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Forum: HF, Funk und Felder HF Signale mit dem laptop empfangen


Autor: Dirk (Gast)
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Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Thema und im Bereich HF auch ein Laie.
Ich bin auf der Suche nach der Ursache für ein seltsames 
Umgebungsbrummen.
Eine Ursache hierfür kann gepulste Hochfrequenzstrahlung sein. Das 
klingt verrückt ist aber nachgewiesen.

Daher würde ich gern die HF Signale auf einem Laptop "sichtbar" machen. 
Meine Vorstellung ist mit einem Wasserfall zwischen 0,5 und 70GHz die 
Intensitäten anzeigen zu können.

Wäre soetwas nicht recht einfach möglich zu realsieren?

Was braucht man dafür?

Wenn der Laptop WLAN hat, empfängt er doch ein solches Signal bereits 
bei ca. 2,4GHz.
Damit könnte man ja schon anfangen, wenn man ein Programm hätte, das die 
Pulse und Impulsstärke darstellen könnte.

Wäre es auch möglich den Empfangsbereich des Laptops mittels software zu 
verändern oder muss dazu teure Hardware her?

Ich bin für jeden Hinweis dankbar und weiss, daß ich von dem Thema 
zuwenig Ahnung habe.
Grüsse
Dirk

Autor: Ziff (Gast)
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Eine schlechte Idee. Vergiss es.

Autor: Dirk (Gast)
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Ich hatte keine bessere. Ich dachte das könnte funktionieren.
Wenn nicht so, wie dann?
Ich freue mich über jede Idee.

Autor: Andi ... (xaos)
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Dirk schrieb:
> Ich hatte keine bessere. Ich dachte das könnte funktionieren.
> Wenn nicht so, wie dann?
> Ich freue mich über jede Idee.

das ist nichtmehr trivial und die datenrate ist ziemlich krass hoch...
schau dir mal spectrum analyzer an..sowas brauchst du.
mischer etc. für 70ghz sind auch nicht mehr bezahlbar für privat...

Autor: Huibu (Gast)
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Dirk schrieb:
> ich bin neu in diesem Thema und im Bereich HF auch ein Laie.
> Ich bin auf der Suche nach der Ursache für ein seltsames
> Umgebungsbrummen.
Ist vielleicht die Waschmaschine vom Nachbarn, oder die Heizung, oder 
die Hochspannungsleitung nebenan. Vielleicht auch Erdstrahlen.

> Eine Ursache hierfür kann gepulste Hochfrequenzstrahlung sein. Das
> klingt verrückt ist aber nachgewiesen.
Ach ja, die Handys sind wieder mal schuld. Bewiesen von den "Experten", 
die auch Erdstrahlen finden. Ach, Baubiologen nennen die sich. Brauchst 
nicht mal eine Ausbildung dafür.

> Daher würde ich gern die HF Signale auf einem Laptop "sichtbar" machen.
> Meine Vorstellung ist mit einem Wasserfall zwischen 0,5 und 70GHz die
> Intensitäten anzeigen zu können.
Photoshop?

> Wenn der Laptop WLAN hat, empfängt er doch ein solches Signal bereits
> bei ca. 2,4GHz.
> Damit könnte man ja schon anfangen, wenn man ein Programm hätte, das die
> Pulse und Impulsstärke darstellen könnte.
Mit dem was der anzeigen würde, kannst du sowieso nix anfangen.

> Wäre es auch möglich den Empfangsbereich des Laptops mittels software zu
> verändern oder muss dazu teure Hardware her?
Schon mal McGyver gesehen? Taschenmesser und Kaugummi reicht.

Besorg dir eine Wünschelrute, für richtige Messgeräte wird dein Geld 
nicht reichen. Und vom Bedienen mal ganz zu schweigen.

Autor: Dirk (Gast)
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Huibu,
vielen Dank für Deine alnge Antwort. leider hast Du so nicht geholfen 
und Deine Annahmen zeugennicht gerade von Sachkenntnis. Daher frage ich 
mich warum Du antwortest. Willst Du mich beleidigen oder suchst nur ein 
opfer?

Dann suche jemand anderen.

Ich habe höflich um Hilfe gebeten und verbitte mir solche Unsinn.

Baubiologen sind das nicht, sondern es sind seriöse Wissenschaftler, die 
dies Herausgefunden haben und sie arbeiten bei Motorola, Philips und an 
der University of illinios.
Wenn Du ernsthaftes Interesse hast, maile ich Dir auch gern die links 
dazu.

Selbst das BFS hat dies auch erkannt und empfiehlt seitdem niedrigere 
Grenzwerte.

Ich bin auch gar nicht gegen Mobilfunk und bin gar nicht überzeugt, daß 
dies die Ursache ist. Ich wundere mich nur immer warum die 
Mobilfunkgemeinde sofort so empfindlich reagiert.
Da scheint doch einges an Unscherheit vorhanden zusein.

Sei es drum. Ich wollte nur Hochfrequenzsignale auf günstigste Art und 
Weise anzeigen können, um festzustellen, ob es ein Signal gibt, daß zu 
dem Umgebungsbrummen passen könnte.

dagegen...

>>> Andi, vielen Dank für Deine nette Hilfe.
Spectrum Analyzer habe ich, aber wie kann man damit nun solche Signale 
empfangen?
Für den Anfang könnte man ja tatsächlich das eigene WLAN Signal nehmen. 
Das müßte ein Klapprechner doch können oder?

Autor: Sepp Obermair (Gast)
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Das ganze sollte mit geringem Hardwareaufwand möglich sein.
Du brauchst dazu einen FSU 67 von Rohde und Schwarz, den kannst du dann 
via LAN an deinen Rechner anschließen und das gesamte spectrum bis 67 
GHz darstellen lassen.

Der RS Vertriebler macht dir sicher gern ein Angebot

Autor: Tom Ekman (tkon)
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Dirk schrieb:
> Für den Anfang könnte man ja tatsächlich das eigene WLAN Signal nehmen.
> Das müßte ein Klapprechner doch können oder?

Nein, selbst das klappt nicht. Das Signal wird komplett von der Hardware 
verarbeitet und du (deine Software) erhälst nur noch die Nutzdaten, 
demoduliert, fehlerkorrigiert und normalisiert.

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

für den Anfang kannst du ja mal inSSIDer von metageek runterladen. Damit 
kann man sich schon mal die WLAN-Umgebung anschauen. Weiterführend evtl. 
"wi spy"

Autor: Mi Gö (ducky)
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Moin ...

Dirk .. Du wirst um richtige Hardware nicht drumherum kommen. Nen FSU 
ist natürlich schon sehr speziell .. vor allem im Preis ;) nen FSL von 
R&S sollte
es auch tun ...
Wenn es nur um qualitative Aussagen geht gibt es "einfache" Analyzer für 
den
USB Anschluß .. allerdings darf man da keine extreme Genauigkeit 
erwarten .. kosten aber auch wesentlich weniger ...

Gruß Micha

Autor: Gustav (Gast)
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Hallo Dirk,

was genau meinst Du denn mit "Umgebungsbrummen", und wie nimmst Du es 
wahr? Der Begriff könnte bereits auf ein akustisches Brummgeräusch 
zutreffen, das Du mit den Ohren aufnimmst, wenn Du mitten in einem Raum 
stehst und den Kopf drehst - aber das meinst Du sicher nicht, oder? 
Kommt das Brummen aus irgendwelchen Lautsprechern oder von anderen 
Gegenständen, die eigentlich nicht dafür gedacht sind, Schallwellen 
abzustrahlen?

- Wenn ein gepulstes HF-Signal die Ursache für das Brummen ist, ist 
seine Feldstärke bestimmt so groß, daß ein Diodendetektor mit 
nachgeschaltetem NF-Verstärker und Kopfhörer ausreicht, um das Signal 
nachzuweisen und gegebenenfalls mit einer breitbandigen Richtantenne 
dessen Quelle orten zu können. Das ist simpler als ein 
Spektrumanalysator von R&S, un vor allem deutlich preisgünstiger.

Käufliche Diodendetektoren wie z.B. der Typ 423B von HP/Agilent oder 
eines der Nachfolgemodelle sind für Frequenzen bis 12,4GHz oder 18GHz 
geeignet, erfassen also wohl den gesamten für das gesuchte Signal 
infrage kommenden Frequenzbereich. Zum Üben eignen sich prima das eigene 
Mobiltelefon oder ein DECT-Schnurlostelefon im aktiven Gesprächszustand.

Viel Erfolg!

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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Dirk schrieb:
> Baubiologen sind das nicht, sondern es sind seriöse Wissenschaftler, die
> dies Herausgefunden haben und sie arbeiten bei Motorola, Philips und an
> der University of illinios.
> Wenn Du ernsthaftes Interesse hast, maile ich Dir auch gern die links
> dazu.

Sind die Links geheim? Poste die hier! Da haben alle was von...

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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wenn max. 2,5 GHz reichen ist das was für dich:
http://www.aatis.de/content/bausatz/AS644_HF-Sniffer

"Sehr empfindlicher HF-Detektor für Signale von 100 MHz bis 2500 MHz, 40 
db Dynamikbereich mit logarithmischer Anzeige und Ausgängen für 
Oszilloskop und Soundkarte. Akustische Ausgabe über eingebauten 
NF-Verstärker und Lautsprecher."

Ich habe da eine breitbandige Hornantenne angeschlossen und kann alle 
möglichen HF-Signale an unterschiedlichen Geräuschen unterscheiden und 
anpeilen.

Aber ein "Brummen" würde ich auch erst mal mit dem Mikrofon suchen.

Autor: Dirk (Gast)
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Boahh, das sind ja echt tolle Infos! Danke.
Ich werde noch bestimmt einige Rückfragen haben, aber ich freue mich 
über Eure tollen Hinweise.

Sicher haben wir auch die Ursache erst mit einem Mikrofon gesucht - ein 
Jahr lang. Wir haben auch die Bezirksregierung eingeschaltet und die 
haben auch gemessen und aufgezeichnet.
Doch obwohl die Aufzeichnungen stattfanden, während der Brummton 
vorhanden war, ist er auf den Aufzeichnungen nicht zu hören.

Der Brummton beträgt 66 2/3Hz.

Und bevor jetzt jemand denkt, daß etwas mit meinen Ohren oder meinem 
Kopf  nicht stimmt, (zugegeben, das habe ich auch erst gedacht) ich höre 
ihn nicht überall und dauernd, er aht Pausen, meienn Frau hrt ihn auch 
15 weitere Personen im Umfeld auch, Reporter die hier waren und die 
Leute von der Behörde ebenfalls.

Da der Ton nun in den Aufzeichnungen nicht hörbar ist, muss ich dieser 
Theorie mit der gepulsten HF Strahlung nachgehen.
Wenn Euch etwas anderes dazu einfällt, bin ich für jede Idee offen!

Und hier ist noch der link zu der Motorola Studie.
http://grouper.ieee.org/groups/scc28/sc4/Auditory%...

Sowie weitere Referenzen:
    * R.C. Jones, S.S. Stevens, and M.H. Lurie. J. Acoustic. Soc. Am. 
12: 281, 1940.
    * H. Burr and A. Mauro. Yale J Biol. and Med. 21:455, 1949.
    * H. von Gierke. Noise Control 2: 37, 1956.
    * J. Zwislocki. J. Noise Control 4: 42, 1958.
    * R. Morrow and J. Seipel. J. Wash. Acad. SCI. 50: 1, 1960.
    * A.H. Frey. Aero Space Med. 32: 1140, 1961.
    * P.C. Neider and W.D. Neff. Science 133: 1010,1961.
    * R. Niest, L. Pinneo, R. Baus, J. Fleming, and R. McAfee. Annual 
Report. USA Rome Air Development Command, TR-61-65, 1961.
    * A.H. Frey. "Human auditory system response to modulated 
electromagnetic energy." J Applied Physiol 17 (4): 689-92, 1962.
    * A.H. Frey. "Behavioral Biophysics", Psychol Bull 63(5): 322-37, 
1965.
    * F.A. Giori and A.R. Winterberger. "Remote Physiological Monitoring 
Using a Microwave Interferometer", Biomed Sci Instr 3: 291-307, 1967.
    * A.H. Frey and R. Messenger. "Human Perception of Illumination with 
Pulsed Ultrahigh-Frequency Electromagnetic Energy", Science 181: 356-8, 
1973.
    * R. Rodwell. "Army tests new riot weapon", New Scientist Sept. 20, 
p 684, 1973.
    * A.W. Guy, C.K. Chou, J.C. Lin, and D. Christensen. "Microwave 
induced acoustic effects in mammalian auditory systems and physical 
materials", Annals of New York Academy of Sciences, 247:194-218, 1975.
    * D.R. Justesen. "Microwaves and Behavior", Am Psychologist, 
392(Mar): 391-401, 1975.
    * S.M. Michaelson. "Sensation and Perception of Microwave Energy", 
In: S.M. Michaelson, M.W. Miller, R. Magin, and E.L. Carstensen (eds.), 
Fundamental and Applied Aspects of Nonionizing Radiation. Plenum Press, 
New York, p 213-24, 1975.
    * E.S. Eichert and A.H. Frey. "Human Auditory System Response to 
Lower Power Density Pulse Modulated Electromagnetic Energy: A Search for 
Mechanisms", J Microwave Power 11(2): 141, 1976.
    * W. Bise. "Low power radio-frequency and microwave effects on human 
electroencephalogram and behavior”, Physiol Chem Phys 10(5): 387-98, 
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    * J.C. Lin. Microwave Auditory Effects and Applications, Thomas, 
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    * P.L. Stocklin and B.F. Stocklin. "Possible Microwave Mechanisms of 
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modulated microwave stimulus", Neurosci Lett 333: 175-78, 2002.
    * J.A. Elder and C.K. Chou. "Auditory Responses to Pulsed 
Radiofrequency Energy", Bioelectromagnetics Suppl 8: S162-73, 2003.

[edit] External links

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sound to the inner ear is most likely through cranial aqueducts,“ 
Mckesson Bioservices Corporation, Wrair US Army Medical Research 
Detachment. (PDF)
    * Lin, J.C., 1980, “The microwave auditory phenomenon,“ Proceedings 
of the IEEE, 68:67-73. Navy-NSF-supported research.
    * Lin, JC., "Microwave auditory effect- a comparison of some 
possible transduction mechanisms". J Microwave Power. 1976 
Mar;11(1):77-81. 1976.
    * Guy, A.W., C.K. Chou, J.C. Lin and D. Christensen, 1975, Microwave 
induced acoustic effects in mammalian auditory systems and physical 
materials, Annals of New York Academy of Sciences, 247:194-218
    * Fist, Stewart, "Australian exposure standards". Crossroads, The 
Australian, March 1999.
    * Microwave auditory effects and applications, James C. Lin; 
Publisher: Thomas; ISBN 0-398-03704-3
    * Malech, Robert G., "US3951134 : Apparatus and method for remotely 
monitoring and altering brain waves". April 20, 1976.
    * McMurtrey, John J., "Inner Voice, Target Tracking, and Behavioral 
Influence Technologies". Nov. 14, 2004.
    * US Department of Defense, Air Force Research Laboratory 
comprehensive review on RFR-auditory effect in humans
    * Thijs VMJ. Application #WO1992NL0000216 “Hearing Aid Based on 
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Published 1993-06-10.
    * Kohn B. “Communicating Via the Microwave Auditory Effect” Defense 
Department Awarded SBIR Contract # F41624-95-C9007, 1993.
    * “Auditory Responses to Pulsed Radiofrequency Energy” 
Bioelectromagnetics Suppl 8: S162-73, 2003.
    * Suppes P, Lu Z, and Han B. “Brain wave recognition of words” Proc 
Natl Acad Sci 94: 14965-69, 1997.
    * Suppes P, Han B, and Lu Z. “Brain-wave recognition of sentences” 
Proc Natl Acad Sci 95: 15861-66, 1998.
    * Assadullahi R and Pulvermuller F. “Neural Network Classification 
of Word Evoked Neuromagnetic Brain Activity” In: Wermter S, Austin J, 
and Willahaw D (eds.) Lecture Notes in Artificial Intelligence: Emergent 
Neurocomputational Architectures Based on Neuroscience Heidelberg 
Springer, p 311-20, 2001.
    * Smith C. “On the Need for New Criteria of Diagnosis of Psychosis 
in the Light of Mind Invasive Technology” J Psycho-Social Studies 2(2) 
#3, 2003.
    * McMurtrey JJ. “Microwave Bioeffect Congruence with Schizophrenia” 
In press, 2003.

Autor: Dirk (Gast)
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Boahh, das sind ja echt tolle Infos! Danke.
Ich werde noch bestimmt einige Rückfragen haben, aber ich freue mich 
über Eure tollen Hinweise.

Sicher haben wir auch die Ursache erst mit einem Mikrofon gesucht - ein 
Jahr lang. Wir haben auch die Bezirksregierung eingeschaltet und die 
haben auch gemessen und aufgezeichnet.
Doch obwohl die Aufzeichnungen stattfanden, während der Brummton 
vorhanden war, ist er auf den Aufzeichnungen nicht zu hören.

Der Brummton beträgt 66 2/3Hz.

Und bevor jetzt jemand denkt, daß etwas mit meinen Ohren oder meinem 
Kopf  nicht stimmt, (zugegeben, das habe ich auch erst gedacht) ich höre 
ihn nicht überall und dauernd, er aht Pausen, meienn Frau hrt ihn auch 
15 weitere Personen im Umfeld auch, Reporter die hier waren und die 
Leute von der Behörde ebenfalls.

Da der Ton nun in den Aufzeichnungen nicht hörbar ist, muss ich dieser 
Theorie mit der gepulsten HF Strahlung nachgehen.
Wenn Euch etwas anderes dazu einfällt, bin ich für jede Idee offen!

Und hier ist noch der link zu der Motorola Studie.
http://grouper.ieee.org/groups/scc28/sc4/Auditory%...

Autor: Dirk (Gast)
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Boahh, das sind ja echt tolle Infos! Danke.
Ich werde noch bestimmt einige Rückfragen haben, aber ich freue mich 
über Eure tollen Hinweise.

Sicher haben wir auch die Ursache erst mit einem Mikrofon gesucht - ein 
Jahr lang. Wir haben auch die Bezirksregierung eingeschaltet und die 
haben auch gemessen und aufgezeichnet.
Doch obwohl die Aufzeichnungen stattfanden, während der Brummton 
vorhanden war, ist er auf den Aufzeichnungen nicht zu hören.

Der Brummton beträgt 66 2/3Hz.

Und bevor jetzt jemand denkt, daß etwas mit meinen Ohren oder meinem 
Kopf  nicht stimmt, (zugegeben, das habe ich auch erst gedacht) ich höre 
ihn nicht überall und dauernd, er aht Pausen, meienn Frau hrt ihn auch 
15 weitere Personen im Umfeld auch, Reporter die hier waren und die 
Leute von der Behörde ebenfalls.

Da der Ton nun in den Aufzeichnungen nicht hörbar ist, muss ich dieser 
Theorie mit der gepulsten HF Strahlung nachgehen.
Wenn Euch etwas anderes dazu einfällt, bin ich für jede Idee offen!

Autor: Dirk (Gast)
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Sorry, für die doppelten Beiträge. Sie sind erst nich erschienen und ich 
dachte das Forum nimmt die Beiträge nicht.

Autor: Nils (Gast)
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> Der Brummton beträgt 66 2/3Hz
Dirk, woher weist Du das, wenn man den Ton nicht mit einem Mikrofon 
aufzeichnen kann? Durch Vergleich ermittelt?

Gruß,
Nils

Autor: Martin Laabs (mla)
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Hallo,

Beiträge kann man löschen wenn man ein angemeldetes Mitglied ist. 
Ansonsten - hast Du Dir mal die Spitzenleistungsdichten von denen in der 
Studie geschrieben wird angsehen? Sowas erreicht man im öffentlichen 
Raum nie und nimmer. Wenn Du Dich natürlich vor ein Flugfeldradar 
stellst ...

Woher kennt ihr eigentlich die Frequenz so genau, wenn ihr das Signal 
nicht (akustisch) messen könnt?
Btw. 66.66.. Hz ist ziemlich exakt das vierfache des Bahnstroms. Habt 
ihr evt. einfach einen Umformer in der Nähe oder ist das die erste 
hörbare Harmonische?

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Kamen die schon?
http://www.elektrosmog.de/

Autor: speichermonster (Gast)
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>>Umgebungsbrummen mit 2,4 Ghz, kann aber auch 70 Ghz Fiepen sein....Macht >>mich 
total wuschig.
Tinutus?
Wird wohl eher 50 Hz Netzbrummen sein.
Kann man theoretisch mit einem Soundkartenoszi sichtbar machen.

Autor: Huibu (Gast)
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Schöne Liste, damit kann man wirklich was anfangen. Das hast du bestimmt 
auch alles gelesen, oder?
Hättest du gleich interessante Details preisgegeben statt nur "Brummen", 
hätte ich mir den Sarkasmus mit Sicherheit verkniffen.

Aber jetzt mal Sarkasmus aus und nachgedacht:

66 2/3 Hz, wer könnte so was verwenden? Wie wär's mit der Bahn? 
Bahnstrom hat 16 2/3 Hz, ein Vielfaches davon ist: 66,7 Hz. Da schau 
her.

Wohnst du zufällig in der Nähe einer Bahnstrecke? Und wo kommt das 
Brummen überhaupt her? Wand, Decke oder wo? Ständig oder Zeitweise?

Autor: Nils (Gast)
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> Btw. 66.66.. Hz ist ziemlich exakt das vierfache des Bahnstroms.
> Bahnstrom hat 16 2/3 Hz, ein Vielfaches davon ist: 66,7 Hz.
Es gibt noch etwas, was diese Oberwelle erzeugt: Kompressoren/Pumpen mit 
1000 UPM (50 Hz/3).

Den Spaß hatte ich mal in einem Altbau: In der Wohnung über mir brachte 
ein Kühlschrank aus den 1960ern die Holzbalkendecke zum Schwingen. 
Hörbar waren nur die Oberwellen. Objektiv sehr leise und akustisch nicht 
zu orten.
Durch den blöden Infraschall-Grundton entstand aber ein Druckgefühl auf 
den Ohren, so dass das Brummen subjektiv sehr laut war.

Autor: Nils (Gast)
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Noch ein Nachtrag: Dirk, Du gibts zu wenig Infos.

Dieses 'Hören' von starken HF-Signalen wird schon seit den 1940ern 
beschrieben (seit es starke Radaranlagen gibt). Wie Martin Laabs schon 
schrieb ist das allerdings mit sehr hohen Leistungsdichten verbunden. 
Was dazu nicht passt: Alle Personen in Deiner Umgebung beschreiben ein 
Brummen. Auch in der von Dir geposteten Motorala-Studie ist ja von 
individuellen Einflüssen (z. B. Schädelumfang) die Rede.

Die Infos, die Du uns nicht gibts: Wie verhalten sich die Betroffenen. 
Wenn Infraschall die Usrsache ist, sind meist eine Reihe sehr unangehmer 
Begleiterscheinungen im Spiel:
- Migräneartige Kopfschmerzen
- Angstzustände, innere Unruhe
- Spontane Schweißausbrüche
- Wahrnehumgsverschiebungen (z. B. das Gefühl, es ist jemand im Raum)
Wenn es Dir so geht, solltest Du in Richtung Infraschall suchen.

Autor: Dirk (Gast)
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Ihr stellt genau die richtigen Fragen und ich kriege richtig Spass daran 
mit Euch zu chatten.


Also eine Bahn gibt es hier im Umkreis nicht (mehr). Daher schliesse ich 
die Bahn aus.
Die Feldstärken in der Studie sind hoch. Da bin ich aber zu wenig 
bewandert, um das bewerten zu können. Ich lerne hier jeden Tag dazu.
Martin, wenn Du sagst, daß kann man im freien Raum nicht ereichen, kann 
man das im Wohnraum?

Wir wohnen im bergischen Land. Ich habe mindestens 7 Mobilfunksender, 
die exakt auf unser Haus ausgerichtet sind. Das kann etwas dazu 
beitragen oder nicht. Ich nehme es erstmal als Fakt auf.
Theoretisch sind in einem Sender 8 Kanäle. Sie senden mit einer 
bestimmten Hochfrequenz. Das Signal wird gepulst mit 8,33Hz.
Da 8 Sender in einer Zeitscheibe mit 8.33Hz gepulst werden müssen, 
ergeben sich ... 66.67 Hz.

Zudem gibt es hier zwei VORs WIPPER und BARMEN (ca. 8km entfernt) und 
Flughafenradar von Köln und Düsseldorf ca. 30km entfernt.
Ich denke zwar, daß die Feldstärken dadurch niedrig sind, ungeklärt ist 
aber, ob und wann ein solcher Höreffekt bei Dauerbestrahlung entstehen 
könnte (falls überhaupt).

Zuerst dachte ich an eine Pumpe, evtl Wärmepumpe?. Wir wohnen in einem 
Neubau in einem Neubaugebiet.
Der Brummton begann exakt am 28.10.2008 19:00 Uhr.
Es klingt tatsächlich wie ein Bus, der ca. 50 vor dem Haus im Leerlauf 
steht.

Tieffrequenter Schall läßt sich so gut wie nicht orten und verbreitet 
sich sehr gut. Mir ist es passiert, daß ich mitten in der Landschaft 
stehe, weit und breit kein Haus und plötzlich brummt es dort ganz 
deutlich.

Wie komme ich auf die 66,667 Hz?
Zwei Methoden:
1. Vergleichston, da ich auch (Hobby-) Musiker bin, kann ich einen Ton 
sehr genau abgleichen.

2. Ich habe mit audacity den Ton aufgezeichnet und versucht 
herauszufiltern. Nach mehrmaligem Verstärken und Filtern mit dem 
Equalizer high und low pass filter blieb der Brummton übrig, so wie wir 
ihn hören. Auch Nachbarn bestätigen, daß sie ihn genau so hören. Ich hab 
ihn auch in youtube veröffentlicht.
Wer will: Youtube-Video "Brummen in Deutschland"
Nachdem der Ton aber nicht in den Aufzeichnungen der Bezirksregierung 
hörbar ist, frage ich mich, ob durch das Filtern und Verstärken ein 
Rauschen verstärkt wurde. Aber es klingt genau wie der Brummton. 
(ratlos)

Das erstaunliche: Ich habe mich auch in verschiedenen Foren umgehört.
Auch in München, Hamburg, Hannover, Berlin, Oldenburg, Aschaffenburg 
etc. melden sich Menschen, die diesen Ton hören.
Auf sylt gibt es einen seltsamen Brummton.
Wer es genauer wissen will, es gibt auch dazu einen Sendungsmitschnitt 
in youtube.

Brummpausen sind selten. Meistens ist es zum Ende der Ferien sehr ruhig, 
so z.B. in den letzten beiden Wochen der Sommerferien 2009 und der 
zweiten Osterferienwoche 2009.
Es ist lauter je kälter und je feuchter Luft und Erdreich sind.
Es wird leiser je höher die Luftfeuchtigkeit im Raum ist.

Auch eine Gaspipeline hatte ich untersucht.
Während ihres Verlaufes kann man den Ton hören, doch einen tiefen Graben 
(ca. 2,5m tief und 45° Böschung) durchquert diese und in diesem Graben 
ist totale Ruhe.

Klärwerk (600m entfernt) haben wir abschalten lassen - ohne Erfolg.

Es könnten auch noch Windräder sein (ca. 6km entdfernt), aber die drehen 
nur mit 14-15 U/min.

Ihr seht, wir suchen schon verzweifelt in jede Richtung.
Die RegTP hat hier auch schon gemessen.
Es gab jedoch keine Grenzwertüberschreitung.
Allerdings ist ja fraglich, was dies bedeutet.
Zudem mißt die RegTP bis 1GHz kontinuielich, darüber nur selektiv in 
bestimmten Frequnezbändern (die freigegebenen) und auch nur bis 2,5GHz.

Richtfunk z.B. verbindet häufig in ländlicher Region die Mobilfunkmasten 
und beginnt erst ab 5GHz.

Ich würde über all dies einfach gerne Klarheit haben.
Es könnte ja auch gesundheitliche Auswirkungen haben, mehr oder weniger 
mittelbar, abhängig davon, was wirklich die Ursache ist.

Huibu, ist gut und ich habe nicht alles aus der Referenzliste gelesen, 
aber einige und manche auszugsweise.
Es felt noch die Phiplipsstudie und die von der University of Illinois.
Im Grunde gleichen sie sich und unterscheiden sich nur in der Stärke und 
Dauer der Auslösefeldstärken.

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo Nils,

es sind nicht alle Personen, zwei Nachbarn sprechen davon, daß sie "es" 
auch schon mal hören bzw. einer, hört es nur an einer bestimmten Stelle 
im Haus.

Diese Nachbarn wohnen südlich ca. 50 -100m entfernt. Zwischen deren und 
unserem Haus ist nichts ausser Natur.

In Nordwestlicher Richtung wohnt ein Nachbar, der hört es dauern un so 
laut, daß sie ausziehen wollen. (Entfernung: 100-150m) Zwischen uns und 
ihm sind etwa 2 Häuser.

Nachbarn in Häusern parallel dazu hören es scheinbar nicht.
Ein Hotelbesitzer (ca. 1000m Luftlinie in Richtung Norden entfernt) hört 
es auch dauernd wie wir.

Im Stadtgebiet haben sich versteut im weiteren Umkreis noch 8 weitere 
Personen gemeldet.
Ich habe mir das Brummen überall angehört. es ist das gleiche Geräusch.
Im übrigen hört man es gut im Auto, wenn der Motor aus ist.

Eine Gemeinsamkeit gibt es, die aber nicht zwingend etwas aussagen muss.
In der Nähe aller gibt es einen Mobilfunksender. (weniger als 50m 
entfernt)
Wir liegen da mit 700m Entfernung weiter weg, allerdings sind wir von 7 
Sendern gleichzeitig bestrahlt.

Autor: Dirk (Gast)
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Nils schrieb:
> Dirk, Du gibts zu wenig Infos.

Nils gern gebe ich alle Infos, die ich auch habe.
Es ist allerdings auch viel Stoff und nicht jeder will soviel lesen. Ich 
wollte mit zuviel Info das Interesse "killen".

Ich glaube ich habe jetzt aber fast alles umrissen, was ich auch weiss.

Aber fragt mir ruhig weiter einen Loch in den Bauch. Nur so komme ich 
auch weiter. Jeder Gedanke hilft und wenn er noch so doof klingen mag.

Autor: Jochen Fe. (jamesy)
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Hallo,
der Thread ist interessant! Ich hatte schon anderweitig davon  gelesen.
Mir fällt auf, daß noch nciht mit einem Richtmikro probiert wurde, evtl. 
draußen eine Richtung zu ermitteln. Das menschliche Gehör ist bei tiefen 
Frequenzen nciht in der Lage, die Richtung zu unterscheiden (daher 1 
Subwoofer und viele Satelliten!), falls es akustischen Ursprungs ist, 
müßte man es mit einem Richtmikro doch grob orten können. Die Frequenz 
von 66.66 Hz legt eine technische Quelle recht nahe.
Ich bin aktiver Funkamateur, und habe selbst bei fast einem KW von 
Kurzwelle bis 2.4 GHz noch nie das Gefühl gehabt, HF-Präsenz hören zu 
können. Es müßte also eine unglablich hohe Leistung vorhanden sein, die 
auch Elektrogeräte beeinflussen würde. Ist so etwas beobachtet worden?

Autor: Dirk (Gast)
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Hier habe ich noch Übersichtskarten:

http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&ge...

Autor: Dirk (Gast)
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Jochen Feldhaar schrieb:
> Die Frequenz
> von 66.66 Hz legt eine technische Quelle recht nahe.
> Ich bin aktiver Funkamateur, und habe selbst bei fast einem KW von
> Kurzwelle bis 2.4 GHz noch nie das Gefühl gehabt, HF-Präsenz hören zu
> können.

Hallo Jochen,
toll, daß Du Dich beteiligst.
Ich denke, Dein Signal ist auch nicht gepulst, oder? Wenn ich da richtig 
verstehe, soll der Ton erst durch die Pulsung entstehen können.

Mit der technischen Quelle sehe ich auch so.
Richtmikrofon ist eine weitere Möglichkeit. Als es aber in den 
Aufzeichnungen der Bezirksregierung nicht mehr zu hören war, mußte ich 
umdenken.

Die Ortung ist hier im Begischen Land auch sehr schwierig, da es auch 
noch durch Reflektionen erschwert wird.
Einmal war ich sicher es orten zu können und stand nach 2 Stunden 
Wanderung vor dem Klärwerk. Vor dem Kraftwerk selbst war auch dann 
nichts mehr zu hören, da das Wasserrauschen alles überlagert.
Darum ist es abgeschaltet worden. Leider ohne Erfolg, wie beschrieben.

Ich dachte auch schon an Sichtbarmachung eines Schalls, evtl. mittels 
Schlierenoptik. Das ist aber im Freien nur schwer möglich.

Wie gesagt, ohne Nachweis auf den Messungen der Bassstation der 
Regierung frage ich mich, ob es nun wirklich noch Schall ist.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Hallo Dirk,
sehr interessantes Thema, das Problem ist daß es dazu auch viel 
unseriöses gibt, deshalb ist systematisches Arbeiten besonders wichtig.
Kannst Du nochmal genau zusammenfassen an welchen Orten und zu welchen 
Zeiten du den Ton hören kannst?
Hier bitte nicht mit den anderen Berichten im Internet mischen, da kann 
man die qualität dann nicht mehr überprüfen.

Könntest du nochmal versuchen den Ton aufzunehmen, vilelleicht ist Dein 
Mikrofon ja anders als das von den Profis?

Grüße,
Hansi

Autor: Jochen Fe. (jamesy)
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Doch, das Signal ist mit Audio moduliert, und zwar in SSB, HF-Leistung 
ist also genau der Audio-Leistung proportional. Das müßte hörbar sein 
vom Frequenzbereich her.
Anderenfalls gibt es Schottky-Dioden (habe hier welche) die bis 190 GHz 
funktionieren, die könnte man als vorgespannten Gleichrichter verwenden, 
um dann eine AM-Demodulation zu machen, simple HP-Dioden 1N6263(?) tätes 
es für den Anfang auch.
Da sich ab ezwa 1 GHz die Ausbreitung immer mehr quasioptisch gestaltet, 
müßte eine höherfrequente Quelle immer und unbedingt sichbar sein, wenn 
der Ton da ist - kann im Gebäude fast nicht funktionieren.
Hat mal jemand mit einer Leiterschleife (Rahmenantenne) probiert, 
niedergrequente magnetische Felder einzufangen?
Gruß Jochen

Autor: Dirk (Gast)
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Hans Mayer schrieb:
> sehr interessantes Thema, das Problem ist daß es dazu auch viel
> unseriöses gibt, deshalb ist systematisches Arbeiten besonders wichtig.
> Kannst Du nochmal genau zusammenfassen an welchen Orten und zu welchen
> Zeiten du den Ton hören kannst?
> Hier bitte nicht mit den anderen Berichten im Internet mischen, da kann
> man die qualität dann nicht mehr überprüfen.
>
> Könntest du nochmal versuchen den Ton aufzunehmen, vilelleicht ist Dein
> Mikrofon ja anders als das von den Profis?

Hallo Hans,
mein Mikrofon ist ganz sicher anders und viel billiger als das der 
Profis.
Meines sieht so aus:
Ebay-Artikel Nr. 370330014127

Immerhin, es spricht ab 50Hz an.

Eine Aufnahme vomBT habe ich erst letzte Woche erneut machen können. 
Schau mal hier, die Originalaufnahme:
http://www.file-upload.net/download-2314458/100303...

Und hier habe ich die gefilterte und verstärkte Version:
http://www.file-upload.net/download-2314502/100303...
Hier habe ich versucht alle unterhalb von 60Hz und oberhalb von 80Hz 
herauszufiltern. Programm: audacity. Mit wavelab kam ich zum gleiche 
Ergebnis. Evetuell hört man auch ein hohes Pfeifen. Dies ist aber ein 
Resultat der ungenügenden endlichen Filterung.

Das BT_logbook füge ich später noch zu.

Autor: Nils (Gast)
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Hallo Dirk,

danke für Deine Infos, also:
- individuelle Unterschiede bei den Personen
- großes Gebiet

Das spricht gegen baubedingten Infraschall.
Bleiben zwei Dinge:
- Industriebedingter / Verkehrsbedingter Infraschall
- oder eben doch HF


-- Einschub (kleine Bitte)

Bevor sich jetzt wieder die beiden Fraktionen bilden:
(A) es gibt keinen Einfluss unterhalb eines Grenzwertes, nimmer nie nich
vs.
(B) es gibt sehr wohl biologische Einflüsse, und die sind immer 
schädlich
möchte ich kurz auf die Studie von Gerald Newi der FU Berlin aus den 
1980ern verweisen. Ich fass mal aus dem Kopf zusammen:
Angesichts der Komplexität des Themas fand Newi zwei Dinge heraus:
- Es gibt nicht unbedingt einen 1:1-Zusammenhang zwischen 
Leistung:biologische Wirkung oder Frequenz:biologische Wirkung. Vielmehr 
scheint es so zu sein, dass biologische Wirkungen auftreten (also solche 
Wirkungen unterhalb der thermischen Wirkungen) je komplexer ein 
HF-Signal ist.
- Viele Autoren fokussieren auf den Mikrowellenbereich. Newi fand eine 
Reihe von Effekten im ELF-Bereich.

Wäre doch schön, wenn man das mal vorbehaltlos diskutieren könnte (an 
die (A)-Fraktion: Wer sagt denn, dass wenn es biolog. Einflüsse gibt, 
dass diese immer schädlich sein müssen. Es findet ja so gut wie keine 
systematische Erforschung auf diesem Gebiet statt (Betonung liegt auf 
'systematisch'). Damit werden aber auch alle eventuellen therapeutischen 
Einsatzszenarien vergeben - und das finde ich persönlich Fatal).

--

Zurück zu Deinem Szenario, Dirk:

1)
> Es ist lauter je kälter und je feuchter Luft und Erdreich sind.
Das spricht für Schall und HF gleichermaßen. Wie ist es bei 
Inversionswetterlagen? Aus meinen RADAR-Zeiten beim Bund kann ich Dir 
sagen, dass bei solchen Wetterlagen Überreichweiten auftreten.

2) Du hast ja wirklich eine ziemlich komplexe HF-Situation:
- freies Land
- Mobilfunk
- Radar
- VOR
Mir VOR und co. bewegt sich das Ganze also im Frequenzbereich 60 MHz - 8 
GHz.

Trotz des großen Frequenzbereichs ergibt sich eine Gemeinsamkeit:
Diese Frequenzen lassen sich durch realitiv kleine Strukturen 
abschirmen.

Mach doch mal folgenden Versuch, wenn Du das Brummen hörst:
- Bewege eine Pappscheibe von vielleicht 50x50 cm um Deinen Kopf
- Mache dasselbe mit einem Drahtnetz oder Alufolie selben Ausmaßes
Vergleiche den Höreindruck (bist ja Hobby-Mucker, bzw. Freizeit-Mugger). 
Unkonventionelle Phänomene erfordern unkonventionelle Tests.
Wenn die Höreindrücke ähnlich sind, hast Du es mit Schall zu tun. Wenn 
nicht... - ... bleibt es spannend.

Gruß,
Nils

Autor: Nils (Gast)
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Dirk,

habe mir Deine Signale angesehen / angehört.
Im Grunde genommen ist Dein Original-Signal ein Rauschen - nach 
Filterung kannst Du damit also alles machen.
Will sagen: Die Filterung ist nicht aussagekräftig.

Entspricht das gefilterte Signal denn Deinem Höreindruck?

Autor: Nico K. (brainhunter)
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was für mikrofone wurden denn verwendet? weil gerade bei billigen und 
kleinen mikrofonen fällt die übertragungskennlinie schon deutlich ab bei 
so tiefen frequenzen. evtl geht es deshalb im rauschen unter (falls es 
akustischer natur ist) ->> mikrofon mit großer membran testen (falls 
nicht schon geschehen, was die profis aber vermutlch gemacht haben...)

zum thema handymasten: wirds denn lauter wenn man in richtung mast 
kommt. wie isses denn direkt vor einem masten/ einer antenne? (nicht 
unter einem masten!! falls dies überhaupt zugänglich ist.)

noch eine frage: wie laut wird das ganze denn eigendlich empfunden? vll 
noch nen vergleich wie mit dem lastwagen...

wie siehts den aus mit alifolie auf em kopf? wie in den filmen xD... zur 
abschirmung eben...

Autor: Dirk (Gast)
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Jochen Feldhaar schrieb:
> Doch, das Signal ist mit Audio moduliert, und zwar in SSB, HF-Leistung
> ist also genau der Audio-Leistung proportional. Das müßte hörbar sein
> vom Frequenzbereich her.

Sorry, SSB sagt mir nichts. Du meinst also Dein Signal ist auch gepulst. 
Verstehe ich Dich richtig?

> Anderenfalls gibt es Schottky-Dioden (habe hier welche) die bis 190 GHz
> funktionieren, die könnte man als vorgespannten Gleichrichter verwenden,
> um dann eine AM-Demodulation zu machen, simple HP-Dioden 1N6263(?) tätes
> es für den Anfang auch.

Hier komme ich an die Grenze. Ich wüßte nicht wie ich sowas bauen müßte.
Ich müßte sowas kaufen oder eine detaillierte Anleitung haben. Technisch 
bin ich zwar kein Laie, aber von der Elektronik habe ich nur Grundwissen 
behalten. (Studium ist schon fast 20 Jahre her)

> Da sich ab ezwa 1 GHz die Ausbreitung immer mehr quasioptisch gestaltet,
> müßte eine höherfrequente Quelle immer und unbedingt sichbar sein, wenn
> der Ton da ist - kann im Gebäude fast nicht funktionieren.
> Hat mal jemand mit einer Leiterschleife (Rahmenantenne) probiert,
> niedergrequente magnetische Felder einzufangen?

Aber bei Handy, WLAN, WIMAX, LTE, UMTS funktioniert es auch im Gebäude.

Ausser der Bundesnetzagentur hat noch niemand hier EMF gemessen.
Die Ergebnisse habe ich hier:
http://brummton.forencity.eu/download.php?id=22

Auswertung der Messung mit der Bassstation:
http://www.file-upload.net/download-2244699/Ausw_b...

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Ich hab mir die Aufnahme mal angesehen,
Man findet neben dem üblichen 50Hz(-61dB) auch die 67Hz(-67dB), 
28Hz(-66dB) und 18Hz(-61dB)
die 18 könnten auch 16,6 sein.
die 33,3 sind allerdings nicht da.

Die erweiterte Autokorrelation von Audacity stellt was interessantes 
dar, daß ich aber nicht interpretieren kann.

Autor: Jochen Fe. (jamesy)
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WLAN ist IM Gebäude, bei GSM und UMTS nimmt man Dämpfung in Kauf, die 
gibt es ja auch außerhalb.
SSB ist wie AM, nur ein Seitenband und der Träger fehlen - also nur HF 
im Rhythmus und Amplitude vom modulierenden Audio.
Eine Schottkydiode kann sehr hohe Frequenzen nicht nur mischen, sondern 
auch gleichrichten - bei passender Schaltung. Ist eine Alternative, 
falls man extrem hochfrequente amplitudenmodulierte Signale nachweisen 
möchte.
Ich kann da gerne weiter ausführen, falls gewünscht.....

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Ich denke das ist ein guter ansatz, so einen einfachen empfänger bauen, 
verstärken und in die soundkarte damit.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß dieses  mikro ide 16,6Hz wirklich 
akustisch aufgfangen hat, aber wer weiß.

Die nabsolute billigvariante: einfach ein Klinkenkabel an die soundkarte 
und dann aufnehmen. Sind die 67Hz dann immer noch da?

Autor: Dirk (Gast)
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WOW, jetzt weiss ich nicht mehr wo ich zuerst antworten soll. Ihr seid 
echt klasse und jetzt schon mal ein grosses Danke für all Eure 
Mitarbeit!!!

Ich fang mal unten an und arbeit michnach oben durch:
Nico, die zu den Mikrofonen habe ich die Links beigefügt. Kannst Du 
damit etwas anfangen?

Alufolie um den Kopf habe ich noch nicht probiert und habe das 
verworfen, da es durch das Rascheln der Folie zu Geräuschen kommt, die 
den Brummton überlagern würden. Ich könnt dann keinen Effekt festellen.
Das mit der Pappscheibe und der Folie werde ich mal probieren.

Auffallend war, daß der Ton unter Wasser verschwindet. Auch ein 
Wassertropfn oder ein mit Wasser gefüllter "Finger eine 
Plastikhandschuhs im Ohr reicht aus. Ein mit Wasser gefülltes Gefäß vor 
(nicht auf) dem Ohr mindert den Ton stark.
Dagegen helfen Oropax gar nicht und "Mickymäuse" nur wenig.

Die Lautstärke empfinden wir an verschiedenen Tagen und Wetterlagen 
unterschiedlich stark. Selten ist es ganz weg und ruhig. Manchmal ist er 
kaum zu hören und wenn man den Kopf dreht fühlt sich an, als würde man 
sich in einem Starkstrombereich aufhalten. Den Ton muss man dazu nicht 
hören.
An anderen Tagen ist der Ton so laut, daß er Ohrenschmerzen verursacht.
Einmalig hatte ich das Erlebnis, daß der Ton plötzlich treppenartig 
schnell an Frequenz zunahm bis hin zu einem hellen schrillen Pfeifen. 
Dies hatte sehr starke Schmerzen verursacht. Glücklicherweise war dieser 
Spuk nach wenigen Sekunden vorbei. Ich wollte schon aus dem Haus laufen.
Dann war kurz Ruhe und nach ca. 10 Sekunden begann der Brummton wieder.

Mein Hörempfinden entspricht sonst genau dem Ton in der gefilterten 
Version.
Um einen Eindruck von der lautstärke zu vermitteln: ich habe am Bett 
einen Radiowecker. Wenn ich den auf maximale Lautstärke stelle hört man 
den Brummton manchmal dennoch. Erst nierige Frequenzen dämpfen ihn oder 
blocken ihn. Meist ist er beim Fernsehen in Zimmerlautstärke hörbar, 
wenn nicht eine passende Frequenz ihn ausblendet.

Autor: Nils (Gast)
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@ Jochen
Wie kommst Du auf SSB? Wenn ich das Hörbespiel mit Trägern mische, 
erhalte ich bestenfalls einen CW-Eindruck (kann man gut in Goldwave 
machen). Die vermeintlichen CW-Zeichen ergeben aber keinen Sinn. Hört 
sich für mich eher nach nach gefiltertem Rauschen an.
Hast Du andere Erkenntisse?

@Dirk
> Einmalig hatte ich das Erlebnis, daß der Ton plötzlich treppenartig
> schnell an Frequenz zunahm bis hin zu einem hellen schrillen Pfeifen.
Das kommt nun ja eher an die Effekte in den von Dir geschilderten 
Studien ran.

Autor: Jochen Fe. (jamesy)
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Auffallend war, daß der Ton unter Wasser verschwindet. Auch ein
Wassertropfn oder ein mit Wasser gefüllter "Finger eine
Plastikhandschuhs im Ohr reicht aus. Ein mit Wasser gefülltes Gefäß vor
(nicht auf) dem Ohr mindert den Ton stark.

Das spricht für UHF als Quelle, schon der Mikrowellenherd auf 2.45 GHz 
basiert auf dem Prinzip, daß Wasser die Energie absorbiert, und bei 
höheren Frequenzen geht es auch noch besser. Die Sache wird interessant.

Die Beschreibung des Tons dachte ich mir bisher nur als ein "harmloses" 
Brummen - so laut kann es also werden? Das ist bedenklich....
Macht die Suche interessant!

Autor: Jochen Fe. (jamesy)
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Hallo Nils,
ich ging von einer HF-verursachten Störung aus, die ihre Ursache in der 
wechselnden Amplitude hat, daher meine Erfahrungen mit bis zu einem KW 
aus nächster Nähe.

Der Mechanismus hier sieht nach etwas anderem aus.....

Autor: Dirk (Gast)
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Nils, der Höreindruck ist exakt wie in der gefilterten Version und ich 
kenne das Bild der Spektrumanalyse, das Hans zeigt, auch genau. Daher 
komme ich auf die 66,67 Hz. Ich habe mit ersten Messungen angefangen und 
habe etwas zwischen 64 und 72 Hz bestimmt also 68 +/-4.
Finetuning in letzter Woche brachte mich auf dei 66,667Hz.

Hans, 16,6 Hz kann mein Mikro bestimmt nicht. Bei 50Hz ist Schluss. Ich 
hab emir aber jetzt ein Ähnliches bestellt, welches bis zu 30Hz 
herunterkommt.
Wenn ich das Klinkenkabel in die Soundkarte stecke, müßte ich doch 
eigentlcih nur das Grundrauschen ermitteln können oder?
Werde das mal probieren.

Jochen, ich bin mir noch nicht sicher, ob du mir AM und SSB eine derart 
digitale Pulsung erreichst, wie sie z.B. der Mobilfunk einsetzt.
Einen solchen Empfänger mit Schottkydiode würde mich sehr interessieren.
Kannst Du mir dazu mehr sagen?


Nico, ich habe noch nicht festgestellt, inwiefern sich das Brummen 
verändert, wenn ich mich auf einen Sender zu bewege. Werde da mal 
probieren.

Nochmal Nils:
>>> Leistung:biologische Wirkung oder Frequenz:biologische Wirkung
Davon schreiben die Autren der Motorola Studie auch. Sie schreiebn 
sogar, daß es gerade bei mittleren Feldstärke und Pulsung zu einem 
Höreffekt kommt. Ist Pulsungsrate hoch erkennt man keine Unterschied und 
hört keinen Ton mehr heraus, ist sie zu nedrig erkannt man auch keinen 
Ton. Erst die mittleren Bereiche sollen dafür prädestiniert sein.
Ich will auch nochmal klarstellen. Ich will den Mobilfunk nicht 
verteufeln. Ich suche nur die Ursache für unser Brummen.

Autor: Nils (Gast)
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@ Hans Mayer
Ich denke das bringt nicht viel.

Wenn es sich um Oberwellen aus Infraschall-Emmisssionen handelt, müsste 
man diese direkt nachweisen.
Zur Charakteristik:
- Die Pegel im Infraschall-Berich können durchaus beträchtlich sein.
- Die Pegel durch induzierte Oberwellen hingegen extrem niedrig.

Das ist das Problem einer einfachen Messtechnik:
- Standard-Mikros nehmen ab einem Freqouenzbereich von 30-40 Hz auf
- Soundcards haben einen Hochpass von 20-30 Hz

Also braucht es:
Mikrofon <= 30 HZ  ---> Verstärker ---> A/D-Wandler ohne HP-Filter

Man überschätzt immer die Messtechnik - bei einem einigermassen gesundem 
Ohr im mittleren Alter sind die Charakteristika:
- Frequenzumfang: 1:300 bis 1:500, bei Musikern entsprechend besser
- Keinste Geräusche, die eine Wahrnehmung auslösen: Trommelfell schwingt 
mit einer Amplitude, die weniger als der Durchmesser eines 
Wasserstoffs-Atoms beträgt
- Lauteste Geräusche (Schmerz-Wahrnehmung): Trommelfell schwingt mit 
einer Amplitude, im Bereich von Millimetern
Also mal locker 7-8 Zehnerpotenzen Dynamik und eine halbe bis eine 
Zehnerpotenz in Bezug auf den Frequenzbereich.

Das mach mal mit einem Mikro vom Mediamarkt und einer PC-Soundcard.

Wenn man das ernsthaft messen möchte, braucht man einen A/D ohne HP ab 
20 Hz. Da müssen die Experten ran: Kann eine Piezo mit Verstärker 
Frequenzen ab 10 Hz aufnehmen? Da bin ich überfragt.

--

@ Jochen
> Der Mechanismus hier sieht nach etwas anderem aus.....
Ja, bereits viel langsamere Signale als Digitalfunk hören sich deutlich 
schneller an.

--

@Dirk
> Ich will auch nochmal klarstellen. Ich will den Mobilfunk nicht
> verteufeln. Ich suche nur die Ursache für unser Brummen.+
Jepp. Sehe ich auch so. Dirk, zunächst - aufgrund Deiner ersten Frage - 
hatte ich den Eindruck, was soll das denn?
Aber klar - nach Deinen weiteren Antworten habe ich den Eindruck, Deine 
Infos sind fundiert. Also muss da auch eine Ursache sein.

Autor: Dirk (Gast)
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Dies ist das Spektrum, das ich ermittle, wenn nur das 3m 
Velrängerungskabel in der Soundkarte steckt.

Autor: Dirk (Gast)
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Man sieht deutlich den 50Hz peak, aber zwischen 60 und 80 ist da quasi 
nichts mehr.

Meine Messtechnik ist sicher nicht toll, aber es sieht doch nach Schall 
bei 66,67Hz aus oder?

Link zu wav datei: 
http://www.file-upload.net/download-2330092/spektr...

Autor: Nils (Gast)
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Nun gut Dirk - Du scheinst Dir ja relativ sicher in Bezug auf die 66,67 
Hz zu sein.
Wenn es das sein sollte bleiben ja nur:
4 x 16.67 Hz
4 * (50Hz/3)

Habt Ihr ein Kraftwerk in der Nähe? Ich kann mich an eine Diskussion 
unter Funkamateuren erinnern, die von weiträumigen Störungen im unteren 
Kurzwellenbereich ( ~ 1.835 MHz) berichteten. Ursache waren Generatoren 
eines umliegenden Kraftwerks.

Naja es ist schon spät - Du hast von Windrädern berichtet - da sind ja 
auch Generatoren drin.
Es gibt ja Berichte, dass Zugvögel durch Windräder irritiert werden - 
als Ursache wird Infraschall angeführt.
Andrerseits können viele Zugvögel Magnetfelder wahrnehmen und nutzen 
diese zur Navigation. Nein, aber das ist jetzt selbst mir zu 
abgedreht...

Autor: Dirk (Gast)
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Nils schrieb:
> aufgrund Deiner ersten Frage -
> hatte ich den Eindruck, was soll das denn?
> Aber klar - nach Deinen weiteren Antworten habe ich den Eindruck, Deine
> Infos sind fundiert. Also muss da auch eine Ursache sein.

Danke. Ich kann verstehen, daß es erstmal absurd klingt, es kommt mir ja 
auch selbst so vor.

Ich bin nun nur nicht sicher, ob ich mich jetzt freuen kann oder sorgen 
muss.
Auf jeden Fall bin ich froh bei Euch gelandet zu sein.

Autor: Nils (Gast)
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> Man sieht deutlich den 50Hz peak, aber zwischen 60 und 80 ist da quasi
> nichts mehr.

> Meine Messtechnik ist sicher nicht toll, aber es sieht doch nach Schall
> bei 66,67Hz aus oder?

Dirk, wenn ich einen Draht an meine Soundcard stecke und hier inmitten 
einer Großstadt aufnehme, hört sich das auch nicht anders an. Ich denke 
das bringt nichts.

Autor: Dirk (Gast)
Datum:

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Nils schrieb:
> 4 x 16.67 Hz
> 4 * (50Hz/3)
>
> Habt Ihr ein Kraftwerk in der Nähe? Ich kann mich an eine Diskussion
> unter Funkamateuren erinnern, die von weiträumigen Störungen im unteren
> Kurzwellenbereich ( ~ 1.835 MHz) berichteten. Ursache waren Generatoren
> eines umliegenden Kraftwerks.
>
> Naja es ist schon spät - Du hast von Windrädern berichtet - da sind ja
> auch Generatoren drin.
> Es gibt ja Berichte, dass Zugvögel durch Windräder irritiert werden -
> als Ursache wird Infraschall angeführt.
> Andrerseits können viele Zugvögel Magnetfelder wahrnehmen und nutzen
> diese zur Navigation. Nein, aber das ist jetzt selbst mir zu
> abgedreht...

Ein Kraftwerk haben wir hier nicht in der Nähe, aber eine Umspannstation 
ca. 1,5 km Luftlinie.
Dazu noch die Windräder (nächstes 6km) und ja, Windräder emittieren 
Infraschall. Ich bin durch einen Bericht der BGR aufmerksam geworden. 
Sie sollen das Atomwaffenteststopabkommen mittels Geomikrofonen 
überwachen. Sie sagen darin, daß sie das nicht können, wenn eine 
Windkraftanlage in einem Umkreis von 10km von einem Geomikrofon 
aufgestellt wird.
Da wurde ich hellhörig.

Warum aber waren die 66,67 Hz nich in den Aufnahmen der 
Bezirksregierung?

Die 16,67 Hz sind doch Bahnstrom, oder? Den habe wir hier nicht in 20km 
Umkreis und können das ausschliessen.
Wie kommst Du auf die 50*4/3 Hz?

Und ich muss mal nachdenken, wo die 1,835MHz aus einem Kraftwerk kommen.
Ob das auch für ein Umspannwerk gelten kann?
Wenn ja, wie kann daraus ein 66,67Hz Ton werden?

Autor: Nico K. (brainhunter)
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in dem spektrum mit kabel ist ja kein anschein von 66,667Hz.

das mit der alufolie überm kopf war auch nicht so ernst gemeint ;-) die 
eigendliche frage ist ja wie sieht es mit em abschirmung aus.

wenn ihr es schon geschafft habt das klärwerk abzuschalten, wie sieht es 
eigendlich aus mal die mobilfunkmasten abzuschalten? einen versuch wäre 
es ja wert... zumindest mal nachfragen. (müssen ja evtl. auch nicht alle 
sein)


ps: gut das es hier einmal sachlich zugeht, nicht immer diese 
halbwahrheiten und behauptungen die niemand je beweisen kann...

Autor: Dirk=hum_ohr (Gast)
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Mobilfunkmasten absschalten lassen - oh je, da scheint sich selsbt die 
Bezirkregierung nicht ranzutrauen.
Da machen die nicht mit (bisher) und wollen auch nicht mehr mitmachen.
Sie sagen, es sei ja alles unter dem Grenzwert.
Mehr könnten Sie nicht tun.

Mobilfunkbetreiber wollen das auch nicht freiwillig unterstützen. Ich 
hatte mal darum gebeten, einfachnur Bescheid zu gebe, wenn mal ein Mast 
für die Wartung abgeschaltet würde.
Aber nein, keine Unterstützung. Da machen die einfach zu.

P.S. Habe mich nun angemeldet und bin jetzt hier als hum_ohr.

Autor: Nico K. (brainhunter)
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Dirk=hum_ohr schrieb:
> Mobilfunkbetreiber wollen das auch nicht freiwillig unterstützen. Ich
> hatte mal darum gebeten, einfachnur Bescheid zu gebe, wenn mal ein Mast
> für die Wartung abgeschaltet würde.
> Aber nein, keine Unterstützung. Da machen die einfach zu.

sowas dachte ich mir schon...

Autor: Nils (Gast)
Datum:

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@ Nico K.
> das mit der alufolie überm kopf war auch nicht so ernst gemeint ;-) die
> eigendliche frage ist ja wie sieht es mit em abschirmung aus.
Warum denn nicht? Könnte doch ein erster Indikator sein. Dipmeter im 
Bastel-Breich sind ja auch nicht gerade professionelle Wekzeuge und 
erfüllen trotzdem ihren Zweck. Liege ich da so sehr daneben, Nico?

@Dirk
> Wie kommst Du auf die 50*4/3 Hz?
Motoren, Dirk, die in Pumpen und Kompressoren eingesetzt werden. 
Aufgrund der Funkionsweise erzeugen die bei 230V/50Hz 1000 UPM.
Das entspricht 16.67 Hz. Die vierfache Oberwelle ist 66.667 Hz.
Die Oberwellen dieser Gerätschaften sind also: 33.334 Hz, 50 Hz, 66.667 
Hz, .... Je nach Resonanzbedingung und Gehör trit die eine oder andere 
Frequenz in der Vordergrund. Ich persönlich höre übrigens bei Deinen 
Aufnahmen die 8te Oberwelle, also 133.334 Hz besonders deutlich heraus.

> Ich bin durch einen Bericht der BGR aufmerksam geworden.
> Sie sollen das Atomwaffenteststopabkommen mittels Geomikrofonen
> überwachen. Sie sagen darin, daß sie das nicht können, wenn eine
> Windkraftanlage in einem Umkreis von 10km von einem Geomikrofon
> aufgestellt wird.
Das ist ja eine witzige Info. Danke dafür, Dirk.

Autor: Nico K. (brainhunter)
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> Warum denn nicht? Könnte doch ein erster Indikator sein. Dipmeter im
> Bastel-Breich sind ja auch nicht gerade professionelle Wekzeuge und
> erfüllen trotzdem ihren Zweck. Liege ich da so sehr daneben, Nico?

Das stimmt schon. zum testen ist es sicher mal nen versuch wert. aber 
die abschirmung ist dann doch sehr einseitig. von unten kann dann immer 
noch viel kommen. im prinzip sollte man in ne alukiste oder kühlschrank, 
einen möglichst EM dichten raum eben, sitzen

Autor: Nils (Gast)
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Hi Nico,

da sind wir ja fast schon bei Wilhelms Reichs Orgon-Akummulator.

Nein, aber im Ernst - ich denke Du hast Recht:
- Ein HF-dichter Raum ('Drahtkäfig') vs: Raum ohne Nichts
- Vergleich einer Reihe von Personen
könnte hier schon einen ersten Aufschluss geben.

Dirk sagte uns ja, dass das Geräusche auch in Autos wahrnehmbar sind. 
Aber das Argument des Faradayschen Käfigs ist für cm-Wellen und 
Mirowellen nicht wirklich aussagekräftig (sonst hätten wir ja kein 
'Navi').

Autor: syltaner (Gast)
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Hallo Dirk,

nicht, dass es etwas mit Deinem Problem zu tun haben könnte, aber das 
Brummen/Pfeifen auf Sylt wurde gefunden. Es war eine Heizung. Vielleicht 
können die, die das gefunden haben, bei dir besser helfen, als die 
Bezirksregierung?

http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/ar...

Autor: syltaner (Gast)
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Wie gesagt, sicher ein anderes Thema, abeer trotzdem interessant

http://www.shz.de/nachrichten/lokales/sylter-runds...

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Nils schrieb:
> @ Hans Mayer
> Ich denke das bringt nicht viel.
>
> Wenn es sich um Oberwellen aus Infraschall-Emmisssionen handelt, müsste
> man diese direkt nachweisen.
> Zur Charakteristik:
> - Die Pegel im Infraschall-Berich können durchaus beträchtlich sein.
> - Die Pegel durch induzierte Oberwellen hingegen extrem niedrig.

Ich habe den oben velinkten Bericht von dieser BASS-messung gelesen, die 
haben mit besserer Messtechnik nichts gefunden.
Deshalb wollte ich dem Verdacht nachgehen, daß das Geräusch 
elektromagnetisch ins Mikrofon eingestrahlt wird.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Ich hab das auch mal eben probiert, da kommt alles möliche, aber keine 
67Hz.
Das mit der Schirmung find ich im Prinzip gut, allerdings muss man 
bedenken, daß EM-wellen auch Gegenstände zum schwingen anregen können. 
Dann könnte man es trotz Abschirmung noch hören.
Deshalb andersrum: was bringen diese "Mickeymaus" Gehörschutze?

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Nils schrieb:
>> Ich bin durch einen Bericht der BGR aufmerksam geworden.
>> Sie sollen das Atomwaffenteststopabkommen mittels Geomikrofonen
>> überwachen. Sie sagen darin, daß sie das nicht können, wenn eine
>> Windkraftanlage in einem Umkreis von 10km von einem Geomikrofon
>> aufgestellt wird.
> Das ist ja eine witzige Info. Danke dafür, Dirk.


Nils, schau mal.
http://www.bgr.bund.de/cln_092/nn_1386324/DE/Theme...

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Nico K. schrieb:
> im prinzip sollte man in ne alukiste oder kühlschrank,
>
> einen möglichst EM dichten raum eben, sitzen


Wenn ich mich in den Tiefkühlschrank setze, schliesse ich alle 
hochfrequenten Strahlen und EMF aus?



Hans Mayer schrieb:
> Ich hab das auch mal eben probiert, da kommt alles möliche, aber keine
> 67Hz.
> Das mit der Schirmung find ich im Prinzip gut, allerdings muss man
> bedenken, daß EM-wellen auch Gegenstände zum schwingen anregen können.
> Dann könnte man es trotz Abschirmung noch hören.
> Deshalb andersrum: was bringen diese "Mickeymaus" Gehörschutze?

Hans, was hast Du probiert?
Die Originaldatei gefiltert? Ich habe zuerst verstärkt, dann mit dem 
Equalizer alles unter 55 bzw. 60Hz und oberhalb von 80 Hz 
herausgenommen.
Nun wieder verstärken. Schliesslich bleibt bei mir das Wummern übrig.

Gegenstände können vibrieren?
Im letzten Jahr habe ich das zweimal beobachtet, daß CDs in einem 
CD-Ständer (CD-Ständer aus Stahl) vibrierten.
Gestern berichete meine Frau auch, daß es tagsüber sehr laut gebrummt 
haben soll und sie meinte, es fühlte sich an, als hätte der Fußboden 
vibiriert.

Interessant finde ich die Überlegung, daß EMF in das Mikro einstrahlen 
könnte.

Nils schrieb:
> @Dirk
>
>> Wie kommst Du auf die 50*4/3 Hz?
> Motoren, Dirk, die in Pumpen und Kompressoren eingesetzt werden.
> Aufgrund der Funkionsweise erzeugen die bei 230V/50Hz 1000 UPM.
> Das entspricht 16.67 Hz. Die vierfache Oberwelle ist 66.667 Hz.
> Die Oberwellen dieser Gerätschaften sind also: 33.334 Hz, 50 Hz, 66.667
> Hz, .... Je nach Resonanzbedingung und Gehör trit die eine oder andere
> Frequenz in der Vordergrund. Ich persönlich höre übrigens bei Deinen
> Aufnahmen die 8te Oberwelle, also 133.334 Hz besonders deutlich heraus.

Ok, Nils, das verstehe ich und ist logisch. Meines Wissens heißt es 
immer wieder, daß nur noch die 4. Oberwelle hörbar ist. Wenn das so 
wäre, könnte es auch sein, daß Du die 4. Oberwelle hörst und die Pumpe 
mit 2000 U/min läuft?

Da müßte ich mehr wissen, wenn ich mit einem Mikro messe, welches schon 
bei 30Hz messen kann.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Dirk Hum_ohr schrieb:
> Nico K. schrieb:
>> im prinzip sollte man in ne alukiste oder kühlschrank,
>>
>> einen möglichst EM dichten raum eben, sitzen
>
>
> Wenn ich mich in den Tiefkühlschrank setze, schliesse ich alle
> hochfrequenten Strahlen und EMF aus?
>
Hallo Dirk,
Im Wesentlichen ist ja alles Metallbeschichtet, bis auf die Dichtung 
evtl.
wenn das leicht mölich ist probier es eben mal
>
>
> Hans Mayer schrieb:
>> Ich hab das auch mal eben probiert, da kommt alles möliche, aber keine
>> 67Hz.
>> Das mit der Schirmung find ich im Prinzip gut, allerdings muss man
>> bedenken, daß EM-wellen auch Gegenstände zum schwingen anregen können.
>> Dann könnte man es trotz Abschirmung noch hören.
>> Deshalb andersrum: was bringen diese "Mickeymaus" Gehörschutze?
>
> Hans, was hast Du probiert?
Ich hab hier eine aufnahme gemacht und mir das Spektrum angesehen, da 
gab es keine 67Hz

> Die Originaldatei gefiltert? Ich habe zuerst verstärkt, dann mit dem
> Equalizer alles unter 55 bzw. 60Hz und oberhalb von 80 Hz
> herausgenommen.
> Nun wieder verstärken. Schliesslich bleibt bei mir das Wummern übrig.
>
Naja, solche mehtoden sind immer problematisch, man kann aus Rauschen 
fast alles rausfiltern, in Deiner Originaldatei ist der Peak im 
Spektrumbei 67Hz ja recht deutlich. Das ist die wertvollere Information.


> Gegenstände können vibrieren?
> Im letzten Jahr habe ich das zweimal beobachtet, daß CDs in einem
> CD-Ständer (CD-Ständer aus Stahl) vibrierten.
> Gestern berichete meine Frau auch, daß es tagsüber sehr laut gebrummt
> haben soll und sie meinte, es fühlte sich an, als hätte der Fußboden
> vibiriert.
>
Es gibt wohl beides, man kann sowohl durch gepulste HF hören als auch 
fühlen, aber es können auch gegenstände vibrieren,
es gibt viele Berichte von Töpfen oder auch blechschildern, die in der 
Nähe von starken AM-Sendern Radio empfangen.

Wo allerdings bei dir diese Leistung herkommen sollte ist mir 
schleierhaft.

> Interessant finde ich die Überlegung, daß EMF in das Mikro einstrahlen
> könnte.

Anders kann ich mir nicht erklären, daß Du etwas misst, die profis aber 
nicht.

Ist das Geräusch denn jetzt dauernd da oder nur selten? Tag und nacht?
Im ganzen Haus? auch draußen? In erdlöchern nicht?

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Hans Mayer schrieb:
> Ist das Geräusch denn jetzt dauernd da oder nur selten? Tag und nacht?
>
> Im ganzen Haus? auch draußen? In erdlöchern nicht?

Hans,
das Geräusch ist fast dauernd da. Pausen sind selten, eher wird es mal 
lauter und mal leiser.
Tag und Nacht.
Anfangs wurde es regelmäßig um 24:00 Uhr +/- 30 min lauter.

Mittlerweile nehme ich zu dieser Uhrzeit keine Änderung mehr wahr.

In einem tiefen Graben (der, durch den die Pipeline verläuft) war 
Stille.
Links oben am Rand, brummt es, rechts oben am Rand brumm's, mitten drin 
Ruhe. Der Graben ist gut 2,5-3m tief und hat Böschungen mit ca. 45°.

Es gibt eine Messstation in Bockhacken von der DW.
Diese ist gerade mal 4km Luftlinie entfernt. Laut DW soll dort aber nur 
zur Überprüfung empfangen werden. Dadurch kann ja eigentlich dann nichts 
verursacht werden oder?
http://www.fading.de/bockhack.php

Autor: DEnnis (Gast)
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Mal so zwischengefragt, ohne alles vorherige genau durchgelesen zu 
haben:

DCF77 bringt ziemlich viel Sendeleistung mit, die Bodenwelle geht bis 
ca. 1500km von FFM weg.

Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/DCF77

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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DEnnis schrieb:
> DCF77 bringt ziemlich viel Sendeleistung mit, die Bodenwelle geht bis
>
> ca. 1500km von FFM weg.

Hallo Dennis,
was ist denn DCF77 und FFM?

Autor: Monitorbeispiele VK (Gast)
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Monitor Vertikalfrequenz 66,67 Hz ?
===================================
Modus Auflösung Horizontalfrequenz Vertikalfrequenz
VGA60 640 x 480 31,47 kHz 59,94 Hz
VGA72 640 x 480 37,86 kHz 72,81 Hz
VGA75 640 x 480 37,50 kHz 75,00 Hz
VGA85 640 x 480 43,27 kHz 85,01 Hz
SVGA56 800 x 600 35,16 kHz 56,25 Hz
SVGA60 800 x 600 37,88 kHz 60,32 Hz
SVGA72 800 x 600 48,08 kHz 72,19 Hz
SVGA75 800 x 600 46,88 kHz 75,00 Hz
SVGA85 800 x 600 53,67 kHz 85,06 Hz
XGA60 1024 x 768 48,36 kHz 60,00 Hz
XGA70 1024 x 768 56,48 kHz 70,07 Hz
XGA75 1024 x 768 60,02 kHz 75,03 Hz
XGA85 1024 x 768 68,68 kHz 85,00 Hz
SXGA70a 1152 x 864 63,85 kHz 70,01 Hz
SXGA75a 1152 x 864 67,50 kHz 75,00 Hz
SXGA60b 1280 x 960 60,00 kHz 60,00 Hz
SXGA60 1280 x 1024 63,98 kHz 60,02 Hz
MAC13 640 x 480 35,00 kHz 66,67 Hz  <================
MAC16 832 x 624 49,72 kHz 74,55 Hz
MAC19 1024 x 768 60,24 kHz 75,02 Hz
HP75 1024 x 768 62,94 kHz 74,92 Hz
SUN66a 1152 x 900 61,85 kHz 66,00 Hz
SUN76a 1152 x 900 71,81 kHz 76,64 Hz
WXGA 1280 x 768 47.40kHz 60.00Hz

Autor: Klaus2 (Gast)
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Netter Troll-Fred, hier!

Sehr amüsant...

Klaus.

Autor: User (Gast)
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Das Traurige ist, dass scheinbar nur mehr bei solchen Beiträgen reges 
Interesse besteht.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Wie ein Audioverstärker oder eine Blinkschaltung funktioniert wissen wir 
schon, dieses Phänomen ist einfach viel interessanter.

Autor: Peter (Gast)
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Hi,
DCF77 ist der Zeitsender mit dem die Funkuhren laufen. Ich habe mir den 
ganzen Thread nicht im Detail durchgelesen aber mal so als Anregung zur 
Messtechnik:
- Man könnte versuchen einen Mechanischen Verstärker zu Bauen. Das ganze 
müsste natürlich auf Resonanz basieren. Aber damit hätte man vieleicht 
eine etwas bessere Chanche das ganze zu Lokalisieren.

-Evt. lohnt es sich auch mal nach seisnometer Ausschau zu halten. Wenn 
man es im Boden verfolgen kann könnte man es vieleicht über die 
Phasenverschiebung Orten.

-Du könntest dir bezüglich Messtechnik mal in Audio Foren oder bei 
Geologen nach unterstützung Fragen. So viel ich weis werden beim 
Boxenbau etc. solche Resonanzen ausgenutzt. Und geologen haben mit 
solchen tiefen frequenzen auch erfahrung. (Erdbeben, Messung der 
Bodenbeschaffenheit)

-Falls du einen Musiker in deinem Bekanntenkreis hast lade ihn doch mal 
auf einen Kaffe ein. Diese hören oftmals wesentlich genauer. Damit liese 
sich vieleicht auch nochmals die Frequenz durch einen vergleich 
verifizieren.

Vieleicht gibt es ja in der Umgebung irgendein Bauerwerk oder so das 
genau eien Resonanz in diesem Frequenzbereich hat. Das müsste dann aber 
meiner Meinung midestens 5 Meter groß sein. (Wellelänge des Schalls in 
der Luft.) Dieses Bauerwerk könnte dann durch ein natürliches rauschen 
angeregt werden.

Das das Geräusch nicht überall gehört wird könnte evt. an der 
Bodenbeschaffenheit liegen. Ich habe zwar von Geologie keine Ahnung aber 
ich könnte mir vorstellen das es an unterschiedlichen Gesteinsschichten 
liegt. Soviel ich weis wird Infraschall in der Luft nicht sonderlich 
weit übertragen.

Fasse vieleicht nochmal zusammen von was das Vorhandenseins des 
Geräuschs abhängt. Das könnte sein: Tageszeit, Gemüdsverfassung, 
Aufenthaltsort (Keller, Dachgeschoss, Ohr auf dem Boden (evt. mal eine 
Isomatte Dazwischenlegen) ) Besondere Veranstaltungen, Wetterlage 
(Insbesondere Regen/Nebel), Wasserstand des Flusses.

Zu den Gegenmaßnahmen könntet ihr vieleicht mal Gegenschall probieren.

Gruß
Peter

Autor: Peter (Gast)
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Beschleunigungsmesser gibt es z.B. bei Singer.
http://www.helmut-singer.de

Autor: Andy H. (vinculum) Benutzerseite
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>Auch eine Gaspipeline hatte ich untersucht.
>Während ihres Verlaufes kann man den Ton hören, doch einen tiefen Graben
>(ca. 2,5m tief und 45° Böschung) durchquert diese und in diesem Graben
>ist totale Ruhe.

>In einem tiefen Graben (der, durch den die Pipeline verläuft) war
>Stille.
>Links oben am Rand, brummt es, rechts oben am Rand brumm's, mitten drin
>Ruhe. Der Graben ist gut 2,5-3m tief und hat Böschungen mit ca. 45°.

Da würde ich nicht so schnell aufgeben. Das ist ja ein riesiger 
Resonanzkörper und es kann durchaus sein, dass direkt am Rohr nichts zu 
hören ist. Das würde auch jahreszeitlich unterschiedliche Lautstärken 
eher erklären (im Sommer brummt es weniger), auch auch was die 
Unterschiede während der Tageszeit angeht. Ich würde mal beim 
Gasversorger um Aufklärung bitten, wo die Leitung herkommt/hingeht, wo 
Verdichterstationen sind, was da für Verdichter drin sind, denke auch an 
den Lagerschaden bei der Heizung auf Sylt...

Wenn Du das liest, weisst Du was ich meine:

http://www.science-frontiers.com/sf068/sf068g13.htm
http://www.newscientist.com/article/mg12416942.500...

The english hums: radar or buried pipelines?

In our catalog volume Earthquakes, Tides, Unidentified Sounds, we 
recorded many curious natural sounds, including the "desert hum," the 
"Yellowstone Whispers," and, pertinent to the present discussion, a 
throbbing, humming sound afflicting some, but not all, residents of the 
British Isles. Percipients describe the hum as like a "diesel truck with 
its engine idling." The electronic environment of Britain has been 
blamed for the hum: transformers, high-voltage transmission lines, and 
pulsed radars are all candidate hum-makers. For, it has been discovered, 
some people somehow convert pulses of electromagnetic energy into a 
perception of sound. This facet of the British "hum problem" was covered 
on p.000, where the infamous Soviet "Woodpecker Radar" is mentioned 
specifically. But are electromagnetic pulses really to blame?

The British hum has become a nuisance - to those who can hear it - 
during the past 20 years. This is just the period during which British 
Gas has been installing a nationwide gas-distribution system, which 
employs powerful turbines to pump natural gas through underground 
pipelines. H. Witherington, an unhappy hum-hearer, has for years driven 
around Britain at night when things are quieter, plotting places where 
the hum can be heard. He has found that the sound follows the gas 
pipelines and extends for several kilometers on each side. Houses, he 
finds, tend to amplify the sound, because closed rooms sometimes create 
resonant conditions.

(Fox, Barry; "Low-Frequency 'Hum' May Permeate the Environment," New 
Scientist, p. 27, December 9, 1989.)

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Zunächst lieben Dank an alle, die hier mitdenken und mitsuchen!

Andy Du schreibst genau richtig von den beiden Möglichkeiten, die als 
Ursache in Frage kommen. Und genau darum drehen sich immer wieder die 
Fragen.
Warum war dann kein tiffrequenter Schall in den Aufzeichnungen der 
Bezirksregierung? Wenn es von der Pipeline kommt, müßte das doch 
aufzeichenbar sein.
Warum zeichne ich genau das Brummen mit meinem Mikro auf?

Ist es wirklich EM Einstrahlung ins Mikro? Hat die Bezirksregierung 
einen Fehler in der Aufnahme gemacht?

Das Zeitsignal, ist auch eine interessante Möglichkeit. Genau in 2008 
hat man das System von der T-Systems an die Media Broadcasting gegeben. 
Ob sich da irgendetwas geändert hat? (Im Oktober 2008 begann bei uns das 
Brummen)

Mit dem inSSIder habe ich heute erste Scans gemacht.
Erstaunlich was da alles funkt! Ich war überrascht. Mit drei Netzen 
hatte ich ja gerenchnet aber nicht mit 14!

Anbei eine Aufnahme. Der Brummton ist heute recht schwach.
Die Sendestärken überschritten kaum die 80dBm.
Ich schätze der Wert ist normal, bin aber mal gespannt wie hoch die 
stehen, wenn es hier richtig zur Sache geht.

Hans, du wolltest wissen, wann es besonder stark brummt.
Besonders stark war es z.B. vor dem Tief Daisy.
Das erreicht uns am Freitag und am Donnerstag war es so intensiv, daß 
die Ohren schmerzten.
Ich spreche da von Stufe 5 (laut mit körperlichen Beschwerden)
Die letzte wahrgenommene Brummpause war am 1.1.10 morgens um 09:00 für 
mindestens 10 Minuten.(Dann bin ich eingeschlafen).

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
Datum:

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Mir fällt noch etwas ein:
da ich selbst Hobbymusiker bin, bin ich mir mit der (wahgenommenen) 
Tonfrequenz sehr sicher.
Gegenschall funktioniert bedingt. Es gibt einen Platz am Schreibtisch, 
wo es einen ca. 1m breiten Streifen gibt, in dem das Brummen nicht zu 
hören ist, wenn mein PC läuft. Entferne ich mich in südliche Richtung 
vom PC, ist es ab einem bestimmten Abstand sofort wider zu hören, erst 
auf dem einen Ohr, dann dem anderen. Nähere ich mich in nördlicher 
Richtung dem PC passiert das gleiche nur andersherum. Es ist als würde 
man einen unsichtbaren Vorhang durchschreiten.

Hatte ich schon geschrieben, daß der Ton unter Wasser nicht hörbar ist?
Müßte nicht eine Vibration erst recht unter Wasser zu hören sein?


Peter, Infraschall breitet sich sogar hervorragend aus, da es kaum eine 
Dämpfung erfährt. Es wird durch Überlagerungen ausgelöscht.
Als Reichweiten wird folgendes angegeben:
In Luft 10km!
Im Erdreich: 50km!!! Das nennt sich Substratschall.

Autor: Andy H. (vinculum) Benutzerseite
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OK, ich bleibe bei der Pipeline.

Ich nehme an du wohnst an der WEDAL. Ich habe im Zeitungsartikel in der 
Lokalpostille auch gelesen, dass Eon schon da war, die aber nichts 
gefunden haben... das werden die auch nie, das wäre für die eine 
Katastrophe... Der Operator der WEDAL ist aber Wingas (Wintershall).

http://www.wingas.de/fileadmin/gfx/WINGAS_Infrastr...

Die Verdichter stehen zwar 200 km (Weisweiler und Lippe) auseinander, 
erzeugen aber jeder immerhin eine Leistung von 3x26 MW (jawohl 
Megawatt). Das kann auchn über längere Strecken kräftig vibrieren.

http://www.manturbo.com/bin/startdownloadbycms.php...

Auf der Wingas-Seite gibt es manch interessante Auskunft über die 
einzelnen Kompressorstationen.

>So how does that work?
>Turbo compressors are installed for this: several impellers are arranged >behind 
one another on a shaft in a solid steel housing, and rotate at a >speed of between 
3,850 and 10,900 revolutions per minute. This brings the >molecules of the 
inflowing gas up to a high speed, throws them outwards >into flow channels, and 
consequently presses them tighter together, which >increases the gas pressure.

Aha, 3.850 U/min ist 64 Hz.

Aha, die machen also Lärm. Ich denke mal, dass das Gas in der Pipeline 
auch entsprechend z.B. einer Unwucht des Kompressors pulsiert. Bei 90 
oder 100 bar ist da sicher wenig Schwund an akustischer Leistung auch 
über lange Distanzen.

>Modernste Standards
>Zum Schutz der Menschen und der Umwelt werden mehrere Maßnahmen ergriffen, >um 
die Geräusche zu minimieren, die durch die von Gasturbinen >angetriebenen 
Verdichter entwickelt werden. Die geplante Station für die >OPAL-Erdgasfernleitung 
ist vom Design und der Auslegung mit den >modernsten >Verdichterstationen der 
Schwestergesellschaft WINGAS >TRANSPORT in >Rückersdorf bei Gera und im Raum Lippe 
bei Bad Salzuflen >vergleichbar: >Gedämmte Hallen verringern bereits das 
Lärmaufkommen in >unmittelbarer >Umgebung. Zudem wird für den Bau eines 
Verdichters der >Standort immer so >ausgewählt, dass Anwohner und Umwelt so wenig 
wie >möglich gestört werden.

War das wirklich am 28.10.2008 oder nicht am 19.09.2008. An dem Tag ist 
nämlich eine neue Verdichterstationbei Wingas in Betrieb gegangen (wenn 
auch in Bayern). Ansonsten wette ich drauf, dass an dem Tag irgendwo ein 
zusätzlicher Verdichter in Betrieb genommen wurde.

Warum hört man das nur hier oder da? Der mechanische Schall braucht 
gewissermassen eine Membran, um hörbar zu werden. Das kann dein 
Fundament sein, oder eine Aussenwand im Keller usw usf. In der 
Ausbreitung von Schall steckt man nicht drin. Seismographisch müsste das 
aber nachweisbar sein, vielleicht auch nur durch Handauflegen an der 
offenen Stelle der Pipeline.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
war es wo es besondersintensiv war irgenwie regnerisch neblig oder sonst 
irgenwie feucht? Weil dies wird meiner Meinung nach gegen HF Strahlung 
sprechen da diese von Wasser ganz gut abgeschirmt wird.
Ich denke mal diese Seite kennst du:
http://www.bgr.bund.de/cln_101/nn_1386324/DE/Theme...

Es scheint wohl ein etwas verbreitertes Problem zu sein. Es wird hier 
von 70Hz gesprochen was deinen 66Hz ja recht nahe kommt. Ein Lösung 
haben die wohl selbst mit profisonellen Mitteln nicht gefunden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Brummton-Ph%C3%A4nomen

Das man es Unterwasser nicht hört könnte am Übergang Luft Wasser bzw. 
Badewanne Wasser liegen da an solchen Übergängen Wellen reflektiert 
werden. Da könntest ja mal probieren mit einer Bassbox dieses brummen zu 
Immitieren und schauen ob es auch vom Wasser abgeschirmt wird.
Gruß
Peter

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Vielleicht hat das was mit den andeen Brummphänomenen zu tun, vielleicht 
aber auch nicht. wir sollten hier nicht alles durcheinanderbringen.

Dirk, hörst Du das Geräusch nur in Deiner Region, oder auch an anderen 
Orten? Hast Du mal eine größere Fläche gehörmäßig untersucht oder nur 
die nächsten paar kilometer?

Autor: Nils (Gast)
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@Andy: Ja, ich denke auch das passt.

@Dirk:

Der Hinweis von Andy ist richtig gut, insbesondere der Hinweis zu den 
Verdichterstationen und der möglichen Unwucht des Kompesssors.

Alles was Du schreibst deutet in Richtung Infraschall oder sehr niedrige 
Frequenzen:
1) Du nimmst ja am unteren Ende fast über dem Rauschen auf, das ist 
nicht aussagekräftig. Die Bezirksregierung hat nichts gemessen. Folglich 
ist der Brummpegel objektiv sehr klein. Die Schmerzen und der subjektive 
laute Eindruck enstehen durch Infraschall.
2) Du kannst die Quelle nicht orten - klar, weil die Emissionsquelle 
nicht das wahrgenommene Brummen aussendet, sondern eben nicht hörbaren 
Infraschall. Dieser verbreitet sich über ein großes Gebiet und bringt 
Gegenstände (Holzbalkendecken, Schränke, ...) zum Schwingen. Diese 
Gegenstände erzeugen dann die hörbaren Oberwellen, so wie ein 
Geigenkorpus eigene Oberwellen ausbildet.
Deshalb scheint das Brummen von Überall zu kommen und die 
Infraschallquelle muss nicht unbedingt ein lautes Brummen von sich 
geben.

> Es ist als würde man einen unsichtbaren Vorhang durchschreiten.
Genau diese Wahrnehmung hatte ich auch bei dem 'Wackel-Kühlschrank' in 
der Wohnung über mir.
Direkt unter dem Kühlschrank war übrigens seelige Ruhe. In der Wohnung 
über mir auch.

> ...jeder immerhin eine Leistung von 3x26 MW
Genau. Überleg mal Dirk: Der kleine Gaggel-Kühlschrank über mir hat 
gereicht eine Wohnung mit 85qm so zu beschallen, dass jeder, der sich in 
der Wohnung aufhielt, nach kurzer Zeit Migräne-artige Kopfschmerzen 
bekam. Da kann man sich dann denken was die von Andy recherchierten 3x26 
MW mit Rohren als Resonatoren machen können.

Übrigens können strömende Gase an den Rohrwänden ebenfalls Infraschall 
erzeugen.


P.S.: Nach allem was Du geschildert hast, halte ich HF-Einflüsse für 
unwahrscheinlich. Was Du schilderst passt nicht zu den 
Veröffentlichnungen.
- Sehr hohe Feldstärken, die erwiesenermaßen Höreindrücke auslösen 
können, treten nur sehr lokal auf; Du schreibst aber von einem rel. 
großen Gebiet.
- Hypothetische biolog. Wirkungen komplexer Signale mit kleinen Pegeln 
würden sich leicht abschirmen lassen und nicht diese uniforme 
Wahrnehmung bei so vielen Menschen auslösen.

Achja: Unter Wasser verändert das Brummen übrigens seine Tonhöhe. Durch 
den Wasserdruck auf den Ohren ist die Empfindlichkeit der Ohren aber 
ohnehin stark eingeschränkt.

Autor: Nils (Gast)
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> Die Bezirksregierung hat nichts gemessen
Dazu ein Nachtrag. Wer hat da was wie gemessen? Leute vom Bauordungsamt?
Ich kenne die Bestimmungen von heute nicht. Vor dem Jahr 2000 war es 
jedenfalls so, dass die Bauordungsämter alles unter 100 Hz nicht 
interessierte.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Nils schrieb:
>> Die Bezirksregierung hat nichts gemessen
> Dazu ein Nachtrag. Wer hat da was wie gemessen? Leute vom Bauordungsamt?
> Ich kenne die Bestimmungen von heute nicht. Vor dem Jahr 2000 war es
> jedenfalls so, dass die Bauordungsämter alles unter 100 Hz nicht
> interessierte.

Dirk hat das Messprotokoll oben verlinkt, da kannst du das nachlesen, 
sieht für mich seriös aus.

Autor: Nils (Gast)
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Danke für den Hinweis, Hans - habe ich mir gerade angesehen.

Ok, unter 100 Hz wurde gemessen.
Man kann auch sehen, dass hier Bänder im Abstand einer großen Terz 
gemessen wurde. Ausgegangen wurde aber von 50 Hz, d. h. die Frequenzen 
sind hier 50 Hz +/- 1 Terz ~ 40 Hz und 63 Hz. Von der nächsten 
existerenden Terz bei etwa 67 Hz (zweite große Terz von 50 Hz) ist keine 
Rede mehr, da ja per Vorschrift nur eine Terz erfasst werden muss 
(findest Du auf Seite 3). Uns interessiert aber die zweite Terz.

Sehe ich das richtig, Hans?

Autor: Nils (Gast)
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Korrektur: Unsinn von mir - die nächste große Terz liegt bei etwa 80 Hz 
- beim Rechnen vertippt. Also wurde bei den 66.67 Hz tatsächlich ein 
Pegel gemessen, der bestenfalls dem Rascheln von Papier entspricht.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Andy H. schrieb:
> War das wirklich am 28.10.2008 oder nicht am 19.09.2008. An dem Tag ist
> nämlich eine neue Verdichterstationbei Wingas in Betrieb gegangen (wenn
> auch in Bayern). Ansonsten wette ich drauf, dass an dem Tag irgendwo ein
> zusätzlicher Verdichter in Betrieb genommen wurde.

Andy, tolle Info. Ich werde da nochmal nachhaken.

> 2) Du kannst die Quelle nicht orten - klar, weil die Emissionsquelle
> nicht das wahrgenommene Brummen aussendet, sondern eben nicht hörbaren
> Infraschall. Dieser verbreitet sich über ein großes Gebiet und bringt
> Gegenstände (Holzbalkendecken, Schränke, ...) zum Schwingen. Diese
> Gegenstände erzeugen dann die hörbaren Oberwellen, so wie ein
> Geigenkorpus eigene Oberwellen ausbildet.
> Deshalb scheint das Brummen von Überall zu kommen und die
> Infraschallquelle muss nicht unbedingt ein lautes Brummen von sich
> geben.

Aber, auch wenn der Infraschall erste einen Membran bracht, hätte die 
Bassstation dies doch auch aufzeichnen müssen, wenn ich es hören kann.
Es sei denn, ich hätte 4 Wochen an Stellen gemessen, wo dies sehr 
punktuell nicht hörbar wäre. Ist aber doch unwahrscheinlich, wenn ich 
daneben stehe und den Ton höre.

Nils schrieb:
> Sehr hohe Feldstärken, die erwiesenermaßen Höreindrücke auslösen
> können, treten nur sehr lokal auf; Du schreibst aber von einem rel.
> großen Gebiet.

Zugegeben, ein guter Punkt gegen HF. Aber wenn ein gut vereiltes Netz 
dieses Brummen an verschieden Punkten auslöst?
Ich höre dies sehr weit verbreitet. Gelegentlich auch in Köln, aber dort 
verläuft die gleiche Pipeline, und es gibt dort eine Autobahn, 
verschiedene Industrien und auch Mobilfunk.
Daher kann es dort auch eine ganz andere Quelle sein. Da bin ich mir 
nicht so sicher. Vielleicht versuche ich den Ton dort einmal 
aufzuzeichnen.



Peter schrieb:
> war es wo es besondersintensiv war irgenwie regnerisch neblig oder sonst
> irgenwie feucht? Weil dies wird meiner Meinung nach gegen HF Strahlung
> sprechen da diese von Wasser ganz gut abgeschirmt wird.

Meistens wird es lauter je feuchter es ist.
HF Strahlung wird dann stark moderiert. Aber andersherum ist dies wieder 
der Grund warum die Mobilfunkbetreiber, die Leistung der Stationen dann 
hochfahren. Dies wird sogar von den Wetterdiensten genutzt, um 
festzustellen, wo es regnet.


Ihr seht, ich stehe vor zwei Möglichkeiten.
Wie kann man eindeutig beweisen, wer der Verursacher ist.
Aufgrund der Messung und dem Nichtaufzeichnen des 67Hz Tones ist HF 
wahrscheinlicher, wenn auch die Tieffrequenzalternative über Pipeline 
auch Charme hat. Aber dafür fehtl der Beweis in den Aufzeichnungnen.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Hallo Nils,
so seh ich das auch, deshalb kam ich ja auf die Idee, daß etwas in Dirks 
Mikrofon eingestreut wird, weil da die 67Hz deutlich sind.

Jetzt hab ich mich nochmal im Internet zu solchen Phänomenen belesen und 
viel spannendes und obskures Zeug gelesen.

Nach meiner Einschätzung sind das die möglichen Ursachen:
1. Infraschall von der Pipeline bringt alles mögliche zum schwingen, 
Dirk hört die Obertöne (dann hätten die Profis halt irgendwie einen 
Messfehler gemacht)
2. HF-Einstrahlung aus unbekannter Quelle(GSM halte ich da für zu 
schwach)
3. Ein komplizierteres Phänomen daß etwas mit der Geräuschwahrnehmung im 
Gehirn zu tun hat, so etwas wie eine Synchronisation oder stochastische 
Resonanz, in dem Fall gäbe es evtl. auch äußere Verursacher, allerdings 
könnte man dann nicht mehr so einfach mit der Signalstärke 
argumentieren.

Wer lesen will, hier ein Startpunkt:http://www.brummt.de/

Nochmal meine Fragen an Dirk:
1. Wo tritt das Brummen auf, hörst du es auch in der Nachbarstadt, im 
Urlaub? Kannst Du uns einen Plan malen in den Hochspannungsleitungen und 
Pipeline eingezeichnet sind?
2. Wer hört noch das Brummen, und jeweils wo.
3. Hören alle das gleiche Brummen? Dazu lässt man die Leute das Geräusch 
am besten mit einem Tongenerator nachbauen, in einem amerikanischen 
experiment konnten die probanden die Frequenz, eine 
AM-Modulationsfrequenz und die Lautstärke einstellen.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Nils schrieb:
> Korrektur: Unsinn von mir - die nächste große Terz liegt bei etwa 80 Hz
> - beim Rechnen vertippt. Also wurde bei den 66.67 Hz tatsächlich ein
> Pegel gemessen, der bestenfalls dem Rascheln von Papier entspricht.

Nils und Hans,

ich habe die Bezirkeregierung danach gefragt, was würde geschehenn, wenn 
genau bei 66,67Hz ein deutlicher Ton vorliegen würde, darunter und 
darüber Ruhe ist.
In welcher Terz würde der Ton gezeigt? Antwort bei 63Hz.
Wie deutlich würde der die Tezr anheben? Hier war die Antwort 
ausweichend, er einte aber man würde es deutlcih an der Terz sehen.

Seht ihr das auch so?

Ich hatte meine Zweifel, daher wollte ich die Aufnahmen hören. Zu hören 
war darin alles, Ein Ticken einer Uhr aus einem Nebenzmmer war so laut 
als wäre die Uhr direkt neben dem Mikro.
Ich konnte auch leise eine tiferes Brummen hören. Dies war aber in einer 
Aufnahme (der ersten) nur kurz zu hören. Auch jede Menge höhere Töne, 
aber DAS Brummen --- Fehlanzeige.
Die Kopfhörer hätten einen geeigneten Frequenzgang um 67Hz abzugeben. 
Man hat ihn mir auch genannt.

Autor: Nils (Gast)
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> Wie kann man eindeutig beweisen, wer der Verursacher ist.
Dirk, ganz pragmatatisch.
Auch hier hat Andy den Hinweis geliefert: Seismograph.

Du bist Hobby-Musiker. Hast Du einen Gitarren-Pickup? Wenn ja, sage ich 
Dir wie Du mit dem Pickup und Deinem Laptop einen Seismographen für Umme 
baust.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Hans Mayer schrieb:
> Nochmal meine Fragen an Dirk:
> 1. Wo tritt das Brummen auf, hörst du es auch in der Nachbarstadt, im
> Urlaub? Kannst Du uns einen Plan malen in den Hochspannungsleitungen und
> Pipeline eingezeichnet sind?
> 2. Wer hört noch das Brummen, und jeweils wo.
> 3. Hören alle das gleiche Brummen? Dazu lässt man die Leute das Geräusch
> am besten mit einem Tongenerator nachbauen, in einem amerikanischen
> experiment konnten die probanden die Frequenz, eine
> AM-Modulationsfrequenz und die Lautstärke einstellen.

Hans schau mal in meinen google-maps. Dort habe ich alle Punkte an denen 
ich das Brummen wahrgenommen habe eingezeichnet.
http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&ge...
Dies gilt zumindest für meinen Umkreis, Köln und bergisches Land.
Auch andere Betroffene haben dort Punkte eingegeben.
Wir tauschen uns auch in einem Forum dazu aus.

Den Ton habe ich einigen Nachbarn vorgespielt, so wie ich ihn in youtube 
eingestellt haben. Sie bestätigen, daß dies der Ton ist.
Youtube-Video "Brummen (hum) in Wermelskirchen"


Ich höre den Ton auch schon mal an anderen Orten.
In St.-Peter Ording (Gaspipeline, Windkraft, GSM) aber dort erst seit 
2009 (aber leiser als hier)  oder auf Fuerteventura/GSM (ganz leise).
Das Brummen des Vulkans unter Lanzarote, wenn Gasblasen ausströmen, kann 
man sich gut in dem Vulkanmuseum dort vorspielen lassen. Mir schien dies 
klingt sehr ähnlich.
Möglicherweise wird man auf diese spezielen Frequenz auch sensitiviert.

Ich höre ihn auch in Lünen seit Februar 2009. Windkraftanlagen seit 
Anfang 2009, Gaspipeline 6km entfernt, und auch GSM.

Nicht zuhören: In Köln im neuen Büro, im Büro davor (bis Mai 2009) war 
er zu hören, WLAN im Büro),
unter Wasser, oder in dem engen tiefen Graben bei der Pipeline.

Es gibt auch einzelne kleine Orte in der Stadt wo er laut ist oder auch 
wieder nicht zu hören. Es ist wie ein Flickenteppich. Also nicht ganz 
durchgängig und gleichmäßig.
Und es ist auch kein Problem mit den Ohren.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Nils schrieb:
> Du bist Hobby-Musiker. Hast Du einen Gitarren-Pickup? Wenn ja, sage ich
> Dir wie Du mit dem Pickup und Deinem Laptop einen Seismographen für Umme
> baust.

Du willst aus dem Pick-up einen Seismographen bauen?
Ich habe so ein Pick-up nicht, aber mein Neffe. Da könnt ich mir das 
sicher leihen.
Es geht doch zerstörungsfrei, oder?

Autor: Nils (Gast)
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> Antwort bei 63Hz. Wie deutlich würde der die Tezr anheben? Hier war die Antwort
> ausweichend, er einte aber man würde es deutlcih an der Terz sehen.
Klar, ich denke die Auskunft stimmt. Du siehst es an den Intervallen:
50, 63 , 80 Hz - das sind in etwa die großen Terzen. Die 66.67 Hz liegen 
gut im 63 Hz-Intervall.
Da hat Hans Recht - die Messung sieht ordentlich aus.

> Ich habe so ein Pick-up nicht, aber mein Neffe. Da könnt ich mir das
> sicher leihen.
> Es geht doch zerstörungsfrei, oder?
Nein, das Ding brauchst Du ohne E-Gitarre, sozusagen Stand-Alone.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Sowas?
Ebay-Artikel Nr. 250589257826

Bin da eher aus der E-Orgel und Synth Fraktion.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Ebay-Artikel Nr. 110503092697
Oder besser wohl so, ja?

Autor: Nils (Gast)
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Ok Dirk,
hier die Bauanleitung für den Poor-Mans-Seismograph.
Das Ding positioniert man am Besten im Keller.

Damit machst Du eine Aufzeichnung und analysierst das Spektrum mit den 
entsprechenden Programmen. Wenn Du fündig geworden bist, geht es einen 
Schritt weiter.

Der Witz an der Sache: wenn Du das Ding dreimal aufbaust, die Laptops 
per Timeserver (ntp) synchron laufen und die Teile über einen Umkreis 
von einigen Kilometern verteilt laufen, kannst Du die Zeitdifferenz der 
verdächtigen Signale ermitteln.
Das liefert Dir eine Triangulation und damit den Standort des 
'Mini-Bebens'.

Ist aber mit viel Experimentiererei verbunden.

Autor: Dirk=hum_ohr (Gast)
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ok bis auf den Vorverstärker verstanden.

Ist der schon in dem Pick-up oder wo bekommt man den, bzw. wie baut man 
sowas?

Autor: Nils (Gast)
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Seismographen sehen eigentlich anders aus. Ist nur ein Trick, weil ich 
dachte, dass Du günstig an Pickups kommst (siehe Skizze).

Der Vorverstärker ist nur dazu gut, dass Du mit Deiner Messung aus dem 
Rauschen kommst. Manch ein Pickup liefert aber auch ohne Vorverstärker 
genügend Pegel. Vorverstärker kannst Du sehr günstig als Bausatz kaufen 
- vorausgestzt, Du spielst auch den Flötkolben.

Autor: Nils (Gast)
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Ich schäme mich übrigens aufrecht für den Tippfehler 'Gitarrenseite' in 
der Grafik - Dafür werde ich sicher als Lötzinn wiedergeboren.

Autor: Andreas K. (andreas_k)
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Huhu,

bin eben erst auf dieses Thema gestosen, daher auch ein paar "andere" 
Ideen aus meiner Sichtweise.

Wir hatten bei uns schon verschiedenste Phänomene von 
Geräuschentwicklung im und um unser Haus (Veranstaltungshalle). Was mir 
spontan bei dem Ton eingefallen ist, war kurz nach der Bauphase ein 
nervtötendes Brummen an einigen Stellen im Haus und auch in der Umgebung 
(meist über uns) bis hin zu einer Burg, Luftlinie ca. 2km, 
Höhenunterschied ca. 200m.

Da das Geräusch eben die typische Ausbreitung von tiefen Tönen hatte 
(nicht wirklich ortbar), habe ich mich im Keller verschanzt und ein 
Gerät nach dem anderen durchprobiert.

Das Ergebnis war nach fast einem Monat ein Abluftkanal der von drei 
unabhängigen Lüftungsanlagen genutz wird und durch eine 
Wärmerückgewinnung geleitet wird. Der Luftstrom hatte bei einer ganz 
bestimmten Konstellation der einzelnen Lüftungsanlagen und einer relativ 
engen Temperaturspanne des Wäremtauschergitters für eine Resonanz 
gesorgt, die sich in dem senkrecht nach oben steigenden Abluftschacht (7 
Stockwerke) wie in einem Basshorn eben in den tieferen Bereichen 
verstärkt und in den höheren Bereichen abgeschwächt hat.

Sämtliche Ing. wollten das nicht glauben, bis ich sie in einem 
Konferenzraum eingesperrt habe und das Brummen aus und an schalten 
konnte.

Für direkten Schall kannst du mal einfach folgendes ausprobieren 
(funktioniert nur mit tiefen Tönen):

Im freien Raum (Zimmer) hat der Ton eine bestimmte Lautstärke. An einer 
langen Wand sollte die Lautstärke nicht ganz doppelt so hoch ein, in 
einer freien Zimmerecke sollte die Lautstärke ungefär dreimal so laut 
sein.
<Für die Richtigkeit: Elektrische und Akkustische Schallpegelverdopplung 
sind nicht identisch (6db vs. 10dB), daher nicht verdopplung bzw. 
vervierfachung>

Funktioniert das nicht kann es eigentlich nur indirekter Schall sein. 
Also von mehreren Wänden oder Gegenständen "diffuser" Schall.

Eine elektromagnetische Resonanz im hörbaren Bereich würde ich 
persönlich nach hinten stellen, da hier ja auch ein magnetisch 
leitfähiger Resonanzkörper zum schwingen gebracht werden müsste. 
Natürlich kann sich auch durch Wellenüberlagerung ein sogenannter 
Kammfiltereffekt einstellen bei dem sich die Frequenzen gegenseitig 
auslöschen und eine bestimmte Frequenz verstärkt würde. Dann müssten 
sich allerdings auch benachbarte Frequenzen (wenn auch erheblich leiser) 
hörbar machen. Der Abstand zur "Hauptfrequenz" hängt aber von den 
vorhandenen Freuqnzen ab. Da die Frequenzen aber "normalerweise" von 
räumlich getrennten Punkten ausgehen muss sich die Resonanzfrequenz in 
der Tonhöhe verschieben, sobald man sich bewegt. Das ist bei dir ja aber 
scheinbar nicht der Fall. <Zum Test einfach mal auf zwei Lautsprechern 
ein weißes Rauschen ausgeben (phasengleich) und den Kopf ein paar 
Zentimeter bewegen>.

Ich bin bei weitem niemand der auf Wünschelruten und Magneten in den 
Häuserecken o.ä. steht. Für mich hört es sich aber an, als ob:

a) ein wie auch immer generiertes Geräusch !Im Boden! verteilt wird und 
durch unterschiedliche Gesteinsschichten, Grundwasser, Berbaustollen, 
etc. an die Oberfläche tritt. Wird ein Schall in der Luft übertragen 
nimmt er (ich glaube im Quadrat zur Entfernung) an intensität ab. Das 
Brummen müsste also unterschiedlich laut sein.

b) eine wie auch immer geartete Sendeleistung (>KW) an mehreren genau in 
Wellenlänge abgestimmten Gegenständen (metallisch) absorbiert wird und 
in Schall umgewandelt wird.

Was mich daran nur stört, ist die räumlich sehr große Entfernung 
zwischen den einzelnen Orten (Daheim, Büro,...) an denen die !selbe! 
Frequenz in annähernd gleicher Lautstärke zu hören ist.

Autor: Andy H. (vinculum) Benutzerseite
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>Möglicherweise wird man auf diese spezielen Frequenz auch sensitiviert.

Das ist sicher so. Du hast sicher die Fähigkeit, sehr tiefe Frequenzen 
zu hören, was die meisten anderen eben nicht können. Ich würde mich 
erstmal auf einen Ort konzentrieren, an anderen Orten kann es ja eine 
ganz andere Ursache haben, z.B. einfach nur Netzbrumm, der dir dann 
sofort auffällt und du sagst, aha, da ist es wieder. Da, wo andere es 
auch hören, also deine Frau, deine Nachbarn z.B., ist sicher der 
richtige Ansatzpunkt.

Ich werde noch einmal versuchen, mehr Licht in die Schallfortpflanzung 
in erdgasgefüllten Pipelines zu bringen. Die Verdichter werden 
überwiegend mit Elektromotoren angetrieben, einige auch mit Gasturbinen. 
Ich habe auch mit sehr sehr großen Verdichtern und Turbinen zu tun, und 
die sind nie vibrationsfrei. Es müsste da allerdings Wartungsintervalle 
geben, zu denen die Verdichter abgestellt werden, wahrscheinlich im 
Sommer, evtl. auch nur im Abstand mehrerer Jahre. So eine Wartung dauert 
dann mehrere Tage oder Wochen, dann wäre ein Anruf bei Wingas Transport 
oder bei MAN Turbo (die machen sicher die Wartung) fällig. Du kannst 
aber davon ausgehen, dass die alles abstreiten werden, denn so eine 
Feststellung könnte ja einen Flächenbrand an Entschädigungsforderungen 
auslösen.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Zum besseren Verständnis habe ich hier nochmal die Gasnetzkarte mit den 
Orten, wo ich das Brummen höre.
entnommen:
http://www.gasnetzkarte.de/index.html

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Andy H.,
ich habe mir die Seiten über die Gasversorgung angesehen.
Mit fällt erneut auf, daß die Verbreitung tatsächlich entlang der WEDAL 
ist.
Darum war dies für mich der allererste Verdacht.
Die Station "Lippe" liegt dabei relativ zentral in dem Gebiet.

Zudem: im Oktober 2008 hat Russland den Gashahn zugedreht. Ich könnt 
emir auch gut vorstellen, daß dabei Laständerungen oder Spitzen 
aufgetreten sind, die für einen kleine Beschädigung an einem Kompressor 
gesorgt haben könnten.
Auch könnte etwas im Zusammenhang mit der unterirdischen Speicherung 
stehen (Verschmutzung, Ansaugdruckänderung bzw. Schwankungen?)



Nils schrieb:
> Ich schäme mich übrigens aufrecht für den Tippfehler 'Gitarrenseite' in
> der Grafik - Dafür werde ich sicher als Lötzinn wiedergeboren.

Nils, das ist nur menschlich - und ich fands lustig!

Andreas K. schrieb:
> a) ein wie auch immer generiertes Geräusch !Im Boden! verteilt wird und
> durch unterschiedliche Gesteinsschichten, Grundwasser, Berbaustollen,
> etc. an die Oberfläche tritt. Wird ein Schall in der Luft übertragen
> nimmt er (ich glaube im Quadrat zur Entfernung) an intensität ab. Das
> Brummen müsste also unterschiedlich laut sein.
>
> b) eine wie auch immer geartete Sendeleistung (>KW) an mehreren genau in
> Wellenlänge abgestimmten Gegenständen (metallisch) absorbiert wird und
> in Schall umgewandelt wird.
>
> Was mich daran nur stört, ist die räumlich sehr große Entfernung
> zwischen den einzelnen Orten (Daheim, Büro,...) an denen die !selbe!
> Frequenz in annähernd gleicher Lautstärke zu hören ist.

Andreas, Du hast es nochmal so zusammengefasst wie ich das auch sehe.
Auch mich stört diese Entfernung und ich bin immer froh, wenn ich an 
einem Ort feststelle, daß es dort nicht brummt, weil es mir beweist, daß 
es keinen medizinische Ursache ist.
Der Boden- oder Substratschall trat etwas zurück, als das Geräusch von 
der Bassstation scheinbar nicht aufgenommen wurde.

Daher favourisiere ich eher b)

Ich probiere nun dennoch den "poor-man-seismo" und einen Aufnahme mit 
einem anderen Mikro (Frequenzgang ab 30Hz).
In den Kühlschrank habe ich nicht gepasst (habs gestern versucht).

Ich habe dagegen etwas anderes versucht.
Ich habe den Laptop in die Badewanne gestellt (Kaldewei, also noch eine 
Stahlwanne) Darin hatte der Klapprechner keinen WLAN Empfang mehr.
Nun bin ich auch dort hinein, aber das Brummen war zu hören.
Ich weiss aber daß das Brummen dort nicht mehr zu hören ist, wenn die 
Wanne mit Wasser gefüllt ist und ich untertauche.
Ich werde mir noch einen Rettungsdecke nehmen und diese über die Wanne 
legen, wenn ich drin liege (ohne Wasser). Dann müßte EMF eigentlich 
ausgeschlossen sein, oder?

Wenn das aber auch nicht zu einem schlüssigen Ergebnis führt, brauchen 
wir einen Weg HF Strahlung aufzuzeichnen, oder seht ihr das anders?

Autor: Andy H. (vinculum) Benutzerseite
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Weiter mit der Theorie "Pipeline" und a)

Du wohnst also an insgesamt !drei! Gaspipelines, der Abstand ist wenige 
hundert Meter zu deinem Haus. Wenn ich das richtig interpretiere, sind 
die beiden nächsten zu dir die zwei Leitungen der WEDAL. Die WEDAL kann 
sowohl westwärts als auch ostwärts betrieben werden, deshalb hat sie 
vermutlich 2 Leitungen. Die äußere ist eine lokale Leitung der Eon. Die 
WEDAL ist auch noch (eng)kurvig verlegt und die Leitungen kreuzen sich 
direkt in deiner Nähe (super für Geräuschentwicklung!).

Was man auf Google maps sieht (Schneise im Wald) ist wohl die Eon 
Leitung, dies dürfte eher eine "Niederdruck"leitung sein. Kann aber auch 
brummen. Da hast du wohl im Graben an einer Anschlussstation gehorcht?

Die WEDAL Leitungen kommen möglicherweise in deiner Nähe gar nicht an 
die Oberfläche, abhängig vom Gelände bei Dir, was ziemlich bergig 
aussieht. Wenn die tief genug liegen, um den Bach zu dükern, haben die 
schöne Voraussetzungen um Töne im Gelände zu verbreiten.

Vielleicht kann sich noch jemand in deiner Umgebung erinnern, wo die 
Wedal-Leitungen 1996-1998 genau verlegt wurden? Das muss ja ein 
Mordsaufwand gewesen sein. Vielleicht ist die Lage auf der Karte auch 
nicht genau genug.

Es wäre interessant, an der WEDAL zu horchen, wo sie an die Oberfläche 
kommt, vielleicht irgendwo im Flachland?

Nimm's mir nicht übel, aber ich würde erstmal HF verwerfen. Das Umfeld 
ist doch so offensichtlich durch die Pipelines belastet... Schau dir mal 
dieses Video an, da wird der Krach generiert: 
Youtube-Video "WINGAS Mallnow Erdgas-Verdichter-Anlage Nah"

PS: deine Gaskarten sind ziemlich weiss

Autor: Andreas K. (andreas_k)
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Huhu,

habe mir gerade das Video angesehen. Mir kommt es bei der kurzen Sequenz 
vor, als ob da eine weitere "pulsartige" Frequenz dabei wäre (so um die 
10kHz). Kann aber auch nur an der Aufnahme liegen.

Was mir gerade noch eingefallen ist (Meine Ausbildung ist schon ein paar 
Jahre her), dass Schall in dichteren Materien verlangsahmt wird. Wenn 
ich einfach mal annehme, dass Flüssiggas die selbe Viskosität wie Wasser 
hat, sind 1bar=10m Wassersäule. Bei 100bar wären das schon 1km 
Wassersäule.

Zum Thema "Wasserschall" mal ein Auszug meiner Infos:

"Besondere Bedeutung hat die technische Anwendung [...] da sich 
elektromagnetische Wellen, wie Radiowellen und Licht dort nur schlecht 
ausbreiten können und Reichweiten von wenigen Metern bis maximal 100 m 
besitzen. Der hierbei verwendete Frequenzbereich umfasst etwa 10 Hz bis 
1 MHz. Wasserschallwellen hinreichender Sendeleistung können dagegen im 
tieffrequenten Bereich über jede nicht durch Land unterbrochene 
Wasserstrecke auf der Erde wahrgenommen werden."

Daher wurden in grauer Vorzeit ja U-Boote mit Schleppantennen 
ausgerüstet und Frequenzen mt einer Wellenlänge von mehreren 100m 
verwendet.

Wenn ich mir dann noch Vorstelle, dass Schall in dichter Materie (und 
davon gehe ich bei 100bar mal aus) gebremst, also dumpfer, wird und die 
hohen Frequenzen wie oben beschrieben "herausgefiltert" werden könnte 
ich mir auch gut Vorstellen, dass das "Brummen" durchaus "mechanischen" 
Ursprungs ist. Hinzu kommen noch Wirbelströme in den "Knicken" die auch 
eher Tieffrequent sind und auf Grund der Verstärkten Reibung mit 
Sicherheit auch das Rohr zum schwingen bringen könnten.

Interessant wäre, ob es bei Gasleitungen auch Ausgleichsstücke ähnlich 
der Bögen bei Fernheizungsrohren gibt um Temperaturschwankungen 
auszugleichen. Diese würden eventuell eine akkustische Entkopplung der 
einzelnen Rohrstücke bedeuten kann. Dies wäre auch eine Erklährung, 
warum es manchmal auftaucht und manchmal nicht - gibt es in einem Rohr 
Schwingungen sind diese zwar über die gesamte Segmentlänge hörbar, in 
einem Rohr ohne Hindernisse schwingt dieses Rohrsegment nicht.

Ich habe mal noch einen größeren Ausschnitt der Gaskarte drangehängt. Da 
sind verdammt viele Knicke drin. Wenn ich mal eine Geologische Karte 
drüber lege, ist genau in der Region ein Übergang zweier 
Gesteinsschichten, davon eine wohl Wasserdurchläddig, eine nicht. Wäre 
mal interessant, wie tief bei dir das Grundwasser liegt! Theoretisch 
müssten Überlandgasleitungen genauso verlegt werden wie die "kleinen" in 
einem Bett aus Sand und feinem Split, damit die Leitung nicht beschädigt 
wird. Wenn der Boden also nicht unbedingt das Wasser ableiten kann würde 
entlang der Rohre eine Art Wasserstraße entstehen, außer eben dort, wo 
das Wasser nach unten wegsickern kann. Dies würde zum Beispiel auch das 
"mal da, mal weg" und der Einfluss von "feuchtem Erdreich" (wie weiter 
oben von dir beschrieben) erklären.

Hat jemand eine Ahnung wie die ein Leck bemerken? Druckabfall in der 
Leitung, dünne 2. Hülle mit Prüfgas ähnlich 
Überland-Telekom-Leitungen,... rein aus Interesse.

Klasse wäre natürlich eine detailiertere Karte zum Verlauf der Leitung. 
Ich denke nur, dass man ohne eine "Bauauskunft" nicht viel erfährt :(
Müsste mal jemand mit einem Geotagger die Markierungen kartograffieren 
(die gelben Masten mit den roten "Dächern").

Autor: Andreas K. (andreas_k)
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out of topic: Kann mir einer sagen, warum das Vorschaubild nicht 
angezeigt wird ????

P.S. Wär Schreipfähler finted darf sie behalt'n.

Autor: Andreas K. (andreas_k)
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out of topic: Kann mir einer sagen, warum das Vorschaubild nicht 
angezeigt wird???

P.S. Wär Schreipfähler finted tarf sie pehalten.

Autor: Dirk=hum_ohr (Gast)
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Andy H. schrieb:
> Nimm's mir nicht übel, aber ich würde erstmal HF verwerfen.

Andy, ich nehme gar nichts übel, sondern bin so froh über diese 
konstruktive Diskussion in diesem Forum! Danke nochmal auch an alle 
anderen!

Warum meine Gasnetzbilder weiss sind weiss ich noch nicht, werde es 
nochmal versuchen. Die gespeicherten GIFs sehen eigentlich gut aus.

Andreas K. schrieb:
> Wenn ich mal eine Geologische Karte
> drüber lege, ist genau in der Region ein Übergang zweier
> Gesteinsschichten, davon eine wohl Wasserdurchläddig, eine nicht. Wäre
> mal interessant, wie tief bei dir das Grundwasser liegt! Theoretisch
> müssten Überlandgasleitungen genauso verlegt werden wie die "kleinen" in
> einem Bett aus Sand und feinem Split, damit die Leitung nicht beschädigt
> wird. Wenn der Boden also nicht unbedingt das Wasser ableiten kann würde
> entlang der Rohre eine Art Wasserstraße entstehen, außer eben dort, wo
> das Wasser nach unten wegsickern kann. Dies würde zum Beispiel auch das
> "mal da, mal weg" und der Einfluss von "feuchtem Erdreich" (wie weiter
> oben von dir beschrieben) erklären.

Andreas, das finde ich eine richtig gute Überlegeung. Ich hab ehier viel 
mirt EON diskutiert. Die Knicke seien nicht so wie in der Karte 
dargestellt und er Verlauf sei auch etwas anders. Den echten verlauf 
kann man am besten auf den Luftbildern erkennen. Dort sind die 
Waldschneisen.
Es gibt nicht weit entfernt diese Druckausgleichstation.

Auch die Überlegung mit der Ausbreitung von den verschiedenen Frequenzen 
sehe ich genauso.
EON ist sicher, daß es nicht die Pipeline sein kann, undbegründen dies 
genau mit dem Sandbett. Aber ich finde, du hast völlig recht ein 
Wasserweg hindurch und der Schall hat einen Weg hinaus.
Ich habe auch mit einer Baumwurzel argumentiert.
Leckagen stellen sie über Druckverluste fest oder wenn ein Anwohner 
wegen starker Geräusche, vor allem Brummen, anruft.
Ihr müßtet mal sehen, wie schnell die dann kommen und die Pipeline 
ablaufen.
Durchflussdaten geben sie nicht heraus.
Es bleibt trotz allem die Frage unbeantwortet, warum die 67Hz nicht in 
den Aufzeichnungen der Bezirksregierung mit der Bassstation 
aufgezeichnet wurden.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß manipuliert wurde.

Wenn ich nachweisen kann, daß die Pipeline die Ursache ist, bin ich ein 
gutes Stück weiter. Die andere Sache ist es dann EON dazu zu bewegen, 
dieses Geräusch abzustellen. Dazu brauche ich den NAchweis, daß ein 
Grenzwert überschritten wird.
Das ist aber schwierig, wenn das Geräusch scheinbar nicht mal von der 
Bassstation aufgezeichnet wurde.

EON sagte mir ja schon lapidar: "Gut selbst wenn wir es sind, weisen sie 
nach, daß wir zu laut sind. Geräusche mahen ist ja nicht verboten."

Autor: Dirk=hum_ohr (Gast)
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Wenn man sich die Karte ansieht (danke Andreas K.), kann ich sagen, daß 
das Geräusch dort sehr deutlich zu hören ist, wo die beiden gelben 
Punkte nebeneinander oberhalb des "W" sind.
Dort wohnt auch eine Beschwerdeführering in der Nähe.
Etwas nördlich davon ist nur Wald. Mittendrin hat ein Jäger einen 
Ansitz.
Auch der hat sichbei mir schon gemeldet, daß er dort mitten im Wald ein 
so starkes Brummen höre, daß ihn zu hause "verrückt" machen würde.
Ich war dort. Es ist immer der gleiche Ton.

All das sagt mir, wir liegen mit der Pipeline als Schallweg/-quelle 
richtig.

Wenn das nur noch in den Aufzeichnungen der Basstation zu hören wäre, 
wäre das rundum schlüssig.

Autor: Dirk=hum_ohr (Gast)
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Ich denke ich werde dazu noch einen Termion bei der Bezirksregierung 
machen müssen und mit eigenen Kopfhörern das Hörempfinden verifizieren.

Autor: Dirk=hum_ohr (Gast)
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Andy H. schrieb:
> Kann aber auch
> brummen. Da hast du wohl im Graben an einer Anschlussstation gehorcht?

Das war nur ein Stück umwickeltes Rohr ca. 1m Durchmesser. Und das Rohr 
in dem Graben war ganz ruhig. Auch in dem Graben war es sehr ruhig.

Es stimmt es ist auch nur ein Rohr in dem Graben. Die anden beiden 
Leitungen waren nicht sichtbar.

Betriebsdruck ist übrigens 80 bar lt. EON.

Autor: Nils (Gast)
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> Es bleibt trotz allem die Frage unbeantwortet, warum die 67Hz nicht in
> den Aufzeichnungen der Bezirksregierung mit der Bassstation
> aufgezeichnet wurden.

Dirk, sei mir nicht böse - aber ich habe es doch schon ein paar mal 
geschildert: Vermutlich sind die 67 Hz wirklich superleise. Aber weil 
der nicht hörbare Infraschall die Ursache ist und auf die Ohren 
'drückt', kommt einem das Brummen der induzierten Oberwellen sehr laut 
vor.
Hast Du denn ein Druckgefühl auf Deinen Ohren?

> EON sagte mir ja schon lapidar: "Gut selbst wenn wir es sind, weisen sie
> nach, daß wir zu laut sind. Geräusche mahen ist ja nicht verboten."
Das ist heftig. Die sind sich ihrer Sache in Kenntnis der Gesetzeslage 
anscheinend ziemlich sicher, siehe hier:
http://www.zeit.de/1993/22/Zutiefst-erschuetternd?page=all

Was die HF-Geschichten angeht:
- Kleine Pegel und biolog. Wirkungen: Allen Berichten über biolog. 
Wirkungen ist gemeinsam, dass man zwar immer wieder Effekte findet, an 
denen auch sicher etwas dran ist, diese aber nie auf x-Personen 
ausweiten kann. Wenn diese Felder einen Höreindruck erzeugen, dann nicht 
im Trommelfell. Mit anderen Worten:
-- Steckst Du die Finger in die Ohren und das Brummen ist weg, ist 
Schall auf das Trommelfell getroffen.
-- Steckst Du die Finger in die Ohren und das Brummen ist da, entsteht 
das Brummen durch Einwirkung auf Nervenbahnen.

- Große HF-Pegel
Mal ein kleiner Bericht zu großen HF-Pegeln: Große HF-Pegel bedeuten, 
dass ziemlich viele Elektrogeräte in Deiner Umgebung Unsinn machen. 
Beispiel Radaranlage:
- Leistung 20 kW Impulsleistung bei 1-2 GHz
- Arbeitsort des Operators: ca. 20 m Luftlinie von der Antennne 
entfernt; Geschirmt in einem Betonshelter und einem Metallkoffer
- An diesem geschirmten Ort spielen Kofferradios verrückt, wenn die 
Antenne Richtung Operator zeigt
- Bereits in 40-50m Luftlinie ist aber auch an ungeschirmten Stellen 
Schluß mit dem Spuk
Keiner meiner Kameraden hatte je über biolog. Effekte berichtet. Ich 
sehe nicht, wie solch hohe Pegel in Deiner Umgebung zustande kommen 
können - und das auch noch flächendeckend.

Andreas K. hat ja einiges zu sehr komplexen Szenarien angesprochen:
- HF-induzierte Geräusche in Gegenständen: Auch da braucht es sehr hohe 
Leistungsdichten und sehr spezielle Resonatoren
- Wechselwirkung von stochastischem Umgebungsschall im Zusammenhang mit 
biolog. HF-Effekten: Wenn es das gibt, wären die Unterschiede in den 
Wahrnehmungen sicher größer als die Gemeinsamkeiten. Beispiel für 
Wahrnehmungen, die durch Zufallsprozesse beeinflusst werden: Lass Leute 
Muster in Wolken erkennen - jeder sieht etwas anderes.

Ich halte es da mit Occams-Razor: Andy hat die wahrscheinlichste 
Erklärung geliefert. Er hat genügend Indizien gesammelt. Er muss keine 
Annahmen machen, die über Bekanntes hinausgehen. Sein Modell ist 
sozusagen minimal und damit im wissenschaftlichen Sinne elegant.
Damit liefert er auch eine Methode zur Überprüfung. Erst wenn diese 
Überprüfung negativ ist, sollte man mit der nächst komplizierteren 
Methode weitermachen - und das könnte dann die Hypothese der 
HF-induzierten Geräusche sein.

Autor: Andreas K. (andreas_k)
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Man war Tontechnik lange her. Ich weiss, warum ich Beleuchtung als 
Meisterthema gemacht hab :)

Muss mir den Bericht über die BASS mal genauer ansehen und was das für 
ein Mikrofon und was das für ein "Eichgitter" ist mit dem der 
Resonanzton generiert wird.

Falls das ein Dynamisches Mikrofon war ist dies zum einen sehr träge und 
ich könnte mir vorstellen, dass die Anordnung im Gehäuse mit einem 
entsprechenden Gitterabstand und Gitterweite zu einer Art Kammfilter 
kommen kann. Dies sollte aber eigentlich von den Ing.'s bei der Planung 
des Kastens berechnet worden sein.

Bei Kondensatormikrofonen (mit einer aktiven Stromspeisung der 
Mikrofonkappsel) sind die unteren Frequenzen extrem unlinear im 
vergleich zu den "höhren" Frequenzen.

Generell kommt es auf das Design des Mikrofongehäuses an, ob es eine 
Richtcharakteristik hat oder ob es eine Kugelcharakteristik handelt. Bei 
letzerer könnte es unter Umständen zu einer Auslöschung der Frequenz 
genau an der Membranebene kommen. Ist bei den Messungen der Standort 
(auch minimal) verändert worden? Wenn ja, müsste auf mindestens einer 
Aufnahme der Ton vorhanden sein, da die Chance gegen null geht, dass 
jedes mal die Membranebene zur Auslöschung dieser Frequenz getroffen 
wird.

Da du oben angegeben hast, dass du Musiker bist solltest du eventuell 
auch Zugang auf etwas bessere Mikrofone haben. Wichtig ist, XLR-Kabel zu 
verwenden, damit eine elektrische Einstreuung ins Kabel vermieden wird.
Interessant wäre auch eine Aufnahme mit einem Grenzflächenmikrofon, 
einem Richtmikrofon gegen eine Wand und einem Kugelkopf. Möglichst alle 
an der selben Stelle und gleichzeitig aufnehmen oder direkt umschalten 
(Mischpult), damit die Zeit durchläuft. Als Referenz dazu eine Aufnahme 
mit einem Kondensatormikrofon (Kugelkopf). Würde mich mal interessieren, 
ob es Unterschiede gibt.

Habe eben auch mal kurz gerechnet. Bei einer Frequenz von 66,667 Hz 
ergibt sich eine Wellenlänge von 514.4974cm oder auch 202.558 zoll.
Du hast oben was von 1m Durchmesser geschrieben. Bei einem Meter und 1/5 
Wellenlänge komme ich auf 68,6Hz. Verdammt nah an deiner Frequenz. 
Könnte also gut sein, dass das Rohr schwingt.

Wenn ich mit einem nassen Finger auf einem Glas mit 5cm Durchmesser 
einen Ton erzeuge hat dieser ja auch keine 6860Hz sondern tiefer.

Du schreibst, dass an den gelben Punkten vermehrt dieses Brummen 
auftaucht. Wenn ich das richtig interpretiere, sind das jeweils eine Art 
unterirdische Ausgleichsbehälter. Ein Ausgleichsbehälter in 
Heizungsanlagen enthält ja auch nicht nur Wasser. Könnte auch sein, dass 
das eine Art "Membranflattern" ist.

Autor: Nils (Gast)
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> Habe eben auch mal kurz gerechnet. Bei einer Frequenz von 66,667 Hz
> ergibt sich eine Wellenlänge von 514.4974cm oder auch 202.558 zoll.
> Du hast oben was von 1m Durchmesser geschrieben. Bei einem Meter und 1/5
> Wellenlänge komme ich auf 68,6Hz. Verdammt nah an deiner Frequenz.
> Könnte also gut sein, dass das Rohr schwingt.

Sorry Andreas, aber das stimmt einfach nicht.

Nur kurz: Die Schwinungungen an gasdurchströhmten Rohren kommen durch 
Turbulenzen des stömenden Gases an den Rohrwandungen zustande. Dabei 
sind zwei Parameter maßgeblich:
- Die Eigenschaften des realen Gases
- Die Strömungsgeschwindigkeit des realen Gases

Die absoluten Rohrausmessungen spielen da keine Rolle. Das ist ja auch 
der Grund, warum Ventillatoren immer staubig sind - durch die Rotation 
entstehen Turbulenzen, so dass trotz Rotation des Ventillators die 
Relativgeschwindigkeit in Rotorblattnähe gegen Null geht. Ist ein 
bisschen so wie bei der Prandl-Strömung von Flüssigkeiten. Das ist auch 
der Grund, warum Windräder Krach im Infraschall und niederfrequenten 
Bereich machen, obwohl sie ja viel langsamer drehen.

Je nach Gas und Strömungsgeschwindigkeit können da alle möglichen 
Frequnzen entstehen - unter anderem auch Infraschall.
Abgesehen davon ist die Schallfortpflanzung der Kompressoren eher 
verdächtig - wegen der hohen Pegel.

Autor: Andreas K. (andreas_k)
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Noch eine Idee.

Da die Rohre ja vermutlich im Sand eingebuddelt werden, werden diese 
(z.B. nach einem starken Regen) auf einem minimalen Wasserfilm getragen. 
Wenn ich mir jetzt so ein Rohr ansehe, könnte ich der Vermutung 
erliegen, dass das Rohr bei einem Meter Durchmesser (auf dem Truck) etwa 
10m lang ist (an der Kralle). So wie die Rohre aussehen werden diese 
geschweist. Es ergiebt sich also ein anderes Materialgefüge in immer dem 
selben Abstand. Bei doppelter Wellenlänge komme ich auch auf ungefähr 
diese Länge. Da kommt mir einfach das Stichwort "stehende Welle" in den 
Kopf.

<blöde frage> Von euch hat nicht jemand zufällig ein Rubens´sches 
Flammrohr mit 10m Länge im Keller? </blöde frage>

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Dirk,

zu den bei GSM auftretenden Frequenzen gibt es folgende Information auf 
der Seite
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/redir.htm?h...

"Eine zusätzliche niederfrequente Periodizität in GSM Signalen entsteht 
bei bestehender Gesprächsverbindung auf Grund der Tatsache, dass jeder 
26. Burst nicht abgestrahlt wird und so eine Lücke in der regelmäßigen 
Signalstruktur auftritt. Der Grund für das Ausfallen des Pulses liegt 
darin, dass in diesem Zeitraum das Telefon die Empfangsstärke der 
Nachbarstationen messen muss, um Informationen für einen eventuellen 
Handover an eine neue, besser empfangbare Station zu gewinnen. Daher 
muss das Telefon für einen Frame das Senden im entsprechenden 
Zeitschlitz unterlassen. Dieser fehlende HF-Impuls wiederholt sich alle 
120 msec (26×8×15/26 msec); somit ergibt sich im akustischen Signal 
neben den 217 Hz ein hörbarer Frequenzanteil bei 8 1/3 Hz."

Was mir dabei auffällt ist, daß 8 1/3 ein Teiler von 66 2/3 ist. Bei 14 
Mobilfunkstationen könnte ich mir vorstellen, daß auch ein Vielfaches 
von 8 1/3 Hz zu hören ist.

Wenn Du den Schall technisch orten wolltest, so wäre dazu ein 
Mikrophonarray hilfreich, bei dem die Einzelmikrophone einen gehörigen 
Abstand voneinander haben.


Gruß,
  Michael

Autor: Andy H. (vinculum) Benutzerseite
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>Ich hab ehier viel
>mirt EON diskutiert. Die Knicke seien nicht so wie in der Karte
>dargestellt und er Verlauf sei auch etwas anders. Den echten verlauf
>kann man am besten auf den Luftbildern erkennen. Dort sind die
>Waldschneisen.

Wie gesagt, Eon ist nicht WEDAL, die gelben Punkte gehören zu Eon. WEDAL 
ist Wingas Transport in Kassel. Denen würde ich separat auf die Bude 
rücken. Eon faselt für die wahrscheinlich nur so allgemein mit, kann 
alles eben sowieso nicht sein und Gas ist ja Gas und das ist hier nicht 
vorgesehen. Preoccupation allenthalben.

Der Wingas Wartungsplan ist hier: 
http://www.wingas-transport.de/fileadmin/downloads... 
--- wenn er stimmt. Evtl. schalten die dann auch Verdichter ab. Kann man 
ja erfragen.
Die genaue Lage der Leitungen muss sich aber doch bei der Baubehörde 
ermitteln lassen.

>Es stimmt es ist auch nur ein Rohr in dem Graben. Die anden beiden
>Leitungen waren nicht sichtbar.
Die Pipelines werden eher relativ weit voneinander separat verlaufen.

>Ich halte es da mit Occams-Razor:
geradezu ein Musterbeispiel hier, daher sehr interessant

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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Dirk, kannst du mal bitte in GoogleEarth die Stellen eintragen, wo du 
das Brummen gut hörst, und das *.kmz-File posten?

Vielleicht lieg' ich ja ganz falsch, aber das klingt nach einer ganz 
tollen Interferenz. Ich vermute mal, dass sich in den Pipelines stehende 
Wellen bilden und du dummeweise an einem Interferrenzknoten wohnst.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Mann, seid Ihr gut!
Eure Expertenrunde ist ein Riesenspass! Klasse, so macht mir sogar das 
Problem schon fast Spass.

Also gestern war es mal wieder ganz leise bei uns.


Nils schrieb:
> Hast Du denn ein Druckgefühl auf Deinen Ohren?

Nils, an manchen Tagen ist dieses Druckgefühl enorm stark bis hin zu 
starken stechenden pulsierenden Schmerzen! Selbst ein Mitarbeiter von 
der unteren Immissionsschutzbehörde aus Bergisch Gladbach wurde von 
seinem Kollegen gefragt, ob er was höre, und antwortete: "Im Moment 
nicht so richtig, aber ich habe auch gerade so einen komischen Druck auf 
den Ohren!"
Darauf ich: "Ja heute ist es recht leise. Genau das ist das was wir 
suchen!"

Dann ist mir heute Nacht noch etwas eingefallen:
Es gibt noch einen Beschwerdeführerin an einem anderen Ort - Herdecke.
Man geht dort davon aus, daß ein BHKW das Brummen verursacht.
Ich habe die Gasnetzkarte heute morgen geprüft. Die WEDAL verläuft dort 
auch.
http://ad1.adtago.de/clickGate.php?u=FC9mK4Xa&m=1&...
Ich hänge mal einen PPT file hieran, welches die HauptBRUMMorte zeigt.

Dies ist für mich eine Indiz mehr, daß wir mit der Pipelpine richtig 
liegen.

Andreas K. schrieb:
> Generell kommt es auf das Design des Mikrofongehäuses an, ob es eine
> Richtcharakteristik hat oder ob es eine Kugelcharakteristik handelt. Bei
> letzerer könnte es unter Umständen zu einer Auslöschung der Frequenz
> genau an der Membranebene kommen. Ist bei den Messungen der Standort
> (auch minimal) verändert worden? Wenn ja, müsste auf mindestens einer
> Aufnahme der Ton vorhanden sein, da die Chance gegen null geht, dass
> jedes mal die Membranebene zur Auslöschung dieser Frequenz getroffen

So könnte es geschehen sein, daß dieses Geräusch nicht aufgezeichnet 
werden konnte.
In einer Aufnahme gab es leichten tieffrequenten Schall - in der ersten 
ist das offizielle durch die Differenz dBA-dBC festgestellt worden. In 
den anderen Messungen ist er auch vorhanden, aber dort ist die Differenz 
zu gering, also wurde nicht mehr weiter analysiert.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Zwie Blum schrieb:
> Dirk, kannst du mal bitte in GoogleEarth die Stellen eintragen, wo du
>
> das Brummen gut hörst, und das *.kmz-File posten?

Hallo Zwie Blum,
genügt auch eine karte in google maps? Dann ginge es schnell, den 
anderen müßte ich erst erstellen.
http://ad1.adtago.de/clickGate.php?u=FC9mK4Xa&m=1&...

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Michael Lenz schrieb:
> Dieser fehlende HF-Impuls wiederholt sich alle
> 120 msec (26×8×15/26 msec); somit ergibt sich im akustischen Signal
> neben den 217 Hz ein hörbarer Frequenzanteil bei 8 1/3 Hz."
>
>
> Was mir dabei auffällt ist, daß 8 1/3 ein Teiler von 66 2/3 ist. Bei 14
> Mobilfunkstationen könnte ich mir vorstellen, daß auch ein Vielfaches
> von 8 1/3 Hz zu hören ist.

Michael, ja das war ein Punkt warum ich diese Möglichkeit in Betracht 
zog.
Der zweite, ist die Studie, daß daraus der Hörimpuls entstehen kann.
Der dritte, daß ich einmal dieses "Hörerlebnis" mit der treppenartigen 
Zunahme der Frequenz bis hin zu einen hellen lauten Fiepen hatte.
und der vierte Grund, daß daß "Geräusch" in den Graben der Pipeline 
nicht zu hören war
und fünftens sich scheinabr durch Wasser abschirmen liess
und sechstens nicht aufgezeichnet wurde.


Nun habe ich gelernt, daß 3-6 auch bei Infraschall auftreten können und 
sind damit keine echten Argumente mehr.
Damit bleiben im Moment beide Theorien möglich.

Neu ist für mich die Verknüpfung mit dem Fall in Herdecke.
Möglicherweise steht dies in Verbindung und weist auch auf die 
Pipelinetheorie.

Wenn also niemandem hier einen schnelle, einfache und billige Methode 
einfällt um die HF-theorie zu prüfen, beisse ich wieder in die Waden der 
EON/WINGAS.

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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@Dirk
>http://ad1.adtago.de/clickGate.php?u=FC9mK4Xa&m=1&...
Hm, da kommt zwar die passende Überschrift "Hum Noise ...", aber keine 
Karte hat keine Marker.

Hast du eine UNI/FH mit Messtechnik in der Nähe? Ruf' mal dort an, die 
haben meistens Scanner und einen willigen Studenten. Das kostet ein paar 
Euro, aber dann weißt du was los ist.

Ich hab' mal in meiner alten Studentenbude so ein lästiges Pfeifen 
gehabt. Hat sich herausgestellt, dass das von der Wasserleitung kam. 
Wenn mein Haupthahn nicht ganz offen war (war verkalkt) und irgend 
jemand über mir Wasser gezapft hat, hat's bei mir gefiept. Lustigerweise 
war in der Nähe der Wasserleitung Stille, aber die Rohre haben spürbar 
vibriert.

Autor: Dirk (Gast)
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hm, ich kriege dieses Bild (kratz)

Autor: Andy H. (vinculum) Benutzerseite
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Habe mir die Umgebung in maps.bing nochmal angeschaut, da sind richtige 
Luftbilder drin und auch die Neubaustrasse, in der ihr wohnt. Nur zur 
Sicherheit, genau östlich, etwa 100 m ist ja ein großer Hof o.ä.? 
Tierhaltung? Gülle? große Ventilatoren? Irgendwas im Keller? Sieht von 
oben nicht so aus, aber wir haben hier ja schon die seltsamsten 
Beispiele gehabt.

Von den Pipelines kann ich nichts sehen, auch nicht die kleinen Schilder 
mit Hut.

Autor: antenne (Gast)
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Das ganze hier hört sich doch recht interessant an. Leider is der Thread 
so ewig lang, das man den Überblick verliert. Wie is der Status bei der 
Geschichte? Wurden die "Töne" schon mal Messtechnisch erfasst? Was man 
hört muss man ja auch aufzeichnen können. Wie sieht das ganze auf dem 
Oszi aus? ;)

Ein Fall aus meiner Ortschaft. Wir hatten bei uns eine Brauerei die auch 
ein angebautes Wasserkraftwerk hat. Die Brauerei selber ist mittlerweile 
stillgelegt. Mit denen hatten wir ähnliche Probleme. Einmal ist die 
Turbine ausgefallen. Dann hat der Kollege ein großes Dieselagregat ein 
paar Wochen in seinem Keller laufen lassen (um Geld zu sparen). Diese 
hat man draussen absolut NICHT gehört... war ca. 100m entfernt.... aber 
im Haus.. insbesondere wenn man in Bett gelegen hat, war das Brummen aus 
dem Untergrund deutlich wahrnehmbar. Das war dann am Schluß so schlimm 
das mein Vadder dermaßen Sauer war das er mit der Axt dem Typen das 
Haupptor eingeschlagen hat. (Der liebe Dorfbonze wollte zuerst nix davon 
wissen) Die Turbine war innerhalb 3 Tagen repariert und das Brummen war 
weg. :))) Jahre später gabs dann nochmal Probleme als dort eine Komplett 
neue Wasserturbine eingebaut wurde. Es war ein Höherfrequentes Summen 
aus dem Untergrund hörbar, aber bei weiten nicht mehr so laut. Das 
Problem haben sie dann relativ schnell behoben.

Aber es war schon faszinierend wie weit solche Töne tragen werden können 
wenn sich (un)günstige Verhältnisse ergeben. Die Verdächtigen bei uns 
waren die Kanalanschlüsse. Hab aber auch schon gehört das manche 
Probleme mit älteren Windkraftanlagen haben. Die kann man in 10km 
Entfernung noch hören.

Allgemein möchte ich zu dem Thema Elektrosmog und solchen 
Lärmbelastungen sagen, das es leider sehr viel Spinner und Wichtigmacher 
gibt die alles Mögliche hören und sehen. Deswegen ist es wichtig sehr 
genau und gewissenhaft vorzugehen. Messtechnisch nachvollziebare Fakten 
sind das A und O. Und alles genauestens Notieren.

Autor: Dirk=hum_ohr (Gast)
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Andy H. schrieb:
> Habe mir die Umgebung in maps.bing nochmal angeschaut, da sind richtige
> Luftbilder drin und auch die Neubaustrasse, in der ihr wohnt. Nur zur
> Sicherheit, genau östlich, etwa 100 m ist ja ein großer Hof o.ä.?
> Tierhaltung? Gülle? große Ventilatoren? Irgendwas im Keller? Sieht von
> oben nicht so aus, aber wir haben hier ja schon die seltsamsten
> Beispiele gehabt.
>
> Von den Pipelines kann ich nichts sehen, auch nicht die kleinen Schilder
> mit Hut.

Was Du dort siehst ist eine Reithalle. Das Brummen kommt aber nicht von 
dort, auch wenn man sich nicht sicher sein kann, aber ien Güllepumpe o.ä 
gibt es dort nicht.
Die Werke in der Nähe habe ich alle untesucht und die haben auch alle 
hier gut mitgeholfen.
Wenn aber alles in den Werken während der Feiertage still steht und es 
doch brummt, kommen die nicht in Frage.

Es kann auch noch ein anderer Zusammenhang zum Tragen kommen:
Ich sagte doch, daß in Herdecke eine weitere Beschwerdeführerin ist.
Sie ist sich dort sicher, daß es das BHKW ist.
Die Pipeline ist nicht weit davon etnfernt, bzw ist sogar damit 
verbunden.
Durchaus denkbar, daß das BHKW der Verursacher ist und die Pipeline nur 
der Überträger.

Man braucht nun belastbare Messungen.
Die Idee mit dem Studenten find eich gut und ihc habe beim Lehrstuhl für 
Akkustik in Wuppertal angerufen.
Leider hat man dort die nächsten zwei drei wochen niemanden frei, der 
hier messen kann.
Wenn dies also ein Student liest, der sich sicher ist, eine solche 
Aufgabe übernehmen zu können, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme 
freuen. Aus einer solchen Sache kann man sicher zumindest eien 
praktische Studienarbeit arrangieren.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Andy H. schrieb:
> Der Wingas Wartungsplan ist hier:
> http://www.wingas-transport.de/fileadmin/downloads...
> --- wenn er stimmt. Evtl. schalten die dann auch Verdichter ab. Kann man
> ja erfragen.

Andy, der Wartungplan ist echt Gold wert. Ob man den auch noch für 2008 
und 2009 finden kann?

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Hab es gefunden. Leider nichts zum 28.10.2008 oder kw 44.

Autor: Andy H. (vinculum) Benutzerseite
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Es ist nur noch 2009 auf der Website - die ist ziemlich chaotisch...

http://www.wingas-transport.de/fileadmin/downloads...

Ich kann sonst nur etwas vom 5.9.08 bieten

http://www.wingas.de/1085.html?&L=0

Autor: David .. (david1)
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Moin, nachdem ich mir den ganze Thread durcheglesen hab, ich find das 
einfach unheimlich Spannend, schreib ich auch mal paar Ideen von mir.

Ich bin absolut nich der Spezialist auf dem Gebiet, aber könnte es sein 
das die Betroffenen mit Gas heizen?
Evtl kommt das Brummen ja direkt über die Gas-Leitung ins Haus, aber das 
würde wiederrum nich erklären warum man das ganze auch drausen 
warnimmst, von dem her, doch unwahrscheinlich.

Oder gibt es auser GSM-Masten auch UKW(Radio)-Masten oder evtl auch 
Relais Stationen der Polizei, Feuerwehr, etc.?

Aber du sagst auf Fuerteventura hättest du es auch gehört, und du hast 
was von nem Vulkan gesagt, würde das nicht für eine Theorie mit 
Geologischem/Vulkanischen Ursprungs sprechen?

Ich weis, ich bin kein Experte, hab einfach mal alle meine Ideen 
aufgeschrieben von denen wahrscheinlich alle von Experten als 
unplausiebel bewertet werden :P

Gruss
David

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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David,
unplausibel ist vielleicht nicht das richtige Wort. Solange wir nichts 
beweisen können, ist jeder Vorschlag willkommen.

Die meisten der mir bekannten Betroffenen heizen mit Gas. Es gibt nur 
zwei Ausnahmen.
Die Leitungen, die in unser Haus führen, habe ich selbst und hat auch 
der örtliche Versorger abgehört. Wir kommen beide zu dem Ergebnis, daß 
das Geräusch über keine Leitung ins Haus gelangt.

Fuerteventura/Lanzarote: ich erkläre mir das Brummen dort erstmal durch 
Vulkanismus.Allerdings, fiel mir einmal auf, daß es abends im Bett leise 
brummte. Ich stand auf schaltet mein Handy aus.
Im Bett stellte ich dann fest, daß das Brummen sich deutlich verringert 
hatte. Zufall oder Einbildung? Ich wage das im Moment nicht näher zu 
bewerten, solange ich keine besseren Erkenntnisse habe.

GSM Masten gibt es einige. Ich sagte ja, 7 Sender sind auf uns 
gerichtet, der nächste ist 700m entfernt.
Zudem hatte eich bis zu 13 WLAN Netze festgestellt.
2 VOR und Flughafenradaar von Düsseldorf und Köln (auch militärisch).
Einen MW Sender Langenberg, der Sendemast in Velbert und in Witzelheden.
Dazu noch die Empfangsstation der DW in Bockhacken (4km).

Soweit habe ich das recherchiert.

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Dirk,
mit einem CTCSS Subaudioton FX365.
http://www.ghz-tagung.de/
http://www.wimo.com/cgi-bin/verteiler.pl?url=messt...
Mit einem Mini VNA und einigen Änderungen Mini Curcuit.
Geh mal zur http://www.hamradio-friedrichshafen.de/ da kriegst du alles 
zum kleinen Preis und die Info für den Bau.

Autor: Nico K. (brainhunter)
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Hallo,
was mir noch eingefallen ist:
Was machen eigendlich wilde Tiere? gibt es die noch bei dir in der 
Gegend oder sind die schon alle abgehauen? es könnte ja sein das es für 
tiere auch unangenehm ist und die würden dann ja weglaufen. evtl mal 
beim förster oder so nachfragen ob sich in den letzten jahren was 
verändert hat im verhalten oder in der anzahl der tiere.

nur so als idee. evtl bringts was.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Nico K. schrieb:
> Was machen eigendlich wilde Tiere?

Hallo Nico, das ist keine schlechte Idee. Allerdings laufen die evtl in 
beiden Fällen weg.
Ich hörte von der Immissionsschutzbehörde, daß die bei Hasutieren 
feststellen, einige würden irritiert und mit gesträubten Nackenhaaren 
aus dem Fenster starren, asl würden sie dort etwas suchen. Es sollen 
mehrere Tiere sein, die alle in die gleiche Richtung schauen.
Der Herr meint es wäre in Richtung Windräder....?

Galenus ein Reisender schrieb:
> mit einem CTCSS Subaudioton FX365.
> http://www.ghz-tagung.de/
> http://www.wimo.com/cgi-bin/verteiler.pl?url=messt...
> Mit einem Mini VNA und einigen Änderungen Mini Curcuit.
> Geh mal zur http://www.hamradio-friedrichshafen.de/ da kriegst du alles


Galenus, danke für den Tipp. Ich habe nur noch nicht viel dazu gefunden.
Den Perseus Empfänger und den mini-VNA schon.
Mit FX365 kann ich nicht viel anfangen.

Autor: Nico K. (brainhunter)
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> Hallo Nico, das ist keine schlechte Idee. Allerdings laufen die evtl in
> beiden Fällen weg.

evtl. lässt sich so aber feststellen wo die quelle ist. wenn die 
weglaufen is die quelle ja zwangsweise in der anderen richtung^^ 
vermutlich müsste man um das festzustellen aber viele messungen machen 
um das dann konkret sagen zu können und das wird sicher schwer.

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Dirk,

>> Was mir dabei auffällt ist, daß 8 1/3 ein Teiler von 66 2/3 ist. Bei 14
>> Mobilfunkstationen könnte ich mir vorstellen, daß auch ein Vielfaches
>> von 8 1/3 Hz zu hören ist.
>
[...]
>
> Nun habe ich gelernt, daß 3-6 auch bei Infraschall auftreten können und
> sind damit keine echten Argumente mehr.
> Damit bleiben im Moment beide Theorien möglich.
16 2/3 Hz kannst Du schon als Infraschall auffassen. Normalerweise gibt 
man 20 Hz als Grenze an, aber das wird individuell unterschiedlich sein.
http://www.zeit.de/1993/22/Zutiefst-erschuetternd?page=all

Erzeugung von Infraschall
Infraschall entsteht aufgrund der hohen Wellenlänge an großen 
Strukturen. Natürliche Quellen sind der Wind, der zwischen zwei 
Häusern/Bergen durchpfeift. Es wäre Zufall, wenn die 
Objektgröße/Entfernung genau zu 16 2/3 Hz führen würde; möglich ist es 
aber. Künstliche Quellen sind alle möglichen großen 
Maschinen/Ventilatoren u. ä. Daran würde ich in Deinem Fall zuerst 
denken.

Ortung
Du hast ja schonmal Messungen des Tones gemacht, um überhaupt zu zeigen, 
daß es den Ton gibt. Viel interessanter dürfte es jedoch sein, 
herauszufinden, aus welcher Richtung der Ton kommt. Das ist eigentlich 
nicht so schwer, Du mußt bloß die verdammt großen Wellenlängen 
berücksichtigen!

Für die Ortung gehe ich davon aus, daß die Schallquelle eine ebene Welle 
oder eine Kugelwelle aussendet, oder daß Du Dich in ausreichend großer 
Entfernung von ihr befindest (Fernfeld).

Zur Messung benötigst zwei Mikrophone, die bis in den Infraschallbereich 
messen können und eine Meßkarte für den Rechner, die bis herunter in den 
DC-Bereich mißt (oder z. B. ein Oszilloskop).

Einen Bauplan für ein einfaches finanzierbares Infraschallmikrophon gibt 
es hier:
http://www.praxis-lexikon.de/diy/diy-bauplan/i/inf...
Meßkarten, die herunter bis DC gehen, gibt es viele. Die Fa. Meilhaus 
hat fertige Geräte. Vielleicht kannst Du Dir aber auch ein Oszilloskop 
ausleihen; das wäre am einfachsten.

Die Mikrophone mußt Du in einer Entfernung von ungefähr lambda/2 
aufstellen.

Die Wellenlänge lambda=c/f beträgt bei 16,67 Hz
lambda = 330m/s : 16.67 Hz = 19,80m

Mikrophon 1 stellst Du an einen festen Ort.
Mikrophon 2 bewegst Du auf einer Kreisbahn von ungefähr r = 10 m um 
Mikrophon 1 herum.

Die Richtung der Schallquelle erkennst Du folgendermaßen:
Wenn die Linie, die Mikrophon 1 und Mikrophon 2 verbindet, auf die 
Schallquelle zeigt, erhältst Du eine Phasendifferenz von 180° (d. h. ein 
entgegengesetztes Vorzeichen beider Signale).

Vielleicht ist das ja ein Ansatz, der Dir weiterhilft.


Freundliche Grüße
Michael Lenz

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Nico,

>> Hallo Nico, das ist keine schlechte Idee. Allerdings laufen die evtl in
>> beiden Fällen weg.
>
> evtl. lässt sich so aber feststellen wo die quelle ist. wenn die
> weglaufen is die quelle ja zwangsweise in der anderen richtung^^
> vermutlich müsste man um das festzustellen aber viele messungen machen
> um das dann konkret sagen zu können und das wird sicher schwer.

Die Tiere können Infraschall wahrscheinlich auch nicht besser orten, als 
die Menschen. Der Grund sind die extrem hohen Wellenlängen.

Bei 16 2/3 Hz beträgt die Wellenlänge 20m. Der Abstand beider Ohren 
beträgt im Gegensatz dazu nur gut 20cm, also 1/100.

Wenn Du Dir die Mechanismen überlegst, mit denen Du Schall orten kannst, 
erkennst Du recht schnell, daß eine Ortung kaum möglich ist. Die 
Ortungsmechanismen sind nämlich:
1) Phasendifferenzen zwischen beiden Ohren: Das ist in diesem Fall 
schwer herauszufinden, da die Phasendifferenzen nur ungefähr 3,6° 
betragen, was zu wenig ist, als daß das Ohr sie auflösen könnte.
2) Abschattungseffekte/Filtereffekte durch die Ohrmuschel: Das ist bei 
derart großen Wellenlängen aufgrund von Beugung vollkommen 
unrealistisch. Du kannst zur Bestätigung eine große Pappe (2x2m) vor 
eine Baßbox bzw. einen kombinierten Hochtöner/Tieftöner halten. Du wirst 
sehen, daß diese Pappe die tiefen Frequenzen so gut wie ungehindert 
durchläßt und nur die hohen Frequenzen abschattet. (Als Beispiel für die 
Größenordnungen: 40 Hz entspricht einer Wellenlänge von 8m; 40 Hz lassen 
sich noch gut hören, aber sicher nicht mit einer 2m Pappe abschatten).

Gruß,
  Michael

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Die Standard-Meßmikrophone (1/4 Zoll) von Bruel&Kjaer kommen bis 4 Hz 
herunter.
http://www.bruelkjaer.de/Products/TransducersCondi...
Vielleicht kannst Du Dir zwei davon ausleihen und dann messen?

Autor: BrainHunter (Gast)
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mal nicht eingeloggt aber egal...

das die tiere die quelle auch nicht orten können denke ich mir schon 
auch...
aber wenn man ein dichteprofil erstellen könnte wo sich viele tiere 
aufhalten und wo nicht ist es ja evtl. erkennbar wo die quelle sich 
befinden könnte.
hypothetisches beispiel: im umkreis von 2km der pipeline wären kaum 
tiere anztreffen, jedoch um die windräder sind sie anzutreffen. daraus 
könnte man schließen es muss die pipeline sein.

nichts desto trotz ist es sicherlich einfacher die quelle messtechnisch 
zu finden, denn solche tierbeobachtungen sind sicherlich arbeit für 
einen ganzen tierschutzverein und das über jahre. ihr wisst was ich 
meine...
wenn alle messversuche fehlschlagen kann man immer noch schaun was die 
tiere machen.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Ich find das mit den Tieren toll,
einfach einen Hund nehmen ihn alle 2 meter absetzen und schauen in 
welche Richtung er wegläuft, im Hundegradientenfeld sollten sich dann 
die Quellen leicht ausmachen lassen.
Das taugt aber wahrscheinlich eher für Ultraschall.

P.S.
Um das Verfahren zu beschleunigen könnte man über ein 2d-hundearray mit 
automatischer messwertaufnahme nachdenken.

P.P.S
Oder man verteilt zufällig Kaninchen und schaut wie sich das herumlaufen 
des Hundes von einem Random Walk unterscheidet

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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Und, gibt's was neues?

Autor: Martin (Gast)
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Hallo

Mich würde auch interessieren, wie der Stand der Forschung ist.

Ich selbst kenne den Brummton aus Mannheim und bin gerade
dabei verschiedene Messmöglichkeiten auszuprobieren.
Auf dieser Seite:
www.MAEDT.de
könnte ihr einige meiner Messprotokolle anschauen.

Sehr interessant finde ich die 16.7Hz. Dabei handelt
es sich ja um den Bahnstrom. Diese Frequenz findet man in
meinen Spektrogrammen sowohl als akustisches Geräusch
wie auch als elektromagnetische Einstrahlung in eine
Spule. Diese hatte ich statt eines Mikros zusätzlich
verwendet.

1995 wurde das Bahnstromnetz umgestellt. Statt 16 2/3Hz
werden nun 16.7Hz verwendet. Als ich das gelesen habe
wurde ich doch etwas stuzig. Nun ist das Verhältnis
ungeradzahlig. Vom Hören her hat man es nun mit
unregelmäßigen Schwebungen zu tun. Vorher gab es eine
Schwebung nach 3 Schwingungen, nun sind es 2.99401 usw.
Aus der Musik kennt man das ja, ein "reines" Intervall
verschmilzt zu einem einheitlichen Klang wahrend ein
"verstimmtes" Intervall eine Schwebung erzeugt.

Könnte diese Umstellung nicht auch die Ursache für
das plötzliche Auftreten der Brummphänomene sein?

Werden die 16.7Hz auch für andere Maschinen verwendet?

Warum hört man den Brumm auch in Ländern die andere
Frequenzen verwenden, oder ist es dort ein anderer Ton?

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Hallo Leute! Wollte mich mal wieder melden und finde es auch nett, daß 
Ihr nach dem Stand der Dinge fragt.
Ich habe nun mit WINGAS Kontakt. Dort hat man sich für den Hinweis 
bedankt und will der Sache nachgehen.
Den Seismographen habe ich noch nicht fertig. Pick up ist bestellt.
Die Brummtonrecherche schlaucht immer wieder und ich kann Sie nur in der 
wenigen Freizeit durchführen die mir neben dem Job bleibt.

zu Martin:
tolle Recherche.
Bei uns liegt die Frequenz, die ich höre eindeutig bei 66.7Hz.
Gut, es kann eine Oberschwingung sein, aber Eine Bahnlinie gibt es hier 
im Umkreis von vielen Kilometern nicht mehr.
Das schliesst allerdings nicht aus, daß es bei Dir als Ursache in Frage 
kommt.
Andersherum, gäbe es andere Maschinen, die mit dieser Frequenz arbeiten?

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Angehängte Dateien:

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Hallo Leute,

ich habe heute mit einem Spectran HF 4060 ein Spektrum erstellt, s. 
Anhang.
Ich habe im "Pulse" mode gemessen, da nur gepulste HF in Frage kommt.
Peaks bei 1800, 3800 und 5800.
1800 ist klar Mobilfunk und deutlich unter Grenzwert.
Was aber ist bei 3800 und 5800 los?
5800 E-DECT? Bei der Stärke? Wir haben keines, der nächste Nachbar wohnt 
80m entfernt.
Und was ist bei 3800?
Der Grenzwert vom BMU ist um das 2.5-fache überschritten. Oder sehe ich 
das falsch?

Autor: Marcus B. (raketenfred)
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Hi Dirk

hört man den Ton auch noch im Wald, oder wird der auch von organischem 
Material gefiltert??

Weil ich komme aus der selbsen Stadt, aber anderes Viertel, und mir ist 
(wahrscheinlich durch den Bach) im Wald um die Region noch nichts als 
Brummton aufgefallen

steht nicht auch am Berg, ein Hochspannungsmast mit Trafo??- Bin mir da 
nicht sicher, weiß nur, dass der Berg anstrengend ist, wenn man ihn 
hochläuft

googlemaps hat leider von wk noch keine schönen hoch genauen Bilder :(

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Hallo Markus,
stimmt, der Berg ist steil und ds Tal ist ideal um Schall zu trichtern.
Im Wald hört man / höre ich den BT auch, aber leider als zu Hause im 
Haus oder im Auto.

Manche Menschen hören ihn, manche nicht. Dies ist ein ungeklärtes 
Phänomen und ein Problem.
Laut Studien hängt es sowohl von der persönlichen Physiognomie als auch 
von der Exposition ab.
Genau weiss das noch niemand.

WIr beobachten sogar, daß meine Frau manchmal kaum etwas hört, während 
mir die Ohren schmerzen, und zu anderen Zeiten sagt sie, es sei jetzt 
aber sehr laut und höre fast nichts.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Wo wohnst du genau?

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Was ich sagen wollte, dass man den Brummton im Wald nicht so deutlich 
hört wie im Haus oder im Auto.

Abdul in Wermelskirchen.
Im Verlauf dieses Threads findest Du weiter oben mehr Info dazu.

Autor: simple (Gast)
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Hallo,
mit großem Interesse habe auch ich diesen Fred gelesen. Und immer wieder 
musste ich daran denken, was wir hier in unserem Ort (Ostsee, Kieler 
Förde, ca. 1 km Luftlinie zum Strand) beobachten. An manchen Tagen 
vernimmt man ein Unwohlsein in der Magengegend.
Auch das Einschlafen ist etwas schwieriger.
Dann lege ich meinen Kopf mit dem Ohr flach auf die Klinker eines 
gemauerten Pfosten und höre die Maschine eines in der Förde fahrenden 
Schiffes. Es sind meistens größere Schiffe, deren Maschinen mit sehr 
niedriger Drehzahl (ca. 10-30Hz) laufen. Dieser Effekt ist bei feuchter 
Witterung deutlich grösser. Es ist wohl so, dass das Wasser den Schall 
bis an Land trägt und dieser dann durch den Boden zirkular weitergeitet 
wird und schliesslich auf den Pfosten trifft, wo ich ihn dann durch 
"Ohrauflegen" deutlich hören kann. Ich vermute, dass die Fähigkeit, 
Schall zu leiten, für Böden besser wird, je feuchter das Erdreich ist. 
Da es aber Schiffe sind, bewegen die sich allmählich weg, so dass das 
Unwohlsein auch irgendwann verschwindet. Interessant ist z.B. auch der 
der Beitrag in wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Infraschall

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Dirk Hum_ohr schrieb:
> Was ich sagen wollte, dass man den Brummton im Wald nicht so deutlich
> hört wie im Haus oder im Auto.
>
> Abdul in Wermelskirchen.
> Im Verlauf dieses Threads findest Du weiter oben mehr Info dazu.

Ist mir einfach zu viel Text und klingt stellenweise esoterisch.
Es waren doch 66 2/3 Hz oder? Gibts in deiner Nähe Windkraftanlagen? 
Manche Generatoren arbeiten mit dieser Polfrequenz.

Autor: Nils (Gast)
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> Gibts in deiner Nähe Windkraftanlagen? Manche Generatoren arbeiten
> mit dieser Polfrequenz.
Abdul, das wurde alles in diesem Thread rauf und runter diskutiert - 
einfach mal lesen. Ja, es gibt Windkraftanlagen.
Aber viel interessanter. Es gibt Gasleitungen mit Kompressor-Stationen. 
Der interessanteste und gut recherchierte Hinweis kam von Andy H. 
(vinculum). Sieh mal weiter oben.

> Ist mir einfach zu viel Text und klingt stellenweise esoterisch.
Sorry, aber dann wird sich die Diskussion einfach im Kreis drehen.
Denn natürlich haben hier viele Leute mitgedacht und somit ist es klar, 
dass vieles schon eingehend erörteret wurde - aber das muss man eben 
lesen, um es wissen zu können.

Autor: MarioT (Gast)
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Dirk Hum_ohr schrieb:
> WIr beobachten sogar, daß meine Frau manchmal kaum etwas hört, während
> mir die Ohren schmerzen, und zu anderen Zeiten sagt sie, es sei jetzt
> aber sehr laut und höre fast nichts.

Habt Ihr dabei Euren Stanort gewechselt, also ob man es nur an der 
Stelle hört(Interferenz). Es kommt dann nicht aus einer Richtung, 
sondern es entsteht ja an einer bestimmten Stelle "mitten im Raum".

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Hallo Mario,
wir konnten keine lokal eng begrenzte Änderung dabei feststellen.
Sofern wir uns im Haus aufhalten ist die Intensität annähernd auf 
gleichem Niveau.

Autor: hum_ohr (Gast)
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An der Pipeline habe ich vorletzte Woche auch wieder "gehorcht".
Obwohl das Brummen zu hören war (auch im Graben), war die Pipeline 
(vermeintlich) still.

Autor: hum_ohr (Gast)
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Laut LANUV sind 3,8 und 5,8GHz die neu zugelassenen Frequenzen für DSL.
61 V/m sind zulässig.

Ich habe Samstag Nacht mehr als 200mW/m² gemessen, also über 78 V/m bei 
3,8GHz!

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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hum_ohr schrieb:
> Laut LANUV sind 3,8 und 5,8GHz die neu zugelassenen Frequenzen für DSL.
> 61 V/m sind zulässig.
>
> Ich habe Samstag Nacht mehr als 200mW/m² gemessen, also über 78 V/m bei
> 3,8GHz!

An einer kalibrierten Antenne? Dann beschägftige doch die Behörde in 
Mainz.

BTW: Wenn du etwas nicht mehr von außen lokalisieren kannst, dann kann 
es auch ein bestimmter Effekt in der Verarbeitung des Gehörten im Hirn 
sein. Es klingt dann so, als wäre es direkt im Kopf.
Und Sinustöne kann man auch nicht orten.

Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nils schrieb:
>> Gibts in deiner Nähe Windkraftanlagen? Manche Generatoren arbeiten
>> mit dieser Polfrequenz.
> Abdul, das wurde alles in diesem Thread rauf und runter diskutiert -
> einfach mal lesen. Ja, es gibt Windkraftanlagen.

Niemals werde ich das alles lesen.


> Aber viel interessanter. Es gibt Gasleitungen mit Kompressor-Stationen.
> Der interessanteste und gut recherchierte Hinweis kam von Andy H.
> (vinculum). Sieh mal weiter oben.

Hm.


>
>> Ist mir einfach zu viel Text und klingt stellenweise esoterisch.
> Sorry, aber dann wird sich die Diskussion einfach im Kreis drehen.
> Denn natürlich haben hier viele Leute mitgedacht und somit ist es klar,
> dass vieles schon eingehend erörteret wurde - aber das muss man eben
> lesen, um es wissen zu können.


Jep. Ich glaub ich verwechsel den Thread mit einem anderen. Klinke mich 
aus für mind. 6 Wochen...

Autor: Nils (Gast)
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> Niemals werde ich das alles lesen.
???
Ok.
> Jep. Ich glaub ich verwechsel den Thread mit einem anderen. Klinke mich
> aus für mind. 6 Wochen...
Yep. Ich auch. Für immer aus irgendwelchen Diskussionen im Internet.

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Warum bin ich da nicht früher drauf gekommen.

In KW16 2009 gab es Wartungsarbeiten an der Verdichterstation Lippe.
In dieser Woche war das Brummen kaum wahrnehmbar.

Meines Erachtens ein klarer Hinweis, daß es mit der VS Lippe in 
Verbindung zu bringen ist!!!!

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
mit solchen Vermutungen wäre ich vor allem im nachhinhein vorsichtig da 
der hier der Eindruck stark täuschen kann. Führst du schon ein 
Brummtagebuch? Falls nein würde ich eins Anfangen weil dann lassen sich 
solche sachen besser nachvollziehen. Evt. könntest du ja eine Liste ins 
Netz stellen wann du das Geräusch besonders intensiv hörst und wann 
weniger. Vieleicht finden wir ja noch andere möglich Faktoren. Am besten 
wäre natürlich wenn du das Signal messen könntest. Weil messungen werden 
nicht von SUbjektiven Wahrnehmungen getrübt.
Gruß
Peter

Autor: Dirk Hum_ohr (hum_ohr)
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Hallo Peter, ja ein BT-Tagebuch habe ich über lange Zeit geführt.
Die Brummtonstille in kw16/2009 habe ich dokumentiert und ich bin mir da 
auch hundertprozentig sicher.
Der Brummton war so gut wie nicht wahrnehmbar.
Zu Messungen, siehe oben.

Evtl. lohnt nun doch noch der Seismograph für den Nachweis.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Dirk Hum_ohr schrieb:
> Evtl. lohnt nun doch noch der Seismograph für den Nachweis.

Oder auch ein paar Geophone. Ein Kunde von mir betreibt solche Systeme, 
teilweise auch als Array mit bis zu tausend Geophonen. Bei Bedarf kann 
ich den Kontakt herstellen.

Autor: hum_ohr (Gast)
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Andreas,

das fänd ich gut.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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hum_ohr schrieb:
> das fänd ich gut.

Dann schick' mir doch eine Nachricht, ggf. direkt per E-Mail an
andreas@schweigstill.de.

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