kann mir jemand sagen, ob ich die Ladeleistung über den Netzanschluss bei o.g. auf z.B. 1,8kW limitieren kann?
Und als 2. Frage kann ich Last nur an einem Ausgang haben, ohne ins Netz einzuspeisen?
Was sagt denn die Bedienungsanleitung des Gerätes dazu? Wenn das da nicht drin steht, dann ist es auch keine zugesicherte Funktion. Ganz einfach. Du kannst ja eine KI benutzen, wenn du zu faul zum Lesen bist.
ob ich die Ladeleistung über den Netzanschluss bei o.g. auf z.B. 1,8kW
limitieren kann?
Und als 2. Frage kann ich Last nur an einem Ausgang haben, ohne ins Netz
einzuspeisen?
Kann ich auch eine höhere Leistung am Ausgang entnehmen und der Rest kommt vom Akku?
Hintergrund:
Es gibt einen Server mit 2x3kW Netzteilen, im Rechenzentrum gibt es aber nur 2x2 Steckdosen mit je 2kW, nun sollte pro Netzteil je ein Victron 5000 die Leistung zur Verfügung stellen und jeweils Leistungsbegrenzt sein. An der zweiten Steckdose jeweils würde es dann ein 1-2kW Ladegerät für den Akku geben. Eventl. auch nur ein Netzteil und dann ganz ohne Akku.
Kann ich auch eine höhere Leistung am Ausgang entnehmen und der Rest
kommt vom Akku?
Hintergrund:
Es gibt einen Server mit 2x3kW Netzteilen, im Rechenzentrum gibt es aber
nur 2x2 Steckdosen mit je 2kW, nun sollte pro Netzteil je ein Victron
5000 die Leistung zur Verfügung stellen und jeweils Leistungsbegrenzt
sein. An der zweiten Steckdose jeweils würde es dann ein 1-2kW Ladegerät
für den Akku geben. Eventl. auch nur ein Netzteil und dann ganz ohne
Akku.
Hardy
Das letzte mal, als ich so ratlose Gesichter gesehen habe, war es
eine Maschine mit 3 x 3 kW, die zum Betrieb auch den Strom aus
zwei (von drei) Netzteilen brauchte.
Die vorhandenen USVen piepten nur erbärmlich, und schalteten ab. ☺
Dann gab es den Strom halt aus den Steckdosen, mit ohne USV.
Was du da vorhast ist Murks, und wird dir zügig auf die Füsse fallen.
Da muss umgebaut, und evtl. nachverkabelt werden.
Hast du schon einen MP? Über den USB auf VE Bus Adapter kann man
mit einem PC dem MP so ziemlich alles beibringen, auch beliebige
Ladeleistung.
Auf dem Schiff nutzen wir die Boosterfunktion erfolgreich wenn der
Landanschluß nur mit 6A abgesichert ist. Dann liefert der Akku die
Differenz.
Nein, ich habe noch nichts gekauft. Danke für Klarstellung.
Es ging hier erst mal darum ob ich das Leistungsproblem damit lösen kann.
Was du da vorhast ist Murks, und wird dir zügig auf die Füsse fallen.
Da muss umgebaut, und evtl. nachverkabelt werden.
Ich kann es nicht umbauen, im Rechnenzentrum habe ich nur 4 Steckdosen mit je 2,2kW. Wie soll sonst den Server betreiben? Ich muß mit dem Ausfall von 2 Steckdosen rechnen. Und ein Netzteil versorgt den Server allein.
Der ursprüngliche Plan sah einen Server mit 4 Netzteilen je 1,6kW vor, der wurde aber aus Kostengründen abgelehnt...
Was du da vorhast ist Murks, und wird dir zügig auf die Füsse fallen.
Da muss umgebaut, und evtl. nachverkabelt werden.
100%. Ein Server mit 3 Netzteilen braucht je nach AUSSTATTUNG mindestens 2 funktionierende. Deine 5-Minuten-USV wird Dir dabei wenig helfen und bei heute früh 5W Solarertrag kaum einen vollen Akku haben? Spätestens am nächsten Updatetag kommt Deine Maschine ins Schwitzen und die anderen auch. Auf die Dauer hilft nur Power.
100%. Ein Server mit 3 Netzteilen braucht je nach AUSSTATTUNG mindestens
2 funktionierende. Deine 5-Minuten-USV wird Dir dabei wenig helfen und
bei heute früh 5W Solarertrag kaum einen vollen Akku haben? Spätestens
am nächsten Updatetag kommt Deine Maschine ins Schwitzen und die anderen
auch. Auf die Dauer hilft nur Power.
Wer hat gesagt, daß mein Server 3 Netzteile hat? Er hat nur 2 und eins reicht für die Versorgung.
Du hast also 2x 2 kW zur Verfügung, willst daran aber ein Gerät mit 2x 3 kW betreiben?
Da frage ich mich doch als erstes, woher die zusätzliche Energie kommen soll. Ein Akku, hast du geschrieben, aber Akkus produzieren keine Energie. Also gehst du wohl von Zeitspannen aus, wo du den Akku laden kannst, und er soll dann die benötigte Leistung kurzzeitig bringen. Unter der Annahme, dass du solche Zeitspannen hast und die Rechnung aufgeht: Was glaubst du wohl, wie lange der Akku bei derart intensiver Nutzung halten wird? Ich gebe ihm 3 Jahre maximal. Und wenn du Pech hast gehe die Wechselrichter zwischen durch auch mal kaputt. Nichts hält ewig.
Es ist sicher nachhaltiger, die Elektroinstallation verbessern zu lassen. Die hält dann schätzungsweise 40 Jahre. Vielleicht auch länger.
Du hast also 2x 2 kW zur Verfügung, willst daran aber ein Gerät
mit 2x 3 kW betreiben?
Da frage ich mich doch als erstes, woher die zusätzliche Energie kommen
soll. Ein Akku, hast du geschrieben, aber Akkus produzieren keine
Energie. Also gehst du wohl von Zeitspannen aus, wo du den Akku laden
kannst, und er soll dann die benötigte Leistung kurzzeitig bringen.
Unter der Annahme, dass du solche Zeitspannen hast und die Rechnung
aufgeht: Was glaubst du wohl, wie lange der Akku bei derart intensiver
Nutzung halten wird? Ich gebe ihm 3 Jahre maximal. Und wenn du Pech hast
gehe die Wechselrichter zwischen durch auch mal kaputt. Nichts hält
ewig.
Es ist sicher nachhaltiger, die Elektroinstallation verbessern zu
lassen. Die hält dann schätzungsweise 40 Jahre. Vielleicht auch länger.
Nein, ich möchte 2x3kW an 4x2,2kW betreiben und die Netzteile sind redundant, es werden also nur 1x3kW benötigt.
Ich habe es mal im Anhang etwas anschaulicher gemacht ...
Fällt an A1 oder B1 der Strom aus, übernimmt der MP aus dem
jeweiligen Akku. Und aus A2 bzw. B2 soll nachgeladen werden?
Du weißt aber schon daß ein MP eine spürbare Umschaltzeit zwischen Lade-
und Inverterbetrieb hat?
Die Dinger sind nicht als USV gedacht.
Woraus speisen sich die Netzteile deiner Server in diesen
Zehntelsekunden?
Die A1 bzw. B1 Leitungen laden den Akku überhaupt nicht, síe stellen die Grundlast der Server-Netzteile sicher.
Bei Vodafone hatten wir mal eine ganze Reihe Server mit USV und fernsteuerbaren Steckdosen ausgestattet, um ihre Ausfallquote zu reduzieren. Ergebnis: die Ausfallzeiten haben sich verdoppelt, weil die hinzugefügten Produkte (trotz teurer Marke) unzuverlässig waren. So etwas vergisst man nicht.
Ein billigerer Murks wäre es, die zwei Netzteile einfach an die
vorhandenen Dosen anzuschliessen. Das kann gut gehen, muss aber
nicht. Man sollte vor dem Einbau auch erst einmal nachmessen.
Da bin ich mir nicht mal so sicher. Denn eine knapp ausgelegte Zuleitung hat einen beträchtlichen Spannungsabfall, was zum Verheizen von Energie führt, die man mit bezahlen muss. Und zwar jedes Jahr immer wieder.
Der Elektriker, nimmt für das Verlegen neuer Leitungen nur einmal Geld.
Da bin ich mir nicht mal so sicher. Denn eine knapp ausgelegte Zuleitung
hat einen beträchtlichen Spannungsabfall, was zum Verheizen von Energie
führt, die man mit bezahlen muss. Und zwar jedes Jahr immer wieder.
Der Elektriker, nimmt für das Verlegen neuer Leitungen nur einmal Geld.
Das auf einem NT 3 kW steht, heisst ja nicht, dass auch 3 kW gezogen
werden. Daher: Nachmessen!
Umbauen und Nachverkabeln schrub ich ja schon.
In meinem heimischen ESX-Serverchen stecken zwei redundante 0,7 kW NT.
Er kommt aber mit deutlich weniger als 0,7 kW aus. ☺
Das auf einem NT 3 kW steht, heisst ja nicht, dass auch 3 kW gezogen
werden.
Exakt.
Und wenn der Rechenzentrums-Betreiber, bei dem Hardy den Rackspace gemietet hat, sagt: "2.2kW pro Steckdose" kann das auch bedeuten "2.2kW Dauerlast, kurzzeitig mehr", oder "bis 2.2kW können wir USV zusagen", oder "Falls im Nachbar-Rack ein Bitcoin-Miner einzieht, bleiben euch mindestens 2.2kW übrig", oder "Jede Steckdose hängt hinter einem B10-Sicherungsautomaten"...
Ein fixes, absolutes, unverrückbares Limit auf 2.2kW kann es auf jeden Fall nicht sein. So ziemlich jedes kleine Büro-Computer-SNT hat schon Einschaltströme von 45A, also >10kW. Aber halt nur für wenige ms.
Für mich sieht das nach "Sparen, koste es was es wolle" aus. Das ist ein
ganz starkes Bauchgefühl.
funktionieren wird es wohl schon, aber sparen?
Es braucht dann mindestens 2 MP2-GX - oder ohne GX dann 2 x Cerbo dazu
Der Akku wird auch nicht billig, man kann nicht einfach z.B. nur einen einzelnen kleinen Pylontech 3000 anschließen, der schafft die 3000W nicht wenn es auch als USV dienen soll
Aber wie hier bereits gesagt - erst mal die wirkliche Leistungsaufnahme prüfen
Wir haben das Thema öfter in temporären Regieräumen - da will dann einer für seine 5 Server 10kW Anschlussleistung
Ich frage dann oft - brauchen wir dann auch eine 10kW Klimaanlage?
Was sind das bei Dir für Server? die 3kW Abwärme müssen ja auch irgendwo hin
Ich glaube welche Funktion hier gesucht ist, ist "Power Assist". Die Funktion gleicht kurzzeitige Spitzenleistungen aus.
Man sollte damit einstellen können, dass niemals mehr als 2,2kW von der Steckdose (am AC-in des Multiplus) gezogen werden. Der Rest kommt aus dem Akku.
Zu Zeiten, zu denen weniger als 2,2kW aus dem AC-IN gezogen werden, kann der MP den Akku laden (bis Gesamtlast 2,2kW).
Was nicht geht ist, das interne Ladegerät an eine andere Steckdose zu hängen. Wenn mit dem "Ladegerät" in der Zeichnung ein externes (außerhalb des Multiplus) gemeint ist, dann ginge das wohl.
Das geistige Kartenhaus fällt spätestens dann zusammen, wenn nach
einem Spannungsausfall Deine Akkus auch noch zusätzlichen LADESTROM
brauchen!
Warum? Aus dem Akku werden max. 1kW entnommen und mit bis zu 2kW geladen.
die A1 und A2 bzw. B1 und B2 sind immer gleichzeitig verfügbar. Und der Akku, den kann ich vielleich sogar weglassen, soll nicht als USV dienen, das mach schon der Betreiber des Rechnenzentrums.
Und der Akku, den kann ich vielleich sogar weglassen
Vielleicht musst du den auch weglassen.
Schau mal genau in die Bedingungen von deinem RZ. Kann gut sein dass da eigene USVs und Akkus explizit verboten sind, weil die Feuerlöschanlage nicht darauf ausgelegt ist.
Ich würde erstmal nachprüfen was der tatsächliche Maximal-Stromverbrauch des Servers ist. Vermutlich deutlich unter 3kW.
Wenn der Einschaltstrom ein Problem ist: Da gibt's Lösungen zur Einschaltstrombegrenzung oder Power-Up-Sequencing, auch für 19" Racks, oder rustikal als Zwischenstecker.
in den Rechenzentren die ich so kenne, gibt es klare Vorschriften was Du da in die Racks einbauen darfst. Hintergrund ist der Brandschutz / Brandlast und die automatische Löschanlage.
Eigene USVs oder andere Batterien der Kunden sind dort normalerweise verboten, denn die Löschanlage würde sich mit denen sehr schwer tun. Die ganze Netzersatzanlage mit Generator, Batterien etc. ist in einem extra Gebäudeteil mit speziell darauf abgestimmtem Feuerlöschkonzept untergebracht.
Ich kann daher nur empfehlen diesen Punkt vorher mit dem RZ-Betreiber abzuklären.