Hallo,
ich wollte euch mal mein Problem schildern und hoffe ihr könnt mir etwas
weiterhelfen.
und zwar Folgendes.
Ich habe mir als völliger Neuling in der Szene folgende Schaltung
gelötet: http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/stepper/stepper.html
Also eine Schrittmotorsteuerung. Dazu muss ich meinen Attiny 13
programmieren.
Der Quellcode ist angegeben, allerdings habe ich als absoluter Neuling
dazu noch einige Fragen.
Welches käufliche Programmiergerät könnt ihr mir dafüe empfehlen? Ich
dachte an ein STK 500, allerdings wird in dessen beschreibung der Attiny
13 nicht direkt erwähnt, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob das passt.
Außerdem muss ich den Quellcode ändern. Ich will, dass am Schluss
folgendermaßen haben. Das Gerät soll eine Art Spannugnsmessgerät werden.
Das heißt ich lege Spannung (im Bereich von 1-5V) an, z.B. eine Batterie
mit 1,5V und der Zeiger (auf dem Motor) soll dann einen entsprechenden
Ausschlag (= entsprechende Anzahl von Schritten) machen.
Ist jemand von euch in diesem Bereich fit und kann mir sagen inwiefern
ich da den Controller programmieren muss?
Wäre euch echt sehr dankbar, wenn ihr mir diesbezgl. helfen könntet.
Falls jemand von euch in meiner Nähe wohnt und mir helfen will/würde
(auch gegen Bezahlung)könnte man auch darüber sprechen, da ich das
unbedingt realisieren will, ohne all zu tief in die Materie
einzusteigen.
Falls dazu jemand Lust hätte könnte er sich ja mal unter st (ät)
wanekonline.de melden.
Ansonsten hoffe ich natürlich auf Hilfe aus diesem Forum und möchte mich
dafür schon einmal im Voraus recht herzlich bedanken.
Gruß
steve
Mit dem STK500 kannst Du auch jeden anderen AVR mit ISP programmieren.
Passt ggf nur nicht in die vorhandenen Sockel. Aber das ist kein
Problem, wenn Du den AVR im Zielsystem beschreiben willst.
Kommt dabei nicht auch ein Drehspulinstrument in Frage?
Oder brauchst Du Kraft um einen großen Zeiger anzusteuern?
Ansonsten lassen sich auch elektronische Tachometer (Schrottplatz /
Bucht) für sowas verwenden. Dabei gibt es dann kein Problem mit der
Nulljustage.
Einen Schrittmotor musst Du immer zu beginn auf Null fahren (zb Anschlag
mit Rutschkupplung oder Sensor).
Das ganze "muss" defintiv mit dieser Schaltung realisiert werden, da
kann ich nicht aus.
Bin wie gesagt beim Programmieren völliger Neuling und habe kaum Ahnung,
wie ich das gebacken kriege, wäre da um Hilfe dankbar.
Werde dann vermutlich mal ein STK500 kaufen, außer ihr habt andere
Empfehlungen.
Zur Null Justierung wäre vll. auch eine Lichtschranke eine Idee, aber
ersteinmal müsste ich den Rest (schnellst möglich) ans laufen bekommen.
Wäre euch wirklich für eure Hilfe dankbar.
So viele kluge Experten wie sich hier rumtreiben, da wär es doch
gelacht, wenn mir keiner helfen kann, oder ist euch das schon zu banal?
Deine Idee müsste von der Hardware und Software aus realisierbar sein.
Ich erkenne im Moment auch nicht, was die Software von deinem Wunsch
noch nicht macht.
Hast du bereits den Autor des (IMHO netten) Tutorials gefragt? Wenn
einer eine Belohnung verdient hat, dann doch der, oder?
Ich würde empfehlen, nicht den winzigen Tiny13 zu nehmen. Der hat nur 1
kB Flash und nur 6 Pins, die man für Daten nutzen kann - da ist der
zweckentfremdbare Reset-Pin schon mit drin! (Zum Programmieren werden
Miso, Mosi und Reset benötigt.)
Dadurch hat man im Zweifelsfall nur wenig Möglichkeiten, Debug-Code
einzubauen und LEDs anzuschließen, mit denen irgendwelche
Testbedingungen angezeigt werden können.
Der Tiny13 ist dann gut, wenn die Software schon mit hoher
Wahrscheinlichkeit das tut, was sie soll und das Ganze dann nur noch auf
den kleinen Chip portiert werden soll.
Das Stk500 ist sehr brauchbar. Es kann auch den Tiny13, allerdings -
wegen der wenigen Pins - nur mit einigen Klimmzügen, wenn es nicht nur
eine Trivialanwendung mit maximal 3 Datenpins sein soll.
Den Autor des Tutorials habe ich bereits kontaktiert, er hat jedoch im
Moment keine zeit und hat mich an internetforen verwiesen.
Ich habe wie gesagt die verlinkte Schaltung bereits fertig gelötet,
Schrittmotor liegt auch hier ich muss das ganze "nur" noch programmieren
und ans laufen bekommen.
Soweit ich das verstehe, muss man da schonnein bisschen was anpassen,
damit der Zeiger eben bei sagen wir 2,5v die Hälfte einer 180° Skala
abläuft und dann stehen bleibt.
Bei Abfall der Messspannung sollte er dann auf 0 Zurücklaufen.
Ist das bereits mit dem Quellcode erledigt oder was müsste man da genau
anpassen?
Wie gesagt würde gerne beim Attiny 13 bleiben.
Will auch nur den und nur für diese Anwendung programmieren, sonst
nichts. Wenn es dafür geeignetere Geräte gibt, nur her mit den Tipps.
Das Zurücklaufen ist bereits in der Software drin. Für die Anpassung
sollte man die Hardware vor sich haben, daher wäre es optimal, wenn sich
ein Helfer in deiner Nähe meldet. Email hast du ja auch angegeben. Wenn
sich nach ein paar Tagen keiner meldet, dann frische das Thema ruhig
auf.
Moin,
ich bin auch neuling, also habe ich mir ein Lern-Paket zugelegt.
Aus zeitmangel habe ich es noch nicht getestet.
Ist aber alles drin was der Anfänger braucht. CD, Kabel, Anleitung,
Bauteile und der prommer, kostet 49,95€.
Franzis Verlag ISBN 978-3-7723-4899-0
Weiß ich ehrlich gesagt (noch) nicht.
Ja ein Helfer aus meiner Nähe wäre sehr nett, meldet euch doch einfach
mal per Mail bei mir, denke da wird man sich schon einig!
Hallo.
So, jetzt habe ich wieder etwas Zeit. Ich habe mir das jetzt mal
angesehen. Ich hatte die Steppermotorsteuerung für einen Floppymotor mit
angeflanschtem Getriebe geschrieben, um damit einen riesengroßen
Drehkondensator zu drehen. Das Zahnradgetriebe hat ein
Übersetzungsverhältnis von um die 12. Das brauchte mit dem Getriebe 1276
Schritte des Steppermotors, um eine ganze Runde zu drehen. In der
Software gibt es dazu folgende Zeilen:
;
; Konstanten
;
.equ cSmSteps = 1276 ; 2552/2, Anzahl Schritte pro Umdrehung
.equ cSmFreq = 145 ; Frequenz Schrittmotorgeschwindigkeit
; ; Minimum: 5 Hz, Maximum: 1171 Hz
.equ cSmDelay = 390 ; Anzahl Takte vor Abschalten der Magnete
;
Wenn Du hier statt 1276 nur 100 oder 80 einträgst und neu assemblierst,
dürfte Dein Problem schon erledigt sein. Mit diesem Wert wird später
multipliziert, um den neuen Soll-Schrittstand zu errechnen. Der Stepper
fährt vor oder zurück, je nachdem ob der Soll-Schrittstand größer oder
kleiner ist als der Ist-Schrittstand.
Der ADC-Eingang vom Tiny13 misst die Spannung mit der Betriebsspannung
von 5 V als Referenz. 0 Volt entspricht einem Soll-Schrittstand von
Null, 5 V dem Soll-Schrittstand cSmSteps. Nach jedem Messzyklus dreht
der Stepper sich auf den neuen Sollwert ein und bleibt dann dort stehen.
Ich habe zum Einstellen der Spannung 0..5 V ein 10-Gang-Poti verwendet.
Die Einstellung des großen Drehkondensators erwies sich im praktischen
Betrieb als noch etwas zu grob. Ein noch etwas stärker untersetzendes
Getriebe wäre wahrscheinlich besser gewesen. Da Dein Schrittmotor ohne
Untersetzung mit einem großem Anzeiger sichtbar hoppeln wird, wäre eine
Untersetzung mit einem Getriebe auch bei Dir wahrscheinlich angebracht.
Das ganze Anschlag-Detektiererei-Mimik kannste Dir sparen, wenn Du die
Spannung vor dem Abschalten auf Null Volt drehst, den Stillstand des
Steppers abwartest und dann erst die Betriebsspannung abschaltest. Dann
steht er beim Einschalten immer auf Null. Wenn mal nicht, dann den
Stepper mit der Messspannung auf linken Anschlag fahren,
Betriebsspannung Ausschalten, Poti auf linken Anschlag drehen und wieder
einschalten. Das war es schon.
So, jetzt bin ich gespannt, ob Du es hingekriegt hast...
mfg
gerd
Vielen Dank für deine Hilfe.
Das STK 500 is bestellt. Sobald ich es habe, werde ich mich dran machen
und mich hier natürlich melden.
Wäre toll, wenn es klappt!
So heute ist mein STK500 gekommen :-)
Habe schon fleißig im Handbuch gelesen (ist schon teils nicht ganz sooo
prickelnd einfach beschrieben).
Laut meinem aktuellen Kenntnisstand und dem, was die Suche hier
ausgespcukt hat, sollte ich praktisch so vorgehen.
"Power off und alle Kabel vom Board entfernen.
Controller in Sockel SCK3400D1 stecken. Alle anderen Sockel leer.
Verbindungen herstellen:
PB3 von PORTB (pin 4) --> XT1 von PORTE/AUX (pin 7)
PB5 von PORTB (pin 6) --> RST von PORTE/AUX (pin 3)
PB0 von SPROG1 (pin 4) --> DATA0 von PROG DATA (pin 1)
PB2 von SPROG1 (pin 3) --> DATA2 von PROG DATA (pin 3)
PB1 von SPROG1 (pin 1) --> DATA1 von PROG DATA (pin 2)
Jumper setzen:
VTARGET mounted
RESET mounted
XTAL1 mounted
OSCSEL set to 1-2
Power on und es kann losgehn."
Mit was verkabelt man das Ganze am besten? Die beiliegenden Kabel
reichen ja bei weitem nicht. Werde mir wohl ein paar Stecker aus dem
Modellbaubereich zuerechtlöten und die benutzen........
Gruß
Steve
Das ist aber für High-Voltage-Programming. Standardmäßig programmiert
man die Controller per ISP.
Steck den ATtiny13 in Sockel 3600A1 (blau) stecken und verbinde mit
einem Extrakabel Pin RST (PORTE) und Pin PB5 (PORTB). Der richtige
Programmierstecker fürs ISP-Flachbandkabel ist SPROG1 (auch blau, ne?).
Die High-Voltage-Veranstaltung kannst Du Dir später mal antun, oder wenn
Du nen Controller verfust hast.
Ah, so einfach geht das.
Naja, habe ja gesagt für einen Anfänger ist das handbuch doch leicht
verwirrend.
Werde ich morgen gleich mal testen, wäre super wenn das funktioniert.
Entschuldige, dass ich schon wieder nerven muss, aber irgendwie haut mir
so garnichts hin :-(
Ich wollte gerade den Schnelltest ausführen. Dazu habe ich die 2 10 Pin
Flachbandkabel genau wie in der Anleitung beschrieben verbunden.
Jumper sind alle drauf (Auslieferungszustand), ansonsten ist nichts am
Board.
Den beiliegenden Stecker für die 10-15V Stromversorgung habe ich an mein
Netzteil angeschlossen (das schwarze Kabel mit den weißen Strichen also
minus) und dann habe ich es gewagt und dem STK 500 Strom gegeben.
Dabei passiert folgendes: Die Power LED leuchtet rot (wenn ich den
Schalter anmache) und die Status LED blinkt abwechselnd rot und grün
(sehr schnell).
Ansonsten tut sich leider garnichts.
Also keine LEDs oder ähnliches.
Was läuft da falsch, kann mir da mal eben jemand helfen?
Mit der Software haut mir das auch nicht so ganz hin, habe die CD
eingelegt und wenn ich dann die 8 Bit Version wähle komme ich auf die
Seite von Atmel. Drücke ich dort allerdings den "install" Button,
passiert rein garnicht (ist da der Download tot?).
Irgendwie nicht mein Tag heute, spiele schon seit früh morgens damit
rum, aber funktionieren will nichts so richtig........
>Jumper sind alle drauf (Auslieferungszustand), ansonsten ist nichts am>Board.
Der mitgelieferte AT90S8515 sollte noch im Sockel 3000D3 stecken.
>und dem STK 500 Strom gegeben.>Dabei passiert folgendes: Die Power LED leuchtet rot (wenn ich den>Schalter anmache) und die Status LED blinkt abwechselnd rot und grün>(sehr schnell).
Wenn alles OK ist, durchläuft die Status-LED nach dem Power-On rot -->
gelb --> grün und bleibt dann dauerhaft grün.
Es gibt im STK500-Manual aber auch ein Troubleshooting Guide. Als
mögliche Ursache für "The status LED is blinking quickly" ist dort
"There is a short circuit on VTARGET" genannt. Check das mal.
>Mit der Software haut mir das auch nicht so ganz hin
WAS für ne Software? AVRStudio? Befindet sich auf der CD-ROM keine Datei
AVRstudio.exe? Ich würde mir einfach die neueste Version von der
ATMEL-Seite downloaden. Geht allerdings nur mit Registrierung.
Hallo,
ja natürlich, der 3000D3 steckt auch im Sockel und das auch richig rum.
Ich habe mittlerweile durchwegs gegoogelt und daher eine Frage. Sollte
das 6 Pol Flachbandkabel bei diesem Vorgang von SPROG3 zu ISP6PIN gehen?
Zumindest sieht man das auf manchen Fotos, auf anderen wieder nicht.
Auf VTARGET steckt wie gesagt der Jumper drauf (Auslieferungszustand).
Meine Status LED blinkt sehr schnell und immer von rot auf grün, ja.
Die Polung am Netzteil stimmt ja normal auch.
Weiß echt nicht, wo da der Fehler liegt - deprimierend.
Zur Software.
Wenn ich meine CD starte kann ich zwischen AVR und AVR32 (bzw. 8 und
32bit) wählen. Klicke ich eines der beiden an, komme ich auf die Atmel
Site.
Der Download von dort klappt aber bei mir leider nicht.
Ich versuche es mal mit der Registrierung. Meinem STK500 lag leider kein
Handbuch o.ä. bei, nutze zur Zeit die Übersetzung aus diesem Forum.
Aber irgendwie bin ich mit meinem Latein langsam am Ende, dachte jetzt
bekomme ich das Ding endlich mal geproggt........
Gruß
Steve
>Sollte das 6 Pol Flachbandkabel bei diesem Vorgang von SPROG3 zu ISP6PIN >gehen?
Das ist egal. Das LED-Blink-Testprogramm auf dem Controller läuft
genausogut mit oder ohne diesem Kabel. Dessen Vorhandensein ist erst
notwendig, wenn Du einen Controller programmieren möchtest. Dann muss
es die Plugs ISP6PIN und wahlweise SPROG1/2/3 verbinden (Plug gleiche
Farbe wie Sockel).
>Auf VTARGET steckt wie gesagt der Jumper drauf (Auslieferungszustand).
Ja gut, aber hast Du VTarget auch mal nachgemessen? Steht ja auf allen
User-Plugs (PORTA, PORTB.., SWITCHES, LEDS) zur Verfügung. Was zeigt
Dein Voltmeter an, wenn Du es - Vorsicht, keinen Kurzschluss
produzieren! - an die Pins GND und VTG klemmst?
>Die Polung am Netzteil stimmt ja normal auch.
Bei mir ist auf dem Stecker vom Netzteil (China-Wandwarze) innen + und
außen -. Da stehen ca. 12.5 V ungeglättete Gleichspannung an. Direkt am
Brückengleichrichter auf dem Board messe ich zwischen den Pins + und -
etwas über 11 V.
>Zur Software.
Drück mal die Windows-Taste plus F und lass die Dateisuche über die CD
laufen mit Kriterium Dateiname = "AVRstudio.exe". Was kommt dabei raus?
Steve schrieb:
> Zur Software.> Wenn ich meine CD starte kann ich zwischen AVR und AVR32 (bzw. 8 und> 32bit) wählen. Klicke ich eines der beiden an, komme ich auf die Atmel> Site.
... die auf der CD gespeichert ist.
> Der Download von dort klappt aber bei mir leider nicht.
Offensichtlich wurden ein paar fehlerhafte CDs produziert. Bei meinem
AVRISP MKII hatte ich das gleiche Problem.
Im Software-Verzeichnis auf der CD gibt es zwar Einträge für die zu
installierenden Programme, die Größe ist jedoch 0 Bytes (bei einigen,
nicht bei allen).
Ich habe mir die neueste Version von der Atmel-Webseite geladen, damit
ging es dann.
Guten Rutsch wünscht bix.
Juhu, also nachdem ich eine halbe Ewigkeit lang mit 26KB/s ddas über
100MB große Programm gesaugt habe, läuft zumindest mal die Software.
Jetzt messe ich mal raus, was ihr gefragt hat, vielleicht bekomme ich
das ja auch noch hin!
Also aus meinem netzteil kommen 13,78V laut Voltmeter.
Habe auch innen + und außen - .
Zwischen GND und VTG (z.B. bei PORTC) messe ich garkeine Spannung.
Ansonsten ist leider immer noch alles gleich......
Die Versorgung ist OK.
>Zwischen GND und VTG (z.B. bei PORTC) messe ich garkeine Spannung.
Das ist zwar nicht gut, aber passt ins Bild, denn es ist der Grund warum
die Status-LED meckert. Vtarget sollte um 5 V liegen (diese Spannung ist
übers AVRStudio einstellbar).
Zunächst: Oberhalb des VTARGET-Jumpers, also am Rand des Boards,
befindet sich noch eine grüne LED. Leuchtet diese LED?
>Ansonsten ist leider immer noch alles gleich......
Logisch. Ohne Vtarget hat der Controller ja keinen Saft.
Offensichtlich mangelt es Deinem Board an Vtarget. Entweder die
Targetspannung wird korrekt vom Regler erzeugt, kommt aber nicht bis zur
User-Sektion, oder es gibt irgendwo nen Kurzschluss.
Entferne mal alles an Kabeln, was auf dem Board ist (aber lass die
Jumper wie sie sind). Zieh nur den VTARGET-Jumper ab und miss die
Spannung an dessen "rechtem" Pin gegen GND. (Von dem siehst Du eine
dickere Leiterbahn zum Vtarget-Regler hinter dem Power-Schalter gehen.
Es steht "LM317" drauf.)
So habe jetzt mal alle Kabel entfernt und den Jumper von VTARGET auch.
Dann Strom drauf. Jetzt leuchtet die grüne LED über dem VTARGET (Rest
gleich).
Zwischen dem rechten Pin von VTARGET und GND messe ich keine Spannung
(0V), zwischen dem linken und GND messe ich 1 V.
Ui jetzt habe ichw as festgestellt.
Gerade alles wieder zusammengebaut.
Jumper auf VTARGET.
Und dann nochmal Strom drauf.
Jetzt leuchtet die grüne LED über VTARGET. Die rote Power LED auch.
Und die Status LED geht jetzt von rot auf orange und dann grün!
Die LEDs leuchten aber mit aufgesteckten 10 Pol Kabeln trotzdem
irgendwie nicht, hm.
Und jetzt habe ich auch die LEDs am leuchten.
Hätte nicht gedacht, dass das dieses Jahr nochmal was wird!
Vielen Dank an das Forum schonmal für die bisherige Hilfe und besonders
an "Gastofatz".
Wünsche euch alle einen guten Rutsch!
So, schon wieder die nächste Frage.
Habe mal einen kleinen Screenshot angehänt um zu zeien wie weit ich bin.
Passt das bis dahin alles?
Jetzt bräuchte ich praktisch den Quellcode von Gerds Seite im hex
Format, richtig?
Wie wandle ich den am besten um und wie genau geht es dann weiter? Die
deutsche Übersetzung der Anleitung ist hier irgendwie etwas
sparsam.......
Gruß
Steve
Erfreulich, dass sich das Vtarget-Problem gelöst hat. Würde mich
interessieren, woran das gelegen hat. Werden wir aber wahrscheinlich nie
wissen.
Wie ich sehe, kannst Du schon den ATtiny13 über den Programmierdialog
vom AVRStudio ansprechen. Dann ist ja alles in Butter.
>Jetzt bräuchte ich praktisch den Quellcode von Gerds Seite im hex>Format, richtig?
Ähhhh... es gibt Quellcode (Sourcefiles) und das Executable (im
Programmierdialog "HEX files" genannt). Der Quellcode ist menschenlesbar
(stehen so Sachen drin wie "ldi temp, 136" oder rcall
ProcessNextDataByte" oder "brne Loop") aber nicht vom Controller
ausführbar. Ausführbar ist nur das Executable (sieht z. B. so aus:
0F4AA59B508CFE374A573D84DD593008...). Der Assembler dient dazu, aus dem
Quellcode das Executable zu generieren. In Controller werden
grundsätzlich immer nur Executables geflasht.
Wenn Dir Grundlagenkenntnisse fehlen, investiere ein paar Tage Zeit und
lies Dir die Wiki-Artikel auf www.mikrocontroller.net durch. Bei
Unklarheiten frag im Forum nach und Dir wird sicher geholfen.
Wie man ein Projekt einrichtet, bearbeitet, assembliert, simuliert und
das fertige Programm in einen Controller bekommt, steht in der Hilfe zum
AVRStudio. Du wirst (wie wir alle) nicht darum herumkommen, da noch eine
Menge zu lesen und zu lernen. Auf gehts! ;-)
>Jetzt bräuchte ich praktisch den Quellcode von Gerds Seite im hex>Format, richtig?
Gibts da auch das Executable? Falls ja, lade es direkt im
Programmierdialog unter "Flash". Dort wo "HEX file" steht. Danach kannst
Du es mit "Program" in den Controller flashen.
Leider habe ich dafür kein Executable.
Hätte eben gehofft, dass ich das irgendwie passend umgewandelt bekomme
und mir so viel Arbeit und Leserei spare.
Das war auch Basis meiner (zugegebenermaßen laienhaft formulierten)
Frage oben.
Wenn Du nur den Quellcode hast, ist das auch kein Prob. Dann erstelle im
AVRStudio ein neues Projekt mit dem Assistenten. Achte darauf, alles
richtig zu konfigurieren (Controllertyp etc.). Klick die noch leere
Hauptdatei an, so dass sie im Editor erscheint. Füll den Quellcode von
Gerds Seite mit Copy&Paste da rein. Projekt speichern und anschließend
den Assembler drauf loslassen, mit Menüpunkt "Build and Run". "Run"
bedeutet nur, dass im Erfolgsfall sofort der Simulator startet, was Dich
nicht zu kümmern braucht. Wenn irgendwas nicht stimmt, bekommst Du beim
Build-Versuch Fehlermeldungen. Ist das nicht der Fall, wurde die
Executable-Datei im Projektverzeichnis erstellt.
Programmierdialog aufrufen und unter Tab "Main" nochmal die Signatur des
Controllers auslesen. Wenn das mit "matches selected device" quittiert
wird, auf Tab "Program" wechseln, dort im Kasten "Flash" die Option "use
current simulator flash memory" anwählen und das Executable mit
"Program" flashen. Unten erscheinen Statusmeldungen - nach "Leaving
programming mode... OK" hast Du fertig (außer es muss auch noch was ins
EEPROM des Controllers gebrannt werden. Das läuft dann analog ab.)
Viel Glück! ;-)
Hatte die Tage nicht viel Zeit.
Hab den PC gerade mal gefüttert.
Alles weitesgehend nach deiner Anleitung.
Dann, wenn ich "build and run" klicke, kommt meist das oben angezeigte
Bild (passt, oder?).
Teils kommt aber auch etwas anderes (also "proggi2" angehängt).
Muss mich das beunrihigen?
Als Signatur liest er "0x1E 0x90 0x07"
Allerdings kann ich "use current simulator flash memory" nicht
auswählen.
dafür müsste ich dort wohl erst ein hex file einfügen?!?!
Naja ich hoffe mal wieder auf eure Hilfe, ein dickes Danke schon mal im
voraus!
Alles easy. Du musst dem Simulator noch sagen, was Du als debug platform
und device haben willst. Menüpunkt Debug --> "Select platform and
device". Im erscheinenden Dialog AVR Simulator und ATtiny13 wählen.
Danach nochmal mit "Build and Run" assemblieren ==> Keine Fehlermeldung
mehr und Option "User current simulator flash memory" im
Programmierdialog anwählbar.
Die Executable-Datei müsste aber auch so schon erstellt worden sein und
sich im Projektverzeichnis befinden. Kannst ja mal nachschauen (und sie
natürlich auch als "HEX file" in den Programmierdialog laden und den
Controller damit flashen).
Bittebitte. Ja, besser könnts nich sein. Du bist fast durch. Fürs EEPROM
gibts nix zu tun, da es von diesem Programm nicht benutzt wird (das geht
aus der Assemblermeldung hervor: [.eseg] 0, 0...).
Du musst aber noch - wichtig! - die Fusebits des Controllers
konfigurieren. Sieh nach, was der Autor der Schaltung dazu sagt und
halte Dich genau daran. Mit den Fuses werden einige grundlegende
Hardwareoptionen des Controllers festgelegt, z. B. mit welcher
Taktquelle er laufen soll. Bei den Fuses ist stets SORGFALT UND VORSICHT
geboten: Wer da was Unpassendes einstellt und Pech hat, kann einige Mühe
haben, es wieder rückgängig zu machen, z. B. kann HV-Programmierung dazu
nötig werden (das Forum ist voll mit Threads von Verzweifelten, die nur
mal ein bisschen mit den Fuses herumgespielt haben).
Umfassende Infos dazu (besser vorher lesen):
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Fuses
ist hier das gemeint? Finde in gerds texten irgendwie nicht das
richtige: "Die Initiierung der Hardware umfasst:
* die Richtung der vier Portbits PB0 bis PB3 als Ausgang und die
Bits auf den ersten Schritt des Steppermotors setzen,
* den Zähler für den AD-Wandler auf 64 setzen, das Summenergebnis
der Wandlungen löschen, den Digitaleingang von PB4=ADC2 abschalten (wird
nicht benötigt, PB4 dient ausschließlich der AD-Messung), die
AD-Wandler-Mux fest auf Kanal ADC2 einstellen, und den AD-Wandler mit
folgenden Einstellungen starten:
o Referenzspannung ist die Betriebsspannung des ATtiny13,
o Taktteiler=128, bei 1,2 MHz internem Takt und 13 Taktzyklen
pro Messung braucht jede Messung 1,387 ms, Aufsummieren von jeweils 64
Messungen ergibt einen fertigen Messwert alle 88,75 ms oder 11,3
Messwerte pro Sekunde.
o Interrupt nach jeder abgeschlossenen Messung,
o kein automatischer Neustart der nächsten Messung (wird beim
Interrupt neu gestartet).
* der Timer/Counter 0 wird auf normalen CTC-Modus (Löschen des
Zählers bei Erreichen des Vergleichswerts) eingestellt, mit folgenden
Eigenschaften:
o die Dauer eines CTC-Zyklus ist so lange wie die Ausgabe für
einen Schritt des Motors dauert und wird durch die Konstante cCmpA
bestimmt, die in das Compare-Register A des Counters geschrieben wird,
o nach jedem CTC-Zyklus wird ein Interrupt ausgelöst, der
Compare-Match-Interrupt A wird ermöglicht,
o der Vorteiler wird auf 1024 eingestellt, der Counter-Takt
beträgt daher 1,2 MHz/1024 = 1,172 kHz, mit CTC-Werten zwischen 1 und
255 ergeben sich Frequenzen zwischen 1172 und 4,6 Hz für die Ansteuerung
des Schrittmotors.
* der Prozessor wird auf Schlafmodus eingestellt, d.h. zwischen den
Interrupts des Counters und des AD-Wandlers ist der Programmablauf
unterbrochen."
Ich hab mir das ganze gerade mal angeschaut im Programm.
Bin mir aber nicht sicher, ob ichd as überhaupt richtig verstanen habe
und habe nach den geschilderten Folgen eher Angst, mir da jetzt was zu
killen.
Hab mal angehängt, wie das aktuell so aussieht.
Darum dreht sichs. Warum Gerd nix zu den Fuses sagt, hat einen simplen
Grund: Alle Fuse-Einstellungen sind die Werkseinstellungen.
Insbesondere: RSTDISBL ist NICHT gesetzt, was man auch aus dem
Schaltplan erschließen kann. SUT_CKSEL entspricht der Einstellung "9.6
MHz interner Oszillator". CKDIV8 ist gesetzt, d. h. dem Oszillator ist
ein 1:8-Teiler nachgeschaltet ==> 1.2 MHz Controller-Taktfrequenz. Das
ist in Gerds Beschreibung mit "...bei 1,2 MHz internem Takt..." gemeint.
Fazit: Alle Fuses so lassen, wie sie sind.
Wie ich gesehen habe, gibt es im Sourcecode aber ein paar Konstanten,
die Du möglicherweise an Deinen Motor anpassen musst. Nach jeder
Änderung muss das Programm natürlich neu assembliert und geflasht
werden.
Ansonsten kannst Du den Controller, der das Programm übrigens (von Dir
möglicherweise unbemerkt) schon ausführt, aus dem Sockel ziehen und in
seine Zielschaltung einbauen.
Gastofatz schrieb:
> aus dem Sockel ziehen und in> seine Zielschaltung einbauen.
Vorher aber alle Spannungen abschalten. Den Prozessor erst entfernen,
wenn keine LED mehr leuchtet (dass sollten auch alle Elkos soweit leer
sein).
Na dann werde ich das mal machen.
Meine Stromversorgung habe ich gestern durchgemessen (also der Teil
meiner Schrittmotorsteuerung)und sie funktioniert einwandfrei.
Mal sehen ob der andere auch passt.
Als Motor habe ich einen, den ich mal irgendwo ausgebaut habe.
Funktioniert sicher. Der hat 5 Kabel, 4 braune und 1 schwarzes. habe
rausgemessen,dass das schwarze der Mittelabgriff ist.
Den habe ich dann an "bl" (bei j2) in der Schaltung geklemmt und die
einzelnen Spulen der Reihenfolge nach.
Mal sehen ob das passt.
Werde natürlich berichten ;-)
Jetzt hab ich nochmal 2 Fragen (eines Laien).
Und zwar ist das ja meine Stromversorgung:
http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/stepper/supply.pdf
Der Pfeil von Ain rüber zum Widerstand mit 1,4kOhm soll ein Poti
darstellen, richtig?
Ist dieses zwangsläufig von Nöten,denn ein solches habe ich nicht
eingelötet.
Außerdem bin ich mir inzwischen nicht mehr ganz sicher, wo genau ich mit
der Eignangsspannung (1-5V) meines Spannungsmesser hin muss.
Vielleicht hilft mir ja jemand mal eben auf die Sprünge......
Das Poti und den 1,4K Widerstand braucht du eigentlich bei dem Projekt,
Das ist der Steller für die Position des Steppermotors!
Wenn du eine andere 1-5V Spannungsquelle statt Poti+1,4K Widerstand
hast, dann kommt deren + Pol an die AIN Klemme und GND der anderen
Spannungsquelle wird mit der DGND Klemme verbunden. Du musst aber
sicher sein, dass die andere Spannungsquelle nie mehr als Vcc+0.5
und nie weniger als -0,5V liefert. Lieber nochmal mit Daten zur
Spannungsquelle nachfragen!
Naja, final soll das ja ein Spannugnsmessgerät werden (siehe 1. post).
Also 2 Kabel wie bei nem billigen Voltmeter die dann z.B. an eine
Batterie gehen und der Motor soll als Zeiger fungieren und die Spannung
auf einer Skala anzeigen.
Das ist dann ein heisses Eisen!
Der unbedarfte Anwender oder du nach einiger Zeit wird sich nicht an die
Regel "nie mehr als Vcc+0.5 und nie weniger als -0,5V" (s. Absolute
elektrische Grenzen im Datenblatt des AVRs) halten, wenn er mit den
Messstrippen auf die Spannungsquelle losgeht.
D.h. du als Hardwareentwickler musst eine Schutzschaltung (Verpolschutz,
Spannungsbereiche) für deinen AVR in der Schaltung haben!
>D.h. du als Hardwareentwickler musst eine Schutzschaltung (Verpolschutz,>Spannungsbereiche) für deinen AVR in der Schaltung haben!
Im Eröffnungsposting ist ein Link, wo Du u. a. die Schaltung sehen
kannst. Die Schutzschaltung ist schon vorhanden. Zwischen AIN und dem
ADC-Pin hängt ein 10 k-Längswiderstand, und zwei 1N4148-Dioden clampen
den Pin gegen GND und VCC. Das sollte den µC vor Schäden durch
Spannungen außerhalb 0...5 V bewahren.
Stimmt, das habe ich nicht gesehen.
Für welchen Spannungsbereich wirkt diese Schutzschaltung sicher? Vom
typ. 1/4W 10K Widerstand her kommen max. 50V (U=SQRT(P*R)) in Spiel, bei
der 1N4148 max. 75V (abs. max. Ratings) und bei dem 2µ2 Elko max. 16V.
Es könnte auch passieren, dass die Schaltung selbst noch keinen Strom
hat aber die zu messende Spannungsquelle schon Strom liefert. Sollte man
dafür Schutzdiode(n) über dem/den 78L05/7812 Linearregler(n) vorsehen
(IN-|<-OUT)?
Bei einer falschen Einschaltreihenfolge könnte ich mir als Schutz einen
p-MOSFET in der AIN-Messleitung vorstellen, der erst aufgesteuert wird,
wenn die Mess-/Stepperschaltung selbst Spannung hat. Wäre das eine
Lösung?
naja ich denke die Eisnchaltreihefolge wäre schon ind er Praxis
umsetzbar.
Also das man das Gerät erst einsteckt, bevor man eben eine
Spannungsquelle misst.
So, habe das nächste Problem.
Und zwar habe ich gerade eben mal das Poti eingelötet um zu testen wie
sich da die Spannung ändert.
Hatte ein ganz normales Drehpoti.
Während ich dran rumdrehe, rauchte es mir plötzlich ab.
Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich das richtig eingelötet habe,
oder was da falsch lief.
Ich hab oben in dem Bild mal markiert, wo ich die 3 Kabel angelötet
habe.
Habe ich da was verfranst, oder ist da einfach nur zu viel geflossen?
Mit 1,4KOhm drin, und ohne Poti messe ich an den entsprechenden Stellen
immer so 11,94V recht konstant.
also wenn Du es wirklich da angelötet hast, wo Du es eingezeichnet hast,
dann hätte da gar nie nichts nicht rauchen dürfen, zumindest nicht das
Poti - weil dann läge alles (vom Poti) auf GND.. Ich zeichne mal zurück
(in blau), wo das Poti hin hätte müssen, und zwar mit dem Schleifer auf
J1/Ain
HTH und HF
Steve schrieb:
> Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich das richtig eingelötet habe,> oder was da falsch lief.
Sehr wahrscheinlich.
Der mittlere rote Kreis im Bild zeigt 2 Leitungen die sich kreuzen und
nicht verbunden sind.
Den 1,4kohm Widerstand hast du eingebaut?
Der Widerstand ist drin.
Abgeraucht ist es aber erst, als ich dran rumdrehte.
Könnte mir einer vll. einzeichnen, wie es richtig rein gehört?
Habe noch eines gefunden.
So eines, das 2 Beine auf der einen und eins auf der anderen Seite hat
und das man mit dem Schraubendreher reguliert.
Für einen Test würde es aber wohl reichen.
Lies nochmal die Antwort von g457: Da hätte nichts rauchen dürfen.
Da es doch geraucht hat, ist ein anderer Klops in der Schaltung.
Den Klops solltest du finden, bevor du das nächste Poti einbaust,
ansonsten ist die Chance groß, dass wieder etwas raucht.
Fotos des Patienten wären eine Möglichkeit, wenn das Forum helfen soll.
Bildformate beachten.
Du hast hoffentlich den zweiten Teil der Schaltung mit dem AVR noch
nicht angeschlossen, oder?
Hast du das gefundene Potentiometer mal durchgemessen, ob das die
erforderlichen 1KOhm hat?
Also, die Antwort habe ich glatt übersehen.
Foto werde ich nachliefern und auch die einzelnen Spannungen, die ich
ermesse ohne Poti.
Allerdins habe ich ein kleines Problem.
Ich habe da nicht 2x 0,7kOhm drin, sondern einen (!) mit 1,4kOhm (also
am Stück).
Hatte damals das Poti in der Form noch nicht im Kopf.......
So, jetzt auch Spannungen gemessen.
Zwischen AGND und DGND liegen 11,94V an, zwischen 12+ und AGND bzw. DGNG
ebenso. Zwischen Ain und 12+ liegt nichts an.
Denke das passt so, oder?
Steve schrieb:
> Zwischen AGND und DGND liegen 11,94V an
★hust★ sicher? Laut Schaltplan (und weil beides 'GND' ist, die nochdazu
verbunden sind) sollte da keine Potenzialdifferenz messbar sein ★hust★
★smoke★ ★hint★
Dieses Poti hier habe ich jetzt noch:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=431338
Kann mir nochmal jemand genau sagen, wo was hin muss, nicht das ich das
auch noch grille.
Und wie komme ich aus der nummer mit einem 1,4kOhm wieder raus? Geht das
mit einem Widerstand überhaupt?
Vorsicht mit diesem Aufbau. Mir gefällt gar nicht, wie die Sicherung
da an der Platinenecke sitzt. Ich vermute fast, du hast das offen auf
dem Tisch liegen, oder? Ruckizucki bekommst du da eine gebraten! Mach
schleunigst einen sehr guten Berührschutz darum inkl. den Trafo und die
dessen Anschlusspins unter der Platine! Als Anfänger ist es 1000x
sicher, wenn du erstmal mit einem Steckernetzteil oder einem
Labornetzteil und Niederspannung arbeitest.
Das Detailbild von der Oberseite ist noch nicht ausreichend. Ich
verstehen nicht das das rot eingekringelte ist .Man müsste auch die
Unterseite mit den Verbindungen sehen.
>> Ich habe da nicht 2x 0,7kOhm drin, sondern einen (!) mit 1,4kOhm (also>> am Stück). Hatte damals das Poti in der Form noch nicht im Kopf.......> Und wie komme ich aus der nummer mit einem 1,4kOhm wieder raus? Geht das> mit einem Widerstand überhaupt?
Im Schaltplan ist doch genau ein 1,4KOhm Widerstand drin, das passt
doch. Was willst du an dem Widerstand ändern?
Zum Poti schreibe ich was, wenn ich die Unterseite (Lötseite) gesehen
habe.
Du kannst zusätzlich den obigen Schaltplan für einen Moment vergessen
(nicht Spicken, wir merken das!) und durch genaues Betrachten deiner
Schaltung einen neuen eigenen Schaltplan zeichnen. Zur Not mit Papier
und Bleistift und dann Einscannen/Abfotografieren. Ja das solltest du
mal tun.
Das, was du rot eingekreist hast, ist die Verbindung von AGND zu DGND.
Diese habe ich an der Oberseite gemacht und unten entsprechend verlötet.
Den Schaltplan habe ich mir unten auf der Platine aufgemalt (es ist eine
Platine mit längst Leiterbahnen) und er entspricht genau dem oben
gezeigten.
Habe das alles 1:1 übernommen (lediglich das poti fehlt).
Das mit den 1,4kOhm war eine Dummheit von mir, wie ich jetzt erkenne.
Hatte gedacht, der eine Potifuß würde zwischen 2 Widerstande greifen,
die zusammen 1,4kOhm ergeben.
Fragt mich nicht wie ich drauf komme, Brett vorm Kopf.
Bilder vom Poti habe ich angehängt!
Wenn alles wie im Schaltplan oben aussieht, hätte es nicht rauchen
dürfen. Wie sieht die Unterseite (Lötseite) deiner Platine aus?
> (es ist eine Platine mit längst Leiterbahnen)
Vielleicht fehlt eine Auftrennung eines langen Leiterstreifens nach
links?
Ich würde auch gerne sehen, wo der obere Draht des Widerstands und die 4
Klemmen auf der Unterseite rauskommen. Das Foto der Oberseite ist für
mich nicht eindeutig, was ist der helle Punkt oben?
Hier mal ein Foto vond er Unterseite, das ich schon vor ein paar Tagen
mal gemacht habe.
Der helle Punkt ist Zinn. Hatte keinen so langen Draht, weshalb ich 2
Stücke verlötet habe.
Du hast die 230V durch nur 1/2mm breite Spalten vom Rest der Schaltung
getrennt? Bist Du wahnsinnig? Scharf auf den Darwin Award?
Nimm erstmal einen 3mm Bohrer sowie ein scharfes Messer und trenne die
Leiterbahnen so auf, dass die 230V-Seite mindestens 10mm vom
Sekundärteil Abstand haben. Es darf dabei kein Kupfer dazwischen
bleiben. Auch zwischen den 230V-Leiterbahnen soll mindestens 5mm Platz
sein.
Dann kommt von unten eine nicht leitende Kunststoffplatte dran, die als
Berührungsschutz diehnt. Der Sicherungshalter wird mit einer
Kunststoffkappe geschützt.
Zu deinem Problem
Den Widerstand musst du wieder rausnehmen. Du hast zwar jede Menge Platz
auf deiner Platine, hast aber die Bauteile so ungeschickt angeordnet,
dass (auf dem Photo) rechts vom Widerstand kein Platz mehr ist, um sich
austoben zu können und die Verbindung vom oberen Ende des Widerstands zu
GND auzutrennen.
Hilft nichts. Der Widerstand muss noch einmal raus. Es reicht wenn du
den Widerstand im Prinzip im 180° rund um seinen oberen Anschluss
drehts. Dadurch kommt das andere Ende auf eine noch jungfräuliche
Leiterbahn. Auf dieselbe Bahn kommt ein Ende des Potis und vom anderen
Ende des Potis musst du eine Verbindung schaffen, zu der Bahn an der der
Widerstand zur Zeit (also vor der Modifikation) endete.
Vom 3-ten Potibein führt dann eine Verbindung zu AIN.
Und Christian hat recht!
Du musst den 230V Teil noch viel besser vom Rest der Schaltung
abtrennen!. Eine einzelne Unterbrechung ist da viel zu wenig! Legst du
die Schaltung auf den Tisch und ein Drahtrestchen liegt unter der
Platine genau richtig, dann überbrückt dir das mit Leichtigkeit diesen
Winzigspalt und du grillst deine Schaltung mit 230V (man muss ja nicht
gleich vom schlimmsten ausgehen, nämlich dass er draufgreift. Es reicht
schon, wenn unabsichtlich 230V in die restliche Schaltung kommen.
Was du auch tun kannst: Den Schaltungsteil mit den 230V zunächst mit
Klebebandstreifen abkleben, solange du keinen Berührungsschutz hast.
Naja ihr seht das etwas zu eng glaube ich.
Die Abtrennungen werde ich natürlich auf eure Tipps hin vergrößern.
Getestet wird ie Schaltung aber auf einer großen Holzplatte (Werkbank),
da liegt garnix rum und an der Unterseite fummmelt auch keiner rum, wenn
da Strom drauf ist.
Hab auch noch keine gewischt bekommen ;-)
Gut, dann werde ich den Widerstand mal umdrehen und das poti einlöten.
Aber wohin müssen die einzelnen Anschlüsse genau, bzw. welche muss wo
hin?
Es muss das einzelne Potibein auf Ain, oder?
Steve schrieb:
> Naja ihr seht das etwas zu eng glaube ich.> Die Abtrennungen werde ich natürlich auf eure Tipps hin vergrößern.> Getestet wird ie Schaltung aber auf einer großen Holzplatte (Werkbank),> da liegt garnix rum
Warts ab.
Irgendwann passiert es dir, dass du ein Bauteil einlötest, die Beinchen
abknippst, Platine umdrehen und Spannung drauf. Und dann schlägt Murphy
zu und die Platine liegt genau so, dass das abgeknippste Beinchen auf
dem Tisch liegenblieb und die Platine genau mit der ungünstigsten
Leiterbahn auf dem Beinchen liegt. Alles schon dagewesen.
> Es muss das einzelne Potibein auf Ain, oder?
Genau.
Hast du kein Ohmmmeter (Multimeter)?
Auf deinem Bild 5357 sind die beiden Anschluesse links die durchgenede
Widerstandsbahn und der Anschluss rechts greift davon einen Teil ab.
> Es muss das einzelne Potibein auf Ain, oder?
In dem Bild oben ist der Hersteller PIHER erkennbar. Der hat
Datenblätter z.B. von PT15 15mm Carbon Potentiometer (es gibt auch
entsprechende 6 und 10mm Ausführungen)
http://www.piher-nacesa.com/pdf/14-PT15v03.pdf
Du hast die Ausführung "HORIZONTAL MOUNT - VERTICAL ADJUST". Da ist der
Schleifer (engl. wiper) das "einzelne" Beinchen.
So, abgeraucht ist nix.
Allerdings ändert sich nicht wirklich was, wenn ich am Poti drehe.
Was genau sollte sich da ändern? Ich messe nix raus, hab bei jeder
Potistellung überall 11,94V.
Wie gross ist dein Poti?
(Welchen Wert hat es?)
Ansonsten: Du hast einen Fehler gemacht.
Das kann doch nicht so schwer sein, die 3 Linien aus dem Schaltplan mit
den tatsächlichen Kabeln in Übereinstimmung zu bringen.
So ist die Entsprechung der Poti-Anschlüsse mit dem Schaltbild
Häng doch mal dein Ohmmeter an den Abgriff (der Anschluss mit dem Pfeil)
und einem der beiden Endpunkte (wenn das Poti ausgebaut ist). Wenn du am
Poti drehst, ändert sich der Widerstandswert.
Wenn du das Ohmmeter an die beiden Endpunkte hängst, hat das Poti einen
konstanten Wert, nämlich den der auch auf dem Poti aufgedruckt ist.
Die einstellbare Spannung wird am Schleifer, also an dem Anschluss im
Schaltbild mit dem Pfeil, abgenommen. Nicht an einem der beiden
Endpunkte!
Habe es mittlerweile selber hinbekommen.
Hatte den Widerstand falsch drin,d a ich durch die spiegelverkehrte
Anordnung (bzgl. oben und unten) den Widerstand falsch drin hatte.
Danke trotzdem für die Hilfe.
Kann jetzt zwischen Ain und DGNG bzw. AGND von 0 - 5,1V regegln :-)
Morgen häng ich das dann mal an die Steuerung. Mal sehen welche Probleme
da auftreten.
Hallo.
Spannend das so alles nachzuvollziehen. Ich lerne daraus:
- In jedes Quellcode-File gehören noch mehr Erläuterungen als ich eh
schon reinschreibe (zu den Fuses, etc.).
- Das Netzteil ist nicht einfach ein Netzteil, sondern meine ganze
Einstellsteuerung für den Motor. Die Titulierung als "Netzteil" löst
offenbar schon Verwirrung aus.
- Das Zehngang-Poti ist da drin, um vom Wohnzimmer aus den Motor auf der
Terrasse anzusteuern. Braucht man nicht, wenn man eine Spannung messen
will. Sollte im Schaltplan oder im Text dann auch so stehen.
- Der 1k4 ist da drin, um teilermäßig am 10-Gang-Poti 5 V anliegen zu
haben. Habe ich leider nirgendwo beschrieben. Hätte einen Hinweis wert
sein können.
- Die Bezeichnungen AGND und DGND an der Klemme sind eigentlich gaga,
weil ich diese Trennung bei der Gesamtschaltung nicht durchgehalten
habe. In der Praxis trat (und tritt noch immer) bei ca. 15 m langem
abgeschirmtem Stereo-Kabel zwischen Wohnzimmer und Antenne der Fall auf,
dass beim Abschalten der Motormagnete ein Spannungssprung an der
Analog-Steuerspannung auftritt und die ganze Mimik aus dem Schlaf reißt
und die Versorgung wieder anspringt. Man soll analoge Messleitungen mit
mV-Auflösung niemals mit Versorgungsleitungen vermümmeln. Funktioniert
nie und nimmer.
mfg
gerd
So, hab jetzt mal die Steuerung angeschlossen.
Vorab, es tut sich nichts.
Ich habe am Poti mal die Spannung auf ~2V eingestellt und dann gemessen.
Dabei messe ich zwischen VCC und GND beim Attiny13 ~3,5V.
Zwischen GND und CD am ULN2003 messe ich irgendwas um die 2,2V.
An den Anschlüssen des Motors selbst messe ich garkeine Spannungen.
Der oberste Anschluss beim Motor dort ist übrigens "tot", also da ist
nichts angelötet o.ä. weil ich ja nur 5 brauche.
habe die Mittelanzapfung ganz oben (bzw. am ersten belegeten)
angeschlossen und dann nach der Reihe die Spulen dran.
Die Unterseite sieht ein wenig wild aus,da ich mir da mit Edding diverse
Leitungen angezeichnet habe. Kann ich gerne mal entfernen und dann
nochmal ein Foto machen.
Vielleicht wisst ihr ja irgendwelche Stellen, wo ich testweise mal
nachmessen könnte und man daraus vll. den (oder die) Fehler findet.
Gruß
Steve
Achja für alle die erst jetzt mitlesen oder nicht den ganzen Thread
durchlesen wollen, hier ist der entsprechende Schaltplan:
http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/stepper/stepper_v1.pdf
> Ich habe am Poti mal die Spannung auf ~2V eingestellt und dann gemessen.> Dabei messe ich zwischen VCC und GND beim Attiny13 ~3,5V.
Übel.
In der Schaltung
http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/stepper/stepper.html
ist ein Spannungsregler 78L05 drin. Die Spannung sollte also ziemlich
exakt 5V sein.
Da sie in deinem Aufbau weniger beträgt, deutet das auf eine zu hohe
Stromentnahme an anderer Stelle hin.
Es kann auf Dauer sehr ungesund für Bauteile ein und teuer für dich,
wenn du immer die komplette Schaltung auf einmal testest. Du solltest in
kleineren Schritten vorgehen und Zwischenergebnisse testen.
Beispiele für Zwischentests
1. ICs (Attiny13 ULN2003) sockeln und Versorgungsspannungen ohne
eingesetzte ICs an den Fassungen prüfen.
2. Externe Bauteile (Motor) erst anschliessen, wenn 1 und dann 2
funktionieren
Das kann man sicher noch feiner runterbrechen und erwartete Spannungen
an verschiedenen Testpunkten angeben.
Ja das dachte ich auch.
Eigentlich müsste an beiden ICs ja 5V Versorgungsspannung anliegen.
Ich hab die schaltung aber echt schon durchgeschaut und auch
nachgezeichnet, finde den Fehler irgendwie nicht.
Muss ich dann nochmal durchmessen, aber irgendwie.......
Hallo Steve,
kann es sein daß dein Spannungsregler verkehrt herum eingesetzt ist?
Wenn die flache seite zu dir schaut ist rechts der Ausgang, dann kommt
Masse und links der Eingang.
Auch das mit der Masse-Führung am Tantal bzw. Spannungsregler habe ich
noch nicht ganz durchschaut.
Gruß Held der Arbeit
Hallo HdA,
also wie jetzt?
Flacheseite nach vorne, auf die Lötseite(Füße) geschaut,
von Links nach Rechts EMA (Eing., Masse, Ausg.)
oder
auf die Flacheseite geschaut, Füße nachtunten
von Links nach Rechts AME (Ausgang, Masse, Eingang)
Ihr habt recht.
5 mal angeschaut und dann falsch eingelötet(laut dem Bild).
Peinlich.
Erst mal 1000 Dank, werde das natürlich umgehend korrigieren und dann
mal ohne ICs schauen, welche Spannung ankommt.
Steve schrieb:
> [Pinout] (laut dem Bild)
Die beste (, meist ein-eindeutige und i.d.R. zuverlässigste) Quelle für
Pinouts ist das Datenblatt des Herstellers. Ich hab Dir mal zwei
"generische" von National rausgesucht, für den 78L05 [1] und für den
7812 [1]. Falls Du es ganz genau wissen wollen solltest, dann musst Du
wirklich die Datenblätter Herstellers bemühen, sonst passen (meistens
:-) auch 'fremde'. ..und lass den magischen Rauch nicht wieder
entweichen ;-)
HTH und HF
[1]
http://www.datasheetarchive.com/pdf-datasheets/Datasheets-22/DSA-423084.pdf
[2]
http://www.datasheetarchive.com/pdf-datasheets/Datasheets-22/DSA-423083.pdf
Danke dir.
Der 78L05 sollte davon aber nicht kaputt gegangen sein, oder doch?
Ansonsten würde ich ihn halt einfach anders rum einlöten.
hab aber notfalls noch einen neuen hier (so heikle Teile habe ich in
doppelter Ausführung geordert ;-) )
Außer dem Poti ist ja noch nichts abgeraucht, hält sich also (noch) in
Grenzen ;-)
Steve schrieb:
> Danke dir.> Der 78L05 sollte davon aber nicht kaputt gegangen sein, oder doch?
Prinzipiell kann dir das keiner sagen.
Er kann es überlebt haben, er kann kaputt gegangen sein.
Das schlimmste was du aber tun kannst ist:
Ihn auslöten, rumdrehen und erneut einlöten.
Wenn er nämlich kaputtgegangen ist, und plötzlich die volle
Eingangsspannung durchschaltet, dann ist danach nicht nur der 7805
kaputt, sondern alle anderen IC ebenfalls in deiner Schaltung.
Daher testet man solche Komponenten erst mal extern. Ist ja auch kein
Problem: Mit einem Kabel (ich hab davor welche mit Krokoklemmen) von den
12V auf den Eingang vom 7805 (natürlich auch GND verbinden) und mit dem
Multimeter nachsehen ob am Ausgang 5V rauskommen. Ev. noch einen
Widerstand an den Ausgang klemmen (als Belastung) und 10 Minuten laufen
lassen und nachsehen ob er übermässig warm wird.
Kommen die 5V dann kann der 7805 wieder in die Schaltung.
Und ja:
Wenn du auf Streifenraster aufbaust, ist es empfehlenswert die Schaltung
in Teilen aufzubauen und auch in Teilen in Betrieb zu nehmen. Da kommt
es schon mal vor, dass man sich in den Pins, in den Verbindungen oder
Orientierung der Bauteile verhaut. Darum: Alles, aber auch wirklich
alles 3-mal kontrollieren.
> Außer dem Poti ist ja noch nichts abgeraucht, hält sich also (noch) in> Grenzen ;-)
Wobei mir das sowieso ein Rätsel ist, wie man ein Poti zum abrauchen
bringt :-) Gerade das hätte dir eigentlich nicht abrauchen sollen!
Karl heinz Buchegger schrieb:
>> Außer dem Poti ist ja noch nichts abgeraucht, hält sich also (noch) in>> Grenzen ;-)>> Wobei mir das sowieso ein Rätsel ist, wie man ein Poti zum abrauchen> bringt :-) Gerade das hätte dir eigentlich nicht abrauchen sollen!
Naja, wenn der Schleifer an +5V und ein anderer Anschluss an GND gelegt
wird, dann schon. Damit kannst Du dann die Rauchintensität stufenlos
regeln.
Christian H. schrieb:
> Karl heinz Buchegger schrieb:>>> Außer dem Poti ist ja noch nichts abgeraucht, hält sich also (noch) in>>> Grenzen ;-)>>>> Wobei mir das sowieso ein Rätsel ist, wie man ein Poti zum abrauchen>> bringt :-) Gerade das hätte dir eigentlich nicht abrauchen sollen!>> Naja, wenn der Schleifer an +5V und ein anderer Anschluss an GND gelegt> wird, dann schon. Damit kannst Du dann die Rauchintensität stufenlos> regeln.
Auch wieder wahr. Ich vergass: Er hatte ja Probleme mit der
Identifizierung der Pins eines Potis.
Den finde ich auch zum Schmunzeln
> hab aber notfalls noch einen neuen hier (so heikle Teile habe> ich in doppelter Ausführung geordert ;-) )
Ein 7805 und heikel :-)
Das freut mich aber, dass ich den karl Heinz ein wenig amüsieren
kann.....
Aber mal wieder zurück zu meiner Schaltung.
habe heute 1h mit dem Durchgangsprüfer verbracht und mir scheint das
alles korrekt zu sein.
Das Problem liegt irgendwo in/um den Spannungsregler.
Zwischen DGND (Eingangsseite der Schaltung) und dem In des 78L05 messe
ich so 11,9V.
Zwischen DGND und dem OUT aber noch 10,X V
Zwischen GND vom 78L05 und seinem In und Out messe ich rein garnichts.
Ach noch was ist mir aufgefallen.
Auf der 1. Platine (also die mit dem Poti) verändert sich die Spannung
zwischen Ain und +12 je anch Potistellung so von 7-12V, also von den 12V
wird die Spannung, die ich mit dem Poti generiere, abgezogen.
Genau diese Spannung messe ich je nach potistellung in etwa auch am
Attiny13.
Steve schrieb:
> Das freut mich aber, dass ich den karl Heinz ein wenig amüsieren> kann.....>> Aber mal wieder zurück zu meiner Schaltung.> habe heute 1h mit dem Durchgangsprüfer verbracht und mir scheint das> alles korrekt zu sein.> Das Problem liegt irgendwo in/um den Spannungsregler.> Zwischen DGND (Eingangsseite der Schaltung) und dem In des 78L05 messe> ich so 11,9V.
?
Du hast die Schaltung wie im Schaltbild aufgebaut.
Das kann nicht sein.
AUs deinem Netzteil kommen 12V raus.
Diese 12V müssen sich noch durch 2 Dioden quälen, ehe sie am 7805
ankommen. Jede Diode nimmt so ca. 0.7V weg. D.h. alleine die beiden
Dioden sorgen dafür, dass am In vom 7805 nur noch 12-1.4 = 10.6V
ankommen.
> Zwischen DGND und dem OUT aber noch 10,X V
Autsch!
> Zwischen GND vom 78L05 und seinem In und Out messe ich rein garnichts.
Nochmal Autsch!
Oben hast du noch gesagt, zwischen DGND und In vom 7805 seien 11.9V
Und jetzt auf einmal nichts mehr?
Da
DGND = AGND = GND
kann da irgendwas nicht stimmen.
> zwischen Ain und +12 je anch Potistellung so von 7-12V, also von den 12V> wird die Spannung, die ich mit dem Poti generiere, abgezogen.
Du hast den fixen Widerstand auf der falschen Seite vom Poti
Du sollst haben
12V ---------+
|
---
| |
| | 1k4
| |
---
|
|
---
| |
<------------o Ain
| |
---
|
|
Masse --------+---------- GND
Du hast aber
12V ---------+
|
---
| |
<------------o Ain
| |
---
|
|
---
| |
| | 1k4
| |
---
|
Masse --------+---------- GND
Mehr Sorgfalt!
> Genau diese Spannung messe ich je nach potistellung in etwa auch am> Attiny13.
Wenn du Pech hast, hast du den armen Tiny damit schon gegrillt.
Wenn ich mir deine Lötseite so ansehe, dann keimt da in mir ein
Verdacht:
Bei dir sind doch alle GND-Anschlüsse (die, die im Schaltplan ein
T-Stück aufweisen) in der Luft!
Alle Massen sind miteinander verbunden und wiederrum mit DGND bzw. AGND
verbunden! Wenn im SChaltplan das Symbol so aussieht
+---------+
---------------| |--------------
| |
+---------+
|
|
---
(es geht um den unteren Anschluss, der wie ein umgedrehtes T aussieht),
dann heißt das nicht, dass du diesen Pin nicht beschalten musst! Das ist
ein Masseanschluss und alle Masseanschlüsse sind implizit miteinander
verbunden.
Die - Anschlüsse der beiden großen Elos hängen in der Luft, der GND
Anschluss vom 7805 hängt in der Luft (was deine Messwerte erklären
würde), etc. Mehr hab ich nicht mehr kontrolliert, aber wahrscheinlich
hängen alle GND Anschlüsse quer durch die Platine in der Luft.
Jetzt kann es noch sein, dass du Glück im Unglück hast, und dein Tiny
mangels Massebezug die Tortur mit 12V am Eingang überlebt hat.
Hallo Leute,
hab mich die tage bisschen reingestresst und jetzt schaut es sehr gut
aus.
Hab am Tiny meine 5,0 V und zwischen CD und GND vom ULn2003 (also am
Sockel) hab ich 11,3V.
Denke das ist korrekt.
Hab gerade munter die beiden ICs reingesteckt und den Motor
angeschlossen.
Wenn das Poti ganz zugedreht ist, passiert nichts, genau wie es sein
soll.
Drehe ich das Poti auf, läuft der Motor aber (leider) nicht, sondern er
ruckelt ziemlich stark.
Ich habe dann sofort am Poti wieder zugedreht, damit mir nichts
abraucht. dann hört es direkt wieder auf.
Wie ich den Motor angeschlossen habe könnt ihr oben sehen. Schwarz habe
ich als Mittelabgriff herausgemessen und die braunen sind die 4
Wicklungen. Habe sie der Reihenfolge anch, wie sie aus dem Motor kommen
(vons chwarz ausgehend) angeschlossen.
Steve schrieb:
> Drehe ich das Poti auf, läuft der Motor aber (leider) nicht, sondern er> ruckelt ziemlich stark.> Ich habe dann sofort am Poti wieder zugedreht, damit mir nichts> abraucht. dann hört es direkt wieder auf.> Wie ich den Motor angeschlossen habe könnt ihr oben sehen. Schwarz habe> ich als Mittelabgriff herausgemessen und die braunen sind die 4> Wicklungen. Habe sie der Reihenfolge anch, wie sie aus dem Motor kommen> (vons chwarz ausgehend) angeschlossen.
Ich denke mal die Reihenfolge der Wicklungen ist bei deinem Motor
anders.
Hm, hab jetzt so ziemlich alles Möglichkeiten durch- immer das gleiche
Spiel.
Rausmessen kann man das ja nicht.
Hm, hat jemand einen Tip wie ich am geschicktesten vorgehe?
Ach ja, wenn ich zwischen dem Anschluss der Mittelabzapfung und den
jeweiligen Spulenanschlüsse messe habe ich (bei geschlossnem Poti) stets
5V.
Da wirst du wohl systematisch die Reihenfolge der Wicklungen rausfinden
müssen.
Schwarz hast du als gemeinsamen Mittelpunkt identifiziert. Den schliesst
du mal an Masse an.
Dann nimmst du einen braunen Leiter und markierst ihn als 1
Mit dem gehst du direkt an die 12V.
Der Schrittmotor wird sich jetzt in eine bestimmte Lage drehen.
Dann nimmst du den braunen Draht(1) wieder weg.
Du suchst jetzt den braunen Draht, bei dem sich der SChrittmotor aus
dieser (1) Lage am wenigsten weiter dreht. Aufpassen: es gibt natürlich
2 braune Drähte, je nach Drehrichtung. Aus der (1) Lage, wirst du also 1
braunen Draht finden, bei dem der Motor einen relativ großen Schritt
macht und 2 mit einem kleineren Schritt. Wähle einen der beiden als den
kleineren Schritt aus und markiere ihn als (2). Nach jedem Versuch mit
einem braunen Draht nicht vergessen, mittels (1)-Draht den Motor wieder
in die Urspungslage zurückversetzen.
Der braune Draht mit dem größeren Schritt aus der (1) Lage ist dann dein
(3) Draht und dann bleibt der letzte braune Draht noch als (4) übrig.
Dein Ziel ist es die braunen Drähte in die Reihenfolge zu bringen, so
dass du nacheinander jeweils 1 davon mit 12V verbindest und dabei der
Schrittmotor jeweils einen kleinen Schritt in immer dieselbe Richtung
macht. Wenn du die Reihenfolge hast (Drähte markieren, damit man sie
nicht verwechselt), dann hast du auch die Reihenfolge, in der sie als Q1
bis Q4 an die Schaltung müssen.
Also das ist genau gegeben, wenn ich sie der Reihenfolge nach nehme, wie
ich sie auch angeschlossen habe.
Wenn ich sie nach der Reihe durchspiele, genau wie Karl heinz sagt,
fährt der Motor Schrittchen für Schrittchen in eine Richtung. habe ich
die 4 durch und gehe von hinten her wieder durch, fährt er wieder an die
Ausgangsposition zurück.
Dann ist der Fehler wohl eher beim Tiny oder dessen Programmierung zu
suchen :-(
Läuft ja wie geölt, Dein Projekt... ;-)
Wie ich schon mal erwähnte, gibts in dem Programm ein paar Parameter,
die Du an Deinen Motor anpassen musst. Entsprechender Abschnitt im
Quellcode:
>; Konstanten>>.equ cSmSteps = 1276 ; 2552/2, Anzahl Schritte pro Umdrehung>.equ cSmFreq = 145 ; Frequenz Schrittmotorgeschwindigkeit> ; Minimum: 5 Hz, Maximum: 1171 Hz>.equ cSmDelay = 390 ; Anzahl Takte vor Abschalten der Magnete
Ich würde erstmal a) cmFreq auf den kleinstmöglichen Wert setzen und
mich b) um cSmSteps kümmern. Wenn ich mich richtig erinnere, ging der
Motor des Autors auf ein Getriebe, dessen Übersetzungsverhältnis in
cSmSteps berücksichtigt ist. Ein solches Getriebe hast Du ja nicht.
Würde mal mit einem drastisch runtergesetzten Wert experimentieren (50?
100?).
Hast Du vier LEDs und vier Widerstände 1 k? Dann könntest Du sie
testweise anstelle der Motorwicklungen an die Ausgänge des ULN hängen
(je 1 LED + 1 Widerstand in Reihe). Die LEDs sollten dann zu flimmern
anfangen, wenn Du am Poti drehst, und nach Erreichen der Endstellung
wieder aufhören.
Naja, ich gebe aber nicht nach.
Das habe ich mir in den kopf gesetzt und das ziehe ich auch durch.
Auch wenn es Neuland ist, das wir dzu Ende gebracht.
Habe vorhin nochmal einen Tiny13 genau wie Gerd programmiert um dort
einen defekt auszuschließen.
Werde mal mit den Werten "spielen".
Muss man den (schon beschriebenen) Attiny13 vor Neuprogrammierung
irgendwie löschen, oder ändere ich einfach den Quellcode, mach dann
"biuld an run" und dann wieder "program"?
Wird ja irgendwie hinzubekommen sein diese Steuerung......
Eyyy, war doch nur n Scherz. Hast Du den Augenzwinker-Smilie nicht
gesehen? ;-)
>Werde mal mit den Werten "spielen".
Ja.
>Muss man den (schon beschriebenen) Attiny13 vor Neuprogrammierung>irgendwie löschen, oder ändere ich einfach den Quellcode, mach dann>"biuld an run" und dann wieder "program"?
Quellcode ändern --> "build and run" --> programmieren. Im
Programmierdialog Häkchen bei "erase device before programming" und
"verify device after programming" setzen. Dann ist die Sache sicher.
Du kannst den Controller auch im Zielsystem programmieren, wenn Du ihm
dort einen 6-poligen ISP-Plug spendierst (Achtung: Je nach
Stromversorgung muss der Vtarget-Jumper auf dem STK500 geöffnet werden).
Exzessive Umsteckerei zwischen Zielsystem und STK500 ist unbequem und
leiert auf Dauer die Sockel aus.
>Wird ja irgendwie hinzubekommen sein diese Steuerung......
Logo.
Ich habe jetzt etwas mit den Werten gespielt und eben mal Frequenz auf
5Hz gemacht und nur 100 Steps.
Jetzt geschieht alles nur etwas langsamer bzw. mit größeren Schritten.
Also der Motor macht 3 Schritte nach rechts (oder so, ist schwer zu
zählen) und hüpft dann zurück und dann gehts wieder von vorne los.
Der Spannungsrgler in der Stromsteuerung wird nach ein paar Versuchen
schon merklich warm (~40°).
Leider habe ich hier keine 4 LEDs oder 1K Widerstände, sonst würde ich
das geschwind mal testen.
Irgendwie schon merkwürdig. Aber gestern beim Test mit direkt 12V ging
er eigentlich Step für Step weiter, der Motor scheint mir also korrekt
angeschlossen (eigentlich).
Steve schrieb:
> Ich habe jetzt etwas mit den Werten gespielt und eben mal Frequenz auf> 5Hz gemacht und nur 100 Steps.
Kannst du noch langsamer?
1 Hz
> Jetzt geschieht alles nur etwas langsamer bzw. mit größeren Schritten.> Also der Motor macht 3 Schritte nach rechts (oder so, ist schwer zu> zählen)
3 oder 4?
> Leider habe ich hier keine 4 LEDs oder 1K Widerstände, sonst würde ich> das geschwind mal testen.
4 LED wären gut.
Man glaubt gar nicht, wie universell ein paar Lichter beim Testen sein
können.
> Irgendwie schon merkwürdig. Aber gestern beim Test mit direkt 12V ging> er eigentlich Step für Step weiter, der Motor scheint mir also korrekt> angeschlossen (eigentlich).
Ausgangstreiber fehlerhaft? Irgendeine Verbindung die fehlt?
Mit LED würde man das schnell sehen.
Nochmal die Projektseitet studiert und diese Tabelle entdeckt
<quote>
Daraus ergeben sich folgende Kodierungen:
1
Step Magnet Portbit Byte Word
2
Q4 Q3 Q2 Q1 PB3 PB2 PB1 PB0
3
1 1 1 0 0 0 1 0 1 0x05 0x0605
4
2 0 1 1 0 0 1 1 0 0x06
5
3 0 0 1 1 1 0 1 0 0x0A 0x090A
6
4 1 0 0 1 1 0 0 1 0x09
</quote>
Hmm. Das wirft das Konzept, dass die Wicklungen in der ausgemessenen
Reihenfolge angeschlossen werden müssen, über den Haufen.
Vertausche mal probehalber die beiden mittleren braunen Leitungen.
Noch langsamer geht nicht, da steht. "Minimum: 5 Hz, Maximum: 1171 Hz"
Bei 5Hz bin ich nun.
Ich hab nochmal etwas rumgemessen, nicht das es am Poti oder so liegt.
Also wenn ich das Poti zu hab messe ich zwischen GND und Ain auch 0V,
wie es sein soll. Zwischen +12V und Ain messe ich 12V und zwischen 12V
und GND messe ich 12V.
Drehe ich jetzt das Poti auf 2V auf messe ich zwischen GND und Ain 2V.
Zwischen +12V und GND 12V und zwischen Ain und +12V messe ich dann 10V
(12-2).
Drehe ich auf 5V auf sind es dann zwischen +12V und Ain 7V (12-5).
Mehr kann ich nicht aufdrehen, bei 5V ist dann Ende.
Zwischen GND und VCC am Tiny Sockel messe ich 5V.
Zwischen GNd und rest ebenso.
Am ULN 2003 Sockel messe ich zwischen GNd und CD 11,3V.
Natürlich alles unabhängig von der Potistellung.
Nochmal gezählt.
Der Motor macht 2 nach rechts und hüpft dann mit 1 großen nach links
zurück, dann wieder 2 nach rechts und wieder 1 großen nach links.
Die mittleren Anschlüsse habe ich vertauscht - ändert nichts.
>Leider habe ich hier keine 4 LEDs oder 1K Widerstände, sonst würde ich>das geschwind mal testen.
Dann teste es auf dem STK500. Das hat ja 8 LEDs.
(0) ATtiny13 aufs STK500 stecken.
(1) Verbinden: STK500-PB0/1/2/3 mit STK500-LED0/1/2/3
(2) Verbinden: Target-GND und STK500-GND.
(3) Verbinden: Target-Potiabgriff und STK500-PB4.
(4) Target (mit leerem ATtiny13-Sockel) und STK500 einschalten.
(5) Am Rad drehen (vom Poti...).
Durch (2, 3, 4) ist gewährleistet, dass der Controller auf PB4 seine
Analogspannung bekommt.
(Generall Vorsicht bei Benutzung von diesen Schnellverbindern mit
Krokodilklemmen: Keine Kurzschlüsse damit produzieren!)
Steve schrieb:
> Nochmal gezählt.> Der Motor macht 2 nach rechts und hüpft dann mit 1 großen nach links> zurück, dann wieder 2 nach rechts und wieder 1 großen nach links.> Die mittleren Anschlüsse habe ich vertauscht - ändert nichts.
Die Tabelle smTab würde ich mal ändern zu einer 1:1 Entsprechung
<quote>
Step Magnet Portbit Byte Word
Q4 Q3 Q2 Q1 PB3 PB2 PB1 PB0
1 1 1 0 0 1 1 0 0 0x0C
2 0 1 1 0 0 1 1 0 0x06
3 0 0 1 1 0 0 1 1 0x03
4 1 0 0 1 1 0 0 1 0x09
</quote>
Also: 0x0C06 0x0309
Da wurde im Original an eine vorhandene Pinbelegung des Motorsteckers
hingearbeitet.
Und dann LED an die Anschlüsse:
Es müssen immer 2 nebeneinander liegende LED aufleuchten, wobei sich das
Muster der nebeneinander aufleuchtenden LED bei jedem Takt (schade dass
du nicht unter 5Hz kommst, aber das lässt sich jetzt nicht so einfach
ändern) um 1 Stelle verschiebt. Alles in allem ist das dann ein schönes
Lauflicht aus 2 LED, das immer rundum läuft.
Ist das 'Lauflicht' da, sollte es auch keine Probleme mehr mit dem Motor
geben, wenn die Kabel in der ausgemessenen Reihenfolge angeschlossen
werden.
Die Zwischenstufe über die LED
* visualisiert die richtige Reihenfolge
* visualisiert ob alle Ausgangstreiber arbeiten
daher würde ich die nicht auslassen.
(Wie kann man nur Elektronik-basteln ohne ein paar LED vorrätig zu
haben?)
Ja, da habt ihr schon recht ich werde mal suchen bzw. sowas geschwind
besorgen und das dann testen.
Daran soll/wird es nicht scheitern!
Kann es irgendwie sein,d ass der ULN2003 einen weg hat?
Tinys habe ich ja schon durchgetauscht, aber der 2003 ist immer noch der
1.
Sooo, habe das ganze jetzt mit Dioden und dem auf "Durchlauf"
programmierten Tiny13 getestet.
Ich denke ich habe den grundsätzlichen Fehler jetzt gefunden (die
Ursache aber nich nicht).
Und zwar leuchtet zuerst die Diode bei Q4, die bei Q3 nicht, dann die
bei Q2 und dann die Q1 und dann wieder bei Q4 etc.
Bis der Motor stoppen sollte, drehe ich die Spannung wieder zurück vom
Poti, genau das gleiche.
Funktioniert wunderbar, nur die Diode bei Q3 bleibt dunkel.
Habe auch die Diode gewechselt aber es liegt defintiv am Anschluss an
sich.
das erklärt auch genau das Verhalten des Motors er fährt 2 Steps und
springt dann mit 1 zurück, weil eben genau Q3 nicht geht.
(beziehe mich bei den Angaben auf diesen Plan:
http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/stepper/stepper_v1.pdf ).
Habt ihr eine Idee, woran das liegen könnte?
ist wohl eher ein Problem der Platine, als eines der Programmierung,
oder?
Ich habe die Leds direkt an die Anschlüsse des Motors auf der Platine
gesteckt.
Ohne STK 500. Hab mir LEDs gekauft und 1K Widerstäne besorgt auf die
Schnelle und sie dann auf jeweils J2 (Masse) und entsprechend Q1, Q2, Q3
und Q4 gesteckt.
Genau da, wo auch der Motor angeklemmt wird.
>Funktioniert wunderbar, nur die Diode bei Q3 bleibt dunkel.
Dann stellt sich natürlich sofort die Frage, ob sie auch an demjenigen
Portpin vom Controller, der Q3 steuert, dunkel bleibt.
Genau. Am besten Du testest alle vier Ausgangspins vom ATtiny13 durch.
Wie beim Motor. GND ist immer der unveränderliche Bezugspunkt.
Die LEDs werden etwas schwächer leuchten als beim Motortest, weil der
AVR ja nur mit 5 V läuft. Ist also kein Fehler dann.
Steve schrieb:
> Hm, soll ich den 1K Widerstand dazu rauswerfen, damits hell genug wird,> oder mit ihm dran gehen?
Lass ihn drinnen.
Aufleuchten ist aufleuchten. Es geht ja nicht darum, ob die LED hell
leuchtet oder nicht, sondern darum ob sie überhaupt aufleuchtet. Das ist
das gute an Digitaltechnik. Es gibt nur 0 oder 1, leuchten oder nicht
leuchten.
>Hm, soll ich den 1K Widerstand dazu rauswerfen, damits hell genug wird,>oder mit ihm dran gehen?
Neiiiiiinnnnnnn! Hab ich das gesagt?
>>> LEDs nie ohne Vorwiderstand betreiben! <<<
Du wirst das Leuchten problemlos erkennen (ist höchstens en bisschen
funzelig). Mehr brauchst Du nicht.
So gesetestet.
hab mich oben übrigens vertan, Q2 ist die nicht leuchtende "Wicklung"
und entsprechend habe ich auch an PB2 beim Tiny nix.
Alle anderen gehen, aber an PB2 tote Hose.
Liegt also nicht an der Leitung rüber sondern irgendwie kommt da nix.
Steve schrieb:
> So gesetestet.> hab mich oben übrigens vertan, Q2 ist die nicht leuchtende "Wicklung"> und entsprechend habe ich auch an PB2 beim Tiny nix.> Alle anderen gehen, aber an PB2 tote Hose.
OK. Dann müssen wir dem nachgehen.
Poste mal das Programm, so wie es jetzt ist.
Ach eines noch.
Wo hast du die LED drann gehalten?
Direkt am IC, am Sockel, an die Lötstelle?
Und nur zur Sicherheit: Der ISP Programmer ist abgezogen?
>Poste mal das Programm, so wie es jetzt ist.
Hm, wärs nicht sinnvoller, erst einen Test auf Kurzschluss der
PB2-Leitung zu machen? Controller rausnehmen, I5 vom ULN mit VCC
verbinden und schauen, ob die Betriebsspannung zusammenbricht?
Gastofatz schrieb:
>>Poste mal das Programm, so wie es jetzt ist.>> Hm, wärs nicht sinnvoller, erst einen Test auf Kurzschluss der> PB2-Leitung zu machen? Controller rausnehmen, I5 vom ULN mit VCC> verbinden und schauen, ob die Betriebsspannung zusammenbricht?
Könnte man machen.
Allerdings hat der Tiny anscheinend ja (abgesehen von Q2) sauber
durchgezählt. Wenn es einen Reset gäbe, hätte er immer wieder von vorne
angefangen.
Von daher glaub ich nicht so recht an einen Kurzschluss des
Ausgangspins. Aber möglich ist natürlich alles :-)
Auf der anderen Seite: sinnvoll ist es natürlich um nachzuweisen, ob der
'Kanal' vom ULN tatsächlich funktioniert.
Also ich habe direkt oben am Sockel drangehalten.
Alles am 16 Pol Sockel wod er Tiny drin steckt.
1 Ende eben an GND und mit dem anderen durchgegangen auf der anderen
Seite.
Überall geht es, nur am Pb2 nicht.
Hm, eigentlich hatte ich das Problem,d ass der Schrittmotor nicht lief
(denke es hängt 1:1 mit dem Problem mit der LED zusammen) mit allen 3
Tinys.
Auf dem 1. habe ich genau das hier drauf:
http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/quellen/schrittmotor_v1.asm
Einfach alles markiert und reinkopiert.
Beim 2. habe ich die konstanten geändert, eben auf 5Hz und 100 Steps.
Beim 3. (den hatte ich jetzt auch beim testen drin)habe ich wie von Karl
heinz vorgeschlagen unter der Tabelle "0x0C06 0x0309" reinkopiert,
anstatt "0x0605,0x090A".
Den LED Test habe ich aber nur mit letzterem gemacht, hm.
Reichen euch die Infos oder soll ich sonst noch was guggen?
Zieh den ATtiny13 aus Sockel.
Danach check mit Deiner Test-LED den Anschluss PB2 vom leeren Sockel,
und zwar einmal Pin gegen GND, und einmal Pin gegen VCC (5 V). Am
bestens beides mit LED so rum und LED andersrum.
Wenn Du die LED irgendwie zum Leuchten bekommst, hast Du den Fehler
gefunden.
Steve schrieb:
> Zwischen Pb2 und VCC leuchtet sie.
Nimm mal den ULN aus dem Sockel und wiederhole den Versuch.
Wenn du sie dann immer noch zum Leuchten bringst, hast du auf der
Platine irgendwo eine Lötbrücke nach Masse. Auch wenns schwer
vorstellbar ist, wenn man die Position von PB2 am IC bedenkt :-)
Ja, zwischen Pb2 und VCC leuchtet sie auch ohne ULN.
Hm, kann man schon irgendwie vermuten wo die Brücke ungefähr auf Masse
geht, oder muss ich alles durchsuchen?
Wer ich mich morgen mal drauf stürzen!
Steve schrieb:
> Ja, zwischen Pb2 und VCC leuchtet sie auch ohne ULN.
Dann hat diese Leitung irgendwo einen Durchgang
> Hm, kann man schon irgendwie vermuten wo die Brücke ungefähr auf Masse> geht, oder muss ich alles durchsuchen?
Du brauchst nur diese eine Leitung genau absuchen. Irgendwo auf dem Weg
von PB2 zum ULN gibt es eine Verbindung, die nicht sein darf. Sind doch
nur ein paar Zentimeter.
Edit: Die Abzweigleitung zum ISP Stecker nicht vergessen! Auch dort
könnte die ungewollte Verbindung stecken.
Gut, ich melde mich morgen dann wieder, wenn ich den Fehler gefunden
habe.
Denke das geht recht flott.
Nochmal ein dickes Danke für die zahlreichen Antworten!
Mit gutem Licht findet man ruckzuck was man sucht. Ne ordentliche, immer
griffbereit liegende Inspektionstaschenlampe ist bei solchen Basteleien
deshalb genauso wichtig wie der kleine "Für
alles"-Schlitz-Schraubendreher.
Naja, am Zeil bin ich noch nicht.
Habe den Masseschluss gefunden und beseitigt - jetzt leuchtet zwischen
VCC und Pb2 nichts mehr und die 2 LEDs leuchtet hinten auch am
Motoranschluss.
Also munter Motor dran und er ruckelt nur hin und her. Diesmal 1 rechts
und wieder zurück, wieder 1 nach rechts und wieder zurück.
Dann habe ich wieder LEDs drangehängt und sauber Schritt für Schritt
mitgeschrieben in welcher Reihenfolge sie leuchten (mit 2 Tinys getestet
- bei beiden gleich).
Und zwar:
Schritt 1: Q1 und Q4 leuchten
Schritt 2: Q1 und Q2 leuchten
Schritt 3: Q2 und Q3 leuchten
Schritt 4: Q4 und Q3 leuchten
ab dann geht es wieder von vorne los.
Alle meine Angaben beziehen sich wieder auf den Schaltplan (bzgl. der
"Q-Angaben" :
http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/stepper/stepper_v1.pdf )
Falls es noch unklar ist, kann ich es mal in den Plan zeichnen, also die
4 Steps.
Steve schrieb:
> Und zwar:>> Schritt 1: Q1 und Q4 leuchten> Schritt 2: Q1 und Q2 leuchten> Schritt 3: Q2 und Q3 leuchten> Schritt 4: Q4 und Q3 leuchten
Sieht gut aus.
Jetzt brauchst du nur noch die braunen Kabel in der richtigen
Reihenfolge an die Klemmen anschliessen.
Die richtige Reihenfolge müsste die sein, bei der du mit jeweils einem
Draht auf Vcc den Motor um jeweils einen kleinen Schritt weiterdrehen
konntest.
Bist du dir sicher?
Aktuell leuchtet ja mal verbildlicht gesprochen bei
Schritt 1: die oberste und die unterste
Schritt 2: die 2. von oben und die unterste
Schritt 3: die zwei unteren
Schritt 4: die oberste und die 3. (von oben)
Der Schaltplan nummeriert da ja nicht von oben nach unten durch.
Steve schrieb:
> Bist du dir sicher?> Aktuell leuchtet ja mal verbildlicht gesprochen bei
Du musst das ein bischen umsortieren :-)
Die Schritte sind
Q4 und Q1
Q1 und Q2
Q2 und Q3
Q3 und Q4
jeweils 2 nebeneinanderliegende, wobei Q1 als 'neben Q4' liegend gilt.
(also wie wenn die 4 LED einen Kreis bilden würden)
> Der Schaltplan nummeriert da ja nicht von oben nach unten durch.
Shit. Du hast recht.
Also die 4 identifizierten Kabel gehören in der ausgemessenen
Reihenfolge an Q1, Q2, Q3 und Q4 (in dieser Reihenfolge).
(Wer macht denn auch sowas, da alles durcheinanderzuwürfeln :-)
Alternativ könnte man die Kabel auch in der ausgemessenen Reihenfolge an
die Klemmen aufsteigend anschliessen und mit der Tabelle im Programm die
richtige Reihenfolge sicherstellen.
Hm, also irgendwie haut mir das nicht hin.
Ich habe oben mal 4 Bilder angehängt, um zu zeigen, was genau leuchtet
(ist ja mit den bezeichnungen bisschen blöd).
Die Motorkabel habe ich jetzt so markiert (Mittelabgriff an GND):
1: 1. Schritt in eine Richtung
2: 2. Schritt in die gleiche Richtung
3: 3. Schritt in die gleiche Richtung
4: 4. Schritt in die gleiche Richtung
Also halt der Reihenfolge nach, wie sie nach der reihe die steps gehen.
Scgließe ich nun 1 an Q4, 2 an Q2, 3 an Q3 und 4 an Q1 ruckelt er immer
einen Schritt nach rechts, dann einen zurück etc.
Hoffe ich konnte es hiermit etwas logischer erklären.
Die Q-Nummerierung im schaltplan ist leider nicht soooo logisch
(1,3,2,4).
> Scgließe ich nun 1 an Q4, 2 an Q2, 3 an Q3 und 4 an Q1
Das müsste doch
Q1 an 1
Q2 an 2
Q3 an 3
Q4 an 4
sein. Denn genau in dieser Reihenfolge werden doch die Wicklungen
bestromt
Hab ja mehrere Tinys, wenn da einer kaputt gewesen wäre.......
Hab die Werte mittlerweile ein wenig angepasst für meine Zwecke, jetzt
fährt er schön.
frequent bin ich bei 100 und Steps bei 75.
Kann sein, dass ich das noch ändere, wenn später mal alles im Gehäuse
ist.
Werde jetzt dann wohl mal das Poti rauswerfen und direkt mit 2
Messfühlern dran gehen.
Bevor ich da was kaputt mache (jetzt wo es endlich funktioniert) wollte
ich fragen was genau ich rauswerfen muss (normal poti und den 1,4k) und
wo genau ich die 2 Leitungen hin machen muss.
Verpolung sollte ja keine Rolle spielen später beim Messen, dann läuft
er einfach anders rum, oder?
Steve schrieb:
> Werde jetzt dann wohl mal das Poti rauswerfen und direkt mit 2> Messfühlern dran gehen.> Bevor ich da was kaputt mache (jetzt wo es endlich funktioniert) wollte> ich fragen was genau ich rauswerfen muss (normal poti und den 1,4k) und> wo genau ich die 2 Leitungen hin machen muss.
Welche Spannung hast du an deiner Messleitung?
Steve schrieb:
> Verpolung sollte ja keine Rolle spielen später beim Messen, dann läuft> er einfach anders rum, oder?
Nein, wird er nicht. Jedoch wird der Prozessor danach wohl nicht mehr
laufen (zumindest wird Dein Analogeingang sehr wahrscheinlich hin sein).
Oder hast Du einen Verpolungsschutz dran?
Steve schrieb:
> Verpolung sollte ja keine Rolle spielen später beim Messen, dann läuft> er einfach anders rum, oder?
Kommt auf den Geber an.
Ein Kabel vom Geber kommt an Masse, das andere anstelle des
Potiabgriffs. Und es wäre besser, wenn du dich da nicht verhaust und die
Masse des Gebers mit der Masse der Schaltung verbindest. Ansonsten
speist der geber eine, aus Sicht des Tiny, negative Spannung in den ADC
ein. Und das ist dann nicht mehr so gut.
Schaltplan --> ADC-Eingang ist geschützt durch 10 k längs + zwei
Clamp-Dioden.
Das Poti muss nicht ausgelötet werden, es reicht, die Verbindung zum
Schleifer zu unterbrechen. Ich würde aber zum Spannungsmessen noch einen
10 k von PB4 nach GND einbauen, damit der ADC-Eingang auf definiertem
Potential zu liegen kommt, wenn die Messtrippen mal in der Luft hängen.
Die Messtrippen kommen an AIN und DGND von J1.
>Verpolung sollte ja keine Rolle spielen später beim Messen, dann läuft>er einfach anders rum, oder?
Nein, er läuft dann auf Null und bleibt dort. Falsch gepolte Spannungen
kannst Du mit der Geschichte in der jetzigen Form nicht messen.
Gut, das ist noch besser.
Nur das mir nichts kaputt geht, wenn man da aus versehen falsch rum
misst.
Also die Kabel an Ain und DGND, gut so hätte ich mir das nämlich auch
gedacht.
Das Poti hängt aktuell nur testweise an ein paar Kabel, das kann ich
dann doch ruhig rauswerfen, oder? Den 1,4k auch?
Und dann noch den 10k zwischen Pb4 und GNd vom Tiny.
Gut, das sollte durchaus machbar sein.
>Nur das mir nichts kaputt geht, wenn man da aus versehen falsch rum misst.
Dont worry.
>Das Poti hängt aktuell nur testweise an ein paar Kabel, das kann ich>dann doch ruhig rauswerfen, oder? Den 1,4k auch?
Ach so. Klar, weg damit (Poti + 1.4 k).
>Und dann noch den 10k zwischen Pb4 und GNd vom Tiny.
Ja. Der genaue Wert ist nicht kritisch. Kannst vorläufig alles zwischen
~5 k und ~50 k nehmen, wenn Du keinen 10 k da hast.
Selbstverständlich wirst Du, wenn das ein akzeptables Zeiger-Messgerät
werden soll, auch noch ein stark untersetzendes Getriebe ("ziemlich
kleines Rad auf ziemlich großes Rad") brauchen.
Naja aktuell macht er eben 1,8° Steps.
Die Skala hat 180°, also 100 Steps.
Finde die Auflösung ganz in Ordnung, der Spannungsbereich liegt ja nur
zwischen 0 und 5V und auf 0,05V genau ist garnicht so schlecht.
Die Tage werde ich mal die Messfühler dran basteln und das ganze dann
langsam in ein Gehäuse stecken :-)
So, mittlerweile ist alles schön im Gehäuse.
Sieht richtig professionell aus :-)
Wenn ihr wollt, kann ich ja mal Bilder einstellen.
Allerdings würde ich mir noch gerne eine schöne Skala drucken. Hat da
jemand Erfahrung, wo es Programme gibt, mit denen man sowas schön machen
kann inkl. Beschriftung?
So, zum Abschluss meines projekts wollte ich euch das Ergebnis nicht
vorenthalten.
Fährt jetzt 190Steps bis zu 5V hin (0,9° pro Step). Geschwindigkeit habe
ich auf 100Hz eingestellt, so läuft er wirklich sehr schön und
ruckelfrei.
Eine Frage hätte ich noch, weil es mich interessiert. Was genau bewirkt
der 10K Widerstand zwischen Pb4 und GND?
>So, zum Abschluss meines projekts...
Glückwunsch! Macht nen soliden Eindruck. Könnte man glatt neidisch
werden ;-)
>Fährt jetzt 190Steps bis zu 5V hin (0,9° pro Step). Geschwindigkeit habe>ich auf 100Hz eingestellt, so läuft er wirklich sehr schön und>ruckelfrei.
Ja super. Meine Bemerkung mit dem Getriebe war übrigens (natürlich
unbeabsichtigt) Nonsens; da habe ich was Falsches im Kopf gehabt. Also
vergessen.
>Eine Frage hätte ich noch, weil es mich interessiert. Was genau bewirkt>der 10K Widerstand zwischen Pb4 und GND?
Wenn Du z. B. die Messstrippen an eine 1.2-Volt-Akkuzelle hälst,
bestimmt diese das Potential des ADC-Eingangs und alles ist in Ordnung.
Es kann aber natürlich auch sein, dass mal jemand NICHTS an die
Messstrippen anschließt, und diese auch nicht kurzschließt, d. h. die
Dinger baumeln in der Luft. Wenn aber ein ADC-Eingang in der Luft hängt,
dann "floatet" er und man liest unvorhersagbare ADC-Werte aus. Jetzt
soll aber nicht der Zeiger anfangen wild herumzutanzen, sobald die
Strippen offen sind. Daher muss man für den Fall "offene Messstrippen"
dafür sorgen, dass auch dann der ADC-Pin auf einem definierten Potential
zu liegen kommt, sinnvollerweise auf GND. Das erledigt der fragliche
Widerstand. Da er relativ hochohmig ist, stellt er für das Messobjekt
keine nennenswerte Last dar (wobei andererseits 10 k dann so hochohmig
auch wieder nicht sind).
Wie mir noch eingefallen ist, wäre es übrigens besser, diesen Widerstand
nicht zwischen ADC und GND, sondern zwischen AIN und GND anzuordnen.
Sonst bildet er mit dem Schutz-Längswiderstand (der 10 k gleich hinter
AIN) einen Spannungsteiler, der die Messspannung unnötigerweise
heruntersetzt (nämlich halbiert). Eventuell reichen auch 100 k oder
sogar 1 M aus. Je höher desto kleiner ist die Last für das Messobjekt.
Deshalb wäre es durchaus sinnvoll, das auszuloten. Das einzige Kriterium
ist, dass der Zeiger bei offenen Messstrippen auf Null geht und ruhig
dort verharrt.
Du kannst auch mal den Widerstand probehalber einseitig auslöten und
beobachten, was dann bei offenen Messstrippen passiert.
Ja genau das mit der Halbierung der Steps ist mir nämlich aufgefallen.
Passt mir aber eigentlich ganz gut.
Habe es schon sauber geeicht und es fährt wirklich erstaunlich präzise.
Bin sehr zufrieden. Innen habe ich alles sauber mit Abstandshaltern auf
der Unterseite des Gehäuses verschraubt, ist alles schön zerlegbar.
Hat sich unterm Strich wirklich gelohnt!
> Eine Frage hätte ich noch, weil es mich interessiert. Was genau bewirkt> der 10K Widerstand zwischen Pb4 und GND?
Dazu gehört noch die Info, dass offene Eingänge extrem hochohmig sind.
Die fangen alles auf, was an NF, HF, statischer Spannung, etc. so alles
in der Luft herumschwirrt, weil sie fast keinen Innenwiderstand haben.
Die Strippe wirkt also als Antenne für Schmutz.
> Habe es schon sauber geeicht und es fährt wirklich erstaunlich präzise.
10-Bit-ADC = ca. 1 Promille, bei 5V also 5 mV. Wenn Du den Motor mehr
Schritte machen lässt und eine spiralförmige Skala dran, kriegste da
viel mehr Genauigkeit raus, eben auf 5 mV genau. Musst nur die Runden
mitzählen. Dann ist 100 Hz aber zu schnell.
mfg
gerd
Gastofatz schrieb:
> Du kannst auch mal den Widerstand probehalber einseitig auslöten und> beobachten, was dann bei offenen Messstrippen passiert.
Auch mal den Versuch wagen und bei prinzipiell offenem Eingang mit der
Hand in die Nähe der Anschlussklemmen kommen oder das Gerät in die Nähe
anderer Verbraucher bringen.
Ok, danke, das habe ich jetzt verstanden.
Bis wie viel Volt ist das jetzt eigentlich geschützt. Also gegen
Überspannung meine ich. Nicht das ich mal etwas zu viel anlege und
gleich was kaputt mache.
Eingangswiderstand dürfte ich auch mal messen, um zu checken ob man
damit auch mal ne kleine Knopfzelle messen kann.
>Bis wie viel Volt ist das jetzt eigentlich geschützt. Also gegen>Überspannung meine ich. Nicht das ich mal etwas zu viel anlege und>gleich was kaputt mache.
Dein Gerät kann das Hobby-Bastel-Spannungslimit schadlos aushalten (ich
sehe jedenfalls keinen Grund, der dagegen spricht). Es liegt bei 30 V.
Hier hört der Spannungsbereich auf, der als grundsätzlich ungefährlich
gilt.
--> !! Absolutes NO-GO ist Netzspannung !! <--
230 V würden an der Reihenschaltung der beiden 10 k-Widerstände eine
Leistung von über 2 W erzeugen. Das ist mehr als sie aushalten könnten.
Für Netzspannung ist Dein Gerät auch von der Isolationsproblematik her
nicht ausgelegt.
>Eingangswiderstand dürfte ich auch mal messen, um zu checken ob man>damit auch mal ne kleine Knopfzelle messen kann.
Der Eingangswiderstand ist 20 kOhm (aus 10 k + 10 k in Reihe). Alte
Zeigerinstrumente aus den 70/80ger Jahren hatten oft Eingangswiderstände
von 20 kOhm pro Volt (bezogen auf das Skalenende). Für den Messbereich 5
V ergibt sich 100 kOhm Eingangswiderstand. Hier ist Dein Gerät also
deutlich "schlechter". Bei einigermaßen niederohmigen Messobjekten
merkst Du davon aber nichts. Einfach die beiden 10 k-Widerstände
vergrößern geht leider nicht, weil der ADC-Eingang sonst nicht mehr
genug Strom zum Laden des Sample&Hold-Kondensators hinter dem Pin
bekommt. Verbesserungen in diesem Punkt würden Extra-Hardware erfordern.
Dagegen wäre es mit minimalem Aufwand möglich, einen zweiten,
unempfindlicheren Messbereich zu realisieren, z. B. 20 V. Dazu würde ein
Widerstand von 60 Ohm sowie ein Umschalter (oder eine dritte
Eingangsbuchse) ausreichen.
Steve schrieb:
> Allerdings würde ich mir noch gerne eine schöne Skala drucken. Hat da> jemand Erfahrung, wo es Programme gibt, mit denen man sowas schön machen> kann inkl. Beschriftung?
Ich mache sowas meistens altgermanisch mit LaTeX oder gleich
direkt in Postscript.
Drucken mit Laserdrucker auf Selbstklebeetiketten.
Es gibt z.B. von Wäsch Etiketten in Gehrden welche aus Kunststoff,
die sind ziemlich robust (Polyester glaube ich) in verschiedenen
Formaten.