Analog zwischenspeicher

OP (Firma: XxX) #3644103
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Hallo,
Ich möchte gerne ein Schaltung bauen mit der ich ein Signal von 12 Potis 
zwischen speichern kann. Das heißt 12 Eingänge 5 Knöpfe die den 
zwischenspeicher auswählen und 58 Ausgänge. Das heißt wenn ich Knopf 1 
drücke und Fader 1 hochziehe soll am Ausgang der 1 kanal angehen, wenn 
ich in die 2 "Bank" Wechsel und fader 1 hochziehe soll der 13 Kanal 
angehen und der 1. Kanal anbleiben. Im Notfall greife ich auch auf 
microcontroller zurück.

Danke im voraus Niclas
Gast #3644336
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Niclas Weber schrieb:
> Ich möchte gerne ein Schaltung bauen mit der ich ein Signal von 12 Potis
> zwischen speichern kann. Das heißt 12 Eingänge 5 Knöpfe die den
> zwischenspeicher auswählen und 58 Ausgänge. Das heißt wenn ich Knopf 1
> drücke und Fader 1 hochziehe soll am Ausgang der 1 kanal angehen, wenn
> ich in die 2 "Bank" Wechsel und fader 1 hochziehe soll der 13 Kanal
> angehen und der 1. Kanal anbleiben. Im Notfall greife ich auch auf
> microcontroller zurück.

Ich hab mit deiner Beschreibung mehrere Probleme.

12 Kanäle, 5 Knöpfe, wie kommt da 58 bei raus ?
60 würde ich verstehen, aber wieso 58 ?

Dann verstehe ich nicht was "angehen" beim Analogsignal bedeutet.
An ist das Gegenteil von aus und damit sehr digital. Ein/Aus, 0/1.

Und wenn du ein Mischpult bauen willst, dann gehen dort doch
Analogsignale hindurch die sich ständig ändern, eben im Takt der
Musik. Du willst doch sicher nicht das Analogsignal mittendrin
stoppen.

Eher willst du 12 Fader erfassen und damit 60 Lautstärkereglerpotis
beeinflussen. Das geht mit einem Microcontroller, wie einem
ATmega16U4, denn der hat 12 A/D Eingänge zur Erfassung der
Faderstellung, und 60 digitalen Potentiometern wie DS1882 als
Lautstärkeregler durch die deine Analogsignale hindurchgehen.

Gespeichert wird nicht das Analogsignal, sondern die Einstellung
des Potentiometers.

Aber ich denke nicht, daß die ganze Schaltung Sinn macht. Denn
wenn man von einem 12er Satz auf den nächsten umschaltet, werden
ja nicht die Fader auf die gespeicherten Einstellungen bewegt,
sondern die aktuelle Fadereinstellung des letzten 12er Satzes
auf den neu gewählten Satz von 12 elektronischen Lautstärkepostis
übertragfen. Drückt man Knopf 1, 2, 3, 4, 5, haben alle 60
Kanäle jeweils die Einstellung der 12 Fader, immer 5 stehen dann
auf der gleichen Einstellung.

Das macht wenig Sinn, daher funktionieren digitale Mischpulte anders.
Gast #3644577
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Niclas Weber schrieb:
> wenn man das poti bewegt.

Wenn man hier "signifikant bewegt" draus macht, kann man das 
programmieren, die Fader-Stellungs-Änderung muss sich halt von Rauschen 
unterscheiden lassen.

Sinnvoll finde ich das immer noch nicht.

Relevant zum Aufbau sind halt digitale Potis und per A/D-Wandler 
erfasste Fader, das könnte schon ein ATmega8 wenn man externe 
Multiplexer wie CD4052 verwendet, oder eben der angesprochene ATmega16u 
direkt.

Gespeichert wird der digitalisierte Wert.
Gast #3645956
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Tipp: Kauf Dir zwei Behringer MIDI Pulte, da sind je 8 Motorfader 
drinnen. billiger geht es nicht, denke ich. Das schlachtest Du aus und 
kannst ordentlich bauen :) Wenn Du dann von einer Bank auf die nächste 
wechselst, "wandern" auch die Potis auf den entsprechenden Wert.
Schimanski
Gast #3646631
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Das BEhringer ist teuer geworden. Ich habe vergangenes Jahr (oeder war 
es auch schon wieder ein weiteres Jahr her) einen Preis von 129.-Euro in 
Erinnerung. Ich brauchte so etwas zum Parametrieren einer 
"Kommunikationseinrichtung"  - verschiedene Eingaänge, ein Ausgang. Im 
Fahrzeug fest verbaut mit mehreren (Amateur)Funkgeräten. Alles mit einem 
Mikrofon zu bedienen usw. Ist alles AD-DA gewandelt und rein digital 
gleöst.
Um die einzelnen Pegel richtig (vor)einstellen zu können, die 
Rausschperren einzustellen usw. hatte ich mir da "krüptüsche" serielle 
Befehle ausgedacht, die man auf der USART hin und her senden musste. Das 
wollt ich damals mit dem Behringer-Pult abdecken. Verschiedene Setups 
für verscheidene Fahrzeuge abspeichern und einfach überspielen.
Jetzt kostet das Ding auf einmal 188.- Kinder, wie die Zeit vergeht.
Ein Fader kostet ca.20Euro, da waren ACHT Fader für 129.- natürlich 
günstiger im Behringer-Pult zu kaufen, als einzeln bei reichelt. 
Gehäuse war auch schon mit dabei.
Da sind aber wahrscheinlich viele drauf gekommen und nun hat man die 
Preise soweit angehoben, das es gerade so Sinn ergibt, das Teil auch 
dann zu kaufen, wenn man "nur" das Gehäuse und die MotorFader braucht.

Griossses Gechejimniß von de Kapitaljismus...

In diesem Sinne :)
Axel

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