Ich habe sowas vor vielen Jahren mal gemacht: Glasstab im Butanbrenner erhitzt und auseinander gezogen, bis man einen dünnen Glasdraht hat. Entsprechende Länge abbrechen und ankleben, schwarz lackieren.
Ums Austarieren würde ich mir erstmal keine großen Gedanken machen, da hast du das Risiko, mehr kaputt zu machen als zu reparieren. So goldig genau wird das Messwerk eh nicht sein, und bei einem Röhrenprüfgerät brauchst du keine extrem genaue Anzeige.
Ich würde das so benutzen wie es jetzt ist.
Viel besser wird es mit einem drangepappten Zeiger dann auch nicht.
Einen Glaszeiger könnte man natürlich sehr dünn ziehen, und
dann mit einem wenzigen Tropfen am Zeigerrest aufkleben.
Ich habe das mal mit dem Gasherd, mit abgenommenem Brenner
für die Kochtöpfe gemacht. Das war aber noch vor der Umstellung
auf Erdgas. Keine Ahnung wie gut das heute noch geht.
Ich habe sowas vor vielen Jahren mal gemacht: Glasstab im Butanbrenner
erhitzt und auseinander gezogen, bis man einen dünnen Glasdraht hat.
Entsprechende Länge abbrechen und ankleben, schwarz lackieren.
Ums Austarieren würde ich mir erstmal keine großen Gedanken machen, da
hast du das Risiko, mehr kaputt zu machen als zu reparieren. So goldig
genau wird das Messwerk eh nicht sein, und bei einem Röhrenprüfgerät
brauchst du keine extrem genaue Anzeige.
Genau, ich hab da ehern Angst das ich was dabei kaputt mache. Also wird dadurch nicht der messwert verfälscht wenn ich es so lasse?
Also wird
dadurch nicht der messwert verfälscht wenn ich es so lasse?
Wenn der Zeiger kürzer wird, dann wird er leichter. Folglich musst da den neu ausbalanzieren.
Wie viele Gegengewichte hast Du denn? Eines? Das ist dann wirklich einfach.
Also wird
dadurch nicht der messwert verfälscht wenn ich es so lasse?
Wenn der Zeiger kürzer wird, dann wird er leichter. Folglich musst da
den neu ausbalanzieren.
Wie viele Gegengewichte hast Du denn? Eines? Das ist dann wirklich
einfach.
Ich Versuche es mal morgen zu zerlegen und sende dann hier ein Foto rein.
Da das Ding eine lineare Skala hat, einfach mal mit einem Poti
einstellbar Strom drauf geben, und mit einem Multimeter vergleichen.
Dann siehst du ja ob es noch einigermassen linear ist, oder unten
zu viel /Last/ dran hängt. ☺
Das würde ich auch /vor/ weiteren Basteleien machen.
Also wird dadurch nicht der messwert verfälscht wenn ich es so lasse?
Mal ehrlich: das Teil ist ein Röhrenprüfer. Der testet die Emmisionsfähigkeit der Katode. Du hast links einen Bereich, in dem die Röhre sicher als "schlecht" erkannt wird, rechts einen, in dem sie sicher "gut" ist, dazwischen etwas "Niemandsland".
Wenn sich das alles um ein kleines Stück hin und her schiebt wegen eines nicht ganz austarierten Zeigers, was passiert dann?
Wenn der Zeiger links ist: tot, wenn er rechts ist: OK. Wenn er irgendwo in der Mitte ist, musst du eh mit dem Kopf entscheiden, ob du die Röhre nun unter "gerade noch brauchbar" oder "gerade so unbrauchbar" einstufst.
Also wird dadurch nicht der messwert verfälscht wenn ich es so lasse?
Mal ehrlich: das Teil ist ein Röhrenprüfer. Der testet die
Emmisionsfähigkeit der Katode. Du hast links einen Bereich, in dem die
Röhre sicher als "schlecht" erkannt wird, rechts einen, in dem sie
sicher "gut" ist, dazwischen etwas "Niemandsland".
Wenn sich das alles um ein kleines Stück hin und her schiebt wegen eines
nicht ganz austarierten Zeigers, was passiert dann?
Wenn der Zeiger links ist: tot, wenn er rechts ist: OK. Wenn er
irgendwo in der Mitte ist, musst du eh mit dem Kopf entscheiden, ob du
die Röhre nun unter "gerade noch brauchbar" oder "gerade so unbrauchbar"
einstufst.
OK danke. Da bin ich beruhigt. Ich prüfe mal morgen nach ob das abgebrochene stück noch dort auffindbar ist.
So schaut das von innen aus. Ich nehme mal an, das dieser Draht der um das Zeigerkreuz gewickelt ist, die Gewichte sind? Habe da sonst nichts weiter gefunden. Der abgebrochene Zeiger ist nicht mehr auffindbar.
Ich habe sowas vor vielen Jahren mal gemacht: Glasstab im Butanbrenner
erhitzt und auseinander gezogen, bis man einen dünnen Glasdraht hat.
Entsprechende Länge abbrechen und ankleben, schwarz lackieren.
Noch besser geht das mit einem dünnen Glasröhrchen. Das wird beim Ausziehen eine Kapillare. Die taucht man einfach schwarze Tusche oder Tinte, wobei sie sich durch die Kapillarwirkung voll saugt. Jetzt kann man die Kapillare abbrechen und auf die gewünschte Länge kürzen.
Auf diese Art und Weise habe ich vor langer Zeit mal einen Vielfachmesser III (Bunte Kuh) repariert.
Einen Glaszeiger könnte man natürlich sehr dünn ziehen, und
dann mit einem wenzigen Tropfen am Zeigerrest aufkleben.
Wenn es im Orginal ein Glaszeiger ist, und so sieht es aus weil abgebrochen, dann steckt der in einer Metallhülse - i.d.R. Aluminium. Den zieht man da einfach raus und steckt den neu geZogenen einfach rein. Klebstoff braucht es da nicht.
Die Fototos hier Beitrag "Re: [S] Reparatur Analog Messwerk Meter" zeigen das es so ist, wie ich schrieb. Der Zeiger ist eingesteckt.
Also Kapillare ziehen, diese einfärben, auf Länge bringen, den alten Glaszeiger herausziehen und Neuen einschieben.
"Mhos" ist "Ohms" rückwärts gelesen, also der Kehrwert von Ohm, also Siemens.
Das Messgerät wird wahrscheinlich die Leitfähigkeit oder Leitwert von (destilliertem?) Wasser anzeigen!
"Mhos" ist "Ohms" rückwärts gelesen, also der Kehrwert von Ohm, also
Siemens.
Das Messgerät wird wahrscheinlich die Leitfähigkeit oder Leitwert von
(destilliertem?) Wasser anzeigen!
Also zeigt es an, daß man bei der Röhre Wasser auffüllen muß.
Noch meinmal für Dich, das Messwerk stammt aus einem Röhrenprüfer, nix destilliertes Wasser.
"Mhos" ist "Ohms" rückwärts gelesen, also der Kehrwert von Ohm,
also
Siemens.
Das Messgerät wird wahrscheinlich die Leitfähigkeit oder Leitwert von
(destilliertem?) Wasser anzeigen!
Normalerweise wird damit die Steilheit bezeichnet, siehe Anhang.
"Mhos" ist "Ohms" rückwärts gelesen, also der Kehrwert von Ohm, also
Siemens.
Das Messgerät wird wahrscheinlich die Leitfähigkeit oder Leitwert von
(destilliertem?) Wasser anzeigen!
Nein die Transkonduktanz ("Steilheit") einer Röhre. Das ist die Anodenstromänderung pro Gitterspannungsänderung, delta Ia / delta Ug, im Arbeitspunkt.
Dann spar ich mir die Beschreibung.
Viel Spaß mit der Gerät!
Danke! Muss noch die alten Massewiderstände (hochohmig geworden) und papierkondensatoren wechseln. Dann sollte das Teil funktionieren, allerdings nur am 110V Trafo. ;)
Einen Glaszeiger könnte man natürlich sehr dünn ziehen, und
dann mit einem wenzigen Tropfen am Zeigerrest aufkleben.
Wenn es im Orginal ein Glaszeiger ist, und so sieht es aus weil
abgebrochen, dann steckt der in einer Metallhülse - i.d.R. Aluminium.
Den zieht man da einfach raus und steckt den neu geZogenen einfach rein.
Klebstoff braucht es da nicht.
Nach meiner Erfahrung: Den zieht man da nicht einfach so raus.
Der Zeigerrest war bei meinem Instrument recht gut festgeklemmt,
und der Zeiger direkt über der Aufnahme gebrochen.
Man will ja nicht die Spannbandaufhängung ramponieren...
Die Mühe mit einer Kapillare kann man sich sparen.
Bereits ein wasserfester schwarzer Filzstift reicht, um den
dünnen neuen Zeiger schwarz zu färben.
Im Zweifel, ist ein leichterer und dünnerer Zeiger als das Original
im Vorteil, um das Instrument wieder funktionsfähig zu machen.
"Fixiert" wurde der neue Zeiger mit einem winzigen Tropfen
Spiritus/Kolophoniumlösung. Der Spiritus verzieht sich von allein.
Der klebrige Rest erledigt dann den Rest. ☺
Die nicht exakte Einstellung der Potis am 177 sorgen für eine deutlich grössere Abweichung, als das Fehlen der 5mm Zeiger.
Nutze die Anzeige so wie sie ist, exakter Ersatz wird schwierig und teuer. Investiere lieber in in den Zusatzkasten (MX-949) für europäische Röhren, sofern Du den noch nicht hast. Viel Erfolg!