Wir besitzen ein Reihenendhaus in dem es keinen eigenen Fundamenterder gibt. Dieser befindet sich im Mittelhaus. Die beiden Endhäuser wurden damit verbunden, indem die ca 40m 3x1,5mm2 Garagenzuleitungen in den Garagen ge/gn-mäßig miteinander verbunden wurden.
Mit dem Vorbesitzer des Mittelhauses war ich einig geworden und habe mir eine 16mm2 Leitung gezogen und auf eine eigene Potischiene gelegt. Soweit so gut.
Seit einiger Zeit bewohnt ein anderes Ehepaar das Mittelhaus, der Sohn ist wohl der Eigentümer. Das Haus wird seit dem saniert und renoviert, stückchenweise. Aber dem Sohn traue ich nicht so recht. Was er nicht kennt, und auch nicht offensichtlich braucht wird entfernt. Und das könnte auch meine Leitung betreffen.
Nun habe ich meinen Kellerboden entlang einer Innenwand geöffnet in der Hoffnung dort die Armierungsmatten zu finden. Leider keine Chance. An den Aussenwänden hatte ich früher zwei Pumpen versenkt. Dort waren die 16x16cm Maschen der Armierungsmatten zu finden.
Wie kann ich feststellen an welchen Stellen ich Armierungsmatten finde?
Wie kann ich feststellen an welchen Stellen ich Armierungsmatten finde?
Metalldetektor? Eigentlich sollten ja überall welche sein. Vermutlich ist ein Staberder oder Kreuzerder dann eher eine Lösung, bevor man den Kellerboden aufkloppt und riskiert dass was undicht wird - sofern überhaupt dicht...
Wenn Du einen Banderder verbuddeln möchtest, kannst Du gleich mal Deine Kellerwand von außen ansehen, ob nach 20 Jahren schon was zerbröselt ist. Ein Staberder kann 15m bis zum Grundwasser brauchen? Wahrscheinlich würde ich mal eine Blitzschutzfirma konsultieren um später auch für Solar gut gerüstet zu sein.
Klingeldraht? Bei Dehn gibt es viel zu lesen z.B. 500 Seiten
https://www.dehn.at/sites/default/files/media/files/blitzplaner_web_v1.06.pdf
Wenn Du einen Banderder verbuddeln möchtest, kannst Du gleich mal Deine
Kellerwand von außen ansehen, ob nach 20 Jahren schon was zerbröselt
ist. Ein Staberder kann 15m bis zum Grundwasser brauchen? Wahrscheinlich
würde ich mal eine Blitzschutzfirma konsultieren um später auch für
Solar gut gerüstet zu sein.
Und was hat jetzt ein Erder mit Solar zu tun? Die Trägerkonstruktion einer PV muß nur dann an den PA wenn das der Hersteller des WR vorschreibt und/oder auf dem Dach neben der PV noch weitere berührbare Metallkonstruktionen wären, z.B. ein Antennenmast. Die wenigsten modernen WR brauchen die Trägerkonstruktion geerdet (für den Isolationstest vor Beginn der Lieferung)
Und ein Staberder muß nicht bis zum "Grundwasser" reichen. Außerdem kann man mehrere nebeneinander schlagen.
Wir besitzen ein Reihenendhaus in dem es keinen eigenen Fundamenterder
gibt. Dieser befindet sich im Mittelhaus. Die beiden Endhäuser wurden
damit verbunden, indem die ca 40m 3x1,5mm2 Garagenzuleitungen in den
Garagen ge/gn-mäßig miteinander verbunden wurden.
Mir ist schleierhaft wie das einer verstehen soll!
Hohl dir einen Elektriker der kann das du offenbar nicht verstehts selbstständig in Ordnung bringen.
Mir ist schleierhaft wie das einer verstehen soll!
Hohl dir einen Elektriker der kann das du offenbar nicht verstehts
selbstständig in Ordnung bringen.
Meintest du:
"Hol dir einen Elektriker, der kann das "du" offenbar nicht, verstehts selbständig in Ordnung bringen."?
Satzzeichen können dabei helfen, den Schleier zu lüften, der über dem Verständnis liegt ;-)
Wir besitzen ein Reihenendhaus in dem es keinen eigenen Fundamenterder
gibt. Dieser befindet sich im Mittelhaus. Die beiden Endhäuser wurden
damit verbunden, indem die ca 40m 3x1,5mm2 Garagenzuleitungen in den
Garagen ge/gn-mäßig miteinander verbunden wurden.
Den wirst Du aber brauchen.
Jedes Gebäudeteil braucht einen eigenen Fundameterder oder Tiefenerder.
Der macht Dir einen Tiefenerder, schließt den an den Hausanschluß an,
incl. Abnahme für das E-Werk, Zulassung und Plomben.
Vielleicht wirst Du dann auch einen neuen Hausanschlußkasten und ein neuen Verteilerschrank brauchen. Hole schon mal Dein Sparbuch heraus.
Vielleicht wirst Du dann auch einen neuen Hausanschlußkasten und ein
neuen Verteilerschrank brauchen.
Geht heute nur noch, wenn davor ein Tanzaal für zwei schwangere Elefant:innen freigehalten wird, denn laut TAB wachsen Verteilerschränke schneller als die Neuverschuldung.
Nun habe ich meinen Kellerboden entlang einer Innenwand geöffnet in der
Hoffnung dort die Armierungsmatten zu finden. Leider keine Chance.
Die beste Lösung wäre 3 seitig aufgraben und einen Ringerder zu legen. Die beiden Enden im Keller zu einer Maqsche verbinden.
Alternativ aussen einen oder mehrere Tiefenerder setzen und miteinander verbinden.
Je nach Keller (Perimeterdämmung, Schwarze Wanne) hat der Beton sowiso einen erhöhten Erdungswiderstand.
Ist ja nur das "kleine" Modell mit mäßiger Suchtiefe.
Die Überdeckung liegt bei 8 bis 9cm. Das Gerät kann laut Herstellerangabe Stahl in Beton bis 12cm Tiefe finden. Sollte also funktionieren.
Als ich noch nebenberuflich einen Diamantbohr- und Schneidebetrieb hatte, hatte ich ein Profometer mit separatem Messkopf, das ging auch nur bis max 10cm. Damals halt ......
Beste Lösung ist stark ortsabhängig. Wir haben in solchen Fällen (meist im Keller) neben dem HAK/Zählerschrank durch die Bodenplatte einen oder mehrere Staberder gerammt bis der erforderliche R Wert erreicht war. Die wenigsten Kunden möchten den Garten umgegraben haben ;-)
Die wenigsten Kunden möchten den Garten umgegraben haben ;-)
Das geht eigentlich direkt neben dem Haus, Abstand 0,5 Meter und unterhalb der Frostgrenze (Edelstahl zwei bis drei Meter Länge) - da muss man nichts "umgraben" oder wie habt "Ihr" das gemacht wenn es im Keller nicht ging? - Klar sollte man den dann einmessen und schauen ob es reicht...
Ich wäre heute aber auch eher ein Freund davon die Anschlussstelle des Erders im trockenen zu haben...vermutlich würde ich heute im Zweifel eine Gießharzmuffe
"WIR" ist der Elektroinstallationsbetrieb bei dem ich vor >45 Jahren gelernt habe. Damals war das "Tagesgeschäft". Ein 40mm Loch in die Betonplatte gebohrt und die Sonde mit dem Boschhammer gesetzt, fertig. Möglichst nahe an der Wand, fiel gar nicht weiter auf.
Warum soll die Anschlußstelle trocken sein? Wenn die Materialpaarung stimmt (V4A überall!!) und es gute Klemmen sind ist da nichts einzuwenden. Auch die nur 1,5m langen Erderstangen haben ja "im Nassen" eine gesteckte Verbindung untereinander an die man nie wieder rankommt....
Ursprünglich TT. Aber ich hab nach Kauf des Hauses in Absprache mit dem VNB auf TN-C-S umgebaut.
Grundsätzlich brauche ich ja keinen eigenen Erder, aber aufgrund der umfangreichen Erweiterungen, die auch Überspannungsableiter benötigen, ist ein eigener Erder sinnvoll.
Danke.
Ich weiß, daß Du mich nicht magst.
Aber selber keine Ahnung von der Realität.
Aber Du wohnst ja nicht im Bereich des E-Werkes Sachsenwald.
Wenn die Zähler ablesen oder tauschen wird, jede Kleinigkeit beanstandet und der Strom abgestellt. Die messen sogar den Winkel eines Hausanschlußkabel nach. Wehe Du hast den falschen Beton zum Verfugen benutzt.
Schönen Tach noch
HolgerR
Aber Du wohnst ja nicht im Bereich des E-Werkes Sachsenwald.
Wenn die Zähler ablesen oder tauschen wird, jede Kleinigkeit beanstandet
und der Strom abgestellt.
Meinst du das im Ernst? Ich kenne das so, dass da ein Hilfsarbeiter kommt und möglichst schnell den Zähler umbaut, ein Bild mit seinem Tablet macht und verschwindet.
So wie du hier erzählst, scheint es, als ob es bei Sachsenwald noch viele Blockwarte gibt, die ihr bisschen Macht über andere voll ausleben und ihnen ans Schienbein treten wollen.
Bei uns (Rhein-Neckar Raum) ist eigentlich überall TNC-S. Aber da wird immer ein eigener Erder gefordert. Wenn er in wirklich alten Installationen noch nicht existiert, wird er bei jeder Erweiterung nachgerüstet.
...Überspannungsableiter benötigen, ist ein eigener Erder sinnvoll.
Ja absolut - ich würde fast sagen, nicht nur sinnvoll sondern eher unvermeidlich, denn ohne ist der Ableiter kaum sinnvoll ...
UND sofern du keine gesonderte Blitzschutzanlage auf dem Dach hast...
Meinst du das im Ernst? Ich kenne das so, dass da ein Hilfsarbeiter
kommt und möglichst schnell den Zähler umbaut, ein Bild mit seinem
Tablet macht und verschwindet.
So wie du hier erzählst, scheint es, als ob es bei Sachsenwald noch
viele Blockwarte gibt, die ihr bisschen Macht über andere voll ausleben
und ihnen ans Schienbein treten wollen.
Ja, ich meine es ernst. Ich habe 2024 einen Personalraum zu einer Wohnung umgebaut.
Natürlich mit Baugenehmigung, Archi und Brandschutzfritzen. Ich mußte Brandschutzdecken einbauen. Heizungsrohre und Wasserleitungen in Fluren und Treppenhaus waren verboten. E-Leitungen mußten unter Putz, natürlich Beton-Putz. Die Wohnung bekam natürlich einen eigenen Zähler. Also neuen Verteilerschrank her mit neuen Hausanschlußkasten. Zu Dank, ich hatte in dem Gebäudeteil schon einen Fundameterder. Nebenbei hatte 2023 ich eine alte Wohnung incl. Elektro saniert. Hier wurde auch der Verteilerschrank und der Hausanschlußkasten erneuert, zuzüglich eines Tiefenerder. Der Elektriker und das E-Ewerk haben nur gesagt machen, zahlen oder stilllegen. Noch was ? Aber ich hab das aus der Portokasse bezahlt.
Aber vom Ex-Beruf her bin ich froh, das die so pingellich sind.
Gruß HolgerR
Und da beschwert sich allen Ernstes noch jemand über den VDE? Gott sei Dank gibt es die damit man Ruhe hat vor solchen Extremisten wie dieser Sachsenklinik wenn man das Regelwerk befolgt.
Meinst du das im Ernst? Ich kenne das so, dass da ein Hilfsarbeiter
kommt und möglichst schnell den Zähler umbaut, ein Bild mit seinem
Tablet macht und verschwindet.
So wie du hier erzählst, scheint es, als ob es bei Sachsenwald noch
viele Blockwarte gibt, die ihr bisschen Macht über andere voll ausleben
und ihnen ans Schienbein treten wollen.
Ja, ich meine es ernst. Ich habe 2024 einen Personalraum zu einer Wohnung umgebaut.
Natürlich mit Baugenehmigung, Archi und Brandschutzfritzen. Ich mußte Brandschutzdecken einbauen. Heizungsrohre und Wasserleitungen in Fluren und Treppenhaus waren verboten. E-Leitungen mußten unter Putz, natürlich Beton-Putz. Die Wohnung bekam natürlich einen eigenen Zähler. Also neuen Verteilerschrank her mit neuen Hausanschlußkasten. Zu Dank, ich hatte in dem Gebäudeteil schon einen Fundameterder. Nebenbei hatte 2023 ich eine alte Wohnung incl. Elektro saniert. Hier wurde auch der Verteilerschrank und der Hausanschlußkasten erneuert, zuzüglich eines Tiefenerder. Der Elektriker und das E-Ewerk haben nur gesagt machen, zahlen oder stilllegen. Noch was ? Aber ich hab das aus der Portokasse bezahlt.
Aber vom Ex-Beruf her bin ich froh, das die so pingellich sind.
Gruß HolgerR
Ich habe 2024 einen Personalraum zu einer Wohnung umgebaut.
...Heizungsrohre und Wasserleitungen in Fluren
und Treppenhaus waren verboten. E-Leitungen mußten unter Putz..
Das sind gesetzliche Vorschriften zum Brandschutz in Gebäudeklasse 3 und höher.
Mit VDE und Staberdern hat das aber nix zu tun.
Nebenbei hatte 2023 ich eine alte Wohnung incl. Elektro saniert....
Verteilerschrank und der Hausanschlußkasten ... zuzüglich eines Tiefenerder.
Der Elektriker und das E-Ewerk haben nur gesagt machen, zahlen oder stilllegen.
Also ein andere Fall. Äpfel mit Birnen und Bananen verglichen?
Wenn ein Elektriker was haben will dann frage ich erst mal einen Anderen. Besonders bei den "alten Meistern" habe ich schon viel Unsinn gehört.
Ansonsten kenne ich das wie bei Udo: Mitarbeiter vom EVU kommt lustlos vorbei, klemmt seinen Zähler an den Zählerplatz, Plombe dran, Foto gemacht und schon ist er wieder weg. Für die Anlage hat er sich überhaupt nicht interessiert.
Ansonsten kenne ich das wie bei Udo: Mitarbeiter vom EVU kommt lustlos
vorbei, klemmt seinen Zähler an den Zählerplatz, Plombe dran, Foto
gemacht und schon ist er wieder weg. Für die Anlage hat er sich
überhaupt nicht interessiert.
Das wird bei mir diesmal anders laufen, da ich die Komplettnlage neu anmelden muss. Seit Jahren betreiben wir ne PV Anlage, ne Wärmepumpe, ne Wallbox usw illegal (ja, ich bin ein Schwerverbrecher mit hoher krimineller Energie :-) ). Nun wollen wir das ganze legalisieren und ich hab dazu alle UVs und die Zählertafel erneuert, und $14a konform aufgebaut. Sowas muss ja heutzutage angemeldet werden. Und dann wird ja der gute alte Ferraiszähler gegen ein Schmartmeter ausgetauscht :-(
Hi Udo, das Dingens ist inzwischen angekommen. Ich bin erstaunt wie genau ich die Maschen der Armierungsmatten darstellen kann. Mattentiefe etwa 8 - 9cm im Beton.
Leider haben die früheren Arbeiter bei mir etwas großzügig beim Mattenabstand agiert. Genau da wo ich es bräuchte fehlt wohl ein Stück - da war die Matte wohl etwas zu kurz.
Danke für die Info. Prima für dich, das das so gut funktioniert.
Ich habe einen Bosch "DMF 10 Zoom professionel", der soll eigentlich sogar Holzunterkonstruktionen erkennen.
Mit dem bin ich ziemlich unzufrieden. Selbst Stromleitungen kann man nur Wahrscheinlichkeiten definieren ("zu 90% ist da keine Leitung"). selbst bei Metallständerwänden wird es nicht mehr immer eindeutig weil doppelt beplankt (25mm).
Mal sehen ich habe einen bekannten der den Wallscanner haben könnte. Dann probiere ich den mal bei mir aus.
Selbst Stromleitungen kann man nur Wahrscheinlichkeiten definieren
Auch das funktioniert hervorragend und sehr genau!
Hatte mich gewundert, seit zwei Tagen klingelt niemand mehr an der Haustür. Hm, was hast Du ale letztes alles gemacht? Ok, ein Thermostat im Flur hinter der Haustür montiert. Und klar, das wars (siehe Bild).
In 1,20m Höhe sollte waagerecht eigentlich kein Kabel verlegt sein. Vor allem ist der Weg absolut sinnfrei. Aber was haben die Elektriker in diesem Haus nicht alles verpfuscht. ZB Erder vergessen, siehe Eingangspost.
Aber was haben die Elektriker in diesem Haus nicht alles verpfuscht.
...wenn das so offensichtlich ist, ist es doch fast schon fahrlässig irgendwo zu bohren ohne vorher zumindest mit dem einfachsten Beeper mal eben zu gucken ob was metallisches da ist...
...wenn das so offensichtlich ist, ist es doch fast schon fahrlässig
irgendwo zu bohren ohne vorher zumindest mit dem einfachsten Beeper mal
eben zu gucken ob was metallisches da ist...
Bisher hatte ich überwiegend Glück. In einem Standartgebäude aus den 70ern war halt noch nicht soviel Gedöns verbaut wie heute. Und es waren diese einfachen "Leitungssucher" kaum sinnvoll einsetzbar, siehe Post von Udo: #8107034
Erst mit dem neuen Wallscanner scheint wirklich was sichtbar zu werden. Dazwischen liegen Welten.
Das wird bei mir diesmal anders laufen, da ich die Komplettnlage neu
anmelden muss.... alle UVs und die Zählertafel erneuert, .... Und dann wird ja
der gute alte Ferraiszähler gegen ein Schmartmeter ausgetauscht :-(
Das war hier nicht anders: Ferrariszähler und Verteilung im 1.OG mussten komplett abgebaut, neue Leitung vom HAK zum neuen Zählerschrank im Keller installiert und der neue Zählerschrank mit neuer Verteilung mit elektronischen Zähler in Betrieb genommen werden.
Wie gesagt: Ausführung der komplett neuen Installation hat den EVU-Mitarbeiter nicht die Bohne interessiert.
Wie gesagt: Ausführung der komplett neuen Installation hat den
EVU-Mitarbeiter nicht die Bohne interessiert.
Das wäre mir am liebsten. Aber man hört die verschiedensten Räubergeschichten, von "war pieselig und hat die Farben der Schrauben beanstandet" bis eben "interessiert nicht die Bohne".
Nun, ich wollte eh alles neu gemacht haben um das uralte und längst völlig unzureichende Zeug loszuwerden. Zudem hätte das §14 Krams und der neue Zähler ohnehin nicht im alten Bakelitkasten montiert werden können.
Das wird auch örtlich verschieden sein. Zählerkasten im 1.OG ist bei Hochwasser übrigens eine sehr gute Idee. Das haben die Leute an der Mosel schon vor Jahren gemacht.
Jo, bestimmt... ich hab so ein 9,95€ Ding - mit etwas Übung gehts mit dem ausreichend gut...ich habe geschaut wie er sich verhält auf nem Stück 20mm Spanplatte mit einem Kabel drunter...
Hatte man so ein 80€ Bosch teil, das war nichts...
Bereite dich seelisch moralisch schon darauf vor, einen Banderder
um deine Haushälfte einzubuddeln. ☺
Offenbar hat sich in 3 1/4 Jahren noch nicht zu jedem OM herumgesprochen, dass nach aktueller DIN 18014:2023-06 "technologieoffen" bis 200 m² Grundfläche zwei Banderder á 10 m oder 2 Tiefenerder à 5 m oder in kürzere Erdergruppen aufgeteilt zulässig sind.
Tiefenerder dürfen auch durch die Bodenplatte getrieben werden.
Bereite dich seelisch moralisch schon darauf vor, einen Banderder
um deine Haushälfte einzubuddeln. ☺
Offenbar hat sich in 3 1/4 Jahren noch nicht zu jedem OM
herumgesprochen, dass nach aktueller DIN 18014:2023-06
"technologieoffen" bis 200 m² Grundfläche zwei Banderder á 10 m oder 2
Tiefenerder à 5 m oder in kürzere Erdergruppen aufgeteilt zulässig sind.
Tiefenerder dürfen auch durch die Bodenplatte getrieben werden.
Das gilt aber nur für ein TN Netz! Bei einem TT Netz muß der Erderwiderstand ausreichend niedrig sein um zuverlässig 50Volt Berührungsspannung jederzeit unterschreiten zu können. In einer Wüste kann das auch 20 Staberder erfordern 😎
Und bei einer Blitzschutzanlage ist das sowieso alles nochmals GANZ anders und hat mit "Erdung" oder Potentialausgleich rein gar nichts zu tun.
Das gilt aber nur für ein TN Netz! Bei einem TT Netz muß der
Erderwiderstand ausreichend niedrig sein um zuverlässig 50Volt
Berührungsspannung jederzeit unterschreiten zu können.
Die unsinnige Passage der abgelösten DIN VDE 100-540, wonach eine Elektroanlage (also in allen Netzformen!) keinen eigenen Erder benötigt, wurde gestrichen.
In einer Wüste
kann das auch 20 Staberder erfordern 😎
Der TE lebt hoffentlich in keiner Wüste aber auch nicht in einer Permafrost-Region.
Weder in den VDEW-Richtlinien noch in einer DIN 18014, in welche die VDEW RL ab 1994 überführt wurden. gibt es für Neubauten eine Unterscheidung nach Netzformen oder gar Befreiung von Fundamenterdern. Seit DIN 18014:2023-06 sind Erder vom Typ A "technologieoffen" als Ersatz für Fundament-/Ringerder zugelassen. In der kann man seit inzwischen 3 1/4 Jahren nachlesen wie bei "vergessenen" Fundamenterdern oder fraglicher Tauglichkeit vorzugehen ist.
Die Streitfrage ob Fundamenterder ab 1966 oder erst swit 1970 bauaufsichtlich gefordert waren, ist beim Baujahr 1975 nicht relevant.
Und bei einer Blitzschutzanlage ist das sowieso alles nochmals GANZ
anders und hat mit "Erdung" oder Potentialausgleich rein gar nichts zu
tun.
Das kenne ich als Blitzschutzfachkraft aber anders. Die Begriffe Erdung und Blitzschutzpotentialausgleich tauchen nicht erst in der Reihe IEC 62305 sondern schon in nicht harmonisierten nationalen VDE 0185-x auf. Ebenso Erdung und Schutz- bzw. Funktions-Potentialausglich in den beiden Normen für Antennensicherheit oder in der EN 50310.
Die Anforderungen an Antennen-Erder liegen weit unter denen der aktuellen DIN 18014 und reichen dafür nicht aus. Die im Blitzschutzbau übliche Notlösung eine unterlassene Ringsammelleitung der Erder über Verbindung mit der Bewehrung ergibt keinen normkonformen Blitzschutzpotentialausgleich. Ein oder auch meherere nachträgliche Punktanschlüsse an nur verrödelte Bewehrungsmatten können einen unter den Außenwänden fehlenden Band- oder Rundstahl nicht einmal als Kombinierte Potentialausgleichsanlage gleichwertig ersetzen und noch weniger als Fundamenterder.
Getrennte Erder ohne Verbindung zum obligatorischen Schutzpotentialausgleich sind kein Patentrezept sondern gefährlich und grob normwidrig. Nach der schon einmal erwähnten DIN VDE 0100-540 und auch dem Normenoldie DIN VDE 0151:1986-06 sind bei galvanischer Verbindung mit einem Fundamenterder im Erdreich feuerverzinkte Materialien unzulässig. Da könnte ein neues Problem entstehen.
Das kenne ich als Blitzschutzfachkraft aber anders.
Und was rätst du als Blitzschutzfachkraft dem TO?
So wie ich seinen ersten Beitrag oben lese, gab es an seinem Anschlu0 keinen Erder sondern nur den PEN vom Versorger, einen eigenen Erder hatte nur das Reihenmittelhaus.
Und was rätst du als Blitzschutzfachkraft dem TO?
So wie ich seinen ersten Beitrag oben lese, gab es an seinem Anschlu0
keinen Erder sondern nur den PEN vom Versorger, einen eigenen Erder
hatte nur das Reihenmittelhaus.
Das was ich in einem der bislang drei bekannten Multipostings detailliert im Elektrikforum beschrieben habe.
Nicht näher beschriebene Erder für die Afu-Antennen gibt es auch noch, ob die normkonform blitzsttromtragfähig mit dem obligatorischen Schutzpotentialausgleich verbunden sind ist schon wieder fraglich.
Hallo Roland, by the way, ich hatte vor 20 Jahren auch mal einen kleinen Blitzschutzlehrgang. Ich kann mich noch daran erinnern - oder meine es zumindest - dass sich derzeit die Geister schieden ob man die Erder verbinden solle - da es Fälle gab - so hieß es - in denen man sich über diesen Weg den Blitz "ins Haus geholt hat"...
Blitzschutz ist ja wirklich ein sehr interessantes Themengebiet mit viel Spezialwissen usw...Thema "Schrittspanung" als Beispiel - kann ich mich noch etwas dran Erinnern, aber wie gesagt - lang lang ist es her.
in einem TT Netz kann die Forderung nach Unterschreiten der 50Volt Berührungsspannung ausschließlich mit einem geeigneten Erder erfüllt werden. Das hat rein gar nichts mit irgendwelchen Normen zu tun sondern ist eine Forderung aus der VDE und LEBENSWICHTIG. Und je nach Bodenbeschaffenheit müssen dann halt ganz viele Erder gesetzt werden. Im übrigen gilt eine NORM nur dann als vereinbart wenn dies im Vertrag ausdrücklich beschrieben ist. Die VDE gilt dagegen IMMER, geht also vor.
Sorry aber eine Blitzschutzfachkraft hat das vermutlich nicht im Lehrplan, wir Elektriker schon.
Es gibt Ausführungen von Blitzschutzanlagen die von der PAS völlig getrennt sind, GENAU weil man sich damit die Probleme erst recht ins Haus holen KANN.
Hallo Roland, by the way, ich hatte vor 20 Jahren auch mal einen
kleinen Blitzschutzlehrgang. Ich kann mich noch daran erinnern - oder
meine es zumindest - dass sich derzeit die Geister schieden ob man die
Erder verbinden solle - da es Fälle gab - so hieß es - in denen man sich
über diesen Weg den Blitz "ins Haus geholt hat"...
Auch auf einem "kleinen" Blitzschutzlehrgang ist das grober Unfug, der das Gegenteil der eigentlichen Absicht bewirkt. Ableitungen von Blitzschutzsystemen durften nur in einer nachträglich nicht mehr erklärbaren Phase in eigenen Erdern ohne Blitzschutz-Potentialausgleich zur HES enden.
Wer dem gefährlichen Stuss noch 2006 anhing, lebte blitzschutztechnisch hinter dem Mond. Der kannte weder die einschlägigen Normen noch Kleinhuis-Leitfäden, DEHN Blitzplaner, das nicht mehr online stehende ABB-Merkblatt #16 noch die die Verlautbarung des DKE/K 751 zu dieser These.
Eine VDE-Norm, nach welcher die Erder von Empfangs- oder Funksende-/-empfangsantennen - mit oder ohne LPS - NICHT mit dem früher Hauptpotentialausgleich genannten Schutzpotentialausgleich verbundenen werden mussten, gibt es nicht.
Obwohl ich dieses Forum schätze, habe ich mich altershalber rar gemacht. Multipostings mag ich aber auch dann nicht, wenn sie nicht wegen ungleicher Informationen zu den lokalen Verhältnissen auseinanderdriften.
Sorry aber eine Blitzschutzfachkraft hat das vermutlich nicht im
Lehrplan, wir Elektriker schon.
Wie man aus meinen STEREO-Beiträgen im Elektrikforum entnehmen kann, bin ich nicht annähernd so unbedarft. Sorry, aber ich habe häufig den Eindruck, dass Elektriker die auch schon einmal irgendeine DIN 18014 gelesen haben ebenso aussterben wie meine Gilde der RFT, von der ich ursprünglich abstamme.
Es gibt Ausführungen von Blitzschutzanlagen die von der PAS völlig
getrennt sind, GENAU weil man sich damit die Probleme erst recht ins
Haus holen KANN.
Klar gibt es die nach temporär zulässig gewesenem Uralt-Normenstand. Nur entspricht das schon lange keiner aktuellen Norm mehr. Falls ich eine übersehen habe, die getrennte Erder für Blitzschutzanlagen zulässt, bitte ich um Benennung, damit ich das als beschränkt normkundiger Dünn- und Blitzstromer auch nachlesen kann.
Das mit "hinter dem Mond" bitte nicht persönlich nehmen, das war schon geschrieben bevor ich deinen Beitrag gelesen habe.
Ui. Ich vermute zu wissen auf welche Aunahmebestände du anspielst aber so etwas ist in diesem Forum schwierig zu erklären: den Spruch solltest du überdenken.
In manchen Gesetzen steht tatsächlich VDE drin, aber auch das halte ich für anfechtbar.
Wie kann der "Verein der Deutschen Einhörner" bestimmen was gemacht wird.
Hat mich immer schon gestört.
Es hindert Dich keiner daran Mitglied beim VDE zu werden und Dich in den entsprechenden Arbeitsgruppen zu engagieren. Es kann aber durchaus sein, dass Du besser informiert und mehr in dem Thema stehend zu anderen Ansichten als Heute kommen könntest.
Es hindert Dich keiner daran Mitglied beim VDE zu werden
Doch!
Mein noch halbwegs klarer Verstand.
Die Deutschen sind völlig bescheuert. Es gibt einen weltweit gültigen Führerschein fürs Windsurfen. Ohne den Lappen vom VDWS kannst du kein Surfbrett ausleihen.
Mittlerweile sind sie dabei den Kettensägenführerschein amtlich zu machen.
Diese ganzen Lobbyisten, jeder braucht sein Pöstchen und sein kleines Kaiserreich.
Bald muss man sicher noch ein Führerschein haben, um morgens sein Brot mit dem Messer zu schmieren.
Und wer von euch hat nicht schon diese "vorsorglichen Änderungen" der VDE erlebt, wo dann andere Kabel gelegt werden mussten, obwohl die realen Messungen zeigten, dass diese Werte nicht in einem einzigen Fall erreicht wurden?
Da hat einer eine bescheuerte Idee und alle anderen machen, obwohl alle wissen, dass das Mist ist.
Und wer von euch hat nicht schon diese "vorsorglichen Änderungen" der
VDE erlebt, wo dann andere Kabel gelegt werden mussten, obwohl die
realen Messungen zeigten, dass diese Werte nicht in einem einzigen Fall
erreicht wurden?
Guck Dir an, wer Mitglied im VDE ist. Natürlich wollen die ihre Produkte verkaufen, und entsprechend fallen deren Vorschläge aus. Das dürfte in keinem Normenausschuss anders sein.
Und wer von euch hat nicht schon diese "vorsorglichen Änderungen" der
VDE erlebt, wo dann andere Kabel gelegt werden mussten, obwohl die
realen Messungen zeigten, dass diese Werte nicht in einem einzigen Fall
erreicht wurden?
Als RFT und BSFK habe ich keine Ahnung was damit konkret gemeint ist. NULL Zusammenhang mit dem Thema vom nachträglichen Umbau einer bewehrten Bodenplatte zu einem Fundamenterder (und kombinierter Potentialausgleichsanlage) = Thema total verfehlt.
Guck Dir an, wer Mitglied im VDE ist. Natürlich wollen die ihre Produkte
verkaufen, und entsprechend fallen deren Vorschläge aus. Das dürfte in
keinem Normenausschuss anders sein.
Demnach müsstest du über Insider-Wissen zu Mitarbeitern in wenigstens einem Gremium haben. Wo konntest DU dir das angucken? Üblicherweise kennen die Autoren solcher Aussagen aber niemand. Auch der Kommentar ist völlig OT aber immerhin einen Beitragspunkt gewonnen.
So wie ich das Forum noch von früher kenne, wären sinnfreie und nicht zielführende Kindergarten-Kommentare zu Einhörnern oder Popcorn gelöscht worden.
Unsinn. Bereise mal andere Regionen dieser Welt, aber weit abseits der Touristenregionen. Dann wirst Du anders darüber denken!
Anderswo, zB in Afrika, oder vielen Regionen Osteuropas, dort haben Ampeln, wenn überhaupt, nur einen empfehlenden Charakter. Hier kanns Du Dich drauf verlassen, das Du ziemlich sicher bei Grünlicht heil die Kreuzung passieren kannst.
Wir haben eine der sichersten Trinkwasserversorgungen der Welt! In vielen Ländern ist jedes Wasser aus Leitungen gesundheitlich bedenklich!
Die Stromversorgung ist hierzulande ist ebenso eine der zuverlässigsten der Welt.
Wir können sicher gehen das unsere Häuser nicht einfach unterm Hintern zusammen brechen, wie anderswo auf der Welt.
Wenn Du den Sicherungskasten aufmachst musst Du Dir keine Sorgen machen das Dir irgendwelche spanungsführenden Teile um die Ohren fliegen.
Und so weiter und so weiter.....
Was denkst Du eigentlich weshalb wir hierzulande einfach so in den Tag hineinleben können? Oder möchtest Du lieber morgens erstmal 10km laufen um Dir einen Kübel sauberes Wasser zu holen?
Sorry wegen OT, aber das ist ja hier auch nicht anders als in anderen Foren. Manchmal driftet das Thema eben ab.
Und mein ursprüngliches Thema ist mit Forenhilfe ohnehin abgeschlossen.
Ohne den Lappen vom VDWS kannst du kein Surfbrett ausleihen.
Die daran schuldigen sind die Versicherungen, die Juristen und die ganz großen Arschlöcher waren eigentlich die Eltern von den ertrunkenen Söhnen und Töchtern. Diese hatten doch glatt die Frechheit bis zu den höchsten Gerichten zu klagen, weil jemand den Kiddies das Surfbrett lieh und dabei abgesoffen sind. Kapierst Du jetzt warum es die Pflicht für den Lappen vom VDWS gibt?
Mittlerweile sind sie dabei den Kettensägenführerschein amtlich zu
machen.
Legende.
In Frankreich vielleicht.
Hier ist dir der Betrieb einer Kettensäge ausserhalb deines Privatgrundstücks verboten ohne Kettensägeführerschein aka Nachweis des Besuchs eines >100€ Lehrgangs fur den du dir eine 300€ Personenschutzausstattung zulegen musst.
Wahrscheinlich dachte ein fürsorglicher Politikerfratz damit einen Kettensägeamoklauf verhindern zu können. Nein. Aber es lohnt finanziell nicht mehr, sich das Brennholz selbst aus dem Wald zu holen. Das machen jetzt dazwischengeschobene kommerzielle Handaufhalter.
ist dir der Betrieb einer Kettensäge ausserhalb deines
Privatgrundstücks verboten
Ich hab mal einen Lehrgang-/Schein gemacht - ich fand das sehr sehr gut - sehr viele Details und Tricks - auch wie man mal eben die Kette schärft im Wald, was es für Schutzausrüstungen gibt, was zu beachten ist, wie man Überhänger fällt, was ein Kastenschnitt ist, wie man den Fällkerb richtig setzt, was es für weitere Hilfsmittel gibt, besonders häufige Unfallursachen und Typische Fehler im Umgang usw...
Ich kann so einen Kurs nur jedem empfehlen...denn spätestens wenn man sich beim Anlassen selbst in den Arsch geschnitten hat, sieht man es ein... :-)
Hier ist dir der Betrieb einer Kettensäge ausserhalb deines
Privatgrundstücks verboten ohne Kettensägeführerschein
Du kannst bestimmt die gesetzliche Grundlage nennen...
Aber es lohnt finanziell nicht mehr, sich das Brennholz selbst aus dem
Wald zu holen. Das machen jetzt dazwischengeschobene kommerzielle
Handaufhalter.
fur den du dir eine 300€ Personenschutzausstattung zulegen musst.
Sorry, aber die persönliche Schutzausrüstung solltest du kaufen weil dir deine Gesundheit wichtig ist. Die ist in dem Fall kein Luxus!
Und wenn ich mich daran erinnere wie in meinem Kurs die Teilnehmer Liegendholz zerkleinert haben (trotz Kurs), dann bin ich froh meist alleine im Wald zu arbeiten.
Nicht umsonst gehören Waldarbeiten zu den risikoreichsten Tätigkeiten.
Ich gehe seit über 20 Jahren jedes Jahr in den Wald und besitze etwas eigenen Wald.
Wenn man dann sieht dass da wieder einer in Jeans und Turnschuhen und ohne Helm, Gehörschutz und Sichtschutz Am Wegrand Liegendholz aufarbeitet, dann weiß man warum so ein Kurs eigentlich Pflicht ist!
Ich hab mal einen Lehrgang-/Schein gemacht - ich fand das sehr sehr gut
sehr viele Details und Tricks - auch wie man mal eben die Kette
schärft im Wald, was es für Schutzausrüstungen gibt, was zu beachten
ist, wie man Überhänger fällt, was ein Kastenschnitt ist, wie man den
Fällkerb richtig setzt, was es für weitere Hilfsmittel gibt, besonders
häufige Unfallursachen und Typische Fehler im Umgang usw...
Ich kann so einen Kurs nur jedem empfehlen...denn spätestens wenn man
sich beim Anlassen selbst in den Arsch geschnitten hat, sieht man es
ein... :-)
100% Zustimmung.
Um dan Bogen zu schlagen: Wenn ich sehe dass der VDE dann für ein 800W BKW eine Wielanddose vorschreibt wenn die Peakleistung der Paneele >1000 W ist, dann muss ich dem Verein jegliche Objektivität absprechen. Das ist absurd!
Du kannst bestimmt die gesetzliche Grundlage nennen...
Die gibt es nicht, aber in Staatswäldern darfst du schon mal nicht ohne diesen Schein arbeiten. Andere Waldbesitzer übernehmen das, weil sie im Falle des Falles nicht haftbar gemacht werden wollen.
Der VDWS ist sogar weltweit gültig und der hat auch keine gesetzliche Grundlage.
Tut mir leid, ich wollte gar nicht, dass das so ausufert.
Es ging ja eigentlich um den VDE und ihren gottähnlichen Status, den sie auch ohne Grundlage verlieren bekommen haben.
Es ist doch wie der TÜV damals. Und die haben sich wirklich wie die Götter aufgeführt.
Hier kann sich leider jeder hinstellen und behaupten, dass er der größte ist und wenn genügend Leute ihm das lange genug nachsprechen, dann ist er irgendwann und ohne, dass das jemals mehr hinterfragt wird der größte.
Aber ich finde du machst es dir zu einfach.
Gut, ich mache auch alles was ich fachliche richtig kann und mir ist es egal, ob ich den richtigen Schein dazu habe. Dabei halte ich mich meistens mehr an die Regeln, als es die Fachleute mit Schein tun.
Aber du kennst doch alleine hier die Sprüche, wenn alleine ich schon schreibe, dass ich kein gelernter Elektriker bin, wie sie dann mit mahnendem Finger darauf hingeweisen, dass ich das auf keinen Fall darf und auf jeden Fall lassen soll.
Bei meiner Arbeit war das noch schlimmer. Nach 25 Jahren sollte ich auf einmal keine Ladegeräte mehr reparieren dürfen, obwohl nach damaligen Standards war ich ausgebildet und berechtigt.
Meine Chefs sagte ich darauf, dass mich das nicht interessiert.
Soll ich dem Kunden, deren Elektriker mich anrufen, weil sie selbst nicht weiter kommen, dann sagen ich kann das nicht, weil ich kein Elektriker bin?
Meine Chefs haben das dann stillschweigend geduldet, da ich sogar selbst von denen in schwierigen Fällen zu eben diesen Kunden geschickt wurde.
Nur am Ende muss du dich selbst verteidigen und die Kollegen zeigen womöglich noch mit dem Finger auf dich.
mir ist es egal, ob ich den richtigen Schein dazu habe.
Deswegen soll die Rente ab 70 eingeführt werden, damit Du alle nötigen Scheine bis dahin nachholen kannst! :-) Ob Du dann einen VDE-gemäßen Schraubendreher noch halten kannst, wäre juristisch noch zu klären.... :-)
Evtl. ist bis dahin der Schraubendreherschein Pflicht? Ob dann alles bessser funktioniert?
Hier ist dir der Betrieb einer Kettensäge ausserhalb deines
Privatgrundstücks verboten ohne Kettensägeführerschein aka
Ach was, das stimmt einfach nicht!
Nachweis des
Besuchs eines >100€ Lehrgangs fur den du dir eine 300€
Personenschutzausstattung zulegen musst.
Auch das stimmt nicht.
Unser AG hat bedarfsorientiert jedem Ing an einem exponierten Standort den großen mehrtägigen Schein (zum selbstständigen Fällen, der kleine Schein ist nur für Liegendholz zersägen) finanziert. Die erforderliche Bekleidung bekam man vom Veranstalter leihweise gestellt.
Unser AG hat pro Standort an denen es erforderlich war eine Kettensäge und die dazugehörige Bekleidung gestellt! Die Bekleidung war also nicht zur PSA gehörend.
An besonders gefährdeten Standorten gabs je nach Bedarf mehrere Kettensägen, Geländewagen, Unimog odgl.
Andere Ausrüstungen, zB Klettergeschirre, Spezialschuhwerk, Handschuhe, Helme usw zum Besteigen der Sendetürme gehörten bei jedem Ing zur PSA (persönliche Schutzausrüstung).
Ich hab das ganze Zeug viel genutzt! ZB Schneekatastrophe 78/79, Eisregen 86/87, Cyrill, Schneewinter 2005 und 09/10. Und sehr häufig meine privateigenen Landrover zur Verfügung gestellt. Mein AG hat mir dazu im Gegenzug das nötige Equipment bezahlt. Ein Gentlemans Agreement also.
übrigens, der Kastenschnitt wird inzwischen nur noch bedingt empfohlen.
Siehe https://www.wochenblatt-dlv.de/feld-stall/wald/baumfaellung-gefahr-kastenschnitt-560118
Wichtiger ist wo irgend möglich den Sicherheitsfällschnitt zu benutzen.
Und im Zweifel lieber etwas weiter oben den Fällschnitt ansetzen, da wo die Fasern schon senkrecht verlaufen.
Auch bei der Motorsäge gilt wie fast überall: Etwas Theorie schadet nie. Es gehört doch etwas mehr dazu als nur zu wissen wie man den linken und rechten Handschuh richtig rum anzieht.
Da kommt sicher auch bald die Zuverlässigkeitsprüfung dazu.
Meine Deckenlampe musste ich doch noch mal abschrauben. X2 Kondensator defekt.
Reicht es nicht, wenn die Lampe am Ende wieder funktioniert, auch ohne dass ich einen Führerschein für Schaltnetzteile gemacht habe?
Es wäre wohl nie ein Flugzeug abgehoben, weil keiner von denen ein PPL hatte.
Hinz ich meine deinem Umgang mit dem Thema zu entnehmen, dass du das ähnlich wie ich behandelst.
Was mich am meisten dabei stört, dass intelligente Menschen ohne eigenes Nachdenken diesen selbsternannten Päpsten so blind folgen und damit dieser unnützen Restriktionen Vorschub leisten.
Ich muss keinen geistig und körperlich gesunden Menschen vor sich selbst schützen und ich verbiete es auch für mich.
Personen, die vor dem 1. April 1965 geboren wurden, benötigen in DE keinen Mofaführerschein.
Und für akkubetriebene Pedelecs generell nicht, dort auch keine Helmpflicht.
Sollte man auch auf Kettensägen, insb. mit Akku anwenden können.
Personen, die vor dem 1. April 1965 geboren wurden, benötigen in
DE keinen Mofaführerschein.
Und für akkubetriebene Pedelecs generell nicht, dort auch keine
Helmpflicht.
Sollte man auch auf Kettensägen, insb. mit Akku anwenden können.
Was ich völlig vergessen hatte zu schreiben: Vor kurzem erst kam ein Beitrag im Fernsehen, da wurde das so dargestellt, dass dieser Schein absolute Pflicht wäre.
Deshalb hatte ich nachgesehen und festgestellt, dass dem nicht so ist. Es wird aber im staatlichen Forst gefordert. Ein befreundeter Jäger, mit eigenem Wald, bestätigte, dass die meisten Waldbesitzer das danach ebenfalls fordern (aber nicht kontrollieren).
So wird etwas schleichend zur Pflicht, was keine Pflicht ist.
Jau, schneide ein eckiges Loch in den Beton, schon hast du einen "Kastenschnitt" :-)
Der Begriff „Kastenschnitt“ wird im Zusammenhang mit Kellerböden meist umgangssprachlich für das nachträgliche Einschneiden von eckigen Öffnungen in eine bestehende Betonbodenplatte oder den Estrich verwendet.
Ein befreundeter Jäger, mit eigenem Wald, bestätigte, dass die meisten
Waldbesitzer das danach ebenfalls fordern (aber nicht kontrollieren).
Da geht es ganz sicher aber um die Angst für die Dummheit anderer verhauen zu werden, so kann man sagen - hier steht: "nur mit Schein", wenn der Holzknecht dass dann nicht macht, ist er selbst schuld - ähnlich wie die Firmen dass ja nun alle machen, mit ihren Schulungen...
Bei uns gab es zu Corona Zeiten die Schulung "richtig Händewaschen"...
Da geht es ganz sicher aber um die Angst für die Dummheit anderer
verhauen zu werden, so kann man sagen - hier steht: "nur mit Schein",
wenn der Holzknecht dass dann nicht macht, ist er selbst schuld -
ähnlich wie die Firmen dass ja nun alle machen, mit ihren Schulungen...
Bei uns gab es zu Corona Zeiten die Schulung "richtig Händewaschen"...
Natürlich!
Mach so was mit den Franzosen. Die stehen direkt vor dem Regierungsgebäude und hauen alles kurz und klein, bis die Regierung nachgibt.
Gerade geschehen.
Hier rufen die Nachbarn an, wenn vier Jungs draußen zusammen stehen, in der Corona Zeit. Leider auch selbst gesehen.
Jepp, Tiefenerder durch das jetzt ohnehin vorhandene Loch geschlagen,
und zusätzlich mit der mit dem Wallscanner gefundenen Armierung
verbunden.
Ich hab Zeit gefunden und die Dinge nachgemessen:
Ein 5m Tiefenerder ist durch die Bodenplatte versenkt. Der bringt satte 100kOhm - seuftz. Ein mit dem Wallscanner in der Nähe ausfindig gemachtes Armierungsteil war wohl nur ein Stückchen weggeworfener Rödeldraht. Tief seuftz.
Entweder ignorier ich alles, oder ich muss doch draussen was machen. Großer Mist!
Mein Beileid!
Da wirst du wohl nicht drum rum kommen.
Aber denk dran wie zufrieden du sein wirst, wenn du es einmal richtig und vernünftig gemacht hast.
Mal eine Frage zur Messung.
Wenn man das nicht für eine amtliche Messung braucht und nicht solch ein Messgerät hat oder leihen kann, könnte man solch eine Messung nicht mit Hilfe eines Klingeltrafos durchführen?
Im Grunde wird nur der Spannungsabfall gemessen und der Widerstand errechnet.
Die Frage geht an die gesamte Runde.
Man könnte. Wie schrieb ich weiter oben: Staberder möglichst bis zum Grundwasser.
Bei 100 kOhm fließen nur wenige mA. Ob die reichen um einen FI auszulösen? Einen Blitz wirst Du damit nicht ableiten, höchstens eine Bockwurst erwärmen?
Rainer hat nirgends davon geschrieben, dass er eine Blitzschutzanlage hat oder bauen möchte
Ein Blitz sucht sich nach ganz anderen Kriterien den Weg. Der hat schon 1km Luftstrecke überwunden, da stören ihn zwei Meter trockener Boden auch nicht besonders.
Aber für Blitzschutz sollte man nicht unbedingt EINEN Tiefenerder im Gebäude haben, sondern einen Ringerder oder zumindest mehrere verbundene Tiefenerder am besten ausserhalb des Gebäudes an jeder Ecke.
Und entsprechende Überspannungs-Ableiter Typ 1, 2 und ggf noch 3.
könnte man solch eine Messung nicht mit Hilfe eines Klingeltrafos
durchführen?
Im Grunde wird nur der Spannungsabfall gemessen und der Widerstand
errechnet.
Man könnte. Wie schrieb ich weiter oben: Staberder möglichst bis zum
Grundwasser.
Bei 100 kOhm fließen nur wenige mA. Ob die reichen um einen FI
auszulösen? Einen Blitz wirst Du damit nicht ableiten, höchstens eine
Bockwurst erwärmen?
100kOhm genügen nicht für nen 30mA FI. Da sollten es schon 10k sein. 10k an 230V ergeben einen Strom von 23mA. Die meisten 30mA FIs lösen dann schon aus.
Felsig... Dann wird wohl aufbuddeln nächstes Jahr anstehen. Dabei kannst Du gleich die Mauerisolation und den Kaltanstrich prüfen. Macht viel Spaß. Hatte ich vor 20 Jahren auch schon. Eine schmale Schaufel (mit Flex geschnitten) ist dabei sehr hilfreich um den Aushub in Grenzen zu halten.
Ich alter Sack, seit über 10 Jahren Renter, ich geh garantiert nicht mehr anne Schüppe. Wenn das gemacht werden soll, dann sollen unsere Erben das machen!
Den nächste Staberder werde ich mit Kontaktspray einrammen! So!
Danke für das deutliche Bild. Ich hatte das nur als Text gelesen und genau deshalb kam ich drauf.
Man müsste eh einen Elektriker kommen lassen, aber damit der nicht umsonst kommt, könnte man schon mal "vor messen".
Rainer hat nirgends davon geschrieben, dass er eine Blitzschutzanlage
hat oder bauen möchte
Ich erde Dachantennen seit jeher um Blitzströme abzuleiten. In der IEC 60728-11 werden blitzstromtragfähige Antennenerdungen konsequent auch als lightning protection, also AUCH als Blitzschutz bezeichnet.
Aber für Blitzschutz sollte man nicht unbedingt EINEN Tiefenerder im
Gebäude haben, sondern einen Ringerder oder zumindest mehrere verbundene
Tiefenerder am besten ausserhalb des Gebäudes an jeder Ecke.
Und entsprechende Überspannungs-Ableiter Typ 1, 2 und ggf noch 3.
Ohne BLITZSCHUTZ-SYSTEM/-ANLAGE ist die Reihe IEC 62305 mit mind. 2 Tiefenerdern á 2,5 m nicht relevant. Was bei Erdungsanlagen unklarer Tauglichkeit und bei "vergessenen" Fundamenterdern gilt, die bei Erstellung gefordert waren, geht aus dem Text der DIN 18014:2023-06 hervor.
Feinschmecker für Popcorn trifft man aber viel leichter als Kenner dieser vor inzwischen 3 1/4 Jahren verabschiedeten Grundnorm an, zu der es auch reichlich Sekundärliteratur und Seminar-Videos gibt.
Ich hab Zeit gefunden und die Dinge nachgemessen:
Ein 5m Tiefenerder ist durch die Bodenplatte versenkt. Der bringt satte
100kOhm
Wie hast Du das gemessen?
Und mal ganz simpel: Eine Glühlampe vom Netz an den Erder, wieviel Strom fließt da? Ich denke da an Effekte, einen Isolationsfehler mit dem Mutlimeter nicht sehen zu können, aber sehrwohl mit 250 Volt.
Ich erde Dachantennen seit jeher um Blitzströme abzuleiten.
Ist das noch "Stand der Technik"? Zu meiner Lehrzeit war das so, ich meine aber, dass die Antenne inzwischen nicht mehr geerdet werden soll und man Blitzschutz mit Fangstangen in der Nähe umsetzt.
Ich hab zwei Erdungsmessgeräte, ein Peaktech 2700, und ein Voltcraft ET-02. Beide messen bis 2kOhm. Für beide ist der Wert zu hoch. Damit ist der Erder für mich nicht brauchbar.
Ich hatte vor ca 40 Jahren einen Eigenbau Erdunsmesser angefangen. Aber bald gemerkt das ich um Zehnerpotenzen zu hoch lag, und das Projekt nicht weiter verfolgt. Nagelt mich also nicht fest ob es jetzt 100kOhm sind, oder vielleicht 2100 Ohm, oder 10MOhm. Der Erder ist einfach nicht zu gebrauchen.