Servus, der AVR den ich im Moment in der Mangel habe (Attiny2313) hat mehrere Möglichkeiten, seinen Systemtakt von außen oder durch einen internen Takt zu bekommen. Warum ? Extern ist klar, aber vom internen behaupten sie ja, er sei "kalibriert". Was steckt da für ein Sinn dahinter ? Auf meinem Pollinboard sind bei allen Sockeln Quarze vorhanden. Mein Lochrasterprototyp läuft mit der internen Clock ohne Quarz eigentlich ohne erkennbare Probleme.
Joachim Drechsel schrieb: > Servus, > > der AVR den ich im Moment in der Mangel habe (Attiny2313) hat mehrere > Möglichkeiten, seinen Systemtakt von außen oder durch einen internen > Takt zu bekommen. Warum ? Weil man viele Quarze nicht ins IC-Gehäuse reinbringt und jeder eine andere Vorstellung darüber hat (bzw. Notwendigkeit), mit welcher Frequenz der µC laufen soll. > Extern ist klar, aber vom internen behaupten sie ja, er sei > "kalibriert". Ändert aber nichts daran, dass es sich dabei um einen qualitativ nicht besonders stabilen Takterzeuger handelt. Kein Vergleich zur Stabilität eines Quarzes. > Was steckt da für ein Sinn dahinter ? Auf meinem Pollinboard sind bei > allen Sockeln Quarze vorhanden. Mein Lochrasterprototyp läuft mit der > internen Clock ohne Quarz eigentlich ohne erkennbare Probleme. Laufen, im Sinne von "der µC arbeitet sein Programm ab" ist auch nicht das Problem. Immer dann, wenn du exaktes Timing benötigst, brauchst du einen stabilen Systemtakt. Der interne RC-Generator kann das aber nur begrenzt leisten.
Alles klar, Danke !
Gast
#2520347
Hi >Extern ist klar, aber vom internen behaupten sie ja, er sei >"kalibriert". Stimmt. Aber nur für eine bestimmte Temperatur und Versorgungsspannung. MfG Spess
Gast
#2520353
Die Frage ist: Für welchen Temperaturbereich garantiert die Kalibierung die Funktion und wann wird es wie ungenau. Die Erfahrung beim internen RCO ist, dass UART-Betrieb bei starken Temperaturschwankungen (Sommer/Winter) und ohne nachgeführte Kalibrierung oder Autobaud schwierig bis unmöglich ist. Und da geht man von einem max. tolerierbaren Fehler von 1% pro Gerät (2% worst-case in der Summe) in der Baudrate (d.h. auch im Systemtakt) aus.
Im Moment habe ich dem armen Tiny (ich kämpfe hart mit der 2 KB-Grenze) eine RS232, eine serielle zu einem LCD und eine 1Wire für einen DS1820 eingebügelt. Das ganze soll in mein Gespann als so eine Art Leichtgewicht CAN, dh der Temparaturbereich wird schon heftig. Bis zum Elefantentreffen am Nürburgring soll das fertig sein. Also live einen externen Quarz.
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