Neben Neuerungen in Sachen LoRA arbeitet man im Hause Microchip an einer Vereinheitlichung von AVR und PIC. Freunde der Weltraum- und der Drohnenelektronik dürfen sich über verschiedene neue Bauteile freuen, während sowohl Windows for IoT als auch Satelliten-IoT Fortschritte machen. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier...
LoRA, zur Ersten - Erweiterung der zur Verfügung stehenden Spektrums-Bänder in Europa.
Im Hause LoRA bzw. LoRAWAMN litt man bisher darunter, dass die im 800- bzw. 900 MHz-Band zur Verfügung stehenden Frequenzbereiche von Land zu Land unterschiedlich waren. In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft versendeten Newsletter findet sich nun die in der Abbildung gezeigte Grafik, die über Harmonisierung informiert.
Bildquelle: Semtech.
LoRA, zur Zweiten - von der Nutzung von LoRA-Technologien in Drohnen.
Ob der vergleichsweise geringen Datenrate ist man als nicht sonderlich eingeweihte Person oft versucht, die Möglichkeiten und Grenzen von LoRA im Drohnen-Bereich eher konservativ einzuschätzen. Unter der URL https://blog.semtech.com/lora-technology-revolutionizing-drone-communications ist nun ein Blog-Beitrag erschienen, in dem Semtech die Nutzerschaft eines Besseren zu belehren sucht. Erstens findet sich dort eine hier nur teilweise abgedruckte Liste verschiedenster Protokolle, mit denen man im Drohnenbereich häufig zu tun bekommt:
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Interessant sind außerdem die folgenden Ausführungen, die auf die Ansprüche in Sachen Latenz bei der Drohnensteuerung eingehen:
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Microchip PIC32CMPL10 – neue Cortex M0+-MCUs mit interessanten Eigenschaften
Im Hause Microchip arbeitet man permanent daran, das hauseigene MCU-Portfolio abzudecken. Nun steht eine neue, auf einem ARM Cortex M0+-Kern basierende Familie ante Portas, die folgendermaßen beschrieben wird:
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Interessant ist in der Ankündigung erstens, dass man im Hause Microchip eine Zusammenführung der PIC- und AVR-Linien avisiert. Spezifischerweise vermeldet man, dass die neue Einheit pinkompatibel mit ihren AVR-Kolleginnen ist:
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Bildquelle: Microchip.
Die eingangs erwähnte 5 V-Fähigkeit ist dabei nicht nur als Upgrade-Pfad für vorhandene Systeme vorgesehen. Vielmehr betont Microchip in der offiziellen Ankündigung, dass die MCU als Universell-Integrator für Systeme vorgesehen ist, die auf verschiedenen Spannungslevels arbeitende Komponenten mitbringen:
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Teledyne: 16 GB DDR4-RAM für den Weltraumeinsatz qualifiziert.
Wer an Weltraumelektronik arbeitet, darf sich bald über schnelleren Arbeitsspeicher freuen. In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Newsletter findet sich die folgende Grafik, die die Verfügbarkeit einer neuen RAM-Variante für den Weltraumeinsatz informiert.

Bildquelle: Teledyne.
Teledyne, zur Zweiten - Nutzung von Infrarot-Kameras zur Erkennung verschiedenster Flugkörper.
Teledine gelingt eine zweimalige Erwähnung in dieser Newsmeldung. Ursache dafür ist das unter der URL https://oem.flir.com/learn/discover/thermal-infrared-sensor-design-considerations-for-counter-uas-defense/ zur Verfügung gestellte Whitepaper, das durchaus detailliert über Algorithmen und Verfahren zur Drohnen- und Flugobjekt-Erkennung informiert. Besonders interessant ist daran, dass man hier statt einer RGB-Kamera auf einen der hauseigenen Infrarot- bzw. Thermo-Kamera-Sensoren setzt.
HOLT HI-85104, - vier ARINC 429-Kanäle in einem IC
Auch im Bereich der Avionik gilt, dass ein weniger an Chips und somit ein weniger an Platinenplatz zu einer Leistungssteigerung führt. Der Avionik-IC-Spezialist Holt trägt diesem Trend nun durch das in der Abbildung gezeigte Bauteil Rechnung.

Bildquelle: Holt
Im Rahmen der Ankündigung des neuen Bauteils heben die Amerikaner die folgenden Spezifikationen des Produkts besonders hervor:
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NG-ULTRA FPGA – ITAR-freier FPGA für Weltraumanwendungen
In Sachen Weltraumelektronik steht ein neues FPGA ante Portas, das ob seiner komplett europäischen Wertschöpfungskette nicht von den diversen Sanktions- und Handels-Beschränkungsproblematiken beschränkt ist. Spezifischerweise handelt es sich dabei um eine Zusammenarbeit von NanoXplore und STMicroelectronics, die nun folgendermaßen zertifiziert wurde:
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Bildquelle: STMicroelectronics.
Über die sonstigen technischen Fähigkeiten des Chips vermeldet man ebenda folgendes:
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Interessant ist außerdem, dass STMicroelectronics in der Ankündigung die Verfügbarkeit eines einfach zu bedienenden Evaluationsboards verspricht - Preisinformationen sind zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch nicht verfügbar.
Blues.IO - neue Satelliten-Funkmodule und Carrierboards ante Portas.
Auch im Hause Blues.IO - man könnte das Unternehmen auch als „HAL des Internets der Dinge“ bezeichnen, gibt es ebenfalls einige Neuerungen. Erstens teaserte man - wie in der Abbildung gezeigt - einige satellitenbasierte IoT-Systeme, die im Laufe der nächsten Monate verfügbar werden sollen.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DUBwfavjV9f/?img_index=1
Außerdem steht eine neue NoteCarrier-Platine ante Portas, die einen frei programmierbaren STM32-Mikrocontroller zur Verfügung stellt. Sinn des Produkts ist, dass die NoteCarrier-Boards so “ohne“ zusätzlichen externen Mikrocontroller für MSR-Aufgaben herangezogen werden können. Weitere Informationen bzw. die Präsentation findet sich jeweils unter der Bildquelle.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DUBUGaQDdli/?img_index=1
Shenzhen Xunlong: Neues Windows-Image für Orange Pi 6 Plus
Shenzhen Xunlongs Prozessrechner war in der Vergangenheit beispielsweise unter Beitrag "OrangePi 4 Pro / OrangePi 6 Plus – Einplatinencomputer im Zeichen der Leistung" MANQUE Thema auf Mikrocontroller.net. Am offiziellen Instagram-Kanal des Unternehmens findet sich nun die in der Abbildung gezeigte Meldung, die über die Verfügbarkeit eines neuen Windows 11-Images für den Behemoth informiert.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DT-N1E-lGR5/?igsh=ZWM1eTlhNHM1dnlw
PX5: Netzwerkstack nun ebenfalls zertifiziert.
PX5 ist das „Nachfolgeprojekt“ des einst für ein Azure RTOS verantwortlichen Chefentwicklers. Wer die Geschichte des Echtzeitbetriebssystems sorgfältig verfolgt hat, weiß, dass eine seiner wichtigsten Verkaufsargumente immer die hohe Zertifikation war. Aus der Logik folgt, dass PX5 an diesem Trend anknüpfen möchte. Unter der URL https://px5rtos.com/press/px5-net-earns-tuv-functional-safety-certification-completing-the-companys-certified-embedded-software-stack/ findet sich nun die folgende Meldung, die über den Abschluss der Zertifikationsarbeiten am Netzwerkstack informiert:
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ArduCam: AI-Kamera auf Basis von Raspberry Pi-Technologie.
Die Kombination aus Raspberry Pi-AI Kamera und Raspberry Pi Compute Module ermöglicht - so weit, so logisch - die Realisierung „intelligenter Kameras“. Im Hause ArduCam bietet man nun ein „schlüsselfertiges“ System an, das intern auf einer Kombination der beiden Systeme basiert und sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Raspberry Pi Smart Display Module in Zusammenarbeit mit Sharp
Auch im Smart Display-Bereich gibt es mittlerweile „Standards“, die - analog zum 19 Zoll-Rack - die Integration von aller Herren Hersteller-Hardware zu vereinfachen suchen. Der Raspberry Pi Trading lanciert nun im Zusammenarbeit mit Sharp das in der Abbildung gezeigte Produkt, das den von Intel forcierten Standard unterstützt und für die Rechenleistung auf ein Compute Module 5 zurückgreift.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-smart-display-module-coming-soon/.
Cyberagentur: Schärfung der Mission
Schnelle Entwicklungszyklen sind nicht nur im Bereich der Militärelektronik ein wichtiger Vorteil. Die Cyber-Agentur - auch bekannt als das „Start-Up des Bundes“ - hat nun ein als Strategie 2026–2030 bezeichnetes Strategiepapier veröffentlicht, in dem man sich die folgenden Ziele stellt:
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Für Leser von ucnet ist dies in zweierlei Hinsicht interessant: Nicht nur kann man das eine oder andere Regierungsprojekt abgreifen; die Ansätze können auch in „eigenen“ zivilen Konzepten eingesetzt werden.
Adafruit: Strategische Planung für CircuitPython.
Am Ende des Jahres „sammelt“ man im Hause Adafruit die diversen Verbesserungsideen für das CircuitPython-Ökosystem. Vor wenigen Stunden erschien im offiziellen Adafruit-Blog eine Zusammenstellung der diversen Beiträge, die sich wie in der folgenden Abbildung präsentiert.

Bildquelle: https://blog.adafruit.com/2026/01/23/circuitpython2026-wrap-up/
Fraunhofer IPMS - HfO₂-basierte Speicher für den AI-Einsatz
Zu guter Letzt noch eine Meldung des Fraunhofer Instituts, die - nach folgendem Schema - über angewandte Grundlagenforschung im Bereich der Halbleiterfertigung bzw. der Halbleitermaterialien informiert. Interessant ist hier unter anderem, dass man im Hause Fraunhofer zwei „gefechtsbereite“ Demo-Chips zu realisieren gedenkt:
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Lesestoff: Wenn die Drohne einen Roboter abwirft.
Unter der URL https://dronelife.com/2026/01/23/when-drones-deliver-robots-what-layered-autonomy-signals-for-the-future-of-uncrewed-systems/ findet sich ein durchaus inspirierender Artikel, der auf eine „neuartige“ Art und Weise des Drohneneinsatzes eingeht. Idee ist dabei, dass das UAV einen (kleinen) Boden-Roboter absetzt, der sich um den „Rest“ der anstehenden Aufgabe kümmert.










