Hallo, mein Ersa Independent 75 Gaslötkolben ist an sich ein prima Ding. Nur das er immer schlechter zünden will. Gas ist drin (ja nee, is klar) Zündfunke ist da, "Gasgemisch" auf 1. Teilstrich beim Start, es zischt hörbar an der Spitze, also beste Voraussetzungen dass das Ding anspringt, aber njente, nada. Muss ich eine Düse putzen, oder woran könnte die mangelnde Zündfreudigkeit liegen?
„Ersa Independent 75 Gaslötkolben zündet schlecht“..ist wohl zuviel verlangt🤔
Verschmutzt, verstellt..man sieht ja nix.
Das Teil habe ich auch, schon einige Jahre alt. Funktioniert noch einwandfrei.
Vielleicht mal entstauben...
Ist bei Feuerzeugen auch oft so...
Wenn der Zündfunke einen anderen Weg nimmt dann gehts nicht...
Das Ding ist nur ganz wenig benutzt und nicht verdreckt. Könnte höchstens sein, das die Innenwände etwas anoxydiert sind und die Entladungsstrecke etwas gelitten hat, aber an und für sich sieht das von innen noch anständig aus.
Nachtrag: Die Lötspitze ist innen noch mit so eine Art Miniwellblech als Strömungsgitter oä. rundrum ausgekleidet. Dieses Blech hat 2 kleine gestanzte Löcher. Genau das, wo die heißen Gase ausströmen und wenn man nicht aufpasst sich ordentlich verbrennt. Dieses Loch war wohl nicht mehr groß genug, jedenfalls ist es mit Hilfe einer kleinen Nadel nun größer und das Ding springt auf den ersten Klick wieder an. Den Raum um den Zündfunken hab ich auch nochmal etwas vom Oberflächenschmauch befreit. Der Thread kann eigentlich wieder gelöscht werden, Ich dachte das Problem läge tiefer.
Warum sollte dieser Thread gelöscht werden?
Vielleicht haben andere Leser auch so ein Problem...
Es gibt auch zündunlustiges Feuerzeuggas wäre noch zu ergänzen, falls es erst nach dem Befüllen auftreten sollte.
Propan und Butan haben stark unterschiedliche Dampfdrücke. Deswegen ändert sich das Mischverhältnis mit zunehmender Leerung. Ich habe mich so lange gefragt, warum ein fast leeres Feuerzeug schwächer brennt als ein volles: Deswegen!
Vielleicht hilft es also, einfach nochmal frisches Gas nachzufüllen.
mag ja sein, aber Feuerzeuggas ist Butan - kein Gemisch. Anders bei den Gasdosen für Handlötgeräte (zB Rothenberger), da ists Propan Butan Gemisch
Vielleicht vergammelt der Katalysator?
Ich habe mich 'ne Zeitlang mit 'nem Weller Pyropen Jr. herumgequält, das Ding machte auch keine Freude (vor allem, weil schon in der kleinsten Einstellung zuviel Gas ausströmte). Nach ein paar Jahren unbenutzem Herumliegens zündete das Ding immer schlechter.
Dazu kommt noch die komplett ungeregelte und viel zu hohe Temperatur.
Ich nehme jetzt einen USB-Lötkolben (für C245-Lötspitzen), den ich mit einer USB-Powerbank betreibe. Dank USB PD ist sowas jetzt brauchbar geworden.
mag ja sein, aber Feuerzeuggas ist Butan - kein Gemisch.
Reines Butan wäre viel zu teuer.
Und selbst bei Butan ist zwischen n-Butan und iso-Butan zu unterscheiden.
Etwas Propan und sogar Ethan ist auch noch drin.
mag ja sein, aber Feuerzeuggas ist Butan - kein Gemisch. Anders bei den Gasdosen für Handlötgeräte (zB Rothenberger), da ists Propan Butan Gemisch
Das ist falsch.
Standard-Feuerzeuggas und Gas-Blechkartuschen werden lediglich als Butan beworben, weisen aber spätestens im Produktsichertsblatt 20 bis 30% Propan/e aus.
Flüssiggas in Stahlflaschen wird dagegen mit Propan gekennzeichnet, stellt aber auch ein Gasgemisch dar, aber dabei mit höherem/sehr hohen Propananteil.
befüllt habe ich aus einer Gasdose namens Atomic. Hergestellt in PL. Angeblich universal Feuerzeuggas. Nirgendwo in der Beschreibung fällt das das Wort Propan, oder Butan. Unter Ingredients wird "Petroleum Gas" angegeben. Verflüssigte Gase aus der Erdölverarbeitung. Laut KI ist reines Propan wegen zu hohem Druck für beispielsweise Plastikfeuerzeuge im Sommer unwahrscheinlich, daher am ehesten Butan und eventuell eine kleine Prise Propan. Wie dem auch sei, das was Harald geschrieben hat trifft auch auf den Ersa zu. Im Moment verwende ich die noch weniger benutzte kleinere Spitze, damit springt er gut an. Aber wie Harald schon sagte, selbst auf der kleinsten Einstellung wird er vermutlich zu heiß. Das lässt darauf schließen, das der Katalysator wegen zu großer Hitze vorzeitig verschleißt. Aaaaber, wenn es darum geht größere Stücke wie Weißblechgehäuse, Abschirmungen oä. zusammenzulöten, dann klappt das damit besser als mit dem Stationären (Ersa MS60 aus der gleichen Ära). Irgendwas ist ja immer ;-)
Ich hatte auch so einen Gaslöter von Ersa für Autobastelleien. Alle heiligen Zeiten aus der Kiste genommen, ewig rumgemacht bis er lief, dann zu heiß, zu kalt, immer war was. -> entsorgt, eine Akkulötstation für Makita Akkus besorgt, wunderbar das Teil :-)
befüllt habe ich aus einer Gasdose namens Atomic. Hergestellt in PL. Angeblich universal Feuerzeuggas.
Für den Pyropen Jr. von Weller gibt es passendes Spezialgas in einer Metallkartusche, und den Hinweis, daß man besser kein Feuerzeuggas verwenden solle:
Original Weller Pyropen Nachfüllflasche benutzen (Isobutane Gas <110>, da dieses besonders rein ist).
Quelle: https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/D200/WELLERPPJRANLEITUNG.pdf, Seite 4
Und das ist dann dieses Gas hier:
https://www.weller-tools.com/eu/de/industrielles-loeten/produkte/loetzubehoer/gasflasche-rb-ts
nun, als ich mir den Kolben in "jungen" Jahren" kaufte, habe ich nicht über Katalysator und Platin in einer Lötspitze nachgedacht. Dank KI weiß ich jetzt, wie so eine Lötspitze im inneren aufgebaut ist und wie man sie notfalls reinigt. Das a und o ist tatsächlich reines Gas. Ganz eigentlich hätte man sich das denken können, aber nur wenn man den Aufbau der Lötspitze die übrigens etwa 14-18 Euro als Ersatzteil kostet, vollumfänglich auf dem Schirm gehabt hätte. Da greift die Buchstabenkombination RTFM, sollte eines dabei gewesen sein. Im übrigen gibt es auch Flammlose Feuerzeuge nach ähnlichen Prinzip, da gilt die gleiche "Reinheitsformel"
Ich hatte auch so einen Gaslöter von Ersa für Autobastelleien. Alle heiligen Zeiten aus der Kiste genommen, ewig rumgemacht bis er lief, dann zu heiß, zu kalt, immer war was.
Ich habe zwei von Bosch, wer auch immer der tatsächliche Hersteller ist, einen als Löter und den anderen für Heißluft. Der Start war immer fummelig und mit etwas Geduld verbunden, danach habe ich damit erfolgreich arbeiten können. Das liegt vielleicht daran, dass ich auch elektrisch löten klassisch ohne Thermostat gelernt habe.
entsorgt, eine Akkulötstation für Makita Akkus besorgt,
Sowas war zu meiner Zeit noch nicht verfügbar. Gas hat sich dann mit der eigenen Garage erledigt, da gibt es Licht und (Dreh)Strom.
Nach wie vor akzeptiere ich, dass es Situationen gibt, wo ein Gaslötkolben Sinn macht.
Ich hatte auch so einen Gaslöter von Ersa für Autobastelleien. Alle heiligen Zeiten aus der Kiste genommen, ewig rumgemacht bis er lief, dann zu heiß, zu kalt, immer war was.
Ich nutze meinen Gaslötkolben jetzt seit Jahren, ohne Probleme. Wenn mal schnell nur wenige Lötstellen zu löten sind ist das Ding unbezahlbar. Kein Kabel, schnell heiß und handlich. Das Teil benutze ich zudem regelmäßig zum schrumpfen von Schrumpfschlauch. Deine Probleme mögen vorhanden sein, nachvollziehen kann ich sie aber nicht.
Christian M. schrieb:
entsorgt, eine Akkulötstation für Makita Akkus besorgt,
Sowas war zu meiner Zeit noch nicht verfügbar.
Ich vermute dass ich älter bin als du. Ich hatte um 1985 herum einen Akkulötkolben. Der wurde mit 2 NiCd Bauform C (Babyzelle) betrieben. Das Gehäuse war orange. Das Teil taugte allerdings überhaupt nichts.
Nach wie vor akzeptiere ich, dass es Situationen gibt, wo ein Gaslötkolben Sinn macht.
Ich möchte nicht darauf verzichten.
Christian M. schrieb:
Ich hatte auch so einen Gaslöter von Ersa für Autobastelleien. Alle heiligen Zeiten aus der Kiste genommen, ewig rumgemacht bis er lief, dann zu heiß, zu kalt, immer war was.
Ich nutze meinen Gaslötkolben jetzt seit Jahren, ohne Probleme. Wenn mal schnell nur wenige Lötstellen zu löten sind ist das Ding unbezahlbar. Kein Kabel, schnell heiß und handlich. Das Teil benutze ich zudem regelmäßig zum schrumpfen von Schrumpfschlauch. Deine Probleme mögen vorhanden sein, nachvollziehen kann ich sie aber nicht.
Geht mir genauso, obwohl es sich bei mir nur um ein Billigst-Chinateil handelt, wohl identisch mit https://www.amazon.de/dp/B0DTJXRQYM, damals knapp 7,-€ mit Versand.
Natürlich ohne eingebaute Zündung und absolut untauglich im smd-Bereich.
Aber gerade outdoor zum Kabellöten und Schrumpfen, etc. Gold wert.
Ich hatte um 1985 herum einen Akkulötkolben. Der wurde mit 2 NiCd Bauform C (Babyzelle) betrieben.
Aus dieser Erfahrung darauf zu schließen, daß heutige Akkulötkolben auch nichts taugen können, ist natürlich ... speziell.
Ja, Gaslötkolben sind schnell heiß und haben viel Leistung. Was sie aber überhaupt nicht haben, ist eine Temperaturregelung, und sie dürften für sinnvolles Löten viel zu heiß sein (das jedenfalls lehrte mich meine Erfahrung mit meinem Pyropen Jr.). Damit kann man irgendwelche Litzen, auch dickere, miteinander verbinden, aber anspruchsvollere Sachen würd' ich einfach nicht mehr mit so etwas anstellen.
Ich habe einen USB-Lötkolben für C245-Lötspitzen, der ist, wenn er an der geeigneten Stromquelle hängt, ähnlich schnell heiß wie ein Gaslötkolben, hat (je nach Stromquelle) auch ausreichend Leistung und ist dank der direkt beheizten Lötspitzen auch schnell darin, Wärme nachzuliefern und hat eine vernünftige Temperaturregelung. Und es gibt geeignete USB-Powerbanks, die via USB PD die nötigen 20 Volt zur Verfügung stellen können, oder sogar mehr.
Nicht alles, was früher gut war, ist es heute auch noch. Heute ist manches besser.
Jörg R. schrieb:
Ich hatte um 1985 herum einen Akkulötkolben. Der wurde mit 2 NiCd Bauform C (Babyzelle) betrieben.
Aus dieser Erfahrung darauf zu schließen, daß heutige Akkulötkolben auch nichts taugen können, ist natürlich ... speziell.
Ich habe speziell den Akkulötkolben von damals beschrieben, ohne irgendeinen Vergleich mit heute.
Alleine aufgrund der heutigen Akkutechnologien ist ein Vergleich mit damals unnötig.
Ja, Gaslötkolben sind schnell heiß und haben viel Leistung. Was sie aber überhaupt nicht haben, ist eine Temperaturregelung,
Doch, in gewissen Grenzen ist der Ersa regelbar.
..und sie dürften für sinnvolles Löten viel zu heiß sein
Eben, es kommt auf die Anwendung an. Einen Tausendfüßler löte ich damit nicht ein.
Nicht alles, was früher gut war, ist es heute auch noch. Heute ist manches besser.
Behauptet auch niemand. Und..heute ist sogar vieles besser.
Doch, in gewissen Grenzen ist der Ersa regelbar.
Steuer-, aber nicht regelbar. "Regelbar" würde bedeuten, daß das Ding mit einem Thermostaten die Temperatur misst und den Gasdurchfluss entsprechend dosiert.
Du kannst nur den Gasdurchfluss nach Gefühl oder Laune einstellen ("steuern"), dann wird das Ding halt heißer oder noch heißer.
Einfache elektrische Lötkolben mit Drehknopf funktionieren nach dem gleichen Prinzip, da kann man die Heizleistung vorgeben, hat aber keinen Rückschluss auf die Temperatur (und die hängt nicht nur von der Heizleistung, sondern auch von der Wärmeentnahme an der Lötspitze ab).
Jörg R. schrieb:
Doch, in gewissen Grenzen ist der Ersa regelbar.
Steuer-, aber nicht regelbar. "Regelbar" würde bedeuten..
Och nö..
Wenn du den Einsatzzweck für einen Gaslötkolben nicht verstehst ist das wohl dein Problem.
Du kannst nur den Gasdurchfluss nach Gefühl oder Laune einstellen ("steuern")
Bei meinen Wasserhähnen regel ich bei Gebrauch Durchfluss und Temperatur..
Also ist so ein Hahn regelbar.
Bei den Gaslötgeräten ebenso.
Bei meinen Wasserhähnen regel ich bei Gebrauch Durchfluss und Temperatur.. Also ist so ein Hahn regelbar.
Steuerbar ja, aber regelbar erfordert ein Regelkreis. https://www.helpster.de/unterschied-zwischen-steuerung-und-regelung_184848
Wenn du den Einsatzzweck für einen Gaslötkolben nicht verstehst
Irgendwo bist Du falsch abgebogen. Was hat es mit dem Einsatzzweck zu tun, wenn das Ding keine Temperaturregelung, sondern nur eine Leistungssteuerung hat?
Also ist so ein Hahn regelbar. Bei den Gaslötgeräten ebenso.
Beim Wasserhahn ist Deine Hand Bestandteil der Regelschleife. Die nimmt die Temperatur wahr, und deswegen kannst Du Deine Steuerung des Zuflusses als Regelung bezeichnen.
Beim Gaslötkolben aber ist das nicht der Fall. Da wirst Du nicht die Hand dranhalten, um ein Gefühl für die Temperatur zu bekommen.
Ralf X. schrieb:
Also ist so ein Hahn regelbar. Bei den Gaslötgeräten ebenso.
Beim Wasserhahn ist Deine Hand Bestandteil der Regelschleife. Die nimmt die Temperatur wahr, und deswegen kannst Du Deine Steuerung des Zuflusses als Regelung bezeichnen. Beim Gaslötkolben aber ist das nicht der Fall. Da wirst Du nicht die Hand dranhalten, um ein Gefühl für die Temperatur zu bekommen.
Bei meinem Billig-Gaslöter nutze ich die Augen, um ein zuviel oder zuwenig Wärmeleistung für die ausgeübte Tätigkeit zu beurteilen und einhändig am Handteil zu regeln.
Einfach mal Mensch und Gerät als Einheit betrachten.
Bei meinem Billig-Gaslöter nutze ich die Augen, um ein zuviel oder zuwenig Wärmeleistung für die ausgeübte Tätigkeit zu beurteilen
Mir sind meine Augen entschieden zu kostbar, um damit die Temperatur eines Lötkolbens messen zu wollen. Und mein Pyropen Jr. war auch in der kleinstmöglichen Einstellung einfach nur zu heiß.
(Dabei bin ich das Löten mit hohen Temperaturen durchaus gewohnt; ich hab' mal als Bestücker gearbeitet, mit 'ner Magnastat, und die habe ich aus Geschwindigkeitsgründen mit 8er Lötspitzen betrieben. Das sind 800 °F, knapp 430 °C.)
Man könnte sich darauf einigen, das jedes Gerät zu seiner Zeit und auch noch in der heutigen, je nach Einsatzzweck durchaus seine Berechtigung hat. Alles hat Vor und Nachteile. Aber hier hat jemand gesagt das er damit Schrumpfschläuche schrumpft. Das habe ich auch einmal eine Zeitlang gemacht, aber festgestellt, das die Ausgasungen mir die Lötspitze an der Stelle zerfressen haben, und zwar heftigst.
Aber hier hat jemand gesagt das er damit Schrumpfschläuche schrumpft. Das habe ich auch einmal eine Zeitlang gemacht, aber festgestellt, das die Ausgasungen..
..mir die Lötspitze an der Stelle zerfressen haben, und zwar heftigst.
Was genau meinst du damit?
Man könnte sich darauf einigen, das jedes Gerät zu seiner Zeit und auch noch in der heutigen, je nach Einsatzzweck durchaus seine Berechtigung hat. Alles hat Vor und Nachteile. Aber hier hat jemand gesagt das er damit Schrumpfschläuche schrumpft. Das habe ich auch einmal eine Zeitlang gemacht, aber festgestellt, das die Ausgasungen mir die Lötspitze an der Stelle zerfressen haben, und zwar heftigst.
Schrumpfschlaucharbeiten u.ä. werden selbstverständlich mit der Heissluft-/Gasdüse ausgeführt.
https://m.media-amazon.com/images/I/41Eizrr305L._AC_SL1001_.jpg
Klaus B. schrieb:
Man könnte sich darauf einigen, das jedes Gerät zu seiner Zeit und auch noch in der heutigen, je nach Einsatzzweck durchaus seine Berechtigung hat. Alles hat Vor und Nachteile. Aber hier hat jemand gesagt das er damit Schrumpfschläuche schrumpft. Das habe ich auch einmal eine Zeitlang gemacht, aber festgestellt, das die Ausgasungen mir die Lötspitze an der Stelle zerfressen haben, und zwar heftigst.
Schrumpfschlaucharbeiten u.ä. werden selbstverständlich mit der Heissluft-/Gasdüse ausgeführt. https://m.media-amazon.com/images/I/41Eizrr305L._AC_SL1001_.jpg
Darauf wollte ich hinaus. Klaus B. habe ich so verstanden dass er mit einer Lötspitze schrumpft.
Eine Nebenfunktion des ERSA möchte ich erwähnen. Ich wohne nicht in einer Höhle im tiefen Wald und ich rauche auch nicht mehr. Aber manchmal brauche auch ich ein Feuerzeug. Und da übertrifft der ERSA Gaslöter jedes noch so beworbene Sturmfeuerzeug.
Klaus B. schrieb:
Aber hier hat jemand gesagt das er damit Schrumpfschläuche schrumpft.
Einer davon bin ich:
Ich habe zwei [..], einen als Löter und den anderen für Heißluft.
Das habe ich auch einmal eine Zeitlang gemacht, aber festgestellt, das die Ausgasungen mir die Lötspitze an der Stelle zerfressen haben, und zwar heftigst.
Falsch benutztes Werkzeug nimmt halt Schaden.
Schrumpfschlaucharbeiten u.ä. werden selbstverständlich mit der Heissluft-/Gasdüse ausgeführt.
Wenn man denn eine hat / man weiß, das es sowas gibt / es diese zum Lötkolben überhaupt gibt. Kabel löten, dann von Spitze auf Heißluftdüse umbauen ... wer würde das wohl machen?
Meine Gaslötkolben gab es damals billig als Resteverkauf, sodass ich mir zwei geleistet habe. Hätte ich nur einen, hätte ich eher weiterhin per Feuerzeug geschrumpft anstatt umzubauen.
Ralf X. schrieb:
Schrumpfschlaucharbeiten u.ä. werden selbstverständlich mit der Heissluft-/Gasdüse ausgeführt.
Wenn man denn eine hat / man weiß, das es sowas gibt / es diese zum Lötkolben überhaupt gibt. Kabel löten, dann von Spitze auf Heißluftdüse umbauen ... wer würde das wohl machen?
Ich.
Wenn es outdoor o.ä. für mich etwas zu löten und schrumpfen gibt und es dabei auch nur um eine einzige Lötverbindung geht, gibt es keinen Grund, das akkordmässig durchzuführen.
Gibt auch genügend Stellen, wo es bedeutend einfacher oder auch angebrachter ist, von oben oder seitlich Wärme zuzuführen.
Mit der Feuerzeugflamme macht das wenig Spass.
Also gönne ich mir die Abkühlungsphase, ggf. schreibe ich in der Zeit einen dummen Kommentar im Internet.. *gg
Meine Gaslötkolben gab es damals billig als Resteverkauf, sodass ich mir zwei geleistet habe.
War auch meine Absicht, auch um ggf. Ersatz-(Teile) zu haben.
Aber der Händler hatte zwei für ~7,-€ angepriesen, leider nur einen geliefert.
Reklamation bei Amazon ergab als einzige Alternative Rücksendung und Erstattung.
Das Teil kommt selten zum Einsatz.
Aber wenn, freue ich mich, es zu haben.
Ralf X. schrieb:
Schrumpfschlaucharbeiten u.ä. werden selbstverständlich mit der Heissluft-/Gasdüse ausgeführt.
Wenn man denn eine hat / man weiß, das es sowas gibt / es diese zum Lötkolben überhaupt gibt. Kabel löten, dann von Spitze auf Heißluftdüse umbauen ... wer würde das wohl machen?
Ich mache das. Seit Jahren benutze ich den im Titel genannten Gaslötkolben, nebst Zubehör. Durch einen glücklichen Zufall bin ich hier im Forum günstig an ein neues Set gekommen. Das wechseln des notwendigen Einsatzes ist kein Problem..und im Hobbybereich kommt es auch nicht so oft vor.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/696598/ERSA_1.jpg
