Hallo,
ich habe vor geraumer Zeit die Akkus von mehreren Zahnbürsten durch
Eneloop Akkus ausgetauscht, da die Laufzeit nicht mehr zufriedenstellend
war.
Im Internet schreiben viele Leute, dass die Akkulaufzeit nach Wechsel 14
Tage oder noch länger beträgt. Dies ist bei mir leider nicht der Fall.
Z.B. in den drei Oral B 1000 Zahnbürsten beträgt die Laufzeit mit den
neuen Eneloop Akkus 6-7 Tage. Ist zwar länger als vor dem Austausch,
aber ich hatte mir nach den Berichten im Internet natürlich mehr
erhofft. Hatte die Zahbürsten beim Austausch angepasst, so dass ein
großer AA-Akku reinpasst.
Habe mal Ladeleistung / Ladestrom gemessen:
- 0,6 W
- 15 mA
Laut https://www.akkuladezeit.de/index.php würde es 164 Stunden und 40
Minuten dauern, bis der Akku voll ist. Tatsächlich beträgt die Ladedauer
aber nur ca. 1,5 Tage mit zwischenzeitlicher Nutzung.
Was mich nun brennend interessiert:
Warum haben andere Leute kein Problem damit und Laufzeiten von 2-3
Wochen?
Und warum wird der Akku (scheinbar) nicht voll geladen?
Bei einer Oral B Pulsonic Slim verhält es sich ähnlich. Akku durch den
Eneloop AAA ersetzt und Laufzeit nur ne knappe Woche...
Also wo liegt der Hase im Pfeffer?
Marc S. schrieb:> Und warum wird der Akku (scheinbar) nicht voll geladen?
naja, es gibt drei Möglichkeiten:
- deine Ladeschaltung ist defekt/ schaltet bei zu niedriger Spannung ab
- Der Akku wird eben doch voll geladen, ist aber nicht so gut wie du
denkst
- die Zahnbürste braucht zu viel Spannung, der Akku wird also nicht
vollständig entladen
testen kannst du dass indem du mal die Spannung am "geladenen" und
entladenen Akku misst. dann schau ins Datenblatt und vergleich mit
Lade/Entladeschlussspannung bzw. vergelich die entnommene Kapazität mit
der Angegebenen.
Wenn du es einfacher haben willst, falls die Akkus auf ca. 1.5V geladen
werden sind die schlechter als du denkst, wenn nicht ist die Zahnbürste
hin.
Marc S. schrieb:> durch Eneloop Akkus ausgetauscht
echte Eneloop oder "Eneloop" vom Chinesen für 1€ 10 Stück? Amazon und
Ebay sind auch nicht immer vertrauenswürdige Quellen.
Marc S. schrieb:> ich habe vor geraumer Zeit die Akkus von mehreren Zahnbürsten durch> Eneloop Akkus ausgetauscht
Wieso Eneloops? Willst du dir nur in mehrmonatlichem Rhythmus die Zähne
putzen?
Die Dinger haben eine geringere Kapazität, als normale NiMH.
Die Ladeelektronik der Zahnbürste wird den eneloop-Akku einerseits nicht
voll laden, und andererseits recht bald zerstören, da der nicht für
besonders viele Ladezyklen ausgelegt ist, die primitive Ladeschaltung
der Zahnbürste darauf aber keine Rücksicht nimmt.
Natürlich wird nicht jede die gleiche haben, aber was ich bislang
gesehen habe, war eine Art Dauerbestromung (mit relativ geringem Strom).
Man braucht also dauerladefeste Akkus.
Die gibt es mittlerweile auch aus der Eneloop-Fraktion, deutlich
erkennbar an der geringeren Kapazität und der deutlich höheren
Zyklenzahl.
Als Low-Cost-Variante gibt es die Dinger auch bei Ikea - "Ladda" in
braun (die weißen sind die "normalen").
Rufus Τ. F. schrieb:> Natürlich wird nicht jede die gleiche haben, aber was ich bislang> gesehen habe, war eine Art Dauerbestromung (mit relativ geringem Strom).> Man braucht also dauerladefeste Akkus.
Wozu denn dieses?
Wir nutzen zwar Phillips Sonicare, das spielt aber keine Rolle. Die
Zahnbürste kommt erst auf die Ladeplattform, wenn sie sich meldet. Das
ist im Schnitt alle 2-3 Wochen der Fall. Somit kommt man auf gemütliche
20 Ladezyklen pro Jahr. Dauerhaftes Laden können imho nur Blei Batterien
wirklich Schadlos vertragen.
Erstmal Danke für die rege Beteiligung!
K. S. schrieb:> naja, es gibt drei Möglichkeiten:> - deine Ladeschaltung ist defekt/ schaltet bei zu niedriger Spannung ab
Meinst du mit Ladeschaltung das Ladegerät selbst oder die Ladeelektronik
in der Zahnbürste? Falls ersteres könnte ich es demnächst mal mit einem
anderen Ladegerät testen. Müsste noch irgendwo eins haben.
K. S. schrieb:> - Der Akku wird eben doch voll geladen, ist aber nicht so gut wie du> denkst
Da das Problem bei allen getauschten Zahnbürsten und auch bei meinem
Rasierer besteht und auch weil die Eneloops ja das Maß der Dinge im
Bereich Ni-Mh-Akkus zu sein scheinen, würde ich das mal ausschließen.
Habe auch normale Eneloop Akkus ohne Lötfahnen zuhause im Einsatz (z.B.
in meiner Fahrradlampe - längere Laufzeit als mit Batterien und deutlich
helleres Licht) und bin damit äußerst zufrieden.
K. S. schrieb:> - die Zahnbürste braucht zu viel Spannung, der Akku wird also nicht> vollständig entladen
Würde ich jetzt tendenziell auch ausschließen, da die Zahnbürste schon
deutlich langsamer rotiert als im frisch geladenen Zustand, wenn die
rote LED zu blinken beginnt. Also sie scheint dann tatsächlich leer zu
sein.
Testen kann ich das momentan nicht, da die Akkus ja fest verbaut sind.
Außerdem müsste ich sie ja im Lastzustand messen, oder? Habe zwar ein
Multimeter, aber ohne angelegte Spannung bringt das ja nix, oder?
K. S. schrieb:>echte Eneloop oder "Eneloop" vom Chinesen für 1€ 10 Stück? Amazon und Ebay sind
auch nicht immer vertrauenswürdige Quellen.
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich die Akkus für die Oral B 1000
Bürsten bei Conrad und den Akku für die Pulsonic Slim (Z-Lötfahne:
HR-4UTGA; gab es bei Conrad nicht) bei Amazon gekauft.
Uhu U. schrieb:> Wieso Eneloops? Willst du dir nur in mehrmonatlichem Rhythmus die Zähne> putzen?> Die Dinger haben eine geringere Kapazität, als normale NiMH.
Wie kommst du darauf?
Der originale Akku aus den Oral B 1000 war ein 4/5 AA "FDK 143TV" (keine
Kapazität angegeben). Dieser wurde durch einen Eneloop AA (1900 mAh)
ersetzt und sollte allein bauformbedingt schon eine höhere Kapazität
haben.
Der originale Akku aus der Pulsonic Slim ist mit 700 mAh beziffert,
während der Eneloop eine Nennkapazität von 750 mAh hat.
Rufus Τ. F. schrieb:> Natürlich wird nicht jede die gleiche haben, aber was ich bislang> gesehen habe, war eine Art Dauerbestromung (mit relativ geringem Strom).> Man braucht also dauerladefeste Akkus.
Leuchtet mir nicht ein.
Habe mal gemessen, dass sich die Leistung beim laden reduziert, wenn die
grüne LED der Zahnbürste aufhört zu blinken und somit vermeintlich voll
ist. Kann ich demnächst nochmal messen, aber die Ladeleistung liegt dann
glaub ich bei ca. 0,1 W während sie beim Ladevorgang bei 0,6 W liegt.
Also die Akkus sind mittlerweile seit ca. 2 Jahren getauscht und was ich
ihnen zumindest zugute halten muss ist, dass die Laufzeit gefühlt noch
genauso lange ist wie direkt nach dem Austausch. Allerdings hatte ich
mir wie gesagt eher Laufzeiten von 2-3 Wochen anstatt 1 Woche erhofft.
Hat noch jemand eine Idee?
Bringt es evtl. was, wenn ich demnächst noch ein paar Details zum
Ladevorgang im Strommessgerät nachreiche? Leistung, Strom, tatsächliche
Ladedauer?
Kann es sein, dass die Akkus beim löten zu heiß geworden sind und das
Problem daher rührt?
Marc S. schrieb:> Kann es sein, dass die Akkus beim löten zu heiß geworden sind und das> Problem daher rührt?
absolut, erst Recht wenn der Akku keine angeschweisste Lötfahne hat.
Marc S. schrieb:> Und warum wird der Akku (scheinbar) nicht voll geladen?
Timerladung?
Joachim B. schrieb:> absolut, erst Recht wenn der Akku keine angeschweisste Lötfahne hat.
hatte welche mit Lötfahnen gekauft.
Bin allerdings kein Lötprofi und die Zahnbürsten waren meine ersten
Lötprojekte, dennoch meine ich das eigtl. ganz ordentlich hinbekommen zu
haben.
Joachim B. schrieb:> Timerladung?
Kann ich ausschließen, da ich es damals auch mal ausprobiert hatte, die
Zahnbürse nach dem voll laden kurz anzumachen und neu zu laden. Hat dann
allerdings nur n paar Minuten (nach)geladen.
Marc S. schrieb:> Im Internet schreiben viele Leute,
Ja, aber eben auch extrem viel Esoterik, besonders, wenn es um "beste"
Loesung geht.
Marc S. schrieb:> Z.B. in den drei Oral B 1000 Zahnbürsten beträgt die Laufzeit mit den> neuen Eneloop Akkus 6-7 Tage. Ist zwar länger als vor dem Austausch,> aber ich hatte mir nach den Berichten im Internet natürlich mehr> erhofftMarc S. schrieb:> Warum haben andere Leute kein Problem damit und Laufzeiten von 2-3> Wochen?
Kann es einfach sein, dass bei Euch die Dinger jeden Tag 20 Minuten
laufen, wenn es bei anderen nur 10 Minuten/Tag sind?
Marc S. schrieb:> und auch weil die Eneloops ja das Maß der Dinge im> Bereich Ni-Mh-Akkus zu sein scheinen,
Woraus schlussfolgerst Du das?
Marc S. schrieb:> Kann ich demnächst nochmal messen, aber die Ladeleistung liegt dann> glaub ich bei ca. 0,1 W während sie beim Ladevorgang bei 0,6 W liegt
Wie hast Du das gemessen? Lass mich raten: mit einen Leistungsmesser vor
dem Schaltnetzteil - da ist Raten aber auch nicht wesentlich ungenauer.
Fazit: Ich glaube, Du hast ich von der massiven Werbung blenden lassen
und ungeeignete Akkus fuer den Zweck gekauft.
Matthias
meine Akku Solarleuchten hatten AA mit 680mAh, das war zu knapp, also
Eneloop 2000mAh eingebaut nur die Laufzeit hat sich nicht verdreifacht,
ich denke die werden mit der kleinen Solarzelle nie voll.
Marc S. schrieb:> Da das Problem bei allen getauschten Zahnbürsten und auch bei meinem> Rasierer besteht und auch weil die Eneloops ja das Maß der Dinge im> Bereich Ni-Mh-Akkus zu sein scheinen, würde ich das mal ausschließen.
Wie kommst du denn darauf?
Eneloops haben eine geringe Selbstentladung und sind gut für Geräte, die
nur sporadisch benutzt werden - eine elektrische Zahnbürste ist das aber
gerade nicht, zumindest wenn man seine Zähne noch ein paar Jahre
braucht…
> Uhu U. schrieb:>> Die Dinger haben eine geringere Kapazität, als normale NiMH.> Wie kommst du darauf?
Durch Vergleich mit normalen NiMH-Akkus: höherer Innenwiderstand und
deutlich weniger Kapazität bei gleicher Größe.
> Der originale Akku aus der Pulsonic Slim ist mit 700 mAh beziffert,> während der Eneloop eine Nennkapazität von 750 mAh hat.
Auf diese Daten kann man meiner Erfahrung nicht all zu viel geben, die
Händler schummeln und die Exemplarstreuung ist auch nicht gerade gering.
Es kann durchaus sein, dass der 750er eher schlapp macht, als der 700er…
Uhu U. schrieb:> Eneloops haben eine geringe Selbstentladung und sind gut für Geräte, die> nur sporadisch benutzt werden
ja, nutzbar gut in Fernbedienungen, aber auch im Blitz mit schnellen
hohen Entladeströme.
Der Vorteil ist ja grad das man sie auch nach einem halben Jahr im Blitz
noch nutzen kann ohne vorher aufzuladen.
Joachim B. schrieb:> Der Vorteil ist ja grad das man sie auch nach einem halben Jahr im Blitz> noch nutzen kann ohne vorher aufzuladen.
Gewiss, aber das ist nicht das Nutzungsprofil einer elektrischen
Zahnbürste - und übrigens auch nicht eines DECT-Mobilteils.
Beide sind konzeptionell dafür vorgesehen, 99.95% der Zeit in ihrer
jeweiligen Ladeschale/station zu stecken.
Christian B. schrieb:> Dauerhaftes Laden können imho nur Blei Batterien wirklich> Schadlos vertragen.
NickelEisen und Nickelcadmiumakkus hatten da bei entsprechend
niedrigen Ladeströmen auch keine Probleme mit.
Rufus Τ. F. schrieb:> Beide sind konzeptionell dafür vorgesehen, 99.95% der Zeit in ihrer> jeweiligen Ladeschale/station zu stecken.
Letzteres sollte man nicht machen, wenn der Akku lange leben soll.
Vollständige Lade- und Entladezyklen mag der lieber.
Uhu U. schrieb:> Letzteres sollte man nicht machen, wenn der Akku lange leben soll.
Nun sind die Geräte aber so konstruiert, wie sie konstruiert sind, und
wenn darin zyklenfeste Akkus verwendet werden, funktioniert die Lösung
auch ausreichend lange - deutlich länger jedenfalls als die
Gewährleistungsfrist.
Meine erste Braun-Zahnbürste wurde so alt, daß das Gehäuse anfing zu
verrotten, der Akku aber funktionierte noch bestens. Ich hab' das Ding
dann zu einem elektrischen Milchaufschäumer umgebaut, und der Akku
machte es weitere fünf Jahre lang.
In meinen volljährigen DECT-Telephon habe ich irgendwann die
ausgelutschten Werksakkus durch einen eneloop-Nachbau ersetzt, der dann
nicht ansatzweise so lange hielt wie die ollen minderkapazititven
Werksakkus. Seit dem sind wieder zyklenfeste Akkus drin, und die haben
schon wieder etliche Jahre auf dem Buckel. Das nächste, was an dem Gerät
kaputtgehen wird, ist die verfluchte Gummitastatur, was wegen des nur
mit Brechhämmern zu öffnenden Gehäuses vermutlich das Ende des Geräts
sein wird.
Rufus Τ. F. schrieb:> Nun sind die Geräte aber so konstruiert, wie sie konstruiert sind, und> wenn darin zyklenfeste Akkus verwendet werden, funktioniert die Lösung> auch ausreichend lange - deutlich länger jedenfalls als die> Gewährleistungsfrist.
Beim DECT Mobilteil stimme ich dir noch zu, da man selten weiß, wann man
angerufen wird und wie lange das dauert. Bei der Zahnbürste aber nicht.
Da weiß man recht genau wie oft man sie benötigt und kann sie deshalb
auch einige Tage außerhalb der Ladestation lagern. Das tut der nicht
weh. Ähnliches gilt für elektrische Rasierer.
Rufus Τ. F. schrieb:> In meinen volljährigen DECT-Telephon habe ich irgendwann die> ausgelutschten Werksakkus durch einen eneloop-Nachbau ersetzt, der dann> nicht ansatzweise so lange hielt wie die ollen minderkapazititven> Werksakkus.
hmmm, bei meinem Panasonic DECT halten die eneloop aber schon länger, OK
die 8 Jahre sind noch nicht um, solange hielten die panasonic Akkus
original im DECT.
Christian B. schrieb:> Da weiß man recht genau wie oft man sie benötigt und kann sie deshalb> auch einige Tage außerhalb der Ladestation lagern.
Das kann man zwar tun, aber das macht fast niemand. Und das muss der
Akku überleben. Und tut es zumindest bei den mir bekannten Exemplaren
auch.
Joachim B. schrieb:> hmmm, bei meinem Panasonic DECT halten die eneloop aber schon länger,
Dann ist das ein Gerät, das eine weniger primitive Ladeschaltung hat.
Oder Du gehörst zu den Leuten, die das Gerät nur dann in die Ladeschale
stellen, wenn es quietscht, und dann auch sofort wieder 'rausnehmen,
wenn der Akku voll ist.
Rufus Τ. F. schrieb:> Dann ist das ein Gerät, das eine weniger primitive Ladeschaltung hat.> Oder Du gehörst zu den Leuten, die das Gerät nur dann in die Ladeschale> stellen, wenn es quietscht, und dann auch sofort wieder 'rausnehmen,> wenn der Akku voll ist.
weder noch, letztens lag das eine eine Woche rum bis der Akku leer war,
dann steht es wieder 1 Woche auf der Ladestation ohne Nutzung.
Das 2te Teil steht zu 99% auf der Ladestation mit öfter Nutzung.
Laufzeitprobleme sehe ich bis jetzt (1 Jahr) weder bei dem einen noch
dem anderen.
Also eben nicht "weder noch", sondern eine weniger primitive
Ladeschaltung.
Andererseits ... wenn Du erst von einem Jahr Nutzungsdauer redest, kann
man noch gar nichts extrapolieren. Das ist entschieden zu früh.
Mein DECT-Telephon ist volljährig; wäre es Bundesbürger, hätte es
Wahlrecht.
Joachim B. schrieb:> und die Zellen wurden 18 Jahre alt?
Natürlich nicht. Aber deutlich, deutlich älter als ein Jahr.
> aber meine ältesten Eneloop sind etwa in dem Alter und durchaus noch> brauchbar.
Eneloops kamen gegen Ende 2005 auf den Markt. Wenn man sie vernünftig
behandelt, d.h. ein anständiges Ladegerät nutzt, dann halten sie
tatsächlich ziemlich lange. Ich hab' mir irgendwann um 2006 herum die
ersten gekauft, für meine erste DSLR (die konnte man mit AA-Zellen
betreiben, war für mich damals kaufentscheidend), die funktionieren auch
noch.
Aber die habe ich nicht in das DECT-Telephon gesteckt, das hätte die
genauso gnadenlos gekillt wie es ein paar billig-Eneloops gekillt hat
(die haben knapp zwei Jahre durchgehalten, dann waren sie "durch" und
auch mein Ladegerät wollte mit ihnen nichts mehr zu tun haben).
Joachim B. schrieb:> Laufzeitprobleme sehe ich bis jetzt (1 Jahr) weder bei dem einen noch> dem anderen.
Bei meiner kamen die nach 4-5 Jahren. Der Akku hielt dann einen Tag
weniger lang. Mittlerweile hält er noch 4 Benutzungen, bei der letzten
zieht sie "keine Wurst mehr vom Teller". Der Akku ist ca. 10 Jahre in
Benutzung. Ich habe sie immer erst dann auf die Ladestation gesteckt,
wenn sie anfing zu piepsen.
Marc S. schrieb:> Dies ist bei mir leider nicht der Fall.> Z.B. in den drei Oral B 1000 Zahnbürsten beträgt die Laufzeit mit den> neuen Eneloop Akkus 6-7 Tage.
Wie oft und wie lange putzt Du damit?
Evtl. benutzen andere Leute die Zahnbürste deutlich kürzer oder seltener
pro Tag.
Du müsstest also die exakten Betriebsstunden zählen und die
Leerlaufzeiten dazwischen auch ( Selbstentladung ).
Also die Zahnbürsten werden ca. 2 x 4 Min. am Tag betrieben. Ergibt also
eine Laufzeit von 48 - 56 Min. (6-7 Tage Laufzeit).
Habe das Gefühl, dass die Eneloops hier etwas schlechter gemacht werden
als sie tatsächlich sind, aber vielleicht irre ich mich auch. Täuschen
die ganzen positiven Rezensionen im Internet? Sämtliche Eneloop Akku's
sind bei Amazon top bewertet und in vielen der Rezensionen ist die Rede
von Verwendung in Zahnbürste / Rasierer.
Bei lygte-info.dk schneiden sämtliche Eneloops auch sehr gut ab.
Ebenfalls im Taschenlampen Forum, auch wenn dort viele lieber auf Li-Ion
zurück greifen.
Die Ladeleistung und den Ladestrom habe ich in der Tat mit einem
Leistungsmesser gemessen.
Welche Akkus wären denn eurer Meinung nach die beste Wahl für Zahnbürste
/ Rasierer?
Marc S. schrieb:> Habe das Gefühl, dass die Eneloops hier etwas schlechter gemacht werden> als sie tatsächlich sind
wundert mich auch ich habe seit deutlich über 15 Jahre Eneloop, davor
alle Arten von NiCd durch zum Teil mit Aufdrucken von 2800mAh.
Die Eneloops haben mich im Blitz nie enttäuscht und nun auch in allen
Arten von Geräten, Fernbedienungen, als Stützbatterien von Radio, RDS
Wecker, als Antriebe der Thermostate.
Ich kann halt nichts Negatives berichten.
Marc S. schrieb:> Habe das Gefühl, dass die Eneloops hier etwas schlechter gemacht werden> als sie tatsächlich sind,
Werden sie nicht, sie sind nur für das Nutzungsprofil in einer
elektrischen Zahnbürste ziemlich vollständig ungeeignet.
Das ist Perlen-vor-die-Säue-werfen. Eneloops sind dafür zu schade.
Marc S. schrieb:> Habe mal Ladeleistung / Ladestrom gemessen:> - 0,6 W> - 15 mA>> Laut https://www.akkuladezeit.de/index.php würde es 164 Stunden und 40> Minuten dauern, bis der Akku voll ist. Tatsächlich beträgt die Ladedauer> aber nur ca. 1,5 Tage mit zwischenzeitlicher Nutzung.
Das ist ja auch Unfug, wenn der Strom nicht an der Stelle gemessen wird,
an der dieser für den Akku wirksam wird, sondern an der Primärseite des
Netzteiles mit einem Schätzeisen.
Marc S. schrieb:> Habe auch normale Eneloop Akkus ohne Lötfahnen zuhause im Einsatz (z.B.> in meiner Fahrradlampe - längere Laufzeit als mit Batterien und deutlich> helleres Licht) und bin damit äußerst zufrieden.
Das hellere Licht deutet auf eine höhere Spannung hin, ein auf normale
NiMH ausgelegtes Ladegerät lädt bis ca. 1,4V, diese hier scheinen ja
mehr als 1,5V abzugeben, wenn die voll sind.
Matthias
Rufus Τ. F. schrieb:> Das ist Perlen-vor-die-Säue-werfen. Eneloops sind dafür zu schade.
na na na
bei 2€ pro Zelle ist das allemal sinnvoller als 50Ct Schrott zu
verbauen, also mir macht das unnötige Zellen tauschen keine Freude.
Wenn es mit einer 2 € Eneloop klappt ist es OK für mich, egal ob Eneloop
die Perle ist und die Zahnbürste die Sau.
Rufus Τ. F. schrieb:> Aber die habe ich nicht in das DECT-Telephon gesteckt, das hätte die> genauso gnadenlos gekillt
Ich habe auch nur schlechte Erfahrungen mit den verschiedensten
DECT-Telefonen gemacht. Alle fressen regelecht die Akkus. Max 2 Jahre,
dann sind sie hin.
Es spielt auch keine Rolle, ob man die günstigen Roßmanns nimmt, oder
die teuren ausm Saturn, die speziell für DECT-Telefone beworben werden.
Die Akkus mit einem externen Ladegerät refresht halten wieder deutlich
länger. Aber eben nur solange, bis man das Telefon wieder in die
Ladeschale steckt.
Peter D. schrieb:> Ich habe auch nur schlechte Erfahrungen mit den verschiedensten> DECT-Telefonen gemacht. Alle fressen regelecht die Akkus. Max 2 Jahre,> dann sind sie hin.
hmmm falsche Marke, bei mir @home @work und 3 Freunden panasonic ohne
Probleme mit den Akkus und der Haltbarkeit, auch mit Eneloop keine
Probleme.
Peter D. schrieb:> Alle fressen regelecht die Akkus. Max 2 Jahre, dann sind sie hin.
Wenn man Akkus mit hoher Zyklenzahl verwendet, halten sie auch länger.
D.h. keine normalen "eneloops" verwenden, sondern stinknormale
NiMh-Akkus oder "eneloop lite" (die geringere Kapazität, aber höhere
Zyklenzahl aufweisen).
Siehe auch:
https://en.wikipedia.org/wiki/Eneloop
Joachim B. schrieb:> Die 2 Jahre kann ich halt weder beim Originalakkusatz bestätigen noch> mit Eneloop
Hattest Du nicht geschrieben, daß Du Deine Telephone bislang nur ein
Jahr lang nutzt?
Rufus Τ. F. schrieb:> Hattest Du nicht geschrieben, daß Du Deine Telephone bislang nur ein> Jahr lang nutzt?
wo?
ich schrieb das die Panasonic Akkus nach ca. 8 Jahren rausgeworfen
wurden und nun so 1-2 Jahre die Eneloops drin sind.