ich muss morgen ein bestehendes 15mm Loch in 42cm Mauerwerk aufbohren, dass ein 25er Leerrohr durchpasst. (Rohbau)
Habe alles da, nur keinen passenden Bohrer. Das hatte ich falsch im Erinnerung musste ich eben feststellen.
Ich überlege num meinen 15er Bohrer mit einer Schlauchschelle o.ä. zu verdicken. Ich kann mir gut vorstellen, dass das bei der weichen Substanz funktioniert. Vorallem, weil der Bohrer ja mit der Spitze einigermaßen im bestehenden Loch geführt wird.
Hat jemand eine bessere Idee?
Ich weiß das ist Pfusch, aber aus Zeitgründen würde ich das gern irgendwie erreichen ohne groß einen Bohrer zu organisieren.
Ich probiere es einfach mal aus, wenn nicht dann bekomme ich schon einen geliehen.
Ich dachte einfach von den kreativen Köpfen hier irgend eine geniale Idee zu bekommen.
Grundsätzlich habt ihr natürlich Recht. Aber der Stein ist so "bröselig" mit seinen vielen Kammern, dass ich mir vorstellen kann, dass es klappt Vielleicht sogar auch einfach ein über-gestülptes Stück Leerrohr selbst.
Wer baut und kein passendes Werkzeug hat sollte es machen lassen oder
muss einkaufen gehen. ;-)
Warum müssen die Leute immer so einen Kram schreiben? Ich kann mir das easy leihen, nur habe ich es nicht getan, weil ich dachte ich habe so einen Bohrer selbst. Ich bekomme das nun eben nur nicht morgen früh wenn ich es gerne hätte und da es nur ein zwei Löcher sind die bereits vorgebohrt sind denke ich, dass es auch anders klappen kann.
Eigentlich jeder Baumarkt, incl. Bohrmaschine. Ein 25er SDS Bohrer ist aber eher selten, in der Größe hat man meist SDS-MAX-Aufnahme. Die Maschinen hierzu sind aber nichts für ungeübte Laien, endet idR mit eingegipster Hand. Übermut tut selten gut...
Aber der Stein ist so "bröselig" mit seinen vielen Kammern, dass ich mir
vorstellen kann, dass es klappt Vielleicht sogar auch einfach ein
über-gestülptes Stück Leerrohr selbst.
Wenn es die Mauersteine sind, die ich Deiner Beschreibung nach vor Augen habe, dann reicht ein dreiviertel-Zoll Rohr (27 mm außen) und ein Fäustel. Einfach durchklopfen. Ev. geht sogar ein guter Besenstiel, diese modern-energiesparend und nur halbherzig gebrannten Lochziegel sind tatsächlich recht fragil.
Gibt halt keine kreisrunde Bohrung dann, läßt sich mit einer Kelle Mörtel wieder hübsch machen. Und Putz kommt ja eh noch drauf.
Ich habe einen 30mm-Vierschneider mit SDS-Plus, der hat 1993 über 200 DM
gekostet.
Glaub ich gerne, mit vier Schneiden bohrt sich's angenehmer. Mit 16 mm stoßen SDS-Maschinen in bewehrtem Beton aber schon an Grenzen, daher sind Bohrer über 20 mm eher selten.
Oben im Bild der Unterbau einer Anlage der DB, vor dem betonieren, aktuelles Bauvorhaben. Den Gleisbauer hat's noch schlimmer erwischt, der muß ca 2000 (sic) 36er Bohrungen setzen. Geht nur noch mit Kernbohrgerät.
Richtig, war auch ganz erstaunt als ich letztes Jahr in Holland "Urlaub" in einer Werft verbracht habe. Vom Akkuschrauber über Rüttelplatten bis zum Schraubenverdichter einfach ALLES.
Ich habe einen 30mm-Vierschneider mit SDS-Plus, der hat 1993 über 200 DM
gekostet.
Glaub ich gerne, mit vier Schneiden bohrt sich's angenehmer. Mit 16 mm
stoßen SDS-Maschinen in bewehrtem Beton aber schon an Grenzen, daher
sind Bohrer über 20 mm eher selten.
25mm-SDS-Bohrer mit 60cm Länge gibt es 1x im Quartal bei NORMA
im 3er SET für ca. 15€.
Reicht für sporadische Heimwerker-Bohrarbeiten vollkommen aus.
An der Bohrmaschine sollte allerdings ein Netzstecker dran sein.
Das Loch ist doch schon da, nur zu klein. Im schlimmsten Fall kann man also auch mit einem halb so langen Bohrer einmal von der einen und einmal von der anderen Seite bohren.
In den meisten SDS Plus Maschinen ist im Koffer ein Bohrer und ein Meißel. Im schlimmsten Fall nimmt man im vorhandenen Loch den Meißel als Bohrer. Funktioniert auch.
Und bei 42,5er T9 Ziegel ohne Füllung, reicht es ggf. sogar mit dem offenbar vorhandenen 15er Bohrer ein wenig "rumzurühren" ...
Das Loch ist doch schon da, nur zu klein. Im schlimmsten Fall kann man
also auch mit einem halb so langen Bohrer einmal von der einen und
einmal von der anderen Seite bohren.
Es gibt auch dickere Wände - natürlich nicht in deiner Papphütte ... ...
Das Loch ist doch schon da, nur zu klein. Im schlimmsten Fall kann man
also auch mit einem halb so langen Bohrer einmal von der einen und
einmal von der anderen Seite bohren.
Die Erfahrung zeigt, dass sich gerade in brüchigen Wänden
die zwei entgegengesetzten Teilbohrungen nie richtig treffen.
Es entsteht in der Mitte der Wand dann ein Versatz,
der später beim Durchfädeln der Kabel oder Rohre viel Freude machen wird.
Flöte mittlerweile mit den Schlauchschellen
ein schönes Loch bohren konnte...
Ne, Flöte hatte Glück und hatte einen 20er Bohrer. Paar mal links nachgerieben paarmal rechts, paarmal oben und unten, paar mal gestochert und schwupps ging das Rohr stramm durch. Sauberes Loch, alles top.
Ein 25er SDS Bohrer ist aber eher selten, in der Größe hat man meist
SDS-MAX-Aufnahme. Die Maschinen hierzu sind aber nichts für ungeübte
Laien, endet idR mit eingegipster Hand. Übermut tut selten gut...
Das letzt mal das ich mit dem SDS 25mm Bohrer für 15€ / Satz beim Kunden stand endete recht peinlich. Nach 15 Minuten im Stahlbeton brach hinten der SDS Teil ab. Der vierschneidige Bohrer hat dann 65€ gekostet und die Arbeit in weniger als einem fünftel der Zeit erledigt. Für mehr gibt es jetzt auch eine Hikoki SDS Max.
Das letzt mal das ich mit dem SDS 25mm Bohrer für 15€ / Satz beim Kunden
stand endete recht peinlich. Nach 15 Minuten im Stahlbeton brach hinten
der SDS Teil ab.
Der größte SDS plus Bohrer den ich habe ist 16mm.
Ab 18mm nur noch SDS max.
Man nimmt ja auch kein 300g Hammer wenn man einen Pfahl einschlagen will.
Für jeden Zweck das richtige Werkzeug.
Wobei das bei Flöte ja ein bisschen anders lag. Da gings explizit darum in weichem Mauerwerk von 15 auf 25mm aufzu"reiben" und zwar ohne dafür einen halben Tag zu verlieren mit dem was auf der Baustelle da ist.