Ein bisschen Mathe

Gast #3624604
Grüß Dich Martin,
nimm nur die linke Seite und multipliziere mal eins in der Form von
Wurzel(5/3Pi) / Wurzel(5/3Pi)
dann hast Du

5/(π√(5/3π))*√(5/3π)/√(5/3π)
das wird
(5√(5/3π))/(π*5/3π)
dann hamma
(5√(5/3π))/(5/3)
dannn
3√(5/3π)

Entschuldigung wegen der miesen Darstellung.
Danke an Ms. Chiappini.
(Firma: kein) #3625455
Dipl.- Gott schrieb:
> Ein Mathematiker würde sofort Einspruch schreien, k5 stepha:
>
>
>
>
>
>
> :-P :-P :-P :-P

Diese schreibeweise gilt nur für Variable. (zwischen  –unendlich und + 
unendlich)
 Für feste Werte  Zwischen 0 und +unendlich (R+) also  feste positiv 
Werte
Ist es nicht notwendig sowas zu schreiben.
#3625931
recht ausführlich:
#3626435
Johann L. schrieb:
> Hier geht es jedoch nicht um die Auflösung einer Gleichung sonderm
> um
> eine Termumformung.

Ja genau, im Grunde genommen multipliziert man die Gleichung nur mit der 
Wurzel aus dem Nenner und teilt durch 3 und fertig ist die 
offensichtliche Gleichheit von linker und rechter Seite.
#3626564
Es geht nicht um die Gleichung. Jeder kann sehen, dass die beiden Seiten 
gleich sind. Ziel ist es, auf die rechte Seite von der linken zu kommen. 
Nennt sich Termumformung und wurde jetzt schon einige Male gezeigt.

Führ mal bitte aus, was du meintest, Dipl Gott.
#3627070
Hier ein anderes Matherätsel, ein Beweis dass jede Wechselspannung in 
Wirklichkeit eine Gleichspannung ist :-)

Annahme: Es gibt eine Wechselspannung

u(t)= Û * cos (omega * t)   // Û ist reell und zeitlich konstant

  // Es gilt cos (phi) = Re (e^(j * phi)) also

u(t) = Û * Re (e^(j  omega  t))          // omega = 2*pi*f

u(t) = Û * Re (e^(j  2  pi  f  t))     // e^(a*b) = (e^a)^b

u(t) = Û * Re ((e^(j  2  pi)) ^ (f * t))    // e^(j*2*pi) = 1

u(t) = Û * Re (1 ^ (f * t))                // 1^x = 1 für alle x

u(t) = Û * Re (1)                          // Re (1) = 1

u(t) = Û        q.e.d.
Persönliche Seite #3627163
Pink Shell schrieb:

> e^(a*b) = (e^a)^b

Das geht im Komplexen nicht, weil man nämlich nicht einfach x^y 
konistent definieren kann.  I.W: sieht man sich dem Problem gegebüber, 
daß die Gleichung e^w = z unendlich viele Lösungen hat, nämlich
wobei log der reele Logarithmus ist und n eine ganze Zahl. Für n = 0 
erhält man den Hauptzweig des Logarithmus' aber damit gilt i.A. die o.g. 
Funktionalgleichung nicht — ebensowenig wie für einen der anderen Zweige 
des Logarithmus'.

Für ganzzahlige Exponenten ist eine konsistente Definition möglich; und 
siehe da, für ganzzahlige b = ft stimmt deine Herleitimg:

> 1^x = 1 für alle x

Gleiches Problem in grün.

http://en.wikipedia.org/wiki/Exponentiation#Complex_exponents_with_complex_bases
Persönliche Seite #3644649
Icke ®. schrieb:
> weil das
> Quadrat einer negativen Zahl immer positiv ist

Das kommt auf die Definition von »Zahl« an, wenn du dich auf die reellen 
beschränkst, dann stimmt es. Das Quadrat der imaginären Einheit i ist 
hingegen -1. (Vorsicht mit dem Umkehrschluss, der Quadratwurzel aus -1 
und der imaginären Einheit.) Noch jemand einen Beitrag zur Rechnung mit 
Quaternionen?
Moderator #3644732
Martin L. schrieb:
> und wo ist hier der Fehler ?

Hier:

Die Produktregel für Wurzeln gilt bei negativen Radikanden nur dann,
wenn der Wurzelexponent eine ungerade Zahl ist:

  http://de.wikipedia.org/wiki/Wurzel_%28Mathematik%29#Die_Wurzelgesetze

Auch diese, etwas allgemeiner formulierten Rechenregeln helfen nicht
weiter:

  http://de.wikipedia.org/wiki/Potenz_%28Mathematik%29#Potenzgesetze

Man kann aber bspw. die letzte Regel in diesem Link auf die rechte Seite
der obigen (fehlerhaften) Gleichung anwenden, wodurch man die linke
Seite mit einem Minuszeichen davor erhält. Durch dieses Minuszeichen
löst sich der Widerspruch auf.

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