Hallo Zusammen!
Ich habe hier ein Schema aus einem Mischpult aus der Monitor Sektion. Dort hat es einige Punkte welche mit A und einem Schrägstrich darüber gekennzeichnet sind. Man könnte meinen dass diese auf Ground gehen, tun sie aber nicht meiner Meinung nach. Könnte mir das ein Experte hier erklären was das genau ist und wohnin diese führen?
Nachdem am Ausgang nach dem Trennelko 10k nach /A gehen, kann das eigentlich nur die analoge Masse sein. Ist der Ausgang Cinch/Klinke, oder ist er XLR Symmetrisch mit Übertrager?
Bitte am 5532 die Spannung zwischen Pin 4 (V-) und Pin 8 (V+), und dann zwischen Pin 4 und /A messen und posten.
Wahrscheinlich ist hier "Analog Ground" gemeint. Operationsverstärker haben normalerweise eine Versorgungsspannung von +/- 15V (also 30V) und der "Analog Ground" liegt genau dazwischen.
Es kann auch sein, dass die OPs mit 30V versorgt werden und eine Schaltung im Netzteil den Ground auf 15V hebt.
Was misst du, bzw warum bist du der Meinung, dass das nicht Ground ist?
p.s.
"Schema" in der Elektronik ist eine Kurzform von "Schematic". Auf
deutsch heißt so ein Ding einfach "Schaltplan".
Was soll der Unsinn? „Schema“ stammt aus dem Griechischen und die Verwendung an dieser Stelle ist völlig legitim und weit verbreitet. Man muss nich alles krampfhaft eindeutschen. Stromlaufplan wäre auch noch no eine Blüte…
„Schema“ stammt aus dem Griechischen und die
Verwendung an dieser Stelle ist völlig legitim und weit verbreitet.
Es ist schon ungewöhnlich, aber dennoch versteht es jeder, wenn er den Schaltplan sieht.
Aber natürlich bin ich anderer Meinung zum dem "Eindeutschen".
Natürlich muss man in einem deutschen Forum auch auf Deutsch schreiben.
Und hatte damals keine Bedeutung, die dem deutschen "Schema" entspricht. Was also willst du sagen?
und die Verwendung an dieser Stelle ist weit verbreitet.
Verbreitet unter Viertelgebildeten, das mag sein.
Die schreiben auch "Standart", "in die Leitung eingeschliffen", "der Motor wird eingeschalten" und ähnlichen Sprachschrott.
Man muss nich alles krampfhaft eindeutschen.
"Schema" ist hier eben nicht eingedeutscht.
Ad1: Das Wort HAT seit 200 Jahren im Deutschen eine Bedeutung, aber die ist eben nicht "Schaltplan" und auch nichts vergleichbares.
Ad2: "Schaltplan" gab es im Deutschen schon, als in D praktisch noch niemand in der Technik-Fachsprache englische Vokabeln benutzt hat.
Da ist also null Komma nichts eingedeutscht, es ist mehr schlecht als recht einge-englischt.
"Schema" ist hier eben nicht eingedeutscht.
Ad1: Das Wort HAT seit 200 Jahren im Deutschen eine Bedeutung, aber die
ist eben nicht "Schaltplan" und auch nichts vergleichbares.
Ad2: "Schaltplan" gab es im Deutschen schon, als in D praktisch noch
niemand in der Technik-Fachsprache englische Vokabeln benutzt hat.
Da ist also null Komma nichts eingedeutscht, es ist mehr schlecht als
recht einge-englischt.
In machen deutschsprachigen Gegenden ist Schema üblicher als Schaltplan.
Das kommt aber nicht aus dem Englischen.
Was soll der Unsinn? „Schema“ stammt aus dem Griechischen und die
Verwendung an dieser Stelle ist völlig legitim und weit verbreitet.
Was ist daran Unsinn?
"Schema" ist im Deutschen ein Oberbegriff und bezeichnet alle möglichen schematischen Darstellungen. Wenn es um einen Schaltplan geht, kann man den auch spezifisch so benennen.
Und wenn das weit verbreitet ist, liegt es in diesem Fall an der kritiklosen Übernahme von englischen Begriffen.
Es ist schon ungewöhnlich, aber dennoch versteht es jeder, wenn er den
Schaltplan sieht.
Da versteckt sich eines der Probleme: Man versteht nur, weil man den Kontext hat.
Heutzutage werden aber – im Gegensatz zu früher – sehr viele Texte übersetzt, und der Übersetzer hat eben leider sehr oft nicht den Kontext. Dem armen Menschen gibt man gern nur den eigentlichen Text, aber nicht die Abbildung, "weil Bilder ja nicht übersetzt werden müssen".
Und so produziert er eben oft Schrott. Eine Übersetzungssoftware ist da oft nicht besser.
Mein Lieblingsbeispiel (echt, nicht erfunden): In einer Werbeanzeige stand "10 lines", daneben ein Telefon-Icon. Das Unternehmen wollte damit sagen, es gäbe bei Kundenanrufen (fast) keine Warteschleifen. Der Übersetzer bekam aber nicht die Anzeige als Grafik mit dem Icon zu sehen, sondern nur ein paar Textschnipsel. So hat er "10 Linien" statt "10 Leitungen" geschrieben. Der Kontext hat eben gefehlt. Längst nicht jeder deutsche Muttersprachler konnte verstehen, was da gemeint war.
Und: Auch hier im Forum lesen viele Nicht-Muttersprachler mit, als Profi erkennt man das leicht daran, wie die (oder ihre Übersetzungssoftware) schreiben. Muss man es denen unnötig schwer machen?
Man sollte jeden Sach- oder Fachtext so verfassen, dass er übersetzungsfreundlich ist, und dazu gehört es eben auch, dass die Ausgangssprache so korrekt wie möglich benutzt wird. "Schaltplan" findet jeder Übersetzer in seinem Fachwörterbuch, wenn er aber unter "Schema" nachschlägt, was findet er da?
In machen deutschsprachigen Gegenden ist Schema üblicher als Schaltplan.
"Gegenden"? Komisches Argument.
In manchen deutschsprachigen Gegenden sagt man auch "der Butter ist ranzig" und "die Paradeiser sind frisch". So was gehört trotzdem in keinen Sach- oder Fachtext.
Alle haben in der Sache natürlich irgendwie recht und dennoch sollten wir trotzdem gewisse Unschärfen zulassen und uns mehr um den eigentlichen Inhalt bemühen.
Überall Krieg und Unfrieden, da muss man das hier nicht auch noch voran treiben.
Letztens erst, da bin ich hier richtig ausgerastet. Im Nachhinein habe ich mich über mich selbst geärgert. Das mich diese Person so auf die Palme gebracht hatte. Vermutlich können manche Menschen nicht anders und da ist es besser die links liegen zu lassen.
Was dann ja wohl doch Analogmasse sein wird. Das hat man bei gemischten Schaltungen (analog/digital) in Tontechnik (nicht nur dort) sehr häufig.
Irgendwo auf dem Netzteil kommen die Massen dann zusammen.
Tut mir leid dass ich da Diskussionen wegen dem Wort Schema ausgelöst habe, aber wie schon erkannt wurde, sagt man beim südlichen Nachbarn eben so. Hab den Titel darum für diejenige weche dies anstössig fanden ergänzt.
Es hat etwas gedauert mit testen, aber ich kann nun bestätigen, dass das Zeichen /A tatsächlich auf 0V geht der symmetrischen Versorgungsspannung von +-15V.
Nochmals vielen Dank für alle Hinweise und Anregungen, ich wünsche allen einen schönen Sonntag.
Könnte mir das ein Experte hier
erklären was das genau ist und wohnin diese führen?
Wenn der Plan "schärfer" wäre, könnte man vllt. mehr sehen. Aber ich würde die /XYZ als Querverweise interpretieren. Aber dazu müsste man die ganze Doku haben. Das Gerät dazu wäre dann auch ganz gut, da kann man die Querverweise überprüfen, ob die Vermutung stimmt, die ich habe!
Wenn der Plan "schärfer" wäre, könnte man vllt. mehr sehen. Aber ich
würde die /XYZ als Querverweise interpretieren. Aber dazu müsste man die
ganze Doku haben. Das Gerät dazu wäre dann auch ganz gut, da kann man
die Querverweise überprüfen, ob die Vermutung stimmt, die ich habe!
Das ist doch längst geklärt (auch vom TS selber) es ist die Analogmasse.
Das ist doch längst geklärt (auch vom TS selber) es ist die Analogmasse.
Oder noch anders: es ist völlig egal, was das ist. Man kann das auch "A-Linie" oder "NotA" oder sonstwie nennen.
Nur eines ist zu 100% sicher: alle die Pins und die Signale, die an dieses Symbol angeschlossen sind, sind miteinander verbunden.
Ich habe da letzte Woche auch eines aufgetan, da kam der Übersetzer im Beitrag "Re: DAU-Fragen zu Aktor" dann doch arg ins Schleudern.
Und ja: wenn man am französischsprachigen CERN arbeitet, wo KiCad entwickelt wird, dann kann man gerne wie alle anderen Franzosen "schéma de circuit" sagen. Zu dem, was wir Deutschen mit "Schema" (= grobes Kozept, definierter Ablauf) meinen, sagen die Franzosen dann allerdings "schème".
Und ja: wenn man am französischsprachigen CERN arbeitet, wo KiCad
entwickelt wird, dann kann man gerne wie alle anderen Franzosen "schéma
de circuit" sagen. Zu dem, was wir Deutschen mit "Schema" (= grobes
Kozept, definierter Ablauf) meinen, sagen die Franzosen dann allerdings
"schème".