PicoBlaze I/O

Gast #1748303
Liebe Kollegen!

Ich versuche mich gerade (das erste mal) an einem Soft Core Prozessor. 
In Xilinx Platform Studio habe ich die notwendigen Einstellungen gewählt 
aber ich finde nirgends etwas um eine Input/Output Board zu definieren.

Das Ding soll in meinem FPGA nur eine einfache Rechnung übernehmen. Ich 
brauche also keine UART oder PCI oder... aber ein Eingang und Ausgang 
ist notwendig.

HILFE! Wo mache ich das?

LG
Thomas
Gast
Danke!!!

Ich versuche ein Tutorial im Netz zu finden. Vielleicht finde ich dort 
eine Erklärung wie man das manuell macht. Ich hatte mir das einfacher 
vorgestellt.

Naja, was solls. Wenn ich es schaffe habe ich was gelernt.

DANKE nochmals.

LG
Thomas
Gast
Das mit HW Rechnungen geht leider nicht weil ich eine Division und eine 
e^ Funktion brauche. Die Division könnte ich noch mit Codic (ich glaube 
der IP Core heisst so) machen aber wenn ich ein e^ anhänge wird mir das 
zu kompliziert und zu langsam. ROM-LUT gefällt mir auch nicht so recht.

Ich habe leider mit Soft Cores gar keine Erfahrung. Deshalb stelle ich 
auch so dumme Fragen. Das soll sich aber mit diesem Projekt ändern. Also 
das mit der Erfahrung, dumme Fragen werde ich immer stellen gg.
Gast
Und du hast dir den PicoBlaze sicher schon genau angesehen?
Der kommt auf ein paar Slices daher und du meinst der kann nun Division 
und Gleitkommaarithmetik wo für man sonst hunderte Slice im FPGA 
braucht?
Gast
Wie gesagt, im Bereich der Soft Cores bin ich Neuling. Wenn der Pico das 
nicht kann muss ich mir einen anderen überlegen. Ich hab auch schon 
nachgesehen ob ich ein Buch dazu finde, leider ohne Erfolg (über Soft 
Cores).

Vielleicht sollte ich ein Xilinx Seminar (Workshop) buchen.
Persönliche Seite
Thomas schrieb:
> Vielleicht sollte ich ein Xilinx Seminar (Workshop) buchen.
Überweiss das Geld lieber an den Fond hilfebedürftiger Forenteilnehmer 
;)

Natürlich kann der PicoBlaze auch dividieren... Nur nicht als HW Befehl, 
"schnell" wird es daher wohl eher nicht, ein weiteres Problem ist das 
nur 8 bit Rechnung genutzt wird also bei höheren Bitbreiten wirds dann 
noch trickreicher.
Eine wichtige Einschränkung ist auf jedenfall das du den nur in 
Assembler programmieren kannst, und nur 1024 Befehler zur Verfügung 
hast. Wenn dir das reicht...

Wenn es nicht auf Platz ankommt, du eh eine EDK Lizenz hast und in C 
Programmieren magst würde ich dir den MicroBlaze empfehlen, 32bit, auf 
Wunsch sogar FP unterstützung in HW und der hat auch ein I/O Perperial, 
man kann eigene Komponenten aber auch an die verschiedenen Bussysteme 
anklemmen.

Thomas schrieb:
> ROM-LUT gefällt mir auch nicht so recht
Darüber solltest du denke ich auf jeden fall nochmal nachdenken.

Wenn du dich über einen Core informieren willst ist soweiso das 
Datenblatt des "Herstellers" die erste Anlaufstelle, Bücher sind doch 
schon veraltet in dem Momment wo sie gedruckt werden.
Gast
Danke für die ausführliche Antwort!!!

Leider kommt es auf den Platz an aber ich muss diese Rechnungen 
unbedingt in den FPGA (Virtex 6 LX240T) bekommen.

Vielleicht hast Du mit dem ROM_LUT recht. Ich verwende momentan 2 
ROM-LUT´s für die Berechnung der Korrekturwerte. Das funktioniert super. 
Ich dachte mir nur, dass die Soft Core Variante eleganter ist weil ich 
schnell mal die Formeln ändern kann.

Hilfsbedürftige Forenmitglieder? Aso die, denen Soft Core Neulinge die 
Ohren abkauen.

Nun gut, ich hol mir einen Caffee und lese mir die PDF´s von den Cores 
noch mal durch.

DANKE!!!
Thomas
Gast
Will Euch nicht veralbern. Da solle Matrizen mit 1000 x 1000 Einträgen 
(integer) rein. Wenn man ein bischen rumrechnet braucht das ne menge 
Platz.

Sagen wir mal so, ein Spartan 3E 1200 ist mit 14x21 Einträgen voll (ohne 
I/O).
Gast
Irgendiwe scheint mir Dein Konzept noch nicht rund zu sein. Außerdem hab 
ich den Eindruck, daß Du noch nicht so recht auf dem Sattel bist (von 
sattelfest ganz zu schweigen), was FPGAs angeht.

Vielleicht verräts Du uns in einer schönen Übersicht:
1. was Du vorhast (wieviele Daten woher, was damit machen, wohin damit),
2. wie Du Dein Problem erschlagen willst,
2. welche Hardware Du zur Verfügung hast und
3. welche Software Du zur Verfügung hast.

Duke
Gast
FPGA´s sind nicht mein Problem aber Soft Cores schon.

Das Konzept steht schon und mein Design läuft auf der Hardware. Die 
Ergebnisse der Rechnungen die ich machen möchte sind momentan hard coded 
drinnen. Jetzt suche ich nach einer Lösung wie ich die Rechnungen 
realisieren kann.

Ein FPGA ist es weil ich einen Großteil der Operationen paralell 
ausführen möchte. Das spart mir bei großen Matrizen sehr viel Zeit.

1) Integer Matrix, Daten hard coded - wird auf PCI oder USB umgestellt. 
Matlab soll die Daten liefern, der FPGA bearbeiten und an Matlab gewisse 
Werte zurücksenden.

2)???

3) Xilinx ML 605

4) Xilinx ISE (hoffentlich bald Embedded Version - sonst wirds nichts 
mit dem MicroBlaze), ModelSim

LG
Thomas

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 16 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [vhdl]VHDL-Code[/vhdl]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.