Suche IC SN74141 in Dil 10 Stk.

#8083713
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Walter schrieb:

Danke, aber mit den Preisen ist es weit gefehlt. $ 29,-- ist ja Wucher !

Du bist zu arm.

Wer 60 Jahre lang ein IC aufhebt, bloss damit du verspätet zugreifen kannst, verdient doch eine Belohnung.

Zumal der Chip 1974 8 DM kostete, die Röhre 20, macht heute inflationskorrigiert 13,4€ und 32,8€.

Man setzt eben 10 Transistoren wie BF420 oder MMBTA42 ein.

#8083753
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Moin,

Ein Freund von mir baute sich vor ein paar Jahren eine Nixie Uhr nach meinem Design. Er bestellte 74141 Typen aus der Ukraine oder Russland hergestellt und sie funktioniert schon jahrelang mit IN-16 Anzeigeröhren ohne Probleme. Der Preis der 74141er war fair. Ich würde persönlich qualitätsmässig eigentlich keine Bedenken haben.

Wenn man SPI (uC) verwendet, kann man auch die 50V (Open Drain) TPIC6B595 zur Nixie Ansteuerung direkt verwenden und reduziert beträchtlich den Uhren-Stromverbrauch.

Gerhard

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#8083809
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Also eine ganze Stange kann ich nicht anbieten, aber vier Stück habe ich in meiner TTL-Schublade gefunden.
Wie und wann die zu mir gekommen sind weiß ich nicht mehr. Sind auf jeden Fall Original e und ziemlich alt (DC 7530). Keine Ahnung, ob die noch funktionieren. Die PINs hab ich wohl mal mit dem Glasfaserstift vom Oxyd befreit.

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#8084021
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Habe Testschaltung aufgebaut. Habe noch die alte Prüfstückplatine mit dem 10 MHz Frequenznormal drauf. Mit Dezimalzählern 74LS90. Damit steuere ich den gewünschten zum Verkauf stehenden FLL 101 alias SN 74141 an. Habe dann ein 4,056 Quarz genommen, weil es sonst zu schnell läuft. Die Ausgänge werden gegen GND gezogen. Die LEDs haben dann gemeinsame Anode mit 1,5 bzw. 1 kOhm Widerständen. Kann hinterher keiner sagen, ich hätte Schrott zum Kauf angeboten.

ciao
gustav

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Beitrag #8084026 wurde vom Autor gelöscht.
#8084110
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Karl B. schrieb:

Die "russischen" ICs sind für 9V und nicht 5V TTL-VCC. Eventuell wichtig. ciao gustav

Quatsch! Sowohl die 155-Serie (entspricht 74xx) als auch die 133-Serie (entspricht 54xx) sind ausschliesslich für 5V! Du verwechselst da vermutlich etwas, nämlich die Serien 176 und 561, beide entsprechen funktional den 4xxx, wobei die 176-Serie aber tatsächlich nur 9V verträgt.

#8084166
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Karl B. schrieb:

Die "russischen" ICs sind für 9V und nicht 5V TTL-VCC.

Da verwechselst du was. Ess gab eine CMOS Serie bei den Russen, die war für 9V und CMOS-A (ungepuffert). Wenn ich mich recht erinnere, war das die K176. Da gab es aber keinen Glimmröhrendecoder von. Bei TTL K155 sind es die gewohnten 5V. Ich habe in den 80ern selber mit dem K155 ID1, wie oben gezeigt, allerdings in der Plastikausführung, Mit Z570M Röhren eine Digitaluhr gebaut.

Beitrag #8084169 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8084205
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Manfred P. schrieb:

T. K. schrieb:

4€ pro Stück zzgl. Versand

.. empfinde ich als unverschämte Spekulation, Du hast die wahrscheinlich für Null abgegriffen.

Das nennt ich jetzt mal unverschämte Behauptung deinerseits. Mal davon abgesehen, dass dies völlig irrelevant ist, was T.K. dafür bezahlt oder eingetauscht hat.


Es hätte oben KM133ID1 heissen sollen. Das ist die russische "SMD"-Variante.

#8084226
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Es ist übrigens nicht auszuschließen, dass nach all den Jahren, die ICs Fehlfunktionen aufweisen können. Man muss sie unter realen Bedingungen testen, um sicher zu sein. Man kann sich zwar auch was basteln, aber ohne zusätzliches Equipment wie ein kleines HV-NT geht es halt auch nicht. Wer sich für Nixies interessiert, der kennt sicher den Pro Nixie Tester mit folgendem Aufsatz:

https://nixietester.com/product/nixie-socket-no-16/

Lohnt sich natürlich nicht für denjenigen, der lediglich 10 Bausteine sucht. Aber jener welcher möchte bestimmt gern, dass die 10 Bausteine auch alle funktionieren. Jetzt darf er sich nochmal die Frage stellen, ob 4€ für einen getesteten Baustein zuviel sind...

#8084349
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Habe in der "Tiefe der Vogesen" noch ein Nixie-Röhren-Uhr-Schaltbild gefunden. Die Idee mit den Mosfets wäre eine Überlegung wert. Man könnte jeden beliebigen BCD-zu-1-aus-10-Decoder verwenden (z.B. SN7445) und Mosfets dahinterschalten.

ciao
gustav

P.S.: Die Sache mit dem direkten Anschluss an 230V für die "Röhrenspannung" sollte jedem klar sein. Da gehört noch ein Trenntrafo rein.

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#8084354
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Zur Klärung: die sowjetischen IC-Serien bestanden nur aus Nummern, die Buchstaben davor geben Auskunft über das Gehäuse Б - Bare Dies К,КР - Kunststoffgehäuse КМ - Kerkamikgehäuse (металлокерамика), meist braun, rosa КC - Keramikgehäuse (стеклокерамика), meist weiss КФ - SMD-Gehäuse nach westlichem Vorbild Vorgestelltes «Э» - Exportversion mit Zoll-Pinabstand statt mm Fehlende Buchstaben - Militärversion

Zusätzlich bei Militärversionen ein Rohmbus auf dem Gehäuse, manchmal noch mit Nummer 3,5,7 oder 9 mit steigenden Anforderungen. Buchstaben „ОС“ und „OCM“ entsprechen den Zahlen 7 und 9, wobei 9 auch eine gewisse Strahlungsresistenz beinhaltet. Die Regeln für diese Buchstaben wurden aber nicht zu 100% konsequent angewendet. Es gibt u.a. wie auf dem Foto oben Plastik 155er ICs mit Mil-Spezifikation, obwohl das Gehäuse die Anforderungen eigentlich nicht zulässt.

Bei ICs, die in sozialistische Bruderländer exportiert wurden, fehlt immer das Herstellerlogo und das „КР“ wurde anscheinend nie verwendet, sondern nur К für Kunststoffgehäuse.

#8084883
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Interessant, der Versuch mit den billigst noch zu kaufenden SN7445 war auch erfolgreich. Es gibt nur einen Fallstrick: der 7441 und der 74141 haben ein anderes Layout. Direkt pinkompatibel sind diese ICs also nicht. Der Versuch mit dem IRFU420 steht noch aus. Eigentlich braucht der UG 10 V zum sicheren Durchschalten. Da aber der Strom pro Röhrensegment demgegenüber seiner Fähigkeit sehr klein ist, (5-7 mA) geht der Mosfet wohl bei TTL-Pegel nicht kaputt. Wie gesagt, ich teste es noch. Pinout von SN7445:

16 15 14 13 12 11 10 9
Vcc A B C D 9 8 7

1 2 3 4 5 6 7 8
0 1 2 3 4 5 6 GND

ciao
gustav

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#8086148
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Der Test zeigt, dass das Ausgangssignal des SN7551N invertiert werden muss. Die Schaltung sieht dann wie im Bild aus. Da momentan keine ZM1000 o.ä. zur Verfügung steht, wurde eine Glimmlampe ohne eingebauten Vorwiderstand verwendet. Und nur Segment für Ziffer 9 aufgebaut. Die Erzeugung der Anodenspannug erfolgt über zwei Trafos, deren Sekundärseiten verbunden werden. Der eine Trafo hat da verschiedene Anzapfungen. Somit kann ich die Anodenspannung optimal anpassen. Gleichzeitig ist damit eine galvanische Trennung vom Lichtnetz gegeben. Viel Spaß!

ciao
gustav

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#8086158
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In den DDR-Industrieschaltungen (Zähler, DMM, etc.) wurden teils „normale“ 1 aus 10 Dekoder (tchechen MH7442) verwendet und die Nixies knapp unter Brennspannung „gehalten“. Der Schalttransistor (SS209? lange her) zog dann den Rest gegen GND. Leider habe ich gerade keinen sshaltungsauszug zur Hand, da ich die dämlichen Typenbezeichnungen der Geräte gerade nicht auswendig weis. Waren ja meist einfach die Projektnummern aus der Entwicklung auf den Geräten drauf. Kann aber gern mal schnell nachsehen. Hab ich ja hier - wenn auch im Keller. Will ja niemand mehr benutzen.

Keller ist zu weit. Hier: so ein Teil meine ich: https://www.ostron.de/Frequenzmesser/Frequenzzaehler-S-2201-000-RFT-S-2201-500.html

Mit der typbezeichnung sucht es sich leichter. Vielleicht findet man hier Anregungen und ich hoffe, mein Gedächtnis hat mir keinen Streich gespielt. Schaltplan: http://bee.mif.pg.gda.pl/ciasteczkowypotwor/RFT/Universalzaehlersystem_S-2201/Zaehler_S-2201_010_Ba.pdf

Nee - waren auch к155ид1 drin. Dan war‘s in diesem Multimeter. So sorry. Aber vielleicht braucht jemand die Schaltung vom Zähler …

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#8086220
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Der Mosfet bekommt noch seinen Gate-Widerstand.

ciao
gustav

P.S.: Hatten früher den Digitalzähler nach System "Diplomingenieur Klehmann" aufgebaut. Prinzipiell Timer, Torschaltung, Latch, Nixie-Röhrendecodertreibertreiber. Dafür gab es extra ein 19"-Gehäuse und vorgefertigte Platineneinschübe zu kaufen, die nur noch "vom Bastler" bestückt werden mussten. Alles "Standard"-TTL, nicht "Low-Power-Schottky". Ähm, gab es vom 74141 überhaupt eine LS-Version? Leider irgendwann bei einem Umzug abhanden gekommen. Hätte man heute gut verscherbeln können.

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#8086263
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Michael B. schrieb:

Irre, wie viel Aufwand man treiben kann.

"Man kann zwar dumm sein, muss sich nur zu helfen wissen", lautet eine alte Bauernregel. Sind Bauteile nur noch gegen exorbitante Preise zu beschaffen oder gibt es sie überhaupt nicht mehr, wird eben das Bastlerhirn eingeschaltet und nach einer anderen Lösung gesucht. Und die scheint ja auch zu funktionieren, wobei ich zunächst wegen der Ansteuerung mit MOSFET so meine Bedenken hatte. Zumal, da ja nicht der erforderliche 10V-Gate-Pegel erreicht wird. Aber mit TTL-Pegel geht es bei dem geringen Strom auch und ohne, dass der IRFU420 kochend heiß wird. QED.

Walter schrieb:

Heißt das wirklich SN 7551 in deiner Schaltung ?? lg

Ja, lieber Walter, Du hast richtig gelesen, es ist der SN7551N. Dieses IC ist noch sehr preiswert im Handel zu haben und wurde mir innerhalb von 2 Werktagen geliefert.

BTW: Hatte solche Schaltungen früher schon einmal zusammengeschustert. (Siehe Bild. Immerhin zum Teil schon Widerstands-Arrays.) Allerdings war dies der Unkenntnis über die tatsächliche Funktion der N-MOS-ICs geschuldet. Es ging damals tatsächlich wesentlich einfacher. (Aber mein Russisch geht nicht über здравствуйте hinaus. Dablas in Russisch verstehe ich nicht. Und Google Übersetzer brachte damals für die Fachbegriffe nur "Lachnummern".)
/BTW

In diesem Flle hier investiert man etwas mehr und kauft die noch verfügbaren teuren ICs von irgendwoher gegen unverschämt hohes Auslandsporto, oder überlegt sich etwas "Selbstgebasteltes". Der Phantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt.

ciao
gustav

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#8086273
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Axel R. schrieb:

...die Nixies knapp unter Brennspannung „gehalten“. Der Schalttransistor (SS209? lange her) zog dann den Rest gegen GND. Leider habe ich gerade keinen schaltungsauszug zur Hand...

Da kann ich aushelfen, s.u.

Wobei diese Schaltung nebenbei auch gleich noch die Decodierung übernimmt. Allerdings muß der verwendete Zähler dazu zusätzlich noch invertierte BCD Zählsignale zur Verfügung stellen. Diese müsste man also mit 4 zusätzlichen Transistoren erzeugen.

Sind aber gegenüber "Nixie_Adapter_.jpg" immer noch 6 Transistoren weniger, je Anzeigestelle. Und 74141 oder 7442 werden überhaupt nicht mehr benötigt. Absolut zukunftssicher! ;-)

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#8086352
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Moin,

Der MPS42 oder ZTX457 wäre auch ein Kandidat: https://www.diodes.com/datasheet/download/MPSA42%28Z%29+%28Not+Recommended%29.pdf

Wie schon erwähnt würde serielle Ansteuerung via TPIC6A595 mehr Sinn haben, wenn ein uC erlaubt ist. Der kann die Nixies direkt ansteuern. Die Verdrahtung vereinfacht sich beträchtlich. SPI ist ja sehr einfach und mit 8MBit beim AVR auch sehr schnell. Nur die Bitorganisation wird wegen der 8-bit etwas komplizierter und man muss die fehlenden Nummern dann getrennt programmieren. Aber bei den Zehnerstellen hat man ja extra Ausgänge.

https://download.mikroe.com/documents/datasheets/TPIC6A595_datasheet.pdf

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#8086361
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Falls es in diesen Zusammenhang interessiert:

Noch ein Bemerk bezüglich der DS3231 Module. Die gezeigte Uhr von mir läuft nun schon seit einigen Jahren ohne Nachstellung. Ich habe gestern die Anzeige verglichen. In fünf Jahren Dauerbetrieb ist momentan die Abweichung +90s. Nicht zu schlecht. Meine Uhr hat automatische Sommerszeitumstellung in SW und berechnet im 32-bit Unix Format. Der DS3231 ist deshalb auf UTC eingestellt. Die Zeitzone muß natürlich geographisch gerecht umgestellt werden.

Beitrag "Re: Zeigt her eure Kunstwerke (2020)"

Ich habe übrigens noch ein paar IN-16 Leiterplatten übrig. Die Gerber Daten kann ich auch zur Verfügung stellen und JLC wäre wahrscheinlich billiger als Versand aus Kanada.

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#8086363
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H. H. schrieb:

DCF77?

Hatte doch extra geschrieben:

Auf "Neuere Beiträge" klicken.

Dann findest Du den Beitrag über Siebensegmentdecoder, diskret aufgebaut.

H. H. schrieb:

Der Transistor wäre BF259. (UCE max. 300V)

War als Äquivalent des oben erwähnten Transistors SS..., an dessen genaue Bezeichnung man sich nicht mehr erinnern konnte, gedacht. Und der BF529 ist noch lieferbar.

Würde aber heute lieber den MPSA42 oder ...44 vorschlagen.

ciao
gustav

#8086378
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H. H. schrieb:

Gerhard O. schrieb:

16 Ausgänge: 0-5 und 0-9, sind 16.

Du hast wohl einen andere Schaltung im Auge. Ich bezog mich auf: https://www.mikrocontroller.net/attachment/703084/decoder_rfe1970H5S164.jpg

Ich muß wohl auf dem Schlauch stehen - momentan blicke ich nicht durch.

Die Schaltung im Link verwendet ja HV BJTs. Deren Ansteuerung mit den getrennten Emittern und Dioden ist Teil der BCD Dekodierung - alles klar. Aber wie da der SN75468 in das Rätsel passen soll, entzieht sich mir momentan.

#8086397
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H. H. schrieb:

Gerhard O. schrieb:

Aber wie da der SN75468 in das Rätsel passen soll, entzieht sich mir momentan.

Einer für T1,T3,T5,..., und ein weiterer für T2,T4,T6...

Verstehe. Ich dachte eigentlich auch momentan an diese Möglichkeit.

Wie so oft führt mehr als ein Weg nach Rom.

Für mich wäre bei einem neuen Uhren-Design zwei TPICs die Wahl für eine Doppeldekade. Insgesamt die Lösung mit der niedrigsten Komponenten Anzahl wenn man vom Multiplexbetrieb einmal absieht.

#8086572
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Hatte ich erwähnt, dass man unter Umständen keine Hochvolt-Transistoren braucht? Man klemmt/zieht die Kathoden bis knapp unter die Brennspannung und schaltet nur die „Restspannung“ mit vorhandenen BC5xx. Muss man aber nicht. Heute (wie zu DDR-Zeiten) gibts ja alles für Westgeld/Euros. Im Post von Max M. Beitrag "Re: Suche IC SN74141 in Dil 10 Stk." Ist das, im angehängten Plan, doch gut zu sehen. Man muss das ja nicht mit den Transistoren dekodieren, wenn einem das zu diskret erscheint. Mir ging es in erster Linie um das ansteuern der Nixies und die doch recht hohe anodenspannung. Der nächste kommt mit GaN Transistoren? Kann man bestimmt auch machen.

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#8086589
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Karl B. schrieb:

Rätsele gerade, wie man Nixieröhren multiplext

Tunlichst gar nicht, weil der Strom nicht gesteigert werden sollte, sonst altern sie rapide, und bei gleichem Strom aber nur 1/4 der Zeit an erscheinen sie auch nur 1/4 so hell, und das bei sowieso nicht besonders lichtstarken Anzeigen.

1/4 der Zeit der 4-fachen Strom ruiniert die teuren Rohren rapide.

So ein TPIC6B595 ist nun wirklich nicht zu toppen.

(Firma: www.wolfgangrobel.de) #8086602
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Michael B. schrieb:

Karl B. schrieb:

Rätsele gerade, wie man Nixieröhren multiplext

Tunlichst gar nicht, weil der Strom nicht gesteigert werden sollte, sonst altern sie rapide

Sag das mal den Millionen an Rechenmaschinen mit Nixie-Anzeigen aus den 60/70ern. Die wissen das nämlich nicht. Es gibt Nixies, die vertragen Multiplexing und es gibt welche, die tun dies nicht. Entsprechende Hinweise sollten in den Datenblättern stehen.

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