Meinem Chef ist HomeOffice leider ein Dorn im Auge. Nicht nur weil wir
Anfang 2020 neue, größere und teurere Räumlichkeiten bezogen haben,
sondern auch weil es vereinzelt zu vermeintlichem Mißbrauch der
neugewonnenen Freiheit kam. Bei uns wurde HomeOffice mit der Devise
erteilt, dass daheim 1:1 wie im Büro gearbeitet wird. Das heißt
keinerlei Flexibilität bei der Arbeitszeit. Insbesondere bei
Mitarbeitern mit Familie führt das natürlich gerade beim HomeSchooling
zu Konflikten und da waren eben 2(!) Mitarbeiter während der nach wie
vor 100% geltenden Bürozeiten ab und zu nicht erreichbar - egal ob
nachgearbeitet wurde oder nicht. Der Arbeitgeber muss sich daher auch
anpassen und darf bzw kann nicht 1:1 dasselbe Konzept @ home wie @
office absetzen. Mittag wäre ein weiteres Beispiel. Ich esse zu Hause so
gegen 1400, lange nach der offiziell geltenden Mittagspause......
Ich hoffe dennoch, dass HomeOffice bestand haben wird, aber eher "bei
Bedarf" oder zB 2 Tage die Woche, aber nicht komplett und über einen
längeren Zeitraum. Auf Dauer verschwimmen bei mir nämlich die Grenzen
und "Feierabend" wird zum fließenden Begriff, weil ich nicht wirklich
abschalten kann.
Urlauber schrieb:> Bei uns wurde HomeOffice mit der Devise erteilt, dass daheim 1:1 wie im> Büro gearbeitet wird.
Welche Sinn soll das haben?
Entscheidend ist doch, dass die Arbeit gemacht wird. Nicht zu welcher
Uhrzeit des Tages sie gemacht wird.
Bei so einem Job wie IT-Support ist das natürlich was anderes. Da muss
jemand zu ganz bestimmten Uhrzeiten eben erreichbar sein. Aber ich nehme
mal an, darum geht es hier nicht?
Mark B. schrieb:> Entscheidend ist doch, dass die Arbeit gemacht wird. Nicht zu welcher> Uhrzeit des Tages sie gemacht wird.
Wenn das Management das nicht versteht oder verstehen will, bleibt das
in der Regel auch so, und ist ein deutlicher Hinweis auf toxische
Organisationsstrukturen und fehlgeleitete Kontrolltendenzen.
Bei mir ist es überraschend prima gelaufen. Die Sache begann mit der
Policy, dass "bis zu 2 Tage Homeoffice" pro Woche in Absprache mit dem
Lead möglich seien. Das Problematische hieran war, dass es eine
Betriebsvereinbarung im Konzern gewesen ist (bzw. immer noch ist) und
deshalb sich die Leads politisch quer gestellt hatten, wenn man mehr
Tage haben wollte.
Die Pandemie konnte kurz nach meinem Einstieg nicht mehr gelegen kommen,
in diesem Sinne: Das Unternehmen hat auf den geplanten Kauf eines neuen
Bürobaus aus Wachstumsgründen verzichtet. Eine belegschaftsweite Umfrage
hat ergeben, dass die Leute auch "nach Corona" (Stand: Juni 2020, haha)
gerne flexibler arbeiten möchten, und zwar in Modellen von "Präsenzwoche
pro Monat und dann 3 Wochen Remote" über "nur Teamevents präsent und
ansonsten remote" bis hin zu "möchte jeden Tag ins Büro kommen, weil ich
die Straße runter wohne und die Hausfrau nicht ertrage".
Das 100% Remoteoffice spart mir maximal wöchentlich 5x2h=10h Pendeln und
somit 40h pro Monat (!) (zugegebenermaßen relativ störungsfreie Lese-
und/oder Podcastzeit, aber das ist schon erheblich). Da sich die letzten
Gehaltsverhandlungen nicht so flüssig entwickelt haben wie ich mir das
vorgestellt habe, betrachte ich diese Zeit jetzt als Teil der Vergütung.
Wenn sie mich wider aller Erwartung wieder hauptsächlich in Präsenz
haben wollen sollten, dann kostet die das pronto 5/4 des aktuellen
Gehalts oder halt den baldigen Wechsel eines Seniors und
Prestigeprojektleads zur Konkurrenz.
Eulenspiegel schrieb:> Mark B. schrieb:>> Entscheidend ist doch, dass die Arbeit gemacht wird. Nicht zu welcher>> Uhrzeit des Tages sie gemacht wird.>> Wenn das Management das nicht versteht oder verstehen will, bleibt das> in der Regel auch so, und ist ein deutlicher Hinweis auf toxische> Organisationsstrukturen und fehlgeleitete Kontrolltendenzen.
Weiß nicht, was du für eine Arbeit machst. Wenn du nur Eier ausbrütest,
kannst du das machen, wann und wie du willst. Bei uns ist es immanent
wichtig, dass alle Fachabteilungen zu erreichen sind. Oft brauche ich
eine Info oder eine Entscheidung, damit ich am Projekt weiterarbeiten
kann. Natürlich kann ich solange auch Karten spielen, sieht der Chef
aber nicht so gerne.
Wann ist denn "nach der Pandemie"?
Würde mich mal interessieren, sonst braucht man sich mit dem Thema evtl
gar nicht zu beschäftigen. Ich tippe auf 2023 ohne Killer Mutation,
sonst endlos. VdL verpasst gerade den Impfstoff für 2022.
Onkel Albert schrieb:> Weiß nicht, was du für eine Arbeit machst. Wenn du nur Eier ausbrütest,> kannst du das machen, wann und wie du willst. Bei uns ist es immanent> wichtig, dass alle Fachabteilungen zu erreichen sind
Das sollte ja auch im Homeoffice möglich sein. Man wird ja wohl kaum von
22 bis 6 Uhr arbeiten. Wobei auch das ein interessantes Modell für die
"Nachtmenschen" wäre.
Mayo D. schrieb:> Ich tippe auf 2023 ohne Killer Mutation, sonst endlos. VdL verpasst> gerade den Impfstoff für 2022.
Wird wohl erstmal auf endlos hinauslaufen. Der Kern des Virus ist sehr
zäh, selbst das gute Immunsystem der Fledermauswirtstiere muss mit ihm
in Koexistenz leben. Dazu besteht der Verdacht, dass die ursprünglichen
Spikeproteine, die nicht an menschliche Zellen andocken konnten, im
Labor teilweise ersetzt und modifiziert worden sind für
gewinnorientierte pharmalogische Versuche, die leider unbeabsichtigt
nach außen getreten sind.
Damit sind die Molekülverbindungen unter Umständen nicht besonders
stabil und der Spike bei biochemischen Immunreaktion sehr wandlungsfähig
und viele nur leicht abgewandelte Kombinationen denkbar.
Hoffnung ist, dass über vielleicht über 10 Jahre der Spike aller
umlaufenden Viren seine künstlich entstandene Schlüsselfunktion zum
Andocken an menschliche Zellen durch die Angriffe der vielen
Immunsysteme wieder verliert.
Urlauber schrieb:> Auf Dauer verschwimmen bei mir nämlich die Grenzen und "Feierabend" wird> zum fließenden Begriff, weil ich nicht wirklich abschalten kann.
Das kenne ich auch, aber Home Office möchte ich nicht mehr missen, auch
gerne als Dauerlösung. Man kann quasi arbeiten wann, wo und wie man will
- und im Grunde auch wie lange, denn Hauptsache die Arbeit wird
erledigt. Die Bezahlung nach Zeit ist doch nur noch ein Relikt aus
früheren Zeiten und zumindest für Ingenieure und Informatiker nicht mehr
sinnvoll. Ich bin auf jeden Fall froh, einen 40h-Vertrag mit
entsprechender Mehrvergütung zu haben, denn ich glaube, dass ich bei 35h
genau die gleiche Menge an Arbeit auf dem Schreibtisch hätte.
Urlauber schrieb:> Meinem Chef ist HomeOffice leider ein Dorn im Auge. Nicht nur weil wir> Anfang 2020 neue, größere und teurere Räumlichkeiten bezogen haben,> sondern auch weil es vereinzelt zu vermeintlichem Mißbrauch der> neugewonnenen Freiheit kam. Bei uns wurde HomeOffice mit der Devise> erteilt, dass daheim 1:1 wie im Büro gearbeitet wird. Das heißt> keinerlei Flexibilität bei der Arbeitszeit.
Dann würde ich auch darüber nachdenken, mir einen neuen Job zu suchen.
Dein Chef versteht das Konzept und die Rahmenbedingungen von Heimarbeit
offensichtlich nicht. Offizielle Mittagspause...arbeitest du am
Fließband?
Und teile der Firma ruhig mit, warum du gekündigt hast.
Senf D. schrieb:> aber Home Office möchte ich nicht mehr missen, auch> gerne als Dauerlösung. Man kann quasi arbeiten wann, wo und wie man will> - und im Grunde auch wie lange, denn Hauptsache die Arbeit wird> erledigt.
Problem: Arbeit ist immer mehr als genug da. Also wenns nach dem Chef
geht könnte man 24/7 arbeiten. Also man muss schon auch selbst mal die
Bremse finden.
> Die Bezahlung nach Zeit ist doch nur noch ein Relikt aus> früheren Zeiten und zumindest für Ingenieure und Informatiker nicht mehr> sinnvoll.
Sondern? Bei Leistungslohn scheiterts bei den Ings doch an messbaren
Kritierien.
Onkel Albert schrieb:> Weiß nicht, was du für eine Arbeit machst. Wenn du nur Eier ausbrütest,> kannst du das machen, wann und wie du willst. Bei uns ist es immanent> wichtig, dass alle Fachabteilungen zu erreichen sind. Oft brauche ich> eine Info oder eine Entscheidung, damit ich am Projekt weiterarbeiten> kann. Natürlich kann ich solange auch Karten spielen, sieht der Chef> aber nicht so gerne.
Was passiert wenn die andere Person krank ist? Was passiert, wenn die
andere Person in einem wichtigen Meeting ist?
100Ω W. schrieb:> Ich glaub der Chef will damit erreichen, dass ihr kein Homeoffice> macht.
der will nur dass er sieht wer wie arbeitet. ich würd des net mit mir
mache lasse
mh schrieb:> Was passiert wenn die andere Person krank ist? Was passiert, wenn die> andere Person in einem wichtigen Meeting ist?
Auch wenn ich durchaus Fan bin für Homeoffice 2-3 Tage/Woche (ganz ohne
Präsenz finde ich schwierig, man bekommt doch nicht alles Zuhause mit,
was man sonst so nebenbei in der Teeküche erfährt), aber das ist doch
der blödeste Strohmann ever.
Meetings sind meistens zeitlich begrenzt, und auch geht halt der Kollege
in der Fachabteilung ans Telefon, der gegenüber am Schreibtisch sitzt.
So "Kernzeiten" brauch es halt, sonst kann man auch nicht sinnvoll
Besprechungen ansetzen, wenn einer von 5 bis 13 Uhr arbeitet, und einer
von 18 Uhr bis 2 Uhr Nachts.
Reinhard S. schrieb:> Sondern? Bei Leistungslohn scheiterts bei den Ings doch an messbaren> Kritierien.
Das ist richtig, aber man könnte einfach ein Gehalt nach Qualifikation
und Aufgaben/Verantwortung aushandeln, es gilt dabei volle
Zeitsouveränität und Home Office wie man möchte. Also eigentlich wie eh
schon längst inoffiziell während Corona.
Johannes F. schrieb:> So "Kernzeiten" brauch es halt, sonst kann man auch nicht sinnvoll> Besprechungen ansetzen, wenn einer von 5 bis 13 Uhr arbeitet, und einer> von 18 Uhr bis 2 Uhr Nachts.
mein Projektteam ist weltweit verstreut. Trotzdem besteht die Führung
auf "Kernzeiten".
Ich denke das Home-Office wird ein wichtiger Bestandteil unsere
Arbeitswelt werden.
Immerhin hat es für beide Seiten viel Vorteile. (Niedrige Raumkosten) +
auch weniger 'Gesamtzeit für den Aufwand der Arbeit'. Einfacher gesagt,
man spart den 2.Wagen und die Teilweise lange Anfahrt.
Es kommt halt immer auf den Betrieb an. Bei viele Konzerne (z.b.
letztens im TV gesehen LEGO) hat man nicht einmal einen festen
Schreibtisch. Man kommt ins Büro sucht sich ein freien Schreibtisch, und
legt los.
Ist irgend so ein Pycho-Grund und auch spart man Kosten weil man weniger
leere Schreibtische hat.
Die Arbeitswelt ist halt immer im Wandel. Und wenn Corona weg ist, wird
das Arbeiten von Zuhause einfacher, weil die Kiddys wieder in der Schule
sind.
Ist meine Meinung zu der Sache. Nur viele Chefs sind halt "Alte Schule"
und leben nach den Motto. "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser".
Ich persönlich habe fast mein ganzen Berufsleben das Vertrauen gehabt.
Die Kontrolle erfolgte nicht "ob ich arbeitete" sondern dadurch das ich
meine Arbeit fristgerecht und korrekt erfüllte.
Oder wie mein Chef mal sagte : "Ich habe ein Mitarbeiter eingestellt,
kein Dramadarsteller der nur eine Show abzieht."
> Immerhin hat es für beide Seiten viel Vorteile. (Niedrige Raumkosten) +> auch weniger 'Gesamtzeit für den Aufwand der Arbeit'.
Es kommt auch drauf an wo du gerade in der Nahrungskette stehst.
Wenn du ein reicher Ingenieur mit dicker Villa und eigenem Arbeitszimmer
bist, alles kein Problem. Wenn du ein armer Schlucker in einer 50qm
Wohnung bist der am Esszimmer arbeiten muss, eine Frau hast die es
genauso machen muss und kleine Kinder die nicht einsehen wollen das
Mami/Papi gerade nicht mit ihnen spielen dann sieht das anders aus.
Olaf
Für mich ist Homeoffice die nächste Stufe der Ausbeutung.
Die Firma spart Bürofläche, Energie, Heizkosten und und und. Ob das
alles mit einem Aufschlag aufs Gehalt abgegolten wird mag ich
bezweifeln.
Genauso könnte man mit Büromöbeln, Parkplätzen in der Firma usw. kommen.
Und durch den fehlenden Austausch mit Kollegen wird immer der Chef
Maßstab der Aufgabenerfüllung/Effektivität sein, was zu höherer
Selbstausbeutung führt. Neben der weiteren Entfremdung denn imho ist
Arbeit vor allem ein soziales Projekt, d.h. gemeinsam Aufgaben erfüllen,
was im Homeoffice trotz Telekonferenzen nicht in dem Maße gegeben ist.
Gerader Ast schrieb:> Für mich ist Homeoffice die nächste Stufe der Ausbeutung.
Zumal mir diese Durchmischung von Privat und Arbeit zutiefst zuwider
ist. Wenn ich im Büro abends meine Sachen packen und nach Hause gehen,
dann bin ich auch zu Hause und für die Arbeit nicht erreichbar. Im
Moment ist mein zu Hause besudelt mit dem Virus Arbeit.
Witzbold schrieb:> Gerader Ast schrieb:>> Für mich ist Homeoffice die nächste Stufe der Ausbeutung.>> Zumal mir diese Durchmischung von Privat und Arbeit zutiefst zuwider> ist. Wenn ich im Büro abends meine Sachen packen und nach Hause gehen,> dann bin ich auch zu Hause und für die Arbeit nicht erreichbar. Im> Moment ist mein zu Hause besudelt mit dem Virus Arbeit.
Seperates Arbeitszimmer einrichten (Platz vorausgesetzt) und das dort
ähnlich konsequent durchziehen.
Aber ich als jemand, der beruflich bedingt kein Homeoffice haben kann,
finds lustig, wie sich auch bei HO wieder aufgeregt wird :)
Naja, es wird keiner dazu gezwungen Home Office zu machen....aber der
Trend geht auf jeden Fall dahin. Ich mach seit 2015 Home Office, weil
mein AG das schon frueh unterstuetzt hat. Was ich da bei Anderen so als
Gegenargumente hoer....ja wenn der Mitarbeiter dann auch noch flexibel
arbeitet, dann erreich ich den ja garnicht. Ja...und wenn der
Mitarbeiter im Haus ist, in der Kernzeit, aber back-to-back in meetings
und Telefonkonferenzen vergraben ist, dann erreicht man den auch nicht
ohne laengere Voranmeldung. Und Termine fuer Meetings findet man...ich
hatte einen Produktmanager US-Ostkueste der morgends um 4 Uhr aktiv war,
weil er ab Mittags auf den Golfplatz wollte, dazu Leute in Europa, und
sitz selbst in Asien, und bin grundsaetzlich vor 9 Uhr morgends nicht
ansprechbar...und wir haben wunderbar zusammengearbeitet und Meetings
gehabt. Als Chef und AG kann man natuerlich sagen bei uns gibts das
nicht....nur muss man dann mit den Mitarbeitern auskommen die man
findet. Waer fuer mich der Killer bei einer Bewerbung, wenn es da heisst
5 Tage die Woche im Office, strikt Kernarbeitszeit 9-16 Uhr auf die
Minute ohne Ausnahme...wenn ich einen Lagerarbeiter such, fein, aber
sonst?
Aber das alles ist doch wieder nur eine Debatte der
9to5-Hamsterrad-Angestellten-Sklaven!
Elon Musk, Frank Thelen, Mark Zuckerberg und Bill Gates machen sich
solche Gedanken sicher nicht!
Gerader Ast schrieb:> Für mich ist Homeoffice die nächste Stufe der Ausbeutung.> Die Firma spart Bürofläche, Energie, Heizkosten und und und. Ob das> alles mit einem Aufschlag aufs Gehalt abgegolten wird mag ich> bezweifeln.
Du vergisst deine Vorteile.
Kein 2. Wagen, kein Stress auf den Weg zur Arbeit, kein Ärger mit
Stau/Überfüllte o. Unpünktliche Verkehrsmittel. Nicht zu vergessen die
"Geheime Gehaltserhöhung". Immerhin sparst du auch an Spritkosten.
Und auch die Kollegen die man nicht mag, gehen ein nicht auf die Nerven.
Und etwas von der Steuer absetzen ist was anderes auf den Konto als wenn
man das Geld gar nicht erst ausgeben muss. Ich habe bekannte die Locker
150 Euro an Sprit im Monat verfahren, und Arbeitswege von > 40 KM eine
Strecke haben. Die lieben ihr angeordnetes Home-Office.
Und mit der Fritzbox haben die sich einfach eine eigene Nr für die Firma
eingerichtet. Ein Telefon dafür eingerichtet was nur bei der Nr. klingt.
Für den Rest reicht ein eigenen Zimmer bzw. alternativ das Schlafzimmer.
Davon abgesehen, sind die meisten im Homeoffice die Leute die KEINE
Entscheidungsträger sind die auf Meetings müssen, sondern Leute die ein
Einfachen Bürojob haben. Ich hätte 90% meiner Arbeit bequem und sehr
wahrscheinlich schneller im Home-Office erledigen können.
Kundengespräche und mein Zugang zu den Servern hätten völlig
ausgereicht.
Und was die Kiddys angeht. Das ist alles eine Frage der Erziehung.
auswanderer schrieb:> nur muss man dann mit den Mitarbeitern auskommen die man> findet.
Oder mit denen, die bleiben. Man kann sich derzeit wieder problemlos
nach neuen Herausforderungen umsehen und die Frage nach den
Homeofficetagen offensiv stellen. Wer da mauert, ist raus.
Gerader Ast schrieb:> Für mich ist Homeoffice die nächste Stufe der Ausbeutung.> Die Firma spart Bürofläche, Energie, Heizkosten und und und. Ob das> alles mit einem Aufschlag aufs Gehalt abgegolten wird mag ich> bezweifeln.> Genauso könnte man mit Büromöbeln, Parkplätzen in der Firma usw. kommen.>> Und durch den fehlenden Austausch mit Kollegen wird immer der Chef> Maßstab der Aufgabenerfüllung/Effektivität sein, was zu höherer> Selbstausbeutung führt. Neben der weiteren Entfremdung denn imho ist> Arbeit vor allem ein soziales Projekt, d.h. gemeinsam Aufgaben erfüllen,> was im Homeoffice trotz Telekonferenzen nicht in dem Maße gegeben ist.
+1
Schlaumaier schrieb:> Ich persönlich habe fast mein ganzen Berufsleben das Vertrauen gehabt.
Homeoffice oder Anwesenheit? Manager, Sachbearbeiter oder Entwickler?
> Die Kontrolle erfolgte nicht "ob ich arbeitete" sondern dadurch das ich> meine Arbeit fristgerecht und korrekt erfüllte.
Das ist bei Managern, Sachbearbeitern, Kundenbetreuern oder Layoutern ja
noch irgendwie machbar. Bei Entwicklern maximal die ersten 5 Jahre, dann
sind sie so gut, dass sie das alles, wenn sie vorwiegend zuhause sind,
auch in 1/3 der Zeit schaffen und Dinge halt schwierig sind.
Es ist doch absurd, Leistung da zu messen. Da liegt doch ganz schnell
eine Dekade Unterschied in der Produktivität.
Stefan H. schrieb:> Aber das alles ist doch wieder nur eine Debatte der> 9to5-Hamsterrad-Angestellten-Sklaven!> Elon Musk, Frank Thelen, Mark Zuckerberg und Bill Gates machen sich> solche Gedanken sicher nicht!
Kenne den Thelen nicht, aber geh davon aus, dass die pro Jahr das
doppelte arbeiten als ein durchschnittlicher Ingenieur.
Und geh davon aus, dass sie das auch von ihren Angestellten erwarten.
Dass es in Deutschland genauso verrückte gibt, die Zuhause weiter machen
oder in der Firma nicht stempeln, klar.
Aber Heimarbeit wird in Deutschland IGM-konzernen die letzte
Innovationskraft rauben.
Und in inhabergeführten Innovationsschmieden war es schon immer egal, da
kann der Chef Leistung bewerten. Sobald er hier aber auch nicht mehr
entlassen kann, kann er auch gleich Inder und Zeitarbeiter anheuern.
Wenn Feierabend ist, wird die Anrufumleitung ausgemacht, der Laptop
zugeklappt und dann geht's raus zum Kiosk/Supermarkt und es wird schön
gegessen. Danach noch eine halbe Stunde (die ich ansonsten mit der
Heimfahrt verschwendet hätte) auf den Crosstrainer. In der Mittagspause
das gleiche, wobei ich hier jetzt sehr viel mehr selbst koche, was meist
gesünder und auch noch billiger ist. Von mir aus kann es ewig so weiter
gehen. Der einzige Nachteil ist, dass man die Kollegen nicht mehr so oft
sieht. Aber mir persönlich reicht das auch alle 2 Wochen.
Mark B. schrieb:> Entscheidend ist doch, dass die Arbeit gemacht wird. Nicht zu welcher> Uhrzeit des Tages sie gemacht wird.
Das haben diverse Betonköpfe schon lange vor Corona nicht verstanden.
Wühlhase schrieb:> Offizielle Mittagspause...arbeitest du am Fließband?
Dazu solltest Du die Gesetzgebung ansehen, Arbeitszeitgesetz. Da stehen
Zahlen, wie lange Pause sein muss und wie lange davor gearbeitet
werden darf. Der Arbeitgeber kann das nur erfüllen, indem er
Pausenzeiten vorgibt. Bei uns mit Gleitzeit gab es zwei Fenster,
Frühstück und Mittag, in denen die Uhr die Anwesenheit nicht aufaddiert
hat. Ob der AG die Einhaltung wirklich überwacht, Leute anpisst, die
nach der offiziellen Pause in der Kantine sitzen, ist eine andere
Baustelle - aber er muss auf jeden Fall Pausenzeiten anordnen.
Johannes F. schrieb:> So "Kernzeiten" brauch es halt, sonst kann man auch nicht sinnvoll> Besprechungen ansetzen
Das hieß aber auch, dass ich Besprechungen abgelehnt habe, wenn sie
außerhalb der Kernzeit terminiert wurden. Man kann sich im Einzelfall
mal außerhalb abstimmen, aber wenn es denn stur doof sein soll, dann
eben ohne mich. Oder doch nicht, einen ordentlichen Termin gemacht, weil
ich wichtig war.
Ein bisschen Arsch in der Hose schadet nicht, wenn man etwas zu melden
hat!
Urlauber schrieb:> Meinem Chef ist HomeOffice leider ein Dorn im Auge.Urlauber schrieb:> Bei uns wurde HomeOffice mit der Devise erteilt, dass daheim 1:1 wie im> Büro gearbeitet wird.
Tja, dann ist dein Chef wohl ein dummes Arschloch du tätest gut daran
ihn lieber früher als später als ein solches zu behandeln, indem du dir
was besseres suchst und hinwirfst. Manche verstehen halt keine andere
Sprache.
Mark B. schrieb:> Entscheidend ist doch, dass die Arbeit gemacht wird. Nicht zu welcher> Uhrzeit des Tages sie gemacht wird.
Angst vor Kontrollverlust und damit einhergehend Angst vor Machtverlust.
Für so manchen Chef ist sehr wichtig, nicht nur das WAS sondern auch das
WANN zu bestimmen. Ist eine Persönlichkeitssache.
Wer bei der Bundeswehr war, wird den Unterschied zwischen Führung nach
Auftrag und Führen durch Befehl kennen... viele Chefs in der
Privatwirtschaft kennen diesen Unterschied nicht...
A. S. schrieb:> Homeoffice oder Anwesenheit? Manager, Sachbearbeiter oder Entwickler?
Eigentlich alles 3.
In einer 30 Mitarbeiter-Firma gibt es immer einen den man bei Problemen
ruft. Offizieller Titel lt. Visitenkarte "Leiter der EDV-Abteilung".
Aber das war nur ein kleiner Teil meines Jobs. Ich unterstand den Chef
persönlich, habe als Projektmanager mich um die EDV-Dinge gekümmert die
wir ausgelagert haben, war Sachbearbeiter für Problemfälle die den
Firmenablauf zu sehr blockiert haben. Einfach gesagt, ich musste so ein
Schiff wie im Kanal aktuell schnell flott machen. Die Kollegen haben
inzwischen die anderen Fälle abgearbeitet. So wurde Verhindert das ein
Vorgang die Restlichen Bestellungen etc. blockiert. Ich hatte die Zeit
mir so ein Vorgang dann gemütlich ohne Stress vorzunehmen. Organisierte
auch den Technischen Teil der Meetings, inkl. Powerpoint und Co.
Entwickler war ich auch. Aber da es ein Spezial-Handelsunternehmen war,
habe ich jedes Jahr ein Update meiner Software geschrieben und das
war's. Also anders gesagt, so ca. 4-5 Wochen gemütlich über das Jahr
verteilt war ich auch Entwickler.
Aber wie oben beschrieben. 90% der Arbeiten konnte ich von meinen
Schreibtisch aus machen. Die restlichen 10 % sind Akten holen, und zu
Kollegen laufen um sie zu Vorgängen zu befragen. Das habe ich weil ich
mich bewegen wollte halt zu Fuß gemacht. Aber Akten werden immer mehr
digitalisiert (Wir fingen damals damit gerade an). Und Kollegen sind
nicht angepisst wenn man sie am Telefon befragt. Und was Akten angeht.
Unser Fotokopierer konnte E-Mails verschicken. Da würde ich einfach
jemand im Betrieb bitten mir den Vorgang zu "kopieren/Mailen". Ich habe
mit den Gerät Unterlagen mit über 100 Seiten in 3 Minuten per Email an
unsere Außendienstmitarbeiter geschickt.
Einzig wozu ich vielleicht mal körperlich Anwesend sein müsste, wäre bei
Hardware-Schäden an den Rechnern. Aber das hätte/hab ich auch nachts
machen können. Ich hatte ein Generalschlüssel für die gesamte Firma.
Chief Home Officer schrieb:> Wenn Feierabend ist, wird die Anrufumleitung ausgemacht
Genau. Und das muss man nicht einmal von Hand machen. Meine Fritzbox
macht das automatisch. ;) Wenn ich heute im Home-office arbeiten würde,
würde ich (weil ich die Firma kenne) offizell um 8:00 Uhr anfangen und
wäre ab 9:00 erreichbar. Grund : Ich würde alle Anrufe des
Anrufsbeantworters der sich um 16:30 einschaltet beantworten.
Das habe ich in den Firma damals auch schon so gemacht. Da hat das
System vor 10:00 keine Externen Anrufe durchgeschaltet.
Aber mal eine andere Anmerkung.
Wir sind Deutsche. Wir verwalten und kontrollieren uns zu Tode. Corona
beweist das sehr eindeutig. Es werden Dinge voraus gesetzt die 20% der
Bürger gar nicht haben. Meine Schwester z.b. hat erst seit 2 Jahren ein
Smartphone. Die war mit ihren Nokia glücklich.
Deutsche Bürokratie ist weltberühmt. Und was die Innovationen angeht. Es
hat kaum mehr einer die Eier etwas zu entscheiden. Nur noch junge Leute
die noch nie gearbeitet haben sind bereit das Risiko auf sich zu nehmen.
In der Firma hat man zu viel Angst um seinen Job.
Was die Kollegen in meiner Firma immer gewundert hat, wieso ich das
einfach so entschieden habe ohne Rückfrage. Der Grund ist wie gesagt :
Der Chef hat mir vertraut. Ja auch ich habe hin+wieder mal ein Fehler
gemacht. Aber mein Chef wusste das es keine Absicht war, und das es
billiger war die Kosten diesen Fehlers zu tragen als sich wegen jeden
Mist nerven zu lassen.
Mein Chef hat die wirklich wichtigen Entscheidungen getroffen, nicht ob
ich ein Kunden mal 50% Sonderrabatt als Entschädigung auf ein Bauteil
zuspreche weil bei den Vorgang was schief gegangen ist. Ich habe die
Kunden glücklich gemacht. Das war mein Chef wichtiger. Neukundenwerbung
ist teurer.
Die Verwaltung der Vermeidung eine Fehlers ist teurer als der Fehler
selbst wenn er entsteht. Und wenn er eh entsteht, dann oft weil die
Entscheidung von jemand getragen wird der keine Ahnung von der Basis
hat. Auch hier siehe Corona, besonders die Oster-Nr.
Man kann ergo auch Kosten minimieren wo JEDER was von hat. Und ich denke
wenn die Mitarbeiter die Wahl haben dürfen werden 40 % am Anfang und 90%
am Ende von zu Hause arbeiten wollen.
Ich widerhole mich gerne. Was kostet der Zweiwagen. ??!? Und ca. 2/3
meiner Bekannten haben einen weil sonst einer der beiden nicht zur
Arbeit kommt.
Schlaumaier schrieb:> Eigentlich alles 3.
Ok. Wie gesagt, da ist ziemlich gut auf Vertrauensbasis machbar, da es
ja primär darum geht, dass alles läuft.
Entwicklungsjob sind anders: Zwar kann man mit täglichen Sprints oder
freingranulierten Meilensteinen eine Messbarkeit vortäuschen. Am Ende
ist aber jedes Projekt, was ein Mannjahr übersteigt, nicht mehr auf den
Faktor 2 oder 3 messbar, weder vorher, noch nachher. "Weil man eh da ist
und es wichtig und richtig ist" refaktorieren und verbessern einige (vor
allem die Guten) gerne. Ziehen Libs glatt, machen Dokus lesbar,
überlegen sich Best Practices für die Zukunft oder suchen Fehler, die
noch nicht wichtig sind. Zuhause sagt man schneller: "Ich leiste das
5-fache wie meine Kollegen, also mache ich mit 2h/Tag noch mehr als
die".
> Schreibtisch aus machen. Die restlichen 10 % sind Akten holen, und zu> Kollegen laufen um sie zu Vorgängen zu befragen. Das habe ich weil ich> mich bewegen wollte halt zu Fuß gemacht.
Ich schaetze mal das Firmen bei mehr Homeoffice etwa 10-20%
ineffizienter
werden weil der interne Kommunikationsfluss auf dem Flur fehlt. Also
all die Sachen die nicht offiziell besprochen sind, aber doch
erstaunlich
wichtig sind.
Ausserdem werden alle immer dicker und bekommen frueher einen
Herzinfarkt. :)
Olaf
A. S. schrieb:> Entwicklungsjob sind anders:
Es gibt 2 Arten von Entwicklungsjobs. Die die man locker von zu Hause
machen kann = Software-Entwicklung.
Und die wo ich mehr brauche als ein PC und ein gutes Netzwerk, nämlich
Hardware wie Lötkolben, Messgeräte teure Spezialsoftware etc. . Diese
Jobs halte ich auch nicht für Home-Office fähig.
Damit das klar und deutlich ist. Ich halte nur die Reine BÜRO-Arbeit für
Home-Office fähig. Es ist in meinen Augen nämlich völlig egal wo ich
mein Telefon festhalte und meine PC-Tastatur haue.
Und in unsere Firma damals hatten wir 6 Leute im Lager. Der Rest gehörte
zur Verwaltung. Und davon wären nur 3 Leute nötig die Firma am laufen zu
halten. Was bedeutet das ca. 21 Leute im Home-Office absolut den selben
Job gemacht haben.
Der Chef, die Empfangsdame und ein Mitarbeiter der die Versandpapiere in
die Luftpoströhre steckte nachdem die Daten verarbeitet und ausgedruckt
wurden.
Und das auch nur Deshalb weil der Spediteur an den farbigen Punkten
sehen konnte was er wo abladen musste. Und die konnte die EDV nicht
drauf drucken. ;)
Da muss ich tatsächlich mal eine Lanze für meinen Konzern im Allgemeinen
und meinem Chef im Speziellen brechen in meiner Rolle als
Software-Architekt.
Die IT hat es ziemlich schnell geschafft, die benötigten Ressourcen zu
skalieren (VPN-Einwahl etcpp.) und die Infrastruktur entsprechend
umzugestalten und mein Chef war schon immer ein Freund von tageweise
Home-Office.
Wenn ich etwas von einem Kollegen brauche, gucke ich in dessen Kalender
und schaue zeitnah einen Slot zu erwischen, ansonsten halt ne
Mail/Message in Teams ohne die Erwartung zu haben, dass er mir instantan
antwortet.
Das "New Normal" wurde schon ausgegeben vom oberen Management, dass es
von der Art der Arbeit abhängen wird, wann wer wie oft im Büro sein
wird. Diskussionsintensive Konzeptarbeit geht nun mal besser gemeinsam
am Whiteboard, da ist virtuell Arbeiten nur eine Krücke, ging aber
auch...
Ein großer Teil ist auch dem eigenen Organisationstalent geschuldet,
Microsoft Teams ist das neue Großraumbüro mit all seinen Nervigkeiten
ABER man kann Outlook und Teams auch einfach mal abschalten, dann hat
man seine Ruhe für eine Session konzentriertes Arbeiten. Selten ist
etwas so dringend, dass es sofortiger Antwort bedarf und umgekehrt habe
ich genug Arbeitsaufgaben auf meinem Tisch, dass ich eine auch mal
on-hold stellen kann, bis ich die Antwort vom Kollegen habe und
beschäftige mich dann mit einer anderen Aufgabe. Wer immer nur eine
Aufgabe gleichzeitig offen hat, hat weder Verantwortlichkeiten oder ist
sonst wie von Wichtigkeit.
Ach ja, die Leute die nun zum größten Teil zuhause arbeiten dürfen
Bürostühle, und IT-Equipment wie Desktop, Laptop, Docking-Stations,
Bildschirme, Tastaturen etc. mit nach Hause nehmen mit
Warenbegleitschein. Da wurde ein extra Kontingent angeschafft aus dem
sich bedient wird.
Schlaumaier schrieb:> Ich denke das Home-Office wird ein wichtiger Bestandteil unsere> Arbeitswelt werden.
Dann freu dich mal. Wenn es dann im Projekt brennt, wird 16 Stunden und
7 Tage gearbeitet. Deine Kollegen werden es vormachen. Frau und Kinder
müssen dann von zuhause verschwinden, die nerven nur.
> Die Arbeitswelt ist halt immer im Wandel.
Genau, alles ist im Wandel. Ein heute 30-jähriger darf 170 Euro
einzahlen, wenn er im Alter 100 Euro haben möchte. Bei euren Kindern
dann das doppelte. Bis Ende diesen Jahres werden die Banken die
Negativzinsen auf den Sparer umlegen. Ab 10.000 Euro geht es dann los.
Einige Banken haben JETZT schon ein Limit von 5.000 Euro. Achja, 2%
Inflation bei Null Zinsen gehören auch zum allseits gelobten Wandel.
Für dein Wohn-, Schul- und Arbeitsklo darfst du dann 500.000 Euro
zahlen, plus 30.000 Euro ans Finanzamt (Grunderwebsteuer). Deine Kinder
zahlen dann 1 Mio. Euro für einen Steinhaufen auf ein paar Quadratmeter
Boden.
Alles ist im Wandel - und die Freude wird riesengroß werden.
Wir kombinieren einfach die Vorteile von Büro und Homeoffice. In meiner
Abteilung haben die Leute die Möglichkeit Arbeitsaufgaben nach der
regulären Bürozeit im Homeoffice fertigzustellen. Bin deren Chef.
Onkel Albert schrieb:> Für dein Wohn-, Schul- und Arbeitsklo darfst du dann 500.000 Euro> zahlen, plus 30.000 Euro ans Finanzamt (Grunderwebsteuer). Deine Kinder> zahlen dann 1 Mio. Euro für einen Steinhaufen auf ein paar Quadratmeter> Boden.
Das Risiko besteht nicht. Die Grünen wollen doch den Privaten
Wohnungsbau einschränken. Hat aber nix mit den Thread zu tun.
Und mich juckt das eh alles nicht mehr. Ich hab mein Rentenantrag am
laufen. ;)
Medizintechnik schrieb:> Da muss ich tatsächlich mal eine Lanze für meinen Konzern im Allgemeinen> und meinem Chef im Speziellen brechen
Beneidenswert. :-)
Das meine ich aber nicht gehässig, sondern voller Ehrerbietung.
Herzlichen Glückwunsch!
Medizintechnik schrieb:> Selten ist> etwas so dringend, dass es sofortiger Antwort bedarf und umgekehrt habe> ich genug Arbeitsaufgaben auf meinem Tisch, dass ich eine auch mal> on-hold stellen kann, bis ich die Antwort vom Kollegen habe und> beschäftige mich dann mit einer anderen Aufgabe.
Das ist halt das, was die Prozesse extrem traege macht. Zwei
Email-Rueckfragen und schon ist ne Woche rum. Kann ich stattdessen an
den Platz des Kollegen gehen, sind manche Sachen in 2 min erledigt. Das
eigentlich laehmende an so offenen Fragen ist ja, dass man immer dran
denken muss, bzw. noch Zeit fuer das Zeitmanagement verbraucht. Oder man
muss die weitere Planung mit einer Variablen/Variante durchfuehren, was
auch nicht gerade vereinfacht.
> Das "New Normal" wurde schon ausgegeben vom oberen Management, dass es> von der Art der Arbeit abhängen wird, wann wer wie oft im Büro sein> wird
Ein Homeoffice-Tag pro Woche find ich gut, aber wenns mehr wird, bedient
das eher wieder die Bequemlichkeit statt dem AN tatsaechlich gut zu tun.
Fuer das Gros der Leute ist eine feste Struktur im Alltag sehr wichtig.
(Wie immer gibts Ausnahmen). Und jetzt zu Pandemiezeiten ist Homeoffice
schon richtig.
Onkel Albert schrieb:> Eulenspiegel schrieb:>> Mark B. schrieb:>>> Entscheidend ist doch, dass die Arbeit gemacht wird. Nicht zu welcher>>> Uhrzeit des Tages sie gemacht wird.>>>> Wenn das Management das nicht versteht oder verstehen will, bleibt das>> in der Regel auch so, und ist ein deutlicher Hinweis auf toxische>> Organisationsstrukturen und fehlgeleitete Kontrolltendenzen.>> Weiß nicht, was du für eine Arbeit machst. Wenn du nur Eier ausbrütest,> kannst du das machen, wann und wie du willst. Bei uns ist es immanent> wichtig, dass alle Fachabteilungen zu erreichen sind. Oft brauche ich> eine Info oder eine Entscheidung, damit ich am Projekt weiterarbeiten> kann. Natürlich kann ich solange auch Karten spielen, sieht der Chef> aber nicht so gerne.
Ich kann deine so kategorische Einschätzung nicht ganz nachvollziehen.
Nur weil du mir nicht die Tür einrennen kannst, heißt das nicht, dass
keiner erreichbar ist?
- Es gibt eine Kernzeit für alle von 10 bis 14 Uhr. Diese Zeit ist auch
in allen Kalendern als meetingfreie Zeit geblockt. Wenn jemand dann
nicht im Urlaub ist, bekommt man hier ad hoc jeden zu fassen.
- Daily um 10.30 gehört bei uns im Team dazu.
- Erreichbar ist sowieso jeder per Teams-Call und -Chat sowie Email.
- Alle, von GF bis hin zur Drohne, sind seit 13 Monaten zu 100% remote,
und das Geschäft hat sich prächtig entwickelt. Wir arbeiten gut und
haben keine schlechteren PKIs geliefert in 2020 (Ausnahme: Sonderbonbons
für Kinderbetreuung bei Eltern).
Ich kann nachvollziehen, dass wenn es um Dokumentationsformen geht, die
sich nicht gut ins digitale übertragen lassen (aber welcher Ingenieur,
selbst wenn nicht in IT, arbeitet heute noch vor allem analog und ohne
digitale Dokumente?), und dass es Rollen gibt von Bauleitung hin bis zur
Inbetriebnahme bis zum Mauern, die man halt nicht vom Schreibtisch aus
geregelt bekommt.
Es stimmt, dass es eine WEile gedauert hat, bis man gemerkt hat, dass
man für Kommunikation im Homeoffice Standards braucht. Daher gibt es
jetzt eine Netiquette/Code of Conduct für Meetings, und die Leute, die
vorher Schwierigkeiten gemacht haben, sind jetzt auch in Linie gefallen.
Wird ja noch dauern.
Es gibt auch Unternehmen wie gitlab.com oder RedHat, die wirklich sehr
viele Remotepositionen haben. Trotzdem läuft der Laden. Umöglich ist es
also nicht, auch wenn man wichtige Entscheidungen treffen muss.
Maxe schrieb:> Das ist halt das, was die Prozesse extrem traege macht. Zwei> Email-Rueckfragen und schon ist ne Woche rum.
Es gibt firmenintern nutzbare und individuell wie für Gruppen taugliche
Chatverfahren, z.B. per Cisco-Jabber oder MS-Teams (keine Verbalinjurien
bitte ;-). Idealerweise mit Anwesenheitskennzeichnung. Für schnellen
Informationsaustausch zwischen Homeoffizieren ist das deutlich
effektiver als Mail.
Maxe schrieb:> Das ist halt das, was die Prozesse extrem traege macht. Zwei> Email-Rueckfragen und schon ist ne Woche rum. Kann ich stattdessen an> den Platz des Kollegen gehen, sind manche Sachen in 2 min erledigt.
Das ist deine Sicht, dein Problem mag dann in 2 Minuten erledigt sein,
den Kollegen hast du dann aus seiner Arbeit gerissen.
Ist nun mal so, dass es vermeintliche Ineffizienzen gibt sobald mehrere
Leute sich abstimmen müssen oder Know-How verteilt ist. Entweder nutze
ich die Wartezeit dann selbst die Antwort zu finden (und hab was
gelernt) oder man geduldet sich eben mit einer anderen Aufgabe.
Ich rege mich auch gerne mal übers Tagesgeschäft auf oder wenn mal etwas
dauert, aber am Ende des Tages bringt die Maschinerie von 1000 Leuten
funktionierende Geräte auf den Markt, Auftragsbücher quellen über und
die Fertigung rödelt am Limit die Bestellungen abzuarbeiten.
Aber ja, es gibt auch Kollegen die tun sich sehr schwer mit Home Office,
das will ich nicht negieren und nicht jedes Aufgabengebiet ist
gleichermaßen geeignet.
Laut meiner Steuererklärung für 2020 war ich seit März 2020, 8 Mal
physisch im Büro, trotzdem hat es für ne Jahressonderprämie (als
Ausgleich für die allgemeine LBU-Nullrunde) und die diesjährige
Hochstufung gereicht.
Am Ende des Tages sollte man sich nicht immer nur damit beschäftigen was
angeblich alles nicht geht und den Kopf in den Sand zu stecken, sondern
unter den Gegebenheiten funktionierende Lösung zu etablieren, auch wenn
nicht alles perfekt substituiert werden kann, wie z.B. Flurfunk
Chief Home Officer schrieb:> Der einzige Nachteil ist, dass man die Kollegen nicht mehr so oft sieht.
Ich bin eher froh, dass ich diese Ar***gesichter nicht sehen muss.
Maxe schrieb:> Das ist halt das, was die Prozesse extrem traege macht. Zwei> Email-Rueckfragen und schon ist ne Woche rum. Kann ich stattdessen an> den Platz des Kollegen gehen, sind manche Sachen in 2 min erledigt.
Das mag ich ja wie Bauchweh. Die super wichtigen Porojektleider, die
immer alles super wichtig gleich auf Abruf brauchen. Jeder dieser
verdammten 2 minuten Abfragen (Haha, 2min!) kostet mich dann wieder im
Mittel 15 Minuten bis ich wieder in meinem Problem drin bin und dann
steht auch oft der nächste am Tisch....
Schon gut so, dass man mal ungestört arbeiten kann.
Das Homeoffice wird nach der Pandemie für mich genauso weitergehen. Habe
dadurch jetzt 4 Stunden mehr Freizeit und spare 400 Euro Netto im Monat.
Für mich wird es kein zurückgeben. Arbeitgeber die in der alten Welt
leben und alles wie vorher machen wollen, werden ganz schnell weg sein
vom Fenster. Die guten Leute gehen dann woanders hin. Homeoffice wird
das New Normal werden und das ist schon lange überfällig.
David D. schrieb:> Homeoffice wird das New Normal werden und das ist schon lange> überfällig.
Ja, so ist es, und es ist gut so. Wenigstens ein kleiner positiver
Aspekt dieser verdammten Pandemie. Dauerhaftes Home Office wird zum
Standard.
Maxe schrieb:> Kann ich stattdessen an> den Platz des Kollegen gehen, sind manche Sachen in 2 min erledigt. Das> eigentlich laehmende an so offenen Fragen ist ja, dass man immer dran> denken muss, bzw. noch Zeit fuer das Zeitmanagement verbraucht. Oder man> muss die weitere Planung mit einer Variablen/Variante durchfuehren, was> auch nicht gerade vereinfacht.
Das hat noch nicht mal was mit Homeoffice zu tun.
Wir hatten Leute, da gehst Du hin, stellst eine Frage und bekommst eine
Lösung. Das waren die Besten, die Effektivsten. Die die sehen konnten,
was wichtig ist und denen es wichtig war, das es rund läuft.
Und dann gibt es Kollegen, da stellst Du eine Frage und bevor er auch
nur die Frage verstanden hat, sagt er ja, er schaut nach, dauert. Und
dann bekommst Du einen Tag später eine Antwort, die Dich kein Stück
weiter bringt. Und das sind diejenigen, die auch funktionierende Sachen
hätten bauen können, wenn, ja wenn sie nicht immer gestört würden.
Homeoffice heisst aber nicht, dass man umbedingt im Homeoffice arbyten
muss.
Ich habe mir einen Laptop-Car-Adapter für 12,84 EUR gekauft, damit kann
ich mein HP Business Laptop im Auto laden, wenn ich an der Côte d’Azur
in der Sonne liege. Und einen 2A USB-Port hat das Ding auch noch, für
das Smartphone. Einwandfreie Qualität aus China.
Senf D. schrieb:> David D. schrieb:>> Homeoffice wird das New Normal werden und das ist schon lange>> überfällig.>> Ja, so ist es, und es ist gut so. Wenigstens ein kleiner positiver> Aspekt dieser verdammten Pandemie. Dauerhaftes Home Office wird zum> Standard.
Aber dann können viele High-Performer unsere Jobs wegnehmen. Ich kenne
viele, die einen 1.0 Abschluss haben, aber im Dorf bleiben wollten, weil
sie das EFH des Vaters übernehmen oder die Familie wichtig war und
deshalb für 44k beim KMU in der Nähe angefangen haben. Wenn HO nach der
Pandemie für immer möglich ist, werden die OEMs und Siemens dieser Welt
die besten Absolventen und MA deutschlandweit nehmen und die
durchschnittlichen gucken in die Röhre.
Manfred schrieb:> Wenn HO nach der> Pandemie für immer möglich ist, werden die OEMs und Siemens dieser Welt> die besten Absolventen und MA deutschlandweit nehmen und die> durchschnittlichen gucken in die Röhre.
Im Gegenteil. Gerade die "Billigen Jobs" werden bzw. sind es Teilweise
im Home-office verlinkt.
Einfaches Beispiel aus meinen Leben : Also ich neulich
bei einen großen Versandhaus angerufen habe sagt die Dame mir sie wäre
im Home-Office.
Bei einen Gespräch mit einer Behörde das selbe : Auch dort war die Dame
im Home-Office.
Und das sind "normale" Arbeiter*innen. Es sind nur halt Arbeitsplätze
wo man nicht extra in die Firma kommen muss. Die brauchen genau wie ich
nur ein Telefon und ein Computer mit Zugang zum Netzwerk.
Einziger Nachtteil den ich aktuell erlebe. Wenn die Provider mal wieder
die Leitung kaputt machen. Mein Netz stottert z.Z. grausig.
Manfred schrieb:> Wenn HO nach der Pandemie für immer möglich ist, werden die OEMs und> Siemens dieser Welt die besten Absolventen und MA deutschlandweit nehmen> und die durchschnittlichen gucken in die Röhre.
Das ist bereits seit vielen Jahren der Fall. Bei Waschkörben voller
Bewerbungen jeden Monat können sich diese Unternehmen schon ewig die
herauspicken, die sie für am geeignetsten halten. Ob sich da jetzt noch
fünf Hansel aus Hintertupfing zusätzlich bewerben macht keinerlei
Unterschied.
Olaf schrieb:> Es kommt auch drauf an wo du gerade in der Nahrungskette stehst.> Wenn du ein reicher Ingenieur mit dicker Villa und eigenem Arbeitszimmer> bist, alles kein Problem. Wenn du ein armer Schlucker in einer 50qm> Wohnung bist der am Esszimmer arbeiten muss, eine Frau hast die es> genauso machen muss und kleine Kinder die nicht einsehen wollen das> Mami/Papi gerade nicht mit ihnen spielen dann sieht das anders aus.
mir tun vor allem auch die Schüler leid,
die entsprechend aufwachsen müssen.
die ebenso ihre Hausaufgaben (auch ein Relikt aus GRAUESTER Vorzeit)
am Esstisch machen müssen.
Oder im Zimmer, dass man sich zu zweit... dritt teilt
● Des I. schrieb:> mir tun vor allem auch die Schüler leid,> die entsprechend aufwachsen müssen.> die ebenso ihre Hausaufgaben (auch ein Relikt aus GRAUESTER Vorzeit)> am Esstisch machen müssen.> Oder im Zimmer, dass man sich zu zweit... dritt teilt
Vor allem kann man jetzt nicht mehr so einfach morgens im Schulbus die
Hausaufgaben abschreiben. Schlimme Sache, das.
Senf D. schrieb:> Vor allem kann man jetzt nicht mehr so einfach morgens im Schulbus die> Hausaufgaben abschreiben. Schlimme Sache, das.
Genau, die schickt man jetzt einfach als PDF-Datei kurz rüber.
Schlaumaier schrieb:> Manfred schrieb:>> Wenn HO nach der>> Pandemie für immer möglich ist, werden die OEMs und Siemens dieser Welt>> die besten Absolventen und MA deutschlandweit nehmen und die>> durchschnittlichen gucken in die Röhre.>> Im Gegenteil. Gerade die "Billigen Jobs" werden bzw. sind es Teilweise> im Home-office verlinkt.
Ich würde einen Schritt weiter gehen: Die Besten bekommen ohnehin schon
seit Jahren ein Home-Office-Angebot von den OEMs und Siemens dieser
Welt, wenn sie es wollen. Da lohnt es sich für die Firma ohnehin, diese
Leute für ein paar Meetings aus dem Home-Office in die Firma zu holen
(oder in zentraler Lage einen Besprechungsraum anzumieten). Und wenn
diese Besten zusammenarbeiten, dann tun sie es sowieso mit den Besten
weltweit, da ist es auch egal, ob sie an einem Firmensitz oder zu Hause
sitzen.
Jetzt setzt sich so langsam die Erkenntnis durch, dass auch viele
durchschnittliche Tätigkeiten mit der richtigen Ausstattung und
Ausgestaltung Home-Office-tauglich sind.
Ich persönlich finde das durchaus positiv. Zumal das die Nachteile
unstrukturierter "ich verlass mich darauf, dass immer jemand rumsitzt
und auf meine Frage wartet"-Arbeitsweise deutlicher macht.
MfG, Arno
Senf D. schrieb:> Vor allem kann man jetzt nicht mehr so einfach morgens im Schulbus die> Hausaufgaben abschreiben. Schlimme Sache, das.
Obwohl das niemand wirklich ausspricht. Ich halte die Busse für die
größten Corona-Verteiler. Bei uns sind die Busse zu den 'üblichen
Zeiten' so voll wie vor Corona, und genau so unpünktlich. Und wenn ich
voll sage mein ich das auch so. Da fährt der Bus in ein 90° Kurve und du
hast ein Kiddy was dir halb auf den Schoß hängt, weil es sich kaum
festhalten kann. Ist mir selbst passiert neulich.
Wieso die kein Wechselunterricht machen ist mir ein Rätsel. Ist meiner
Meinung nach die einzige halbwegs praktikable Lösung. Es würde ein
einfacher Stream aus den Klassenzimmer für die zu Hause gebliebenen
reichen.
Bei uns damals hat die Lehrerin auch alles nach 2 Wochen wiederholt
damit es wie sie sagte Zitat : "auch wirklich sitzen bleibt im Gehirn".
Arno schrieb:> Ich würde einen Schritt weiter gehen: Die Besten bekommen ohnehin schon> seit Jahren ein Home-Office-Angebot von den OEMs und Siemens dieser> Welt, wenn sie es wollen.
Genauso ist es. Ich habe schon lange vor der Corona-Pandemie tageweise
im Home Office gearbeitet - das hat wunderbar funktioniert, und das
Vertrauen in meine Arbeit war immer da.
Senf D. schrieb:> Genauso ist es. Ich habe schon lange vor der Corona-Pandemie tageweise> im Home Office gearbeitet - das hat wunderbar funktioniert, und das> Vertrauen in meine Arbeit war immer da.
Du bist der Held
Im Erdbeerfeld! :-)
A. S. schrieb:> Maxe schrieb:>> Kann ich stattdessen an>> den Platz des Kollegen gehen, sind manche Sachen in 2 min erledigt.>> Das hat noch nicht mal was mit Homeoffice zu tun.>> Wir hatten Leute, da gehst Du hin, stellst eine Frage und bekommst eine> Lösung. Das waren die Besten, die Effektivsten.
Klar, da gibts riesen Unterschiede. Nur im Homeoffice kann man halt gar
nicht vorbeischauen. Das hat auch mit sozialer Interaktion zu tun. Der
fehlende Austausch im Kleinen wird gern mit Meetings aufgefangen.
Gefuehlt sind dann die Kollegen noch genauso um einen rum, aber mehrere
Beteilgte (und teilweise Unbeteiligte) machen das ganze ineffizient. Das
gipfelt dann darin, dass manche Leute ausserhalb angesetzter Meetings
ueberhaupt nicht mehr erreichbar sind. Ausser halt per Email.
Homeoffice:
Ein Kollege (ohne Kinder) im Homeoffice:
6:00 Uhr anfangen bis ca. 15:00Uhr durcharbeiten
Dann Mittagessen - draußen in den Garten - einkaufen - Abendessen
um 21:00Uhr nochmal anmelden - Videokonferenz mit USA
Ende 22:00 Uhr
Ab ins Bett
7,5 Stunden pennen - Dusche - Frühstück
6:00 Uhr anfangen!
Wäre im Büro-Office nicht möglich!
Es läuft - er hockt nicht 2 Stunden/Tag auf der Autobahn.
In 2019: Homeoffice? Unmöglich! Jetzt notwendig!
Mit Familie im Homeoffice und Kindern im Fernunterricht sieht das sicher
anders aus.
16 Mbit/s Internetverbindung und 4 Videoleitungen (2x Office und
2xSchule)
sieht die Realität anders aus.
Nach der Pandemie:
Schule ist wohl wieder Schule.
Homeoffice: Cheffe - ich mache meine Arbeit auch von zuhause auch gut,
hocke aber nicht mehrere Stunden in der Bahn bzw. auf der Autobahn.
Homeoffice wird es weiterhin geben, auch wenn es weniger werden wird.
Corona hat gezeigt es geht vielfach.
Teure große Büroflächen werden halt weniger gebraucht.
Bei mir vor der Tür werden Glasfaser verlegt - 1.000 Mbit/s ist bald
möglich!
Warten wir es ab!
Mit Familie und Kindern ist dauerhaftes Homeoffice auch besser - man
kann sich dann nämlich ein größere Grundstück leisten und sich ein
eigenes Büro(gebäude) einrichten. Wer jetzt in seinem Mietreihenhaus in
der Küche arbeiten muss, ist natürlich arm dran.
David D. schrieb:> Für mich wird es kein zurückgeben. Arbeitgeber die in der alten Welt> leben und alles wie vorher machen wollen, werden ganz schnell weg sein> vom Fenster. Die guten Leute gehen dann woanders hin. Homeoffice wird> das New Normal werden und das ist schon lange überfällig.
Genau so sieht es aus!
Die Firmen sparen sich langfristig enorme Summen. Weniger Bürofläche,
weniger Parkplätze, weniger Büroausstattung, weniger
Energie-/Wasserverbrauch, weniger Verwaltung von Betriebsstätten
(Arbeitssicherheit, weniger Arbeitsunfälle, Brandhelfer, Ersthelfer,
Fluchtwege, usw.)
Gleichzeitig leistungsfähigere Mitarbeiter, die ohne Pendeln, Staus und
Zugverspätungen direkt morgens starten können.
Allein die indirekte Lohnerhöhung durch Wegfall von Mobilitätskosten
(Sprit, Verschleiß, Wertverlust, Tickets, etc.) hat pro MA schnell mal
einen Gegenwert von 100 € netto p. Monat.
Tools wie MS Skype oder Teams, die sich ja erst seit ca. 2015 in der
Geschäftswelt flächdeckend durchsetzen, steigern die Produktivität
enorm. Was war das früher für ein Drama mit der Pünktlichkeit, weil der
Kollege vom anderen Ende des Werks wieder 15 min zu spät war. Der
Zeitverlust durch Wegezeiten war enorm (oft 1-2 h/Tag).
Und wieder sind es Großkonzerne, die Home Office großzügig einsetzen.
Ich kenne mehrere Klitschen, wo der gierige Inhaber jegliche Form
mobiler Arbeit verhindert, weil er Angst um den Zweitporsche hat ;)
Für mich als Arbeitnehmer ist eine ordentliche HO Regelung inzwischen zu
einem der wichtigsten Kriterien bei der AG Wahl geworden.
geht schon schrieb:> Allein die indirekte Lohnerhöhung durch Wegfall von Mobilitätskosten> (Sprit, Verschleiß, Wertverlust, Tickets, etc.) hat pro MA schnell mal> einen Gegenwert von 100 € netto p. Monat.
Bei uns im Viertel werden Arbeitszimmer zur Untermiete für 200 € warm
gesucht, nur mal als Gedanke was ihr dem AG als Gegenwert gebt.
Gerader Ast schrieb:> Bei uns im Viertel werden Arbeitszimmer zur Untermiete für 200 € warm> gesucht, nur mal als Gedanke was ihr dem AG als Gegenwert gebt.
Du weißt schon das man Arbeitszimmer komplett von der Steuer absetzen
kann. Das war schon vor Corona so.
Und eine Bekannter liebt das HO. Er sagt lieber etwas von der Wohnung
opfern, als 2 x 80 Min. für eine 45 KM Strecke brauchen, weil die
Autobahn ab 7:30 - ca. 9:00 morgens total verstopft ist. Und das OHNE
das irgend ein übermüdete gestresster Arbeiter einen Unfall baut.
Schlaumaier schrieb:> Und eine Bekannter liebt das HO. Er sagt lieber etwas von der Wohnung> opfern, als 2 x 80 Min. für eine 45 KM Strecke brauchen, weil die> Autobahn ab 7:30 - ca. 9:00 morgens total verstopft ist.
45km sind aber auch echt viel. Ich dachte ja schon, ich wäre vor Jahren
mit 25km schlimm dran gewesen.
> Und das OHNE> das irgend ein übermüdete gestresster Arbeiter einen Unfall baut.
Oder irgendein Möchtegern-Schumi einfach auf jemanden aufgefahren ist...
Reinhard S. schrieb:> 45km sind aber auch echt viel. Ich dachte ja schon, ich wäre vor Jahren> mit 25km schlimm dran gewesen.
Die Anzahl an Kilometern sagt allerdings relativ wenig aus, auch wenn es
das wichtigste Kriterium für die lukrative Pendlerpauschale bei der
Einkommensteuer ist.
45 km bei 90% relativ freier Landstraße oder Autobahn können sehr
entspannt sein, wohingegen 25 km mit großem Fahranteil durch eine
Innenstadt mit tausend Lichtzeichenanlagen die Hölle auf Erden sein
können.
Senf D. schrieb:> Die Anzahl an Kilometern sagt allerdings relativ wenig aus, auch wenn es> das wichtigste Kriterium für die lukrative Pendlerpauschale bei der> Einkommensteuer ist.> 45 km bei 90% relativ freier Landstraße oder Autobahn können sehr> entspannt sein, wohingegen 25 km mit großem Fahranteil durch eine> Innenstadt mit tausend Lichtzeichenanlagen die Hölle auf Erden sein> können.
Richtig. Kenne ein Beispiel wo 45km in 25 Minuten auf der freien Bahn
abgerissen werden. Der ist tiefenentspannt und kommt mit
Durchschnittsgeschwindigkeit 90km/h zur Arbeit, während andere für 15km
etwa 35 Minuten über die Dörfer tingeln.
Mit HomeOffice werden die Firmen betrogen.
Eben mal im Schlafanzug eine Stunde HomeOffice machen und dann
rumgammeln.
Die Mutter hat das Kind an der Brust und kleckert die Tastatur voll,
die tasten Kleben , Arbeitsunterbrechung....
Mark B. schrieb:> Urlauber schrieb:>> Bei uns wurde HomeOffice mit der Devise erteilt, dass daheim 1:1 wie im>> Büro gearbeitet wird.>> Welche Sinn soll das haben?>> Entscheidend ist doch, dass die Arbeit gemacht wird. Nicht zu welcher> Uhrzeit des Tages sie gemacht wird.
Das mag vielleicht für Jobs gelten, bei denen man im stillen Kämmerlein
Zettel von A nach B sortiert. Aber auf eine signifikante Anzahl an
Berufen, die üblicherweise als "homeofficetauglich" gelten, dürfte das
nur sehr eingeschränkt zutreffen. In solchen Berufen ist Kommunikation -
und damit Erreichbarkeit - meist ein wichtiger Aspekt.
Home Office hat noch einen großen Vorteil: der geringere CO2 Ausstoß.
Überall wird über CO2 geredet. Aber niemand denkt daran die Arbeitgeber
zu verpflichten Home Office anzubieten, um damit sinnlosen CO2 Ausstoß
zu verhindern.
Damit könnten wir ohne Aufwand und ohne Einschränkungen beim
Lebensstandard Millionen Tonnen CO2 jährlich vermeiden.
... schrieb:> zu verpflichten Home Office anzubieten, um damit sinnlosen CO2 Ausstoß> zu verhindern.>> Damit könnten wir ohne Aufwand und ohne Einschränkungen beim> Lebensstandard Millionen Tonnen CO2 jährlich vermeiden.
Haette sicher einen Effekt, wobei es dann sicher Leute gibt, die fuer
den einen Tag Anwesenheit in der Woche dann durch die ganze Republik
fahren. So wie jetzt auch viele ne Stunde pendeln. Egal ob 60km Autobahn
auf dem Land oder ein paar km Stau in der Stadt. Die Rechnung ist dann
je weiter draussen desto guenstiger, 1h ist noch ertraeglich.
geht schon schrieb:> Weniger Bürofläche,> weniger Parkplätze, weniger Büroausstattung, weniger> Energie-/Wasserverbrauch, weniger Verwaltung von Betriebsstätten> (Arbeitssicherheit, weniger Arbeitsunfälle, Brandhelfer, Ersthelfer,> Fluchtwege, usw.)
LOL
geht schon schrieb:> hat pro MA schnell mal> einen Gegenwert von 100 € netto p. Monat.
Dafür muss der dann Heizung, Strom, Platz und evtl. die IT finanzieren,
und das HO "mal eben im Zimmer sitzen" ist, ist ja auch nicht richtig
aber das realisieren die wenigsten.
Das ist der klassische Fall von "Verluste sozialisieren, Gewinne
privatisieren", also: du zahlst, dein Chef gräbt ab, effektiv eine
Lohnminderung.
geht schon schrieb:> steigern die Produktivität> enorm.
Viele Leute die ich kenne drehen die Augen im Kopp.
Teams, Zoom und wie sie alle heißen sind oft nur gegenseitiges
in's-Gesicht-Lügen, 45 Minuten Teams sind 2 emails. Die man dazu
abarbeiten könnte ohne aus seiner aktuellen Arbeit rauszukommen.
Macht man beim Programmieren ja auch so: 45 Tasks, die alle gleichzeitig
ihre Daten auf die Festplatte auslagern und miteinander tauschen. Geht
schneller als wenn die alle mit Signalisierung asynchron arbeiten. ;)
Gerader Ast schrieb:> Bei uns im Viertel werden Arbeitszimmer zur Untermiete für 200 € warm> gesucht, nur mal als Gedanke was ihr dem AG als Gegenwert gebt.
is' noch die Frage wo.
München oder Bremen?
Jens M. schrieb:> Viele Leute die ich kenne drehen die Augen im Kopp.> Teams, Zoom und wie sie alle heißen sind oft nur gegenseitiges> in's-Gesicht-Lügen, 45 Minuten Teams sind 2 emails.
Genauso wie 45 Minuten Besprechung. Schlechte Arbeitsorganisation wird
durch Home-Office oder Videokonferenzen nicht besser.
Mein AG sagt: "Vermeidet eMails, schreibt lieber kurze
Teams-Nachrichten, denn in der eMail-Flut gehen wir ja alle unter" und
merkt nicht, dass das das Problem nur verlagern, aber nicht lösen wird.
MfG, Arno
Mark B. schrieb:> Urlauber schrieb:>>> Bei uns wurde HomeOffice mit der Devise erteilt, dass daheim 1:1 wie im>> Büro gearbeitet wird.>> Welche Sinn soll das haben?> Entscheidend ist doch, dass die Arbeit gemacht wird. Nicht zu welcher> Uhrzeit des Tages sie gemacht wird.> Bei so einem Job wie IT-Support ist das natürlich was anderes. Da muss> jemand zu ganz bestimmten Uhrzeiten eben erreichbar sein. Aber ich nehme> mal an, darum geht es hier nicht?
Nur arbeitet man ja selten lange alleine an einem Projekt. Man ruft
jemanden mal kurz an, weil man eine Info etc. braucht. Da ist es dann
doch sehr unpraktisch, wenn die Leute alle zu unterschiedlichen Zeiten
arbeiten. Des weiteren ist eine feste Arbeitszeit auch für beide Seiten
nicht schlecht. Der Arbeitnehmer hat dann irgendwann fest Feierabend und
der Arbeitgeber weiß, dass der Arbeitnehmer nicht für drn Rest des Tages
die Füße hochlegt, wenn die arbeit mal schneller erledigt war als
gedacht.
Elektroniker schrieb:> Der Arbeitnehmer hat dann irgendwann fest Feierabend und der> Arbeitgeber weiß, dass der Arbeitnehmer nicht für drn Rest des Tages die> Füße hochlegt, wenn die arbeit mal schneller erledigt war als gedacht.
Das "nicht" in deinem Satz ist verkehrt. Warum sollte sich der
Arbeitnehmer nicht belohnen für hohe Effizienz?
Senf D. schrieb:> Elektroniker schrieb:>> Der Arbeitnehmer hat dann irgendwann fest Feierabend und der>> Arbeitgeber weiß, dass der Arbeitnehmer nicht für drn Rest des Tages die>> Füße hochlegt, wenn die arbeit mal schneller erledigt war als gedacht.>> Das "nicht" in deinem Satz ist verkehrt. Warum sollte sich der> Arbeitnehmer nicht belohnen für hohe Effizienz?
Genau das ist es: In der Firma legst Du nicht die Füße hoch, sondern
machst das, was zu tun ist. Und gerade bei SW (die immer im Fluss ist,
viel mehr als HW), gibt es immer was zu tun. Und sei es nur, den guten
Algorithmus fürs nächste Projekt zu einem besseren zu straffen.
Zuhause legst Du die Füße hoch, weil Du nach 2h schon alles geschafft
hast, wofür andere 8h brauchen.
Senf D. schrieb:> Elektroniker schrieb:>>> Der Arbeitnehmer hat dann irgendwann fest Feierabend und der>> Arbeitgeber weiß, dass der Arbeitnehmer nicht für drn Rest des Tages die>> Füße hochlegt, wenn die arbeit mal schneller erledigt war als gedacht.>> Das "nicht" in deinem Satz ist verkehrt. Warum sollte sich der> Arbeitnehmer nicht belohnen für hohe Effizienz?
Das hat ja nicht immer nur was mit hoher Effizienz zu tun. Besteht zB
ein Bug in einer Software, weiß man vorher nicht immer, wo der Fehler
liegt und wodurch er auftritt. Vielleicht ist es ein kleiner Fehler,
vielleicht aber auch ein großer.
Ganz einfach schrieb:> Such dir einen neuen Job, wo Homeoffice problemlos möglich ist und> sag> deinem Chef auf warum du dorthin gewechselt hast.
Homeoffice ist das neue Elterngeld!!!!!!
Senf D. schrieb:> Die Anzahl an Kilometern sagt allerdings relativ wenig aus, auch wenn es> das wichtigste Kriterium für die lukrative Pendlerpauschale bei der> Einkommensteuer ist.
Es sind ca. 2 Km Landstraße zur Autobahn ca. 40 Km Autobahn, dann ca. 3
km Landstraße. Das Problem sind die letzten ca. 8 Km über eine
Autobahnbrücke und eine Halbes Autonbahnkreuz. Die Brücke ist ein
überlasteter Knotenpunkt. Da wäre ich schneller zu Fuß morgens.
Das ist so schlimm das viele die ich kenne Park+Rail machen, und für die
letzten 5 Km im Schnitt den Zug/S-Bahn nimmt.
das mit dem corona endet doch nie. jetzt mutiert das englische mit dem
brasilianischen. ich glaube wir werden den kampf nicht gewinnen. die
wirkung der aktuellen impfstoffe ist auch bereits gegen die neuen
mutationen stark abgeschwächt. es läuft darauf hinaus, dass viele
menschen sterben werden und die anderen, die es bekommen überleben
werden. womöglich rottet es uns alle ja nach und nach aus. weil es durch
mutationen immer stärker wird.
Ich sehe das unkritischer. Ich mache gern Homeoffice und spare dadurch
2h im Auto. Mein Chef hat mir auch nach Corona im Schnitt 2 Tage
Homeoffice die Woche zugestanden. (d.h. es können auch mal Wochen mit 3
oder 4 Tagen sein und andere Wochen haben dann halt nur mal einen oder
gar keinen Tag. Situationsabhänig flexibel sozusagen) Das ist für mich
absolut ok. Wir tragen im Outlook ein, wann wir im Homeoffice tätig
sind. An solchen Tagen kann man aber auch an nicht Arbeitszeiten
angerufen werden. Das stört mich nicht weiter. Klar, dem High performer
in der Softwareabteilung, dessen Probleme immer höchste Priorität haben,
passt das nicht. Als ich ihm letztens eröffnete, dass für mich
Homeoffice wohl nicht mehr abgeschafft wird ist er fast vom Stuhl
gekippt. Aber auch er wird sich daran gewöhnen, dass eben nicht jeder
sofort alles stehen und liegen lässt, weil bei ihm mal ein Bit irgendwo
klemmt.
Ansonsten versuchen wir die Homeoffice Arbeitszeit halbwegs in der
Kernarbeitszeit zu haben. Wenn ich aber Homeschoolinglehrer bin geht das
nicht. Da bin ich Vormittags eben Lehrer und muss davor und danach
arbeiten. Aber die Kinder das selbst erarbeiten zu lassen ist auch
sinnlos, sie verpassen so schon einigen Stoff, da sollen sie das, was
sie lernen können wenigstens gut lernen.
Schlaumaier schrieb:> Das ist so schlimm das viele die ich kenne Park+Rail machen, und für die> letzten 5 Km im Schnitt den Zug/S-Bahn nimmt.
Was volkswirtschaftlich ja auch gar nicht dumm ist. Je mehr Menschen an
einem Ort gleichzeitig sein wollen, umso aufwändiger und teurer ist es,
das mit Individualverkehr möglich zu machen (Straßen, Parkflächen...),
und umso eher lohnen sich öffentliche Verkehrsmittel.
Karatona schrieb:> es läuft darauf hinaus, dass viele> menschen sterben werden und die anderen, die es bekommen überleben> werden. womöglich rottet es uns alle ja nach und nach aus. weil es durch> mutationen immer stärker wird.
Unwahrscheinlich, denn wenn das Virus zu stark wird, rottet es sich
selbst aus. Da wird der Selektionsdruck schon dagegen wirken, solange es
keine anderen Wirte findet.
Ich halte es da eher mit Leuten, die sich damit auskennen - demnach
werden Impfstoffe zwar etwas schlechter wirken, auch Antikörper nach
einer überlebten Infektion werden nicht immer zu steriler Immunität
führen, das Virus wird nicht verschwinden - aber es wird wahrscheinlich
ausreichen, dass wir damit ungefähr so leben können wie bisher mit
"Grippe". Wahrscheinlich noch mit selteneren Auffrischimpfungen, weil
Coronaviren langsamer mutieren als Influenzaviren - angesichts von ~20
Mio. saisonalen Grippeimpfungen pro Jahr in Deutschland stellt uns das
nicht vor unlösbare Probleme.
Sobald die "Grundimmunität" ausreichend hoch ist und Impfstoffe in
ausreichender Menge geliefert werden - bis dahin wird es nochmal ein
paar Monate (in Deutschland - Afrika wird da eher noch Jahre brauchen)
sehr anstrengend und für viele Menschen leider auch tödlich.
Vorsicht ist angesagt. Nicht Panik, nicht Resignation.
MfG, Arno
Sehr sachlicher und richtiger Beitrag von Arno.
(Kein Aprilscherz, sondern ernstgemeint)
Und spiegelt ziemlich 1:1 die mir bekannten Ansichten der Ärzte und
Biologen in der Heidelberger Uniklinik und Forschungsanstalten.
um wieder zum Thema zu kommen.
Unsere amerikanische Mutterfirma hat Corona zum Anlass genommen die
Hälfte der Bürofläche zu kündigen. Wer haben jetzt keine festen
Arbeitsplätze mehr (wenn wir mal wieder zurück dürfen) Derzeit ist 100%
Homeoffice und nach der Pandemie werde ich wohl bei 50% Homeoffice
bleiben.
Der wesentliche Nachteil aus meiner Sicht ist dass man sich nicht mehr
in der Kaffeeküche trifft und der Flurfunk nicht mehr funktioniert.
David D. schrieb:> Selber schuld.
Haha, wieso? Ich könnte jederzeit Homeoffice machen. Da ich aber nur
zwei Tage die Woche arbeite trenne ich damit ganz klar Arbeit und
Privates. Und Angst vor Corona habe ich in meinem ALter sowieso nicht.
Arno schrieb:> und umso eher lohnen sich öffentliche Verkehrsmittel.
Nur leider hat das die Bahn seit über 20 Jahren noch nicht gerafft. Da
wird aktuell mehr Corona ausgetauscht wie in der besten Zeit einer
Tauschbörse. ;)
Grund : Die Bahn rafft einfach nicht, das sie das Geld im Nahverkehr
verdient und nicht im Fernverkehr. Und Verkehrsverbünde machen alles
auch nicht besser.
Udo S. schrieb:> Der wesentliche Nachteil aus meiner Sicht ist dass man sich nicht mehr> in der Kaffeeküche trifft und der Flurfunk nicht mehr funktioniert.
Wenn der Flurfunk aus Kommunikation besteht und nicht nur als "Langen
Ohren" dann kannst du sicher sein, das ich auch so alles mitbekommen
würde. Man muss sich nur gut stellen mit den Leuten die den Mund nicht
halten können.;) Und mit den muss man halt auf "Soziale Medien"
ausweichen.
Ben S. schrieb:> David D. schrieb:>> Selber schuld.>> Haha, wieso? Ich könnte jederzeit Homeoffice machen. Da ich aber nur> zwei Tage die Woche arbeite trenne ich damit ganz klar Arbeit und> Privates. Und Angst vor Corona habe ich in meinem ALter sowieso nicht.
Mir doch egal, was du machst. Grins. Hauptsache ich verdiene mehr Geld
als Du.
David D. schrieb:> Hauptsache ich verdiene mehr Geld als Du.
Das wird garantiert so sein, ist ja auch nicht sonderlich schwer bei 2
Tagen die Woche. Ist nur die Frage: Besitzt du auch mehr 🤣 ?
Ich sehe das Problem nicht so ganz. Ich habe auf dem Handy email,
Watsup, Zoom, Slack, und bin eigentlich immer ueber mehrere Kanaele
erreichbar. Vielleicht nicht grad ueber den PC.
A. S. schrieb:> Genau das ist es: In der Firma legst Du nicht die Füße hoch, sondern> machst das, was zu tun ist. Und gerade bei SW (die immer im Fluss ist,> viel mehr als HW), gibt es immer was zu tun. Und sei es nur, den guten> Algorithmus fürs nächste Projekt zu einem besseren zu straffen.
Das kann so sein, muss es aber nicht. In der Firma kann man nämlich
genauso virtuell die Füße hochlegen, indem zum Beispiel im Internet
gesurft, in der Kaffeeküche gequatscht oder ein Nickerchen gemacht wird.
Bloße Anwesenheit im Büro ist noch überhaupt kein Merkmal für
Produktivität.
> Zuhause legst Du die Füße hoch, weil Du nach 2h schon alles geschafft> hast, wofür andere 8h brauchen.
Und wenn es so wäre, hat man so immer noch deutlich mehr geschafft als
ein Kollege, der 8 Stunden herumfrickelt und dann immer noch keine
brauchbare Lösung zustande bringt.
Senf D. schrieb:> Und wenn es so wäre, hat man so immer noch deutlich mehr geschafft als> ein Kollege, der 8 Stunden herumfrickelt und dann immer noch keine> brauchbare Lösung zustande bringt.
willkommne im konzern. aufgeblasene antrugtragende sesselfurzer, die
sich für wichtig nehmen. heiße luft, nichts dahinter.
Karatona schrieb:> Senf D. schrieb:>> Und wenn es so wäre, hat man so immer noch deutlich mehr geschafft als>> ein Kollege, der 8 Stunden herumfrickelt und dann immer noch keine>> brauchbare Lösung zustande bringt.>> willkommne im konzern. aufgeblasene antrugtragende sesselfurzer, die> sich für wichtig nehmen. heiße luft, nichts dahinter.
was hindert Dich daran, dein Einkommen auf die gleiche Art und Weise zu
erwirtschaften? :)
frohes fest
Karatona schrieb:> Senf D. schrieb:>> Und wenn es so wäre, hat man so immer noch deutlich mehr geschafft als>> ein Kollege, der 8 Stunden herumfrickelt und dann immer noch keine>> brauchbare Lösung zustande bringt.>> willkommne im konzern. aufgeblasene antrugtragende sesselfurzer, die> sich für wichtig nehmen. heiße luft, nichts dahinter.
In welchem Universum bist du denn unterwegs?
Karatona schrieb:> Senf D. schrieb:>>> Und wenn es so wäre, hat man so immer noch deutlich mehr geschafft als>> ein Kollege, der 8 Stunden herumfrickelt und dann immer noch keine>> brauchbare Lösung zustande bringt.>> willkommne im konzern. aufgeblasene antrugtragende sesselfurzer, die> sich für wichtig nehmen. heiße luft, nichts dahinter.
So ist es. Für jeden Mist gibt es einen Teamleiter und darf sich wichtig
fühlen. Viel Fakework und dann sich dann noch wichtig fühlen und 100k
verdienen. Das traurige ist noch, dass diese Menschen glauben, sie sind
wichtig. Dabei sind es Systemsklaven, die künstlich klein gehalten
werden.
Shorty schrieb:> David D. schrieb:>>> Viel Fakework und dann sich dann noch wichtig fühlen und 100k verdienen.>> Es scheint deinen geistigen Horizont zu überschreiten?
Wie meinst du das jetzt?
David D. schrieb:> Für jeden Mist gibt es einen Teamleiter und darf sich wichtig fühlen.> Viel Fakework und dann sich dann noch wichtig fühlen und 100k verdienen.> Das traurige ist noch, dass diese Menschen glauben, sie sind wichtig.> Dabei sind es Systemsklaven, die künstlich klein gehalten werden.
Erst behauptest du, die Leute im Konzern wären mit 100k € überbezahlt,
um dann gleich darauf zu behaupten, sie würden künstlich klein gehalten.
Was denn nun?
Senf D. schrieb:> David D. schrieb:>>> Für jeden Mist gibt es einen Teamleiter und darf sich wichtig fühlen.>> Viel Fakework und dann sich dann noch wichtig fühlen und 100k verdienen.>> Das traurige ist noch, dass diese Menschen glauben, sie sind wichtig.>> Dabei sind es Systemsklaven, die künstlich klein gehalten werden.>> Erst behauptest du, die Leute im Konzern wären mit 100k € überbezahlt,> um dann gleich darauf zu behaupten, sie würden künstlich klein gehalten.> Was denn nun?
Man kann auch mit 100k künstlich klein gehalten werden. Die meisten
leben in ihrer komfortzone.
Therealworld schrieb:> Wieso nach der Pandemie?
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass nach der Pandemie vor der Pandemie
sein wird. Mutationen, die von den derzeitigen Impfstoffen nicht erfasst
werden, sind möglich. Es wird berichtet, dass sich bereits geimpfte mit
einer neuen Mutation infiziert haben. Teilweise infizieren sich Menschen
mit mehreren Mutationen gleichzeitig. Nichts scheint unmöglich.
Aber was wird sein, wenn sich der Spuk am Jahresende tatsächlich in Luft
auflöst? Dann werden wir wieder die Jumbos besteigen und wieder im
Unverstand durch die Welt jetten. Den nächsten Virus haben wir dann
wieder innerhalb von paar Monaten auf der ganzen Welt verteilt. Dann
heißt es wie beim Monopoly: Gehe zurück auf Start.
Sollte der neue Virus dann als eine Kreuzung aus Sars und Ebola
daherkommen, dann haben wir weltweit ein richtiges Problem. Dann kann
die eine Hälfte der Menschheit die andere Hälfte beerdigen. Dagegen ist
Covid-19 harmlos.
Böse Zungen behaupten, der Planet Erde bekämpft die Seuche Mensch*. Ob
dem so ist, wird die Zukunft zeigen. Denn so richtig gescheit führen wir
uns auf diesem Planeten ja mal nicht wirklich auf.
*: Homo sapiens, lateinisch für „verstehender, verständiger“ oder
„weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“)
https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch
Selten so gelacht. Eine Umdefinition ist längst überfällig.
David D. schrieb:> Man kann auch mit 100k künstlich klein gehalten werden.
Und wie äußert sich das deiner Meinung nach konkret? Finanziell klein
gehalten wird man damit ja offenbar nicht.
> Die meisten> leben in ihrer komfortzone.
Und? Was ist gegen ein Leben in der Komfortzone einzuwenden?
Senf D. schrieb:> David D. schrieb:>>> Man kann auch mit 100k künstlich klein gehalten werden.>> Und wie äußert sich das deiner Meinung nach konkret? Finanziell klein
Meine damit, dass die Teamleiter in ihrem Aufgabenbereich klein gehalten
werden.
> gehalten wird man damit ja offenbar nicht.>> Die meisten>> leben in ihrer komfortzone.>> Und? Was ist gegen ein Leben in der Komfortzone einzuwenden?
Es geht doch darum das Maximum aus seinen Leben herauszuholen. Ist man
zufrieden mit 100k und 35 Stundenwoche und einem 0815-Job? Da ist soviel
mehr möglich.
Im neuesten Spiegel, Nr 14/2021, (ja ich weiß, ein linksradikales
Kommunistenblatt mit Tendenzjounalismus) gibt es übrigens gerade einen
interessanten Artikel dazu. Da scheint das Homeoffice doch nicht für
alle dazu Verurteilten der große Gewinn zu sein. Stichworte: Burnout,
Erschöpfung,
Depressionen.
Das könnte die andere Seite der eingesparten Fahrzeit usw sein.
Bürovorsteher schrieb:> Im neuesten Spiegel, Nr 14/2021, (ja ich weiß, ein linksradikales> Kommunistenblatt mit Tendenzjounalismus)
Schön wärs, das ist doch eher ein Märchenmagazin.
David D. schrieb:> Es geht doch darum das Maximum aus seinen Leben herauszuholen. Ist man> zufrieden mit 100k und 35 Stundenwoche und einem 0815-Job? Da ist soviel> mehr möglich.
Im Sinne von 200k bei 20h oder im Sinne von Spaß haben ohne Job?
Reinhard S. schrieb:> David D. schrieb:>>> Es geht doch darum das Maximum aus seinen Leben herauszuholen. Ist man>> zufrieden mit 100k und 35 Stundenwoche und einem 0815-Job? Da ist soviel>> mehr möglich.>> Im Sinne von 200k bei 20h oder im Sinne von Spaß haben ohne Job?
So ähnlich. Jeden Tag ein Stückchen besser werden. 200k und 20 Stunden
und ein job mit Spaß wäre ein Anfang.
David D. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> David D. schrieb:>>>>> Es geht doch darum das Maximum aus seinen Leben herauszuholen. Ist man>>> zufrieden mit 100k und 35 Stundenwoche und einem 0815-Job? Da ist soviel>>> mehr möglich.>>>> Im Sinne von 200k bei 20h oder im Sinne von Spaß haben ohne Job?>> So ähnlich. Jeden Tag ein Stückchen besser werden. 200k und 20 Stunden> und ein job mit Spaß wäre ein Anfang.
Das mit dem "Job mit Spaß" liegt auch an dir, man kann ja wählen. Für
die 200k bei 20h musst du aber wohl ins Traumland...
Onkel Albert schrieb:> Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass nach der Pandemie vor der Pandemie> sein wird. Mutationen, die von den derzeitigen Impfstoffen nicht erfasst> werden, sind möglich.
Sind nicht nur möglich sondern real. Als Quer (bzw. überhaupt) -denker
sehe ich es ähnlich wie Dr. Wodarg der behauptet die Bekämpfung eines
Virus schüfe nur Platz für andere. Das klingt für mich logisch und
nachvollziehbar.
Nebenbei. Auf seiner Webseite wird auf die offiziellen Zahlen verwiesen
aus denen hervorgeht das der Astra Z. Impfstoff die geringsten
Nebenwirkungen hat. Wie die Medienkonsumenten das mit ihrer Realität
abgleichen ist nicht mein Problem - Gottseidank.
Bürovorsteher schrieb:> Im neuesten Spiegel ..
ein Synonym für Praktikanten und Nichtskönner die alte Journalisten -
vor denen man wirklich den Hut ziehen konnte - ersetzt haben?
Reinhard S. schrieb:> David D> Das mit dem "Job mit Spaß" liegt auch an dir, man kann ja wählen. Für> die 200k bei 20h musst du aber wohl ins Traumland...
Ich bin gerne ein Träumer. Oft werden meine Träume wahr.
Bürovorsteher schrieb:> Im neuesten Spiegel, Nr 14/2021, (ja ich weiß, ein linksradikales> Kommunistenblatt mit Tendenzjounalismus) gibt es übrigens gerade einen> interessanten Artikel dazu. Da scheint das Homeoffice doch nicht für> alle dazu Verurteilten der große Gewinn zu sein. Stichworte: Burnout,> Erschöpfung,> Depressionen.> Das könnte die andere Seite der eingesparten Fahrzeit usw sein.
Mit welcher Begründung denn ausgerechnet Burnout und Erschöpfung? Das
würde ja bedeuten, dass man extrem unter Druck steht, viel Stress hat,
dauerhaft sehr viel mehr arbeitet als man müsste und einem gut tut.
Aber genau das Gegenteil ist doch der Fall: Man hat weniger Druck und
Stress als im Büro, der Chef ist nämlich weit weg und kann noch weniger
Kontrolle ausüben. Man arbeitet viel mehr selbstorganisiert, kann
phasenweise komplett ungestört was wegschaffen, oder aber auch chillen,
wenn gerade wenig zu tun ist.
Depressionen kann ich mir noch eher vorstellen, da manche Leute wohl
unbedingt den direkten Kontakt zu ihren Kollegen brauchen. Die
vereinsamen quasi im Home Office, wobei es ja eigentlich genügend Tools
gibt, um mit ihren Leuten zu kommunizieren.
David D. schrieb:> Es geht doch darum das Maximum aus seinen Leben herauszuholen.
Das sehe ich anders. Ja, man sollte natürlich etwas aus seinem Leben
machen, und vor allem so, dass man glücklich und zufrieden ist. Aber das
"Maximum"? Das klingt mir sehr nach ständiger Unzufriedenheit, weil man
immer weiter und weiter optimieren muss, das Ziel wird nie erreicht, wie
die Karotte vor des Esels Schnauze. Ein ständiger Kampf, den man doch
niemals gewinnen wird. So möchte ich nicht leben.
> Ist man> zufrieden mit 100k und 35 Stundenwoche und einem 0815-Job?
Warum eigentlich nicht? Für mich klingt das nach einer sehr guten
Work-Life-Balance mit genügend Geld für ein angenehmes Leben. Der
Grenznutzen von Geld nimmt in dieser Einkommensregion sowieso deutlich
ab.
Warum bei einem bestimmten erreichten Level nicht einfach sagen: Ich
habe mein berufliches Karriereziel erreicht, und bin zufrieden mit dem,
was ich mir erarbeitet habe?
> Da ist soviel mehr möglich
Vielleicht oder vielleicht auch nicht. Aber ist es den Aufwand wert?
Diese Frage muss sich jeder für sich selbst beantworten.
Senf D. schrieb:> Warum bei einem bestimmten erreichten Level nicht einfach sagen: Ich> habe mein berufliches Karriereziel erreicht, und bin zufrieden mit dem,> was ich mir erarbeitet habe?
Es gibt Leute, die sich zufrieden damit geben Durchschnitt zu sein, und
es gibt Leute, die überragend sein wollen/müssen. Manche finden den
vierten Platz vergleichsweise gut und andere Kotzen wenn sie nur zweiter
werden, wollen immer gewinnen.
Wirklich großes wird man mit so einer Einstellung nie erreichen, sondern
nur ein beliebiges austauschbares Rädchen bleiben. Das ist nichts
Schlimmes, aber eben auch nichts Besonderes.
Ohman schrieb:> Wirklich großes wird man mit so einer Einstellung nie erreichen, sondern> nur ein beliebiges austauschbares Rädchen bleiben. Das ist nichts> Schlimmes, aber eben auch nichts Besonderes.
Genauso kann es passieren, dass man mit seiner "Höher, schneller,
weiter"-Mentalität scheitert, also dass man trotz seines übersteigerten
Ehrgeizes ab einem bestimmten Level nur noch vor die Wand rennt. Allein
eine Mentalität ist noch keine Garantie zum Erfolg. Zudem wird man immer
unzufrieden sein mit dem, was man hat. Ist das dann wirklich so
erstrebenswert, wie es häufig in den Medien dargestellt wird?
Im Übrigen: ein beliebiges, austauschbares Rädchen sind wir am Ende alle
miteinander, da braucht sich niemand etwas vormachen. Die Friedhöfe sind
voll mit Leuten, die sich für unersetzbar hielten.
Senf D. schrieb:> Bürovorsteher schrieb:>> interessanten Artikel dazu. Da scheint das Homeoffice doch nicht für>> alle dazu Verurteilten der große Gewinn zu sein. Stichworte: Burnout,>> Erschöpfung, Depressionen.>> Das könnte die andere Seite der eingesparten Fahrzeit usw sein.>> Mit welcher Begründung denn ausgerechnet Burnout und Erschöpfung? Das> würde ja bedeuten, dass man extrem unter Druck steht, viel Stress hat,> dauerhaft sehr viel mehr arbeitet als man müsste und einem gut tut.
...oder die Arbeit gar nicht aus dem Kopf bekommt. Ich denke, es ist
nicht abwegig, dass Abschalten leichter fällt, wenn man den Computer und
das Diensthandy im Büro herunter fährt und ein paar Minuten, vielleicht
eine halbe Stunde Fahrzeit in die Freizeit hat, als wenn man nur den
Dienstlaptop zuklappt und direkt im Feierabend ist. Besonders, wenn wie
derzeit die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung auch noch stark
eingeschränkt sind.
Ich mein, das heißt jetzt nicht, dass das jeden trifft, und auch nicht,
dass Pendeln ein Heilmittel dafür ist, aber ich denke schon, dass das
bei Leuten auf der Kippe zum Burnout durchaus mitspielen kann.
Vielleicht auch allein deshalb, weil die tägliche "Pause" der Fahrzeit
entfällt.
Onkel Albert schrieb:> Therealworld schrieb:>> Wieso nach der Pandemie?>> Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass nach der Pandemie vor der Pandemie> sein wird. Mutationen, die von den derzeitigen Impfstoffen nicht erfasst> werden, sind möglich. Es wird berichtet, dass sich bereits geimpfte mit> einer neuen Mutation infiziert haben. Teilweise infizieren sich Menschen> mit mehreren Mutationen gleichzeitig. Nichts scheint unmöglich.
Ich halte es da eher mit Leuten, die sich damit auskennen - demnach
werden Impfstoffe zwar etwas schlechter wirken, auch Antikörper nach
einer überlebten Infektion werden nicht immer zu steriler Immunität
führen, das Virus wird nicht verschwinden - aber es wird wahrscheinlich
ausreichen, dass wir damit ungefähr so leben können wie bisher mit
"Grippe". Wahrscheinlich noch mit selteneren Auffrischimpfungen, weil
Coronaviren langsamer mutieren als Influenzaviren - angesichts von ~20
Mio. saisonalen Grippeimpfungen pro Jahr in Deutschland stellt uns das
nicht vor unlösbare Probleme.
Sobald die "Grundimmunität" ausreichend hoch ist und Impfstoffe in
ausreichender Menge geliefert werden - bis dahin wird es nochmal ein
paar Monate (in Deutschland - Afrika wird da eher noch Jahre brauchen)
sehr anstrengend und für viele Menschen leider auch tödlich. Wir haben
einigermaßen im Griff, wie viele das sein werden.
Onkel Albert schrieb:> Aber was wird sein, wenn sich der Spuk am Jahresende tatsächlich in Luft> auflöst? Dann werden wir wieder die Jumbos besteigen und wieder im> Unverstand durch die Welt jetten. Den nächsten Virus haben wir dann> wieder innerhalb von paar Monaten auf der ganzen Welt verteilt. Dann> heißt es wie beim Monopoly: Gehe zurück auf Start.
Mit ein bisschen Glück sind wir auf die nächste Pandemie besser
vorbereitet. Genau wie wir auf SARS-CoV-2 besser vorbereitet waren als
auf die Spanische Grippe.
Onkel Albert schrieb:> Sollte der neue Virus dann als eine Kreuzung aus Sars und Ebola> daherkommen, dann haben wir weltweit ein richtiges Problem.
Und
https://vic.bg/Witze/was-bekommt-man-wenn-man-eine-blondine-mit-einem-husky-kreuzt
Vorsicht ist angesagt. Nicht Panik, nicht Resignation.
MfG, Arno
> Aber genau das Gegenteil ist doch der Fall: Man hat weniger Druck und> Stress als im Büro, der Chef ist nämlich weit weg und kann noch weniger> Kontrolle ausüben. Man arbeitet viel mehr selbstorganisiert, kann> phasenweise komplett ungestört was wegschaffen, oder aber auch chillen,> wenn gerade wenig zu tun ist.
Dann stelle dir mal folgende Konstellation vor: zwei Erwachsene, beide
im Homeoffice, dazwischen rennen ein oder zwei Kinder herum, die auch
gerade weder in der Kita noch in der Schule abgeparkt werden können. Die
Wohnung hat eine Fläche von großzügigen 80 m², es soll ja auch Leute
geben, die sich keine freistehenden Häuser mit 200 m² leisten können.
Da geht jeder jedem trotz aller Liebe maßlos auf den Keks. Niemand kann
sich irgenwo hin verstiften. Das Gehalt ist vllt auch nicht gerade so
üppig, dass man über die Nachteile hinwegsehen kann. Das kann schlecht
enden.
Man darf nicht immer die soziale Isolation eines Qwertz, oder wie er
gerade heißen mag, als Referenz für die Schönheit des Homeoffice
hernehmen.
Therealworld schrieb:> Nebenbei. Auf seiner Webseite wird auf die offiziellen Zahlen verwiesen> aus denen hervorgeht das der Astra Z. Impfstoff die geringsten> Nebenwirkungen hat.
Deswegen steht im offiziellen Sicherheitsbericht des
Paul-Ehrlich-Instituts auch:
https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-12-03-21.pdf
schrieb:
> Die Melderate von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen aus Deutschland nach> der Zulassung ist dabei für den COVID-19-Impfstoff AstraZeneca, für den> insbesondere Fieber, Schüttelfrost und grippeähnliche Beschwerden berichtet> wurden, derzeit höher als die für die beiden mRNA-Impfstoffe.
Weiß nicht, wie Herr Wodarg das auf seiner Webseite umdreht. Muss ich
auch nicht wissen.
MfG, Arno
Gerader Ast schrieb:> Für mich ist Homeoffice die nächste Stufe der Ausbeutung.> Die Firma spart Bürofläche, Energie, Heizkosten und und und. Ob das> alles mit einem Aufschlag aufs Gehalt abgegolten wird mag ich> bezweifeln.
Bei uns gabs gleich mal 500€ Bonus fürs homeoffice, Bahncard First Class
gabs schon vorher standardmässig aber auch hier nochmal einen Bonus ich
glaube 200€ für Essen, später auch nochmal alle paar Monate, am
Jahresende nochmal nen Pandemiezuschlag für diverses Zeugs wie Bike,
Fitnessgeräte und weiss der Deibel was alles. Insgesamt mehrere Tausend
Euro + Zusatzleistungen wie Kinderbetreuung auf Abruf,... mehr so Zeug
für Leute mit Kindern.
Senf D. schrieb:> Genauso kann es passieren, dass man mit seiner "Höher, schneller,> weiter"-Mentalität scheitert, also dass man trotz seines übersteigerten> Ehrgeizes ab einem bestimmten Level nur noch vor die Wand rennt. Allein> eine Mentalität ist noch keine Garantie zum Erfolg. Zudem wird man immer> unzufrieden sein mit dem, was man hat. Ist das dann wirklich so> erstrebenswert, wie es häufig in den Medien dargestellt wird?> Im Übrigen: ein beliebiges, austauschbares Rädchen sind wir am Ende alle> miteinander, da braucht sich niemand etwas vormachen. Die Friedhöfe sind> voll mit Leuten, die sich für unersetzbar hielten.
Du scheinst vom Leben Ahnung zu haben. Du bist hier im Forum noch einer
der wenigen, die wissen, worauf es im Leben ankommt.
Ultimate Qwertz schrieb:> Du scheinst vom Leben Ahnung zu haben. Du bist hier im Forum noch einer> der wenigen, die wissen, worauf es im Leben ankommt.
Sofern das nicht ironisch gemeint war (was ich hier nicht herauslesen
konnte): Danke für das Lob.
Geld ist nicht alles - stimmt. Die schmerzliche Erfahrung musste auch
gerade ein Kollege machen ;) Das wichtigste im Leben ist, dass man
glücklich ist.
Proktologe schrieb:> Gerader Ast schrieb:>>> Für mich ist Homeoffice die nächste Stufe der Ausbeutung.>> Die Firma spart Bürofläche, Energie, Heizkosten und und und. Ob das>> alles mit einem Aufschlag aufs Gehalt abgegolten wird mag ich>> bezweifeln.>> Bei uns gabs gleich mal 500€ Bonus fürs homeoffice, Bahncard First Class> gabs schon vorher standardmässig aber auch hier nochmal einen Bonus ich> glaube 200€ für Essen, später auch nochmal alle paar Monate, am> Jahresende nochmal nen Pandemiezuschlag für diverses Zeugs wie Bike,> Fitnessgeräte und weiss der Deibel was alles. Insgesamt mehrere Tausend> Euro + Zusatzleistungen wie Kinderbetreuung auf Abruf,... mehr so Zeug> für Leute mit Kindern.
Darf man fragen, wo du arbeitest? Mein Arbeitgeber hat nichts gemacht,
außer, dass wir mobil arbeiten dürfen in der Pandemie.
Zusätzliches Geld gab es nicht.
Mehr Geld verlangen wegen Homeoffice? Manche haben echt den Schuss nicht
gehört. Wegen vielleicht 100€ weniger Strom im Jahr wollt ihr also
lieber wieder jeden Tag 2 Stunden im Auto sitzen. Gibt echt nichts
Deutscheres.
Weich W. schrieb:> Mehr Geld verlangen wegen Homeoffice?
Nun ja, warum nicht? Man kann doch heutzutage Corona als Vorwand für
alles mögliche nehmen, warum also nicht für noch etwas mehr Geld?
Immerhin spart der Arbeitgeber ja auch etwas.
Weich W. schrieb:> Mehr Geld verlangen wegen Homeoffice? Manche haben echt den Schuss> nicht gehört. Wegen vielleicht 100€ weniger Strom im Jahr wollt ihr also> lieber wieder jeden Tag 2 Stunden im Auto sitzen. Gibt echt nichts> Deutscheres.
Sehe ich auch so. Lieber etwas mehr für Strom bezahlen, als über 3000
Euro Pendler kosten im Jahr...
Weich W. schrieb:> Wegen vielleicht 100€ weniger Strom im Jahr wollt ihr also> lieber wieder jeden Tag 2 Stunden im Auto sitzen. Gibt echt nichts> Deutscheres.
Ein ordentliches Homeoffice fällt halt auch nicht vom Himmel, da wäre
der Strom mein kleinstes Problem.
Alternativ einfach die Arbeit passend zum Wohnsitz wählen. 2h pendeln
ist, sofern unbezahlt, ja nun schon echt heftig.
Ultimate Qwertz schrieb:> Senf D. schrieb:>> Genauso kann es passieren, dass man mit seiner "Höher, schneller,>> weiter"-Mentalität scheitert, also dass man trotz seines übersteigerten>> Ehrgeizes ab einem bestimmten Level nur noch vor die Wand rennt. Allein>> eine Mentalität ist noch keine Garantie zum Erfolg. Zudem wird man immer>> unzufrieden sein mit dem, was man hat. Ist das dann wirklich so>> erstrebenswert, wie es häufig in den Medien dargestellt wird?>> Im Übrigen: ein beliebiges, austauschbares Rädchen sind wir am Ende alle>> miteinander, da braucht sich niemand etwas vormachen. Die Friedhöfe sind>> voll mit Leuten, die sich für unersetzbar hielten.>> Du scheinst vom Leben Ahnung zu haben. Du bist hier im Forum noch einer> der wenigen, die wissen, worauf es im Leben ankommt.
Das ist aber Zufriedenheit auf hohem Niveau. Er gehört zu den
Spitzenverdienern in D, zumindest ohne Personal-/Budget-Verantwortung
oder IBN. Wenn man dann aus einer Bodenständigen Familie kommt
(Handwerker, Bauern, Arbeiter, etc.), ist das ein Sprung ins
Schlaraffenland. Und ja, prinzipiell könnte jeder hier den oder einen
ähnlichen Job machen. Aber faktisch gibt es so viele Stellen einfach
nicht. Aber selbst der letzte Satz: Viele Leute waren auch wirklich
unersetzbar: Die Firma, Abteilung, Familie, Dynastie, ... ging danach
einfach den Bach runter.
dank HO -Regelung ist Niemand mehr gezwungen in D körperlich zu bleiben,
das haben irgendwie nur die Wenigsten verstanden - C19 Tests gibt es an
jeder Tankstelle, damit kommt man auch Über die grenzen - oder ich
verkaufe euch meine negativen C19 Tests :)
Reinhard S. schrieb:> Weich W. schrieb:>>> Wegen vielleicht 100€ weniger Strom im Jahr wollt ihr also>> lieber wieder jeden Tag 2 Stunden im Auto sitzen. Gibt echt nichts>> Deutscheres.>> Ein ordentliches Homeoffice fällt halt auch nicht vom Himmel, da wäre> der Strom mein kleinstes Problem.> Alternativ einfach die Arbeit passend zum Wohnsitz wählen. 2h pendeln> ist, sofern unbezahlt, ja nun schon echt heftig.
Ich habe fast 5000 Euro für meine Homeoffice bezahlt.
Stuhl 1400Euro
Tisch 1000 Euro
2 32 Zoll Monitore 2400 Euro
War teuer, hat sich aber gelohnt. Alles top und es macht Spaß damit zu
arbeiten. Solche gute Ausstattung habe ich bei mir in der Firma nicht.
Retard schrieb im Beitrag #6645535:
> A. S. schrieb:>> Pro Stück. Mal 2 sind ...>> Das sind immer noch 1200€ pro Monitor du Vogel.
da hat sich einer verausgabt und jetzt will er es nicht zugeben.
das homeoffice ist eh bald geschichte, dann hat er teuren elektroschrott
zu hause rumstehen.
Retard schrieb im Beitrag #6645526:
> David D. schrieb:>>> 2 32 Zoll Monitore 2400 Euro>> lol, hast du professionelle Grafikmonitore gekauft oder was?> Selbst gute 4k 144 Hz Monitore kosten um die 1k nur.
Ich habe 2 mal den Eizo 4K 32 Zoll Monitor gekauft. Also 2 mal 1200 Euro
= 2400 Euro War im Angebot. Sonst bezahlst du pro Monitor 1500 Euro. Die
Dinger sind ein Traum.
Karatona schrieb:> Retard schrieb:>>> A. S. schrieb:>>> Pro Stück. Mal 2 sind ...>>>> Das sind immer noch 1200€ pro Monitor du Vogel.>> da hat sich einer verausgabt und jetzt will er es nicht zugeben.> das homeoffice ist eh bald geschichte, dann hat er teuren elektroschrott> zu hause rumstehen.
Das glaubst auch nur du. Das Homeoffice wird immer bleiben. Zumindest
bei mir. Wenn mein Arbeitgeber in die alte Welt zurück will, kann er das
gerne machen, nur ohne mich.
Gibt genug andere Arbeitgeber. Die guten Leute wirst du so nicht halten
können.
Karatona schrieb:> da hat sich einer verausgabt und jetzt will er es nicht zugeben.> das homeoffice ist eh bald geschichte, dann hat er teuren elektroschrott> zu hause rumstehen.
Sehe ich auch so. Wenn dieser Coronascheiss vorbei ist, werden ganz
viele Firmen - zu recht - wieder Präsenzpflicht einführen. Ein zwei Tage
- ok. Aber ein generelles Recht auf Homeoffice, am besten noch 5 Tage
die Woche? Ich hoffe nicht.
David D. schrieb:> Das glaubst auch nur du. Das Homeoffice wird immer bleiben. Zumindest> bei mir. Wenn mein Arbeitgeber in die alte Welt zurück will, kann er das> gerne machen, nur ohne mich.
Mal sehen, wer da am längeren Hebel sitzt ...
Ben S. schrieb:> Aber ein generelles Recht auf Homeoffice, am besten noch 5 Tage die> Woche? Ich hoffe nicht.
Warum nicht? Du musst das Recht ja nicht wahrnehmen.
Senf D. schrieb:> Warum nicht? Du musst das Recht ja nicht wahrnehmen.
In diesem seltenen Fall bin ich ganz klar auf Seite der Arbeitgeber. Ein
generelles Recht für 24/5? Bloß nicht. Anspruch auf einen gewissen
Prozentsatz unter wohl definierten Bedingungen? Kann man drüber
sprechen.
Eine Bedingung kann beispielsweise die Entfernung zum Arbeitsplatz sein.
Wenn ich z.B. mit dem Rad unter 20 Minuten zur Arbeit benötige sehe ich
keinen Anspruch auf ein Anrecht auf Homeoffice - das ist zumutbar.
FH Opfer schrieb im Beitrag #6646690:
> Tut mir leider, aber jeder, der sich nur ein bisschen mit PC HW> auskennt, kann dir versichern, dass du dein Geld rausgeschmissen hast.
Er hat halt gehofft, das gut von der Steuer absetzen zu können oder gar
vom Arbeitgeber finanziert zu bekommen 🤣.
FH Opfer schrieb im Beitrag #6646690:
> David D. schrieb:>>> Ich habe 2 mal den Eizo 4K 32 Zoll Monitor gekauft. Also 2 mal 1200 Euro>> = 2400 Euro War im Angebot. Sonst bezahlst du pro Monitor 1500 Euro. Die>> Dinger sind ein Traum.>> Tut mir leider, aber jeder, der sich nur ein bisschen mit PC HW> auskennt, kann dir versichern, dass du dein Geld rausgeschmissen hast.
Mag sein. Die Monitore sind trotzdem State-of-the-art. Ich beginne jeden
Tag meine Arbeit mit einem Lächeln.
Weich W. schrieb:> Brauchbare Monitore gibt es schon ab 150€. Wer nicht gerade> Grafikdesigner ist, muss doch da keine 1000€ ausgeben.
Für 150 Euro bekommst du nichts brauchbares. Wer nutzt heute noch Full
HD?
Ben S. schrieb:> Karatona schrieb:>>> da hat sich einer verausgabt und jetzt will er es nicht zugeben.>> das homeoffice ist eh bald geschichte, dann hat er teuren elektroschrott>> zu hause rumstehen.>> Das glaubst auch nur du. Das Homeoffice wird immer bleiben. Zumindest>> bei mir. Wenn mein Arbeitgeber in die alte Welt zurück will, kann er das>> gerne machen, nur ohne mich.>> Mal sehen, wer da am längeren Hebel sitzt ...
Ich. Zu Not wechsel ich den Arbeitgeber.
David D. schrieb:> Für 150 Euro bekommst du nichts brauchbares. Wer nutzt heute noch Full> HD?
Aber für 300€ gibt es 4K UHD 32 Zoll Bildschirme wie:
LG 32UK550-B
Aber irgendwer muss die fetten Gewinne bezahlen.
David D. schrieb:> Für 150 Euro bekommst du nichts brauchbares. Wer nutzt heute noch Full> HD?
Ich hab damals für 200€ einen gebrauchten 27" 4k Monitor geholt, der neu
ein Vielfaches kostet. Inzwischen kosten die Dinger ja noch weniger.
David D. schrieb:> Ich. Zu Not wechsel ich den Arbeitgeber.
Das bezweifel ich, es sei denn du bist der Überflieger. Aber zu
Coronazeiten (und danach, wenn alles brach gedownlocked wurde) ...
Ben S. schrieb:> Karatona schrieb:>> da hat sich einer verausgabt und jetzt will er es nicht zugeben.>> das homeoffice ist eh bald geschichte, dann hat er teuren elektroschrott>> zu hause rumstehen.>> Sehe ich auch so. Wenn dieser Coronascheiss vorbei ist, werden ganz> viele Firmen - zu recht - wieder Präsenzpflicht einführen.
Wozu soll das gut sein? Was hat mein Arbeitgeber davon, wenn er mir
einen festen Arbeitsplatz stellen muss und ich 1-2 Stunden am Tag Auto
verbringe?
Wenn ich nach Corona nur noch 2 Tage Homeoffice machen kann, suche ich
mir einen neuen Chef und das werden andere auch so handhaben.
Shorty schrieb:> Wenn ich nach Corona nur noch 2 Tage Homeoffice machen kann, suche ich> mir einen neuen Chef und das werden andere auch so handhaben.
Und was ist, wenn dir keiner mehr als 2 Tage Homeoffice anbietet?
Ben S. schrieb:> Shorty schrieb:>> Wenn ich nach Corona nur noch 2 Tage Homeoffice machen kann, suche ich>> mir einen neuen Chef und das werden andere auch so handhaben.>> Und was ist, wenn dir keiner mehr als 2 Tage Homeoffice anbietet?
Keine Sorge, da hab ich schon vorgefühlt, da sind durchaus auch 4 Tage
in Aussicht.
Und nun zurück zu meiner Frage: Wozu soll dieser Präsensfetisch gut
sein?
Shorty schrieb:> Und nun zurück zu meiner Frage: Wozu soll dieser Präsensfetisch gut> sein?
Mir ist klar, dass du das total anders sieht. Das erkenne ich schon an
deiner Wortwahl. Nach ca. 8 Monaten gelebten Homeoffice (also nicht bei
mir, ich ging ununterbrochen ins Büro - aber so generell), kehren bei
mir im Bürogebäude nach und nach die Mitarbeiter zurück. Zumindest wurde
es in den letzten Wochen wieder deutlich voller.
Ich denke, dass das hundertprozentige Homeoffice der Wirtschaft
irgendwann gewaltig auf die Füße fallen würde. Jetzt ist es noch zu früh
um das zu beurteilen, aber vielleicht irre ich mich auch - würde mich
aber wundern, wenn die Produktivität zu Hause langfrisitig konstant odr
gar besser werden würde. Ich gehe aber davon aus, dass die meisten über
die Jahre schlampier und fauler werden.
Ich habe auch knapp über ein Jahr 100% Homeoffice noch vor Corona
gemacht - nie wieder. Irgendwann separierst du nicht mehr zwischen
Arbeit und zu Hause. Und genau das würde ich als Chef auch nicht wollen.
Jeder, der in unmittelbarer Nähe wohnt, hat auch zu erscheinen - dann
ist Arbeit Arbeit und zu Hause zu Hause. In deinem Fall von 2 Stunden
Fahrtweg könnte man drüber diskutiere, zumindest ein paar Tage HO machen
zu dürfen.
Ich bin da konservativ. Ein funktionierendes Team muss sich persönlich
in die Augen sehen können, physischen Kontakt haben und sich kennen. Mir
gehen diese Onlinemeetings auf den Sack, das schafft eine unglaubliche
Distanz - der andere ist nur noch ein beliebiger Onlinekontakt. Ich habe
zwei Kollegen noch nie gesehen. Ich weiß gar nicht, ob die noch in der
Firma sind, was das für Typen sind - die sind ledliglich virtuelle
"Irgendwas" für mich.
Zum Glück gibt es viele Beruf, in denen man kein Homeoffice machen kann.
In die Werkstatt zu kommen, sich Hallo zu sagen und gemeinsam
handwerklich zu arbeiten und der Kontakt ist doch toll.
100% Homeoffice halte ich nur etwas für Kellerkinder Nerds, denen
sowieso nichts an anderen Kontakten liegt. Aber soziale Kompetenzen
gehen der Generation Smartphone ja immer mehr verloren.
Mensch Leudde,
ihr solltet doch mittlerweile wissen was für ein minderbemittelter
Mensch Ben S. ist. Arbeitet seine 2 Tage und hobelt sich einen auf seine
norddeutsche Bruchbude. Mit Wissenschaft hat ers auch nicht so, wieso
noch überhaupt auf seinen Stumpfsinn eingehen? Der schwebt auf demselben
geistigen Niveau wie F.B., mal gucken wann ihm jemand sagt, dass seine
feuchten Präsenzträume nicht mehr wahr werden.
Medizintechnik schrieb:> Bruchbude
Immerhin habe ich eine 😂 (und garantiert ist diese in einem besseren
Zustand als 90% der meisten Wohnhäuser, sowohl bautechnisch als auch vom
Modernisierungsgrad). Evtl. wohne ich ja auch in Hamburg Groß Flottbek?
Ich finde auch klasse, dass du dich an mich erinnerst und an das was ich
sonst so von mir gebe 🤣.
Medizintechnik schrieb:> Der schwebt auf demselben> geistigen Niveau wie F.B., mal gucken wann ihm jemand sagt, dass seine> feuchten Präsenzträume nicht mehr wahr werden.
Wenn du in der Verwaltung einer Behörde arbeitest habe ich da absolut
nichts gegen. Dieser Job wird sowieso bald weg rationalisiert und ist an
Stumpfsinn kaum zu überbieten.
Aber als Entwickler im Team ...
Ben S. schrieb:> Ich denke, dass das hundertprozentige Homeoffice der Wirtschaft> irgendwann gewaltig auf die Füße fallen würde.
Warum plötzlich 100%? Dir waren doch vorher schon 2 Tage schon fast zu
viel.
100% brauche ich auch nicht, mir sind etwa 80% recht. Am liebsten wäre
es mir, wenn ich das anlassbezogen selbst entschieden dürfte. Wenn
Anwesenheit erforderlich, dann von mir aus auch gerne mal 5 Tage am
Stück und dann wieder länger im Homeoffice.
Ben S. schrieb:> Immerhin habe ich eine 😂.
Ja und? Das ist nichts besonderes, aber du musst sie dir so schön reden
wie F.B. seine fiktiven Buchgewinne, sonst müsstest du dich nicht jedes
Mal wie ein Pfau damit aufplustern.
Ben S. schrieb:> Aber als Entwickler im Team ...
Tjo, geht sogar als Software-Architekt, 2020 waren meine Präsenztage an
zwei Händen abzählbar. Der Laden brummt, Chefs und Management ist
glücklich, der Umbau und die Umplanung der Büroflächen findet bereits
statt. Ordentliche Home-Office Ausstattung stellt der AG weitestgehend
bereit. Bürostuhl, 2 Bildschirme, Docking-Station.
Ohman schrieb:> Aber irgendwer muss die fetten Gewinne bezahlen.
Eizo ist nun mal Eizo, das ist nun mal der Porsche unter den
Bildschirmen, habe zwar "nur" einen 2750-BK WQHD und einen 2460-BK FHD,
aber das sind Top-Bildschirme. 4K taugt mir nicht so.
Shorty schrieb:> Am liebsten wäre> es mir, wenn ich das anlassbezogen selbst entschieden dürfte
So wird es jetzt bei uns eingerichtet. Konzeptarbeiten eher vorort in
der direkten Kommunikation, Routinearbeiten zuhause etcpp. man traut den
erwachsenen Leuten zu, dass sie das selbstständig hinkriegen
einzuordnen, ansonsten haben die Teamleiter ein Auge drauf.
Ben S. schrieb:> Eine Bedingung kann beispielsweise die Entfernung zum Arbeitsplatz sein.> Wenn ich z.B. mit dem Rad unter 20 Minuten zur Arbeit benötige sehe ich> keinen Anspruch auf ein Anrecht auf Homeoffice - das ist zumutbar.
Ach Gott, jetzt wirds wieder typisch teutsch. Muss jetzt jeder bei der
regionalen Niederlassung der staatlich beauftragten "Stiftung Homeoffice
GmbH" für 1000EUR/Jahr einen zertifzierten Nachweis der
Homeoffice-Berechtigung beantragen oder wie?
Georg A. schrieb:> Ach Gott, jetzt wirds wieder typisch teutsch.
Du hättest vermutlich am liebsten ein im Grundgesetz festgelegtes Recht
für Homeoffice selbst für Straßenbahnfahrer oder? So dass du einfach
sagen kannst: Sorry Chef, ick komm heut nich ...
Wir warten mal ab. Jetzt sitzen alle seit 8 Monaten zu 100% in Unterhose
zu Hause vorm Rechner und nun droht dass wieder Normalität einkehrt -
und schon wird das Homeoffice zu einer Arbeitsform erklärt, die
unumkehrbar ist.
Letztendlich muss man die Rahmenbedingungen irgendwie festlegen.
Medizintechnik schrieb:> Tjo, geht sogar als Software-Architekt, 2020 waren meine Präsenztage an> zwei Händen abzählbar.Shorty schrieb:> 100% brauche ich auch nicht, mir sind etwa 80% recht.
Ist ja in Ordnung, könnt ihr so machen. Wir wissen ja, dass hier viel
behauptet wird. Die Beförderung bekommt dann aber der Kollege, der stets
vor Ort ist und dem Chef ins Gesicht schaut. Und die interessanten
Themen erhält der Teil vom Team, welcher fast jeden Tag da ist.
In einer Butze mit 10 Mann kannman natürlich Arbeiten nicht anders
verteilen.
Ben S. schrieb:> Ist ja in Ordnung, könnt ihr so machen. Wir wissen ja, dass hier viel> behauptet wird. Die Beförderung bekommt dann aber der Kollege, der stets> vor Ort ist und dem Chef ins Gesicht schaut. Und die interessanten> Arbeiten erhält der Teil vom Team, welcher fast jeden Tag da ist.
Tja, und schon wieder falsch, weil der Chef ebenso wenig im Büro war und
seine Aufgaben virtuell erledigen konnte davon abgesehen sind unsere
Aufgabenbereiche im Team klar nach Verantwortlichkeiten separiert,
welche nun mal teils interessant und teils Routine sind.
Guck Junge, dein Lebensstil sei dir unbestritten, aber als
Dauerteilzeitkraft, bekommst du nur Dulli- und Handlangeraufgaben zu
Gesicht, halt Sachen die du gut mit deinem Zeitkontingent erfüllen
kannst. Vielleicht arbeitest du auch nur in einer Dullifirma und hast
bisher noch nichts anderes kennengelernt auch das ist ok. Aber die
Arbeitswelt, die Führungskräfte und Aufgabengebiete sind vielfältiger
als das was du vielleicht bisher gesehen hast.
Medizintechnik schrieb:> Guck Junge, dein Lebensstil sei dir unbestritten, aber als> Dauerteilzeitkraft, bekommst du nur Dulli- und Handlangeraufgaben zu> Gesicht, halt Sachen die du gut mit deinem Zeitkontingent erfüllen> kannst.
Das ist ja aber selbst gewähltes Schicksal, da ich genug zurückgelegt
habe.
Ich könnte auch Vollzeit arbeiten und 100k verdienen. Und stell dir vor,
dann würde ich auch so 2 Tage HO machen wollen - aber doch nicht 24/5.
Aber nur, wenn der Arbeitsplatz weit entfernt liegt. Bei 15 Minuten Rad
würde ich auch 24/5 machen vor Ort.
Medizintechnik schrieb:> Vielleicht arbeitest du auch nur in einer Dullifirma und hast> bisher noch nichts anderes kennengelernt auch das ist ok.
Im Moment, ja - da jede andere Firma beim Wort "Teilzeit" quasi sofort
das Bewerbungsgespräch beendet hat (egal, wann das Wort fällt). Aber da
heißt es hier im Forum, in Teilzeit kann man doch nichts schaffen, das
funktioniert eh nicht 😉. Die Reduzierung der Arbeitszeit, bei vollem
Lohnausleich wäre ein viel geößerer Gewinn. Ich habe Bekannte in
Holland, die in 28h mehr verdienen als wir hier - und dort ist Teilzeit
Normalität. DAS wäre eine wünschenswerte Entwicklung.
Medizintechnik schrieb:> Aber die> Arbeitswelt, die Führungskräfte und Aufgabengebiete sind vielfältiger> als das was du vielleicht bisher gesehen hast.Medizintechnik schrieb:> Tja, und schon wieder falsch, weil der Chef ebenso wenig im Büro war und> seine Aufgaben virtuell erledigen konnte
Ich sag ja, mal abwarten was passiert. Am Ende dürft ihr aber nicht
jammern, wenn das Homeoffice wieder deutlich aufgeweicht wird.
Vielleicht weil auch der Chef wieder ins Büro geht. Aber ich weiß, das
ist bei euch alles anders.
Mal abwarten.
Hier wird mal wieder zuviel geträumt. Das Homeoffice wird dauerhaft
bleiben. Firmen, die sich jetzt nicht anpassen, sind schneller weg als
man gucken kann.
Die guten Leute gehen dann halt woanders hin.
Das wird New Normal werden. Und mir gefällt es.
Ben S. schrieb:> Aber da heißt es hier im Forum, in Teilzeit kann man doch nichts> schaffen, das funktioniert eh nicht
Dem stimme ich nicht zu, wie gesagt es hängt vom Aufgabenbereich ab und
das erste wo man die Axt ansetzt wären Organisationsstrukturen und
sinnnloses rumgemeete, das kann man effizienter gestalten.
Ben S. schrieb:> Ich sag ja, mal abwarten was passiert. Am Ende dürft ihr aber nicht> jammern, wenn das Homeoffice wieder deutlich aufgeweicht wird.> Vielleicht weil auch der Chef wieder ins Büro geht. Aber ich weiß, das> ist bei euch alles anders.
Wie ich schon schrieb, das obere Management hat die Leitlinien für
"danach" schon im Groben skizziert und es enthält explizit kein
one-size-fits-all und auch keine festen Quotierungen. Die Verantwortung,
dass es im Einzelnen vernünftig gelebt wird, liegt beim Teamleiter, da
der den Überblick über konkret anstehende Aufgaben hat und weiß wer was
zu tun hat und das halte ich für vernünftig. Wenn ich an die Anlagen im
Keller muss, um etwas an der Software auf dem echten System zu prüfen,
dann ist klar, dass ich ins Büro fahre. Ebenso, ist mir ein echtes
Whiteboard lieber, als ein virtuelles, wobei letzteres auch seine
individuellen Vorteile hat.
Gut, dass wir da im Vergleich zu anderen Berufsgruppen deutlich im
Vorteil sind, geschenkt.
Medizintechnik schrieb:> Gut, dass wir da im Vergleich zu anderen Berufsgruppen deutlich im> Vorteil sind, geschenkt.
Wobei ich glaube, dass viele andere Berufsgruppen die ebenfalls nahezu
komplett vorm Rechner sitzen und in der Verwaltung sind bald
wegrationalisiert sind. Meine Mutter beispielsweise geht dieses Jahr in
Rente und arbeitet bei einer Behörde - seit 30 Jahren. Ihr Arbeitsplatz
und fast aller derer die ebenfalls wegfallen wird nicht neu besetzt.
Medizintechnik schrieb:> Wie ich schon schrieb, das obere Management hat die Leitlinien für> "danach" schon im Groben skizziert und es enthält explizit kein> one-size-fits-all und auch keine festen Quotierungen.
Wieviel Büroplätze werden denn da konkret vorgesehen? Oder wird gar eine
Cleandesk Mentalität eingeführt - denn wozu soll ich als AG für AN die
quasi nie da sind einen Büroplatz bereithalten und pflegen?
Abgesehen von der Bequemlichkeit die das Homeoffice mit SIcherheit
bietet, vermisst hier niemand den Kontakt zu Kollegen? So ein
Onlinemeeting kann das doch nicht ersetzen? Zwei weitere Kollegen im
Zimmer, mit denen man reden kann oder den Tag etwas besser genießen kann
sind doch toll?
Ben S. schrieb:> Wobei ich glaube, dass viele andere Berufsgruppen die ebenfalls nahezu> komplett vorm Rechner sitzen und in der Verwaltung sind bald> wegrationalisiert sind. Meine Mutter beispielsweise geht dieses Jahr in> Rente und arbeitet bei einer Behörde - seit 30 Jahren. Ihr Arbeitsplatz> und fast aller derer die ebenfalls wegfallen wird nicht neu besetzt.
Ja alte Zöpfe werden abgeschnitten werden, das nehme ich auch an.
Ben S. schrieb:> Wieviel Büroplätze werden denn da konkret vorgesehen? Oder wird gar eine> Cleandesk Mentalität eingeführt - denn wozu soll ich als AG für AN die> quasi nie da sind einen Büroplatz bereithalten und pflegen?
Eine Mischung, korrekt. Es wird wohl einen Pool von verschiedenen
Arbeitsplätzen geben (ein Softwareentwickler hat andere Anforderungen
als eine Teamassistenz) und die Logik sagt wohl, dass es auf eine Art
Clean Desk rauslaufen wird. Bei Präsenzpflicht wäre das ein No-Go für
mich, aber so ist das wohl ein notwendiger Kompromiss.
Ben S. schrieb:> vermisst hier niemand den Kontakt zu Kollegen?
Die mit denen ich mich gut verstehe, hab ich auch so in Kontakt, einer
wohnt hier im Ort. Was ich tatsächlich eher vermisse, ist die Kantine.
Es gibt aber auch andere Kollegen, für die ist der aktuelle Modus mit
Home-Office eine echte psychische Belastung, auch das gibt es und will
ich nicht klein reden. Wie gesagt, ich finde die Organisation sollte
Lösungen finden, um einen breiten Querschnitt abzudecken und ich bin
froh in der Hinsicht einen guten Arbeitgeber zu haben.
Ben S. schrieb:> Abgesehen von der Bequemlichkeit die das Homeoffice mit SIcherheit> bietet, vermisst hier niemand den Kontakt zu Kollegen? So ein> Onlinemeeting kann das doch nicht ersetzen? Zwei weitere Kollegen im> Zimmer, mit denen man reden kann oder den Tag etwas besser genießen kann> sind doch toll?
Nein. Virtuell genügt mir vollauf. Ich kann ja mit den Kollegen trotzdem
chatten oder reden. Warum müssen die mit mir im gleichen Zimmer sitzen?
Im Gegenteil, ich habe viel eher meine Ruhe, wenn ich die möchte, und
Austausch, wenn ich ihn suche (oder ein Kollege mit mir). Besser geht es
doch kaum.
Medizintechnik schrieb:> Was ich tatsächlich eher vermisse, ist die Kantine.
Stimmt, da gab es teilweise echt leckere Sachen, die ich zu Hause so
nicht koche.
Eventuell sprechen wir ja sogar von der gleichen. :-)
Aber die Home Office Kantine (meine Küche) ist natürlich auch nicht
schlecht und ein guter Ersatz.
Ben S. schrieb:> David D. schrieb:>> Ich. Zu Not wechsel ich den Arbeitgeber.>> Das bezweifel ich, es sei denn du bist der Überflieger. Aber zu> Coronazeiten (und danach, wenn alles brach gedownlocked wurde) ...
Arbeit ist genug da. Wir (großer Konzern) suchen auch jetzt noch Leute,
Firmenwagen inklusive.
Ben S. schrieb:> Wenn du in der Verwaltung einer Behörde arbeitest habe ich da absolut> nichts gegen. Dieser Job wird sowieso bald weg rationalisiert und ist an> Stumpfsinn kaum zu überbieten.
:D Lass mal eine Arbeitsgruppe für den Bürokratieabbau gründen. Die
Verwaltung, egal ob Wirtschaft oder Behörde, ist doch erst zum Schluss
dran.
Reinhard S. schrieb:> Arbeit ist genug da. Wir (großer Konzern) suchen auch jetzt noch Leute,> Firmenwagen inklusive.
Was soll ich denn im Home Office mit einem Firmenwagen? Was ein
Schwachsinn.
Senf D. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>>> Arbeit ist genug da. Wir (großer Konzern) suchen auch jetzt noch Leute,>> Firmenwagen inklusive.>> Was soll ich denn im Home Office mit einem Firmenwagen? Was ein> Schwachsinn.
Vielleicht im Firmenwagen Homeoffice machen. Grins.
Reinhard S. schrieb:> Ben S. schrieb:>>> David D. schrieb:>>>>> Ich. Zu Not wechsel ich den Arbeitgeber.>>>> Das bezweifel ich, es sei denn du bist der Überflieger. Aber zu>> Coronazeiten (und danach, wenn alles brach gedownlocked wurde) ...>> Arbeit ist genug da. Wir (großer Konzern) suchen auch jetzt noch Leute,> Firmenwagen inklusive.
Lass mal lieber. Ich arbeite lieber zu Hause. Spart Geld und ich schone
die Umwelt. Ich überlege meinen SUV zu verkaufen. Momentan steht der nur
rum.
Hätte inzwischen auch mal gar keine Lust mehr auf 5 Tage Präsenz. Lieber
wechsle ich in so eine hippe Beratungsklitsche wo ich dann zwar nur 30k
verdiene aber dafür auf Ibiza am Strand mit Macbook arbeiten kann.
Weich W. schrieb:> Hätte inzwischen auch mal gar keine Lust mehr auf 5 Tage Präsenz.
Keine Sorge, diese Zeiten werden nie wieder kommen. Home Office hat
einfach zu viele Vorteile in allen möglichen Bereichen, das ist
mittlerweile auch allen in Politik und Wirtschaft klar. Präsenzpflicht
wird es beruflich in Zukunft nur noch dort geben, wo es eben nicht
anders geht.
Ben S. schrieb:> David D. schrieb:>>> Vielleicht im Firmenwagen Homeoffice machen. Grins.>> So wie der Ingenieur, der dauerhaft im Auto wohnt und das lobpreist?> https://www.youtube.com/watch?v=o5Jks_JloIY
Wäre auf jeden Fall nichts für mich. Aber jeder, wie er mag.
David D. schrieb:> Darf man fragen, wo du arbeitest? Mein Arbeitgeber hat nichts gemacht,> außer, dass wir mobil arbeiten dürfen in der Pandemie.>> Zusätzliches Geld gab es nicht.
Das war ne Versicherung, jetzt bin ich in einer Bank aber da gibts
ähnliche Zuschläge und Goodies.