Software zum Dateien richtig löschen

Gast #4796146
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dateien kannst du nicht sicher löschen, du musst die gesamte platte vom 
0-ten bis letzten sektor vollschreiben (z.b. mit dd).
bei SSD's ist selbst das nicht sicher, und auch bei platten kann es 
sein das reservesektoren unberührt bleiben.

gehts nur darum das auch ein "profi" nichts mehr lesen können soll? dann 
recht dd.
wenn die daten wirklich alle weg *müssen*: 
https://www.youtube.com/watch?v=toYk1yJKYTc
Gast #4796158
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Bei SSDs, wenn man deren Firmware vertraut:

hdparm --security-erase

Sicherer als überschreiben mit 0x00, weil auch sämtliche Reserve-Blöcke 
entwertet werden.
und schonender für die SSD ist es auch.
#4796363
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Birse schrieb:
> oben stehts schon, ich möchte meine Dateien im Bürorechner sicher
> löschen.

was ist denn der usecase?

1. Willst du verbrannte Erde hinterlassen?
2. Sollen Rechner weiterverkauft werden?
3. Sollen einfach nur Datenträger vernichtet werden?
4. klingeln die netten Männer mit den lustigen Hüten?

1. kümmer dich selber darum
2. verkauft die Rechner ohne Festplatte
3. bei uns im Recyclinghof gibt es Festplattenschredder, da bleiben nur 
"Hackschnitzel" übrig
4. dann ist es schon zu spät...
Gast #4796555
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>> Wenn die Daten weg weg sein sollen: Einfach formatieren.
> Vorsicht, dafür gibt es negative Bewertungen (2).

...weil auch bei gründlichem formatieren beschriebene Reserve-Sektoren 
evtl. noch erhalten bleiben. Ein großer Hammer ist die schnellste Lösung 
aller Probleme.
Angehängte Dateien:
Gast #4796567
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Peter D. schrieb:
>> Wenn die Daten weg weg sein sollen: Einfach formatieren.
>
> Vorsicht, dafür gibt es negative Bewertungen (2).

Richtig. Dafür gibt es negative Bewertungen. Warum? Weil geantwortet 
wurde, ohne die Frage zu verstehen:

Birse schrieb:
> ...ich möchte meine Dateien im Bürorechner sicher
> löschen.

Er möchte SEINE Daten löschen -er möchte nicht den Datenträger 
komplett löschen, zerstören, ein Backup machen, verschlüsseln.

Er möchte SEINE Daten löschen. Mehr nicht.
#4797190
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Derartigen Einfluss auf die Gestaltung eines Bürorechners (d.h. vom
> Arbeitgeber gestaltetes/verwaltetes Betriebsmittel) dürften die
> wenigsten von uns hier haben.

Bei uns werden von der IT die Rechner immer mit 2 Partitionen 
konfiguriert.
Ein Grund ist z.B. daß beim An- und Abmelden nicht ständig aller Schrunz 
auf dem Server gesichert wird und ihn vollmüllt.
#4797206
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Textversteher schrieb:

> Er möchte SEINE Daten löschen. Mehr nicht.

Wenn es wie bei meinen bisherigen Arbeitgebern der Fall ist, dann sind 
es seit dem Ablegen auf den Firmenrechner nicht mehr SEINE Daten.
Dafür hat er hoffentlich SEINEN eigenen privaten Rechner.
Bei uns wurde sogar USB-Ports abgeschalten, damit keiner seine privaten 
Sticks (es gibt auch keine Geschäftlichen) nutzt. Ist wohl immer noch 
Einfallstor Nr.1 für Viren.

Just my 2 cents
Gast #4797209
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Unter Linux gibt es das Tool "wipe".
Es Überschreibt Low-Level die Daten.
Wenn natürlich die Daten schon auf einen Reserve-Sektor stehen.
Bleiben die Daten dort erhalten.

Aber dafür gibt es ja Secure-Hdds die auch diese Sektoren löschen 
können.
#4797288
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c.m. schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>> Die haben eine zertifizierte Software zum sicheren löschen:
>>
> 
https://www.blancco.com/technology-solutions/secure-data-erasure/high-volume-erasure/blancco-5/
>
> zertifiziert? von wem? TÜV Rheinland?

Zertifiziert nach ISO 27001 (Information security management) und ISO 
27040 (Information technology, Security techniques, Storage security).
https://www.blancco.com/about-us/our-certifications/

TÜV Rheinland als Zertifizierungsstelle ist zwar nicht dabei, aber TÜV 
Süd.
#4797333
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Peter D. schrieb:
> Unter Windows formatieren und dabei die Schnellformatierung abwählen.
> Dann wird der Datenträger komplett genullt.

Tipps von vor 20 Jahren die damals sogar der ComputerBild zu peinlich 
gewesen wären. Heute mit Flash und SSDs zu 100% überkommen.

Fragliches Medium komplett vernichten ist das einzige was da hilft. Man 
kommt heute einfach nicht mehr an alle physikalischen Daten ran um die 
zu löschen.

Allerdings ist es auch so, dass sich in Wirklichkeit niemand für die 
Daten auf alten Platten interessiert und wenn die oberflächlich gelöscht 
sind, schon mal gar nicht mehr. Aber diese Einsicht tut vielen weh und 
darum denken sie, sie wären 007 und müssen im Namen ihrer Majestät 
Staatsgeheimnisse vernichten.
Gast #4797459
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Cyblord -. schrieb:
> Fragliches Medium komplett vernichten ist das einzige was da hilft.
nein
> Man
> kommt heute einfach nicht mehr an alle physikalischen Daten ran um die
> zu löschen.

muss man auch nicht. Wie schon oben geschrieben, kann man bei (einigen) 
SSDs einfach ein secure erase machen, dabei wird der schlüssel für die 
Verschlüsselung der Daten ausgetauscht und schon ist der gesamte Inhalt 
nicht wieder herstellbar.
#4797470
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Peter II schrieb:
> muss man auch nicht. Wie schon oben geschrieben, kann man bei (einigen)
> SSDs einfach ein secure erase machen, dabei wird der schlüssel für die
> Verschlüsselung der Daten ausgetauscht und schon ist der gesamte Inhalt
> nicht wieder herstellbar.

Kommt eben stark auf die SSD an, und man weiß nicht, ob und wo evt. noch 
eine Schlüsselkopie liegt. Zumindest verschlüsselte USB-Sticks haben 
sich in den letzten Jahren nicht durch große Sicherheit hervorgetan. Das 
gabs Lücken en masse.



> Vielleicht liest jemand vom TÜV hier mit. Dann hast Du ein Problem.

Damit werd ich schon fertig du Bückling.
Natürlich hast du in deiner Zone nichts vom PIP Skandal und TÜV 
Rheinland gehört. Da wurde allein nach Paperwork zertifiziert. Und 
natürlich nach Bezahlung.
#4797479
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Was einfach viele Leute nicht wissen ist, dass diese freiwilligen 
Zertfizierungen beim TÜV so ablaufen:

1.) Man definiert einen Prozess oder ein Ziel
2.) Man weist nach dass man diesen Prozess einhält oder das Ziel 
erreicht.
3.) -> Zertifikat.

Es wird NICHT geprüft ob der Prozess gut oder schlecht ist, oder das 
Ziel sinnvoll oder nicht.
Ähnlich wie ISO9001 und Konsorten.

Damit ist für jeden klar denkenden Menschen ersichtlich, dass diese 
Zertifikate null und nichts wert sind und lediglich dazu dienen dem TÜV 
die Taschen zu füllen.
Gast #4797568
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Peter II schrieb:

> muss man auch nicht. Wie schon oben geschrieben, kann man bei (einigen)
> SSDs einfach ein secure erase machen, dabei wird der schlüssel für die
> Verschlüsselung der Daten ausgetauscht und schon ist der gesamte Inhalt
> nicht wieder herstellbar.

du schreibst das als ob es unumstößlich wahr sei, nur weil der 
hersteller es behauptet. schön wärs schon, aber zumindest mir fehlt da 
das vertrauen… weil es einfach schon zu oft vorgekommen ist, das 
vollmundig versprochen, aber näherer betrachtung nur ein bruchteil 
gehalten wurde.

wenn du ein wenig zeit hast, hier was zum lachen (bissel off topic, aber 
zum unterstreichen meines standpunktes):
https://www.youtube.com/watch?v=Iax-73hbtEY
#4797771
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Johnny B. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Natürlich hast du in deiner Zone nichts vom PIP Skandal und TÜV
>> Rheinland gehört. Da wurde allein nach Paperwork zertifiziert. Und
>> natürlich nach Bezahlung.
>
> Habe noch nie eine Zertifizierungsstelle gesehen die kostenlos arbeitet.

DAS ist auch nicht der Kritikpunkt, wenn aber sinnlose Zertifikate 
ausgestellt werden, nur um möglichst viel Kohle zu machen, sind die 
Zertifikate halt nichts wert.
Gast #4798220
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WinDose schrieb:
> Das nullt alle frei gekennzeichneten Bereiche der Festplatte.

Sdelete /? löscht die freien Bereiche gründlich WO es hinkommt. Aber 
viele Sachen hast Du vorher einfach vergessen zu löschen oder hast keine 
Rechte weil sie ganz woanders liegen. Daher nur halbe Freude. z.B. 
Reg-Einträge?

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