Hallo liebe Leute...
Ich versuche mich das erste Mal an einem ESP32 mit Micropython. Zum Testen habe ich ein ESP32 mit SIM800 Modul (war mal ein Versuch), wobei ich das SIM Modul nicht brauche. Funktioniert bis jetzt alles ganz gut.
Aber am Ende bräuchte ich einen ESP32 mit WLAN und Ethernet den ich über USB programmieren kann (z.B. mit Thonny). Ich habe schon einige Teile gefunden, z.B. "WT32-ETH01 ESP32 Modul mit Ethernet/Bluetooth/WiFi". Der wäre perfekt, hat aber kein USB, oder den "TTGO T-Internet-POE", der ist aber ziemlich groß.
Es kann ja auch ein einfacher ESP32 werden, auf den man ein ETH-Modul aufsteckt, aber ehrlich gesagt blicke ich langsam nicht mehr durch.
Könnte mir jemand ein Modul - oder eine Kombination - empfehlen?
So würde ich das auch machen. Einmal das zum Eth01 gehörende Adapter Board kaufen und damit etwas mit ElegantOTA flashen.
Danach brauchst du kein USB mehr.
So, nun habe bin ich bei der Suche nach dem "ElegantOTA Quatsch ;)" zufällig auf diese Seite gestoßen:
https://github.com/Ayyoubzadeh/ESP32-Wiznet-W5500-SSL-Micropython/blob/main/README.md
Ich denke, ich werde es mal damit versuchen. Sei denn, ihr sagt dass das Blödsinn ist. Vielleicht kennt ja jemand diese Teile und kann was dazu sagen. Wie ich es verstehe kann das:
Für mich ist das Blödsinn. Warum?
Der ESP32 kann bereits Ethernet von Haus aus. Er braucht keinen Wiznet Chip.
Ich finde es auch einfacher das USB Adapter Board (2-3€) für die Zeit der Entwicklung an einen WT32-ETH01/02 dran zu Stecken als dauerhaft Ethernet über SPI zu betreiben.
Aber hey, wenn es funktioniert und es ausreicht. Was soll's.
Aber am Ende bräuchte ich einen ESP32 mit WLAN und Ethernet den ich über
USB programmieren kann (z.B. mit Thonny).
Ja, da musst Du etwas flexibel sein. Der allererste ESP32 (ohne weitere Zeichen dahinter) hat einen Ethernet-MAC (da kommt also ein PHY über RMII dran), aber kein USB. Dafür brauchst Du dann ein USB-UART-Kabel bzw Adapter.
Der neuere ESP32-S3 hat ein USB-Device eingebaut, über den man einen UART sowie den JTAG-Debug-Port erreicht. Er hat aber dafür wie alle anderen ESP32 außer dem allerersten und dem ESP32-P4 keinen integrierten Ethernet-MAC mehr, d.h. da musst Du entweder einen reinen SPI-Ethernet MAC/PHY wie den Microchip KSZ8851SNL oder einen Wiznet-Chip mit hardwired TCP/IP anschließen.
Der ESP32-P4 hat keinen Funk.
So, jetzt darfst Du dich zwischen Pest und Lepra entscheiden.
Mmh.. Das ist genau das, was ich mit dem Satz "ich blicke da langsam nicht mehr durch" meinte (heißt es nicht Pest und Cholera...;-))
Der ESP32 mit SIM800 Modul macht genau das was ich will, ich bräuchte eben nur statt des SIM800 Moduls ein LAN Modul.
Ein USB Adapter Board hat den Nachteil, dass ich diesen für kleine Anpassungen immer dabei haben muss - und ich weiß, es wird gerade am Anfang Anpassungen geben.
Ich denke, ich muss mich erstmal mit diesen ganzen ESP-Typ-Bezeichnungen auseinandersetzen.
Auf jeden Fall - Danke für eure Informationen!
Ein USB Adapter Board hat den Nachteil, dass ich diesen für kleine
Anpassungen immer dabei haben muss - und ich weiß, es wird gerade am
Anfang Anpassungen geben.
Was ich gerade bei Python an der Aussage nicht verstehe: der Python Code liegt doch auf dem ESP. Gerade da müsste es doch einfach sein eine Website zur Verfügung zu stellen die den Code anzeigt, den man dann ändert und dann auch wieder speichert. Dann mach ich doch die Änderung direkt im Webinterface. Eine Änderung ist doch da viel einfacher ohne Hardware als bei einem ElegantOTA.
Edit: gerade Mal kurz überflogen. Scheinbar bietet sowohl Micropython als auch CircuitPython sowas in der Art.
Aber klar, wenn das Gerät Mal bricked, dann ist ein USB schon schön.
Mmh.. Das ist genau das, was ich mit dem Satz "ich blicke da langsam
nicht mehr durch" meinte (heißt es nicht Pest und Cholera...;-))
Der ESP32 mit SIM800 Modul macht genau das was ich will, ich bräuchte
eben nur statt des SIM800 Moduls ein LAN Modul.
Gerade zum Einstieg in Micropython aufgrund des grossen Speichers (16MB Flash + 32MB PSRam) und der Performance (2*360MHz + 40MHz Low Power Copro) gut geeignet zum Experimentieren und Lernen.
Seit der Version 1.27.0 in Micropython unterstützt (P4+C6).
Auch sonst ist die Ausstattung brauchbar, Display-Anschluss, Camera-Anschluss, SD-Card, etc.
Morgen gibt es übrigens noch Neujahresrabatt bei Aliexpress, falls das interessant für Dich sein sollte.
OK, das Entwicklungsboard ESP32P4 werde ich mir auf jeden Fall zulegen. Ist für meine Anwendung zwar zu groß, aber es stimmt natürlich, für den Einstieg und zum Lernen ist das perfekt.
Das ESP32-S3 von Waveshare hatte ich schon gesehen, dachte aber, es hat kein USB. Nun sehe ich es auch :-/ (manchmal hilft lesen..).
Davon werde ich mir zwei bestellen und Testen (wird schon klappen).
Achso, Programmanpassungen über ein Webinterface wäre natürlich genial, aber ich befürchte, damit bin ich am Anfang etwas überfordert. Trotzdem werde ich das für später im Auge behalten.
Und wie nenne ich die wo Ethernet an Board haben? Meines
wissens heißt die erste Reihe eben Mal ESP32 (ohne Zusatz).
Wenn wir munter Boards, Module und Chips alle als "ESP32" bezeichnen, dann erzeugen wir natürlich maximalen Durchblick. Man könnte die "32" auch noch weglassen, das dürfte den Durchblick noch weiter steigern.
in der Filterspalte jeweils ein Häkchen setzt bei "Mass Production", "SoC" und bei "Ethernet", findet man heraus, welche Chips der ESP32-Reihe überhaupt einen Ethernet-NIC enthalten.
Wählt man statt "SoC" "Module", so ergeben sich 27 Stück, die ich hier jetzt nicht aufliste.
Schließt man noch die "NRND"-Varianten und die "EOL"-Varianten mit ein, die es sicherlich auch noch irgendwo zu kaufen gibt, verlängert sich die Liste auf 59 Stück. Bei den Chips sind das dann 13 Stück.
Alle anderen ESP32-Varianten (weitere 39 Chips und weitere 211 Module) haben keine Ethernet-Unterstützung.
Das Namensschema von Espressif ist zugegeben recht verwirrend, wie man sieht, ist es aber verdammt wichtig, sich genau daran zu halten.
Sonst bekommt man halt "einen ESP32". Nutzt man dann auch noch die blumigen Namen, die manche Boardhersteller verwenden, dann ist erst recht völlig unklar, worum es eigentlich geht.
Und wenn man, wie manch einer hier im Forum, sogar nur noch den Herstellernamen benutzt ("der WeMos" oder "NodeMCU"), dann ...
Das ESP32-S3 von Waveshare hatte ich schon gesehen, dachte aber, es hat
kein USB. Nun sehe ich es auch :-/ (manchmal hilft lesen..).
Davon werde ich mir zwei bestellen und Testen (wird schon klappen).
Hol sie beim Ali statt direkt bei Waveshare, dann bekommst Du sie viel schneller und etwas günstiger.
Habe davon 3 Stück mit POE im Smart-Home-Einsatz (Tasmota bzw. ESPHome), läuft problemlos und zuverlässig.
Ich habe mir mal den Espressif Product-selector angeguckt. Ja, das ist schon eine große "Vielfalt". Auf jeden Fall eine hilfreiche Seite.
@Klaus: Zu spät gelesen, ich hab sie schon bei Waveshare bestellt. Aber ich habe ja ein Board hier zum üben und bis ich meine ersten Gehversuche beendet habe, werden die Sachen schon hier sein.
Wenn wir munter Boards, Module und Chips alle als "ESP32" bezeichnen,
dann erzeugen wir natürlich maximalen Durchblick.
Ich habe nur von ESP32 gesprochen. Das ist im ersten Moment mal nur ein nackter Chip.
Wenn du auf den von dir selbst verlinkten Produktselektor schaust dann siehts du, dass der Hersteller eine seiner Produktserie selbst nur als ESP32 spezifiziert. Ohne weiteren Namenszusatz. Und genau das habe ich oben auch gemacht.
Sind alles die gleiche Produktserie. Den kompletten Produktschlüssel zu nennen bringt meiner Meinung hier auch keinen Vorteil. Ohne Produktblatt kapiert das keiner was das bedeuten soll, verwirrt also eher und spezifiziert auch nur internas wie mehr/weniger Speicher, Chip-Revision, erhöhten Temperaturbereich und hat nichts mit Ethernet ja oder nein zu tun.
Die sind alle von der gleichen Produktreihe (ESP32, ohne Namenszusatz).
ESP32-P4NRW16
ESP32-P4NRW32
Das sind tatsächlich keine ESP32 im klassischen Sinn. Sondern ESP32-P4. Die würde ich auch ESP32-P4 nennen um eben eine Abgrenzung zu den ESP32 zu haben.
Das Namensschema von Espressif ist zugegeben recht verwirrend, wie man
sieht, ist es aber verdammt wichtig, sich genau daran zu halten.
Da stimme ich dir vollkommen zu. Letzten Endes sehe ich es aber so dass es nicht falsch ist nur von ESP32 zu reden wenn damit auch die ESP32 Serie ohne Namenszusatz gemeint ist. Bei allen anderen MUSS der Namenszusatz genannt werden weil es sonst eben zu Verwirrung kommt.
Aber ich glaube im wesentlichen sprechen wir vom selben.
Hi Leute,
ich wollte mal einen kurzen Status abgeben.
Der ESP32-S3 funktioniert bestens. WLAN und Ethernet laufen stabil. Die IP-Adressen können über eine kleine Webseite eingestellt werden.
Nun habe ich ein RFID RC522-Modul von JoyIt angeschlossen und kann auch die Transponder auslesen.
Jetzt würde ich gerne den Interrupt-Pin am RC522 aktivieren, aber das ist nicht so einfach.
Aber ich denke, dafür sollte ich einen neuen Beitrag erstellen. Oder soll ich hier fragen?