Hallo allerseits.
Als Neuling habe ich folgende Frage zur Rentenhöhe:
Ich fange mit 30 an zu arbeiten und mit 45k€/a und dieses Gehalt ändert
sich bis zu meinem Renteneintritt nicht.
Welche Höhe hat meine Rente dann, wenn das System noch steht
(gesetzliche Rentenversicherung)?
Sven
Sven schrieb:> Ich fange mit 30 an zu arbeiten und mit 45k€/a und dieses Gehalt ändert> sich bis zu meinem Renteneintritt nicht.
Du hast einfach zu spät angefangen zu arbeiten. Kümmere dich parallel um
eine private Rente.
Solche Fragen beantwortet Dir übrigens auch die Rentenversicherung.
Übrigens kannst Du auch mehr in die gesetzliche Rentenversicherung
einzahlen in dem Du ein früheres Renteneintrittsalter beantragst und das
mit höheren Beiträgen kompensierst. Dann kannst Du Dir später immer noch
überlegen ob Du mehr Geld oder früher in Rente gehen willst.
Private Rentenversicherungen sind gerade jetzt häufig ziemliche
Draufzahlgeschäfte. So ziemlich niemand garantiert Dir mehr Zinsen, so
dass Du häufig sogar nominell Geld verlierst. Sprich Du zahlst 100k ein,
der Rückkaufswert ist aber zum Renteneintritt nur noch zum Beispiel 93k.
Besonders die "neuen Betriebsrenten" sind da sehr gefährlich. Da die der
Staat bezuschusst (und dann später sich das Geld über die Steuerpflicht
bei der Rente holt) haben die Firmen keinen Skrupel sehr hohe Gebühren
zu verlangen. Das alles erfährst Du natürlich nur nach einer Stunde
Werbebullshit die Du Dir anhören sollst.
Sven schrieb:> Kann man diese Minderungen abschätzenden, wenn Arbeitslose Zeiten> dazwischen liegen?>> Sven
Bei ALG1 nicht so viel, 20% weniger als man sonst in der Zeit erworben
hätte.
Vielen Dank, Christian.
Bin noch Anfänger, deshalb haut mich das gerade alles so ein bißchen
um...
Würde mich gerne einlesen in das Thema Altersvorsorge. Kannst Du sehr
gute Literatur empfehlen? Wo auch finanzielle Grundbegriffe geklärt
werden.
Sven
Sven schrieb:> Ich fange mit 30 an zu arbeiten und mit 45k€/a und dieses Gehalt ändert> sich bis zu meinem Renteneintritt nicht.
Sehr unwahrscheinliches Szenario. Du kriegst übrigens jährlich einen
Brief, wo die Rentenhöhe und wovon sie abhängig ist, erläutert werden.
Grundsätzlich gilt: Risiko streuen und mehrere Säulen wie die Schweizer
oder Niederländer aufbauen:
1. Gesetzliche Rentenversicherung
2. Betriebsrente
3. Vermietete Eigentumswohnungen, ETFs, Aktien oder Ähnliches
Durch selbstbewohntes Wohneigentum kann der finanzielle Bedarf im
Rentenalter gesenkt werden.
NurMut schrieb:> Sehr unwahrscheinliches Szenario. Du kriegst übrigens jährlich einen> Brief, wo die Rentenhöhe und wovon sie abhängig ist, erläutert werden
Den Brief kriegt man erst nach den ersten 5 Jahren, weil man erst dann
überhaupt Ansprüche erwirbt.
NurMut schrieb:> ETFs
Ich will nicht übertreiben, aber was passiert mit dem ETF, wenn sich
eine Finanzkrise zwischenzeitlich ereignet? Verliert er dann stark an
Wert?
Sven
Sven schrieb:> NurMut schrieb:> ETFs>> Ich will nicht übertreiben, aber was passiert mit dem ETF, wenn sich> eine Finanzkrise zwischenzeitlich ereignet? Verliert er dann stark an> Wert?>> Sven
In 37 Jahren kannst du noch froh sein, wenn du bis dahin noch Leben
bist. 3. Weltkrieg, Bürgerkrieg, Hungersnöte und Krebs sind da nicht
unwahrscheinlich.
Sven schrieb:> Ich fange mit 30 an zu arbeiten und mit 45k€/a und dieses Gehalt ändert> sich bis zu meinem Renteneintritt nicht.
Es ist im Prinzip ganz einfach:
Der Durchnittsverdiener mit 3115€ erwirbt pro Jahr einen Rentenpunkt.
Dieser Rentenpunkt hat 2019 einen Wert von 33,04€ (West).
Dieser Betrag wird später die monatliche Rente bestimmen.
In deinem Beispiel mit 45k€/a wirst du ganz grob etwa 1,5 Rentenpunkte
erwerben, pro Jahr.
Wenn du nun ca. 40Jahre lang dasselbe Einkommen hast, vorausgesetzt, es
würde sich nichts ändern, auch nicht die Rentenbemessung, bekämest du
demnach 40 X 1,5 Punkte, das sind 60Punkte, entsprechend 60 X 33,04€,
also eine Rente von 1982,40€, monatlich.
Wie gesagt, nur wenn sich nichts ändern würde.
Sven schrieb:> Ich will nicht übertreiben, aber was passiert mit dem ETF, wenn sich> eine Finanzkrise zwischenzeitlich ereignet? Verliert er dann stark an> Wert?
Kommt drauf an welcher Aktien Index durch den ETF nachgebildet wird.
Wenn er den DAX nachbildet und die Aktienkurse der dortigen 30
Unternehmen stark nachgeben, dann gibt auch der ETF stark nach.
Prinzipiell macht es aber wenig Sinn einen DAX ETF zu kaufen, wenn man
bereits in Deutschland arbeitet. Dann sollte man zur Risikostreuung eher
einen auf einer anderen Währung laufenden ETF, der beispielsweise den
amerikanischen oder asiatischen Markt nachbildet, kaufen.
ETFs gibt es seit den 70ern. Wenn man einen ETF 15 Jahre oder länger
gehalten hat, gab es in der Vergangenheit immer einen Gewinn, egal wann
er gekauft wurde. Selbst wenn es kurz vor der Dotcom-Blase, Ölkrise oder
Russlandkrise war. Man muss Geld nehmen, was man nicht braucht.
Noch mal eine Frage:
Werden die Beamtenpensionen auch aus der gesetzlichen Rentenversicherung
bezahlt? Beamte zahlen ja nicht in die gesetzliche Rentenversicherung
ein.
Sven
Sven schrieb:> Ich fange mit 30 an zu arbeiten und mit 45k€/a und dieses Gehalt ändert> sich bis zu meinem Renteneintritt nicht.>> Welche Höhe hat meine Rente dann, wenn das System noch steht> (gesetzliche Rentenversicherung)?
Du landest auf dem Niveau der Grundsicherung, da man bis dahin
demografiebedingt das Rentenniveau auf 40% oder drunter drücken musste.
Renteneintritt nicht vor 70.
Schau dir die vorhandenen Zahlen an und extrapoliere ein wenig, alles
andere ist blinder Optimissmus.
Sven schrieb:> Werden die Beamtenpensionen auch aus der gesetzlichen Rentenversicherung> bezahlt?
Nö, das wird aus Steuereinnahmen finanziert und deren Rente ist >> GRV.
Lothar M. schrieb:> In deinem Beispiel mit 45k€/a wirst du ganz grob etwa 1,5 Rentenpunkte> erwerben, pro Jahr.> Wenn du nun ca. 40Jahre lang dasselbe Einkommen hast,
Das ist wirklich sehr grob. Es sind eher 1,2 als 1,5 und das habe ich
ihm oben schon ausgerechnet.
Lothar M. schrieb:> Wenn du nun ca. 40Jahre lang dasselbe Einkommen hast, vorausgesetzt, es> würde sich nichts ändern, auch nicht die Rentenbemessung, bekämest du> demnach 40 X 1,5 Punkte, das sind 60Punkte, entsprechend 60 X 33,04€,> also eine Rente von 1982,40€, monatlich.
Wobei man die Inflation nicht vergessen sollte. Die Kaufkraft von heute
1982,40 Euro ist bis dahin wesentlich geringer.
abc schrieb:> Wobei man die Inflation nicht vergessen sollte. Die Kaufkraft von heute> 1982,40 Euro ist bis dahin wesentlich geringer.
~900€ in 40 Jahren, wenn es etwa bei den offiziellen Zahlen der letzten
Jahre bleibt.
Claus M. schrieb:> Das ist wirklich sehr grob. Es sind eher 1,2 als 1,5 und das habe ich> ihm oben schon ausgerechnet.
Wie ich schon schrieb, das Durchschnittseinkommen der Renteneinzahlers
liegt momentan bei 3115€, was einem Rentenpunkt entspricht.
Ich habe wirklich sehr grob gerechnet, du hast völlig recht.
abc schrieb:> Wobei man die Inflation nicht vergessen sollte. Die Kaufkraft von heute> 1982,40 Euro ist bis dahin wesentlich geringer.
Nichtnur die Kaufkraft wird geringer, aber wie gesagt, das Ganze ist
rein hypothetisch auf Grund der heute gültigen Zahlen.
Was die Zukunft bringen wird, kann heute niemand sagen, nur soviel, es
wird ganz sicher weniger werden.
Danke zusammen.
Was wäre das beste und "sicherste" Mittel, dass mir Wohlstand bzw. Geld
bis zu meinem Tode sichert?
Wäre das eine eigene, innovative Firma mit echtem Mehrwert für Menschen
auch in Zukunft? Durch die Anteile an dieser Firma im Alter wäre ich
dann gesichert. Eine solche Firma wäre ja stets im Wirtschaftskreislauf
integriert.
Eine "Gelddruckmaschine" würde ja wenig Sinn machen, wenn es in 20
Jahren beispielsweise keine Währungen mehr gäbe. Eine Goldquelle wäre
wahrscheinlich sinnvoller.
Sven
Lothar M. schrieb:> bekämest du> demnach 40 X 1,5 Punkte, das sind 60Punkte, entsprechend 60 X 33,04€,> also eine Rente von 1982,40€, monatlich.
So die Theorie. Man sollte nur nicht glauben, daß 100% der Summe auf dem
Konto landen. Steuern und SV wären da auch noch zu beachten. Was im 30
Jahren ist, weiß man heute noch nicht so genau. Jedenfalls sind
Rentenpunkte heute mehr wert als Geld auf der Sparkasse. Rente ist
umlagefinanziert. Jung zahlt für Alt egal in welcher Währung.
Rentenrechner:
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Online-Dienste/Online-Rechner/RentenbeginnUndHoehenRechner/rentenbeginnrechner_node.html
Ob dagegen das gesparte Papiergeld von heute (oder Beate-Uhse-Aktien) in
30 Jahren noch einen ausreichenden Wert haben, um eine Schachtel
Streichhölzer zu kaufen, hängt von der Inflation und der Marktlage ab.
Deswegen muß man das Risiko verteilen.
Lothar M. schrieb:> Rudi Radlos schrieb:>> (oder Beate-Uhse-Aktien)>> Die kannst du alle in die Mülltonne treten,
Genau DAS war der Zweck dieses Beispiels. Es sollte zum Nachdenken
anregen, wie hoch der Wert einer Aktie in 30 Jahren sein könnte.
Die Bundesregierung hat einen Steuerüberschuss von 45 Milliarden Euro.
a) Wieso kann man die Rente für heutige Rentner damit nicht um 500€
erhöhen oder gerade die Altersarmuts-Renten?
b) Wieso könnte man damit nicht die Abgabenlast aller Arbeitnehmer in
Deutschland in den nächsten 2 Jahren extrem senken, sodass diese durch
das mehr an Netto die Wirtschaft ankurbeln können?
Sven
Glaskugel schrieb:
> Die kannst du alle in die Mülltonne treten, die Frau (Firma) ist
schon
> eine Weile insolvent.
Macht nix, DE AG und der Euro ist dicht auf den Fersen. Das gibt hier
bestenfalls in 30 Jahren ne Versorgerwirtschaft, Industrie wird hier
mieser sein als heute in Albanien. Bis dahin ist hier auch Menschenmasse
um mind. 1/4, eher 1/3, ausgedünnt (worden).
Sven schrieb:> a) Wieso kann man die Rente für heutige Rentner damit nicht um 500€> erhöhen oder gerade die Altersarmuts-Renten?>> b) Wieso könnte man damit nicht die Abgabenlast aller Arbeitnehmer in> Deutschland in den nächsten 2 Jahren extrem senken, sodass diese durch> das mehr an Netto die Wirtschaft ankurbeln können?
Den Grund sieht man auch gut wenn beispielsweise der Staat irgendwas
fördert, dann steigt der Preis für das Produkt um einen ähnlichen
Beitrag. Wenn der Makler weiß, dass die Käufer drei Kinder und
entsprechend vom Baukindergeld profitieren, gibt es einen anderen Preis
als vor dem Baukindergeld.
Die Vermieter würden tiefer in die Taschen greifen, wenn sie wissen,
dass die Abgaben plötzlich stark gesenkt oder Renten stark erhöht
wurden.
Die Messe ist gelesen schrieb:> Das gibt hier bestenfalls in 30 Jahren ne Versorgerwirtschaft, Industrie> wird hier mieser sein als heute in Albanien. Bis dahin ist hier auch> Menschenmasse um mind. 1/4, eher 1/3, ausgedünnt (worden).
Extrema nimmt man einem nie ab, egal ob extrem positiv oder
unrealistisch negativ. Spätestens bei dem Albanien-Vergleich sagen sich
mindestens 90% der Leute: "Was erzählt der Spinner da. Wo sind die
Moderatoren?".
NurMut schrieb:> Man muss Geld nehmen, was man nicht braucht.
Vermutlich ist das genau der Knackpunkt für viele Menschen, denn die
meisten brauchen ihr Geld. ;-)
Pah alter was glaubst du denn welche Rente du bekommst. Komm im leben
an. Selbstständig machen, keine RV zahlen und ein dickes Depot aufbauen
bringt mehr. Ich kann dir da die Firma Cash & Go empfehlen. Da bekommst
du ordentlich Rendite.
abc schrieb:> Wobei man die Inflation nicht vergessen sollte. Die Kaufkraft von heute> 1982,40 Euro ist bis dahin wesentlich geringer.
Und die Rente wird regelmäßig entsprechend angepasst/erhöht. Deswegen
macht die Rechnung hier auch keinen Sinn. Niemand kann dir sagen welche
Rente du bekommen wirst. Auch die Rentenversicherung kann das nicht.
Steht ja auch jedes Jahr im Schreiben.
Es wird berechnet, was du bekommen WÜRDEST, wenn alles so weiterlaufen
würde wie bisher und es keine Anpassnug der Rente geben WÜRDE.
Zur Zeit ist eigentlich die staatliche Rentenversicherung so ziemlich
das einzige was Zukunft hat. Da die umlagegedeckt ist ist ihre
Entwicklung an die Entwicklung der Gehälter (und somit die Inflation)
gekoppelt.
Immobilien sind auch was, wenn man die erbt, um die aber als
Investitionsobjekt zu kaufen sind die Preise jetzt zu stark überhöht.
Wohnungen vermieten ist ein Beruf, keine Geldanlage.
Bei ETFs und anderen Geldanlagen ist das primäre Problem die Gebühren
der Bank. Den einzigen Parameter den es da sonst noch gibt ist die
Volatilität bzw Rendite. Willst Du eine geringe Rendite aber wenig
Schwankungen, oder viele Schwankungen dafür eventuell eine hohe Rendite.
Es ist nicht so als ob man regelmäßig und zuverlässig den Aktienmarkt
"überlisten" könnte. Das ist so wie beim Lotto. Du kannst alles auf eine
Nummernkombination setzen, oder viele Kombinationen ausprobieren.
Sven schrieb:> Die Bundesregierung hat einen Steuerüberschuss von 45 Milliarden Euro.>> a) Wieso kann man die Rente für heutige Rentner damit nicht um 500€> erhöhen oder gerade die Altersarmuts-Renten?>> b) Wieso könnte man damit nicht die Abgabenlast aller Arbeitnehmer in> Deutschland in den nächsten 2 Jahren extrem senken, sodass diese durch> das mehr an Netto die Wirtschaft ankurbeln können?>> Sven
45 Milliarden (pro Jahr) / 20Mio Rentner = 2244€
Sind 184€ im Monat.
Ca. 42 Mio Arbeitnehmer macht rund 1000€ pro Person im Jahr!
Also viel ist das eigentlich nicht.
Und es kommen auch wieder schlechtere Jahre.
achso schrieb:> Sollte man sich unbedingt mal ansehen:> Youtube-Video "Die Zeitbomben in deinem Rentenbescheid Teil 1, oder> warum Du Immobilien kaufen solltest #8/99"> Youtube-Video "Die Zeitbomben in Deinem Rentenbescheid Teil 2, oder> warum Du Immobilien kaufen solltest #9/99"
Ja die ewige Lüge von der absolut sicheren Geldanlage Immobilien. Wenn
bereits der Taxifahrer und Youtuber vom investment reden: Finger weg,
die Blase ist kurz vorm platzen. Ähnlich hier im Forum. Frickelnerds
haben selten Ahnung von grundlegenden wirtschaftlichen Vorgängen.
achso schrieb:> Sollte man sich unbedingt mal ansehen: YT...
Alex Fischer hat die Rente schön erklärt und auf Immobilen hingewiesen.
Das ist schlau. Nur meinte schon der alte Konz, daß das Finanzamt immer
ein Schlupfloch auflässt, um dann später dort mächtig abzukassieren.
Beispiel Steuerparadies-CD-Kauf ... Besser das Risiko etwas verteilen.
Sepp schrieb:> Sven schrieb:>> Die Bundesregierung hat einen Steuerüberschuss von 45 Milliarden Euro.>>>> a) Wieso kann man die Rente für heutige Rentner damit nicht um 500€>> erhöhen oder gerade die Altersarmuts-Renten?>>>> b) Wieso könnte man damit nicht die Abgabenlast aller Arbeitnehmer in>> Deutschland in den nächsten 2 Jahren extrem senken, sodass diese durch>> das mehr an Netto die Wirtschaft ankurbeln können?>>>> Sven>> 45 Milliarden (pro Jahr) / 20Mio Rentner = 2244€> Sind 184€ im Monat.>> Ca. 42 Mio Arbeitnehmer macht rund 1000€ pro Person im Jahr!>> Also viel ist das eigentlich nicht.>> Und es kommen auch wieder schlechtere Jahre.
Ich wähle diese Leute nicht mehr.
Immer wenn es heisst man müsste die Rente bei 50-55% des Brutto
belassen, heisst es reflexartig: ist nicht finanzierbar. Und das sagen
alle Parteinen soweit ich weiss (egal ob rot violett oder grün).
In anderen Ländern geht es aber (bis zu 70 % vom Brutto!!).
Also insofern weiss ich wo der Wahlzettel die Antwort bietet!
Danilo schrieb:> In anderen Ländern geht es aber (bis zu 70 % vom Brutto!!).
In anderen Ländern sind auch andere Bedingungen und z.B.Mieten. Du
kannst dann aber gerne mit Deinen 900€-Netto-Rente nach Bulgarien ziehen
und die Sonne genießen. Nur kommen viele wegen gesundheitlicher Probleme
später wieder zurück.
Danilo schrieb:> In anderen Ländern geht es aber (bis zu 70 % vom Brutto!!).
Das geht in Deutschland auch, sogar bis 71,75 %, nennt sich Beamter.
Sind alles riesengroße Spannen in Deutschland, riesige Ungerechtigkeiten
durch Besitzstandswahrungen beim einen, dafür umso mehr Verzicht bei
anderen, um den neuen globalen Bedingungen und politischer
Misswirtschaft Rechnung zu tragen. Dies und noch die Haufen anderer
Probleme sorgen dafür, dass es bis in 30 Jahren alle Strukturen, die für
den alten Wohlstand, Konstanz und Sicherheit in Deutschland gesorgt
haben, zerrissen haben wird.
Am Ende kann man dann nur noch fragen, Absicht oder bloß Unfähigkeit?
Rudi Radlos schrieb:> Danilo schrieb:>> In anderen Ländern geht es aber (bis zu 70 % vom Brutto!!).>> In anderen Ländern sind auch andere Bedingungen und z.B.Mieten. Du> kannst dann aber gerne mit Deinen 900€-Netto-Rente nach Bulgarien ziehen> und die Sonne genießen. Nur kommen viele wegen gesundheitlicher Probleme> später wieder zurück.
Darum ging es nicht.
Dass ich in anderen Ländern günstiger leben kann ist klar.
Hier ging es darum weshalb eine Rentenhöhe von ca. 55 % vom Bruttolohn
nicht möglich ist in Dtld.?
Ja ich weiss Geburtenknick, Hosenanzug an der Regierung usw..
Claus M. schrieb:> Nach heutigem stand um die 1400 brutto, wenn du bis 67 arbeitest.
So viel habe ich ja bereits jetzt schon allein aus Kapitalerträgen.
Meine betriebliche Altersvorsorge habe ich übrigens schon vor längerer
Zeit beitragsfrei stellen lassen, da meine eigene Rendite ist um ein
Mehrfaches höher liegt.
NurMut schrieb:> Sven schrieb:>> Ich fange mit 30 an zu arbeiten und mit 45k€/a und dieses Gehalt ändert>> sich bis zu meinem Renteneintritt nicht.>> Sehr unwahrscheinliches Szenario.
In der Tat. Mit Arbeitslosigkeit ist demnächst zu rechnen.
Sven schrieb:> Ich will nicht übertreiben, aber was passiert mit dem ETF, wenn sich> eine Finanzkrise zwischenzeitlich ereignet? Verliert er dann stark an> Wert?
Vermutlich weniger als dein Bargeld. Andererseits könnte es bei
eintretender Massenarbeitslosigkeit auch anfangs zu einer Deflation
kommen, bevor die dann folgende Geldschwimme der EZB Wirkung zeigt. Dann
wäre es gut, wenn man genügend Cash hat, um sich günstig einzukaufen.
Immobilien werden sehr günstig zu haben sein, da die kreditfinanzierten
Häuser und Eigentumswohnungen der arbeitslos werdenden IGMler durch
Zangsversteigerung auf den Markt geworfen werden.
Sven schrieb:> Die Bundesregierung hat einen Steuerüberschuss von 45 Milliarden Euro.>> a) Wieso kann man die Rente für heutige Rentner damit nicht um 500€> erhöhen oder gerade die Altersarmuts-Renten?>> b) Wieso könnte man damit nicht die Abgabenlast aller Arbeitnehmer in> Deutschland in den nächsten 2 Jahren extrem senken, sodass diese durch> das mehr an Netto die Wirtschaft ankurbeln können?
Weil wir das Geld benötigen, um die Welt zu retten.
Carsten Sch. schrieb:> Ja die ewige Lüge von der absolut sicheren Geldanlage Immobilien.
Endlich schreibt es mal jemand, danke!
F. B. schrieb:> Immobilien werden sehr günstig zu haben sein, da die kreditfinanzierten> Häuser und Eigentumswohnungen der arbeitslos werdenden IGMler durch> Zangsversteigerung auf den Markt geworfen werden.
Du bist echt krank in der Rübe, vor allem glaubst du das doch selber
nicht. Du willst doch nur noch provozieren, aber leider nimmt dich hier
keiner mehr ernst, wenn er oder sie es denn jemals getan hat.
Sven schrieb:> Was wäre das beste und "sicherste" Mittel, dass mir Wohlstand bzw. Geld> bis zu meinem Tode sichert?
Eure Generation wird in hohem Maße flexibel sein müssen, in
unterschiedlichen Branchen, in verschiedenen Regionen arbeiten müssen.
Flexibilität ist sicher eine Voraussetzung. (Eine andere wäre
Expertentum, was hier auszuführen allerdings den Rahmen sprengen würde).
Den todsicheren Tipp für die Geldanlage kann Dir hier allerdings keiner
geben. Was für den einen goldrichtig wäre, ist für den anderen total
falsch.
Was nützt Dir ein Aktiendepot, wenn Du vor lauter Sorge um das Ersparte
nicht mehr schlafen kannst und dadurch schlecht im Job wirst? Was bringt
Wohneigentum, wenn man berufsbedingt alle 3 Jahre umziehen muss? Was
nützt die gesetzliche Rente, wenn es eine Hyperinflation gibt? Was nützt
Gold, wenn der asset meltdown kommt ?
Das Einzige, was immer zutrifft (und dadurch natürlich eine
Binsenweisheit) ist: Möglichst lange gesund bleiben!
Danilo schrieb:> Immer wenn es heisst man müsste die Rente bei 50-55% des Brutto> belassen, heisst es reflexartig: ist nicht finanzierbar. Und das sagen> alle Parteinen soweit ich weiss (egal ob rot violett oder grün).>> In anderen Ländern geht es aber (bis zu 70 % vom Brutto!!).>> Also insofern weiss ich wo der Wahlzettel die Antwort bietet!
Welche Länder meinst du ?
Mir fällt spontan Österreich ein, wenn man sich das aber genauer
ansieht, stellt man fest, dass diese Versprechungen noch viel schlechter
abgesichert sind als unsere 50%. Da knallt es dann später, aber dafür
heftiger.
Und in der Schweiz wird teilweise viel mehr eingezahlt.
Gruß
Axel
Danilo schrieb:> Und das sagen alle ParteinenDanilo schrieb:> Also insofern weiss ich wo der Wahlzettel die Antwort bietet!
Was soll man von so einem Beitrag halten?
Ich löse auf: Nichts!
F. B. schrieb:> Immobilien werden sehr günstig zu haben sein, da die kreditfinanzierten> Häuser und Eigentumswohnungen der arbeitslos werdenden IGMler durch> Zwangsversteigerung auf den Markt geworfen werden.
Feuchte Träume... Der Staat wird niemals zulassen, dass der IGMler
massenarbeitslos wird. Vorher geben wir alle Klimaziele auf, und führen
wieder eine Abwrackprämie ein. Oder er übernimmt die Kredite der
Häuslesbauer für lau, und macht damit sogar noch Kohle und begibt eine
10j. Bundesanl. zu -0,5%. Oder die EZB schmeisst Helikoptergeld vom
Himmel...
Ganz ehrlich, ich hatte das auch mal gedacht, wollte eigentlich in eine
größere Immo wechseln. Aber die Preise sind jedes Jahr noch weiter
gestiegen. Inzwischen ist meine alte Hütte abbezahlt, die Kinder sind
aus dem Haus, und damit ist der Schuppen auch nicht mehr zu klein, so
what ?
> Inzwischen ist meine alte Hütte abbezahlt, die Kinder sind> aus dem Haus, und damit ist der Schuppen auch nicht mehr zu klein, so> what ?
Meist aber ist die Hütte viel zu gross, wenn die Kinder aus dem Haus
sind. Viele starrsinnige Alte bleiben selbst dann noch dort wohnen,
wenn sie alleinstehend werden durch Scheidung oder Tod des Partners.
Kastanie schrieb:> Danilo schrieb:>> Und das sagen alle Parteinen>> Danilo schrieb:>> Also insofern weiss ich wo der Wahlzettel die Antwort bietet!>> Was soll man von so einem Beitrag halten?> Ich löse auf: Nichts!
Du hast recht.
Sorry die Partei gibt es, ich muss nur noch mal suchen welche es war.
T.L. schrieb:> Meist aber ist die Hütte viel zu gross, wenn die Kinder aus dem Haus> sind. Viele starrsinnige Alte bleiben selbst dann noch dort wohnen,> wenn sie alleinstehend werden durch Scheidung oder Tod des Partners.
Na und? schön für denjenigen der darin wohnt.
Bist du neidisch?
Jeder kann doch sein Leben gestalten wie er will.
Ichselbst sitze auch in einer recht grossen Hütte und geniesse es,
genauso wie meine recht üppige Rente.
Euer Gejammer kotzt mich an.
> Selbst das Fensterputzen und Sauberhalten der Bude> kann dann einen dann schon zum Sklaven seines Palastes machen.
Mit Geld kann man eine ziemliche Menge von Problemen lösen.
starrsinniger Alter schrieb im Beitrag #5974373:
> Die habe ich für den Fall reserviert, dass ich vielleicht mal> pflegebedürftig werde, dann wird dort eine junge, hübsche Pflegekraft> aus Osteuropa einquartiert.
Bist du wirklich der Meinung, dass dir hier jemand deine Stories
unterhalb jeglichen Groschenroman-Niveaus glaubt? Das ist doch alles nur
Trollerei.
Wer Angst vor Aktien hat muss sich eigentlich nur bewusst machen, dass
(wahrscheinlich ausnahmslos) alle Milliardäre einen Großteil ihres
Vermögens in Aktien investiert haben und damit immer reicher werden. Und
glaubt hier ernst irgendwer, dass die reichsten und mächtigsten der Welt
ihr eigenes Werkzeug um noch reicher zu werden zugrunde gehen lassen?
Wirklich gefährlich wird es, wenn es einen massiven Trend zu Private
Equity gibt und die Anzahl IPO über einen längeren Zeitraum einbrechen.
Danach sieht es aber nicht wirklich aus.
Ansonsten muss man halt in der Lage sein, kurzfristige Schwankungen
aussitzen zu können. Man wählt dafür seine Entnahmequote deutlich
unterhalb der durchschnittlichen Rendite. Der typische Faustwert ist 4%.
Wenn man ängstlich ist wählt man entsprechend weniger.
Ich habe mal meinen aktuellen Stand von meinem Depot angehängt. Damit (+
abgezahltes Wohneigentum + "Hobby-Nebenjob") bin ich mit Mitte 30 in
"Rente" gegangen.
Klaus-Peter schrieb:> Ich habe mal meinen aktuellen Stand von meinem Depot angehängt.
Du kannst mir nicht erzählen, dass alle deine Aktien im Plus sind. Du
hast die weggelassen, die im Minus sind.
Als Märchenonkel wärst du gut, aber zu anderen Sachen taugst du nicht.
Rolf R. schrieb:> Klaus-Peter schrieb:>> Ich habe mal meinen aktuellen Stand von meinem Depot angehängt.>> Du kannst mir nicht erzählen, dass alle deine Aktien im Plus sind. Du> hast die weggelassen, die im Minus sind.>> Als Märchenonkel wärst du gut, aber zu anderen Sachen taugst du nicht.
Sind doch alles solide Titel, wenn die schon lange genug rumliegen, ist
das plausibel, scheint mir nichts spekulatives dabei zu sein, außer
vllt. der Infineon-Kauf.
Ich habe zwei Titel im Depot, jeweils nen ETF auf MSCI World und auf
MSCI Emerging Markets, sind auch auch beide im Plus.
Es gibt nicht die eine sichere Altersvorsorge. Denn was in 30 oder 40
Jahren sein wird kann hier niemand voraus sagen. Wenn z.B. die
linksradikalen Elemente immer mehr Macht bekommen haben wir bald DDR 2.0
und dann sind wir eh alle am Arsch, d.h. gleich arm dran.
Ich persönlich habe Wohneigentum, d.h. im Alter bezahle ich keine Miete
und könnte mein Haus sogar beleihen oder verkaufen.
Den Rest habe ich in Indexfonds mit sehr niedrigen Gebühren (z.B. von
Black Rock) und Aktien investiert. Die Aktien und Fonds habe ich
weltweit gestreut. Als Indexfonds empfehlen viele MSCI World. Ich habe
noch Indexfonds auf Dow Jones und TecDax.
Geld auf Tagegeldkonten halte ich persönlich für unsicherer als Aktien.
Das große Firmen wie Coca Cola Pleite gehen ist doch unwahrscheinlicher
als das der Euro entwertet wird. Beim MSCI World investiert ihr z.B. in
1600 Firmen.
Wichtig ist noch regelmäßig in Fonds zu sparen, wegen der Mittelung.
Fallen die Aktien dann bekommt man automatisch mehr Fondanteile. Bei
einem Anlagehorizont größer 15 Jahre gab es in der Vergangenheit nie
Verluste.
Bei Aktien und Fonds könnt ihr Geld verlieren, beim Tagegeld oder
Girokonto verliert ihr durch die Inflation garantiert Geld.
Die Messe ist gelesen schrieb:> Das geht in Deutschland auch, sogar bis 71,75 %, nennt sich Beamter.> Sind alles riesengroße Spannen in Deutschland, riesige Ungerechtigkeiten> durch Besitzstandswahrungen beim einen, dafür umso mehr Verzicht bei> anderen, um den neuen globalen Bedingungen und politischer> Misswirtschaft Rechnung zu tragen.
Ach Quatsch, beim Michel geht sicher noch was:
https://www.oecd.org/tax/tax-policy/taxing-wages-brochure.pdf
... schrieb:> Ich persönlich habe Wohneigentum, d.h. im Alter bezahle ich keine Miete> und könnte mein Haus sogar beleihen oder verkaufen.
Was du vielleicht nicht bedacht hast, ist ein Pflegefall, wofür
man nicht ausreichend versichert ist. Für die Differenz tritt
zwar der Sozialstaat ein, aber wenn Vermögen da ist, wird die
Verwertung erzwungen. Da stürzen sich die Sozialsysteme
gleich drauf, um zu verwerten und nur, um möglichst den
Pflegling lange dahin siechen zu lassen. Vererben kann man dann
vergessen, da ja dann belastet, aber man kann ja das Erbe ablehnen.
Selbst wenn man die Immobilie wenigstens zehn Jahre vor dem
Versicherungsfall an die nächste Generation weiter reicht, müssen
ja dann die Erben für die Pflege aufkommen. Man kommt sich da
vor, wie ein Fisch im Netz. Man kommt da nicht mehr raus. Aber kein
System ohne Schlupflöcher. Z.B. Verkaufen und ein lebenslanges
Niesbrauchrecht eintragen lassen. Das Geld-Vermögen ist dann weiter
in Gefahr. Aber das ist dann leichter beweglich, als so ein Haus.
(Voraussetzung, dass der Pflegefall noch nicht eingetreten ist).
Da sollte man sich frühzeitig Gedanken machen.
... schrieb:> Geld auf Tagegeldkonten halte ich persönlich für unsicherer als Aktien.> Das große Firmen wie Coca Cola Pleite gehen ist doch unwahrscheinlicher> als das der Euro entwertet wird.
Was hat die Größe denn damit zu tun? Die Werft "Bremer Vulkan" war
auch groß und ist trotzdem pleite gegangen.
Auf die Wirtschafts- und Gewinnsituation eines Unternehmens kommt
es an und die ist oft nicht so einfach zu erkennen.
Klaus-Peter schrieb:> Ich habe mal meinen aktuellen Stand von meinem Depot angehängt. Damit (+> abgezahltes Wohneigentum + "Hobby-Nebenjob") bin ich mit Mitte 30 in> "Rente" gegangen.
Ich hätte an deiner Stelle lieber noch mindestens fünf bis zehn Jahre
weiter kräftig ins Depot eingezahlt, mir persönlich ist das nicht genug
für ein Leben als Privatier. Aber Menschen sind eben verschieden.
Rolf R. schrieb:> Du kannst mir nicht erzählen, dass alle deine Aktien im Plus sind. Du> hast die weggelassen, die im Minus sind.
Ich habe sie einfach lange genug. Und ich habe die meisten davon in
einer fast stetigen Aufwärtsphase gekauft. Da ist es sehr schwer Aktien
zu erwischen, die Verluste einbringen. BMW war allerdings vor ein paar
Wochen noch im Minus. Genauso war es beim EM ETF.
Und selbst wenn ich verlustbringende Aktien weg gelassen hätte, würden
die mein Vermögen ja nur vergrößern.
Ingenieur schrieb:> Ich hätte an deiner Stelle lieber noch mindestens fünf bis zehn Jahre> weiter kräftig ins Depot eingezahlt, mir persönlich ist das nicht genug> für ein Leben als Privatier.
Jedem das Seine. Mir reicht es vollkommen. Und es gab ja auch ein
richtig gutes Abfindungsangebot.
Dr.Who schrieb:> Man kommt da nicht mehr raus. Aber kein> System ohne Schlupflöcher. Z.B. Verkaufen und ein lebenslanges> Niesbrauchrecht eintragen lassen. Das Geld-Vermögen ist dann weiter> in Gefahr. Aber das ist dann leichter beweglich, als so ein Haus.> (Voraussetzung, dass der Pflegefall noch nicht eingetreten ist).> Da sollte man sich frühzeitig Gedanken machen.
Das ist das Gute an dem Forum hier:
Zwischen den Zeilen sind die Lösungen zu finden für Probleme nach denen
man schon 20 Jahre suchte. Chapeau!
Das Geldvermögen ist ja gar kein Problem (paar Siberbarren sicher auch
nicht).
Aber an wen sollen die Leute das Haus verkaufen? Es muss ja einer sein
der selbst die nächsten 10-15 Jahre noch nicht zum Pflegefall wird (und
der kein Angehöriger ist) (wobei ja jeder Ruckzuck ein Pflegefall sein
kann wg. Krankheit). Aber das Gute an der "Verkaufslösung" ist, dass die
10-Jahres-Regelung mich da nicht juckt.
Dr.Who schrieb:> ... schrieb:>> Geld auf Tagegeldkonten halte ich persönlich für unsicherer als Aktien.
Was bei Tagesgeldkonten gerne vergessen wird, ist, dass man an das Geld
im Zweifel auch nicht ohne weiteres dran kommt. Es kann durchaus Jahre
dauern, um an das Geld zu kommen.
Bei ausländischen Banken kommen dann noch Kosten für Anwälte etc. dazu,
die das dann abwickeln. Und was im Moment natürlich nicht so relevant
ist: Die Sicherung gilt nicht für die Zinsen.
> Das große Firmen wie Coca Cola Pleite gehen ist doch unwahrscheinlicher> als das der Euro entwertet wird.
Ein entwerteter Euro ist bei einem MSCI World volkommen egal. Eher im
Gegenteil.
Gruß
axel
Klaus-Peter schrieb:> Ich habe mal meinen aktuellen Stand von meinem Depot angehängt. Damit (+> abgezahltes Wohneigentum + "Hobby-Nebenjob") bin ich mit Mitte 30 in> "Rente" gegangen.
Wie (Ausbildung od. Studium od. Sonstiges) und mit welchem Gehalt
bekommt man das Mitte 30 hin? Ich lebe extrem sparsam, bin auch Mitte
30, habe aber nicht ansatzweise solche Summen in Rücklage. Neben dem
dass ich keine eigene Immobilie habe. Was mache ich falsch?
Pechvogel schrieb:> Klaus-Peter schrieb:>> Ich habe mal meinen aktuellen Stand von meinem Depot angehängt. Damit (+>> abgezahltes Wohneigentum + "Hobby-Nebenjob") bin ich mit Mitte 30 in>> "Rente" gegangen.>> Wie (Ausbildung od. Studium od. Sonstiges) und mit welchem Gehalt> bekommt man das Mitte 30 hin? Ich lebe extrem sparsam, bin auch Mitte> 30, habe aber nicht ansatzweise solche Summen in Rücklage. Neben dem> dass ich keine eigene Immobilie habe. Was mache ich falsch?
Nicht aufregen, da ist viel Schaumschlägerei dabei.
Natürlich gibts Leute die mit Ende 30 100.000 (oder 200.000) € haben
(andere haben die als Schulden weil sie Probleme mit dem begrenzten
Trinken hatten z.B.).
Eher wichtig ist mit Mitte/ Ende 50 ne gute Basis zu haben um nicht mehr
5 Tage die Woche in die Seelenmühle zu müssen.
AVR schrieb im Beitrag #5975092:
> Mal was anderes.>> Wäre es sinnvoll Nokia Aktien zu kaufen? Nokia ist ja gerade dort, wo> Apple in den 90ern war.>> MfG
Wo ist den Nokias Steve Jobs ?
Gruß
Axel
Keine Panik. Vieles hier würde ich erst glauben, wenn ich die
Kontoauszüge prüfen dürfte. ;-))
Was auch gerne vergessen wird: Papiere, die einen Index nachbilden, sind
oftmals Zertifikate. Das bedeutet, wenn der Herausgeber Pleite geht,
sind auch die Papiere wertlos. Oder manche Papiere werden gegen andere
zwangsgetauscht, so etwas hat man in Zypern gesehen.
Und im ganz großen Katastrophenfall (Eurocrash, Zusammenbruch der EU,
Weltwirtschaftskrise, Krieg, usw.) ist ohnehin nichts sicher, weil der
Staat sehr schnell auf die Besitztümer zugreifen kann.
Immobilien können z.B. mit einem "Lastenausgleich" (hatten wir schon
einmal) versehen werden, Wertpapierverkäufe könnten mit einer Steuer
belegt werden (Anweisung an die Banken reicht...), aber auch
Edelmetallbesitz könnte verboten werden bzw. der Handel untersagt
(selbst im "Land der Freiheit" war Goldbesitz jahrzehntelang verboten).
Und für alle anderen Besitztümer gibt es im Zweifel dann noch eine
Vermögenssteuer.
Danilo schrieb:> Nicht aufregen, da ist viel Schaumschlägerei dabei.
Ne, aufgeregt bin ich nicht, mich interessiert das einfach.
Ganz ehrlich: Warum ich trotz Sparsamkeit nichts zusammen bekomme ist
mir an sich schon klar. Die Steuerbelastung ist mir schon lange zu
extrem hier. Man kommt einfach zu nichts mehr. Desto erstaunter bin ich
natürlich wie das andere trotzdem schaffen.
Ich habe lediglich das Glück arbeitstechnisch mich ins Ausland absetzen
zu können und werde das nächstes Jahr auch angehen. Dazu hat mich jetzt
nicht dieses Forum bewogen, keine Angst, aber dass etwas nicht mehr
stimmt fühle ich schon lange. Und wenn ich es so weiter laufen lasse,
werde ich immer extremer gemolken und habe auch bis 50 rein gar nichts
aufgebaut. Dann ist lediglich mein Leben vorbei. Warum sollte sich auch
was ändern, solange ich artig den Zahlesel für den Staat gebe. Ich muss
das beenden oder es ändert sich rein gar nichts.
AVR schrieb im Beitrag #5974919:
>> Wie nennt man eigentlich die belgische Version des deutschen Michels?
Bekommt der Belgier für sein Geld eigentlich auch soviel geboten wie der
Michel?
... schrieb:> Ich persönlich habe Wohneigentum, d.h. im Alter bezahle ich keine Miete> und könnte mein Haus sogar beleihen oder verkaufen.
Da braucht es doch nur ein paar klitzekleine Gesetzesvorhaben so wegen
Klimaschutz usw. Dann gibt es Maximalgrenzen für Wohnraum. Ups drüber?
Tja wirst enteignet. Aber hey für das Klima muss JEDER Opfer bringen.
Wenn du das anders siehst, brauchst du wohl erstmal ein Jahr im Grünen
Umerziehungscamp, mit einem Bild von Greta Thunfisch in jedem Raum.
Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.
Cyblord -. schrieb:> mit einem Bild von Greta Thunfisch in jedem Raum
Auch wenn ich die Thesen dieser Dame inhaltlich nicht teile so finde ich
es hochnotpeinlich wenn erwachsene Männer so über ein junges Mädl reden
das an etwas glaubt.
Zum Fremdschämen.
Le X. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> mit einem Bild von Greta Thunfisch in jedem Raum>> Auch wenn ich die Thesen dieser Dame inhaltlich nicht teile so finde ich> es hochnotpeinlich wenn erwachsene Männer so über ein junges Mädl reden> das an etwas glaubt.
An etwas zu glauben verleiht neuerdings Immunität gegen andere Meinungen
und Kritk? Interessant. Das solltest du mal mit den Religionen
besprechen, die sind da sicher interessiert.
Oder war es das Geschlecht? Oder das Alter? Was ist denn nun, was deinen
Beschützerinstinkt triggert?
> Zum Fremdschämen.
Dann mach das. Das nimmt bei mir wenig Zeit in Anspruch.
Cyblord -. schrieb:> An etwas zu glauben verleiht neuerdings Immunität gegen andere Meinungen> und Kritk? Interessant.
Du hast die Dame nicht kritisiert.
Du hast sie verunglimpft und dich über sie lustig gemacht.
Erkennst du den Unterschied nicht?
Ich mein, kannst du gerne machen.
Geh ins /dev/null, da tummeln sich andere Männer, die sind sogar noch
älter und "reifer" als du und würden sich auch nicht schämen da
mitzumachen. Der Thunfisch-Witz kommt da immer gut.
Ist halt irgendwie auf Kindergartenniveau, aber musst du wissen.
Le X. schrieb:> Du hast sie verunglimpft und dich über sie lustig gemacht.
Ja ich mache mich lustig, über alle möglichen Idioten. Und nun?
Ist das neuerdings verboten?
Immerhin stellt die sich hin und beschimpft und verurteilt pauschal
einen großen Teil der Menschheit. Da muss man mit Kritik rechnen. Finde
ich.
Aber mir ist schon klar, lange ist so was nicht mehr erlaubt. Kritik an
der Klimahysterie und deren Predigern.
> Ist halt irgendwie auf Kidnergartenniveau, aber musst du wissen.
Ist mir halt irgendwie echt egal was du davon hälst.
Le X. schrieb:> Du hast die Dame nicht kritisiert.> Du hast sie verunglimpft und dich über sie lustig gemacht.
Meine Fresse...die Greta Doktrin hat bei dir ja volle Wirkung gezeigt.
Ist ja fast ähnlich wie bei den Apple Fanboys mit der Vergötterung von
Steve Jobs.
Cyblord -. schrieb:> Le X. schrieb:>>> Du hast sie verunglimpft und dich über sie lustig gemacht.>> Ja ich mache mich lustig, über alle möglichen Idioten. Und nun?> Ist das neuerdings verboten?>> Immerhin stellt die sich hin und beschimpft und verurteilt pauschal> einen großen Teil der Menschheit. Da muss man mit Kritik rechnen. Finde> ich.
Das war aber keine Kritik. Kritik wäre ok.
Aber dazu reicht es wohl dann doch nicht, sonst würdest Du Dich ja nicht
an ihr abarbeiten .
Gruß
Axel
Cyblord -. schrieb:> An etwas zu glauben verleiht neuerdings Immunität gegen andere Meinungen> und Kritk? Interessant. Das solltest du mal mit den Religionen
Du setzt also Kritik an Aussagen mit einer dümmlichen Beleidigung
gleich?
Sorry aber das ist ziemlich armselig.
AVR schrieb im Beitrag #5975310:
> Le X. schrieb:>> Du hast die Dame nicht kritisiert.>> Du hast sie verunglimpft und dich über sie lustig gemacht.>> Meine Fresse...die Greta Doktrin hat bei dir ja volle Wirkung gezeigt.> Ist ja fast ähnlich wie bei den Apple Fanboys mit der Vergötterung von> Steve Jobs.
Nö, ich kann Apple nicht leiden. Aber ich würde mich deswegen nicht über
Jobs Pullover lutig machen.
Cyblord -. schrieb:> der Klimahysterie und deren Predigern
Es ist schon interesant, dass immer wieder diejenigen anderen Lügen
unterstellen die selbst am meisten alternative Wahrheiten und
Verschwörungstheorien verbreiten.
Udo S. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> der Klimahysterie und deren Predigern>> Es ist schon interesant, dass immer wieder diejenigen anderen Lügen> unterstellen die selbst am meisten alternative Wahrheiten und> Verschwörungstheorien verbreiten.
Haste dein "Skolstrejk" Schildchen schon gemalt?
Udo S. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Haste dein "Skolstrejk" Schildchen schon gemalt?>> Du bestätigst meine Aussagen, danke!> kein Argumente nur trumpsche Sprüche.
Oh sorry, Wo habe ich dir den Eindruck vermittelt über Klima und Greta
mit dir diskutieren zu wollen? Armes Ding.
Pechvogel schrieb:> Ganz ehrlich: Warum ich trotz Sparsamkeit nichts zusammen bekomme ist> mir an sich schon klar. Die Steuerbelastung ist mir schon lange zu> extrem hier. Man kommt einfach zu nichts mehr. Desto erstaunter bin ich> natürlich wie das andere trotzdem schaffen.
Ganz einfach: Es liegt gar nicht an der Steuerbelastung in Deutschland,
das ist ein Trugschluss. Entweder liegt es daran, dass deine Einnahmen
zu gering sind, deine Ausgaben zu hoch, oder beides gleichzeitig. Da du
schreibst, du wärst sparsam, ist es wohl die Einnahmenseite. Dafür kann
ich nur einen guten Job als Hochqualifizierter in einem Unternehmen
empfehlen, das nach IG Metalltarif zahlt. Von meinem im
Jahresdurchschnitt 5k netto pro Monat investiere ich ca. 3k ins Depot.
Da kommt über die Jahre mit Zinseszins-Effekt und Dividenden schon
durchaus Einiges zusammen.
Ingenieur schrieb:> Ganz einfach: Es liegt gar nicht an der Steuerbelastung in Deutschland,> das ist ein Trugschluss. Entweder liegt es daran, dass deine Einnahmen> zu gering sind, deine Ausgaben zu hoch, oder beides gleichzeitig.
Ohne letzteres auszuschließen, warum soll ersteres falsch sein? Ein
Beispiel: Habe mich auch immer über das stressende/giftige Arbeitsklima
in Deutschland gewundert. Mich wundert das aber inzwischen nicht mehr:
Ackern muss jeder Arbeitnehmer für sein Bruttogehalt inkl. all dessen
was der Arbeitgeber für ihn abgeben muss. Und dann wird man natürlich
als Arbeitnehmer für sein bescheidenes Netto so richtig rangenommen,
damit man man international noch konkurrenzfähig ist. Ausführende
Instanz: Arbeitgeber. Verursachende Instanz: Staat.
Ingenieur schrieb:> Von meinem im Jahresdurchschnitt 5k netto pro Monat investiere ich ca.> 3k ins Depot.
Und das wahrscheinlich noch während der Arbeitszeit, denn außer die
Kohle zu erfassen, zu sortieren und auf sein Frühstück und dann auf den
Kantinengang hinzufiebern, gibt's ja in nem IGM-Containment nicht viel
zu tun. Arbeit ist für die anderen da, die sich wundern, wo die Kohle
abbleibt.
Pechvogel schrieb:> Ich habe lediglich das Glück arbeitstechnisch mich ins Ausland absetzen> zu können und werde das nächstes Jahr auch angehen. Dazu hat mich jetzt> nicht dieses Forum bewogen, keine Angst, aber dass etwas nicht mehr> stimmt fühle ich schon lange. Und wenn ich es so weiter laufen lasse,> werde ich immer extremer gemolken und habe auch bis 50 rein gar nichts> aufgebaut. Dann ist lediglich mein Leben vorbei. Warum sollte sich auch> was ändern, solange ich artig den Zahlesel für den Staat gebe. Ich muss> das beenden oder es ändert sich rein gar nichts.
Hallo nochmal.
Ja, das empfinde ich auch so, obwohl ich gerade erst eingestiegen bin.
Ich möchte nicht übertreiben, aber für die jetzt Ende Zwanzig Leute
kommt noch hinzu, dass man kaum noch (mit Studium) einen solchen Job mit
„hohen Abgaben“ bekommt. Da hat Deine Generation es noch etwas besser
(gehabt).
Sven
Sidenote wäre natürlich, dass Politiker von all dem selbst nicht
betroffen sind und sich auch sonst wie z.B. bei der Rente einfach
entkoppelt haben. Für Politiker mit abgebrochenem Theaterstudium ist
Deutschland deshalb wohl nach wie vor erste Wahl. Für Leute die was
können (Handwerker, Ingenieure, Ärzte, ...) schaut das anders aus. Fragt
sich nur was passiert, wenn die alle mal keinen Bock mehr haben?
Pechvogel schrieb:> Fragt> sich nur was passiert, wenn die alle mal keinen Bock mehr haben?
Schau die Geschichte des alten Griechenland an. Die fähigen Leute sind
irgendwann ins Römische Reich abgewandert. Und wo Griechenland heute
steht, wissen wir ja alle.
Pechvogel schrieb:> Fragt sich nur was passiert, wenn die alle mal keinen Bock mehr haben?
Blick in die failed states und shitholes der Welt reicht. Oder ins
Geschichtsbuch, Altes Rom beispielsweise.
Pechvogel schrieb:> Für Leute die was> können (Handwerker, Ingenieure, Ärzte, ...) schaut das anders aus. Fragt> sich nur was passiert, wenn die alle mal keinen Bock mehr haben?
Dann arbeiten sie als Gärtner.
Pechvogel schrieb:> Für Leute die was> können (Handwerker, Ingenieure, Ärzte, ...) schaut das anders aus. Fragt> sich nur was passiert, wenn die alle mal keinen Bock mehr haben?
Wo? Wo gibt es Leute die was können?
In Deutschland sind diese sehr rar geworden.
Ich verkneife mir jetzt mal aufzuzählen, wo man sich das "Können" der
oben genannten Leute anschauen kann....und es wird immer schlimmer.
Die jungen Leute kommen heute aus der Schule, alle mit Einser-Abi, weil
die armen Kinder heutzuage ja nicht frustriert werden dürfen, kommen
dann in verschiedene Berufe und müssen erstmal nachgeschult werden.
Ich habe Leute ausgebildet, ich kann davon ein Lied singen.
> Pechvogel schrieb:>> Ich habe lediglich das Glück arbeitstechnisch mich ins Ausland absetzen>> zu können und werde das nächstes Jahr auch angehen. Dazu hat mich jetzt>> nicht dieses Forum bewogen, keine Angst, aber dass etwas nicht mehr>> stimmt fühle ich schon lange. Und wenn ich es so weiter laufen lasse,>> werde ich immer extremer gemolken und habe auch bis 50 rein gar nichts>> aufgebaut. Dann ist lediglich mein Leben vorbei. Warum sollte sich auch>> was ändern, solange ich artig den Zahlesel für den Staat gebe. Ich muss>> das beenden oder es ändert sich rein gar nichts.
Hast du schonmal darüber nachgedacht, wieviel Geld du den deutschen
Steuerzahler schon gekostet hast, bevor du auch nur einen müden Euro
selbst verdient hast?
Alle Leistungen dieses Staates nimmst du in Anspruch und wenn du dann
deinen Beitrag leisten sollst, machst du dich vom Acker.
Aber so sind die Jungen heutzutage, soviel abgreifen wie geht, aber
nichts selbst zustande bringen.
Pechvogel schrieb:> ... Handwerker, Ingenieure, Ärzte ..> Fragt sich nur was passiert, wenn die alle mal keinen Bock mehr haben?
- Handwerker Weniger Pfusch auf dem Bau und anderswo?
- Ingenieure Keine betrügerische Software in Dieselautos?
- Ärzte Keine Fehldiagnosen die Leib & Leben kosten?
> Alle Leistungen dieses Staates nimmst du in Anspruch und wenn du dann> deinen Beitrag leisten sollst, machst du dich vom Acker.
Sagt auch der Schlachter zum kleinen Ferkel das stiften geht.
Pechvogel schrieb:> Wie (Ausbildung od. Studium od. Sonstiges) und mit welchem Gehalt> bekommt man das Mitte 30 hin? Ich lebe extrem sparsam, bin auch Mitte> 30, habe aber nicht ansatzweise solche Summen in Rücklage. Neben dem> dass ich keine eigene Immobilie habe. Was mache ich falsch?
Ich denke es ist wichtig zu verstehen, dass ich kein Nachkoch-Rezept
hier anbieten möchte. Ich beschreibe nur meine persönlichen Erfahrungen,
bei denen auch eine Reihe begünstigenden Faktoren einfließt.
- Ich habe seit 16 ein bezahltes Nebenjob-Hobby (Trainer C
Sportklettern). Das bringt mir nicht nur ein ordentliches Einkommen (das
wegen Übungsleiterpauschale größtenteils steuerfrei ist), sondern hat
mir auch eine Menge Kosten für Urlaube erspart.
- Ich habe dual studiert (Elektrotechnik). Das hat in mehrfacher
Hinsicht einen gewaltigen Effekt gebracht. Auf der einen Seite ist das
regelmäßige Einkommen, ich konnte in der Zeit sogar Geld sparen, anstatt
Bafög-Schulden anzusammeln. Außerdem bin ich damit recht früh in den
Beruf gestartet. Und da ich als Absolvent schon Betriebszugehörigkeit
hatte und in meiner Aufgabe eingearbeitet war, hatte ich einen
Gehaltsvorsprung von 2-3 Jahren.
- Gehalt entsprach ansonsten IGM, d.h. eher das obere Ende der Skala für
Ingenieure.
- Ich habe eine Eigentumswohnung sehr günstig bekommen. Das war vor der
aktuellen Preisexplosion, heute ist die Wohnung mehr als das Doppelte
wert. Ich hatte außerdem über lange Zeit 1-2 Mitbewohner, habe also über
weite Strecken nichts für die Wohnung bezahlt (und sogar die Tilgung
mitfinanziert).
- Bei Aktien lief es bekanntermaßen in der Zeit auch nicht schlechter.
- Ich halte einen Lebensstil, den Otto-Normalverbraucher als
menschenunwürdig bezeichnen würde, ohne dass ich das Gefühl habe, auf
etwas zu verzichten. Das Thema Urlaub habe ich ja schon angesprochen.
Ich fahre ein 20 Jahre altes Auto. Auch sonst brauche ich keine teuren
Konsumgüter. Ich koche größtenteils selbst. Ich habe sonst keine teuren
Hobbys (mein wichtigstes Hobby bezahlt sich wie gesagt selbst).
- Ich bin mit einer fetten Abfindung gegangen.
Ohne all diese Faktoren hätte es sicherlich 10 Jahre länger gedauert. In
diesem Thread ging es mir mehr um das Prinzip. Eine vernünftige
Ergänzung zur Altersvorsorge kann man auch mit 100 Euro im Monat als
ETF-Sparplan aufbauen.
Ingenieur schrieb:> Du bist echt krank in der Rübe, vor allem glaubst du das doch selber> nicht.
Doch, natürlich glaube ich das. Die (bisher noch spärlichen) empirischen
Daten stützen meine These auch. Habe doch die Statistik schon gepostet,
die zeigt, dass die Immobilienpreise in Ingolstadt bei Audi und in
Wolfsburg bei VW bereits stagnieren bzw. fallen.
> Du willst doch nur noch provozieren, aber leider nimmt dich hier> keiner mehr ernst, wenn er oder sie es denn jemals getan hat.
Wie oft habe ich es schon gesagt, dass es mir völlig Wurst ist, ob ihr
mich ernst nimmt. Mich interessiert nur meine Rendite.
US-Studie zeigt: Wie dir Mathe-Skills helfen, gute Entscheidungen in der
Geldanlage zu treffen
https://www.welt.de/kmpkt/article200355570/US-Studie-zeigt-Wie-dir-Mathe-Skills-helfen-gute-Entscheidungen-fuers-Leben-zu-treffen.html
So, jetzt wisst ihr auch, warum ich mit meinem mathemstischen IQ 150+ in
der Lage bin, bessere Anlageentscheidungen zu treffen als ihr. Ihr
werdet niemals meine Rendite auch nur annähernd erreichen können,
deswegen kommt euch das alles vor wie Provokation, weil meine Rendite
für euch einfach außerhalb eurer Vorstellungskraft liegt.
Pensionär schrieb:> Feuchte Träume... Der Staat wird niemals zulassen, dass der IGMler> massenarbeitslos wird. Vorher geben wir alle Klimaziele auf, und führen> wieder eine Abwrackprämie ein.
Feuchte Träume wohl eher bei euch IGMlern. Hast du gestern Hart aber
Fair gesehen, wie sich die Politiker bei dieser Fridays for Future
Rotzgöre eingeschleimt haben? An Massenarbeitslosigkeit führt bei
Einführung der E-Mobilität wohl kein Weg vorbei. Die
Massenarbeitslosigkeit ist also bereits beschlossene Sache. Das sagt
sogar euer IG-Metall-Chef. Außerdem prognostiziert er so wie ich eine
Pleitewelle in der Autobranche. Ihr seid halt einfach Fachidioten, wenn
ihr diese simplen Zusammenhänge nicht versteht.
IG Metall Chef: "E-Mobilität kostet weit mehr als nur 150.000 Jobs"
https://www.welt.de/wirtschaft/article194701443/IG-Metallchef-E-Mobilitaet-kostet-weit-mehr-als-nur-150-000-Jobs.html
F. B. schrieb:> Der Staat wird niemals zulassen, dass der IGMler>> massenarbeitslos wird. Vorher geben wir alle Klimaziele auf, und führen>> wieder eine Abwrackprämie ein.
Außerdem, was ihr wohl überseht: Die Autobranche kann ohne E-Mobilität
gar nicht überleben, da 30 % der Autos nach China gehen, wo Verbrenner
demnächst verboten werden. Also, wer wird vom Staat wohl eher gerettet?
Die Autokonzerne oder die IGMler? Dieser ganze Klimawahn kommt der
Autoindustrie daher sogar gelegen, da man sich so Subventionsgelder
abgreifen kann, weil man technologisch den Anschluss an die Chinesen,
Tesla und Google verpasst hat.
Würde der Staat die Klimaziele und die Autokonzerne die E-Mobilität
aufgeben, würde euch das auch nichts bringen, weil dann China als
größter Absatzmarkt wegfällt. Ihr werdet also so oder so
massenarbeitslos. Ihr seid in der Todesspirale gefangen, das werdet ihr
auch noch merken.
Klaus-Peter schrieb:> Eine vernünftige Ergänzung zur Altersvorsorge kann man auch mit 100 Euro> im Monat als ETF-Sparplan aufbauen.
Ja. Das ist besser als gar nichts, aber mal ganz ehrlich: da kommt doch
kaum was bei rum. Wenn schon, dann sollte man klotzen und nicht
kleckern, von fast nichts kommt eben auch nicht viel.
Ingenieur schrieb:> Ich hätte an deiner Stelle lieber noch mindestens fünf bis zehn Jahre> weiter kräftig ins Depot eingezahlt, mir persönlich ist das nicht genug> für ein Leben als Privatier. Aber Menschen sind eben verschieden.
Ich muss sagen, die Dividendenrendite ist wirklich mies und fast schon
auf dem 2%-Niveau von Ingenieur. Auf den aktuellen Depotwert bezogen
sind es 2,3 %, auf den Einkaufswert bezogen auch nur 5,1 %.
F. B. schrieb:> So abhängig sind die Autohersteller von China
Den Chinesen zahlen wir hunderte Millionen Entwicklungshilfe jährlich!
Deutsche Überheblichkeit, im Inneren verrottet das Land und nach aussen
spielen wir den Wohlstandsstaat.
Millionen hier, Millionen da, Deutschland das Wohlstandsland Nr. 1.
Soll sich jeder selbst seine Gedanken dazu machen.
F. B. schrieb:> Ich muss sagen, die Dividendenrendite ist wirklich mies und fast schon> auf dem 2%-Niveau von Ingenieur. Auf den aktuellen Depotwert bezogen> sind es 2,3 %, auf den Einkaufswert bezogen auch nur 5,1 %.
Nur ist die Dividendenrendite völlig irrelevant.
Aber das kann man als Troll ohne reale Erfahrung ja nicht wissen :)
Le X. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> An etwas zu glauben verleiht neuerdings Immunität gegen andere Meinungen>> und Kritk? Interessant.>> Du hast die Dame nicht kritisiert.> Du hast sie verunglimpft und dich über sie lustig gemacht.> Erkennst du den Unterschied nicht?
Wie im Kindergarten. Dabei begreifen diese "Erwachsenen" gar nicht, dass
es nicht Greta war, sondern eine Kombination aus Medien und vielen
Menschen mit einer ähnlichen Ansicht. Der Grundgedanke war schon in den
Köpfen. Wäre es nicht Greta, hätte es jemand anders ausgelöst. Siehe
DUH. Das heißt nicht, dass ich die Grünen wähle.
F. B. schrieb:> An Massenarbeitslosigkeit führt bei Einführung der E-Mobilität wohl kein> Weg vorbei. Die Massenarbeitslosigkeit ist also bereits beschlossene> Sache. Das sagt sogar euer IG-Metall-Chef. Außerdem prognostiziert er so> wie ich eine Pleitewelle in der Autobranche. Ihr seid halt einfach> Fachidioten, wenn ihr diese simplen Zusammenhänge nicht versteht.>> IG Metall Chef: "E-Mobilität kostet weit mehr als nur 150.000 Jobs"
Das sind zum allergrößten Teil Jobs aus der Produktion. Ingenieure sind
eh relativ selten in der IGM, sondern kassieren meist nur ab. Das heißt
nicht, dass ich das tue.
In der Entwicklung hingegen stellen fast alle ein. Wer arbeitet in einer
Firma der Automobilindustrie die gerade gar keine Entwickler sucht? Ich
kenne keine. Ein Bekannter hat gerade bei ZF angefangen. Dann siehe
Nachrichten:
Volkswagen baut bis 2025 eine Car-Software-Einheit mit mehr als 5.000
Entwicklern auf. Ziel ist die Erstellung des VW-OS, eines
Betriebssystems für alle Volkswagen-Fahrzeuge.
https://t3n.de/news/schluss-fragmentierung-vw-os-1198582/F. B. schrieb:> Die Autobranche kann ohne E-Mobilität gar nicht überleben, da 30 % der> Autos nach China gehen, wo Verbrenner demnächst verboten werden.
Demnächst? Wann denn genau? Subventionen gibt es keine mehr und es
werden gerade mal 5% Elektro- UND Hybrid zugelassen.
F. B. schrieb:> Also, wer wird vom Staat wohl eher gerettet? Die Autokonzerne oder die> IGMler? Dieser ganze Klimawahn kommt der Autoindustrie daher sogar> gelegen, da man sich so Subventionsgelder abgreifen kann, weil man> technologisch den Anschluss an die Chinesen, Tesla und Google verpasst> hat.>> Würde der Staat die Klimaziele und die Autokonzerne die E-Mobilität> aufgeben, würde euch das auch nichts bringen, weil dann China als> größter Absatzmarkt wegfällt. Ihr werdet also so oder so> massenarbeitslos. Ihr seid in der Todesspirale gefangen, das werdet ihr> auch noch merken.
Wo kann ich denn ein Auto von Google oder den Chinesen in der EU oder
Nordamerika kaufen? In dem größten europäischen EV-Markt Norwegen hat
sich der VW e-Golf letzten Monat besser verkauft als das Tesla Model 3
und der Audi e-tron besser als das Model S und X zusammen. Gleiches Bild
in Deutschland. Dabei kommen der VW ID3 und Porsche Taycan erst
demnächst. Da der Marktanteil noch winzig ist, ist auch noch niemand zu
spät.
VW hat im ersten Halbjahr 2019 fast 10 Mrd EUR Gewinn gemacht. Wer da
von "gerettet werden muss" lebt an der Realität vorbei oder hat bloß
kein Verständnis für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge.
F. B. schrieb:> Ingenieur schrieb:>> Du bist echt krank in der Rübe, vor allem glaubst du das doch selber>> nicht.>> Doch, natürlich glaube ich das. Die (bisher noch spärlichen) empirischen> Daten stützen meine These auch. Habe doch die Statistik schon gepostet,> die zeigt, dass die Immobilienpreise in Ingolstadt bei Audi und in> Wolfsburg bei VW bereits stagnieren bzw. fallen.
Schock für die ganze Belegschaft: Hydro kündigt massiven Stellenabbau an
"Viele Kollegen haben Existenzängste, etwa wenn sie ein Haus gekauft
haben", sagt Betriebsratsvorsitzender Heinz Höhner.
https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/hydro-streicht-hunderte-stellen-in-grevenbroich_aid-45750691
War doch alles vorhersehbar. Nur ihr versteht nicht mal die simpelsten
ökonomischen Zusammenhänge.
F. B. schrieb:> https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/hydro-streicht-hunderte-stellen-in-grevenbroich_aid-45750691>> War doch alles vorhersehbar. Nur ihr versteht nicht mal die simpelsten> ökonomischen Zusammenhänge.
Ist natürlich doof für die Leute dort.
Andererseits: hättens halt mal was Gscheides gelernt, z.B. Ein Studium
der Elektro- und Informationstechnik gemacht und anschließend als
Entwicklungsingenieur in der Automotive- oder Medizintechnik angefangen.
Da rollt halt der Rubel und man kann sich die Stellen aussuchen
(zumindest im landschaftlich und kulturell reizvollen Süddeutschland).
Aber auch VW stellt 5000 Entwickler ein.
Aber da will ich ehrlich gesagt nicht hin, ich bleib lieber in Bayern.
Le X. schrieb:> Da rollt halt der Rubel und man kann sich die Stellen aussuchen> (zumindest im landschaftlich und kulturell reizvollen Süddeutschland).
Das kann ich voll bestätigen, es läuft sehr gut, von Krise keine Spur.
> Bei der Gelegenheit fällt mir ein: ich muss echt mal schauen dass ich> irgendwelche Absolventen anwerbe, da zahlt mir die Firma nämlich noch ne> Prämie weil der Markt komplett leer ist.
Ich würde mich ja anbieten, sitze aber fest im Sattel und will auf
keinen Fall ohne Not wechseln.
F. B. schrieb:> F. B. schrieb:>> Ingenieur schrieb:>>> Du bist echt krank in der Rübe, vor allem glaubst du das doch selber>>> nicht.>>>> Doch, natürlich glaube ich das. Die (bisher noch spärlichen) empirischen>> Daten stützen meine These auch. Habe doch die Statistik schon gepostet,>> die zeigt, dass die Immobilienpreise in Ingolstadt bei Audi und in>> Wolfsburg bei VW bereits stagnieren bzw. fallen.>> Schock für die ganze Belegschaft: Hydro kündigt massiven Stellenabbau an>> "Viele Kollegen haben Existenzängste, etwa wenn sie ein Haus gekauft> haben", sagt Betriebsratsvorsitzender Heinz Höhner.>> https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/hydro-streicht-hunderte-stellen-in-grevenbroich_aid-45750691>> War doch alles vorhersehbar. Nur ihr versteht nicht mal die simpelsten> ökonomischen Zusammenhänge.
Das ist schon eine interessante Sache. Hydro liegt dort direkt neben den
Braunkohlekraftwerken und bekommt da seinen Strom. Wenn ich bei einem
der beiden arbeiten würde, würde ich auch kein Haus kaufen. Das hindert
aber niemanden, auch die Banken haben da keine Probleme mit.
Gruß
Axel
NurMut schrieb:> Das sind zum allergrößten Teil Jobs aus der Produktion.
Das ändert doch nichts daran, dass die kreditifinanzierten Immobilien
dieser Leute dann zwangsversteigert werden, weil sie ihre Raten nicht
mehr bedienen können, und in der Folge der Wert eurer Immobilie sinkt.
> In der Entwicklung hingegen stellen fast alle ein. Wer arbeitet in einer> Firma der Automobilindustrie die gerade gar keine Entwickler sucht?
Das sagte ich doch bereits, dass dies das letzte verzweifelte Aufbäumen
der deutschen Autoindustrie ist, weil sie den Anschluss verpasst haben.
Noch ist das Geld für diese Investitionen vorhanden, aber nicht mehr
lange.
> Volkswagen baut bis 2025 eine Car-Software-Einheit mit mehr als 5.000> Entwicklern auf. Ziel ist die Erstellung des VW-OS, eines> Betriebssystems für alle Volkswagen-Fahrzeuge.> https://t3n.de/news/schluss-fragmentierung-vw-os-1198582/
Tagesaktuelle Meldung:
VW-Autoabsatz in der EU bricht um 14 % ein
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-vw-absatz-bricht-um-14-prozent-im-august-in-europa-ein-a-1287332.html> Demnächst? Wann denn genau?
Ab 2030 werden in China keine Verbrenner mehr zugelassen.
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-vw-absatz-bricht-um-14-prozent-im-august-in-europa-ein-a-1287332.html> Subventionen gibt es keine mehr
Falsch. Sie werden nur regelmäßig gekürzt bzw. es werden höhere
Anforderungen an die Elektrofahrzeuge gestellt wie z.B. höhere
Reichweiten, um den technologoschen Fortschritt voranzutreiben. Aber für
meine BYD-Aktien ist das gut, da so der Markt bereinigt und Konkurrenz
ausgeschaltet wird. Und man verhindert, dass die technologisch
rückständigen deutschen Autobauer überhaupt an die Subventionen kommen.
Subventionskürzungen: BYD nimmt die Herausforderung mit großer Freude an
https://markteinblicke.de/140966/2019/09/byd-nimmt-die-herausforderung-mit-grosser-freude-an/> und es werden gerade mal 5% Elektro- UND Hybrid zugelassen.
Dein Wunschdenken wird VW auch nicht retten.
Politisches Ziel China: NEVs machen 2020 zehn Prozent vom Absatz aus
https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/china-nevs-machen-2020-zehn-prozent-vom-absatz-aus-335.html> Wo kann ich denn ein Auto von Google oder den Chinesen in der EU oder> Nordamerika kaufen? In dem größten europäischen EV-Markt Norwegen hat> sich der VW e-Golf letzten Monat besser verkauft als das Tesla Model 3> und der Audi e-tron besser als das Model S und X zusammen. Gleiches Bild> in Deutschland. Dabei kommen der VW ID3 und Porsche Taycan erst> demnächst. Da der Marktanteil noch winzig ist, ist auch noch niemand zu> spät.
Wen interessiert der deutsche Markt? In China spielt die Musik und dort
hat VW einen verschwindend geringen Anteil bei E-Autos.
> VW hat im ersten Halbjahr 2019 fast 10 Mrd EUR Gewinn gemacht. Wer da> von "gerettet werden muss" lebt an der Realität vorbei oder hat bloß> kein Verständnis für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge.
VW-Autoabsatz in der EU bricht um 14 % ein
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-vw-absatz-bricht-um-14-prozent-im-august-in-europa-ein-a-1287332.html
F. B. schrieb:> Hast du gestern Hart aber> Fair gesehen, wie sich die Politiker bei dieser Fridays for Future> Rotzgöre eingeschleimt haben? An Massenarbeitslosigkeit führt bei> Einführung der E-Mobilität wohl kein Weg vorbei.
Ja, habe ich. Ich habe aber was ganz anderes rausgehört: Altmaier sagte
zu der fridays-for-future-Vertreterin sinngemäß, dass Forderungen zum
Klimaschutz zwar berechtigt seien, ihre Umsetzung aber nicht zulasten
von Arbeitsplätzen und Wohlstand gehen dürfe.
Übrigens: Ich bin kein IGMler, war auch nie einer. Lassen wirs dabei
bewenden.
Lothar M. schrieb:> Sven schrieb:>> Was wäre das beste und "sicherste" Mittel, dass mir Wohlstand bzw. Geld>> bis zu meinem Tode sichert?
Div. Ämter in der Politik.
F. B. schrieb:> VW-Autoabsatz in der EU bricht um 14 % ein
Nicht der Umsatz! Sondern die Anzahl der verkauften Pkw der VW Kernmarke
ging um 14% zurück, während die Anzahl der SUVs (VW ist spät auf den SUV
Zug aufgesprungen) stark steigt. Damit wird der Umsatz deutlich
schwächer zurückgehen als 14%, ich schätze eher um 4%. Skoda und Porsche
laufen besser.
FCA und Daimler sind sogar um knapp ein Viertel zurückgegangen. Da hat
sich die VW Kernmarke gar nicht schlecht geschlagen. Nach 8 Jahren
aufwärts war es aber klar, dass der Rücksetzer irgendwann kommt. Das ist
auch die Stimmung der Kollegen.
Wir werden die Quartalszahlen bald sehen. Denke es werden wieder über 4
Mrd QUARTALSGEWINN. Der Gewinn ist die entscheidende Kennzahl, nicht der
Umsatz.
Zum Thema:
Ist eigentlich mal angedacht so wie früher etwa 55 % vom Brutto als
Rente auszubezahlen.
Bei den Ösis geht das offenbar.
Nur der deutsche Michel wird mit Almosen abgespeist.
Wie ist Eure Meinung dazu?
Danilo schrieb:> Bei den Ösis geht das offenbar.
Willst du weitere 4% mehr in die Rentenversicherung einzahlen wie die
Österreicher?
Zitat:
Für die derzeitigen Rentner in der Alpenrepublik auf jeden Fall. „An der
Grundaussage – in Österreich werden höhere Renten gezahlt – ist was
dran“, sagt Reinhold Thiede von der Deutschen Rentenversicherung,
Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung. Die Zahlen sind eindeutig:
Bei 1231 Euro liegt die monatliche Durchschnittsrente in der
Alpenrepublik. Rechnet man ein, dass sie zudem 14 Mal ausbezahlt wird,
kommt man sogar auf 1436 Euro. Dem gegenüber stehen in Deutschland nur
909 Euro. Zudem gibt es – anders als in Deutschland – eine Mindestrente.
Ein Grund, dass die Zahlen so weit auseinanderliegen, ist allerdings die
unterschiedliche Mindestwartezeit, die in die Rentenkasse einbezahlt
werden muss, bevor man Leistungen beziehen kann. In Deutschland beträgt
sie fünf, in Österreich 15 Jahre. Das kann nicht nur im Einzelfall sehr
hart für die Betroffenen sein, die diesen Wert nicht erreichen, das hat
auch Einfluss auf die Durchschnittsrente. Denn: „Ein Teil der niedrigen
Renten, die in Deutschland gezahlt werden, wird in Österreich gar nicht
erst fällig“, sagt Thiede. Trotzdem: Berücksichtigt man auch dieses
statistische Problem, steigt die deutsche Durchschnittsrente zwar um 100
Euro, die österreichische fällt dann aber noch immer 43 Prozent höher
aus.
Erstens: Die Österreicher zahlen mehr ein. Der Beitragssatz liegt mit
22,8 Prozent deutlich über dem in Deutschland (18,7). Würde man
allerdings die vier Prozent dazuzählen, die beispielsweise für einen
möglichen Riestervertrag anfallen, wäre die Belastung nahezu gleich. In
jedem Fall aber ist sie anders verteilt: Während sich den Beitrag
hierzulande Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte teilen, trägt der
Arbeitgeber (12,55 Prozent) in Österreich einen höheren Anteil als der
Arbeitnehmer (10,25).
Zweitens: Dadurch, dass auch die Selbstständigen Pflichtbeiträge zahlen,
ist der Anteil der Beitragszahler im Erwerbsalter in Österreich (71
Prozent) höher als in Deutschland (64 Prozent).
Und drittens: „Die Österreicher haben eine deutlich bessere
demografische Struktur.“ Auf einen Menschen im Rentenalter kommen im
Nachbarland 3,4 Personen im Erwerbs-
alter, in Deutschland sind es 2,9. Ein Grund dafür: „Österreich hat seit
langer Zeit eine höhere Zuwanderungsrate als Deutschland.“ Auch deshalb
müssten laut Thiede die deutschen Beiträge noch über die
österreichischen hinaus ansteigen, um hierzulande dieselben Auszahlungen
finanzieren zu können.
In Österreich ist die Untergrenze, mit der man als Arbeitsloser oder
Nichtrentenempfänger auskommen muss, besser als in Deutschland. In
Deutschland ist dort das Laken nicht nur auf Kante, sondern auf Lücke
genäht worden. Da kann man sich dann entscheiden, ob es an den Füßen
ziehen soll oder am Kopp.
F. B. schrieb:> Claus M. schrieb:>> Nach heutigem stand um die 1400 brutto, wenn du bis 67 arbeitest.>> So viel habe ich ja bereits jetzt schon allein aus Kapitalerträgen.
Pro Jahr meinst du?
>In deinem Beispiel mit 45k€/a wirst du ganz grob etwa 1,5 Rentenpunkte>erwerben, pro Jahr.>Wenn du nun ca. 40Jahre lang dasselbe Einkommen hast, vorausgesetzt, es>würde sich nichts ändern, auch nicht die Rentenbemessung, bekämest du>demnach 40 X 1,5 Punkte, das sind 60Punkte, entsprechend 60 X 33,04€,>also eine Rente von 1982,40€, monatlich.
Der Auszahlungsbetrag pro Rentenpunkt ist variabel - in 20 Jahren kann
das ganz anders aussehen (positiv oder auch negativ); deswegen gibt es
ja auch nur Punkte.
Weiterhin ist Deine Rente steuerpflichtig, von der schönen monatlichen
Rente geht also noch was runter.
Sven schrieb:> Danke,>> meinst Du, dass es 2055 noch eine gesetzliche Rente gibt? Was ist Deine> persönliche Einschätzung?>> Sven
Ich meine, daß es 2055 weder eine gesetzliche, noch sonst irgendeine
Rente geben wird. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, sieht doch
die Diskrepanz zwischen Ausgaben an falscher Stelle und den vollmundigen
Erklärungen der Darsteller auf der Bühne.
Sven schrieb:> Danke,>> was würdest Du machen, wenn Du jetzt heute (nochmal) 30 Jahre alt wärst?>> Sven
Verschwinden. Zusehen, in ein Land kommen zu können, daß es mir erlaubt,
von eigener Hände Arbeit zu leben, Rücklagen fürs Alter zu bilden und
nicht Heerscharen von Trittbrettfahrern zu ernähren.
Seit 65 Jahren Rentner schrieb:> Sven schrieb:>> Danke,>>>> was würdest Du machen, wenn Du jetzt heute (nochmal) 30 Jahre alt wärst?>>>> Sven>> Verschwinden. Zusehen, in ein Land kommen zu können, daß es mir erlaubt,> von eigener Hände Arbeit zu leben, Rücklagen fürs Alter zu bilden und> nicht Heerscharen von Trittbrettfahrern zu ernähren.
Es ist wirklich zu dumm, dass du nicht in Deutschland bist.
Sven schrieb:> was würdest Du machen, wenn Du jetzt heute (nochmal) 30 Jahre alt wärst?
Ich würde alles wieder so machen, wie ich es getan habe, mit einem
Unterschied: Ich würde früher und stärker in Aktien investieren, als ich
es getan habe. Ansonsten: Früh anfangen, Vermögen aufzubauen, am besten
noch vor der Familiengründung (danach wird's deutlich schwerer) und die
Gewinne reinvestieren. Bei der Geldanlage auf die Verwaltungskosten
achten (Einzalktien sind am billigsten, ETFs sind billig, aktiv
gemanagte Fonds meist teuer.)
Einkommen steigern, aber die Ausgaben gleich lassen oder am besten noch:
senken.
(What's the best way to become a millionaire?
No second home, no second wife, no third car, no first boat!)
Sven schrieb:> laut Experten stehen wir vor einem niedagewesenen Ceash.
Meinst Du "crash" ? Ja, könnte natürlich sein. Aber das wäre ja nur gut
für Dich. Dann könntest Du billig einsteigen. Beim Crash verschwindet
das Geld ja nicht einfach, es wechselt nur den Besitzer. Und der neue
Bestitzer wird nach dem Crash wieder investieren. Wenn Du dann dabei
bist - gut. Wenn nicht - viel Glück!
Sven schrieb:> Danke,>> wäre Australien anzuraten?>> Sven
Aus der heutigen Perspektive hätte ich vor 30 Jhren mit einem ehemaligen
Kollegen nach Chile gehen sollen. Der hat dort ein Bauunternehmen, das
mittlerweile sein Sohn führt.
Ich ahnte, wie so viele, nicht, daß vor 30 Jahren ein ganzes Land über
Nacht den Bach runtergehen würde.
Du siehst: scheinbar stabile Situationen können blitzschnell in eine
andere Richtung kippen und alle Pläne zunichte machen.
pensionär schrieb:> Beim Crash verschwindet> das Geld ja nicht einfach, es wechselt nur den Besitzer. Und der neue> Bestitzer wird nach dem Crash wieder investieren. Wenn Du dann dabei> bist - gut. Wenn nicht - viel Glück!
Doch es kann verschwinden, wenn keiner mehr die Schuldenlast übernehmen
kann, weil der Gaul wegen Überlast zusammengebrochen ist. Dann wird auch
die entsprechende Menge Cash gestrichen.
Ob das schon beim nächsten Crash der Fall ist, weiß man nicht. Aber beim
nächsten Crash auf jeden Fall, spätesens dann sind die Währungen so
aufgebläht und die Staaten so verschuldet, dass das Wirtschaftssystem
mit den vielen Zahlen und Nullen nicht mehr steuerbar ist und der Reset
kommen muss.
Da nützt es auch nichts, die Erde noch so viel zu ruinieren, man kommt
um den gehassten Neustart nicht herum.
Klaus-Peter schrieb:> Jedem das Seine. Mir reicht es vollkommen. Und es gab ja auch ein> richtig gutes Abfindungsangebot.
Du hast also mit Mitte zwanzig ein Abfindungsangebot bekommen wovon du
dir für 250t€ Aktien kaufen konntest und bist mit Mitte 30 in den
Vorruhestand?
Preisfrage: Wie wahrscheinlich ist es mit 25 so einen Haufen Geld zu
bekommen?
Reiches Deutschland schrieb:>> Beim Crash verschwindet>> das Geld ja nicht einfach, es wechselt nur den Besitzer. Und der neue>> Bestitzer wird nach dem Crash wieder investieren. Wenn Du dann dabei>> bist - gut. Wenn nicht - viel Glück!>> Doch es kann verschwinden,
Nein, das Geld verschwindet nicht, es war nie da. Die Bewertung einen
Börsenunternehmens in aktueller Aktienkurs * Anzahl der Aktien ist
einfach Humbug, weil immer nur ein kleiner Prozentsatz der Aktien
überhaupt gehandelt wird. Für die Aktien ist also nur der Ausgabekurs
und der akkumulierte Handel geflossen, aber nie diese utopischen Summen
die immer genannt werden.
wenn keiner mehr die Schuldenlast übernehmen
> kann, weil der Gaul wegen Überlast zusammengebrochen ist. Dann wird auch> die entsprechende Menge Cash gestrichen.
Taj, dass ist das Problem, dass BWLer und Politiker die
volkswirtschaftliche Binsenweisheit, dass jedem Guthaben auch eine
Forderung gegenübersteht nicht begreifen
Sven schrieb:> Danke,>> laut Experten stehen wir vor einem niedagewesenen Ceash.> Machen Deine Tipps noch Sinn?>> Sven
Das tolle an einem Crash ist, dass Ihn die Experten nicht kommen sehen
können. Würden Sie Ihn kommen sehen, würde ehr nicht kommen.
Wenn du an den Crash glaubst, dann kannst du ja mit Leerverkäufen Geld
ohne Ende machen (geht auch gehebelt).
pensionär schrieb:> Meinst Du "crash" ? Ja, könnte natürlich sein. Aber das wäre ja nur gut> für D
Ja, habe mich verschrieben.
Wann meint IHR, kommt dieser Crash? Dauert es eher noch?
Sven
Sven schrieb:> Wann meint IHR, kommt dieser Crash? Dauert es eher noch?
Solange die Zinsen quasi auf 0% sind, dauert es noch lange. Schulden
sind so deswegen kein Problem. Das Problem haben jetzt die Banken und
Lebensversicherungen, die nichts mehr verdienen. Siehe auch
Filialschließungen und schlechte Aktienkurse von Banken.
NurMut schrieb:> Das Problem haben jetzt die Banken und> Lebensversicherungen, die nichts mehr verdienen.
Viele Jahre waren Kapitallebensversicherungen zweifelhaft, andere
Anlageformen hatten eine bessere Rendite. Gucke ich mir das aktuell an,
schade, dass ich keine höheren Beträge abgeschlossen habe.
Aktuelles Spiel: "Da ihre Lebensversicherung bald ausläuft, verzichten
wir dieses Jahr auf die dynamische Erhöhung". Na, das riecht doch faul,
also telefonieren: "Kein Problem, wenn sie das wünschen, sende ich ihnen
umgehend eine neue Rechnung" - ob man da gerne vermeiden will, dass
diese Masche publik wird?
Karl schrieb:> Nein, das Geld verschwindet nicht, es war nie da.
So gesehen, ist Geld ohnehin nur eine Illusion, seit keine Golddeckung
mehr exisitiert, aber darauf wollte ich nicht hinaus.
Karl schrieb:> Die Bewertung einen> Börsenunternehmens in aktueller Aktienkurs * Anzahl der Aktien ist> einfach Humbug, weil immer nur ein kleiner Prozentsatz der Aktien> überhaupt gehandelt wird.
Die sog. Marktkapitalisierung (=aktueller Aktienkurs * Anzahl der
Aktien) ist auch nur eine Rechengröße. Sinnvoller ist da schon das KBV.
Es gibt genügend Unternehmen deren KBV nahe bei 1 oder sogar unter 1
liegt. Und das würde ich jetzt nicht utopisch nennen. (Ob dies eine
Kaufempfehlung darstellt, sei dahingestellt). Aber es stimmt schon auch,
dass bei manchen Titeln die Kurse tatsächlich astronomisch sind. Man
könnte hier natürlich Warren Buffets value Ansatz nachahmen: Kaufe einen
Dollar, aber zahle nur 50cent dafür.
> Für die Aktien ist also nur der Ausgabekurs> und der akkumulierte Handel geflossen, aber nie diese utopischen Summen> die immer genannt werden.
Der Ausgabekurs liegt aber doch schon viele Jahre zurück! Den kannst Du
doch nicht als Bewertungsmassstab verwenden! Im allgemeinen macht ein
börsennotiertes Unternehmen ja Gewinne, und diese werden jedenfalls
zumindest teilweise reinvestiert, sodass der Unternehmenswert ansteigt.
Schau Dir mal z.B Vonovia an: Ein erheblicher Teil des Zugewinns an
Unternehmenswert kommt von steigenden Immobilienpreisen und
Wertsteigerung durch Modernisierung. Deine These mag für einzelne Titel
zutreffen (man findet immer einen), aber Du kannst das nicht
verallgemeinern.
Und letztlich: Die "utopischen Summen" werden ja nicht nur genannt,
sondern bezahlt, was natürlich auch mit einem gewissen Anlagenotstand
zusammenhängt. Im Grunde sind alle "assets" teuer: Immobilien, Anleihen,
und ja, u.U. auch Aktien. Aber bei Aktien scheint mir die Kosten-Nutzen
Relation noch am günstigsten zu sein.
pensionär schrieb:> Die sog. Marktkapitalisierung (=aktueller Aktienkurs * Anzahl der> Aktien) ist auch nur eine Rechengröße. Sinnvoller ist da schon das KBV.> Es gibt genügend Unternehmen deren KBV nahe bei 1 oder sogar unter 1> liegt. Und das würde ich jetzt nicht utopisch nennen. (Ob dies eine> Kaufempfehlung darstellt, sei dahingestellt).
Mal ganz davon abgesehen, dass bei einer Aquisition in der Regel sehr
wohl dieser Betrag fließt, oftmals sogar noch mit einem fetten
Aufschlag.
pensionär schrieb:> So gesehen, ist Geld ohnehin nur eine Illusion, seit keine Golddeckung> mehr exisitiert, aber darauf wollte ich nicht hinaus.
Und wenn Golddeckung existieren würde? Der Wert dieses Goldes wäre
genauso nur eine Illusion.
Stimmt, Gold kann man auch nicht essen (siehe König Midas), wobei es
jetzt philosopisch wird... Dem Gold wird halt noch am ehesten ein lang
anhaltender Werterhalt zugesprochen. Es gibt ja genügend Leute, die zur
Golddeckung zurück wollen, oder zumindest zum Vollgeld. Die schimpfen
ganz doll über "fiat-money". Aber ich glaube, wir schweifen ab...
pensionär schrieb:> Stimmt, Gold kann man auch nicht essen (siehe König Midas), wobei es> jetzt philosopisch wird... Dem Gold wird halt noch am ehesten ein lang> anhaltender Werterhalt zugesprochen. Es gibt ja genügend Leute, die zur> Golddeckung zurück wollen, oder zumindest zum Vollgeld. Die schimpfen> ganz doll über "fiat-money". Aber ich glaube, wir schweifen ab...
Eben. Den richtigen Wert von Gold haben die Leute dann in den
Hungerwintern nach dem 2. Weltkrieg festgestellt. War wohl so etwa ein
Brot.
Allerdings waren Aktien auch nicht besser.
Gruß
Axel
> Re: Frage zur Rentenhöhe
Bei mir reicht die Rente hinten und vorne nicht, obwohl ich eigentlich
die
höchste Rente bekomme die in der gesetzlichen Rentenversicherung möglich
ist.
Bin gezwungen noch was dazu zu verdienen.
Bungalow mit 350 Qm Wohnfläche, Porsche, Benz und BMW, Jagdpacht in
Frankreich und diverser Immobilienbesitz sind mit der Rente allein nicht
zu halten.
Wer Fratzen machen will kommt mit der normalen Rente eben nicht über die
Runden.
Axel L. schrieb:> Eben. Den richtigen Wert von Gold haben die Leute dann in den> Hungerwintern nach dem 2. Weltkrieg festgestellt. War wohl so etwa ein> Brot.
Ist der 2. Weltkrieg wirklich ein Beispielszenario, dass du in deine
Risikoabwägung und Lebensplanung mit einbeziehst?
Probleme muss man haben...
Msd schrieb:> Axel L. schrieb:>> Eben. Den richtigen Wert von Gold haben die Leute dann in den>> Hungerwintern nach dem 2. Weltkrieg festgestellt. War wohl so etwa ein>> Brot.>> Ist der 2. Weltkrieg wirklich ein Beispielszenario, dass du in deine> Risikoabwägung und Lebensplanung mit einbeziehst?
Ich würde weiter gehen und die Zombie-Apokalypse als mögliches Szenario
annehmen. Und da ist Gold gar nichts mehr Wert.
Cyblord -. schrieb:>> Axel L. schrieb:>>> Eben. Den richtigen Wert von Gold haben die Leute dann in den>>> Hungerwintern nach dem 2. Weltkrieg festgestellt. War wohl so etwa ein>>> Brot.>>>> Ist der 2. Weltkrieg wirklich ein Beispielszenario, dass du in deine>> Risikoabwägung und Lebensplanung mit einbeziehst?>> Ich würde weiter gehen und die Zombie-Apokalypse als mögliches Szenario> annehmen. Und da ist Gold gar nichts mehr Wert.
Also irgendwas wird wohl noch seinen Wert behalten.
Sie es der rare Whiskey im Keller, ein Waldstück oder paar Tausend
Silbermünzen?
Bin damals nicht dabei gewesen, frage aber meine Mutter nochmal. Wobei
bei der Währungsreform 1948 war doch sicher schon wieder da Meiste in
Butter.
Danilo schrieb:> Also irgendwas wird wohl noch seinen Wert behalten.
Aber nicht Gold.
> Sie es der rare Whiskey im Keller, ein Waldstück oder paar Tausend> Silbermünzen?
Weder Wald noch Silber. Whiskey eher.
> Bin damals nicht dabei gewesen, frage aber meine Mutter nochmal. Wobei> bei der Währungsreform 1948 war doch sicher schon wieder da Meiste in> Butter.
Redest du jetzt vom WK2 oder der Zombie Apokalypse? Auf letzteres hast
du nämlich geantwortet.
NurMut schrieb:> Grundsätzlich gilt: Risiko streuen und mehrere Säulen wie die Schweizer> oder Niederländer aufbauen:>> 1. Gesetzliche Rentenversicherung> 2. Betriebsrente
Kann dir jetzt schon sagen, dass du das Geld bei diesen Punkten NIE
wieder sehen wirst.
Msd schrieb:> Axel L. schrieb:>> Eben. Den richtigen Wert von Gold haben die Leute dann in den>> Hungerwintern nach dem 2. Weltkrieg festgestellt. War wohl so etwa ein>> Brot.>> Ist der 2. Weltkrieg wirklich ein Beispielszenario, dass du in deine> Risikoabwägung und Lebensplanung mit einbeziehst?>> Probleme muss man haben...
In Anbetracht dessen, dass Gold gerne als Anlageform genannt wird, wenn
eine SHTF Situation kommt, finde ich das als Grenzwertbetrachtung ganz
passend.
Gruß
Axel
Henry G. schrieb:> Kann dir jetzt schon sagen, dass du das Geld bei diesen Punkten NIE> wieder sehen wirst.
, weil ...? Ich kenne Leute die sowohl gesetzliche als auch betriebliche
Rente ausgezahlt bekommen und dir widersprechen würden. Aber selbst wenn
eine der drei Säulen wegbricht, gibt es ja noch die anderen. Die
Wahrscheinlichkeit, dass auch die anderen gleichzeitig wegbrechen ist
doch sehr gering und darum lohnt es sich.
NurMut schrieb:> Henry G. schrieb:>> Kann dir jetzt schon sagen, dass du das Geld bei diesen Punkten NIE>> wieder sehen wirst.>> , weil ...? Ich kenne Leute die sowohl gesetzliche als auch betriebliche> Rente ausgezahlt bekommen und dir widersprechen würden. Aber selbst wenn> eine der drei Säulen wegbricht, gibt es ja noch die anderen. Die> Wahrscheinlichkeit, dass auch die anderen gleichzeitig wegbrechen ist> doch sehr gering und darum lohnt es sich.
Aber doch nicht mehr in 20 Jahren. (Wollte ich eigentlich dazu
schreiben, mein Fehler)
Henry G. schrieb:> Aber doch nicht mehr in 20 Jahren. (Wollte ich eigentlich dazu> schreiben, mein Fehler)
Du traust dir Prognosen zu was in 20 Jahren sein wird?
Der Mensch wird nicht mehr zum Tauschen von Dienstleistungen
zurückkehren. Geld wird bleiben, egal ob nun Digital oder in Papierform.
Das ist der einzige Weg wie du 8 Mrd Menschen motivieren kannst dem
System zu dienen, durch die Gier auf Konsum und das dafür nötige Geld.
Ob nun meine Betriebsrente zahlungsfähig ist, muss man dann sehen, aber
die umlagefinanzierte Rentenversicherung ist krisensicher. Und noch
kommen jährlich mehr Leute nach Deutschland als das Land verlassen. Es
gibt Länder wie Italien die schon 5mal pleite waren und bald wieder. Na
und? Argentinien schlittert gerade in die dritte Insolvenz seit 2000 und
trotzdem halten sie am Geld fest. Was wäre auch die Alternative?
NurMut schrieb:> Henry G. schrieb:>> Aber doch nicht mehr in 20 Jahren. (Wollte ich eigentlich dazu>> schreiben, mein Fehler)>> Du traust dir Prognosen zu was in 20 Jahren sein wird?
Dafür brauchst du Prognosen? LMAO
Henry G. schrieb:> Dafür brauchst du Prognosen? LMAO
Ratespiele sind eben nicht für jeden etwas. Untergangsszenarien höre ich
seit zwei Jahrzehnten jedes Jahr und mir ging es finanziell noch nie so
gut wie heute.
NurMut schrieb:> Henry G. schrieb:>> Dafür brauchst du Prognosen? LMAO>> Ratespiele sind eben nicht für jeden etwas. Untergangsszenarien höre ich> seit zwei Jahrzehnten jedes Jahr und mir ging es finanziell noch nie so> gut wie heute.
So haben die Leute auch 1928 geredet.
Henry G. schrieb:> So haben die Leute auch 1928 geredet.
Und wie wir wissen folgte nach der Krise und dem Krieg ein
Wirtschaftswunder. So ist der Kapitalismus.
NurMut schrieb:> Henry G. schrieb:>> So haben die Leute auch 1928 geredet.>> Und wie wir wissen folgte nach der Krise und dem Krieg ein> Wirtschaftswunder. So ist der Kapitalismus.
Das Wirtschaftswunder gab es nur, weil man Zentraleuropa nicht an die
UDSSR verlieren wollte. Sonst wäre jetzt DE ein Ackerstaat.
Henry G. schrieb:> Das Wirtschaftswunder gab es nur, weil man Zentraleuropa nicht an die> UDSSR verlieren wollte. Sonst wäre jetzt DE ein Ackerstaat.
Du glaubst also nicht nur Vorhersagen über 20 Jahre machen zu können,
sondern auch zu wissen was gewesen wäre?:-D
Zum europäischen Aufschwung beigetragen hat auch der Marshallplan, den
US-Präsident Harry S. Truman und Außenminister George C. Marshall
initiierten. Von 1948 bis 1951 wurde vielen westeuropäischen Ländern
insgesamt 13 Milliarden $ an Wirtschaftshilfen gewährt. Diese Hilfen
entsprachen zwar nur 2,5 % des Nationaleinkommens der Empfängerländer,
die Kapitalzufuhr an sich kann also nur für einen kleinen Bruchteil des
rasanten Wirtschaftswachstums Westeuropas ursächlich gewesen sein.
Vielleicht kommt dir das folgende irgendwie bekannt vor:
In der Zinspolitik wurde ein Golden-Age-Keynesianismus verfolgt, d. h.
es wurde versucht, durch niedrige Zinsen das Wirtschaftswachstum zu
stimulieren, so dass sowohl Löhne als auch Unternehmensprofite
stiegen.[19]
Durch die Kriegsausgaben im Zweiten Weltkrieg waren die Staatsschulden
stark angestiegen. Die zwischen 1945 und 1980 beobachtbare
Finanzrepression, das hohe Wirtschaftswachstum und die im Durchschnitt
relativ niedrigen Haushaltsdefizite sorgten für eine rasche Reduktion
der Schuldenquote (Staatsschulden im Verhältnis zum nominalen
Bruttoinlandsprodukt).
NurMut schrieb:> Henry G. schrieb:>> Das Wirtschaftswunder gab es nur, weil man Zentraleuropa nicht an die>> UDSSR verlieren wollte. Sonst wäre jetzt DE ein Ackerstaat.>> Du glaubst also nicht nur Vorhersagen über 20 Jahre machen zu können,> sondern auch zu wissen was gewesen wäre?:-D>https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenthau-Plan
NurMut schrieb:> Morgenthau trat aufgrund politischer Differenzen mit dem neuen> Präsidenten Harry S. Truman im April 1945 von seinem Amt zurück
Und jetzt zähle 1 und 1 zusammen.
Zum europäischen Aufschwung beigetragen hat auch der Marshallplan, den
US-Präsident Harry S. Truman und Außenminister George C. Marshall
initiierten. Von 1948 bis 1951 wurde vielen westeuropäischen Ländern
insgesamt 13 Milliarden $ an Wirtschaftshilfen gewährt. Diese Hilfen
entsprachen zwar nur 2,5 % des Nationaleinkommens der Empfängerländer,
die Kapitalzufuhr an sich kann also nur für einen kleinen Bruchteil des
rasanten Wirtschaftswachstums Westeuropas ursächlich gewesen sein.
NurMut schrieb:> Zum europäischen Aufschwung beigetragen hat auch der Marshallplan, den> US-Präsident Harry S. Truman und Außenminister George C. Marshall> initiierten. Von 1948 bis 1951 wurde vielen westeuropäischen Ländern> insgesamt 13 Milliarden $ an Wirtschaftshilfen gewährt. Diese Hilfen> entsprachen zwar nur 2,5 % des Nationaleinkommens der Empfängerländer,> die Kapitalzufuhr an sich kann also nur für einen kleinen Bruchteil des> rasanten Wirtschaftswachstums Westeuropas ursächlich gewesen sein.
Ein Hauptgrund war, dass die Amerikaner es so wollten und die meisten
Industrieanlagen noch funktionsfähig waren, da man die Zivilbevölkerung
bombardiert hatte, nicht aber die wertvollen Industrieanlagen.
> Autor: Henry G. (gtem-zelle)> Datum: 30.09.2019 21:24> Ein Hauptgrund war, dass die Amerikaner es so wollten und die meisten> Industrieanlagen noch funktionsfähig waren, da man die Zivilbevölkerung> bombardiert hatte, nicht aber die wertvollen Industrieanlagen.
Sehe ich auch so !
NurMut schrieb:> Nationaleinkommens der Empfängerländer,> die Kapitalzufuhr an sich kann also nur für einen kleinen Bruchteil des> rasanten Wirtschaftswachstums Westeuropas ursächlich gewesen sein.
Die Geschichte hat auch aufgezeigt, das der Vietnam- und der Koreakrieg
zum Deutschen Wirtschaftswunder beitrugen. Die Amerikaner benötigten
Waffen, die von deutschen Firmen produziert und dort in großen Mengen
verschossen wurden. Auch Orange wurde von Bayer in Leverkusen
produziert, zumindest wesentliche Grundbestandteile.
pensionär schrieb:> Beim Crash verschwindet das Geld ja nicht einfach, es wechselt nur> den Besitzer.
Falsch. Wenn von heute auf morgen niemand mehr Aktien kaufen würde, käme
es zum Crash, ohne dass irgendeine Aktie den Besitzer gewechselt hätte.
Würde deine Theorie stimmen, dürfte auch das Durchschnittsvermögen bei
fallenden Börsenkursen nicht abnehmen.
NurMut schrieb:> Sven schrieb:>> Wann meint IHR, kommt dieser Crash? Dauert es eher noch?>> Solange die Zinsen quasi auf 0% sind, dauert es noch lange. Schulden> sind so deswegen kein Problem.
Das ist natürlich kompletter Unsinn eines Ahnungslosen. 0 % Zinsen
bringen nichts, wenn man keinen Kredit bekommt. Und man bekommt keinen
Kredit (schon gar nicht zu 0 %), wenn die Bank befürchten muss, dass der
Kredit nicht zurückbezahlt wird. Aber selbst bei 0 % Zinsen kann ein
Kredit nicht zurückbezahlt werden, wenn man nicht einmal in der Lage
ist, die Tilgungsrate zu erwirtschaften, weil die Ausgaben höher sind
als die Einnahmen.
Ehrlich, um das zu verstehen, musste ich nicht einmal ein Fachbuch
lesen. Es genügt simples Nachdenken.
Reiches Deutschland schrieb:> Doch es kann verschwinden, wenn keiner mehr die Schuldenlast übernehmen> kann, weil der Gaul wegen Überlast zusammengebrochen ist. Dann wird auch> die entsprechende Menge Cash gestrichen.> Ob das schon beim nächsten Crash der Fall ist, weiß man nicht. Aber beim> nächsten Crash auf jeden Fall, spätesens dann sind die Währungen so> aufgebläht und die Staaten so verschuldet, dass das Wirtschaftssystem> mit den vielen Zahlen und Nullen nicht mehr steuerbar ist und der Reset> kommen muss.
Ist doch kein Problem, ein paar Nullen zu streichen. Dann gehen halt die
Preise für Sachwerte um denselben Faktor nach unten.
Indonesien will Nullen streichen
https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/waehrungsreform-indonesien-will-nullen-streichen/20213876.html
Cyblord -. schrieb:> Danilo schrieb:>>> Also irgendwas wird wohl noch seinen Wert behalten.>> Aber nicht Gold.
Zigaretten. Deswegen habe ich ja kürzlich in krisenresistente
Tabakaktien investiert. Und mit der ersten Dividendenzahlung gab es auch
schon die erste Dividendenerhöhung.
NurMut schrieb:> , weil ...? Ich kenne Leute die sowohl gesetzliche als auch betriebliche> Rente ausgezahlt bekommen und dir widersprechen würden. Aber selbst wenn> eine der drei Säulen wegbricht, gibt es ja noch die anderen. Die> Wahrscheinlichkeit, dass auch die anderen gleichzeitig wegbrechen ist> doch sehr gering und darum lohnt es sich.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Betriebsrente bei VW wegbrechen wird,
ist sehr groß.
"Spitzenreiter [bei den Pensionsverpflichtungen] ist der
Volkswagen-Konzern, der seinen Mitarbeitern insgesamt schätzungsweise
50,6 Milliarden Euro an Pensionen zugesagt hat."
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-konzerne-pensionsluecke-1.4555882
F. B. schrieb:> Die Wahrscheinlichkeit, dass die Betriebsrente bei VW wegbrechen wird,> ist sehr groß.
Einfach die Endkundenpreise um 40% anheben, merkt deren Kundschaft eh
nicht bzw. ist willig, den Mehrpreis zu zahlen.
F. B. schrieb:> Die Wahrscheinlichkeit, dass die Betriebsrente bei VW wegbrechen wird,> ist sehr groß.
Die Wahrscheinlichkeit, dass du ein Schwätzer bist beträgt 100 %. Aber
was schreibe ich - weiß doch jeder.