Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Clock bei AVR, warum intern/extern ?


von Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)


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Servus,

der AVR den ich im Moment in der Mangel habe (Attiny2313) hat mehrere
Möglichkeiten, seinen Systemtakt von außen oder durch einen internen
Takt zu bekommen. Warum ?

Extern ist klar, aber vom internen behaupten sie ja, er sei 
"kalibriert".

Was steckt da für ein Sinn dahinter ? Auf meinem Pollinboard sind bei
allen Sockeln Quarze vorhanden. Mein Lochrasterprototyp läuft mit der
internen Clock ohne Quarz eigentlich ohne erkennbare Probleme.
von Karl H. (kbuchegg)


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Joachim Drechsel schrieb:
> Servus,
>
> der AVR den ich im Moment in der Mangel habe (Attiny2313) hat mehrere
> Möglichkeiten, seinen Systemtakt von außen oder durch einen internen
> Takt zu bekommen. Warum ?

Weil man viele Quarze nicht ins IC-Gehäuse reinbringt und jeder eine 
andere Vorstellung darüber hat (bzw. Notwendigkeit), mit welcher 
Frequenz der µC laufen soll.

> Extern ist klar, aber vom internen behaupten sie ja, er sei
> "kalibriert".

Ändert aber nichts daran, dass es sich dabei um einen qualitativ nicht 
besonders stabilen Takterzeuger handelt. Kein Vergleich zur Stabilität 
eines Quarzes.

> Was steckt da für ein Sinn dahinter ? Auf meinem Pollinboard sind bei
> allen Sockeln Quarze vorhanden. Mein Lochrasterprototyp läuft mit der
> internen Clock ohne Quarz eigentlich ohne erkennbare Probleme.

Laufen, im Sinne von "der µC arbeitet sein Programm ab" ist auch nicht 
das Problem.
Immer dann, wenn du exaktes Timing benötigst, brauchst du einen 
stabilen Systemtakt. Der interne RC-Generator kann das aber nur 
begrenzt leisten.
von Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)


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Alles klar, Danke !
von spess53 (Gast)


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Hi

>Extern ist klar, aber vom internen behaupten sie ja, er sei
>"kalibriert".

Stimmt. Aber nur für eine bestimmte Temperatur und Versorgungsspannung.

MfG Spess
von Krapao (Gast)


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Die Frage ist: Für welchen Temperaturbereich garantiert die Kalibierung 
die Funktion und wann wird es wie ungenau.

Die Erfahrung beim internen RCO ist, dass UART-Betrieb bei starken 
Temperaturschwankungen (Sommer/Winter) und ohne nachgeführte 
Kalibrierung oder Autobaud schwierig bis unmöglich ist. Und da geht man 
von einem max. tolerierbaren Fehler von 1% pro Gerät (2% worst-case in 
der Summe) in der Baudrate (d.h. auch im Systemtakt) aus.
von Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)


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Im Moment habe ich dem armen Tiny (ich kämpfe hart mit der 2 KB-Grenze)
eine RS232, eine serielle zu einem LCD und eine 1Wire für einen DS1820
eingebügelt. Das ganze soll in mein Gespann als so eine Art 
Leichtgewicht
CAN, dh der Temparaturbereich wird schon heftig. Bis zum 
Elefantentreffen
am Nürburgring soll das fertig sein.

Also live einen externen Quarz.
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