birnbaum

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