Hallo Forum,
diese ersten beiden "Levitationsgimmicks" wären doch mal ne schöne
Herausforderung nach Wordclock und co.??
https://www.youtube.com/watch?v=OdZ9U6rcEM8
Ich würde mitmachen ;-)
Bei Regelungstechnik habe ich leider gepennt und es ist zu lange her.
OldPapa schrieb:> diese ersten beiden "Levitationsgimmicks" wären doch mal ne schöne> Herausforderung nach Wordclock und co.??>> https://www.youtube.com/watch?v=OdZ9U6rcEM8>
Wirklich sehr interessant!
Aber warum hast du das als Gast gepostet, Absicht?
Das ist schon eine recht anspruchsvolle Variante der Levitation. Es gibt
ja diese Teile wo oben ein E-Magnet sitzt und darunter die Kugel
schwebt. Die sind relativ einfach aufzubauen. Bei dem obigen Teil
braucht man mehrere E-Magneten.
Christian S. schrieb:> Bei Stromausfall fallen dann die Kugeln herunter. Ist der mögliche> Folgeschaden von der Hausratverischerung abgedeckt?
DAS ist echt alles was dir dazu einfällt? Manmanman manche Leute
scheinen ein wirklich trauriges Leben zu führen.
OldPapa schrieb:> Bei Regelungstechnik habe ich leider gepennt und es ist zu lange her.
Das Shirt gibt es dazu passend leider nicht als Kopfbedeckung. ;)
Wie ich darauf komme? Das wurde beim Physikfunshop bei mir eingeblendet.
Jan schrieb:> Könnte man mal als Projekt angehen.
Stimmt. Aber ich darf keine Staubfänger mehr ansammeln.
Ist sowas patentiert?
Für den Nachbau als Physikexperiment spielt das keine Rolle, aber wenn
Du so etwas als Bausatz verkaufen wolltest, sieht das anders aus.
Heinz R. schrieb:> Gibt es nähere Infos wie das aufgebaut ist?
Man suche mal nach:
Magnetisches Schweben - Henrik Gebauer www.henrik-gebauer.de
Und ewig dreht sich der Kreisel www.ucke.de
Es gibt da mehrere Prinzipien:
Ein großer Ringmanget und in der Mitte ein Magnet in Abstoßungsrichtung.
Der Trick dabei ist, dass in der mitte bei einem großen Ringmagnete da
Magnetfeld eine kleine Einbuchtung hat.
Ein anderes Prinzip basiert auf der Abstoßung durch induzierte
Streufelder im Objekt. Dazu werden mit einer lechten Schräge ein Kreis
aufgebaut in dessen Mitte das Obkjekt sich hält.
Ein weiteres Prinzip verwendet die Kreiseldrehung des Objektes. Dadurch
stabilisiert es sich selbst im Magnetfeld. Außerhalb der Mitte legt sich
der Kreisel durch das Magnetfeld etwas schräg, wodurch er wieder in die
Mitte zurückkommt. Allerdings darf dafür der Kreisel nicht zu langsam
oder zu schnell drehen. Das läßt sich über die Frequenz des
Wechselfeldes beeinflussen.
Um das Rad neu zu erfinden habe ich eider keine Zeit -- irgendwann /
bald ist der 10. Januar, dann geht es weiter
Hätte mich gerne an so was versucht, aber nur mit konkretem Schaltplan,
Bauteileliste,...
Aber sicher gibt es das Ganze demnächst bei Ebay von irgend nem Chinesen
fix und fertig...
Rene Z. schrieb:> Hat schon mal jemand so ein Teil seziert und Bilder> gemacht?Heinz R. schrieb:> aber nur mit konkretem Schaltplan,> Bauteileliste
Hey, der TO sprach von einer Herausforderung, nicht von stupidem
Abkupfern.
Und wenn ihr nicht seit langem jeden Handgriff und jede Überlegung auf
andere übertragen hättet, so würden euch jetzt Möglichkeiten einfallen,
wie man das machen kann.
OldPapa schrieb:> Ich würde mitmachen ;-)
Super. Nur leider hat hier (und anderswo) niemand mehr wirklich Ahnung
von irgendwas. Gemeint ist jetzt ausnahmsweise mal das wahrhaftige
Können nach Abzug des ganzen Blendwerks...
Du kommst mit dem Vorhaben also locker 20 Jahre zu spät! Ich wäre sogar
schon erstaunt, wenn jemand sowas MIT Anleitung vernünftig nachbaut. So
ausgeprägt ist der Abstand zwischen Schein und Sein bereits. Ohne
Schaltplan/offengelegtes Innenleben - völlig aussichtslos!
Ihr werdet es ja erleben, auch wenn euch Wahrheiten wie diese wieder
nicht schmecken werden.
@Uwe S
Kann ich so nicht bestätigen. Das Internet ist voll von genialen
Erfindungen und wirklich beeindruckenden Hobbyprojekten. Von Leuten die
sich ein funktionierendes Uboot gebaut haben bis zur fliegenden
Badewanne ist alles dabei.
Ich finde eher, dass es heute sehr viele Jammerer gibt. Das bezieht sich
insbesondere auf dieses Forum :P ;-))
lg und schöne Bastel-Feiertage!
fibsi schrieb:> Von Leuten die sich ein funktionierendes Uboot gebaut haben
Peter Madsen, man muss verrückt sein.
> bis zur fliegenden Badewanne
Die RealLifeGuys haben sie sich von exabotix bauen lassen.
Ist doch gar nicht so wichtig. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir
unseren Fokus zu sehr auf die negativen Dinge richten. Der Mensch wird
auf längere Sicht zu dem, worauf er sich fokussiert. Wenn man immer
Negatives hervorhebt, wird man selber auch negativ und verbittert.
Darum fände ich es toll, wenn wir es zumindest versuchen einmal das
Positive hervorzuheben und sich darauf zu konzentrieren. Und Basteln ist
nunmal etwas Positives, bei dem man mit Spaß dabei sein kann :-)
Was ich am interessantesten finde, wie wird denn die Ist Position bei
der schwebenden Kugel und bei der nach unten hängenden schwebenden Lampe
ermittelt?
bei dem schwebenden Globus ist es recht einfach. Da ist unten am Globus
noch ein kleiner Permanentmagnet und dessen Magnetfeld wird im Fuß durch
ein Hallsensor gemessen.
fibsi schrieb:> Das Internet ist voll von genialen> Erfindungen und wirklich beeindruckenden Hobbyprojekten.
Das Internet wird ja von Milliarden Leuten gebildet. Da findet sich
zwangsweise mal die eine oder andere Leuchte. Aber selbst diese wenigen
Aufbauten sind total ausgeschmückt, haben in Wahrheit nicht die Hälfte
an Funktionalität. Die Ideen sind meist nur woanders geklaut, der
Erbauer hat praktisch kaum mehr gemacht, als Fertigteile
zusammengesteckt.
Schau dir diesbezüglich doch mal die Kunstwerke hier an. Diese werden
schnell immer weniger, und wenn, dann ist alles nur woanders hergestellt
worden. Manch einer verkauft den letzten Schwachsinn dort noch als
Kunstwerk...
Nun ja, wir werden ja sehen, was das hier zutage bringt. Ich bin mir
sicher: null, nada, nichts, so wie fast immer. Jedenfalls nichts, das
vom eigenen Wissen/Können stammt.
Sicher bringt Miesepetrigkeit und Gemecker wenig. Aber es ist immer noch
besser, als dieser ewige Optimismus bei vollkommener Unfähigkeit (ich
versaue alles was ich nur anfasse, aber morgen wird ganz sicher alles
besser...)
Christian S. schrieb:> Bei Stromausfall fallen dann die Kugeln herunter. Ist der mögliche> Folgeschaden von der Hausratverischerung abgedeckt?
Mit welchem Folgeschaden rechnest du, wenn eine geschätzt 10 Gramm
schwere Kugel auf den Boden fällt?
Udo S. schrieb:> Was ich am interessantesten finde, wie wird denn die Ist Position> bei> der schwebenden Kugel und bei der nach unten hängenden schwebenden Lampe> ermittelt?> bei dem schwebenden Globus ist es recht einfach. Da ist unten am Globus> noch ein kleiner Permanentmagnet und dessen Magnetfeld wird im Fuß durch> ein Hallsensor gemessen.
Du kannst den Hallsensor auch neben dem Elektromagneten platzieren. Wenn
man die Höhe dann allerdings genau ermitteln möchte, muss man halt das
Magnetfeld der E-Magneten rausrechnen. Aber auch ohne das sollte es
möglich sein, das System stabil zu bekommen.
Als Schwebeobjekt laßt uns einen Tischtennisball nehmen. Dieser bekommt
genau drei einzelne Kurzschlusswindungen verpaßt, damit alle drei
Dimensionen abgedeckt werden.
Ein Tetraeder wäre auch noch ein Variante. Das wäre dann mal ein neues
Design.
Jemand schrieb:> Der Wikipedia Artikel weist auch darauf hin, dass es mit diamagnetischen> Werkstoffen doch möglich ist. Und Bismuth ist halt diamagnetisch.
Klar doch . Habe ich selbst schon aufgebaut . Kleiner Neodymwürfel im
Feld eines starken Permanentmagnets . Etwa dort wo sich Gravitation und
Feldkraft kompensieren . Knapp obendrüber ein Graphitblock. Etwas
tüftelig aber geht sehr schön
Das Prinzip des Buda Ball über einer waagerechten Platte ist mir klar.
Aber wie machen die es, dass auch beim Drehen um 90° in die Senkrechte
die Kugel nicht runter fällt? Auch das Prinzip des Sekundenzeigers
erschließt sich mir nicht.
Georg G. schrieb:> Das Prinzip des Buda Ball über einer waagerechten Platte ist mir klar.> Aber wie machen die es, dass auch beim Drehen um 90° in die Senkrechte> die Kugel nicht runter fällt
Und unter der waagerechten Platte schwebt der auch?!
MaWin schrieb:> Frank M. schrieb:>> Das halte ich für einen Fake.>> Tja.>> Dabei schwebt es so schön.>> Hier bei mir auch (diamagnetisches HOPG über Neodymmagneten).
Kannst du ein Bild deines Aufbaus posten?
Georg G. schrieb:> Aber wie machen die es, dass auch beim Drehen um 90° in die Senkrechte> die Kugel nicht runter fällt?
Das würde mich auch interessieren.
Ich frage mich noch, ist das eine Metallkugel, oder ein Magnet in
Kugelform?
Bei einer Metallkugel bräuchte man ja Wechselstrom, um die Kugel auch
abstossen zu können, aber dann müsste die ja recht schnell sehr heiss
werden, und enorm viel Energie verbrauchen?
Bei einem Magneten bräuchte man eine Aktive Feldregelung, aber wie
verhindert man, dass die Kugel anfängt einfach zu Drehen, und dann
eventuell doch runterfällt?
Was ich auch noch cool fände: Handy Ladestation, die das Handy darüber
schweben lässt. Konnte ich bisher leider noch nirgends finden...
Und noch eine andere Idee, es gibt ja mittlerweile einen
"Raumtemperatur" Supraleiter (14,6°C aber leider nur bei 267 GPa Druck).
Gibt es ein Material (eventuell Diamant?), mit dem man einen kleinen
Behälter machen könnte, der das Zeugs zusammendrückt & die Spannung
aushält, aber dessen Wände nicht allzu Dick sein müssen (ein paar mm
oder so)?
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Ich frage mich noch, ist das eine Metallkugel, oder ein Magnet in> Kugelform?
oder ein Scheibenmagnet in einer Plastikkugel...
Ich suche noch einen kleinen Globus (30mm...40mm Durchmesser) aus
Plastik. Den könnte man dann mittels Scheibenmagnet da drin schweben
lassen. Fehlt nur noch ein überlagertes Feld, das ihn langsam dreht.
ich fände es interessant sowas mal in "etwas" größer nachzubauen. Ev.
mit dickeren Elektromagneten und diesen neodym "Supermagneten". Das wäre
sicher beeindruckend.
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Georg G. schrieb:>> Aber wie machen die es, dass auch beim Drehen um 90° in die Senkrechte>> die Kugel nicht runter fällt?>> Das würde mich auch interessieren.
Das ist doch total simpel. Es gibt doch genug Anleitungen, solche Videos
selbst herzustellen.....
Glaubt doch bitte nich jeden Scheiß!
Teo schrieb:> Videos> selbst herzustellen.....> Glaubt doch bitte nich jeden Scheiß!
Das "der Scheiß" verkauft wird, wird es schon funktionieren. Sonst wäre
der Händler längst weg.
Georg G. schrieb:> Teo schrieb:>> Videos>> selbst herzustellen.....>> Glaubt doch bitte nich jeden Scheiß!>> Das "der Scheiß" verkauft wird, wird es schon funktionieren. Sonst wäre> der Händler längst weg.
Wenn das Leben doch so einfach wäre.... Haa ist es doch. Kauf dir eins,
sehe es dir genau an und schick es dann zurück! :)))
Hermann F. schrieb:> Kannst du ein Bild deines Aufbaus posten
Der übliche.
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Ich frage mich noch, ist das eine Metallkugel, oder ein Magnet in> Kugelform?
Ein Magnet in Kugelform.
MaWin schrieb:> Ein Magnet in Kugelform.
Das kann nicht sein.
Überlege mal wie die Feldlinien verlaufen.
Das ist nicht lagestabil.
Eher eine Plastikgugel mit Scheibenmagnet drin.
Wie das Aliexpressteil.
Georg G. schrieb:> Die kleine Version mit 150g "Tragkraft" ist sogar unter der Zollgrenze.
Wo liegt die Zollgrenze, was bedeutet es wenn man darüber liegt?
Kann man auch Glück beim Zoll haben, oder finden die das sicher?
OldPapa schrieb:> Wo liegt die Zollgrenze
Die Einfuhrumsatzsteuer beträgt 19%. Abgaben unter € 5.- werden nicht
erhoben. Es gilt der Rechnungsbetrag, also Warenwert plus Porto.
Theoretisch kommst du also bis € 26.- noch für lau davon. Der
vorsichtige Besteller hält etwas Abstand. Der Zöllner darf nämlich
durchaus diskutieren, wenn ihm der Rechnungsbetrag suspekt vorkommt.
Die EUSt ist für mich nicht so das Problem, schlimmer ist, dass ich dann
das Hauptzollamt aufsuchen muss. Das sind 30km Fahrt plus Wartezeit auf
dem Amt.
OldPapa schrieb:> Schaltbild?
vermutlich nicht, ist aber überschaubar. Selbst aufnehmen und hier
posten. Freut sich der Chinamann, kann er seine Kunden drauf hinweisen.
> Sind das “nachvollziehbare” Halbleiter
auf dem Foto sehen die "normal" aus. "LM-irgendwas" war zu entziffern.
Hab die größere Version bestellt. Mal sehen was der Zoll sagt. Werde
versuchen, das Schaltbild zu zeichnen und auch Mal die
Übertragungsfunktion aufzustellen.
Ist so reverse engineering erlaubt?
Sehe kreisrund verteilt 8 Neodymmagnete und dazwischen 4 Elektromagnete.
Mittig 2 Hallsensoren um 90 Grad versetzt.
Ok, statisches Feld mit den Permanentmagneten und zum Ausreglen der Lage
die 4 E-Magnete.
Warum reichen da 2 Hallsensoren?
Georg G. schrieb:> Die Einfuhrumsatzsteuer beträgt 19%. Abgaben unter € 5.- werden nicht> erhoben. Es gilt der Rechnungsbetrag, also Warenwert plus Porto.
Der Freibetrag für die Steuer liegt bei 22 Euro.
> Theoretisch kommst du also bis € 26.- noch für lau davon.
Die Bagatellgrenze für Barinkasso beim Zollamt liegt bei 5 Euro, für
weniger sperrt der Mann sein Kassenhäuschen nicht auf. Abgaben unterhalb
dieser Grenze werden festgestellt aber im Zollamt nicht erhoben. Bei
Paketdiensten, Speditionen und anderen Dienstleistern, die im Auftrag
eine zollamtliche Behandlung durchführen, aber sehr wohl.
D.h. persönliche Abholung beim Zollamt: Limit bei 26 Euro. Verzollung
durch DHL, Fedex, UPS: Limit bei 22 Euro (und dann kommen noch deren
Spesen obendrauf).
Der freundliche Chinamann schreibt fast immer "Geschenk" und "Warenwert
$5" auf das Paket. Wenn der Flieger in Amsterdam landet kommt das dann
so an. In Frankfurt und Niederaula ist man schonmal misstrauischer.
OldPapa schrieb:> Sehe kreisrund verteilt 8 Neodymmagnete und dazwischen 4> Elektromagnete.> Mittig 2 Hallsensoren um 90 Grad versetzt.>> Ok, statisches Feld mit den Permanentmagneten und zum Ausreglen der Lage> die 4 E-Magnete.>> Warum reichen da 2 Hallsensoren?
Meine Vermutung (kann falsch sein und ist nur Brainstorming):
Um einen Punkt in der 2D Ebene zu ermitteln braucht man ja nur zwei
Achsen und somit nur 2 Sensoren. Im Prinzip wird da die xy-Position
ermittelt. Wenn beide Sensoren den gleichen Wert(?) zeigen, schwebt das
Teil genau mittig.
Vorschlag:
Kann mal einer zwei Hall-Sensoren auf einem Stück Pappe oder so fixieren
und dann einen Scheiben-Magneten darüber halten und in Abhängigkeit von
der Position über diesen Sensoren die Sensorwerte in ein Diagramm
packen? ^^
Jan K. schrieb:> Ist so reverse engineering erlaubt?
Im asiatischen Raum gilt Kopieren als höchste Form der Anerkennung.
Ein Patent soll die kommerzielle Verwendung verhindern. Für die Bastelei
zu Hause ist es irrelevant.
Georg G. schrieb:> Jan K. schrieb:>> Ist so reverse engineering erlaubt?>> Im asiatischen Raum gilt Kopieren als höchste Form der Anerkennung.> Ein Patent soll die kommerzielle Verwendung verhindern. Für die Bastelei> zu Hause ist es irrelevant.
Und wenn man von sowas öffentlich den Schaltplan veröffentlich?
interessant schrieb:> was wird das teil so an leistung benötigen?
Bei der Kugel von oben steht 2 W, was ich relativ wenig finde..
Was mich am meisten fasziniert an den Teilen ist die (scheinbare)
Starrheit der Kugel.
Selbst wenn der ganze Teil gedreht wird fängt sie nicht wie wild an
herumzupendeln, sondern steht - wie von einem starken Feld gehalten -
ohne Überschwinger ganz ruhig über der Oberfläche.
Jan K. schrieb:> Und wenn man von sowas öffentlich den Schaltplan veröffentlich?
Wenn du ihn selbst zeichnest: natürlich ok.
Aber nach der Urheberraubkopieeinschüchterungswelle der
Contentindustrielobbyanwalteschaar der vergangenen Generation kein
Wunder wenn sich Leute ständig präventiv in die Hose machen.
Christian B. schrieb:> Was mich am meisten fasziniert an den Teilen ist die (scheinbare)> Starrheit der Kugel.
Perfekte Auslegung des Regelkreises, Chinesen haben ihre Hausaufgaben
gemacht, nicht nur bei Coronaeindämmung wo der Unterschied vom
steinzeitlichen Amerika zum alten Europa zum hightech China eklatant
ist, dort wird dauernd abermillionenfach getestet während man hier nicht
bloss mit dem Impfen, sondern bereits mit dem Testen heillos überfordert
ist.
MaWin schrieb:> während man hier nicht> bloss mit dem Impfen, sondern bereits mit dem Testen heillos überfordert> ist.
Du hast grundsätzlich schon recht, aber es ist halt auch eine Tatsache,
dass in einem - überwiegend totalitären - System wie in China, solche
Dinge wesentlich einfacher durchzusetzen sind.
Regelkreise könnte man allerdings in demokratischen Gegenden auch
genausogut machen ... :)
Hier ist ein Schaltplan für so ein China-Teil
http://www.electronoobs.com/eng_circuitos_tut33_2.php
Nebst weiteren Informationen.
Es werden zwar 3 Hall-Sensoren verwendet, der für die
Z-Achse dient aber nur zur Aktivierung. Mit 2 Sensoren werden
X- und Y-Achse geregelt.
Das Ganze läuft mit einem 12V Steckernetzteil und zieht etwa 2 A.
Ich habe mir letztes Jahr so einen Bausatz gegönnt.
Die Einstellung ist ziemlich knifflig gewesen.
Constanze H. schrieb:> Hier ist ein Schaltplan für so ein China-Teil> http://www.electronoobs.com/eng_circuitos_tut33_2.php> Nebst weiteren Informationen.> Es werden zwar 3 Hall-Sensoren verwendet, der für die> Z-Achse dient aber nur zur Aktivierung. Mit 2 Sensoren werden> X- und Y-Achse geregelt.> Das Ganze läuft mit einem 12V Steckernetzteil und zieht etwa 2 A.>> Ich habe mir letztes Jahr so einen Bausatz gegönnt.> Die Einstellung ist ziemlich knifflig gewesen.
Danke für Deinen Beitrag und die Recherche.
Das erklärt viele Fragen und eliminiert Bedenken zum Urheberrecht.
Wie verhält sich das beim Kippen?
Funktioniert das auch in seitlicher Lage und über Kopf?
BG
> Danke für Deinen Beitrag und die Recherche.> Das erklärt viele Fragen und eliminiert Bedenken zum Urheberrecht.>
gerne
> Wie verhält sich das beim Kippen?
habe ich noch nicht getestet, steht aber auf der to-do Liste.
Ebenso ein Test mit einem Kugelmagneten sobald ich mal so ein Teil habe.
> Funktioniert das auch in seitlicher Lage und über Kopf?>
Seitlich s. Oben, ist ein Sonderfall von Kippen mit 90 Grad
das kann m. E. über Kopf nicht funktionieren, da das Ganze mit Abstoßung
und nicht mit Anziehung arbeitet
OldPapa schrieb:> Hallo Forum,>> diese ersten beiden "Levitationsgimmicks" wären doch mal ne schöne> Herausforderung nach Wordclock und co.??>> https://www.youtube.com/watch?v=OdZ9U6rcEM8>> Ich würde mitmachen ;-)> Bei Regelungstechnik habe ich leider gepennt und es ist zu lange her.
Hallo, vor einigen Jahren habe ich mich damit beschäftigt, einen
Versuchsaufbau gemacht und die Software erstellt.
Ich hatte das Ergebnis bei
https://forums.parallax.com/discussion/137428/pid-demo#latest
gepostet. Mit Schaltplan,Sourcecode und Demo Video (gezippt).
Die Regelparameter habe ich mühsam empirisch ermittelt.
Constanze H. schrieb:>> Danke für Deinen Beitrag und die Recherche.>> Das erklärt viele Fragen und eliminiert Bedenken zum Urheberrecht.>>> gerne>>> Wie verhält sich das beim Kippen?> habe ich noch nicht getestet, steht aber auf der to-do Liste.> Ebenso ein Test mit einem Kugelmagneten sobald ich mal so ein Teil habe.>>> Funktioniert das auch in seitlicher Lage und über Kopf?>>> Seitlich s. Oben, ist ein Sonderfall von Kippen mit 90 Grad>> das kann m. E. über Kopf nicht funktionieren, da das Ganze mit Abstoßung> und nicht mit Anziehung arbeitet
s. Auch
http://www.rrsg.uct.ac.za/theses/ug_projects/williams_ugthesis.pdf
Constanze H. schrieb:> Das ist aber hängend, nicht schwebend, wenn ich das Video betrachte?
Ja das stimmt und das ist schon ist ein riesen Unterschied.
Ich wollte sagen das ich so was ähnliches schon gemacht habe und an
einer Neuentwicklung interessiert bin.
OldPapa schrieb:> Ich würde mitmachen ;-)
mitmachen würde ich auch gerne,
aber was ist die Zielsetzung?
Ich fände so etwas wie die Uhr von Flyte toll:
https://flytestore.com/pages/story-levitating-timepiece
das Problem ist nur die verfügbare Zeit, d.h. das Thema hat keine hohe
Priorität bei mir.
VG
Constanze H. schrieb:> mitmachen würde ich auch gerne,> aber was ist die Zielsetzung?
Ja die Zielsetzung.
Ich bin in Rente und will mir keinen Stress mit einem kommerziellen
Produkt machen. Für mich geht es eher um Erkenntnisgewinn, auffrischen
der Grundlagen Regelungstechnik und Spaß mit Hobby - Elektronik zu
haben.
Reinhard
>> aber was ist die Zielsetzung?>> Ja die Zielsetzung.> Ich bin in Rente und will mir keinen Stress mit einem kommerziellen> Produkt machen. Für mich geht es eher um Erkenntnisgewinn, auffrischen> der Grundlagen Regelungstechnik und Spaß mit Hobby - Elektronik zu> haben.
Klingt vernünftig, damit gäbe es einen kleinsten gemeinsamen Nenner,
alles Weitere wäre dann optimal.
Meine Idee war, erst einmal die vorhandene HW zu nutzen und darauf
aufzubauen. Also erst einmal die Endstufen weiter verwenden und eine
neue Ansteuerung zu machen.
VG
Connie
Hallo Connie, danke für das obige pdf, das ist sehr interessant.
Ich fasse jetzt einmal zusammen, wie ich alles verstanden habe.
Korrigiere mich bitte wenn ich daneben liege.
------
Du hast eine Platine, ähnlich der oben genannten China Platine.
Diese ist bestückt mit analogen Bauteilen ( kein µC ) und funktioniert.
Das Magnetfeld wird mit 4 Elektro-Magneten erzeugt und mit ??
Hallsensoren gemessen.
In der Konstellation Kugel/Scheibe schwebt über den Magneten, gilt das
Prinzip der Abstossung (Regelung auf Schwerkraft = Magnetische
Kraft[Strom durch Spulen])
Im seitlichen/gekippten Betrieb muss doch dann auch eine anziehende
Wirkung auftreten ??
Du möchtest die Endstufe für die Magnetansteuerung beibehalten.
(Und vermutlich auch die Sensorelektronik)
Die Regelung soll nicht mehr analog arbeiten (OPAmps) sondern vermutlich
mit einem µC. So könnte man dann auch eine Bewegung der Kugel/Scheibe
programmieren.
Ähnlich wie im Video ganz am Anfang, wo die Kugel eine Kreisbahn
durchläuft,
so wie ein Zeiger auf einer Uhr.
------
Ich ziehe mich für heute zurück und melde mich morgen wieder.
Reinhard
R. M. schrieb:
Hallo Reinhard,
> Ich fasse jetzt einmal zusammen, wie ich alles verstanden habe.> Korrigiere mich bitte wenn ich daneben liege.
mache ich
> ------> Du hast eine Platine, ähnlich der oben genannten China Platine.> Diese ist bestückt mit analogen Bauteilen ( kein µC ) und funktioniert.> Das Magnetfeld wird mit 4 Elektro-Magneten erzeugt und mit 3> Hallsensoren gemessen.
genau. Ich habe so eine China-Platine wie im Video gezeigt.
3 Hallsensoren, X,Y und Z, wobei Z nur zum einschalten der Spulen dient
>> In der Konstellation Kugel/Scheibe schwebt über den Magneten, gilt das> Prinzip der Abstossung (Regelung auf Schwerkraft = Magnetische> Kraft[Strom durch Spulen])
ja, genau
>> Im seitlichen/gekippten Betrieb muss doch dann auch eine anziehende> Wirkung auftreten ??
habe ich noch nicht getestet. Aber ich denke, hier ist
eher die Abstossung durch die Permanentmagneten im äusseren Rand
wirksam. S. auch die 2. verlinkte These.
>> Du möchtest die Endstufe für die Magnetansteuerung beibehalten.> (Und vermutlich auch die Sensorelektronik)
ja. Die Sensorelektronik sind dabei die 3 Hallsensoren.
>> Die Regelung soll nicht mehr analog arbeiten (OPAmps) sondern vermutlich> mit einem µC.
genau.
So könnte man dann auch eine Bewegung der Kugel/Scheibe
> programmieren.> Ähnlich wie im Video ganz am Anfang, wo die Kugel eine Kreisbahn> durchläuft,> so wie ein Zeiger auf einer Uhr.
das wäre schön, ist aber hier leider nicht der Fall.
Die Story von Flyte ist mechanisch, der Kugelmagnet wird, wie beim
Levitron mit einem Ringmagneten und 4 Spulen gehalten.
s. auch das teilweise Teardown in
https://fccid.io/2ARTW-STORY/Internal-Photos/Internal-Photos-4241441.pdf
Übrigens lässt sich eine leichte Verschiebung der schwebenden
Scheibenmagnete
durchaus durch das verstellen der Potentiometer erreichen.
Mit einem eingespeistem Sinus/Cosinus-Signal an X und Y sollte sich
tatsächlich
eine minimale Kreisbahn innerhalb der Permanentmagneten erreichen
lassen. Das ist aber fernab von einer Applikation als echter Uhr, da
viel zu klein.
Ich weiss nicht, ob es möglich wäre, das ganze nur mit Magnetfeldern
ohne weitere Mechanik zu realisieren. Das müsste dann eher wie ein
Drehstrommotor mit Führungsspulen aussehen und wäre ungleich komplexer.
Also eine Art Linearmotor mit Schwebemagnetfeld. Dazu benötigt es dann
eine Vielzahl von Spulen und Sensoren, um die Kugel von einem Magnetpol
auf den nächsten zu verschieben. Das wird alles andere als trivial.
Viele Grüße
Connie
Constanze H. schrieb:>> Die Regelung soll nicht mehr analog arbeiten (OPAmps) sondern vermutlich>> mit einem µC.> genau.
Hallo Connie, was hälst Du von folgendem Experiment:
- Den Regler mit den Potis stabil einstellen
- Falls es praktisch durchführbar ist
- Den Regelkreis auftrennen (Reglereingang und Reglerausgang offen)
- Eine Sprungfunktion auf den Eingang geben
- Die Sprungantwort am Ausgang messen
Mit Hilfe des Wendetangentenverfahrens die Übertragungsfunktion grob
bestimmen
https://de.wikipedia.org/wiki/Systemidentifikation
Die Übertragungsfunktion vom s-Bereich in den z-Bereich transformieren.
G(s) -> G(z)
Meinst Du das könnte funktionieren?
Reinhard
R. M. schrieb:> Übertragungsfunktion grob bestimmen
Ein Blick auf das Schaltbild reicht dazu aus.
U2B verstärkt 7,5-fach (R10 / R9). U2D ist 3,3-fach-P Anteil (R17 / R13)
und 10-fach (R17 / R14) D-Anteil mit 5,6ms Zeitkonstante (C3 * R14).
Ist ja super, damit ist die Sprungantwort und die transfer function
bekannt.
Jetzt noch mit der Tulin Formel in den z domain transformieren.
Aber heute mach ich Feierabend.
R.M.
Ein Kinderspielzeug welches leicht verändert als Grundaufbau zum
experimentieren verwendet werden kann . Hier wird der obere
Scheibenmagnet durch 2 Schnüre rechts vorne und rechts hinten gehalten .
Verwendet man nun eine weiter Schnur links derart daß alle 3 Schnüre
kaum gespannt ca horizontal verlaufen so läßt sich durch unten
angebrachte Spulen die Bewegung des schwebenden Scheibenmagnets steuern
. So erspart man sich das dauernde Aufheben des herabgefallenen
Ringmagnets .
@Schrauber47
Das ist ein guter Tip. Bei meinen Versuchen mit der Schwebenden Kugel
habe ich gemerkt was für Beschleunigungen da auftreten können. Nicht nur
vertikal, Man muss wirklich vorsichtig sein beim experimentieren (!).
Ich musste die Wand nachher verspachteln.
Zu meinem letzten Post:
Es heißt nicht Tulin Formel sondern Tustin Formel.
(Einmal falsch gelernt, das hält Jahrzehnte)
Und die geht so:
s = 2/T * (z-1)/(z+1)
mit T = 1/Fabtast
R.M.
Georg G. schrieb:> Die EUSt ist für mich nicht so das Problem, schlimmer ist, dass ich dann> das Hauptzollamt aufsuchen muss. Das sind 30km Fahrt plus Wartezeit auf> dem Amt.
Halb-OT und etwas spät, aber da es teilweise relativ neu ist und viele
es nicht wissen:
Seit knapp einem Jahr kann man sich die Sachen auch ohne Servicegebühr
ab Zollamt zuschicken lassen (gegen Porto und nach Überweisung der
Einfuhrabgaben). Das geht bis zu einem Sendungswert von 1000 Euro.
Ansonsten ist noch - wie bereits zuvor - "Nachträgliche Postverzollung"
(mit Zusendung) möglich. Das kostet aber 34,50 Euro (6 €
Aufwandspauschale + 28,50 € Servicegebühr) zusätzlich, lohnt sich also
nur, wenn weder persönliche Abholung noch die sog. "Postabfertigung von
zu Hause" (s.o.) möglich ist und es sich nicht um Kleinkram handelt.
https://www.paketda.de/news-alternative-nachtraegliche-postverzollung.htmlhttps://www.zoll.de/SharedDocs/Boxen/DE/Fragen/0075_sendung_liegt_beim_zoll.htmhttps://www.deutschepost.de/de/toolbar/faq-area/faqpage_sonstiges.html
Für den Fall, dass der freundliche Chinese keine Anleitung dazu packt
oder sie nur in Chinesisch ist, kommt hier eine grobe deutsche
Übersetzung. Falls jemand die Optik noch verbessern möchte (ich bin kein
Word Spezialist), schicke ich ihm gern das docx-File. In dem Fall bitte
PN.
Bin gerade mit einem anderen Projekt ausgelastet überlege aber ob ich
mich nach dessen Abschluß mal mit dieser Sache befasse. Grundsätzlich
jedoch geht es doch darum es hinzubekommen und nicht darum es hinterher
zu besitzen. Wer das Letztere möchte kann es doch viel einfacher haben
und es kaufen. Würde mich , so ich mich dranmache , das Regelproblem
erst mal runterskalieren. Schwebenden Magnet erst mal mechanisch so
führen dass nur ein Freiheitsgrad verbleibt . Dann per Hallsensor
Abstandmessen und gemessenen Wert in eine PWM einbringen um
unterschiedliche Höhen zu realisieren. Vielleicht auch mal so daß der
Magnet von der Haltespule weg will wodurch die PWM Steuerung schwieriger
wird .Wenn das alles klappt an das Endproblem rangehen . Bestimmt
spannend . Hab vor einigen Jahren mal eine digitale Drehmomentmessung
per PWM gebaut . Ähnliche Fragestellungen .
Vielleicht noch eine Idee für die ersten Versuche . Den Magneten durch
einen Hebel führen ählich dem " Balancier " der ersten Dampfmaschinen .
So kann man durch Wahl des Gegengewichts die Zeitkonstante des Ablaufs
beliebig einstellen um das Geschehen leichter beobachten zu können.
Schrauber47 schrieb:> Bin gerade mit einem anderen Projekt ausgelastet überlege aber ob ich> mich nach dessen Abschluß mal mit dieser Sache befasse. Grundsätzlich> jedoch geht es doch darum es hinzubekommen und nicht darum es hinterher> zu besitzen. Wer das Letztere möchte kann es doch viel einfacher haben> und es kaufen. Würde mich , so ich mich dranmache , das Regelproblem> erst mal runterskalieren. Schwebenden Magnet erst mal mechanisch so> führen dass nur ein Freiheitsgrad verbleibt . Dann per Hallsensor> Abstandmessen und gemessenen Wert in eine PWM einbringen um> unterschiedliche Höhen zu realisieren. Vielleicht auch mal so daß der> Magnet von der Haltespule weg will wodurch die PWM Steuerung schwieriger> wird .Wenn das alles klappt an das Endproblem rangehen . Bestimmt> spannend . Hab vor einigen Jahren mal eine digitale Drehmomentmessung> per PWM gebaut . Ähnliche Fragestellungen .> Vielleicht noch eine Idee für die ersten Versuche . Den Magneten durch> einen Hebel führen ählich dem " Balancier " der ersten Dampfmaschinen .> So kann man durch Wahl des Gegengewichts die Zeitkonstante des Ablaufs> beliebig einstellen um das Geschehen leichter beobachten zu können.
Die Theorie der Regelungstechnik ist hier leider grundlegend.
Da weiß man dann wieder, warum man im Studium so gequält wurde; ich
zumindest;-)
Schrauber47 schrieb:> Bin gerade mit einem anderen Projekt ausgelastet überlege aber ob ich> mich nach dessen Abschluß mal mit dieser Sache befasse. Grundsätzlich> jedoch geht es doch darum es hinzubekommen und nicht darum es hinterher> zu besitzen. Wer das Letztere möchte kann es doch viel einfacher haben> und es kaufen. Würde mich , so ich mich dranmache , das Regelproblem> erst mal runterskalieren. Schwebenden Magnet erst mal mechanisch so> führen dass nur ein Freiheitsgrad verbleibt . Dann per Hallsensor> Abstandmessen und gemessenen Wert in eine PWM einbringen um> unterschiedliche Höhen zu realisieren. Vielleicht auch mal so daß der> Magnet von der Haltespule weg will wodurch die PWM Steuerung schwieriger> wird .Wenn das alles klappt an das Endproblem rangehen . Bestimmt> spannend . Hab vor einigen Jahren mal eine digitale Drehmomentmessung> per PWM gebaut . Ähnliche Fragestellungen .> Vielleicht noch eine Idee für die ersten Versuche . Den Magneten durch> einen Hebel führen ählich dem " Balancier " der ersten Dampfmaschinen .> So kann man durch Wahl des Gegengewichts die Zeitkonstante des Ablaufs> beliebig einstellen um das Geschehen leichter beobachten zu können.
Genauso habe ich es bei dem von mir weiter oben verlinkten Schwebekugel
- Projekt auch gemacht. Viel getüftelt und immer wieder die
Reglerparameter verändert und probiert .... und getüftelt.
Irgendwie habe ich es dann geschafft, dass die Kugel stabil schwebt.
Im Nachhinein habe ich mit den empirisch ermittelten Werten eine
Übertragungsfunktion aufgestellt ... und siehe da : ein PD - Verhalten.
Da die Übertragungsfunktion des analogen Reglers bekannt ist, kann man
sich das Leben einfacher machen.
Im angehängten PDF habe ich meine bisherige Vorgehensweise beschrieben.
Selbstverständlich wird man auch hier viel Feintuning aufwenden müssen,
ich möchte es nur unverbindlich vorschlagen.
Hallo,
ich habe heute die 150 Gramm Variante geliefert bekommen.
Es fehlen ein paar Widerstände, nicht schlimm.
Leider überhaupt keine Aufbauhinweise, Schaltbild oder Abgleichhinweise.
Auf der Aliexpressseite keine verständlichen Kontaktmöglichkeiten.
Kann jemand helfen?
Die hier geposteten Domumente, passen nicht zu meiner Version.
Danke
Heute ist meine 300 Gramm Variante angekommen (Einschreiben-Einwurf).
Bestellt am 02.01. Bezahlt 23 EUR. Hat der Zoll wohl durchgewunken.
Leider auch ohne Dokumente, nur das im Bild + Wandwarze 12V 2A
Natürlich mit amerikanischem Netzstecker.
Die Platinen sehen qualitativ gut aus. Immerhin sind die Werte der
Bauteile mit aufgedruckt. Aber ohne Anleitung sehe ich schwarz.
Leider hilft das pdf von Georg G. (Danke hierfür) nur bedingt weiter,
weil das Layout der Platine nicht übereinstimmt. Mal sehen...
Bernd K. schrieb:> Leider auch ohne Dokumente,
War anscheinend ein Produkt der Rubrik: Puzzle für Elektroniker zu
Beginn des neuen Jahres zum Sonderpreis von Ali. ;o)
hallo,
alles nett und gut mit diesen Online Masterarbeiten, aber die bringen
uns nicht weiter, da sie nicht auf die Hardware passen.
An mehrerene Stellen bei Alibaba finde ich den Hinweis, nach Erhalt der
Ware mit dem Lieferanten Kontakt aufzunehmen, um die Doku zu erhalten.
Da bin ich bisehr gescheitert. Bitte versucht Ihr es auch noch.
Ich werde das nun über paypal eskalieren lassen.
Solltet Ihr schneller sein, bitte hier die Manuals bereitstellen.
Danke
Bernd K. schrieb:> Immerhin sind die Werte der> Bauteile mit aufgedruckt.
Damit ist die komplette Bestückung nahezu recht problemlos machbar.
Aber da gibt es noch Jumper, Potis zum Abgleich und auf der oberen
Platinenseite wohl Möglichkeiten zur LED Beleuchtung.
Bei der korrekten Bestückung der E-Magnet bezüglich Wicklungssinn bin
ich mir auch etwas unsicher.
Der Draht aus der Wicklungsmitte muss auf alle Fälle nach oben ragen, so
das die untere Wicklungsseite plan aufliegt.Der geht dann an a1, b1 c1
und d1.
Korrekt?
Danke
We stand together;-)
OldPapa schrieb:> Völlig unklar, ohne Manual, ist die physikalische Anordnung de 3> Hallgeneratoren..
Sag mal, hast du dir eigentlich schon das pdf von Georg G.
reingezogen? (03.01.2021 18:58)
Das ist das Thema sehr genau beschrieben.
Die Beschreibung scheint auf deine 150 Gramm Variante zu passen,
nämlich mit 4 Spulen und 4 Magnete.
Meine Variante mit 300 Gramm hat ja 4 Spulen und 8 Magnete.
Trotzdem bin ich jetzt guten Mutes, mein Ding zum Laufen zu bringen.
Die 'Flachland Bauteile' (Widerstände, Dioden) sind schon drin.
2 Widerstände fehlten. Habe ich aus meinem Fundus ergänzen können.
Die Widerstände werden wohl eine Toleranz von 5% haben.
Jedenfalls habe ich den größten Ausreißer mit +4,2% gemessen.
P.S. Bezüglich fehlender Doku kann ich dich voll verstehen.
Bernd K. schrieb:> Sag mal, hast du dir eigentlich schon das pdf von Georg G.> reingezogen? (03.01.2021 18:58)> Das ist das Thema sehr genau beschrieben.
Ja, das habe ich. Die Sensoren sind entsprechend eingebaut.
Das konnte ich mir auch anderweitig so ableiten.
Ansonsten sind die Unterschiede der Schaltung schon recht groß, was ich
auch ohne Schaltplan überblicke. Die Basisplatine scheint auch genau
andersherum eingebaut werden zu müssen.
Ich habe momentan keine Zeit und auch wenig Lust, hier mit Bleistift und
tränenden Augen ein reverse Engeneering/Zeichnen des Schaltplanes
durchzuführen. Ich hoffe auf Reaktion von Alibaba.
Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass die nicht mit einer Doku
rausrücken, ein Weblink spart gar das Papier.
Wahrscheinlich haben die Angst vor Nachbauten aus dem „fernen Osten“?!
BG
OldPapa schrieb:> Unterschiede der Schaltung schon recht groß
Bitte zeige uns doch ein Foto deiner Platine, möglichst detailliert. Am
besten wäre es, wenn du beide Platinen auf einen Scanner packen könntest
und beide Seiten so erfassen könntest, dass die Leiterbahnen gut
sichtbar sind. Das Schaltbild ist dann schnell aufgenommen. Die Funktion
ist ja hinreichend bekannt.
Ohne große Not ändert niemand ein erfolgreiches Design und die Schaltung
war imho kaum noch billiger zu machen.
Bei welchem Chinesen hast du den Bausatz bestellt?
Georg G. schrieb:> Bitte zeige uns doch ein Foto deiner Platine, möglichst detailliert. Am> besten wäre es, wenn du beide Platinen auf einen Scanner packen könntest> und beide Seiten so erfassen könntest, dass die Leiterbahnen gut> sichtbar sind. Das Schaltbild ist dann schnell aufgenommen. Die Funktion> ist ja hinreichend bekannt.
Das werde ich heute Abend tun, danke.
Mittlerweile hat eine Karen via Google Mail geantwortet und mir (nur)
ein Schaltbild im Word Format gesendet.
Ich habe sie um weitere Informationen gebeten.
Ich habe es in Quarantäne geöffnet, meine Daten auf der sind noch nicht
verschlüsselt ( ;-(( ), es wollte aber Macros aktivieren;-(((.
Ich habe es kurz überflogen und es scheint zu passen.
Ich habe noch einen zusätzlichen LM393 auf der Platine, der sich um die
"Einschaltung" via Hallsensor kümmert.
J4 (Power) sollte dann der Schalter in der Power-Buchse sein.
Auf der oberen "Magnetplatine" sind weitere Jumper und Lötpads (wohl für
LEDS) welche leider im Schaltbild nicht auftauchen.
BG
Das Schaltbild zeigt genau die Bauteile, die auch in meinem Bausatz
enthalten sind. Außer der LED für die Eingangsspannung, die ich im
Bausatz habe.
Im Schaltbild sind allerdings nur 2 Spulen zu sehen. Aufklärung brachte
die Leiterbahnverfolgung: Jeweils 2 gegenüber liegende Spulen sind in
Reihe geschaltet und werden entgegengesetzt vom Strom durchflossen. Aha.
Bei der Gelegenheit fand ich in beiden Strompfaden eine Unterbrechung,
garniert mit Lötaugen im Abstand von 2,54mm. Soll wohl überbrückt
werden?
In der Tat finden sich 2 Winkelstecker und 3 Kurzschlussstecker passend
dazu. Sollte passen für die Überbrückung.
Aber wieso 3 Kurzschlussstecker? Nun, dafür fehlt eine der beiden
2poligen Buchsen für die Zusammenstöpselung der beiden Platinen. Mist.
Nicht zu finden in meinem Fundus.
Bernd K. schrieb:> Das Schaltbild zeigt genau die Bauteile, die auch in meinem Bausatz> enthalten sind. Außer der LED für die Eingangsspannung, die ich im> Bausatz habe.>> Im Schaltbild sind allerdings nur 2 Spulen zu sehen. Aufklärung brachte> die Leiterbahnverfolgung: Jeweils 2 gegenüber liegende Spulen sind in> Reihe geschaltet und werden entgegengesetzt vom Strom durchflossen. Aha.>
Ja, das ist korrekt.
> Bei der Gelegenheit fand ich in beiden Strompfaden eine Unterbrechung,> garniert mit Lötaugen im Abstand von 2,54mm. Soll wohl überbrückt> werden?
Wohl mit den beiliegenden Pfostensteckern...
>> In der Tat finden sich 2 Winkelstecker und 3 Kurzschlussstecker passend> dazu. Sollte passen für die Überbrückung.>> Aber wieso 3 Kurzschlussstecker? Nun, dafür fehlt eine der beiden> 2poligen Buchsen für die Zusammenstöpselung der beiden Platinen. Mist.> Nicht zu finden in meinem Fundus.
Silberdraht ;-)
OldPapa schrieb:> Welchen magischen Levitations- Trick muss man hier wohl anwenden? ;-)
Unter "color" die 300g Variante wählen, in den Warenkorb packen,
Warenkorb ansehen, Haken bei der 300g Variante machen.
Oder unter "color" die 300g Varianten wählen und dann "buy".
Hallo,
leider keine weiter Infos von Alibaba bezüglich Abgleich...
Am Rande der operen Platine sind 2 Jumper, mit denen man den Kreis der
E-Magnete unterbrechen kann.
Sollte das dem Abglich dienen?
Im Normalbetrieb ohne Abgleich keien Chance auf stabile Levitation.
Die Transistoren werden schnell recht heiß, da fleissen sicher ein paar
Hundert mA.
Wie soll ich das nun abgleichen?
Die Löstellen auf der oberen Platine habe ich schon überarbeitet und
gesäubert. Da ist alles in Ordnung.
Wenn ich die oberePlatine abziehe kann ich gut messen.
Allerdings sind dann auch die Hallsensoren und E-Magnete abgekoppelt.
Kann bitte jemand VOR dem Bestücken klare Fotos von Ober- und
Unterseiten der Platinen mache und hier einstellen?
Das ist eine große Hilfe bei der Fehlersuche.
Hier.
Ich habe mein Teil mit den 8 Magneten auch noch nicht am Laufen.
Die Potis kann man drehen wie man will - kein stabiler Schwebepunkt zu
finden. Lediglich die blaue LED zeigt an, dass die Spulen bestromt
werden begleitet von einem fiependen Ton. Und die Stromaufnahme steigt
von 10mA (Ruhestrom) auf 1-2 A an, bei 12V.
Wenn ich das richtig gesehen habe, unterscheiden sich unsere Varianten
150 Gramm zu meinen 300 Gramm lediglich durch 4 zusätzliche Magnete bei
mir.
Vielleicht hilft dir mein Foto vom 19.01.2021 13:08
Da sind immerhin die Vorderseiten von beiden unbestückten Platinen zu
sehen.
Die Rückseiten sind ja auch im bestückten Zustand ersichtlich.
OldPapa schrieb:> Am Rande der operen Platine sind 2 Jumper, mit denen man den Kreis der> E-Magnete unterbrechen kann.> Sollte das dem Abgleich dienen?>
Guter Hinweis.
Ich habe mal den Jumper für die Y Spulen gezogen.
Dann den Magneten von Hand an den Arbeitspunkt gehalten.
Nun das X-Poti so lange gedreht, bis ein Brummton ca. 100Hz
zu hören war. Das wird wohl der Punkt sein, an dem die Stromumkehr
im Treiber stattfindet, um den Magneten zu stabilisieren.
Dann den Jumper für für die X Spulen gezogen
und den selben Abgleich mit dem Y-Poti anhand des Brummtons.
Nun beide Jumper gesteckt. Leider kein Schweben.
Vielleicht nur ein Schritt in die richtige Richtung.
In diversen Videos ist zu sehen, dass es wohl auf eine 1/4 Umdrehung der
Potis ankommt, um stabiles Schweben zu erreichen.
Dazu habe ich ein Statement in Erinnerung: "Wir schaffen das"
Bernd K. schrieb:> Dazu habe ich ein Statement in Erinnerung: "Wir schaffen das"
Das ist die Kurzform der Bildzeitung. Ein Politiker würde niemals so
klare Ansagen machen. Daher "Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge
herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen
das!". So spezifiziert man statt des Ergebnisses lediglich seine
Einstellung dazu.
Bernd K. schrieb:> In diversen Videos ist zu sehen, dass es wohl auf eine 1/4 Umdrehung der> Potis ankommt, um stabiles Schweben zu erreichen.
Kannst Du die bitte mal verlinken?
Danke
Hmm, etwas ruhig hier geworden. Dann mache ich mal den Anfang:
### Abgleich schwebender Magnet ###
1. Hilfsmittel anfertigen (Bild Maglev-01)
- Pappe oder sonstiges 3-4mm mit Loch (Platz für oberen Hall Sensor)
- Brett 16mm
- Brett 10mm mit Loch 26,5mm (Durchmesser Magnet + 1mm Platz ringsum)
2. Hilfsmittel (Bild Maglev-02) auf das Gerät legen. Ohne Strom.
Magnet sollte jetzt auf halber Lochhöhe schweben. Evtl. Höhe anpassen
Brett justieren, Drang zur Bande in X-Y-Richtung gleichmäßig mitteln.
3. Beide Steckbrücken X-Y entfernen.
Am Steckbrücke X Multimeter für Strommessung anschließen, DC 1A
Gerät ans Labornetzteil anschließen, Strombegrenzung 500mA
Spannung hochdrehen, bis Sprung von 10mA nach 200...300mA erfolgt.
Das sollte bei einer Spannung von 12-13V passieren.
4. X-Poti drehen bis die Stromrichtung von + nach - wechselt.
Das ist der Arbeitspunkt zur Schwebekorrektur.
Hier vorsichtig auf minimalen Strom abgleichen, egal ob + oder -
5. Für das Y-Poti die selbe Prozedur mit Stommessung an Y-Brücke.
6. Beide Steckbrücken wieder anbringen. Magnet sollte nun schweben.
Leider muss ich zugeben, dass es bei mir nicht richtig schwebt.
Mögliche Ursachen:
- Bei meinem 8-Magneter ist evtl der große Schwebemagnet besser.
- Positionen der Hall Sensoren nicht korrekt.
Vielleicht hat ja ein anderer hier mehr Erfolg.
Bitte die Anleitung ggs. ergänzen oder korrigieren.
Hallo Leute,
meiner funktioniert nun.
Anbei eine Anleitung zum Abgleich.
Vorweg, der mechanische Ansatz über Schablonen etc. führt nicht zum
Erfolg.
Nach ausgiebigem Studium des Schaltbildes und Verständnis, ist ein
elektrischer Abgleich zielführend:
Als Bezugspunkt zur Messung ist „GND“ des TL 4xx Stabilisators zu
wählen, also die Anode.
Die Jumper für die E- Magnete sind zu trennen.
Ein paar Minuten unter Spannung warten und die Ausgangsspannungen der
Hallgeneratoren messen. Diese sollten bei etwa 2,5 bis 2,6 Volt liegen.
Notieren und mit den korrespondierenden Potis die Mittelanzapfung auf
gleiche Spannung einstellen.
Hier kommt es auf ein paar Millivolt an!
Jumper der E- Magnete aufstecken und Neodymmagnete von Hand vorsichtig
positionieren.
Egal ob 2 oder 3 Scheiben, es funktioniert sofort.
Etwas Gewicht auf die Magnete unterdrückt die leichte Schwingneigung.
Mit den Potis und etwas Augenmaß, können die Magnete millimetergenau auf
Position gebracht werden.
Dazu reichen 1/4 bis 2 Umdrehungen.
Das ist das korrekte Kochrezept.
Ich hoffe ein Jeder findet hier die Informationen.
Keine Ahnung warum die Chinesen das nicht in eine Anleitung bringen?
BG
Jan K. schrieb:> So, das 300 g Modell ist jetzt da. Was braucht ihr für Fotos? Ein> Manual> ist nicht dabei ;)
Bitte mach doch gute Photos von den Ober- und Unterseiten beider
Platinen im unbestückten Zustand.
Die Aufschrift soll gut lesbar sein.
Danke.
OldPapa schrieb:> Keine Ahnung warum die Chinesen das nicht in eine Anleitung bringen?
Wenn man elektronisches Zeug beim Chinamann kauft, bekommt man eher den
Eindruck eine Anleitung oder Dokumentation ist in diesem Land etwas
Unehrenhaftes! :)
Georg G. schrieb:> Ich mag mich irren... aber genau so hatte ich es in der Anleitung> beschrieben.
Deine Anleitung ist sehr schön un mit viel Arbeit und Mühen gemacht.
Danke dafür.
Was nicht so ganz „passt“, beziehungsweise zu ergänzen wäre:
Mein Bausatz ist anders beschaffen, die Schaltungen sind nicht
identisch. Wohl aber nur bezüglich der Einschaltautomatik, die Regelung
wird nahezu gleich sein, sicher das Prinzip.
Der ganze Abgleich ist ja nur möglich, wenn das System mit Spannung
versorgt wird. Geradezu unmöglich, wenn man dazu den Magneten aufsetzen
muss um die Einschaltautomatik zu aktivieren.
Ich habe dazu den Hallgenerator für die Einschaltung per Brücke auf
Masse gelegt, so ist die Spannungsversorgung gewährleistet.
(Hatte ich vergessen zu schreiben).
Die Jumper für die Versorgung der E- Magnete sind zu ziehen!
Dann erfolgt der Abgleich so wie auch Du es beschrieben hast.
Das könntest Du in Deiner Anleitung noch mit einem Satz verdeutlichen.
Und das es auch mit neueren Bausätzen so funktioniert.
Ein weiterer Abgleich ist nach der Variante von Bernd k möglich.
Das Prinzip ist genau den Regelpunkt zu finden, wenn die Halbbrücke
beginnt zu „kippen“.
Nachteilig ist der Aufwand durch „Holzarbeiten“ und mit dieser Mimik ist
es schwer auch noch die Messpunkte sauber zu treffen.
BG
Christian B. schrieb:> Wenn man elektronisches Zeug beim Chinamann kauft, bekommt man eher den> Eindruck eine Anleitung oder Dokumentation ist in diesem Land etwas> Unehrenhaftes! :)Christian B. schrieb:> OldPapa schrieb:>> Keine Ahnung warum die Chinesen das nicht in eine Anleitung bringen?>> Wenn man elektronisches Zeug beim Chinamann kauft, bekommt man eher den> Eindruck eine Anleitung oder Dokumentation ist in diesem Land etwas> Unehrenhaftes! :)
Du meinst wohl so nach dem Motto „richtige Kerle bekommen das auch
selbst hin“?
Könnte eine ehrenhafte asiatische Einstellung sein.
Passt aber so gar nicht zu der Tatsache das die seit Jahrzehnten alles
schamlos kopieren.
Das spart Entwicklungskosten und der Chinamann kann sich dann auf
Produktverbesserungen konzentrieren.
Funktioniert sehr gut, wenn man sich die Cisco Kopien der letzten 15
Jahre anschaut.
OldPapa schrieb:> schamlos kopieren
Das ist die Moral des Westens. Da gibt es die bösen Raubmordkopierer. In
der asiatischen Moral ist eine Kopie das höchste Zeichen an Bewunderung.
Diesen Widerspruch werden wir so schnell nicht lösen können.
Wobei sich das eigentlich auch das Kopieren von Vorbildern und deren
Verhaltensweisen bezieht. Nicht auf Produkte.
"In der hierarchiebewussten chinesischen Gesellschaft ist den Vorgaben
der Vorfahren Folge zu leisten, sodass diese Rituale weitergeführt
werden."
Soul E. schrieb:> Wobei sich das eigentlich auch das Kopieren von Vorbildern und deren> Verhaltensweisen bezieht. Nicht auf Produkte.
Vermutlich wird hier eine Lücke genutzt. Der Besteller erhält eine
Platine und Tütchen mit Bauteilen. Zufälligerweise läßt sich damit etwas
zusammenbauen, das geschützt sein könnte. Daher fehlt auch die
Anleitung. Somit ist das auch kein Bausatz. ;)
Georg G. schrieb:> Noch ein Nachtrag: Die Platine wurde von einem Optimisten entworfen. Die> Leistungstransistoren werden schnell zu warm.> Ein kleiner Feigling schraubt sie auf der Platine fest. Das hilft ein> wenig.
Es gibt auch die Variante, dass man die Leistungstransistoren nicht auf
der Oberseite, sondern auf der Unterseite (stehend) bestückt. Da hat man
dann genügend Platz, um Kühlkörper zu befestigen.
Andererseits: Bereits bei einer Temperatur >60°C verbrennen wir uns
(fast) die Finger und meinen, die Dinger werden viel zu heiß. Das Gefühl
täuscht. Die erlaubte Temperatur ist 150°C. Allerdings bezogen auf die
Sperrschicht. Bei ungekühlten Exemplaren sind das schätzungsweise um die
100°C Gehäusetemperatur. Könnte also durchaus von Realisten entworfen
worden sein.
Hallo,
ein weiterer Abgleich und Minimierung der Leistungsaufnahme geht wie
folgt.
Vorabgleich wie beschrieben.
!!!Auf absolut WAAGERECHTE und ebene Fläche stellen!!!
Stromaufnahme messen.
Wechselseitig mit den Potis auf minimale Stromaufnahme abgleichen,
immer wieder optimieren, leider beeinflussen die sich logischerweise
gegenseitig.
Beeindruckend ist die Empfindlichkeit auf nicht wagerechte
Lage(änderung).
Ich habe es geschafft, bei 12 Volt auf ca. 50-60 mA zu kommen.
Mal schauen wie "Langzeitstbil" das ist.
Daher war der Entwickler auch kein "OPTIMIST" wie oben bemerkt.
Angst-Kühlkörper müssen eher nicht sein.
Die ca. 30mA pro Zweig verkraften die Leistungstransistoren locker.
Glückauf
OldPapa schrieb:> Ich habe es geschafft, bei 12 Volt auf ca. 50-60 mA zu kommen.
Aber da läuft das Ding noch im Leerlauf, d.h. bisher schwebt nur der
Magnet. Der Apparat soll ja noch 300 g Zuladung verpacken. Wieviele
Tafeln Schokolade kann man denn in der Praxis draufstapeln?
Soul E. schrieb:> Aber da läuft das Ding noch im Leerlauf, d.h. bisher schwebt nur der> Magnet. Der Apparat soll ja noch 300 g Zuladung verpacken. Wieviele> Tafeln Schokolade kann man denn in der Praxis draufstapeln?
Wenn die Schokolade zentral verteilt ist, steigt die Stromaufnahme
nicht.
Das wird durch die Permanentmagnete gehalten.
Energie wird nur für die Lageregelung genutzt.
Ich habe das gerade mit ca. 50 Gramm probiert.
Da lag die Stromaufnahme dann bei 80 mA, weil ich das Gewicht,
realistischerweise, nicht so genau zentriert bekomme.
So, der Große Magnet schwebt jetzt auch.
Er hat 70 Gramm. Also noch 230 Gramm Last möglich?
Als Stromsparmaßnahme habe ich mal die Spannung runtergedreht.
Bei 10 V funktioniert es gerade noch.
Stromaufnahme: 60-70 mA. Erstaunlich.
Der kleine Magnet schwebt nicht, der braucht wohl eine andere
Kalibrierung.
Fehlt jetzt noch die gegenseitige Feinjustierung à la OldPapa.
Bernd K. schrieb:> Stromaufnahme: 60-70 mA. Erstaunlich.
Das ist schon super.
Glaube nicht das Du da noch weiter runter kommst ;-)
Mit den 3 Magneten habe ich eine Schwebehöhe von ca. 14 mm (nur)
BG
Belastungstest erfolgreich.
70 Gramm Magnet + 106 Gramm Last macht zusammen 176 Gramm.
Die Schwebehöhe geht von 20mm auf 13mm runter.
Es ginge sicher noch mehr. Aber wenn die Schwebehöhe nur noch
1 mm ist, kann man den visuellen Effekt vergessen. Macht keinen Sinn.
Klar ist auch, dass für die Schwebehöhe einzig und allein die
Abstoßungskraft
der 8 Fixmagnete zu dem Schwebemagnet zuständig ist.
Die Lageregelung soll ja nur ein Wegdriften verhindern.
Und ob da viel oder wenig Gewicht vorhanden ist, ist der Regelung (fast)
egal. Der Strom mit Last stieg nur um etwa 10mA.
Hallo,
super Sache. Toll ebenfalls, dass eine Anleitung erarbeitet worden ist
und es Tipps gibt, wie man das "Ding" zum Laufen bekommt. Ein riesen
Dank an die Hartnäckigen!
Mittlerweile habe ich auch so einen Bausatz geordert, um das mal zu
testen.
Was jedoch, wenn man - wie im Video in Post 1 zu sehen - die ganze
Schaltung auf die Seite kippt?
Natürlich mit einem kleineren Magneten - wie groß mag der in dem Video
sein? 15mm?
Stimmt meine Befürchtung, dass die Regelelektronik dann zu schwach wird,
um die zusätzlich erforderliche Kraft aufzubauen?
Könnte mal jemand posten, wie sich das dann verhält? Ob bzw. wie lange
die Kugel oben bleibt?
Oder passt dafür die Anordnung der Hallsensoren nicht mehr?
Mich reizt die dort dargestellte Uhr ungemein.....
Vielleicht ja den ein oder anderen auch noch?
Bernd K. schrieb:> in der Mitte ein Motor sitzt mit 1Upm
Genau so ist es. Es gibt im Netz Fotos der zerlegten Uhr. Den Link habe
ich nicht parat.
Das Foto mit der Kugel vor der senkrechten Holzplatte schwebend ist
irreführend. Wenn man sich den Hintergrund ansieht, merkt man, dass die
Kamera um 90° gedreht wurde. Es zeigt die Budha Kugel aus der Sicht des
entspannt Ruhenden.
Georg G. schrieb:> Das Foto mit der Kugel vor der senkrechten Holzplatte schwebend ist> irreführend.
Das glaube ich nicht - in dem Video in Beitrag 1 ist das eigentlich
ziemlich gut zu sehen.
Die Kugel ist von dem gleichen Hersteller, der auch die Uhr baut und wer
die Uhr kann.....
Bernd K. schrieb:> Erstaunlich das Verhalten der großen Scheibe mit 70 Gramm.> Erst bei einem Kippwinkel von 20-30° schmiert sie ab.> Die Stromaufnahme steigt hierbei von 80mA auf über 1A.
Dazu ist interessant zu wissen, dass der Hersteller die Stromaufnahme im
stabilen Lauf mit 2,5W beziffert
Klaus W. schrieb:> Georg G. schrieb:>>> Das Foto mit der Kugel vor der senkrechten Holzplatte schwebend ist>> irreführend.>> Das glaube ich nicht - in dem Video in Beitrag 1 ist das eigentlich> ziemlich gut zu sehen.>> Die Kugel ist von dem gleichen Hersteller, der auch die Uhr baut und wer> die Uhr kann.....
Ich glaube auch nicht, dass es sich um eine Vollmaterialkugel
handelt, so wie ich sie verwendet habe (19mm Ø 27,5g schwer).
Seitenkräfte lassen sich hierbei kaum generieren.
Ich denke eher an eine Hohlkugel aus Kunststoff, verchromt, mit einem
Scheibenmagnet 15mm Ø im inneren. Denn ein kräftiger Scheibenmagnet N52
wiegt nur 4g und mit Hohlkugel etwa 4,5g. Das lässt sich leicht
levitieren.
https://www.supermagnete.de/scheibenmagnete-neodym/scheibenmagnet-15mm-3mm_S-15-03-N52N
Bernd K. schrieb:> Hohlkugel aus Kunststoff
Das ist das passende Stichwort. Ich würde gern eine Weltkugel schweben
lassen. Nur, wo findet man ein passendes Ausgangsmaterial?
Bleistiftanspitzer wäre eine Möglichkeit. Aber die haben "am Südpol" ein
großes Loch. Wer hat eine Idee?
Georg G. schrieb:> ...Das Foto mit der Kugel vor der senkrechten Holzplatte schwebend ist> irreführend. Wenn man sich den Hintergrund ansieht, merkt man, dass die> Kamera um 90° gedreht wurde. Es zeigt die Budha Kugel aus der Sicht des> entspannt Ruhenden.
Doch, das geht. Ich hab das Teil hier. Es geht sogar noch ein gutes
Stück weiter als senkrecht (90 Grad), über die 135 Grad hinaus bis
ca.150 Grad.
Da hängt die Kugel schon deutlich unterhalb der Fläche.
MfG Willi
Georg G. schrieb:> Bernd K. schrieb:>> Hohlkugel aus Kunststoff>> Das ist das passende Stichwort. Ich würde gern eine Weltkugel schweben> lassen.
Ich hatte da auch eine Idee in der Richtung:
https://www.real.de/product/325808507/
Gestell entfernen, im Südpol den Scheibenmagneten anbringen und fertig.
Klaus W. schrieb:> Jetzt wird es interessant
nächste Frage: Hast du die Basis mal aufgemacht? Ist da ein (Ferrit)
Ringmagnet drin oder sind es die bekannten Türmchen auch Neodym und wenn
ja,wie viele?
Georg G. schrieb:>> Hohlkugel aus Kunststoff> Wer hat eine Idee?
wenn alle Stricke reißen: 3D-Druck(en lassen)
z.B.: https://www.thingiverse.com/thing:17336
Ich tippe, die haben 100 verschiedene - einfach mal in der Suchfunktion
"globe" eingeben
Georg G. schrieb:> Ist da ein (Ferrit)> Ringmagnet drin oder sind es die bekannten Türmchen auch Neodym und wenn> ja,wie viele?
Ich bin davon überzeugt, dass dort der Ringmagnet verbaut ist - genau
das Teil, dass in der Uhr auch werkelt.
Die (doppel) Platine mit den Magnet-Türmen in THT würde zu hoch bauen.
Klaus W. schrieb:>... wie schwer ist die Kugel? Massiv oder hohl?
Die Kugel ist ein massiver, sehr kräftiger Magnet.
Ich tippe auf Neodym, vercromt.
>...Hast du die Basis mal aufgemacht?
Nee ich hab sie (noch) nicht geöffnet.
Sie ist so schön sauber verabeitet, aber leider verklebt,
und lässt sich nicht ohne Beschädigung öffnen.
Am Boden sind ringförmig kleine Lüftungslöcher eingelassen,
und mit einem Schlüssel kann man den Ringmagnet spüren.
Das Ding braucht auch nicht viel Leistung, die Basis und das kleine
Steckernetzteil werden auch nach stundenlangem Betrieb kaum warm.
Übrigens dreht sich die Kugel beim Schweben.
Anfangs dreht sie sich hin und her,
und irgenwann fängt sie an langsam zu rotieren.
Am Liebsten würde ich das Ding an der Wand hinter der Tapete einbauen,
und die Kugel vor der leeren Wand schweben lassen. Das sähe cool aus.
;-)
mal sehen...
Georg G. schrieb:> Das ist die Moral des Westens. Da gibt es die bösen Raubmordkopierer. In> der asiatischen Moral ist eine Kopie das höchste Zeichen an Bewunderung.> Diesen Widerspruch werden wir so schnell nicht lösen können.
Na ja, Deutschland ist während der Industrialisierung gross geworden,
man denke an Krupp, weil man gnadenlos die fortschrittlichen Erfindungen
aus England abgekupfert hat ohne sich um Patente, Lizenzen und
Urhrberschutz zu kümmern.
Erst Jahre später, als andere von Krupp abkupern wollten, waren Patent
plötzlich wichtig.
Historisch betrachtet wurden Länder genau dann prosperierend, während
sie Patente ignorierten, ob das Silicon Valley in den 60gern, Korea in
den 70gern, Japan in den 50gern, China in den 90gern.
Fochten die Firmen Patentklagen, stagnierte Fortschritt und Wirtschaft.
Die Schiffsschraube wurde auch von einem Österreicher erfunden, reich
wurde damit ein Franzose. Der Wankelmotor wurde nicht von Herrn Wankel
erfunden, der hatte ein unbrauchbares Modell bei dem der Aussenkörper
rotierte. Patente waren schon immer Lug und Trug, da muss gar nicht Sony
den Walkman klauen.
OldPapa schrieb:> Jan K. schrieb:>> So, das 300 g Modell ist jetzt da. Was braucht ihr für Fotos? Ein>> Manual>> ist nicht dabei ;)>> Bitte mach doch gute Photos von den Ober- und Unterseiten beider> Platinen im unbestückten Zustand.> Die Aufschrift soll gut lesbar sein.>> Danke.
Und was ist mit den Photos?
OldPapa schrieb:>> Und was ist mit den Photos?
Mist, vergessen. Sind anbei.
Vorsicht, 3 MB groß! Reicht das so?
edit: Was soll das denn? Jetzt werden die Bilder automatisch
verkleinert? Wie kann ich in Original Auflösung hochladen?
Hallo,
ziemlich am Anfang wurde kurz über eine Umsetzung mit einem
Microcontroller gesprochen: Im Reich der Mitte ist man jetzt vermutlich
soweit und verkauft auch dafür fertig aufgebaute Platinen:
https://de.aliexpress.com/item/1005001604381904.html?spm=a2g0o.cart.0.0.35863c00C1R3td&mp=1
Vorteil: deutlich flacher - bei gleicher oder größerer Leistung 2cm
kleiner im Durchmesser - kein Abgleich mehr
Ich möchte den Nachbau dieser Uhr angehen, dabei könnte diese Platine
ein Schritt in diese Richtung sein.
Hätte da sonst noch jemand Interesse?
OldPapa schrieb:> Elektor Copyright?
Beide Files sind im Netz frei zugänglich. Hättest du die gleichen
Bedenken, wenn nur der Link veröffentlicht würde?
Georg G. schrieb:> Beide Files sind im Netz frei zugänglich. Hättest du die gleichen> Bedenken, wenn nur der Link veröffentlicht würde?
Von einem Heler habe ich ein Auto gekauft.
Hättest Du Bedenken, gehört es dann Dir, hast Du Dich strafbar gemacht?
Die Regierung hat gestern ein neues Urheberrecht in Angriff genommen.
Schau mal dort hinein.
Hallo Freunde des magnetischen Schwebens,
für meinen Sohnemann habe ich ebenfalls so ein China-Kit zusammengebaut
(150g Variante)
Nun versuche ich mit den Tipps aus diesem Thread einen Abgleich, damit
der Magnet schwebt. Leider ohne Erfolg.
Ich habe da eine Frage zu der Anleitung von „OldPapa“. Um die
Spannungen der Hall-Geber (H1+H2) zu messen, muss ich den Magnet über
die Spulen halten, sonst bekommen die keine Spannung. Leider schwanken
die gemessenen Spannungen dabei stark. Versuche mit verschiedenen
Messreihen brachten absolut keinen Erfolg.
Mache ich bei dem Messversuchsaufbau irgendetwas falsch?
Die Stimmung hier in der Familie ist gerade etwas frostig…… ;o)
Viele Grüße,
Uwe