Hallo zusammen,
ich bin neu in diesem Thema und im Bereich HF auch ein Laie.
Ich bin auf der Suche nach der Ursache für ein seltsames
Umgebungsbrummen.
Eine Ursache hierfür kann gepulste Hochfrequenzstrahlung sein. Das
klingt verrückt ist aber nachgewiesen.
Daher würde ich gern die HF Signale auf einem Laptop "sichtbar" machen.
Meine Vorstellung ist mit einem Wasserfall zwischen 0,5 und 70GHz die
Intensitäten anzeigen zu können.
Wäre soetwas nicht recht einfach möglich zu realsieren?
Was braucht man dafür?
Wenn der Laptop WLAN hat, empfängt er doch ein solches Signal bereits
bei ca. 2,4GHz.
Damit könnte man ja schon anfangen, wenn man ein Programm hätte, das die
Pulse und Impulsstärke darstellen könnte.
Wäre es auch möglich den Empfangsbereich des Laptops mittels software zu
verändern oder muss dazu teure Hardware her?
Ich bin für jeden Hinweis dankbar und weiss, daß ich von dem Thema
zuwenig Ahnung habe.
Grüsse
Dirk
Dirk schrieb:
> Ich hatte keine bessere. Ich dachte das könnte funktionieren.> Wenn nicht so, wie dann?> Ich freue mich über jede Idee.
das ist nichtmehr trivial und die datenrate ist ziemlich krass hoch...
schau dir mal spectrum analyzer an..sowas brauchst du.
mischer etc. für 70ghz sind auch nicht mehr bezahlbar für privat...
Dirk schrieb:
> ich bin neu in diesem Thema und im Bereich HF auch ein Laie.> Ich bin auf der Suche nach der Ursache für ein seltsames> Umgebungsbrummen.
Ist vielleicht die Waschmaschine vom Nachbarn, oder die Heizung, oder
die Hochspannungsleitung nebenan. Vielleicht auch Erdstrahlen.
> Eine Ursache hierfür kann gepulste Hochfrequenzstrahlung sein. Das> klingt verrückt ist aber nachgewiesen.
Ach ja, die Handys sind wieder mal schuld. Bewiesen von den "Experten",
die auch Erdstrahlen finden. Ach, Baubiologen nennen die sich. Brauchst
nicht mal eine Ausbildung dafür.
> Daher würde ich gern die HF Signale auf einem Laptop "sichtbar" machen.> Meine Vorstellung ist mit einem Wasserfall zwischen 0,5 und 70GHz die> Intensitäten anzeigen zu können.
Photoshop?
> Wenn der Laptop WLAN hat, empfängt er doch ein solches Signal bereits> bei ca. 2,4GHz.> Damit könnte man ja schon anfangen, wenn man ein Programm hätte, das die> Pulse und Impulsstärke darstellen könnte.
Mit dem was der anzeigen würde, kannst du sowieso nix anfangen.
> Wäre es auch möglich den Empfangsbereich des Laptops mittels software zu> verändern oder muss dazu teure Hardware her?
Schon mal McGyver gesehen? Taschenmesser und Kaugummi reicht.
Besorg dir eine Wünschelrute, für richtige Messgeräte wird dein Geld
nicht reichen. Und vom Bedienen mal ganz zu schweigen.
Huibu,
vielen Dank für Deine alnge Antwort. leider hast Du so nicht geholfen
und Deine Annahmen zeugennicht gerade von Sachkenntnis. Daher frage ich
mich warum Du antwortest. Willst Du mich beleidigen oder suchst nur ein
opfer?
Dann suche jemand anderen.
Ich habe höflich um Hilfe gebeten und verbitte mir solche Unsinn.
Baubiologen sind das nicht, sondern es sind seriöse Wissenschaftler, die
dies Herausgefunden haben und sie arbeiten bei Motorola, Philips und an
der University of illinios.
Wenn Du ernsthaftes Interesse hast, maile ich Dir auch gern die links
dazu.
Selbst das BFS hat dies auch erkannt und empfiehlt seitdem niedrigere
Grenzwerte.
Ich bin auch gar nicht gegen Mobilfunk und bin gar nicht überzeugt, daß
dies die Ursache ist. Ich wundere mich nur immer warum die
Mobilfunkgemeinde sofort so empfindlich reagiert.
Da scheint doch einges an Unscherheit vorhanden zusein.
Sei es drum. Ich wollte nur Hochfrequenzsignale auf günstigste Art und
Weise anzeigen können, um festzustellen, ob es ein Signal gibt, daß zu
dem Umgebungsbrummen passen könnte.
dagegen...
>>> Andi, vielen Dank für Deine nette Hilfe.
Spectrum Analyzer habe ich, aber wie kann man damit nun solche Signale
empfangen?
Für den Anfang könnte man ja tatsächlich das eigene WLAN Signal nehmen.
Das müßte ein Klapprechner doch können oder?
Das ganze sollte mit geringem Hardwareaufwand möglich sein.
Du brauchst dazu einen FSU 67 von Rohde und Schwarz, den kannst du dann
via LAN an deinen Rechner anschließen und das gesamte spectrum bis 67
GHz darstellen lassen.
Der RS Vertriebler macht dir sicher gern ein Angebot
Dirk schrieb:
> Für den Anfang könnte man ja tatsächlich das eigene WLAN Signal nehmen.> Das müßte ein Klapprechner doch können oder?
Nein, selbst das klappt nicht. Das Signal wird komplett von der Hardware
verarbeitet und du (deine Software) erhälst nur noch die Nutzdaten,
demoduliert, fehlerkorrigiert und normalisiert.
Hallo
für den Anfang kannst du ja mal inSSIDer von metageek runterladen. Damit
kann man sich schon mal die WLAN-Umgebung anschauen. Weiterführend evtl.
"wi spy"
Moin ...
Dirk .. Du wirst um richtige Hardware nicht drumherum kommen. Nen FSU
ist natürlich schon sehr speziell .. vor allem im Preis ;) nen FSL von
R&S sollte
es auch tun ...
Wenn es nur um qualitative Aussagen geht gibt es "einfache" Analyzer für
den
USB Anschluß .. allerdings darf man da keine extreme Genauigkeit
erwarten .. kosten aber auch wesentlich weniger ...
Gruß Micha
Hallo Dirk,
was genau meinst Du denn mit "Umgebungsbrummen", und wie nimmst Du es
wahr? Der Begriff könnte bereits auf ein akustisches Brummgeräusch
zutreffen, das Du mit den Ohren aufnimmst, wenn Du mitten in einem Raum
stehst und den Kopf drehst - aber das meinst Du sicher nicht, oder?
Kommt das Brummen aus irgendwelchen Lautsprechern oder von anderen
Gegenständen, die eigentlich nicht dafür gedacht sind, Schallwellen
abzustrahlen?
- Wenn ein gepulstes HF-Signal die Ursache für das Brummen ist, ist
seine Feldstärke bestimmt so groß, daß ein Diodendetektor mit
nachgeschaltetem NF-Verstärker und Kopfhörer ausreicht, um das Signal
nachzuweisen und gegebenenfalls mit einer breitbandigen Richtantenne
dessen Quelle orten zu können. Das ist simpler als ein
Spektrumanalysator von R&S, un vor allem deutlich preisgünstiger.
Käufliche Diodendetektoren wie z.B. der Typ 423B von HP/Agilent oder
eines der Nachfolgemodelle sind für Frequenzen bis 12,4GHz oder 18GHz
geeignet, erfassen also wohl den gesamten für das gesuchte Signal
infrage kommenden Frequenzbereich. Zum Üben eignen sich prima das eigene
Mobiltelefon oder ein DECT-Schnurlostelefon im aktiven Gesprächszustand.
Viel Erfolg!
Dirk schrieb:
> Baubiologen sind das nicht, sondern es sind seriöse Wissenschaftler, die> dies Herausgefunden haben und sie arbeiten bei Motorola, Philips und an> der University of illinios.> Wenn Du ernsthaftes Interesse hast, maile ich Dir auch gern die links> dazu.
Sind die Links geheim? Poste die hier! Da haben alle was von...
wenn max. 2,5 GHz reichen ist das was für dich:
http://www.aatis.de/content/bausatz/AS644_HF-Sniffer
"Sehr empfindlicher HF-Detektor für Signale von 100 MHz bis 2500 MHz, 40
db Dynamikbereich mit logarithmischer Anzeige und Ausgängen für
Oszilloskop und Soundkarte. Akustische Ausgabe über eingebauten
NF-Verstärker und Lautsprecher."
Ich habe da eine breitbandige Hornantenne angeschlossen und kann alle
möglichen HF-Signale an unterschiedlichen Geräuschen unterscheiden und
anpeilen.
Aber ein "Brummen" würde ich auch erst mal mit dem Mikrofon suchen.
Boahh, das sind ja echt tolle Infos! Danke.
Ich werde noch bestimmt einige Rückfragen haben, aber ich freue mich
über Eure tollen Hinweise.
Sicher haben wir auch die Ursache erst mit einem Mikrofon gesucht - ein
Jahr lang. Wir haben auch die Bezirksregierung eingeschaltet und die
haben auch gemessen und aufgezeichnet.
Doch obwohl die Aufzeichnungen stattfanden, während der Brummton
vorhanden war, ist er auf den Aufzeichnungen nicht zu hören.
Der Brummton beträgt 66 2/3Hz.
Und bevor jetzt jemand denkt, daß etwas mit meinen Ohren oder meinem
Kopf nicht stimmt, (zugegeben, das habe ich auch erst gedacht) ich höre
ihn nicht überall und dauernd, er aht Pausen, meienn Frau hrt ihn auch
15 weitere Personen im Umfeld auch, Reporter die hier waren und die
Leute von der Behörde ebenfalls.
Da der Ton nun in den Aufzeichnungen nicht hörbar ist, muss ich dieser
Theorie mit der gepulsten HF Strahlung nachgehen.
Wenn Euch etwas anderes dazu einfällt, bin ich für jede Idee offen!
Und hier ist noch der link zu der Motorola Studie.
http://grouper.ieee.org/groups/scc28/sc4/Auditory%20effects.pdf
Sowie weitere Referenzen:
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* A.H. Frey. Aero Space Med. 32: 1140, 1961.
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electromagnetic energy." J Applied Physiol 17 (4): 689-92, 1962.
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1965.
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Using a Microwave Interferometer", Biomed Sci Instr 3: 291-307, 1967.
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Pulsed Ultrahigh-Frequency Electromagnetic Energy", Science 181: 356-8,
1973.
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materials", Annals of New York Academy of Sciences, 247:194-218, 1975.
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Fundamental and Applied Aspects of Nonionizing Radiation. Plenum Press,
New York, p 213-24, 1975.
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Mechanisms", J Microwave Power 11(2): 141, 1976.
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[edit] External links
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Mckesson Bioservices Corporation, Wrair US Army Medical Research
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* Guy, A.W., C.K. Chou, J.C. Lin and D. Christensen, 1975, Microwave
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materials, Annals of New York Academy of Sciences, 247:194-218
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in the Light of Mind Invasive Technology” J Psycho-Social Studies 2(2)
#3, 2003.
* McMurtrey JJ. “Microwave Bioeffect Congruence with Schizophrenia”
In press, 2003.
Boahh, das sind ja echt tolle Infos! Danke.
Ich werde noch bestimmt einige Rückfragen haben, aber ich freue mich
über Eure tollen Hinweise.
Sicher haben wir auch die Ursache erst mit einem Mikrofon gesucht - ein
Jahr lang. Wir haben auch die Bezirksregierung eingeschaltet und die
haben auch gemessen und aufgezeichnet.
Doch obwohl die Aufzeichnungen stattfanden, während der Brummton
vorhanden war, ist er auf den Aufzeichnungen nicht zu hören.
Der Brummton beträgt 66 2/3Hz.
Und bevor jetzt jemand denkt, daß etwas mit meinen Ohren oder meinem
Kopf nicht stimmt, (zugegeben, das habe ich auch erst gedacht) ich höre
ihn nicht überall und dauernd, er aht Pausen, meienn Frau hrt ihn auch
15 weitere Personen im Umfeld auch, Reporter die hier waren und die
Leute von der Behörde ebenfalls.
Da der Ton nun in den Aufzeichnungen nicht hörbar ist, muss ich dieser
Theorie mit der gepulsten HF Strahlung nachgehen.
Wenn Euch etwas anderes dazu einfällt, bin ich für jede Idee offen!
Und hier ist noch der link zu der Motorola Studie.
http://grouper.ieee.org/groups/scc28/sc4/Auditory%20effects.pdf
Boahh, das sind ja echt tolle Infos! Danke.
Ich werde noch bestimmt einige Rückfragen haben, aber ich freue mich
über Eure tollen Hinweise.
Sicher haben wir auch die Ursache erst mit einem Mikrofon gesucht - ein
Jahr lang. Wir haben auch die Bezirksregierung eingeschaltet und die
haben auch gemessen und aufgezeichnet.
Doch obwohl die Aufzeichnungen stattfanden, während der Brummton
vorhanden war, ist er auf den Aufzeichnungen nicht zu hören.
Der Brummton beträgt 66 2/3Hz.
Und bevor jetzt jemand denkt, daß etwas mit meinen Ohren oder meinem
Kopf nicht stimmt, (zugegeben, das habe ich auch erst gedacht) ich höre
ihn nicht überall und dauernd, er aht Pausen, meienn Frau hrt ihn auch
15 weitere Personen im Umfeld auch, Reporter die hier waren und die
Leute von der Behörde ebenfalls.
Da der Ton nun in den Aufzeichnungen nicht hörbar ist, muss ich dieser
Theorie mit der gepulsten HF Strahlung nachgehen.
Wenn Euch etwas anderes dazu einfällt, bin ich für jede Idee offen!
> Der Brummton beträgt 66 2/3Hz
Dirk, woher weist Du das, wenn man den Ton nicht mit einem Mikrofon
aufzeichnen kann? Durch Vergleich ermittelt?
Gruß,
Nils
Hallo,
Beiträge kann man löschen wenn man ein angemeldetes Mitglied ist.
Ansonsten - hast Du Dir mal die Spitzenleistungsdichten von denen in der
Studie geschrieben wird angsehen? Sowas erreicht man im öffentlichen
Raum nie und nimmer. Wenn Du Dich natürlich vor ein Flugfeldradar
stellst ...
Woher kennt ihr eigentlich die Frequenz so genau, wenn ihr das Signal
nicht (akustisch) messen könnt?
Btw. 66.66.. Hz ist ziemlich exakt das vierfache des Bahnstroms. Habt
ihr evt. einfach einen Umformer in der Nähe oder ist das die erste
hörbare Harmonische?
Viele Grüße,
Martin L.
>>Umgebungsbrummen mit 2,4 Ghz, kann aber auch 70 Ghz Fiepen sein....Macht >>mich
total wuschig.
Tinutus?
Wird wohl eher 50 Hz Netzbrummen sein.
Kann man theoretisch mit einem Soundkartenoszi sichtbar machen.
Schöne Liste, damit kann man wirklich was anfangen. Das hast du bestimmt
auch alles gelesen, oder?
Hättest du gleich interessante Details preisgegeben statt nur "Brummen",
hätte ich mir den Sarkasmus mit Sicherheit verkniffen.
Aber jetzt mal Sarkasmus aus und nachgedacht:
66 2/3 Hz, wer könnte so was verwenden? Wie wär's mit der Bahn?
Bahnstrom hat 16 2/3 Hz, ein Vielfaches davon ist: 66,7 Hz. Da schau
her.
Wohnst du zufällig in der Nähe einer Bahnstrecke? Und wo kommt das
Brummen überhaupt her? Wand, Decke oder wo? Ständig oder Zeitweise?
> Btw. 66.66.. Hz ist ziemlich exakt das vierfache des Bahnstroms.> Bahnstrom hat 16 2/3 Hz, ein Vielfaches davon ist: 66,7 Hz.
Es gibt noch etwas, was diese Oberwelle erzeugt: Kompressoren/Pumpen mit
1000 UPM (50 Hz/3).
Den Spaß hatte ich mal in einem Altbau: In der Wohnung über mir brachte
ein Kühlschrank aus den 1960ern die Holzbalkendecke zum Schwingen.
Hörbar waren nur die Oberwellen. Objektiv sehr leise und akustisch nicht
zu orten.
Durch den blöden Infraschall-Grundton entstand aber ein Druckgefühl auf
den Ohren, so dass das Brummen subjektiv sehr laut war.
Noch ein Nachtrag: Dirk, Du gibts zu wenig Infos.
Dieses 'Hören' von starken HF-Signalen wird schon seit den 1940ern
beschrieben (seit es starke Radaranlagen gibt). Wie Martin Laabs schon
schrieb ist das allerdings mit sehr hohen Leistungsdichten verbunden.
Was dazu nicht passt: Alle Personen in Deiner Umgebung beschreiben ein
Brummen. Auch in der von Dir geposteten Motorala-Studie ist ja von
individuellen Einflüssen (z. B. Schädelumfang) die Rede.
Die Infos, die Du uns nicht gibts: Wie verhalten sich die Betroffenen.
Wenn Infraschall die Usrsache ist, sind meist eine Reihe sehr unangehmer
Begleiterscheinungen im Spiel:
- Migräneartige Kopfschmerzen
- Angstzustände, innere Unruhe
- Spontane Schweißausbrüche
- Wahrnehumgsverschiebungen (z. B. das Gefühl, es ist jemand im Raum)
Wenn es Dir so geht, solltest Du in Richtung Infraschall suchen.
Ihr stellt genau die richtigen Fragen und ich kriege richtig Spass daran
mit Euch zu chatten.
Also eine Bahn gibt es hier im Umkreis nicht (mehr). Daher schliesse ich
die Bahn aus.
Die Feldstärken in der Studie sind hoch. Da bin ich aber zu wenig
bewandert, um das bewerten zu können. Ich lerne hier jeden Tag dazu.
Martin, wenn Du sagst, daß kann man im freien Raum nicht ereichen, kann
man das im Wohnraum?
Wir wohnen im bergischen Land. Ich habe mindestens 7 Mobilfunksender,
die exakt auf unser Haus ausgerichtet sind. Das kann etwas dazu
beitragen oder nicht. Ich nehme es erstmal als Fakt auf.
Theoretisch sind in einem Sender 8 Kanäle. Sie senden mit einer
bestimmten Hochfrequenz. Das Signal wird gepulst mit 8,33Hz.
Da 8 Sender in einer Zeitscheibe mit 8.33Hz gepulst werden müssen,
ergeben sich ... 66.67 Hz.
Zudem gibt es hier zwei VORs WIPPER und BARMEN (ca. 8km entfernt) und
Flughafenradar von Köln und Düsseldorf ca. 30km entfernt.
Ich denke zwar, daß die Feldstärken dadurch niedrig sind, ungeklärt ist
aber, ob und wann ein solcher Höreffekt bei Dauerbestrahlung entstehen
könnte (falls überhaupt).
Zuerst dachte ich an eine Pumpe, evtl Wärmepumpe?. Wir wohnen in einem
Neubau in einem Neubaugebiet.
Der Brummton begann exakt am 28.10.2008 19:00 Uhr.
Es klingt tatsächlich wie ein Bus, der ca. 50 vor dem Haus im Leerlauf
steht.
Tieffrequenter Schall läßt sich so gut wie nicht orten und verbreitet
sich sehr gut. Mir ist es passiert, daß ich mitten in der Landschaft
stehe, weit und breit kein Haus und plötzlich brummt es dort ganz
deutlich.
Wie komme ich auf die 66,667 Hz?
Zwei Methoden:
1. Vergleichston, da ich auch (Hobby-) Musiker bin, kann ich einen Ton
sehr genau abgleichen.
2. Ich habe mit audacity den Ton aufgezeichnet und versucht
herauszufiltern. Nach mehrmaligem Verstärken und Filtern mit dem
Equalizer high und low pass filter blieb der Brummton übrig, so wie wir
ihn hören. Auch Nachbarn bestätigen, daß sie ihn genau so hören. Ich hab
ihn auch in youtube veröffentlicht.
Wer will: http://www.youtube.com/watch?v=YLh4KKrAzEo
Nachdem der Ton aber nicht in den Aufzeichnungen der Bezirksregierung
hörbar ist, frage ich mich, ob durch das Filtern und Verstärken ein
Rauschen verstärkt wurde. Aber es klingt genau wie der Brummton.
(ratlos)
Das erstaunliche: Ich habe mich auch in verschiedenen Foren umgehört.
Auch in München, Hamburg, Hannover, Berlin, Oldenburg, Aschaffenburg
etc. melden sich Menschen, die diesen Ton hören.
Auf sylt gibt es einen seltsamen Brummton.
Wer es genauer wissen will, es gibt auch dazu einen Sendungsmitschnitt
in youtube.
Brummpausen sind selten. Meistens ist es zum Ende der Ferien sehr ruhig,
so z.B. in den letzten beiden Wochen der Sommerferien 2009 und der
zweiten Osterferienwoche 2009.
Es ist lauter je kälter und je feuchter Luft und Erdreich sind.
Es wird leiser je höher die Luftfeuchtigkeit im Raum ist.
Auch eine Gaspipeline hatte ich untersucht.
Während ihres Verlaufes kann man den Ton hören, doch einen tiefen Graben
(ca. 2,5m tief und 45° Böschung) durchquert diese und in diesem Graben
ist totale Ruhe.
Klärwerk (600m entfernt) haben wir abschalten lassen - ohne Erfolg.
Es könnten auch noch Windräder sein (ca. 6km entdfernt), aber die drehen
nur mit 14-15 U/min.
Ihr seht, wir suchen schon verzweifelt in jede Richtung.
Die RegTP hat hier auch schon gemessen.
Es gab jedoch keine Grenzwertüberschreitung.
Allerdings ist ja fraglich, was dies bedeutet.
Zudem mißt die RegTP bis 1GHz kontinuielich, darüber nur selektiv in
bestimmten Frequnezbändern (die freigegebenen) und auch nur bis 2,5GHz.
Richtfunk z.B. verbindet häufig in ländlicher Region die Mobilfunkmasten
und beginnt erst ab 5GHz.
Ich würde über all dies einfach gerne Klarheit haben.
Es könnte ja auch gesundheitliche Auswirkungen haben, mehr oder weniger
mittelbar, abhängig davon, was wirklich die Ursache ist.
Huibu, ist gut und ich habe nicht alles aus der Referenzliste gelesen,
aber einige und manche auszugsweise.
Es felt noch die Phiplipsstudie und die von der University of Illinois.
Im Grunde gleichen sie sich und unterscheiden sich nur in der Stärke und
Dauer der Auslösefeldstärken.
Hallo Nils,
es sind nicht alle Personen, zwei Nachbarn sprechen davon, daß sie "es"
auch schon mal hören bzw. einer, hört es nur an einer bestimmten Stelle
im Haus.
Diese Nachbarn wohnen südlich ca. 50 -100m entfernt. Zwischen deren und
unserem Haus ist nichts ausser Natur.
In Nordwestlicher Richtung wohnt ein Nachbar, der hört es dauern un so
laut, daß sie ausziehen wollen. (Entfernung: 100-150m) Zwischen uns und
ihm sind etwa 2 Häuser.
Nachbarn in Häusern parallel dazu hören es scheinbar nicht.
Ein Hotelbesitzer (ca. 1000m Luftlinie in Richtung Norden entfernt) hört
es auch dauernd wie wir.
Im Stadtgebiet haben sich versteut im weiteren Umkreis noch 8 weitere
Personen gemeldet.
Ich habe mir das Brummen überall angehört. es ist das gleiche Geräusch.
Im übrigen hört man es gut im Auto, wenn der Motor aus ist.
Eine Gemeinsamkeit gibt es, die aber nicht zwingend etwas aussagen muss.
In der Nähe aller gibt es einen Mobilfunksender. (weniger als 50m
entfernt)
Wir liegen da mit 700m Entfernung weiter weg, allerdings sind wir von 7
Sendern gleichzeitig bestrahlt.
Nils schrieb:
> Dirk, Du gibts zu wenig Infos.
Nils gern gebe ich alle Infos, die ich auch habe.
Es ist allerdings auch viel Stoff und nicht jeder will soviel lesen. Ich
wollte mit zuviel Info das Interesse "killen".
Ich glaube ich habe jetzt aber fast alles umrissen, was ich auch weiss.
Aber fragt mir ruhig weiter einen Loch in den Bauch. Nur so komme ich
auch weiter. Jeder Gedanke hilft und wenn er noch so doof klingen mag.
Hallo,
der Thread ist interessant! Ich hatte schon anderweitig davon gelesen.
Mir fällt auf, daß noch nciht mit einem Richtmikro probiert wurde, evtl.
draußen eine Richtung zu ermitteln. Das menschliche Gehör ist bei tiefen
Frequenzen nciht in der Lage, die Richtung zu unterscheiden (daher 1
Subwoofer und viele Satelliten!), falls es akustischen Ursprungs ist,
müßte man es mit einem Richtmikro doch grob orten können. Die Frequenz
von 66.66 Hz legt eine technische Quelle recht nahe.
Ich bin aktiver Funkamateur, und habe selbst bei fast einem KW von
Kurzwelle bis 2.4 GHz noch nie das Gefühl gehabt, HF-Präsenz hören zu
können. Es müßte also eine unglablich hohe Leistung vorhanden sein, die
auch Elektrogeräte beeinflussen würde. Ist so etwas beobachtet worden?
Jochen Feldhaar schrieb:
> Die Frequenz> von 66.66 Hz legt eine technische Quelle recht nahe.> Ich bin aktiver Funkamateur, und habe selbst bei fast einem KW von> Kurzwelle bis 2.4 GHz noch nie das Gefühl gehabt, HF-Präsenz hören zu> können.
Hallo Jochen,
toll, daß Du Dich beteiligst.
Ich denke, Dein Signal ist auch nicht gepulst, oder? Wenn ich da richtig
verstehe, soll der Ton erst durch die Pulsung entstehen können.
Mit der technischen Quelle sehe ich auch so.
Richtmikrofon ist eine weitere Möglichkeit. Als es aber in den
Aufzeichnungen der Bezirksregierung nicht mehr zu hören war, mußte ich
umdenken.
Die Ortung ist hier im Begischen Land auch sehr schwierig, da es auch
noch durch Reflektionen erschwert wird.
Einmal war ich sicher es orten zu können und stand nach 2 Stunden
Wanderung vor dem Klärwerk. Vor dem Kraftwerk selbst war auch dann
nichts mehr zu hören, da das Wasserrauschen alles überlagert.
Darum ist es abgeschaltet worden. Leider ohne Erfolg, wie beschrieben.
Ich dachte auch schon an Sichtbarmachung eines Schalls, evtl. mittels
Schlierenoptik. Das ist aber im Freien nur schwer möglich.
Wie gesagt, ohne Nachweis auf den Messungen der Bassstation der
Regierung frage ich mich, ob es nun wirklich noch Schall ist.
Hallo Dirk,
sehr interessantes Thema, das Problem ist daß es dazu auch viel
unseriöses gibt, deshalb ist systematisches Arbeiten besonders wichtig.
Kannst Du nochmal genau zusammenfassen an welchen Orten und zu welchen
Zeiten du den Ton hören kannst?
Hier bitte nicht mit den anderen Berichten im Internet mischen, da kann
man die qualität dann nicht mehr überprüfen.
Könntest du nochmal versuchen den Ton aufzunehmen, vilelleicht ist Dein
Mikrofon ja anders als das von den Profis?
Grüße,
Hansi
Doch, das Signal ist mit Audio moduliert, und zwar in SSB, HF-Leistung
ist also genau der Audio-Leistung proportional. Das müßte hörbar sein
vom Frequenzbereich her.
Anderenfalls gibt es Schottky-Dioden (habe hier welche) die bis 190 GHz
funktionieren, die könnte man als vorgespannten Gleichrichter verwenden,
um dann eine AM-Demodulation zu machen, simple HP-Dioden 1N6263(?) tätes
es für den Anfang auch.
Da sich ab ezwa 1 GHz die Ausbreitung immer mehr quasioptisch gestaltet,
müßte eine höherfrequente Quelle immer und unbedingt sichbar sein, wenn
der Ton da ist - kann im Gebäude fast nicht funktionieren.
Hat mal jemand mit einer Leiterschleife (Rahmenantenne) probiert,
niedergrequente magnetische Felder einzufangen?
Gruß Jochen
Hans Mayer schrieb:
> sehr interessantes Thema, das Problem ist daß es dazu auch viel> unseriöses gibt, deshalb ist systematisches Arbeiten besonders wichtig.> Kannst Du nochmal genau zusammenfassen an welchen Orten und zu welchen> Zeiten du den Ton hören kannst?> Hier bitte nicht mit den anderen Berichten im Internet mischen, da kann> man die qualität dann nicht mehr überprüfen.>> Könntest du nochmal versuchen den Ton aufzunehmen, vilelleicht ist Dein> Mikrofon ja anders als das von den Profis?
Hallo Hans,
mein Mikrofon ist ganz sicher anders und viel billiger als das der
Profis.
Meines sieht so aus:
http://cgi.ebay.de/praktisches-Tischmikrofon-fuer-3-5-mm-Klinkenstecke_W0QQitemZ370330014127QQcmdZViewItemQQptZDE_Elektronik_Computer_Audio_Hi_Fi_Mikrofone?hash=item56396391af
Immerhin, es spricht ab 50Hz an.
Eine Aufnahme vomBT habe ich erst letzte Woche erneut machen können.
Schau mal hier, die Originalaufnahme:
http://www.file-upload.net/download-2314458/100303_WK.wav.html
Und hier habe ich die gefilterte und verstärkte Version:
http://www.file-upload.net/download-2314502/100303_WK_mod_60_80Hz.wav.html
Hier habe ich versucht alle unterhalb von 60Hz und oberhalb von 80Hz
herauszufiltern. Programm: audacity. Mit wavelab kam ich zum gleiche
Ergebnis. Evetuell hört man auch ein hohes Pfeifen. Dies ist aber ein
Resultat der ungenügenden endlichen Filterung.
Das BT_logbook füge ich später noch zu.
Hallo Dirk,
danke für Deine Infos, also:
- individuelle Unterschiede bei den Personen
- großes Gebiet
Das spricht gegen baubedingten Infraschall.
Bleiben zwei Dinge:
- Industriebedingter / Verkehrsbedingter Infraschall
- oder eben doch HF
-- Einschub (kleine Bitte)
Bevor sich jetzt wieder die beiden Fraktionen bilden:
(A) es gibt keinen Einfluss unterhalb eines Grenzwertes, nimmer nie nich
vs.
(B) es gibt sehr wohl biologische Einflüsse, und die sind immer
schädlich
möchte ich kurz auf die Studie von Gerald Newi der FU Berlin aus den
1980ern verweisen. Ich fass mal aus dem Kopf zusammen:
Angesichts der Komplexität des Themas fand Newi zwei Dinge heraus:
- Es gibt nicht unbedingt einen 1:1-Zusammenhang zwischen
Leistung:biologische Wirkung oder Frequenz:biologische Wirkung. Vielmehr
scheint es so zu sein, dass biologische Wirkungen auftreten (also solche
Wirkungen unterhalb der thermischen Wirkungen) je komplexer ein
HF-Signal ist.
- Viele Autoren fokussieren auf den Mikrowellenbereich. Newi fand eine
Reihe von Effekten im ELF-Bereich.
Wäre doch schön, wenn man das mal vorbehaltlos diskutieren könnte (an
die (A)-Fraktion: Wer sagt denn, dass wenn es biolog. Einflüsse gibt,
dass diese immer schädlich sein müssen. Es findet ja so gut wie keine
systematische Erforschung auf diesem Gebiet statt (Betonung liegt auf
'systematisch'). Damit werden aber auch alle eventuellen therapeutischen
Einsatzszenarien vergeben - und das finde ich persönlich Fatal).
--
Zurück zu Deinem Szenario, Dirk:
1)
> Es ist lauter je kälter und je feuchter Luft und Erdreich sind.
Das spricht für Schall und HF gleichermaßen. Wie ist es bei
Inversionswetterlagen? Aus meinen RADAR-Zeiten beim Bund kann ich Dir
sagen, dass bei solchen Wetterlagen Überreichweiten auftreten.
2) Du hast ja wirklich eine ziemlich komplexe HF-Situation:
- freies Land
- Mobilfunk
- Radar
- VOR
Mir VOR und co. bewegt sich das Ganze also im Frequenzbereich 60 MHz - 8
GHz.
Trotz des großen Frequenzbereichs ergibt sich eine Gemeinsamkeit:
Diese Frequenzen lassen sich durch realitiv kleine Strukturen
abschirmen.
Mach doch mal folgenden Versuch, wenn Du das Brummen hörst:
- Bewege eine Pappscheibe von vielleicht 50x50 cm um Deinen Kopf
- Mache dasselbe mit einem Drahtnetz oder Alufolie selben Ausmaßes
Vergleiche den Höreindruck (bist ja Hobby-Mucker, bzw. Freizeit-Mugger).
Unkonventionelle Phänomene erfordern unkonventionelle Tests.
Wenn die Höreindrücke ähnlich sind, hast Du es mit Schall zu tun. Wenn
nicht... - ... bleibt es spannend.
Gruß,
Nils
Dirk,
habe mir Deine Signale angesehen / angehört.
Im Grunde genommen ist Dein Original-Signal ein Rauschen - nach
Filterung kannst Du damit also alles machen.
Will sagen: Die Filterung ist nicht aussagekräftig.
Entspricht das gefilterte Signal denn Deinem Höreindruck?
was für mikrofone wurden denn verwendet? weil gerade bei billigen und
kleinen mikrofonen fällt die übertragungskennlinie schon deutlich ab bei
so tiefen frequenzen. evtl geht es deshalb im rauschen unter (falls es
akustischer natur ist) ->> mikrofon mit großer membran testen (falls
nicht schon geschehen, was die profis aber vermutlch gemacht haben...)
zum thema handymasten: wirds denn lauter wenn man in richtung mast
kommt. wie isses denn direkt vor einem masten/ einer antenne? (nicht
unter einem masten!! falls dies überhaupt zugänglich ist.)
noch eine frage: wie laut wird das ganze denn eigendlich empfunden? vll
noch nen vergleich wie mit dem lastwagen...
wie siehts den aus mit alifolie auf em kopf? wie in den filmen xD... zur
abschirmung eben...
Jochen Feldhaar schrieb:
> Doch, das Signal ist mit Audio moduliert, und zwar in SSB, HF-Leistung> ist also genau der Audio-Leistung proportional. Das müßte hörbar sein> vom Frequenzbereich her.
Sorry, SSB sagt mir nichts. Du meinst also Dein Signal ist auch gepulst.
Verstehe ich Dich richtig?
> Anderenfalls gibt es Schottky-Dioden (habe hier welche) die bis 190 GHz> funktionieren, die könnte man als vorgespannten Gleichrichter verwenden,> um dann eine AM-Demodulation zu machen, simple HP-Dioden 1N6263(?) tätes> es für den Anfang auch.
Hier komme ich an die Grenze. Ich wüßte nicht wie ich sowas bauen müßte.
Ich müßte sowas kaufen oder eine detaillierte Anleitung haben. Technisch
bin ich zwar kein Laie, aber von der Elektronik habe ich nur Grundwissen
behalten. (Studium ist schon fast 20 Jahre her)
> Da sich ab ezwa 1 GHz die Ausbreitung immer mehr quasioptisch gestaltet,> müßte eine höherfrequente Quelle immer und unbedingt sichbar sein, wenn> der Ton da ist - kann im Gebäude fast nicht funktionieren.> Hat mal jemand mit einer Leiterschleife (Rahmenantenne) probiert,> niedergrequente magnetische Felder einzufangen?
Aber bei Handy, WLAN, WIMAX, LTE, UMTS funktioniert es auch im Gebäude.
Ausser der Bundesnetzagentur hat noch niemand hier EMF gemessen.
Die Ergebnisse habe ich hier:
http://brummton.forencity.eu/download.php?id=22
Auswertung der Messung mit der Bassstation:
http://www.file-upload.net/download-2244699/Ausw_bass_wk.pdf.html
Ich hab mir die Aufnahme mal angesehen,
Man findet neben dem üblichen 50Hz(-61dB) auch die 67Hz(-67dB),
28Hz(-66dB) und 18Hz(-61dB)
die 18 könnten auch 16,6 sein.
die 33,3 sind allerdings nicht da.
Die erweiterte Autokorrelation von Audacity stellt was interessantes
dar, daß ich aber nicht interpretieren kann.
WLAN ist IM Gebäude, bei GSM und UMTS nimmt man Dämpfung in Kauf, die
gibt es ja auch außerhalb.
SSB ist wie AM, nur ein Seitenband und der Träger fehlen - also nur HF
im Rhythmus und Amplitude vom modulierenden Audio.
Eine Schottkydiode kann sehr hohe Frequenzen nicht nur mischen, sondern
auch gleichrichten - bei passender Schaltung. Ist eine Alternative,
falls man extrem hochfrequente amplitudenmodulierte Signale nachweisen
möchte.
Ich kann da gerne weiter ausführen, falls gewünscht.....
Ich denke das ist ein guter ansatz, so einen einfachen empfänger bauen,
verstärken und in die soundkarte damit.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß dieses mikro ide 16,6Hz wirklich
akustisch aufgfangen hat, aber wer weiß.
Die nabsolute billigvariante: einfach ein Klinkenkabel an die soundkarte
und dann aufnehmen. Sind die 67Hz dann immer noch da?
WOW, jetzt weiss ich nicht mehr wo ich zuerst antworten soll. Ihr seid
echt klasse und jetzt schon mal ein grosses Danke für all Eure
Mitarbeit!!!
Ich fang mal unten an und arbeit michnach oben durch:
Nico, die zu den Mikrofonen habe ich die Links beigefügt. Kannst Du
damit etwas anfangen?
Alufolie um den Kopf habe ich noch nicht probiert und habe das
verworfen, da es durch das Rascheln der Folie zu Geräuschen kommt, die
den Brummton überlagern würden. Ich könnt dann keinen Effekt festellen.
Das mit der Pappscheibe und der Folie werde ich mal probieren.
Auffallend war, daß der Ton unter Wasser verschwindet. Auch ein
Wassertropfn oder ein mit Wasser gefüllter "Finger eine
Plastikhandschuhs im Ohr reicht aus. Ein mit Wasser gefülltes Gefäß vor
(nicht auf) dem Ohr mindert den Ton stark.
Dagegen helfen Oropax gar nicht und "Mickymäuse" nur wenig.
Die Lautstärke empfinden wir an verschiedenen Tagen und Wetterlagen
unterschiedlich stark. Selten ist es ganz weg und ruhig. Manchmal ist er
kaum zu hören und wenn man den Kopf dreht fühlt sich an, als würde man
sich in einem Starkstrombereich aufhalten. Den Ton muss man dazu nicht
hören.
An anderen Tagen ist der Ton so laut, daß er Ohrenschmerzen verursacht.
Einmalig hatte ich das Erlebnis, daß der Ton plötzlich treppenartig
schnell an Frequenz zunahm bis hin zu einem hellen schrillen Pfeifen.
Dies hatte sehr starke Schmerzen verursacht. Glücklicherweise war dieser
Spuk nach wenigen Sekunden vorbei. Ich wollte schon aus dem Haus laufen.
Dann war kurz Ruhe und nach ca. 10 Sekunden begann der Brummton wieder.
Mein Hörempfinden entspricht sonst genau dem Ton in der gefilterten
Version.
Um einen Eindruck von der lautstärke zu vermitteln: ich habe am Bett
einen Radiowecker. Wenn ich den auf maximale Lautstärke stelle hört man
den Brummton manchmal dennoch. Erst nierige Frequenzen dämpfen ihn oder
blocken ihn. Meist ist er beim Fernsehen in Zimmerlautstärke hörbar,
wenn nicht eine passende Frequenz ihn ausblendet.
@ Jochen
Wie kommst Du auf SSB? Wenn ich das Hörbespiel mit Trägern mische,
erhalte ich bestenfalls einen CW-Eindruck (kann man gut in Goldwave
machen). Die vermeintlichen CW-Zeichen ergeben aber keinen Sinn. Hört
sich für mich eher nach nach gefiltertem Rauschen an.
Hast Du andere Erkenntisse?
@Dirk
> Einmalig hatte ich das Erlebnis, daß der Ton plötzlich treppenartig> schnell an Frequenz zunahm bis hin zu einem hellen schrillen Pfeifen.
Das kommt nun ja eher an die Effekte in den von Dir geschilderten
Studien ran.
Auffallend war, daß der Ton unter Wasser verschwindet. Auch ein
Wassertropfn oder ein mit Wasser gefüllter "Finger eine
Plastikhandschuhs im Ohr reicht aus. Ein mit Wasser gefülltes Gefäß vor
(nicht auf) dem Ohr mindert den Ton stark.
Das spricht für UHF als Quelle, schon der Mikrowellenherd auf 2.45 GHz
basiert auf dem Prinzip, daß Wasser die Energie absorbiert, und bei
höheren Frequenzen geht es auch noch besser. Die Sache wird interessant.
Die Beschreibung des Tons dachte ich mir bisher nur als ein "harmloses"
Brummen - so laut kann es also werden? Das ist bedenklich....
Macht die Suche interessant!
Hallo Nils,
ich ging von einer HF-verursachten Störung aus, die ihre Ursache in der
wechselnden Amplitude hat, daher meine Erfahrungen mit bis zu einem KW
aus nächster Nähe.
Der Mechanismus hier sieht nach etwas anderem aus.....
Nils, der Höreindruck ist exakt wie in der gefilterten Version und ich
kenne das Bild der Spektrumanalyse, das Hans zeigt, auch genau. Daher
komme ich auf die 66,67 Hz. Ich habe mit ersten Messungen angefangen und
habe etwas zwischen 64 und 72 Hz bestimmt also 68 +/-4.
Finetuning in letzter Woche brachte mich auf dei 66,667Hz.
Hans, 16,6 Hz kann mein Mikro bestimmt nicht. Bei 50Hz ist Schluss. Ich
hab emir aber jetzt ein Ähnliches bestellt, welches bis zu 30Hz
herunterkommt.
Wenn ich das Klinkenkabel in die Soundkarte stecke, müßte ich doch
eigentlcih nur das Grundrauschen ermitteln können oder?
Werde das mal probieren.
Jochen, ich bin mir noch nicht sicher, ob du mir AM und SSB eine derart
digitale Pulsung erreichst, wie sie z.B. der Mobilfunk einsetzt.
Einen solchen Empfänger mit Schottkydiode würde mich sehr interessieren.
Kannst Du mir dazu mehr sagen?
Nico, ich habe noch nicht festgestellt, inwiefern sich das Brummen
verändert, wenn ich mich auf einen Sender zu bewege. Werde da mal
probieren.
Nochmal Nils:
>>> Leistung:biologische Wirkung oder Frequenz:biologische Wirkung
Davon schreiben die Autren der Motorola Studie auch. Sie schreiebn
sogar, daß es gerade bei mittleren Feldstärke und Pulsung zu einem
Höreffekt kommt. Ist Pulsungsrate hoch erkennt man keine Unterschied und
hört keinen Ton mehr heraus, ist sie zu nedrig erkannt man auch keinen
Ton. Erst die mittleren Bereiche sollen dafür prädestiniert sein.
Ich will auch nochmal klarstellen. Ich will den Mobilfunk nicht
verteufeln. Ich suche nur die Ursache für unser Brummen.
@ Hans Mayer
Ich denke das bringt nicht viel.
Wenn es sich um Oberwellen aus Infraschall-Emmisssionen handelt, müsste
man diese direkt nachweisen.
Zur Charakteristik:
- Die Pegel im Infraschall-Berich können durchaus beträchtlich sein.
- Die Pegel durch induzierte Oberwellen hingegen extrem niedrig.
Das ist das Problem einer einfachen Messtechnik:
- Standard-Mikros nehmen ab einem Freqouenzbereich von 30-40 Hz auf
- Soundcards haben einen Hochpass von 20-30 Hz
Also braucht es:
Mikrofon <= 30 HZ ---> Verstärker ---> A/D-Wandler ohne HP-Filter
Man überschätzt immer die Messtechnik - bei einem einigermassen gesundem
Ohr im mittleren Alter sind die Charakteristika:
- Frequenzumfang: 1:300 bis 1:500, bei Musikern entsprechend besser
- Keinste Geräusche, die eine Wahrnehmung auslösen: Trommelfell schwingt
mit einer Amplitude, die weniger als der Durchmesser eines
Wasserstoffs-Atoms beträgt
- Lauteste Geräusche (Schmerz-Wahrnehmung): Trommelfell schwingt mit
einer Amplitude, im Bereich von Millimetern
Also mal locker 7-8 Zehnerpotenzen Dynamik und eine halbe bis eine
Zehnerpotenz in Bezug auf den Frequenzbereich.
Das mach mal mit einem Mikro vom Mediamarkt und einer PC-Soundcard.
Wenn man das ernsthaft messen möchte, braucht man einen A/D ohne HP ab
20 Hz. Da müssen die Experten ran: Kann eine Piezo mit Verstärker
Frequenzen ab 10 Hz aufnehmen? Da bin ich überfragt.
--
@ Jochen
> Der Mechanismus hier sieht nach etwas anderem aus.....
Ja, bereits viel langsamere Signale als Digitalfunk hören sich deutlich
schneller an.
--
@Dirk
> Ich will auch nochmal klarstellen. Ich will den Mobilfunk nicht> verteufeln. Ich suche nur die Ursache für unser Brummen.+
Jepp. Sehe ich auch so. Dirk, zunächst - aufgrund Deiner ersten Frage -
hatte ich den Eindruck, was soll das denn?
Aber klar - nach Deinen weiteren Antworten habe ich den Eindruck, Deine
Infos sind fundiert. Also muss da auch eine Ursache sein.
Man sieht deutlich den 50Hz peak, aber zwischen 60 und 80 ist da quasi
nichts mehr.
Meine Messtechnik ist sicher nicht toll, aber es sieht doch nach Schall
bei 66,67Hz aus oder?
Link zu wav datei:
http://www.file-upload.net/download-2330092/spektrum0.wav.html
Nun gut Dirk - Du scheinst Dir ja relativ sicher in Bezug auf die 66,67
Hz zu sein.
Wenn es das sein sollte bleiben ja nur:
4 x 16.67 Hz
4 * (50Hz/3)
Habt Ihr ein Kraftwerk in der Nähe? Ich kann mich an eine Diskussion
unter Funkamateuren erinnern, die von weiträumigen Störungen im unteren
Kurzwellenbereich ( ~ 1.835 MHz) berichteten. Ursache waren Generatoren
eines umliegenden Kraftwerks.
Naja es ist schon spät - Du hast von Windrädern berichtet - da sind ja
auch Generatoren drin.
Es gibt ja Berichte, dass Zugvögel durch Windräder irritiert werden -
als Ursache wird Infraschall angeführt.
Andrerseits können viele Zugvögel Magnetfelder wahrnehmen und nutzen
diese zur Navigation. Nein, aber das ist jetzt selbst mir zu
abgedreht...
Nils schrieb:
> aufgrund Deiner ersten Frage -> hatte ich den Eindruck, was soll das denn?> Aber klar - nach Deinen weiteren Antworten habe ich den Eindruck, Deine> Infos sind fundiert. Also muss da auch eine Ursache sein.
Danke. Ich kann verstehen, daß es erstmal absurd klingt, es kommt mir ja
auch selbst so vor.
Ich bin nun nur nicht sicher, ob ich mich jetzt freuen kann oder sorgen
muss.
Auf jeden Fall bin ich froh bei Euch gelandet zu sein.
> Man sieht deutlich den 50Hz peak, aber zwischen 60 und 80 ist da quasi> nichts mehr.> Meine Messtechnik ist sicher nicht toll, aber es sieht doch nach Schall> bei 66,67Hz aus oder?
Dirk, wenn ich einen Draht an meine Soundcard stecke und hier inmitten
einer Großstadt aufnehme, hört sich das auch nicht anders an. Ich denke
das bringt nichts.
Nils schrieb:
> 4 x 16.67 Hz> 4 * (50Hz/3)>> Habt Ihr ein Kraftwerk in der Nähe? Ich kann mich an eine Diskussion> unter Funkamateuren erinnern, die von weiträumigen Störungen im unteren> Kurzwellenbereich ( ~ 1.835 MHz) berichteten. Ursache waren Generatoren> eines umliegenden Kraftwerks.>> Naja es ist schon spät - Du hast von Windrädern berichtet - da sind ja> auch Generatoren drin.> Es gibt ja Berichte, dass Zugvögel durch Windräder irritiert werden -> als Ursache wird Infraschall angeführt.> Andrerseits können viele Zugvögel Magnetfelder wahrnehmen und nutzen> diese zur Navigation. Nein, aber das ist jetzt selbst mir zu> abgedreht...
Ein Kraftwerk haben wir hier nicht in der Nähe, aber eine Umspannstation
ca. 1,5 km Luftlinie.
Dazu noch die Windräder (nächstes 6km) und ja, Windräder emittieren
Infraschall. Ich bin durch einen Bericht der BGR aufmerksam geworden.
Sie sollen das Atomwaffenteststopabkommen mittels Geomikrofonen
überwachen. Sie sagen darin, daß sie das nicht können, wenn eine
Windkraftanlage in einem Umkreis von 10km von einem Geomikrofon
aufgestellt wird.
Da wurde ich hellhörig.
Warum aber waren die 66,67 Hz nich in den Aufnahmen der
Bezirksregierung?
Die 16,67 Hz sind doch Bahnstrom, oder? Den habe wir hier nicht in 20km
Umkreis und können das ausschliessen.
Wie kommst Du auf die 50*4/3 Hz?
Und ich muss mal nachdenken, wo die 1,835MHz aus einem Kraftwerk kommen.
Ob das auch für ein Umspannwerk gelten kann?
Wenn ja, wie kann daraus ein 66,67Hz Ton werden?
in dem spektrum mit kabel ist ja kein anschein von 66,667Hz.
das mit der alufolie überm kopf war auch nicht so ernst gemeint ;-) die
eigendliche frage ist ja wie sieht es mit em abschirmung aus.
wenn ihr es schon geschafft habt das klärwerk abzuschalten, wie sieht es
eigendlich aus mal die mobilfunkmasten abzuschalten? einen versuch wäre
es ja wert... zumindest mal nachfragen. (müssen ja evtl. auch nicht alle
sein)
ps: gut das es hier einmal sachlich zugeht, nicht immer diese
halbwahrheiten und behauptungen die niemand je beweisen kann...
Mobilfunkmasten absschalten lassen - oh je, da scheint sich selsbt die
Bezirkregierung nicht ranzutrauen.
Da machen die nicht mit (bisher) und wollen auch nicht mehr mitmachen.
Sie sagen, es sei ja alles unter dem Grenzwert.
Mehr könnten Sie nicht tun.
Mobilfunkbetreiber wollen das auch nicht freiwillig unterstützen. Ich
hatte mal darum gebeten, einfachnur Bescheid zu gebe, wenn mal ein Mast
für die Wartung abgeschaltet würde.
Aber nein, keine Unterstützung. Da machen die einfach zu.
P.S. Habe mich nun angemeldet und bin jetzt hier als hum_ohr.
Dirk=hum_ohr schrieb:
> Mobilfunkbetreiber wollen das auch nicht freiwillig unterstützen. Ich> hatte mal darum gebeten, einfachnur Bescheid zu gebe, wenn mal ein Mast> für die Wartung abgeschaltet würde.> Aber nein, keine Unterstützung. Da machen die einfach zu.
sowas dachte ich mir schon...
@ Nico K.
> das mit der alufolie überm kopf war auch nicht so ernst gemeint ;-) die> eigendliche frage ist ja wie sieht es mit em abschirmung aus.
Warum denn nicht? Könnte doch ein erster Indikator sein. Dipmeter im
Bastel-Breich sind ja auch nicht gerade professionelle Wekzeuge und
erfüllen trotzdem ihren Zweck. Liege ich da so sehr daneben, Nico?
@Dirk
> Wie kommst Du auf die 50*4/3 Hz?
Motoren, Dirk, die in Pumpen und Kompressoren eingesetzt werden.
Aufgrund der Funkionsweise erzeugen die bei 230V/50Hz 1000 UPM.
Das entspricht 16.67 Hz. Die vierfache Oberwelle ist 66.667 Hz.
Die Oberwellen dieser Gerätschaften sind also: 33.334 Hz, 50 Hz, 66.667
Hz, .... Je nach Resonanzbedingung und Gehör trit die eine oder andere
Frequenz in der Vordergrund. Ich persönlich höre übrigens bei Deinen
Aufnahmen die 8te Oberwelle, also 133.334 Hz besonders deutlich heraus.
> Ich bin durch einen Bericht der BGR aufmerksam geworden.> Sie sollen das Atomwaffenteststopabkommen mittels Geomikrofonen> überwachen. Sie sagen darin, daß sie das nicht können, wenn eine> Windkraftanlage in einem Umkreis von 10km von einem Geomikrofon> aufgestellt wird.
Das ist ja eine witzige Info. Danke dafür, Dirk.
> Warum denn nicht? Könnte doch ein erster Indikator sein. Dipmeter im> Bastel-Breich sind ja auch nicht gerade professionelle Wekzeuge und> erfüllen trotzdem ihren Zweck. Liege ich da so sehr daneben, Nico?
Das stimmt schon. zum testen ist es sicher mal nen versuch wert. aber
die abschirmung ist dann doch sehr einseitig. von unten kann dann immer
noch viel kommen. im prinzip sollte man in ne alukiste oder kühlschrank,
einen möglichst EM dichten raum eben, sitzen
Hi Nico,
da sind wir ja fast schon bei Wilhelms Reichs Orgon-Akummulator.
Nein, aber im Ernst - ich denke Du hast Recht:
- Ein HF-dichter Raum ('Drahtkäfig') vs: Raum ohne Nichts
- Vergleich einer Reihe von Personen
könnte hier schon einen ersten Aufschluss geben.
Dirk sagte uns ja, dass das Geräusche auch in Autos wahrnehmbar sind.
Aber das Argument des Faradayschen Käfigs ist für cm-Wellen und
Mirowellen nicht wirklich aussagekräftig (sonst hätten wir ja kein
'Navi').
Nils schrieb:
> @ Hans Mayer> Ich denke das bringt nicht viel.>> Wenn es sich um Oberwellen aus Infraschall-Emmisssionen handelt, müsste> man diese direkt nachweisen.> Zur Charakteristik:> - Die Pegel im Infraschall-Berich können durchaus beträchtlich sein.> - Die Pegel durch induzierte Oberwellen hingegen extrem niedrig.
Ich habe den oben velinkten Bericht von dieser BASS-messung gelesen, die
haben mit besserer Messtechnik nichts gefunden.
Deshalb wollte ich dem Verdacht nachgehen, daß das Geräusch
elektromagnetisch ins Mikrofon eingestrahlt wird.
Ich hab das auch mal eben probiert, da kommt alles möliche, aber keine
67Hz.
Das mit der Schirmung find ich im Prinzip gut, allerdings muss man
bedenken, daß EM-wellen auch Gegenstände zum schwingen anregen können.
Dann könnte man es trotz Abschirmung noch hören.
Deshalb andersrum: was bringen diese "Mickeymaus" Gehörschutze?
Nico K. schrieb:
> im prinzip sollte man in ne alukiste oder kühlschrank,>> einen möglichst EM dichten raum eben, sitzen
Wenn ich mich in den Tiefkühlschrank setze, schliesse ich alle
hochfrequenten Strahlen und EMF aus?
Hans Mayer schrieb:
> Ich hab das auch mal eben probiert, da kommt alles möliche, aber keine> 67Hz.> Das mit der Schirmung find ich im Prinzip gut, allerdings muss man> bedenken, daß EM-wellen auch Gegenstände zum schwingen anregen können.> Dann könnte man es trotz Abschirmung noch hören.> Deshalb andersrum: was bringen diese "Mickeymaus" Gehörschutze?
Hans, was hast Du probiert?
Die Originaldatei gefiltert? Ich habe zuerst verstärkt, dann mit dem
Equalizer alles unter 55 bzw. 60Hz und oberhalb von 80 Hz
herausgenommen.
Nun wieder verstärken. Schliesslich bleibt bei mir das Wummern übrig.
Gegenstände können vibrieren?
Im letzten Jahr habe ich das zweimal beobachtet, daß CDs in einem
CD-Ständer (CD-Ständer aus Stahl) vibrierten.
Gestern berichete meine Frau auch, daß es tagsüber sehr laut gebrummt
haben soll und sie meinte, es fühlte sich an, als hätte der Fußboden
vibiriert.
Interessant finde ich die Überlegung, daß EMF in das Mikro einstrahlen
könnte.
Nils schrieb:
> @Dirk>>> Wie kommst Du auf die 50*4/3 Hz?> Motoren, Dirk, die in Pumpen und Kompressoren eingesetzt werden.> Aufgrund der Funkionsweise erzeugen die bei 230V/50Hz 1000 UPM.> Das entspricht 16.67 Hz. Die vierfache Oberwelle ist 66.667 Hz.> Die Oberwellen dieser Gerätschaften sind also: 33.334 Hz, 50 Hz, 66.667> Hz, .... Je nach Resonanzbedingung und Gehör trit die eine oder andere> Frequenz in der Vordergrund. Ich persönlich höre übrigens bei Deinen> Aufnahmen die 8te Oberwelle, also 133.334 Hz besonders deutlich heraus.
Ok, Nils, das verstehe ich und ist logisch. Meines Wissens heißt es
immer wieder, daß nur noch die 4. Oberwelle hörbar ist. Wenn das so
wäre, könnte es auch sein, daß Du die 4. Oberwelle hörst und die Pumpe
mit 2000 U/min läuft?
Da müßte ich mehr wissen, wenn ich mit einem Mikro messe, welches schon
bei 30Hz messen kann.
Dirk Hum_ohr schrieb:
> Nico K. schrieb:>> im prinzip sollte man in ne alukiste oder kühlschrank,>>>> einen möglichst EM dichten raum eben, sitzen>>> Wenn ich mich in den Tiefkühlschrank setze, schliesse ich alle> hochfrequenten Strahlen und EMF aus?>
Hallo Dirk,
Im Wesentlichen ist ja alles Metallbeschichtet, bis auf die Dichtung
evtl.
wenn das leicht mölich ist probier es eben mal
>>> Hans Mayer schrieb:>> Ich hab das auch mal eben probiert, da kommt alles möliche, aber keine>> 67Hz.>> Das mit der Schirmung find ich im Prinzip gut, allerdings muss man>> bedenken, daß EM-wellen auch Gegenstände zum schwingen anregen können.>> Dann könnte man es trotz Abschirmung noch hören.>> Deshalb andersrum: was bringen diese "Mickeymaus" Gehörschutze?>> Hans, was hast Du probiert?
Ich hab hier eine aufnahme gemacht und mir das Spektrum angesehen, da
gab es keine 67Hz
> Die Originaldatei gefiltert? Ich habe zuerst verstärkt, dann mit dem> Equalizer alles unter 55 bzw. 60Hz und oberhalb von 80 Hz> herausgenommen.> Nun wieder verstärken. Schliesslich bleibt bei mir das Wummern übrig.>
Naja, solche mehtoden sind immer problematisch, man kann aus Rauschen
fast alles rausfiltern, in Deiner Originaldatei ist der Peak im
Spektrumbei 67Hz ja recht deutlich. Das ist die wertvollere Information.
> Gegenstände können vibrieren?> Im letzten Jahr habe ich das zweimal beobachtet, daß CDs in einem> CD-Ständer (CD-Ständer aus Stahl) vibrierten.> Gestern berichete meine Frau auch, daß es tagsüber sehr laut gebrummt> haben soll und sie meinte, es fühlte sich an, als hätte der Fußboden> vibiriert.>
Es gibt wohl beides, man kann sowohl durch gepulste HF hören als auch
fühlen, aber es können auch gegenstände vibrieren,
es gibt viele Berichte von Töpfen oder auch blechschildern, die in der
Nähe von starken AM-Sendern Radio empfangen.
Wo allerdings bei dir diese Leistung herkommen sollte ist mir
schleierhaft.
> Interessant finde ich die Überlegung, daß EMF in das Mikro einstrahlen> könnte.
Anders kann ich mir nicht erklären, daß Du etwas misst, die profis aber
nicht.
Ist das Geräusch denn jetzt dauernd da oder nur selten? Tag und nacht?
Im ganzen Haus? auch draußen? In erdlöchern nicht?
Hans Mayer schrieb:
> Ist das Geräusch denn jetzt dauernd da oder nur selten? Tag und nacht?>> Im ganzen Haus? auch draußen? In erdlöchern nicht?
Hans,
das Geräusch ist fast dauernd da. Pausen sind selten, eher wird es mal
lauter und mal leiser.
Tag und Nacht.
Anfangs wurde es regelmäßig um 24:00 Uhr +/- 30 min lauter.
Mittlerweile nehme ich zu dieser Uhrzeit keine Änderung mehr wahr.
In einem tiefen Graben (der, durch den die Pipeline verläuft) war
Stille.
Links oben am Rand, brummt es, rechts oben am Rand brumm's, mitten drin
Ruhe. Der Graben ist gut 2,5-3m tief und hat Böschungen mit ca. 45°.
Es gibt eine Messstation in Bockhacken von der DW.
Diese ist gerade mal 4km Luftlinie entfernt. Laut DW soll dort aber nur
zur Überprüfung empfangen werden. Dadurch kann ja eigentlich dann nichts
verursacht werden oder?
http://www.fading.de/bockhack.php
Mal so zwischengefragt, ohne alles vorherige genau durchgelesen zu
haben:
DCF77 bringt ziemlich viel Sendeleistung mit, die Bodenwelle geht bis
ca. 1500km von FFM weg.
Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/DCF77
DEnnis schrieb:
> DCF77 bringt ziemlich viel Sendeleistung mit, die Bodenwelle geht bis>> ca. 1500km von FFM weg.
Hallo Dennis,
was ist denn DCF77 und FFM?
Hi,
DCF77 ist der Zeitsender mit dem die Funkuhren laufen. Ich habe mir den
ganzen Thread nicht im Detail durchgelesen aber mal so als Anregung zur
Messtechnik:
- Man könnte versuchen einen Mechanischen Verstärker zu Bauen. Das ganze
müsste natürlich auf Resonanz basieren. Aber damit hätte man vieleicht
eine etwas bessere Chanche das ganze zu Lokalisieren.
-Evt. lohnt es sich auch mal nach seisnometer Ausschau zu halten. Wenn
man es im Boden verfolgen kann könnte man es vieleicht über die
Phasenverschiebung Orten.
-Du könntest dir bezüglich Messtechnik mal in Audio Foren oder bei
Geologen nach unterstützung Fragen. So viel ich weis werden beim
Boxenbau etc. solche Resonanzen ausgenutzt. Und geologen haben mit
solchen tiefen frequenzen auch erfahrung. (Erdbeben, Messung der
Bodenbeschaffenheit)
-Falls du einen Musiker in deinem Bekanntenkreis hast lade ihn doch mal
auf einen Kaffe ein. Diese hören oftmals wesentlich genauer. Damit liese
sich vieleicht auch nochmals die Frequenz durch einen vergleich
verifizieren.
Vieleicht gibt es ja in der Umgebung irgendein Bauerwerk oder so das
genau eien Resonanz in diesem Frequenzbereich hat. Das müsste dann aber
meiner Meinung midestens 5 Meter groß sein. (Wellelänge des Schalls in
der Luft.) Dieses Bauerwerk könnte dann durch ein natürliches rauschen
angeregt werden.
Das das Geräusch nicht überall gehört wird könnte evt. an der
Bodenbeschaffenheit liegen. Ich habe zwar von Geologie keine Ahnung aber
ich könnte mir vorstellen das es an unterschiedlichen Gesteinsschichten
liegt. Soviel ich weis wird Infraschall in der Luft nicht sonderlich
weit übertragen.
Fasse vieleicht nochmal zusammen von was das Vorhandenseins des
Geräuschs abhängt. Das könnte sein: Tageszeit, Gemüdsverfassung,
Aufenthaltsort (Keller, Dachgeschoss, Ohr auf dem Boden (evt. mal eine
Isomatte Dazwischenlegen) ) Besondere Veranstaltungen, Wetterlage
(Insbesondere Regen/Nebel), Wasserstand des Flusses.
Zu den Gegenmaßnahmen könntet ihr vieleicht mal Gegenschall probieren.
Gruß
Peter
>Auch eine Gaspipeline hatte ich untersucht.>Während ihres Verlaufes kann man den Ton hören, doch einen tiefen Graben>(ca. 2,5m tief und 45° Böschung) durchquert diese und in diesem Graben>ist totale Ruhe.>In einem tiefen Graben (der, durch den die Pipeline verläuft) war>Stille.>Links oben am Rand, brummt es, rechts oben am Rand brumm's, mitten drin>Ruhe. Der Graben ist gut 2,5-3m tief und hat Böschungen mit ca. 45°.
Da würde ich nicht so schnell aufgeben. Das ist ja ein riesiger
Resonanzkörper und es kann durchaus sein, dass direkt am Rohr nichts zu
hören ist. Das würde auch jahreszeitlich unterschiedliche Lautstärken
eher erklären (im Sommer brummt es weniger), auch auch was die
Unterschiede während der Tageszeit angeht. Ich würde mal beim
Gasversorger um Aufklärung bitten, wo die Leitung herkommt/hingeht, wo
Verdichterstationen sind, was da für Verdichter drin sind, denke auch an
den Lagerschaden bei der Heizung auf Sylt...
Wenn Du das liest, weisst Du was ich meine:
http://www.science-frontiers.com/sf068/sf068g13.htmhttp://www.newscientist.com/article/mg12416942.500--science-lowfrequency-hum-may-permeate-the-environment-.html
The english hums: radar or buried pipelines?
In our catalog volume Earthquakes, Tides, Unidentified Sounds, we
recorded many curious natural sounds, including the "desert hum," the
"Yellowstone Whispers," and, pertinent to the present discussion, a
throbbing, humming sound afflicting some, but not all, residents of the
British Isles. Percipients describe the hum as like a "diesel truck with
its engine idling." The electronic environment of Britain has been
blamed for the hum: transformers, high-voltage transmission lines, and
pulsed radars are all candidate hum-makers. For, it has been discovered,
some people somehow convert pulses of electromagnetic energy into a
perception of sound. This facet of the British "hum problem" was covered
on p.000, where the infamous Soviet "Woodpecker Radar" is mentioned
specifically. But are electromagnetic pulses really to blame?
The British hum has become a nuisance - to those who can hear it -
during the past 20 years. This is just the period during which British
Gas has been installing a nationwide gas-distribution system, which
employs powerful turbines to pump natural gas through underground
pipelines. H. Witherington, an unhappy hum-hearer, has for years driven
around Britain at night when things are quieter, plotting places where
the hum can be heard. He has found that the sound follows the gas
pipelines and extends for several kilometers on each side. Houses, he
finds, tend to amplify the sound, because closed rooms sometimes create
resonant conditions.
(Fox, Barry; "Low-Frequency 'Hum' May Permeate the Environment," New
Scientist, p. 27, December 9, 1989.)
Zunächst lieben Dank an alle, die hier mitdenken und mitsuchen!
Andy Du schreibst genau richtig von den beiden Möglichkeiten, die als
Ursache in Frage kommen. Und genau darum drehen sich immer wieder die
Fragen.
Warum war dann kein tiffrequenter Schall in den Aufzeichnungen der
Bezirksregierung? Wenn es von der Pipeline kommt, müßte das doch
aufzeichenbar sein.
Warum zeichne ich genau das Brummen mit meinem Mikro auf?
Ist es wirklich EM Einstrahlung ins Mikro? Hat die Bezirksregierung
einen Fehler in der Aufnahme gemacht?
Das Zeitsignal, ist auch eine interessante Möglichkeit. Genau in 2008
hat man das System von der T-Systems an die Media Broadcasting gegeben.
Ob sich da irgendetwas geändert hat? (Im Oktober 2008 begann bei uns das
Brummen)
Mit dem inSSIder habe ich heute erste Scans gemacht.
Erstaunlich was da alles funkt! Ich war überrascht. Mit drei Netzen
hatte ich ja gerenchnet aber nicht mit 14!
Anbei eine Aufnahme. Der Brummton ist heute recht schwach.
Die Sendestärken überschritten kaum die 80dBm.
Ich schätze der Wert ist normal, bin aber mal gespannt wie hoch die
stehen, wenn es hier richtig zur Sache geht.
Hans, du wolltest wissen, wann es besonder stark brummt.
Besonders stark war es z.B. vor dem Tief Daisy.
Das erreicht uns am Freitag und am Donnerstag war es so intensiv, daß
die Ohren schmerzten.
Ich spreche da von Stufe 5 (laut mit körperlichen Beschwerden)
Die letzte wahrgenommene Brummpause war am 1.1.10 morgens um 09:00 für
mindestens 10 Minuten.(Dann bin ich eingeschlafen).
Mir fällt noch etwas ein:
da ich selbst Hobbymusiker bin, bin ich mir mit der (wahgenommenen)
Tonfrequenz sehr sicher.
Gegenschall funktioniert bedingt. Es gibt einen Platz am Schreibtisch,
wo es einen ca. 1m breiten Streifen gibt, in dem das Brummen nicht zu
hören ist, wenn mein PC läuft. Entferne ich mich in südliche Richtung
vom PC, ist es ab einem bestimmten Abstand sofort wider zu hören, erst
auf dem einen Ohr, dann dem anderen. Nähere ich mich in nördlicher
Richtung dem PC passiert das gleiche nur andersherum. Es ist als würde
man einen unsichtbaren Vorhang durchschreiten.
Hatte ich schon geschrieben, daß der Ton unter Wasser nicht hörbar ist?
Müßte nicht eine Vibration erst recht unter Wasser zu hören sein?
Peter, Infraschall breitet sich sogar hervorragend aus, da es kaum eine
Dämpfung erfährt. Es wird durch Überlagerungen ausgelöscht.
Als Reichweiten wird folgendes angegeben:
In Luft 10km!
Im Erdreich: 50km!!! Das nennt sich Substratschall.
OK, ich bleibe bei der Pipeline.
Ich nehme an du wohnst an der WEDAL. Ich habe im Zeitungsartikel in der
Lokalpostille auch gelesen, dass Eon schon da war, die aber nichts
gefunden haben... das werden die auch nie, das wäre für die eine
Katastrophe... Der Operator der WEDAL ist aber Wingas (Wintershall).
http://www.wingas.de/fileadmin/gfx/WINGAS_Infrastruktur_en.gif
Die Verdichter stehen zwar 200 km (Weisweiler und Lippe) auseinander,
erzeugen aber jeder immerhin eine Leistung von 3x26 MW (jawohl
Megawatt). Das kann auchn über längere Strecken kräftig vibrieren.
http://www.manturbo.com/bin/startdownloadbycms.php?ChannelType=turbinen&ID=83&FieldName=D_File
Auf der Wingas-Seite gibt es manch interessante Auskunft über die
einzelnen Kompressorstationen.
>So how does that work?>Turbo compressors are installed for this: several impellers are arranged >behind
one another on a shaft in a solid steel housing, and rotate at a >speed of between
3,850 and 10,900 revolutions per minute. This brings the >molecules of the
inflowing gas up to a high speed, throws them outwards >into flow channels, and
consequently presses them tighter together, which >increases the gas pressure.
Aha, 3.850 U/min ist 64 Hz.
Aha, die machen also Lärm. Ich denke mal, dass das Gas in der Pipeline
auch entsprechend z.B. einer Unwucht des Kompressors pulsiert. Bei 90
oder 100 bar ist da sicher wenig Schwund an akustischer Leistung auch
über lange Distanzen.
>Modernste Standards>Zum Schutz der Menschen und der Umwelt werden mehrere Maßnahmen ergriffen, >um
die Geräusche zu minimieren, die durch die von Gasturbinen >angetriebenen
Verdichter entwickelt werden. Die geplante Station für die >OPAL-Erdgasfernleitung
ist vom Design und der Auslegung mit den >modernsten >Verdichterstationen der
Schwestergesellschaft WINGAS >TRANSPORT in >Rückersdorf bei Gera und im Raum Lippe
bei Bad Salzuflen >vergleichbar: >Gedämmte Hallen verringern bereits das
Lärmaufkommen in >unmittelbarer >Umgebung. Zudem wird für den Bau eines
Verdichters der >Standort immer so >ausgewählt, dass Anwohner und Umwelt so wenig
wie >möglich gestört werden.
War das wirklich am 28.10.2008 oder nicht am 19.09.2008. An dem Tag ist
nämlich eine neue Verdichterstationbei Wingas in Betrieb gegangen (wenn
auch in Bayern). Ansonsten wette ich drauf, dass an dem Tag irgendwo ein
zusätzlicher Verdichter in Betrieb genommen wurde.
Warum hört man das nur hier oder da? Der mechanische Schall braucht
gewissermassen eine Membran, um hörbar zu werden. Das kann dein
Fundament sein, oder eine Aussenwand im Keller usw usf. In der
Ausbreitung von Schall steckt man nicht drin. Seismographisch müsste das
aber nachweisbar sein, vielleicht auch nur durch Handauflegen an der
offenen Stelle der Pipeline.
Hallo,
war es wo es besondersintensiv war irgenwie regnerisch neblig oder sonst
irgenwie feucht? Weil dies wird meiner Meinung nach gegen HF Strahlung
sprechen da diese von Wasser ganz gut abgeschirmt wird.
Ich denke mal diese Seite kennst du:
http://www.bgr.bund.de/cln_101/nn_1386324/DE/Themen/Seismologie/Infraschall/Quellen__Phaenomene/Feldmessungen/brummton.html
Es scheint wohl ein etwas verbreitertes Problem zu sein. Es wird hier
von 70Hz gesprochen was deinen 66Hz ja recht nahe kommt. Ein Lösung
haben die wohl selbst mit profisonellen Mitteln nicht gefunden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Brummton-Ph%C3%A4nomen
Das man es Unterwasser nicht hört könnte am Übergang Luft Wasser bzw.
Badewanne Wasser liegen da an solchen Übergängen Wellen reflektiert
werden. Da könntest ja mal probieren mit einer Bassbox dieses brummen zu
Immitieren und schauen ob es auch vom Wasser abgeschirmt wird.
Gruß
Peter
Vielleicht hat das was mit den andeen Brummphänomenen zu tun, vielleicht
aber auch nicht. wir sollten hier nicht alles durcheinanderbringen.
Dirk, hörst Du das Geräusch nur in Deiner Region, oder auch an anderen
Orten? Hast Du mal eine größere Fläche gehörmäßig untersucht oder nur
die nächsten paar kilometer?
@Andy: Ja, ich denke auch das passt.
@Dirk:
Der Hinweis von Andy ist richtig gut, insbesondere der Hinweis zu den
Verdichterstationen und der möglichen Unwucht des Kompesssors.
Alles was Du schreibst deutet in Richtung Infraschall oder sehr niedrige
Frequenzen:
1) Du nimmst ja am unteren Ende fast über dem Rauschen auf, das ist
nicht aussagekräftig. Die Bezirksregierung hat nichts gemessen. Folglich
ist der Brummpegel objektiv sehr klein. Die Schmerzen und der subjektive
laute Eindruck enstehen durch Infraschall.
2) Du kannst die Quelle nicht orten - klar, weil die Emissionsquelle
nicht das wahrgenommene Brummen aussendet, sondern eben nicht hörbaren
Infraschall. Dieser verbreitet sich über ein großes Gebiet und bringt
Gegenstände (Holzbalkendecken, Schränke, ...) zum Schwingen. Diese
Gegenstände erzeugen dann die hörbaren Oberwellen, so wie ein
Geigenkorpus eigene Oberwellen ausbildet.
Deshalb scheint das Brummen von Überall zu kommen und die
Infraschallquelle muss nicht unbedingt ein lautes Brummen von sich
geben.
> Es ist als würde man einen unsichtbaren Vorhang durchschreiten.
Genau diese Wahrnehmung hatte ich auch bei dem 'Wackel-Kühlschrank' in
der Wohnung über mir.
Direkt unter dem Kühlschrank war übrigens seelige Ruhe. In der Wohnung
über mir auch.
> ...jeder immerhin eine Leistung von 3x26 MW
Genau. Überleg mal Dirk: Der kleine Gaggel-Kühlschrank über mir hat
gereicht eine Wohnung mit 85qm so zu beschallen, dass jeder, der sich in
der Wohnung aufhielt, nach kurzer Zeit Migräne-artige Kopfschmerzen
bekam. Da kann man sich dann denken was die von Andy recherchierten 3x26
MW mit Rohren als Resonatoren machen können.
Übrigens können strömende Gase an den Rohrwänden ebenfalls Infraschall
erzeugen.
P.S.: Nach allem was Du geschildert hast, halte ich HF-Einflüsse für
unwahrscheinlich. Was Du schilderst passt nicht zu den
Veröffentlichnungen.
- Sehr hohe Feldstärken, die erwiesenermaßen Höreindrücke auslösen
können, treten nur sehr lokal auf; Du schreibst aber von einem rel.
großen Gebiet.
- Hypothetische biolog. Wirkungen komplexer Signale mit kleinen Pegeln
würden sich leicht abschirmen lassen und nicht diese uniforme
Wahrnehmung bei so vielen Menschen auslösen.
Achja: Unter Wasser verändert das Brummen übrigens seine Tonhöhe. Durch
den Wasserdruck auf den Ohren ist die Empfindlichkeit der Ohren aber
ohnehin stark eingeschränkt.
> Die Bezirksregierung hat nichts gemessen
Dazu ein Nachtrag. Wer hat da was wie gemessen? Leute vom Bauordungsamt?
Ich kenne die Bestimmungen von heute nicht. Vor dem Jahr 2000 war es
jedenfalls so, dass die Bauordungsämter alles unter 100 Hz nicht
interessierte.
Nils schrieb:
>> Die Bezirksregierung hat nichts gemessen> Dazu ein Nachtrag. Wer hat da was wie gemessen? Leute vom Bauordungsamt?> Ich kenne die Bestimmungen von heute nicht. Vor dem Jahr 2000 war es> jedenfalls so, dass die Bauordungsämter alles unter 100 Hz nicht> interessierte.
Dirk hat das Messprotokoll oben verlinkt, da kannst du das nachlesen,
sieht für mich seriös aus.
Danke für den Hinweis, Hans - habe ich mir gerade angesehen.
Ok, unter 100 Hz wurde gemessen.
Man kann auch sehen, dass hier Bänder im Abstand einer großen Terz
gemessen wurde. Ausgegangen wurde aber von 50 Hz, d. h. die Frequenzen
sind hier 50 Hz +/- 1 Terz ~ 40 Hz und 63 Hz. Von der nächsten
existerenden Terz bei etwa 67 Hz (zweite große Terz von 50 Hz) ist keine
Rede mehr, da ja per Vorschrift nur eine Terz erfasst werden muss
(findest Du auf Seite 3). Uns interessiert aber die zweite Terz.
Sehe ich das richtig, Hans?
Korrektur: Unsinn von mir - die nächste große Terz liegt bei etwa 80 Hz
- beim Rechnen vertippt. Also wurde bei den 66.67 Hz tatsächlich ein
Pegel gemessen, der bestenfalls dem Rascheln von Papier entspricht.
Andy H. schrieb:
> War das wirklich am 28.10.2008 oder nicht am 19.09.2008. An dem Tag ist> nämlich eine neue Verdichterstationbei Wingas in Betrieb gegangen (wenn> auch in Bayern). Ansonsten wette ich drauf, dass an dem Tag irgendwo ein> zusätzlicher Verdichter in Betrieb genommen wurde.
Andy, tolle Info. Ich werde da nochmal nachhaken.
> 2) Du kannst die Quelle nicht orten - klar, weil die Emissionsquelle> nicht das wahrgenommene Brummen aussendet, sondern eben nicht hörbaren> Infraschall. Dieser verbreitet sich über ein großes Gebiet und bringt> Gegenstände (Holzbalkendecken, Schränke, ...) zum Schwingen. Diese> Gegenstände erzeugen dann die hörbaren Oberwellen, so wie ein> Geigenkorpus eigene Oberwellen ausbildet.> Deshalb scheint das Brummen von Überall zu kommen und die> Infraschallquelle muss nicht unbedingt ein lautes Brummen von sich> geben.
Aber, auch wenn der Infraschall erste einen Membran bracht, hätte die
Bassstation dies doch auch aufzeichnen müssen, wenn ich es hören kann.
Es sei denn, ich hätte 4 Wochen an Stellen gemessen, wo dies sehr
punktuell nicht hörbar wäre. Ist aber doch unwahrscheinlich, wenn ich
daneben stehe und den Ton höre.
Nils schrieb:
> Sehr hohe Feldstärken, die erwiesenermaßen Höreindrücke auslösen> können, treten nur sehr lokal auf; Du schreibst aber von einem rel.> großen Gebiet.
Zugegeben, ein guter Punkt gegen HF. Aber wenn ein gut vereiltes Netz
dieses Brummen an verschieden Punkten auslöst?
Ich höre dies sehr weit verbreitet. Gelegentlich auch in Köln, aber dort
verläuft die gleiche Pipeline, und es gibt dort eine Autobahn,
verschiedene Industrien und auch Mobilfunk.
Daher kann es dort auch eine ganz andere Quelle sein. Da bin ich mir
nicht so sicher. Vielleicht versuche ich den Ton dort einmal
aufzuzeichnen.
Peter schrieb:
> war es wo es besondersintensiv war irgenwie regnerisch neblig oder sonst> irgenwie feucht? Weil dies wird meiner Meinung nach gegen HF Strahlung> sprechen da diese von Wasser ganz gut abgeschirmt wird.
Meistens wird es lauter je feuchter es ist.
HF Strahlung wird dann stark moderiert. Aber andersherum ist dies wieder
der Grund warum die Mobilfunkbetreiber, die Leistung der Stationen dann
hochfahren. Dies wird sogar von den Wetterdiensten genutzt, um
festzustellen, wo es regnet.
Ihr seht, ich stehe vor zwei Möglichkeiten.
Wie kann man eindeutig beweisen, wer der Verursacher ist.
Aufgrund der Messung und dem Nichtaufzeichnen des 67Hz Tones ist HF
wahrscheinlicher, wenn auch die Tieffrequenzalternative über Pipeline
auch Charme hat. Aber dafür fehtl der Beweis in den Aufzeichnungnen.
Hallo Nils,
so seh ich das auch, deshalb kam ich ja auf die Idee, daß etwas in Dirks
Mikrofon eingestreut wird, weil da die 67Hz deutlich sind.
Jetzt hab ich mich nochmal im Internet zu solchen Phänomenen belesen und
viel spannendes und obskures Zeug gelesen.
Nach meiner Einschätzung sind das die möglichen Ursachen:
1. Infraschall von der Pipeline bringt alles mögliche zum schwingen,
Dirk hört die Obertöne (dann hätten die Profis halt irgendwie einen
Messfehler gemacht)
2. HF-Einstrahlung aus unbekannter Quelle(GSM halte ich da für zu
schwach)
3. Ein komplizierteres Phänomen daß etwas mit der Geräuschwahrnehmung im
Gehirn zu tun hat, so etwas wie eine Synchronisation oder stochastische
Resonanz, in dem Fall gäbe es evtl. auch äußere Verursacher, allerdings
könnte man dann nicht mehr so einfach mit der Signalstärke
argumentieren.
Wer lesen will, hier ein Startpunkt:http://www.brummt.de/
Nochmal meine Fragen an Dirk:
1. Wo tritt das Brummen auf, hörst du es auch in der Nachbarstadt, im
Urlaub? Kannst Du uns einen Plan malen in den Hochspannungsleitungen und
Pipeline eingezeichnet sind?
2. Wer hört noch das Brummen, und jeweils wo.
3. Hören alle das gleiche Brummen? Dazu lässt man die Leute das Geräusch
am besten mit einem Tongenerator nachbauen, in einem amerikanischen
experiment konnten die probanden die Frequenz, eine
AM-Modulationsfrequenz und die Lautstärke einstellen.
Nils schrieb:
> Korrektur: Unsinn von mir - die nächste große Terz liegt bei etwa 80 Hz> - beim Rechnen vertippt. Also wurde bei den 66.67 Hz tatsächlich ein> Pegel gemessen, der bestenfalls dem Rascheln von Papier entspricht.
Nils und Hans,
ich habe die Bezirkeregierung danach gefragt, was würde geschehenn, wenn
genau bei 66,67Hz ein deutlicher Ton vorliegen würde, darunter und
darüber Ruhe ist.
In welcher Terz würde der Ton gezeigt? Antwort bei 63Hz.
Wie deutlich würde der die Tezr anheben? Hier war die Antwort
ausweichend, er einte aber man würde es deutlcih an der Terz sehen.
Seht ihr das auch so?
Ich hatte meine Zweifel, daher wollte ich die Aufnahmen hören. Zu hören
war darin alles, Ein Ticken einer Uhr aus einem Nebenzmmer war so laut
als wäre die Uhr direkt neben dem Mikro.
Ich konnte auch leise eine tiferes Brummen hören. Dies war aber in einer
Aufnahme (der ersten) nur kurz zu hören. Auch jede Menge höhere Töne,
aber DAS Brummen --- Fehlanzeige.
Die Kopfhörer hätten einen geeigneten Frequenzgang um 67Hz abzugeben.
Man hat ihn mir auch genannt.
> Wie kann man eindeutig beweisen, wer der Verursacher ist.
Dirk, ganz pragmatatisch.
Auch hier hat Andy den Hinweis geliefert: Seismograph.
Du bist Hobby-Musiker. Hast Du einen Gitarren-Pickup? Wenn ja, sage ich
Dir wie Du mit dem Pickup und Deinem Laptop einen Seismographen für Umme
baust.
Hans Mayer schrieb:
> Nochmal meine Fragen an Dirk:> 1. Wo tritt das Brummen auf, hörst du es auch in der Nachbarstadt, im> Urlaub? Kannst Du uns einen Plan malen in den Hochspannungsleitungen und> Pipeline eingezeichnet sind?> 2. Wer hört noch das Brummen, und jeweils wo.> 3. Hören alle das gleiche Brummen? Dazu lässt man die Leute das Geräusch> am besten mit einem Tongenerator nachbauen, in einem amerikanischen> experiment konnten die probanden die Frequenz, eine> AM-Modulationsfrequenz und die Lautstärke einstellen.
Hans schau mal in meinen google-maps. Dort habe ich alle Punkte an denen
ich das Brummen wahrgenommen habe eingezeichnet.
http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=hum&vps=1&jsv=159e&sll=53.368434,9.929103&sspn=4.300833,11.733398&ie=UTF8&mrt=ds&ct=onebox&cd=20&cad=onebox
Dies gilt zumindest für meinen Umkreis, Köln und bergisches Land.
Auch andere Betroffene haben dort Punkte eingegeben.
Wir tauschen uns auch in einem Forum dazu aus.
Den Ton habe ich einigen Nachbarn vorgespielt, so wie ich ihn in youtube
eingestellt haben. Sie bestätigen, daß dies der Ton ist.
http://www.youtube.com/watch?v=dggM8hvRFAs
Ich höre den Ton auch schon mal an anderen Orten.
In St.-Peter Ording (Gaspipeline, Windkraft, GSM) aber dort erst seit
2009 (aber leiser als hier) oder auf Fuerteventura/GSM (ganz leise).
Das Brummen des Vulkans unter Lanzarote, wenn Gasblasen ausströmen, kann
man sich gut in dem Vulkanmuseum dort vorspielen lassen. Mir schien dies
klingt sehr ähnlich.
Möglicherweise wird man auf diese spezielen Frequenz auch sensitiviert.
Ich höre ihn auch in Lünen seit Februar 2009. Windkraftanlagen seit
Anfang 2009, Gaspipeline 6km entfernt, und auch GSM.
Nicht zuhören: In Köln im neuen Büro, im Büro davor (bis Mai 2009) war
er zu hören, WLAN im Büro),
unter Wasser, oder in dem engen tiefen Graben bei der Pipeline.
Es gibt auch einzelne kleine Orte in der Stadt wo er laut ist oder auch
wieder nicht zu hören. Es ist wie ein Flickenteppich. Also nicht ganz
durchgängig und gleichmäßig.
Und es ist auch kein Problem mit den Ohren.
Nils schrieb:
> Du bist Hobby-Musiker. Hast Du einen Gitarren-Pickup? Wenn ja, sage ich> Dir wie Du mit dem Pickup und Deinem Laptop einen Seismographen für Umme> baust.
Du willst aus dem Pick-up einen Seismographen bauen?
Ich habe so ein Pick-up nicht, aber mein Neffe. Da könnt ich mir das
sicher leihen.
Es geht doch zerstörungsfrei, oder?
> Antwort bei 63Hz. Wie deutlich würde der die Tezr anheben? Hier war die Antwort> ausweichend, er einte aber man würde es deutlcih an der Terz sehen.
Klar, ich denke die Auskunft stimmt. Du siehst es an den Intervallen:
50, 63 , 80 Hz - das sind in etwa die großen Terzen. Die 66.67 Hz liegen
gut im 63 Hz-Intervall.
Da hat Hans Recht - die Messung sieht ordentlich aus.
> Ich habe so ein Pick-up nicht, aber mein Neffe. Da könnt ich mir das> sicher leihen.> Es geht doch zerstörungsfrei, oder?
Nein, das Ding brauchst Du ohne E-Gitarre, sozusagen Stand-Alone.
Ok Dirk,
hier die Bauanleitung für den Poor-Mans-Seismograph.
Das Ding positioniert man am Besten im Keller.
Damit machst Du eine Aufzeichnung und analysierst das Spektrum mit den
entsprechenden Programmen. Wenn Du fündig geworden bist, geht es einen
Schritt weiter.
Der Witz an der Sache: wenn Du das Ding dreimal aufbaust, die Laptops
per Timeserver (ntp) synchron laufen und die Teile über einen Umkreis
von einigen Kilometern verteilt laufen, kannst Du die Zeitdifferenz der
verdächtigen Signale ermitteln.
Das liefert Dir eine Triangulation und damit den Standort des
'Mini-Bebens'.
Ist aber mit viel Experimentiererei verbunden.
Seismographen sehen eigentlich anders aus. Ist nur ein Trick, weil ich
dachte, dass Du günstig an Pickups kommst (siehe Skizze).
Der Vorverstärker ist nur dazu gut, dass Du mit Deiner Messung aus dem
Rauschen kommst. Manch ein Pickup liefert aber auch ohne Vorverstärker
genügend Pegel. Vorverstärker kannst Du sehr günstig als Bausatz kaufen
- vorausgestzt, Du spielst auch den Flötkolben.
Huhu,
bin eben erst auf dieses Thema gestosen, daher auch ein paar "andere"
Ideen aus meiner Sichtweise.
Wir hatten bei uns schon verschiedenste Phänomene von
Geräuschentwicklung im und um unser Haus (Veranstaltungshalle). Was mir
spontan bei dem Ton eingefallen ist, war kurz nach der Bauphase ein
nervtötendes Brummen an einigen Stellen im Haus und auch in der Umgebung
(meist über uns) bis hin zu einer Burg, Luftlinie ca. 2km,
Höhenunterschied ca. 200m.
Da das Geräusch eben die typische Ausbreitung von tiefen Tönen hatte
(nicht wirklich ortbar), habe ich mich im Keller verschanzt und ein
Gerät nach dem anderen durchprobiert.
Das Ergebnis war nach fast einem Monat ein Abluftkanal der von drei
unabhängigen Lüftungsanlagen genutz wird und durch eine
Wärmerückgewinnung geleitet wird. Der Luftstrom hatte bei einer ganz
bestimmten Konstellation der einzelnen Lüftungsanlagen und einer relativ
engen Temperaturspanne des Wäremtauschergitters für eine Resonanz
gesorgt, die sich in dem senkrecht nach oben steigenden Abluftschacht (7
Stockwerke) wie in einem Basshorn eben in den tieferen Bereichen
verstärkt und in den höheren Bereichen abgeschwächt hat.
Sämtliche Ing. wollten das nicht glauben, bis ich sie in einem
Konferenzraum eingesperrt habe und das Brummen aus und an schalten
konnte.
Für direkten Schall kannst du mal einfach folgendes ausprobieren
(funktioniert nur mit tiefen Tönen):
Im freien Raum (Zimmer) hat der Ton eine bestimmte Lautstärke. An einer
langen Wand sollte die Lautstärke nicht ganz doppelt so hoch ein, in
einer freien Zimmerecke sollte die Lautstärke ungefär dreimal so laut
sein.
<Für die Richtigkeit: Elektrische und Akkustische Schallpegelverdopplung
sind nicht identisch (6db vs. 10dB), daher nicht verdopplung bzw.
vervierfachung>
Funktioniert das nicht kann es eigentlich nur indirekter Schall sein.
Also von mehreren Wänden oder Gegenständen "diffuser" Schall.
Eine elektromagnetische Resonanz im hörbaren Bereich würde ich
persönlich nach hinten stellen, da hier ja auch ein magnetisch
leitfähiger Resonanzkörper zum schwingen gebracht werden müsste.
Natürlich kann sich auch durch Wellenüberlagerung ein sogenannter
Kammfiltereffekt einstellen bei dem sich die Frequenzen gegenseitig
auslöschen und eine bestimmte Frequenz verstärkt würde. Dann müssten
sich allerdings auch benachbarte Frequenzen (wenn auch erheblich leiser)
hörbar machen. Der Abstand zur "Hauptfrequenz" hängt aber von den
vorhandenen Freuqnzen ab. Da die Frequenzen aber "normalerweise" von
räumlich getrennten Punkten ausgehen muss sich die Resonanzfrequenz in
der Tonhöhe verschieben, sobald man sich bewegt. Das ist bei dir ja aber
scheinbar nicht der Fall. <Zum Test einfach mal auf zwei Lautsprechern
ein weißes Rauschen ausgeben (phasengleich) und den Kopf ein paar
Zentimeter bewegen>.
Ich bin bei weitem niemand der auf Wünschelruten und Magneten in den
Häuserecken o.ä. steht. Für mich hört es sich aber an, als ob:
a) ein wie auch immer generiertes Geräusch !Im Boden! verteilt wird und
durch unterschiedliche Gesteinsschichten, Grundwasser, Berbaustollen,
etc. an die Oberfläche tritt. Wird ein Schall in der Luft übertragen
nimmt er (ich glaube im Quadrat zur Entfernung) an intensität ab. Das
Brummen müsste also unterschiedlich laut sein.
b) eine wie auch immer geartete Sendeleistung (>KW) an mehreren genau in
Wellenlänge abgestimmten Gegenständen (metallisch) absorbiert wird und
in Schall umgewandelt wird.
Was mich daran nur stört, ist die räumlich sehr große Entfernung
zwischen den einzelnen Orten (Daheim, Büro,...) an denen die !selbe!
Frequenz in annähernd gleicher Lautstärke zu hören ist.
>Möglicherweise wird man auf diese spezielen Frequenz auch sensitiviert.
Das ist sicher so. Du hast sicher die Fähigkeit, sehr tiefe Frequenzen
zu hören, was die meisten anderen eben nicht können. Ich würde mich
erstmal auf einen Ort konzentrieren, an anderen Orten kann es ja eine
ganz andere Ursache haben, z.B. einfach nur Netzbrumm, der dir dann
sofort auffällt und du sagst, aha, da ist es wieder. Da, wo andere es
auch hören, also deine Frau, deine Nachbarn z.B., ist sicher der
richtige Ansatzpunkt.
Ich werde noch einmal versuchen, mehr Licht in die Schallfortpflanzung
in erdgasgefüllten Pipelines zu bringen. Die Verdichter werden
überwiegend mit Elektromotoren angetrieben, einige auch mit Gasturbinen.
Ich habe auch mit sehr sehr großen Verdichtern und Turbinen zu tun, und
die sind nie vibrationsfrei. Es müsste da allerdings Wartungsintervalle
geben, zu denen die Verdichter abgestellt werden, wahrscheinlich im
Sommer, evtl. auch nur im Abstand mehrerer Jahre. So eine Wartung dauert
dann mehrere Tage oder Wochen, dann wäre ein Anruf bei Wingas Transport
oder bei MAN Turbo (die machen sicher die Wartung) fällig. Du kannst
aber davon ausgehen, dass die alles abstreiten werden, denn so eine
Feststellung könnte ja einen Flächenbrand an Entschädigungsforderungen
auslösen.
Zum besseren Verständnis habe ich hier nochmal die Gasnetzkarte mit den
Orten, wo ich das Brummen höre.
entnommen:
http://www.gasnetzkarte.de/index.html
Andy H.,
ich habe mir die Seiten über die Gasversorgung angesehen.
Mit fällt erneut auf, daß die Verbreitung tatsächlich entlang der WEDAL
ist.
Darum war dies für mich der allererste Verdacht.
Die Station "Lippe" liegt dabei relativ zentral in dem Gebiet.
Zudem: im Oktober 2008 hat Russland den Gashahn zugedreht. Ich könnt
emir auch gut vorstellen, daß dabei Laständerungen oder Spitzen
aufgetreten sind, die für einen kleine Beschädigung an einem Kompressor
gesorgt haben könnten.
Auch könnte etwas im Zusammenhang mit der unterirdischen Speicherung
stehen (Verschmutzung, Ansaugdruckänderung bzw. Schwankungen?)
Nils schrieb:
> Ich schäme mich übrigens aufrecht für den Tippfehler 'Gitarrenseite' in> der Grafik - Dafür werde ich sicher als Lötzinn wiedergeboren.
Nils, das ist nur menschlich - und ich fands lustig!
Andreas K. schrieb:
> a) ein wie auch immer generiertes Geräusch !Im Boden! verteilt wird und> durch unterschiedliche Gesteinsschichten, Grundwasser, Berbaustollen,> etc. an die Oberfläche tritt. Wird ein Schall in der Luft übertragen> nimmt er (ich glaube im Quadrat zur Entfernung) an intensität ab. Das> Brummen müsste also unterschiedlich laut sein.>> b) eine wie auch immer geartete Sendeleistung (>KW) an mehreren genau in> Wellenlänge abgestimmten Gegenständen (metallisch) absorbiert wird und> in Schall umgewandelt wird.>> Was mich daran nur stört, ist die räumlich sehr große Entfernung> zwischen den einzelnen Orten (Daheim, Büro,...) an denen die !selbe!> Frequenz in annähernd gleicher Lautstärke zu hören ist.
Andreas, Du hast es nochmal so zusammengefasst wie ich das auch sehe.
Auch mich stört diese Entfernung und ich bin immer froh, wenn ich an
einem Ort feststelle, daß es dort nicht brummt, weil es mir beweist, daß
es keinen medizinische Ursache ist.
Der Boden- oder Substratschall trat etwas zurück, als das Geräusch von
der Bassstation scheinbar nicht aufgenommen wurde.
Daher favourisiere ich eher b)
Ich probiere nun dennoch den "poor-man-seismo" und einen Aufnahme mit
einem anderen Mikro (Frequenzgang ab 30Hz).
In den Kühlschrank habe ich nicht gepasst (habs gestern versucht).
Ich habe dagegen etwas anderes versucht.
Ich habe den Laptop in die Badewanne gestellt (Kaldewei, also noch eine
Stahlwanne) Darin hatte der Klapprechner keinen WLAN Empfang mehr.
Nun bin ich auch dort hinein, aber das Brummen war zu hören.
Ich weiss aber daß das Brummen dort nicht mehr zu hören ist, wenn die
Wanne mit Wasser gefüllt ist und ich untertauche.
Ich werde mir noch einen Rettungsdecke nehmen und diese über die Wanne
legen, wenn ich drin liege (ohne Wasser). Dann müßte EMF eigentlich
ausgeschlossen sein, oder?
Wenn das aber auch nicht zu einem schlüssigen Ergebnis führt, brauchen
wir einen Weg HF Strahlung aufzuzeichnen, oder seht ihr das anders?
Weiter mit der Theorie "Pipeline" und a)
Du wohnst also an insgesamt !drei! Gaspipelines, der Abstand ist wenige
hundert Meter zu deinem Haus. Wenn ich das richtig interpretiere, sind
die beiden nächsten zu dir die zwei Leitungen der WEDAL. Die WEDAL kann
sowohl westwärts als auch ostwärts betrieben werden, deshalb hat sie
vermutlich 2 Leitungen. Die äußere ist eine lokale Leitung der Eon. Die
WEDAL ist auch noch (eng)kurvig verlegt und die Leitungen kreuzen sich
direkt in deiner Nähe (super für Geräuschentwicklung!).
Was man auf Google maps sieht (Schneise im Wald) ist wohl die Eon
Leitung, dies dürfte eher eine "Niederdruck"leitung sein. Kann aber auch
brummen. Da hast du wohl im Graben an einer Anschlussstation gehorcht?
Die WEDAL Leitungen kommen möglicherweise in deiner Nähe gar nicht an
die Oberfläche, abhängig vom Gelände bei Dir, was ziemlich bergig
aussieht. Wenn die tief genug liegen, um den Bach zu dükern, haben die
schöne Voraussetzungen um Töne im Gelände zu verbreiten.
Vielleicht kann sich noch jemand in deiner Umgebung erinnern, wo die
Wedal-Leitungen 1996-1998 genau verlegt wurden? Das muss ja ein
Mordsaufwand gewesen sein. Vielleicht ist die Lage auf der Karte auch
nicht genau genug.
Es wäre interessant, an der WEDAL zu horchen, wo sie an die Oberfläche
kommt, vielleicht irgendwo im Flachland?
Nimm's mir nicht übel, aber ich würde erstmal HF verwerfen. Das Umfeld
ist doch so offensichtlich durch die Pipelines belastet... Schau dir mal
dieses Video an, da wird der Krach generiert:
http://www.youtube.com/watch?v=XumzPVYOZOM&feature=related
PS: deine Gaskarten sind ziemlich weiss
Huhu,
habe mir gerade das Video angesehen. Mir kommt es bei der kurzen Sequenz
vor, als ob da eine weitere "pulsartige" Frequenz dabei wäre (so um die
10kHz). Kann aber auch nur an der Aufnahme liegen.
Was mir gerade noch eingefallen ist (Meine Ausbildung ist schon ein paar
Jahre her), dass Schall in dichteren Materien verlangsahmt wird. Wenn
ich einfach mal annehme, dass Flüssiggas die selbe Viskosität wie Wasser
hat, sind 1bar=10m Wassersäule. Bei 100bar wären das schon 1km
Wassersäule.
Zum Thema "Wasserschall" mal ein Auszug meiner Infos:
"Besondere Bedeutung hat die technische Anwendung [...] da sich
elektromagnetische Wellen, wie Radiowellen und Licht dort nur schlecht
ausbreiten können und Reichweiten von wenigen Metern bis maximal 100 m
besitzen. Der hierbei verwendete Frequenzbereich umfasst etwa 10 Hz bis
1 MHz. Wasserschallwellen hinreichender Sendeleistung können dagegen im
tieffrequenten Bereich über jede nicht durch Land unterbrochene
Wasserstrecke auf der Erde wahrgenommen werden."
Daher wurden in grauer Vorzeit ja U-Boote mit Schleppantennen
ausgerüstet und Frequenzen mt einer Wellenlänge von mehreren 100m
verwendet.
Wenn ich mir dann noch Vorstelle, dass Schall in dichter Materie (und
davon gehe ich bei 100bar mal aus) gebremst, also dumpfer, wird und die
hohen Frequenzen wie oben beschrieben "herausgefiltert" werden könnte
ich mir auch gut Vorstellen, dass das "Brummen" durchaus "mechanischen"
Ursprungs ist. Hinzu kommen noch Wirbelströme in den "Knicken" die auch
eher Tieffrequent sind und auf Grund der Verstärkten Reibung mit
Sicherheit auch das Rohr zum schwingen bringen könnten.
Interessant wäre, ob es bei Gasleitungen auch Ausgleichsstücke ähnlich
der Bögen bei Fernheizungsrohren gibt um Temperaturschwankungen
auszugleichen. Diese würden eventuell eine akkustische Entkopplung der
einzelnen Rohrstücke bedeuten kann. Dies wäre auch eine Erklährung,
warum es manchmal auftaucht und manchmal nicht - gibt es in einem Rohr
Schwingungen sind diese zwar über die gesamte Segmentlänge hörbar, in
einem Rohr ohne Hindernisse schwingt dieses Rohrsegment nicht.
Ich habe mal noch einen größeren Ausschnitt der Gaskarte drangehängt. Da
sind verdammt viele Knicke drin. Wenn ich mal eine Geologische Karte
drüber lege, ist genau in der Region ein Übergang zweier
Gesteinsschichten, davon eine wohl Wasserdurchläddig, eine nicht. Wäre
mal interessant, wie tief bei dir das Grundwasser liegt! Theoretisch
müssten Überlandgasleitungen genauso verlegt werden wie die "kleinen" in
einem Bett aus Sand und feinem Split, damit die Leitung nicht beschädigt
wird. Wenn der Boden also nicht unbedingt das Wasser ableiten kann würde
entlang der Rohre eine Art Wasserstraße entstehen, außer eben dort, wo
das Wasser nach unten wegsickern kann. Dies würde zum Beispiel auch das
"mal da, mal weg" und der Einfluss von "feuchtem Erdreich" (wie weiter
oben von dir beschrieben) erklären.
Hat jemand eine Ahnung wie die ein Leck bemerken? Druckabfall in der
Leitung, dünne 2. Hülle mit Prüfgas ähnlich
Überland-Telekom-Leitungen,... rein aus Interesse.
Klasse wäre natürlich eine detailiertere Karte zum Verlauf der Leitung.
Ich denke nur, dass man ohne eine "Bauauskunft" nicht viel erfährt :(
Müsste mal jemand mit einem Geotagger die Markierungen kartograffieren
(die gelben Masten mit den roten "Dächern").
Andy H. schrieb:
> Nimm's mir nicht übel, aber ich würde erstmal HF verwerfen.
Andy, ich nehme gar nichts übel, sondern bin so froh über diese
konstruktive Diskussion in diesem Forum! Danke nochmal auch an alle
anderen!
Warum meine Gasnetzbilder weiss sind weiss ich noch nicht, werde es
nochmal versuchen. Die gespeicherten GIFs sehen eigentlich gut aus.
Andreas K. schrieb:
> Wenn ich mal eine Geologische Karte> drüber lege, ist genau in der Region ein Übergang zweier> Gesteinsschichten, davon eine wohl Wasserdurchläddig, eine nicht. Wäre> mal interessant, wie tief bei dir das Grundwasser liegt! Theoretisch> müssten Überlandgasleitungen genauso verlegt werden wie die "kleinen" in> einem Bett aus Sand und feinem Split, damit die Leitung nicht beschädigt> wird. Wenn der Boden also nicht unbedingt das Wasser ableiten kann würde> entlang der Rohre eine Art Wasserstraße entstehen, außer eben dort, wo> das Wasser nach unten wegsickern kann. Dies würde zum Beispiel auch das> "mal da, mal weg" und der Einfluss von "feuchtem Erdreich" (wie weiter> oben von dir beschrieben) erklären.
Andreas, das finde ich eine richtig gute Überlegeung. Ich hab ehier viel
mirt EON diskutiert. Die Knicke seien nicht so wie in der Karte
dargestellt und er Verlauf sei auch etwas anders. Den echten verlauf
kann man am besten auf den Luftbildern erkennen. Dort sind die
Waldschneisen.
Es gibt nicht weit entfernt diese Druckausgleichstation.
Auch die Überlegung mit der Ausbreitung von den verschiedenen Frequenzen
sehe ich genauso.
EON ist sicher, daß es nicht die Pipeline sein kann, undbegründen dies
genau mit dem Sandbett. Aber ich finde, du hast völlig recht ein
Wasserweg hindurch und der Schall hat einen Weg hinaus.
Ich habe auch mit einer Baumwurzel argumentiert.
Leckagen stellen sie über Druckverluste fest oder wenn ein Anwohner
wegen starker Geräusche, vor allem Brummen, anruft.
Ihr müßtet mal sehen, wie schnell die dann kommen und die Pipeline
ablaufen.
Durchflussdaten geben sie nicht heraus.
Es bleibt trotz allem die Frage unbeantwortet, warum die 67Hz nicht in
den Aufzeichnungen der Bezirksregierung mit der Bassstation
aufgezeichnet wurden.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß manipuliert wurde.
Wenn ich nachweisen kann, daß die Pipeline die Ursache ist, bin ich ein
gutes Stück weiter. Die andere Sache ist es dann EON dazu zu bewegen,
dieses Geräusch abzustellen. Dazu brauche ich den NAchweis, daß ein
Grenzwert überschritten wird.
Das ist aber schwierig, wenn das Geräusch scheinbar nicht mal von der
Bassstation aufgezeichnet wurde.
EON sagte mir ja schon lapidar: "Gut selbst wenn wir es sind, weisen sie
nach, daß wir zu laut sind. Geräusche mahen ist ja nicht verboten."
Wenn man sich die Karte ansieht (danke Andreas K.), kann ich sagen, daß
das Geräusch dort sehr deutlich zu hören ist, wo die beiden gelben
Punkte nebeneinander oberhalb des "W" sind.
Dort wohnt auch eine Beschwerdeführering in der Nähe.
Etwas nördlich davon ist nur Wald. Mittendrin hat ein Jäger einen
Ansitz.
Auch der hat sichbei mir schon gemeldet, daß er dort mitten im Wald ein
so starkes Brummen höre, daß ihn zu hause "verrückt" machen würde.
Ich war dort. Es ist immer der gleiche Ton.
All das sagt mir, wir liegen mit der Pipeline als Schallweg/-quelle
richtig.
Wenn das nur noch in den Aufzeichnungen der Basstation zu hören wäre,
wäre das rundum schlüssig.
Andy H. schrieb:
> Kann aber auch> brummen. Da hast du wohl im Graben an einer Anschlussstation gehorcht?
Das war nur ein Stück umwickeltes Rohr ca. 1m Durchmesser. Und das Rohr
in dem Graben war ganz ruhig. Auch in dem Graben war es sehr ruhig.
Es stimmt es ist auch nur ein Rohr in dem Graben. Die anden beiden
Leitungen waren nicht sichtbar.
Betriebsdruck ist übrigens 80 bar lt. EON.
> Es bleibt trotz allem die Frage unbeantwortet, warum die 67Hz nicht in> den Aufzeichnungen der Bezirksregierung mit der Bassstation> aufgezeichnet wurden.
Dirk, sei mir nicht böse - aber ich habe es doch schon ein paar mal
geschildert: Vermutlich sind die 67 Hz wirklich superleise. Aber weil
der nicht hörbare Infraschall die Ursache ist und auf die Ohren
'drückt', kommt einem das Brummen der induzierten Oberwellen sehr laut
vor.
Hast Du denn ein Druckgefühl auf Deinen Ohren?
> EON sagte mir ja schon lapidar: "Gut selbst wenn wir es sind, weisen sie> nach, daß wir zu laut sind. Geräusche mahen ist ja nicht verboten."
Das ist heftig. Die sind sich ihrer Sache in Kenntnis der Gesetzeslage
anscheinend ziemlich sicher, siehe hier:
http://www.zeit.de/1993/22/Zutiefst-erschuetternd?page=all
Was die HF-Geschichten angeht:
- Kleine Pegel und biolog. Wirkungen: Allen Berichten über biolog.
Wirkungen ist gemeinsam, dass man zwar immer wieder Effekte findet, an
denen auch sicher etwas dran ist, diese aber nie auf x-Personen
ausweiten kann. Wenn diese Felder einen Höreindruck erzeugen, dann nicht
im Trommelfell. Mit anderen Worten:
-- Steckst Du die Finger in die Ohren und das Brummen ist weg, ist
Schall auf das Trommelfell getroffen.
-- Steckst Du die Finger in die Ohren und das Brummen ist da, entsteht
das Brummen durch Einwirkung auf Nervenbahnen.
- Große HF-Pegel
Mal ein kleiner Bericht zu großen HF-Pegeln: Große HF-Pegel bedeuten,
dass ziemlich viele Elektrogeräte in Deiner Umgebung Unsinn machen.
Beispiel Radaranlage:
- Leistung 20 kW Impulsleistung bei 1-2 GHz
- Arbeitsort des Operators: ca. 20 m Luftlinie von der Antennne
entfernt; Geschirmt in einem Betonshelter und einem Metallkoffer
- An diesem geschirmten Ort spielen Kofferradios verrückt, wenn die
Antenne Richtung Operator zeigt
- Bereits in 40-50m Luftlinie ist aber auch an ungeschirmten Stellen
Schluß mit dem Spuk
Keiner meiner Kameraden hatte je über biolog. Effekte berichtet. Ich
sehe nicht, wie solch hohe Pegel in Deiner Umgebung zustande kommen
können - und das auch noch flächendeckend.
Andreas K. hat ja einiges zu sehr komplexen Szenarien angesprochen:
- HF-induzierte Geräusche in Gegenständen: Auch da braucht es sehr hohe
Leistungsdichten und sehr spezielle Resonatoren
- Wechselwirkung von stochastischem Umgebungsschall im Zusammenhang mit
biolog. HF-Effekten: Wenn es das gibt, wären die Unterschiede in den
Wahrnehmungen sicher größer als die Gemeinsamkeiten. Beispiel für
Wahrnehmungen, die durch Zufallsprozesse beeinflusst werden: Lass Leute
Muster in Wolken erkennen - jeder sieht etwas anderes.
Ich halte es da mit Occams-Razor: Andy hat die wahrscheinlichste
Erklärung geliefert. Er hat genügend Indizien gesammelt. Er muss keine
Annahmen machen, die über Bekanntes hinausgehen. Sein Modell ist
sozusagen minimal und damit im wissenschaftlichen Sinne elegant.
Damit liefert er auch eine Methode zur Überprüfung. Erst wenn diese
Überprüfung negativ ist, sollte man mit der nächst komplizierteren
Methode weitermachen - und das könnte dann die Hypothese der
HF-induzierten Geräusche sein.
Man war Tontechnik lange her. Ich weiss, warum ich Beleuchtung als
Meisterthema gemacht hab :)
Muss mir den Bericht über die BASS mal genauer ansehen und was das für
ein Mikrofon und was das für ein "Eichgitter" ist mit dem der
Resonanzton generiert wird.
Falls das ein Dynamisches Mikrofon war ist dies zum einen sehr träge und
ich könnte mir vorstellen, dass die Anordnung im Gehäuse mit einem
entsprechenden Gitterabstand und Gitterweite zu einer Art Kammfilter
kommen kann. Dies sollte aber eigentlich von den Ing.'s bei der Planung
des Kastens berechnet worden sein.
Bei Kondensatormikrofonen (mit einer aktiven Stromspeisung der
Mikrofonkappsel) sind die unteren Frequenzen extrem unlinear im
vergleich zu den "höhren" Frequenzen.
Generell kommt es auf das Design des Mikrofongehäuses an, ob es eine
Richtcharakteristik hat oder ob es eine Kugelcharakteristik handelt. Bei
letzerer könnte es unter Umständen zu einer Auslöschung der Frequenz
genau an der Membranebene kommen. Ist bei den Messungen der Standort
(auch minimal) verändert worden? Wenn ja, müsste auf mindestens einer
Aufnahme der Ton vorhanden sein, da die Chance gegen null geht, dass
jedes mal die Membranebene zur Auslöschung dieser Frequenz getroffen
wird.
Da du oben angegeben hast, dass du Musiker bist solltest du eventuell
auch Zugang auf etwas bessere Mikrofone haben. Wichtig ist, XLR-Kabel zu
verwenden, damit eine elektrische Einstreuung ins Kabel vermieden wird.
Interessant wäre auch eine Aufnahme mit einem Grenzflächenmikrofon,
einem Richtmikrofon gegen eine Wand und einem Kugelkopf. Möglichst alle
an der selben Stelle und gleichzeitig aufnehmen oder direkt umschalten
(Mischpult), damit die Zeit durchläuft. Als Referenz dazu eine Aufnahme
mit einem Kondensatormikrofon (Kugelkopf). Würde mich mal interessieren,
ob es Unterschiede gibt.
Habe eben auch mal kurz gerechnet. Bei einer Frequenz von 66,667 Hz
ergibt sich eine Wellenlänge von 514.4974cm oder auch 202.558 zoll.
Du hast oben was von 1m Durchmesser geschrieben. Bei einem Meter und 1/5
Wellenlänge komme ich auf 68,6Hz. Verdammt nah an deiner Frequenz.
Könnte also gut sein, dass das Rohr schwingt.
Wenn ich mit einem nassen Finger auf einem Glas mit 5cm Durchmesser
einen Ton erzeuge hat dieser ja auch keine 6860Hz sondern tiefer.
Du schreibst, dass an den gelben Punkten vermehrt dieses Brummen
auftaucht. Wenn ich das richtig interpretiere, sind das jeweils eine Art
unterirdische Ausgleichsbehälter. Ein Ausgleichsbehälter in
Heizungsanlagen enthält ja auch nicht nur Wasser. Könnte auch sein, dass
das eine Art "Membranflattern" ist.
> Habe eben auch mal kurz gerechnet. Bei einer Frequenz von 66,667 Hz> ergibt sich eine Wellenlänge von 514.4974cm oder auch 202.558 zoll.> Du hast oben was von 1m Durchmesser geschrieben. Bei einem Meter und 1/5> Wellenlänge komme ich auf 68,6Hz. Verdammt nah an deiner Frequenz.> Könnte also gut sein, dass das Rohr schwingt.
Sorry Andreas, aber das stimmt einfach nicht.
Nur kurz: Die Schwinungungen an gasdurchströhmten Rohren kommen durch
Turbulenzen des stömenden Gases an den Rohrwandungen zustande. Dabei
sind zwei Parameter maßgeblich:
- Die Eigenschaften des realen Gases
- Die Strömungsgeschwindigkeit des realen Gases
Die absoluten Rohrausmessungen spielen da keine Rolle. Das ist ja auch
der Grund, warum Ventillatoren immer staubig sind - durch die Rotation
entstehen Turbulenzen, so dass trotz Rotation des Ventillators die
Relativgeschwindigkeit in Rotorblattnähe gegen Null geht. Ist ein
bisschen so wie bei der Prandl-Strömung von Flüssigkeiten. Das ist auch
der Grund, warum Windräder Krach im Infraschall und niederfrequenten
Bereich machen, obwohl sie ja viel langsamer drehen.
Je nach Gas und Strömungsgeschwindigkeit können da alle möglichen
Frequnzen entstehen - unter anderem auch Infraschall.
Abgesehen davon ist die Schallfortpflanzung der Kompressoren eher
verdächtig - wegen der hohen Pegel.
Noch eine Idee.
Da die Rohre ja vermutlich im Sand eingebuddelt werden, werden diese
(z.B. nach einem starken Regen) auf einem minimalen Wasserfilm getragen.
Wenn ich mir jetzt so ein Rohr ansehe, könnte ich der Vermutung
erliegen, dass das Rohr bei einem Meter Durchmesser (auf dem Truck) etwa
10m lang ist (an der Kralle). So wie die Rohre aussehen werden diese
geschweist. Es ergiebt sich also ein anderes Materialgefüge in immer dem
selben Abstand. Bei doppelter Wellenlänge komme ich auch auf ungefähr
diese Länge. Da kommt mir einfach das Stichwort "stehende Welle" in den
Kopf.
<blöde frage> Von euch hat nicht jemand zufällig ein Rubens´sches
Flammrohr mit 10m Länge im Keller? </blöde frage>
Hallo Dirk,
zu den bei GSM auftretenden Frequenzen gibt es folgende Information auf
der Seite
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/redir.htm?http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/technik/gsm_puls.htm
"Eine zusätzliche niederfrequente Periodizität in GSM Signalen entsteht
bei bestehender Gesprächsverbindung auf Grund der Tatsache, dass jeder
26. Burst nicht abgestrahlt wird und so eine Lücke in der regelmäßigen
Signalstruktur auftritt. Der Grund für das Ausfallen des Pulses liegt
darin, dass in diesem Zeitraum das Telefon die Empfangsstärke der
Nachbarstationen messen muss, um Informationen für einen eventuellen
Handover an eine neue, besser empfangbare Station zu gewinnen. Daher
muss das Telefon für einen Frame das Senden im entsprechenden
Zeitschlitz unterlassen. Dieser fehlende HF-Impuls wiederholt sich alle
120 msec (26×8×15/26 msec); somit ergibt sich im akustischen Signal
neben den 217 Hz ein hörbarer Frequenzanteil bei 8 1/3 Hz."
Was mir dabei auffällt ist, daß 8 1/3 ein Teiler von 66 2/3 ist. Bei 14
Mobilfunkstationen könnte ich mir vorstellen, daß auch ein Vielfaches
von 8 1/3 Hz zu hören ist.
Wenn Du den Schall technisch orten wolltest, so wäre dazu ein
Mikrophonarray hilfreich, bei dem die Einzelmikrophone einen gehörigen
Abstand voneinander haben.
Gruß,
Michael
>Ich hab ehier viel>mirt EON diskutiert. Die Knicke seien nicht so wie in der Karte>dargestellt und er Verlauf sei auch etwas anders. Den echten verlauf>kann man am besten auf den Luftbildern erkennen. Dort sind die>Waldschneisen.
Wie gesagt, Eon ist nicht WEDAL, die gelben Punkte gehören zu Eon. WEDAL
ist Wingas Transport in Kassel. Denen würde ich separat auf die Bude
rücken. Eon faselt für die wahrscheinlich nur so allgemein mit, kann
alles eben sowieso nicht sein und Gas ist ja Gas und das ist hier nicht
vorgesehen. Preoccupation allenthalben.
Der Wingas Wartungsplan ist hier:
http://www.wingas-transport.de/fileadmin/downloads/maintenance/100128_Maintenance_WTKG_de.pdf
--- wenn er stimmt. Evtl. schalten die dann auch Verdichter ab. Kann man
ja erfragen.
Die genaue Lage der Leitungen muss sich aber doch bei der Baubehörde
ermitteln lassen.
>Es stimmt es ist auch nur ein Rohr in dem Graben. Die anden beiden>Leitungen waren nicht sichtbar.
Die Pipelines werden eher relativ weit voneinander separat verlaufen.
>Ich halte es da mit Occams-Razor:
geradezu ein Musterbeispiel hier, daher sehr interessant
Dirk, kannst du mal bitte in GoogleEarth die Stellen eintragen, wo du
das Brummen gut hörst, und das *.kmz-File posten?
Vielleicht lieg' ich ja ganz falsch, aber das klingt nach einer ganz
tollen Interferenz. Ich vermute mal, dass sich in den Pipelines stehende
Wellen bilden und du dummeweise an einem Interferrenzknoten wohnst.
Mann, seid Ihr gut!
Eure Expertenrunde ist ein Riesenspass! Klasse, so macht mir sogar das
Problem schon fast Spass.
Also gestern war es mal wieder ganz leise bei uns.
Nils schrieb:
> Hast Du denn ein Druckgefühl auf Deinen Ohren?
Nils, an manchen Tagen ist dieses Druckgefühl enorm stark bis hin zu
starken stechenden pulsierenden Schmerzen! Selbst ein Mitarbeiter von
der unteren Immissionsschutzbehörde aus Bergisch Gladbach wurde von
seinem Kollegen gefragt, ob er was höre, und antwortete: "Im Moment
nicht so richtig, aber ich habe auch gerade so einen komischen Druck auf
den Ohren!"
Darauf ich: "Ja heute ist es recht leise. Genau das ist das was wir
suchen!"
Dann ist mir heute Nacht noch etwas eingefallen:
Es gibt noch einen Beschwerdeführerin an einem anderen Ort - Herdecke.
Man geht dort davon aus, daß ein BHKW das Brummen verursacht.
Ich habe die Gasnetzkarte heute morgen geprüft. Die WEDAL verläuft dort
auch.
http://ad1.adtago.de/clickGate.php?u=FC9mK4Xa&m=1&p=511p10I7Y9&s=&url=http%3A%2F%2Fwww.derwesten.de%2Fstaedte%2Fwetter%2FLaerm-geht-durch-Wie-ein-heisses-Messer-durch-Butter-id1097801.html
Ich hänge mal einen PPT file hieran, welches die HauptBRUMMorte zeigt.
Dies ist für mich eine Indiz mehr, daß wir mit der Pipelpine richtig
liegen.
Andreas K. schrieb:
> Generell kommt es auf das Design des Mikrofongehäuses an, ob es eine> Richtcharakteristik hat oder ob es eine Kugelcharakteristik handelt. Bei> letzerer könnte es unter Umständen zu einer Auslöschung der Frequenz> genau an der Membranebene kommen. Ist bei den Messungen der Standort> (auch minimal) verändert worden? Wenn ja, müsste auf mindestens einer> Aufnahme der Ton vorhanden sein, da die Chance gegen null geht, dass> jedes mal die Membranebene zur Auslöschung dieser Frequenz getroffen
So könnte es geschehen sein, daß dieses Geräusch nicht aufgezeichnet
werden konnte.
In einer Aufnahme gab es leichten tieffrequenten Schall - in der ersten
ist das offizielle durch die Differenz dBA-dBC festgestellt worden. In
den anderen Messungen ist er auch vorhanden, aber dort ist die Differenz
zu gering, also wurde nicht mehr weiter analysiert.
Michael Lenz schrieb:
> Dieser fehlende HF-Impuls wiederholt sich alle> 120 msec (26×8×15/26 msec); somit ergibt sich im akustischen Signal> neben den 217 Hz ein hörbarer Frequenzanteil bei 8 1/3 Hz.">>> Was mir dabei auffällt ist, daß 8 1/3 ein Teiler von 66 2/3 ist. Bei 14> Mobilfunkstationen könnte ich mir vorstellen, daß auch ein Vielfaches> von 8 1/3 Hz zu hören ist.
Michael, ja das war ein Punkt warum ich diese Möglichkeit in Betracht
zog.
Der zweite, ist die Studie, daß daraus der Hörimpuls entstehen kann.
Der dritte, daß ich einmal dieses "Hörerlebnis" mit der treppenartigen
Zunahme der Frequenz bis hin zu einen hellen lauten Fiepen hatte.
und der vierte Grund, daß daß "Geräusch" in den Graben der Pipeline
nicht zu hören war
und fünftens sich scheinabr durch Wasser abschirmen liess
und sechstens nicht aufgezeichnet wurde.
Nun habe ich gelernt, daß 3-6 auch bei Infraschall auftreten können und
sind damit keine echten Argumente mehr.
Damit bleiben im Moment beide Theorien möglich.
Neu ist für mich die Verknüpfung mit dem Fall in Herdecke.
Möglicherweise steht dies in Verbindung und weist auch auf die
Pipelinetheorie.
Wenn also niemandem hier einen schnelle, einfache und billige Methode
einfällt um die HF-theorie zu prüfen, beisse ich wieder in die Waden der
EON/WINGAS.
@Dirk
>http://ad1.adtago.de/clickGate.php?u=FC9mK4Xa&m=1&p=511p10I7Y9&s=&url=http%3A%2F%2Fmaps.google.com%2Fmaps%2Fms%3Fie%3DUTF%26msa%3D0%26msid%3D101660379985711357852.00046201918b36a6138f7
Hm, da kommt zwar die passende Überschrift "Hum Noise ...", aber keine
Karte hat keine Marker.
Hast du eine UNI/FH mit Messtechnik in der Nähe? Ruf' mal dort an, die
haben meistens Scanner und einen willigen Studenten. Das kostet ein paar
Euro, aber dann weißt du was los ist.
Ich hab' mal in meiner alten Studentenbude so ein lästiges Pfeifen
gehabt. Hat sich herausgestellt, dass das von der Wasserleitung kam.
Wenn mein Haupthahn nicht ganz offen war (war verkalkt) und irgend
jemand über mir Wasser gezapft hat, hat's bei mir gefiept. Lustigerweise
war in der Nähe der Wasserleitung Stille, aber die Rohre haben spürbar
vibriert.
Habe mir die Umgebung in maps.bing nochmal angeschaut, da sind richtige
Luftbilder drin und auch die Neubaustrasse, in der ihr wohnt. Nur zur
Sicherheit, genau östlich, etwa 100 m ist ja ein großer Hof o.ä.?
Tierhaltung? Gülle? große Ventilatoren? Irgendwas im Keller? Sieht von
oben nicht so aus, aber wir haben hier ja schon die seltsamsten
Beispiele gehabt.
Von den Pipelines kann ich nichts sehen, auch nicht die kleinen Schilder
mit Hut.
Das ganze hier hört sich doch recht interessant an. Leider is der Thread
so ewig lang, das man den Überblick verliert. Wie is der Status bei der
Geschichte? Wurden die "Töne" schon mal Messtechnisch erfasst? Was man
hört muss man ja auch aufzeichnen können. Wie sieht das ganze auf dem
Oszi aus? ;)
Ein Fall aus meiner Ortschaft. Wir hatten bei uns eine Brauerei die auch
ein angebautes Wasserkraftwerk hat. Die Brauerei selber ist mittlerweile
stillgelegt. Mit denen hatten wir ähnliche Probleme. Einmal ist die
Turbine ausgefallen. Dann hat der Kollege ein großes Dieselagregat ein
paar Wochen in seinem Keller laufen lassen (um Geld zu sparen). Diese
hat man draussen absolut NICHT gehört... war ca. 100m entfernt.... aber
im Haus.. insbesondere wenn man in Bett gelegen hat, war das Brummen aus
dem Untergrund deutlich wahrnehmbar. Das war dann am Schluß so schlimm
das mein Vadder dermaßen Sauer war das er mit der Axt dem Typen das
Haupptor eingeschlagen hat. (Der liebe Dorfbonze wollte zuerst nix davon
wissen) Die Turbine war innerhalb 3 Tagen repariert und das Brummen war
weg. :))) Jahre später gabs dann nochmal Probleme als dort eine Komplett
neue Wasserturbine eingebaut wurde. Es war ein Höherfrequentes Summen
aus dem Untergrund hörbar, aber bei weiten nicht mehr so laut. Das
Problem haben sie dann relativ schnell behoben.
Aber es war schon faszinierend wie weit solche Töne tragen werden können
wenn sich (un)günstige Verhältnisse ergeben. Die Verdächtigen bei uns
waren die Kanalanschlüsse. Hab aber auch schon gehört das manche
Probleme mit älteren Windkraftanlagen haben. Die kann man in 10km
Entfernung noch hören.
Allgemein möchte ich zu dem Thema Elektrosmog und solchen
Lärmbelastungen sagen, das es leider sehr viel Spinner und Wichtigmacher
gibt die alles Mögliche hören und sehen. Deswegen ist es wichtig sehr
genau und gewissenhaft vorzugehen. Messtechnisch nachvollziebare Fakten
sind das A und O. Und alles genauestens Notieren.
Andy H. schrieb:
> Habe mir die Umgebung in maps.bing nochmal angeschaut, da sind richtige> Luftbilder drin und auch die Neubaustrasse, in der ihr wohnt. Nur zur> Sicherheit, genau östlich, etwa 100 m ist ja ein großer Hof o.ä.?> Tierhaltung? Gülle? große Ventilatoren? Irgendwas im Keller? Sieht von> oben nicht so aus, aber wir haben hier ja schon die seltsamsten> Beispiele gehabt.>> Von den Pipelines kann ich nichts sehen, auch nicht die kleinen Schilder> mit Hut.
Was Du dort siehst ist eine Reithalle. Das Brummen kommt aber nicht von
dort, auch wenn man sich nicht sicher sein kann, aber ien Güllepumpe o.ä
gibt es dort nicht.
Die Werke in der Nähe habe ich alle untesucht und die haben auch alle
hier gut mitgeholfen.
Wenn aber alles in den Werken während der Feiertage still steht und es
doch brummt, kommen die nicht in Frage.
Es kann auch noch ein anderer Zusammenhang zum Tragen kommen:
Ich sagte doch, daß in Herdecke eine weitere Beschwerdeführerin ist.
Sie ist sich dort sicher, daß es das BHKW ist.
Die Pipeline ist nicht weit davon etnfernt, bzw ist sogar damit
verbunden.
Durchaus denkbar, daß das BHKW der Verursacher ist und die Pipeline nur
der Überträger.
Man braucht nun belastbare Messungen.
Die Idee mit dem Studenten find eich gut und ihc habe beim Lehrstuhl für
Akkustik in Wuppertal angerufen.
Leider hat man dort die nächsten zwei drei wochen niemanden frei, der
hier messen kann.
Wenn dies also ein Student liest, der sich sicher ist, eine solche
Aufgabe übernehmen zu können, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme
freuen. Aus einer solchen Sache kann man sicher zumindest eien
praktische Studienarbeit arrangieren.
Andy H. schrieb:
> Der Wingas Wartungsplan ist hier:> http://www.wingas-transport.de/fileadmin/downloads...> --- wenn er stimmt. Evtl. schalten die dann auch Verdichter ab. Kann man> ja erfragen.
Andy, der Wartungplan ist echt Gold wert. Ob man den auch noch für 2008
und 2009 finden kann?
Moin, nachdem ich mir den ganze Thread durcheglesen hab, ich find das
einfach unheimlich Spannend, schreib ich auch mal paar Ideen von mir.
Ich bin absolut nich der Spezialist auf dem Gebiet, aber könnte es sein
das die Betroffenen mit Gas heizen?
Evtl kommt das Brummen ja direkt über die Gas-Leitung ins Haus, aber das
würde wiederrum nich erklären warum man das ganze auch drausen
warnimmst, von dem her, doch unwahrscheinlich.
Oder gibt es auser GSM-Masten auch UKW(Radio)-Masten oder evtl auch
Relais Stationen der Polizei, Feuerwehr, etc.?
Aber du sagst auf Fuerteventura hättest du es auch gehört, und du hast
was von nem Vulkan gesagt, würde das nicht für eine Theorie mit
Geologischem/Vulkanischen Ursprungs sprechen?
Ich weis, ich bin kein Experte, hab einfach mal alle meine Ideen
aufgeschrieben von denen wahrscheinlich alle von Experten als
unplausiebel bewertet werden :P
Gruss
David
David,
unplausibel ist vielleicht nicht das richtige Wort. Solange wir nichts
beweisen können, ist jeder Vorschlag willkommen.
Die meisten der mir bekannten Betroffenen heizen mit Gas. Es gibt nur
zwei Ausnahmen.
Die Leitungen, die in unser Haus führen, habe ich selbst und hat auch
der örtliche Versorger abgehört. Wir kommen beide zu dem Ergebnis, daß
das Geräusch über keine Leitung ins Haus gelangt.
Fuerteventura/Lanzarote: ich erkläre mir das Brummen dort erstmal durch
Vulkanismus.Allerdings, fiel mir einmal auf, daß es abends im Bett leise
brummte. Ich stand auf schaltet mein Handy aus.
Im Bett stellte ich dann fest, daß das Brummen sich deutlich verringert
hatte. Zufall oder Einbildung? Ich wage das im Moment nicht näher zu
bewerten, solange ich keine besseren Erkenntnisse habe.
GSM Masten gibt es einige. Ich sagte ja, 7 Sender sind auf uns
gerichtet, der nächste ist 700m entfernt.
Zudem hatte eich bis zu 13 WLAN Netze festgestellt.
2 VOR und Flughafenradaar von Düsseldorf und Köln (auch militärisch).
Einen MW Sender Langenberg, der Sendemast in Velbert und in Witzelheden.
Dazu noch die Empfangsstation der DW in Bockhacken (4km).
Soweit habe ich das recherchiert.
Hallo,
was mir noch eingefallen ist:
Was machen eigendlich wilde Tiere? gibt es die noch bei dir in der
Gegend oder sind die schon alle abgehauen? es könnte ja sein das es für
tiere auch unangenehm ist und die würden dann ja weglaufen. evtl mal
beim förster oder so nachfragen ob sich in den letzten jahren was
verändert hat im verhalten oder in der anzahl der tiere.
nur so als idee. evtl bringts was.
Nico K. schrieb:
> Was machen eigendlich wilde Tiere?
Hallo Nico, das ist keine schlechte Idee. Allerdings laufen die evtl in
beiden Fällen weg.
Ich hörte von der Immissionsschutzbehörde, daß die bei Hasutieren
feststellen, einige würden irritiert und mit gesträubten Nackenhaaren
aus dem Fenster starren, asl würden sie dort etwas suchen. Es sollen
mehrere Tiere sein, die alle in die gleiche Richtung schauen.
Der Herr meint es wäre in Richtung Windräder....?
Galenus ein Reisender schrieb:
> mit einem CTCSS Subaudioton FX365.> http://www.ghz-tagung.de/> http://www.wimo.com/cgi-bin/verteiler.pl?url=messt...> Mit einem Mini VNA und einigen Änderungen Mini Curcuit.> Geh mal zur http://www.hamradio-friedrichshafen.de/ da kriegst du alles
Galenus, danke für den Tipp. Ich habe nur noch nicht viel dazu gefunden.
Den Perseus Empfänger und den mini-VNA schon.
Mit FX365 kann ich nicht viel anfangen.
> Hallo Nico, das ist keine schlechte Idee. Allerdings laufen die evtl in> beiden Fällen weg.
evtl. lässt sich so aber feststellen wo die quelle ist. wenn die
weglaufen is die quelle ja zwangsweise in der anderen richtung^^
vermutlich müsste man um das festzustellen aber viele messungen machen
um das dann konkret sagen zu können und das wird sicher schwer.
Hallo Dirk,
>> Was mir dabei auffällt ist, daß 8 1/3 ein Teiler von 66 2/3 ist. Bei 14>> Mobilfunkstationen könnte ich mir vorstellen, daß auch ein Vielfaches>> von 8 1/3 Hz zu hören ist.>
[...]
>> Nun habe ich gelernt, daß 3-6 auch bei Infraschall auftreten können und> sind damit keine echten Argumente mehr.> Damit bleiben im Moment beide Theorien möglich.
16 2/3 Hz kannst Du schon als Infraschall auffassen. Normalerweise gibt
man 20 Hz als Grenze an, aber das wird individuell unterschiedlich sein.
http://www.zeit.de/1993/22/Zutiefst-erschuetternd?page=allErzeugung von Infraschall
Infraschall entsteht aufgrund der hohen Wellenlänge an großen
Strukturen. Natürliche Quellen sind der Wind, der zwischen zwei
Häusern/Bergen durchpfeift. Es wäre Zufall, wenn die
Objektgröße/Entfernung genau zu 16 2/3 Hz führen würde; möglich ist es
aber. Künstliche Quellen sind alle möglichen großen
Maschinen/Ventilatoren u. ä. Daran würde ich in Deinem Fall zuerst
denken.
Ortung
Du hast ja schonmal Messungen des Tones gemacht, um überhaupt zu zeigen,
daß es den Ton gibt. Viel interessanter dürfte es jedoch sein,
herauszufinden, aus welcher Richtung der Ton kommt. Das ist eigentlich
nicht so schwer, Du mußt bloß die verdammt großen Wellenlängen
berücksichtigen!
Für die Ortung gehe ich davon aus, daß die Schallquelle eine ebene Welle
oder eine Kugelwelle aussendet, oder daß Du Dich in ausreichend großer
Entfernung von ihr befindest (Fernfeld).
Zur Messung benötigst zwei Mikrophone, die bis in den Infraschallbereich
messen können und eine Meßkarte für den Rechner, die bis herunter in den
DC-Bereich mißt (oder z. B. ein Oszilloskop).
Einen Bauplan für ein einfaches finanzierbares Infraschallmikrophon gibt
es hier:
http://www.praxis-lexikon.de/diy/diy-bauplan/i/infraschallmikrofon.php
Meßkarten, die herunter bis DC gehen, gibt es viele. Die Fa. Meilhaus
hat fertige Geräte. Vielleicht kannst Du Dir aber auch ein Oszilloskop
ausleihen; das wäre am einfachsten.
Die Mikrophone mußt Du in einer Entfernung von ungefähr lambda/2
aufstellen.
Die Wellenlänge lambda=c/f beträgt bei 16,67 Hz
lambda = 330m/s : 16.67 Hz = 19,80m
Mikrophon 1 stellst Du an einen festen Ort.
Mikrophon 2 bewegst Du auf einer Kreisbahn von ungefähr r = 10 m um
Mikrophon 1 herum.
Die Richtung der Schallquelle erkennst Du folgendermaßen:
Wenn die Linie, die Mikrophon 1 und Mikrophon 2 verbindet, auf die
Schallquelle zeigt, erhältst Du eine Phasendifferenz von 180° (d. h. ein
entgegengesetztes Vorzeichen beider Signale).
Vielleicht ist das ja ein Ansatz, der Dir weiterhilft.
Freundliche Grüße
Michael Lenz
Hallo Nico,
>> Hallo Nico, das ist keine schlechte Idee. Allerdings laufen die evtl in>> beiden Fällen weg.>> evtl. lässt sich so aber feststellen wo die quelle ist. wenn die> weglaufen is die quelle ja zwangsweise in der anderen richtung^^> vermutlich müsste man um das festzustellen aber viele messungen machen> um das dann konkret sagen zu können und das wird sicher schwer.
Die Tiere können Infraschall wahrscheinlich auch nicht besser orten, als
die Menschen. Der Grund sind die extrem hohen Wellenlängen.
Bei 16 2/3 Hz beträgt die Wellenlänge 20m. Der Abstand beider Ohren
beträgt im Gegensatz dazu nur gut 20cm, also 1/100.
Wenn Du Dir die Mechanismen überlegst, mit denen Du Schall orten kannst,
erkennst Du recht schnell, daß eine Ortung kaum möglich ist. Die
Ortungsmechanismen sind nämlich:
1) Phasendifferenzen zwischen beiden Ohren: Das ist in diesem Fall
schwer herauszufinden, da die Phasendifferenzen nur ungefähr 3,6°
betragen, was zu wenig ist, als daß das Ohr sie auflösen könnte.
2) Abschattungseffekte/Filtereffekte durch die Ohrmuschel: Das ist bei
derart großen Wellenlängen aufgrund von Beugung vollkommen
unrealistisch. Du kannst zur Bestätigung eine große Pappe (2x2m) vor
eine Baßbox bzw. einen kombinierten Hochtöner/Tieftöner halten. Du wirst
sehen, daß diese Pappe die tiefen Frequenzen so gut wie ungehindert
durchläßt und nur die hohen Frequenzen abschattet. (Als Beispiel für die
Größenordnungen: 40 Hz entspricht einer Wellenlänge von 8m; 40 Hz lassen
sich noch gut hören, aber sicher nicht mit einer 2m Pappe abschatten).
Gruß,
Michael
mal nicht eingeloggt aber egal...
das die tiere die quelle auch nicht orten können denke ich mir schon
auch...
aber wenn man ein dichteprofil erstellen könnte wo sich viele tiere
aufhalten und wo nicht ist es ja evtl. erkennbar wo die quelle sich
befinden könnte.
hypothetisches beispiel: im umkreis von 2km der pipeline wären kaum
tiere anztreffen, jedoch um die windräder sind sie anzutreffen. daraus
könnte man schließen es muss die pipeline sein.
nichts desto trotz ist es sicherlich einfacher die quelle messtechnisch
zu finden, denn solche tierbeobachtungen sind sicherlich arbeit für
einen ganzen tierschutzverein und das über jahre. ihr wisst was ich
meine...
wenn alle messversuche fehlschlagen kann man immer noch schaun was die
tiere machen.
Ich find das mit den Tieren toll,
einfach einen Hund nehmen ihn alle 2 meter absetzen und schauen in
welche Richtung er wegläuft, im Hundegradientenfeld sollten sich dann
die Quellen leicht ausmachen lassen.
Das taugt aber wahrscheinlich eher für Ultraschall.
P.S.
Um das Verfahren zu beschleunigen könnte man über ein 2d-hundearray mit
automatischer messwertaufnahme nachdenken.
P.P.S
Oder man verteilt zufällig Kaninchen und schaut wie sich das herumlaufen
des Hundes von einem Random Walk unterscheidet
Hallo
Mich würde auch interessieren, wie der Stand der Forschung ist.
Ich selbst kenne den Brummton aus Mannheim und bin gerade
dabei verschiedene Messmöglichkeiten auszuprobieren.
Auf dieser Seite:
www.MAEDT.de
könnte ihr einige meiner Messprotokolle anschauen.
Sehr interessant finde ich die 16.7Hz. Dabei handelt
es sich ja um den Bahnstrom. Diese Frequenz findet man in
meinen Spektrogrammen sowohl als akustisches Geräusch
wie auch als elektromagnetische Einstrahlung in eine
Spule. Diese hatte ich statt eines Mikros zusätzlich
verwendet.
1995 wurde das Bahnstromnetz umgestellt. Statt 16 2/3Hz
werden nun 16.7Hz verwendet. Als ich das gelesen habe
wurde ich doch etwas stuzig. Nun ist das Verhältnis
ungeradzahlig. Vom Hören her hat man es nun mit
unregelmäßigen Schwebungen zu tun. Vorher gab es eine
Schwebung nach 3 Schwingungen, nun sind es 2.99401 usw.
Aus der Musik kennt man das ja, ein "reines" Intervall
verschmilzt zu einem einheitlichen Klang wahrend ein
"verstimmtes" Intervall eine Schwebung erzeugt.
Könnte diese Umstellung nicht auch die Ursache für
das plötzliche Auftreten der Brummphänomene sein?
Werden die 16.7Hz auch für andere Maschinen verwendet?
Warum hört man den Brumm auch in Ländern die andere
Frequenzen verwenden, oder ist es dort ein anderer Ton?
Hallo Leute! Wollte mich mal wieder melden und finde es auch nett, daß
Ihr nach dem Stand der Dinge fragt.
Ich habe nun mit WINGAS Kontakt. Dort hat man sich für den Hinweis
bedankt und will der Sache nachgehen.
Den Seismographen habe ich noch nicht fertig. Pick up ist bestellt.
Die Brummtonrecherche schlaucht immer wieder und ich kann Sie nur in der
wenigen Freizeit durchführen die mir neben dem Job bleibt.
zu Martin:
tolle Recherche.
Bei uns liegt die Frequenz, die ich höre eindeutig bei 66.7Hz.
Gut, es kann eine Oberschwingung sein, aber Eine Bahnlinie gibt es hier
im Umkreis von vielen Kilometern nicht mehr.
Das schliesst allerdings nicht aus, daß es bei Dir als Ursache in Frage
kommt.
Andersherum, gäbe es andere Maschinen, die mit dieser Frequenz arbeiten?
Hallo Leute,
ich habe heute mit einem Spectran HF 4060 ein Spektrum erstellt, s.
Anhang.
Ich habe im "Pulse" mode gemessen, da nur gepulste HF in Frage kommt.
Peaks bei 1800, 3800 und 5800.
1800 ist klar Mobilfunk und deutlich unter Grenzwert.
Was aber ist bei 3800 und 5800 los?
5800 E-DECT? Bei der Stärke? Wir haben keines, der nächste Nachbar wohnt
80m entfernt.
Und was ist bei 3800?
Der Grenzwert vom BMU ist um das 2.5-fache überschritten. Oder sehe ich
das falsch?
Hi Dirk
hört man den Ton auch noch im Wald, oder wird der auch von organischem
Material gefiltert??
Weil ich komme aus der selbsen Stadt, aber anderes Viertel, und mir ist
(wahrscheinlich durch den Bach) im Wald um die Region noch nichts als
Brummton aufgefallen
steht nicht auch am Berg, ein Hochspannungsmast mit Trafo??- Bin mir da
nicht sicher, weiß nur, dass der Berg anstrengend ist, wenn man ihn
hochläuft
googlemaps hat leider von wk noch keine schönen hoch genauen Bilder :(
Hallo Markus,
stimmt, der Berg ist steil und ds Tal ist ideal um Schall zu trichtern.
Im Wald hört man / höre ich den BT auch, aber leider als zu Hause im
Haus oder im Auto.
Manche Menschen hören ihn, manche nicht. Dies ist ein ungeklärtes
Phänomen und ein Problem.
Laut Studien hängt es sowohl von der persönlichen Physiognomie als auch
von der Exposition ab.
Genau weiss das noch niemand.
WIr beobachten sogar, daß meine Frau manchmal kaum etwas hört, während
mir die Ohren schmerzen, und zu anderen Zeiten sagt sie, es sei jetzt
aber sehr laut und höre fast nichts.
Was ich sagen wollte, dass man den Brummton im Wald nicht so deutlich
hört wie im Haus oder im Auto.
Abdul in Wermelskirchen.
Im Verlauf dieses Threads findest Du weiter oben mehr Info dazu.
Hallo,
mit großem Interesse habe auch ich diesen Fred gelesen. Und immer wieder
musste ich daran denken, was wir hier in unserem Ort (Ostsee, Kieler
Förde, ca. 1 km Luftlinie zum Strand) beobachten. An manchen Tagen
vernimmt man ein Unwohlsein in der Magengegend.
Auch das Einschlafen ist etwas schwieriger.
Dann lege ich meinen Kopf mit dem Ohr flach auf die Klinker eines
gemauerten Pfosten und höre die Maschine eines in der Förde fahrenden
Schiffes. Es sind meistens größere Schiffe, deren Maschinen mit sehr
niedriger Drehzahl (ca. 10-30Hz) laufen. Dieser Effekt ist bei feuchter
Witterung deutlich grösser. Es ist wohl so, dass das Wasser den Schall
bis an Land trägt und dieser dann durch den Boden zirkular weitergeitet
wird und schliesslich auf den Pfosten trifft, wo ich ihn dann durch
"Ohrauflegen" deutlich hören kann. Ich vermute, dass die Fähigkeit,
Schall zu leiten, für Böden besser wird, je feuchter das Erdreich ist.
Da es aber Schiffe sind, bewegen die sich allmählich weg, so dass das
Unwohlsein auch irgendwann verschwindet. Interessant ist z.B. auch der
der Beitrag in wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Infraschall
Dirk Hum_ohr schrieb:> Was ich sagen wollte, dass man den Brummton im Wald nicht so deutlich> hört wie im Haus oder im Auto.>> Abdul in Wermelskirchen.> Im Verlauf dieses Threads findest Du weiter oben mehr Info dazu.
Ist mir einfach zu viel Text und klingt stellenweise esoterisch.
Es waren doch 66 2/3 Hz oder? Gibts in deiner Nähe Windkraftanlagen?
Manche Generatoren arbeiten mit dieser Polfrequenz.
> Gibts in deiner Nähe Windkraftanlagen? Manche Generatoren arbeiten> mit dieser Polfrequenz.
Abdul, das wurde alles in diesem Thread rauf und runter diskutiert -
einfach mal lesen. Ja, es gibt Windkraftanlagen.
Aber viel interessanter. Es gibt Gasleitungen mit Kompressor-Stationen.
Der interessanteste und gut recherchierte Hinweis kam von Andy H.
(vinculum). Sieh mal weiter oben.
> Ist mir einfach zu viel Text und klingt stellenweise esoterisch.
Sorry, aber dann wird sich die Diskussion einfach im Kreis drehen.
Denn natürlich haben hier viele Leute mitgedacht und somit ist es klar,
dass vieles schon eingehend erörteret wurde - aber das muss man eben
lesen, um es wissen zu können.
Dirk Hum_ohr schrieb:> WIr beobachten sogar, daß meine Frau manchmal kaum etwas hört, während> mir die Ohren schmerzen, und zu anderen Zeiten sagt sie, es sei jetzt> aber sehr laut und höre fast nichts.
Habt Ihr dabei Euren Stanort gewechselt, also ob man es nur an der
Stelle hört(Interferenz). Es kommt dann nicht aus einer Richtung,
sondern es entsteht ja an einer bestimmten Stelle "mitten im Raum".
Hallo Mario,
wir konnten keine lokal eng begrenzte Änderung dabei feststellen.
Sofern wir uns im Haus aufhalten ist die Intensität annähernd auf
gleichem Niveau.
An der Pipeline habe ich vorletzte Woche auch wieder "gehorcht".
Obwohl das Brummen zu hören war (auch im Graben), war die Pipeline
(vermeintlich) still.
Laut LANUV sind 3,8 und 5,8GHz die neu zugelassenen Frequenzen für DSL.
61 V/m sind zulässig.
Ich habe Samstag Nacht mehr als 200mW/m² gemessen, also über 78 V/m bei
3,8GHz!
hum_ohr schrieb:> Laut LANUV sind 3,8 und 5,8GHz die neu zugelassenen Frequenzen für DSL.> 61 V/m sind zulässig.>> Ich habe Samstag Nacht mehr als 200mW/m² gemessen, also über 78 V/m bei> 3,8GHz!
An einer kalibrierten Antenne? Dann beschägftige doch die Behörde in
Mainz.
BTW: Wenn du etwas nicht mehr von außen lokalisieren kannst, dann kann
es auch ein bestimmter Effekt in der Verarbeitung des Gehörten im Hirn
sein. Es klingt dann so, als wäre es direkt im Kopf.
Und Sinustöne kann man auch nicht orten.
Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Nils schrieb:>> Gibts in deiner Nähe Windkraftanlagen? Manche Generatoren arbeiten>> mit dieser Polfrequenz.> Abdul, das wurde alles in diesem Thread rauf und runter diskutiert -> einfach mal lesen. Ja, es gibt Windkraftanlagen.
Niemals werde ich das alles lesen.
> Aber viel interessanter. Es gibt Gasleitungen mit Kompressor-Stationen.> Der interessanteste und gut recherchierte Hinweis kam von Andy H.> (vinculum). Sieh mal weiter oben.
Hm.
>>> Ist mir einfach zu viel Text und klingt stellenweise esoterisch.> Sorry, aber dann wird sich die Diskussion einfach im Kreis drehen.> Denn natürlich haben hier viele Leute mitgedacht und somit ist es klar,> dass vieles schon eingehend erörteret wurde - aber das muss man eben> lesen, um es wissen zu können.
Jep. Ich glaub ich verwechsel den Thread mit einem anderen. Klinke mich
aus für mind. 6 Wochen...
> Niemals werde ich das alles lesen.
???
Ok.
> Jep. Ich glaub ich verwechsel den Thread mit einem anderen. Klinke mich> aus für mind. 6 Wochen...
Yep. Ich auch. Für immer aus irgendwelchen Diskussionen im Internet.
Warum bin ich da nicht früher drauf gekommen.
In KW16 2009 gab es Wartungsarbeiten an der Verdichterstation Lippe.
In dieser Woche war das Brummen kaum wahrnehmbar.
Meines Erachtens ein klarer Hinweis, daß es mit der VS Lippe in
Verbindung zu bringen ist!!!!
Hallo,
mit solchen Vermutungen wäre ich vor allem im nachhinhein vorsichtig da
der hier der Eindruck stark täuschen kann. Führst du schon ein
Brummtagebuch? Falls nein würde ich eins Anfangen weil dann lassen sich
solche sachen besser nachvollziehen. Evt. könntest du ja eine Liste ins
Netz stellen wann du das Geräusch besonders intensiv hörst und wann
weniger. Vieleicht finden wir ja noch andere möglich Faktoren. Am besten
wäre natürlich wenn du das Signal messen könntest. Weil messungen werden
nicht von SUbjektiven Wahrnehmungen getrübt.
Gruß
Peter
Hallo Peter, ja ein BT-Tagebuch habe ich über lange Zeit geführt.
Die Brummtonstille in kw16/2009 habe ich dokumentiert und ich bin mir da
auch hundertprozentig sicher.
Der Brummton war so gut wie nicht wahrnehmbar.
Zu Messungen, siehe oben.
Evtl. lohnt nun doch noch der Seismograph für den Nachweis.
Dirk Hum_ohr schrieb:> Evtl. lohnt nun doch noch der Seismograph für den Nachweis.
Oder auch ein paar Geophone. Ein Kunde von mir betreibt solche Systeme,
teilweise auch als Array mit bis zu tausend Geophonen. Bei Bedarf kann
ich den Kontakt herstellen.
Ein Hallo an alle, die hier vor 9 Jahren sehr intensiv und sachlich über
die möglichen Ursachen das Brummtones diskutiert haben. Durch Zufall bin
ich gestern auf diesen Thread gestoßen. Nun habe ich wieder etwas mehr
Hoffnung, eine Ursache für meinen, seit März/April 2018 in meinem Haus
auftretenden Brummton zu finden, den ich zuvor nie so bewusst
wahrgenommen hatte. Meine eigenen Empfindungen decken sich weitestgehend
mit den hier genannten Wahrnehmungen. Und interessanterweise geht an
meinem Ort Weinböhla auch die Erdgastrasse OPAL vorbei, die schon seit
ca. 2011 Gas aus Russland in Richtung Tschechien fördert. Nun liegen
schon (noch oberirdisch) die neuen Rohre der geplanten neuen Trasse
EUGAL bereit, um verlegt zu werden.
Mich würde einfach mal interessieren, was sich hier weiter ergeben hat
und wäre über eine Antwort sehr dankbar.
Selbst in Dresden scheint es auch Gebiete zu geben, wo dieser Brummton
massiv wahrgenommen wird.
https://www.brummton.com/2018/03/18/brummen-dresden-blasewitz/
Danke und schöne Grüße
Michael
Michael S. schrieb:> Nun liegen> schon (noch oberirdisch) die neuen Rohre der geplanten neuen Trasse> EUGAL bereit, um verlegt zu werden.
Dann nimm dir mal ein Bandmass und miß nach, bei welcher Frequenz diese
Orgelpfeifen ihre λ/2 Resonanz haben, wenn der Wind in passender
Richtung darüberstreicht.
Im ganzen Thread ist das Wort Aluhut nicht zu finden, faszinierend. Aber
die Petition hier ist süß, so lange der Rubel rollt, wird die Regierung
gar nichts machen:
https://www.brummton.com/2018/03/18/brummen-dresden-blasewitz/
Petitionen gab es bis jetzt ohne Ende, ich kann mich an keine einzige
Erfolgreiche erinnern, die zur einer Änderung geführt hat. Das Höchste
was man damit erreicht hat, dass Politiker sich das Problem angehört
haben und dass das Thema veröffentlich wurde. Aber geändert hat es
nichts. Aber so sind die Petitionen, sie ändern halt nichts. Politisch
sind sie sehr gewollt, da komplett unverbindlich.
Seitdem die Eugal-Leitung hier im Dezember 2019 in Betrieb gegangen ist
ist, brummt es hier auch permanent. Infraschall mit all den inzwischen
gut dokumentierten Folgen lässt grüßen. Man wird die Gegend verlassen
müssen, statt sich auf den Gesetzgeber zu verlassen. Ingenieurbüros
warnen, das Bundesumweltamt gibt Studien in Auftrag, doch wann wird der
Gesetzgeber endlich Grenzwerte für Infraschall einführen?
Christian schrieb:> Seitdem die Eugal-Leitung hier im Dezember 2019 in Betrieb gegangen ist> ist, brummt es hier auch permanent. Infraschall mit all den inzwischen> gut dokumentierten Folgen lässt grüßen. Man wird die Gegend verlassen> müssen, statt sich auf den Gesetzgeber zu verlassen. Ingenieurbüros> warnen, das Bundesumweltamt gibt Studien in Auftrag, doch wann wird der> Gesetzgeber endlich Grenzwerte für Infraschall einführen?
Hallo Christian, wo wäre das in Deiner Umgebung? Würde mich
interessieren, ob der Brummton bei Euch mit dem hier vergleichbar ist.
Dirk schrieb:> Meine Vorstellung ist mit einem Wasserfall zwischen 0,5 und 70GHz die> Intensitäten anzeigen zu können.
Ja viel Spaß damit:
Du bräuchtest zuerst einen (Echtzeit)Analyzer der bis 70Ghz geht, da
gibt es nicht viele, zB. ein R&S FSW85, geschätzt 130-150k.
Dann passende Antenne, da wird es mehrere samt Umschalter brauchen evtl.
noch Vorverstärker.
Dann schreibst du noch ein kleines Script in C# oÄ. das die Antennen
umschaltet und den Analyzer nachstimmt etc.
Das geht alles, hier reden wir aber eher von einem voll ausgerüstetem
EMV Labor, das machen sicher nicht alle.
Möglich ist bekanntlich alles:
https://i.pinimg.com/originals/25/09/b5/2509b5def321975a94070b45dc49adf9.jpg
mfg
Danke Helge,
ÖBB hab' ich mir auch gedacht, nur gibts hier keine.
U-Bahn Netz kenn ich die Frequenz nicht, habe aber keine Trafostationen
gesehen.
Eine ebenfalls gestörte Nachbarin will eine andere Nachbarin ausgemacht
haben, die nächtens ihre Wäsche wäscht und deswegen mit ihr reden wird.
Abgesehen davon komme ich mit den Schleudertouren gängiger Maschinen
nicht auf meine 67 Hz.(67 x 60 = 4000 U/min - und die kriegt keine
Waschmaschine hin)
Bleiben vielleicht Resonanzfrequenzen:
https://www.tmr-audio.de/index.php/inhalt/wissenswertes-ueber-hifi/faq-haeufige-fragen-und-antworten/raumakustik/104-berechnung-von-raumresonanzen
- Sowohl die Küchengeometrie als auch die des Stiegenhauses käme hin,
sodass sich hier stehende Wellen im Raum ausbilden können.
- Der Stahlbeton des Stiegenhauses als festkörperliches
Ausbreitungsmedium könnte nochmals als Resonator aber auch als Filter
wirken.
mal sehen
A. K. schrieb:> Dirk schrieb:>> Meine Vorstellung ist mit einem Wasserfall zwischen 0,5 und 70GHz die>> Intensitäten anzeigen zu können.>> Ja viel Spaß damit:
Nach 11 Jahren dürfte das Thema wohl für den TO gegessen sein?