Hallo
Welche Gebiete bzw. welche Städte sind oder werden in den nächsten
Jahren zu interessanten Industriegebieten? Mir geht es dabei natürlich
hauptsächlich um den Bereich Elektrotechnik/Elektronik usw.
Wo sind jetzt schon oder künftig interessante Arbeitgeber zu erwarten,
sei es in der Branche der erneuerbaren Energie, Automobil oder was es
sonst noch alles gibt.
Als Beispiel würde ich z.B. sagen Nürnberg ist nicht uninteressant,
München würde aber mehr Auswahl bieten in Sachen Arbeitgeberauswahl
Ist aber nur ein Beispiel, ob es nun stimmt ist etwas anderes.
Was wisst ihr darüber?
norre schrieb:> Hallo> Welche Gebiete bzw. welche Städte sind oder werden in den nächsten> Jahren zu interessanten Industriegebieten?
Junge, Industrie geht dahin wo die Bedingen gut sind. Keine Steuern,
Kein Umwelschutz, keine Gewerkschaften und billige Energie und
Arbeitskräfte.
Brauchste doch bloss mal die 90`er Jahre im Rückblick dir anschauen.
Da ging die ganze deutsche Industrie stracks durch O-Deutschland durch
in die MOL-Länder.
> Mir geht es dabei natürlich> hauptsächlich um den Bereich Elektrotechnik/Elektronik usw.> Wo sind jetzt schon oder künftig interessante Arbeitgeber zu erwarten,> sei es in der Branche der erneuerbaren Energie,
Öch, schau dir doch mal wie es der Photovoltaik-branche in D-land geht.
Die hat sich da angesiedelt, wo sie am meisten Zaster bekam und am
wenigsten liegen lassen mußte!
> Automobil oder was es
Na, da haste aber eine tolle Industrie genannt.
> sonst noch alles gibt.> Als Beispiel würde ich z.B. sagen Nürnberg ist nicht uninteressant,
Nürnber ist in Bayern, das was Berlin im Bund ist. Naja, im Verhältnis
ist das zu sehen.
> München würde aber mehr Auswahl bieten in Sachen Arbeitgeberauswahl
Elektrotechnik? Da sind die HQ angesiedelt und viel Banken und
Versicherung
(was halt noch übrig ist).
> Ist aber nur ein Beispiel, ob es nun stimmt ist etwas anderes.
Genau!
>>> Was wisst ihr darüber?
Nenn mir eine Region die vor 20 Jahren hinten lang und jetzt nach vorne
gekommen ist (aus Arbeitnehmersicht!)
Da wär ich dir echt dankbar.
Marx W. schrieb:> Brauchste doch bloss mal die 90`er Jahre im Rückblick dir anschauen.> Da ging die ganze deutsche Industrie stracks durch O-Deutschland durch> in die MOL-Länder.
Und was wird in Ostdeutschland denn heute erfolgreich produziert?
> Und was wird in Ostdeutschland denn heute erfolgreich produziert?
billige und gute Arbeitskräfte als verlängerte Werkbänke der
westdeutschen Wirtschaft, Porsche und BMW in LE, in DD so dies und das
Elektronisches,
Steuerzahler und Wähler ja sowieso(mehr oder weniger) eher weniger als
mehr!
Konsumenten,... , ach und ganz vergessen > Solartechnik aus BTF u.
gewesen aus Bln., jetzt wohl weiter nordöstlich Schwedt/FFO
und Straßen können mir schon besser bauen als jemals im Westen, mits
richtige Material, wenn da ist und bezahlt wird!
Ulrich S. schrieb:> Porsche Leipzig mit nicht mal 500 Mitarbeitern. Gigantisch!
Weder Porsche noch BMW machen ich Leipzig irgendwas mit F&E. Das sind
echt nur verlängerte Werkbänke. Für Ings ist da nicht viel zu holen. Das
gleiche mit dem Daimler Motorenwerk in Sömmerda oder Opel in Eisenach.
Alles nur Produktion.
Ulrich S. schrieb:> Und was wird in Ostdeutschland denn heute erfolgreich produziert?
Haste wohl ned kapiert, die sind mit ihren Maschien auf dem 40-Tonner
nur durchgebraust!
Sibler schrieb:> Weder Porsche noch BMW machen ich Leipzig irgendwas mit F&E. Das sind> echt nur verlängerte Werkbänke. Für Ings ist da nicht viel zu holen. Das> gleiche mit dem Daimler Motorenwerk in Sömmerda oder Opel in Eisenach.> Alles nur Produktion
Genau das ist das Problem. Und keiner weiß warum. Die "Fachkräfte"
jedenfalls sind da. Ich persönlich glaube manche haben an den
Stammsitzen einfach Schiss, Schiss dass es "drüben" funktionieren
könnte, man Konkurenz im Hause hätte, vielleicht die eigene Verkrustung
bemerken würde.b
> Die "Fachkräfte" jedenfalls sind da.
Ja warum machen denn die angeblichen Fachkräfte nix ?
Also selber was auf,
nicht warten auf den Arbeitgeber als Samariter der sie aus ihrem
selbstgegrabenen Loch holt.
Aber nein, da jammert man lieber und wartet auf das Blühen der
Landschaften.
Nicht für jede Idee braucht man ein ganzes volkseigenes Kombinat,
man kann sehr viel auch im Kleinbetrieb machen, man muß es nur machen.
Deutschlands dickste Kohle hat derzeit wohl VW, die wollen ach die
Entwicklung in Wolfsburg behalten.
Elektronik kommt aus Asien, inzwischen vor allem Korea, dort sitzt
Samsung und macht allen anderen vor wie es geht.
Allerdings wird man für Elektroautos einige sehr gute
Leistungselektroniker brauchen, da werden auch in Deutschland Firmen
entstehen, und die Experten sind rar gesät.
Sinnvoller wäre es aber, beim Verbrennungsmotor zu bleiben (mit
Generator/Motor an statt Getriebe und Differential) und nur das Benzin
nicht mehr als Erdöl zu gewinnen, sondern aus Sonnenlicht. Dazu braucht
man vor allem Biochemiker, und die Sonne Nordafrikas/Australiens.
MaWin schrieb:>> Die "Fachkräfte" jedenfalls sind da.>> Ja warum machen denn die angeblichen Fachkräfte nix ?
Die ganzen Fachkräfte sind doch gerade dabei einen Flughafen zu bauen.
Bei so viel Schaffenskraft haben die Leute in den Stammsitzen natürlich
schiss - und zwar vor jeder Investition, die man dort tätigt. Sie könnte
auch nur halb so "erfolgreich" sein, wie der Flughafen oder die Berliner
S-Bahn.
hajo schrieb:> Genau das ist das Problem. Und keiner weiß warum. Die "Fachkräfte"> jedenfalls sind da. Ich persönlich glaube manche haben an den> Stammsitzen einfach Schiss, Schiss dass es "drüben" funktionieren> könnte, man Konkurenz im Hause hätte, vielleicht die eigene Verkrustung> bemerken würde.b
Das ganze ist mE ein klassischer Biebelfurz. Wenn es auf der einen Seite
zu gut geht, dann guckt man nicht übern Gartenzaun. Daß dort keine Jobs
entstehen liegt eher an der Struktur und der Verbissenheit der Leute
dort.
hajo schrieb:> Genau das ist das Problem. Und keiner weiß warum.
Warum? Warum ist die Banane krumm?
Die NBL locken mit einen satten Investitionszuschuß! Das lohnt sich
natürlich nur bei Arbeitsplätzen wo man was investieren muß. Also für
einen Arbeitsplatz in der Produktion sind schon mal 200-500 k€ schon mal
drin. Da rechnet sich der Zuschuß schon.
Für Entwicklertätigkeiten braucht man ja ned soviel. Tisch, Stuhl ,
Schrank für Kleidung, Aktenrondell, Sideboard, PC und Notebook, bißchen
was wie ein Labor und schon ist fertig der Entwicklerarbeitsplatz.
Investitionszuschuß brauht man ech nicht da die Gerätschaften schon
locker 10 Jahre auf dem Buckel haben. Einquattiert wird in irgendein
Gewerbegebiete wo so ne Investitionsruine rumsteht (War davor ein
Fitnesscenter oder ein Swingerclub) die mietet man für einen Appel und
ein Ei. Investitionen so ca. 5000€ pro Arbeitsplatz.
Da rentiert sich es doch erst garnicht in den NBL was aufzumachen.
Alles klar jetzt!
MaWin schrieb:> Ja warum machen denn die angeblichen Fachkräfte nix ?
Machen sie: Sie wandern in den Westen ab. In der Industrie, und da
arbeitet man als Ing normalerweise, kann man doch als einzelner ohne
Kapital nichts aus dem Boden stampfen. Alles, was Marktreif sein soll
bedarf immer erst hohen Investitionen. Die Markteintriffshürden sind zu
hoch.
Und als selbständiger Freelancer kann man ja auch nur leben, wenn es
Firmen gibt, die einen heuern. Die ganze Wirtschaft hängt an wenigen
großen Industriebetrieben.
MaWin schrieb:> Ja warum machen denn die angeblichen Fachkräfte nix ?> Also selber was auf,> nicht warten auf den Arbeitgeber als Samariter der sie aus ihrem> selbstgegrabenen Loch holt.> Aber nein, da jammert man lieber und wartet auf das Blühen der> Landschaften.> Nicht für jede Idee braucht man ein ganzes volkseigenes Kombinat,> man kann sehr viel auch im Kleinbetrieb machen, man muß es nur machen.
Labersülz. Solche geistigen Ergüsse hat man hier echt noch niiieee
gehört.
Nicht jeder ist zum Unternehmer geboren. Ich behaupte unter den Ings die
frisch aus der Hochschule kommen hast du vielleicht max. 5%, die sich
als Unternehmer für ein Startup eignen würden. Davon haben dann nur 10%
Bock sich das anzutun. Wenn die frischen Ings hören, was Sie bei den
Konzernen unter Tarif verdienen, sind sie erstmal weg. Verständlich. Die
meisten wollen einfach nur einen guten Job, akzeptier das.
"selbstgegrabenes Loch", meine Güte... Von den TUs hier strömen gut
ausgebildete, junge Leute. Die Stecken in keinem Loch, nur oft in in der
Zwickmühle: Dem Herz folgen, oder der Kohle. Und dann heißt es nicht
50km pendeln, sonder 400km umziehen.
Ich sage ja nur, dass ein Entwicklungszentrum (Beispiel Automobilbau) in
DD oder Leipzig nicht nur für die Menschen hier gut wäre, sondern sich
auch wirtschaftlich lohnen könnte. Nur gewollt ist es nicht.
> Deutschlands dickste Kohle hat derzeit wohl VW, die wollen ach die> Entwicklung in Wolfsburg behalten.>> Elektronik kommt aus Asien, inzwischen vor allem Korea, dort sitzt> Samsung und macht allen anderen vor wie es geht.>> Allerdings wird man für Elektroautos einige sehr gute> Leistungselektroniker brauchen, da werden auch in Deutschland Firmen> entstehen, und die Experten sind rar gesät.>> Sinnvoller wäre es aber, beim Verbrennungsmotor zu bleiben (mit> Generator/Motor an statt Getriebe und Differential) und nur das Benzin> nicht mehr als Erdöl zu gewinnen, sondern aus Sonnenlicht. Dazu braucht> man vor allem Biochemiker, und die Sonne Nordafrikas/Australiens.
Du weißt ja echt über alles genaustens Bescheid. Wenn du das so alles
voraussagen kannst, kannst du dich doch durch clevere Investments schon
zur Ruhe setzen.
MaWin schrieb:> Sinnvoller wäre es aber, beim Verbrennungsmotor zu bleiben (mit>> Generator/Motor an statt Getriebe und Differential) und nur das Benzin>> nicht mehr als Erdöl zu gewinnen, sondern aus Sonnenlicht. Dazu braucht>> man vor allem Biochemiker, und die Sonne Nordafrikas/Australiens.
Ah ja!
Die Lösung also!
Ulrich S. schrieb:> MaWin schrieb:>>> Die "Fachkräfte" jedenfalls sind da.>>>> Ja warum machen denn die angeblichen Fachkräfte nix ?>> Die ganzen Fachkräfte sind doch gerade dabei einen Flughafen zu bauen.> Bei so viel Schaffenskraft haben die Leute in den Stammsitzen natürlich> schiss - und zwar vor jeder Investition, die man dort tätigt. Sie könnte> auch nur halb so "erfolgreich" sein, wie der Flughafen oder die Berliner> S-Bahn.
Ganzschön flach hier. Ich glaube die Dichte an verkorksten Großprojekten
ist in ganz Deutschland recht konstant, die taugt wohl kaum zum
Schwanzvergleich.
hajo schrieb:> Ganzschön flach hier. Ich glaube die Dichte an verkorksten Großprojekten>> ist in ganz Deutschland recht konstant, die taugt wohl kaum zum>> Schwanzvergleich.
Na, du hebst das Niveau aber auch nicht an!
Normalerweise wäre der Staat am Zuge, neue Betriebe zu errichten.
Wie -Der Staat ist nicht zuständig dafür?!
Das verstehe ich aber nicht -schließlich hat er es doch seinerzeit auch
mit Hilfe der sog. Treuhand geschafft, alles kurz und klein zu dreschen.
Aber: So lange es noch Leute wie MaWin gibt, der in jeder Lage die
Lösung
kennt, ist mir nicht bange...
:-(
Buna-Pelzer
Claus M. schrieb:> Der Witz war echt gut, in Deutschland strebt nicht mehr auf sondern> alles geht den Bach runter, dank unserer lieben Politiker.
Nein, die Politiker sind nicht das Problem, sondern die verweichlichten
und faulen Arbeitnehmern, darunter auch die Mehrzahl der heutigen
Ingenieure.
Die Hochschulen produzieren mittlerweile nur noch miderwertige Ware. Als
letztes Jahr bei uns in der Firma eine Entwicklerstelle (eine sehr gut
bezahlte, übrigens) besetzt werden sollte hatte ich die Gelegenheit, die
eingegangenen Bewerbungen durchzugucken. Von den 248 Bewerbern konnte
man die vielleicht 3 gebrauchen. 2 luden wir zum Gespräch ein. Einer
davon kam erst garnicht zum Gespräch. Der letzte verbliebene war sich zu
schade für einen Umzug. So sieht die Realität aus.
Wer will schon mit Typen wie Dir zusammenarbeiten.
Du hast ne ziemlich hohe Meinung von dir, das lässt schon auf
Durchschnitt schließen.
Die wirklich Guten verhalten sich anders. =)
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Wer will schon mit Typen wie Dir zusammenarbeiten.>> Du hast ne ziemlich hohe Meinung von dir, das lässt schon auf> Durchschnitt schließen.>> Die wirklich Guten verhalten sich anders. =)
Dich würde ich auch zur oben genannten Gruppe sortieren. Kein Wunder,
dass uns die Chinesen einholen. Aber ihr wollt nur faul auf dem Sofa
liegen und über die Arbeitgebern jammern.
Mittlerweile bin ich für eine massivste Einwanderung von
Billigingenieuren aus Asien und Afrika. Die Leute dürfen für eine
Aufwandsentschädigung ein Jahr lang Ihre Qualität unter Beweis stellen,
die besten 10% - 15% bekommen dann ein Aufenthaltsrecht.
Ich bin überzeugt, das dann einige Leute aufwachen würden.
MaWin schrieb:
>Ich bin überzeugt, das dann einige Leute aufwachen würden.
Die Leute, die DANN aufwachen würden, willst Du nicht vor Dir stehen
sehen.
Buna-Pelzer
Man könnte dieses Selektionsprinzip ja ausbauen. Die besten Afrikaner
behalten wir, dafür kriegen sie dort unsere unvermittelbaren Harzer, das
spart aufgrund niedrigerer Lebenshaltungskosten viel Geld. Und
vielleicht muss dort noch die eine oder andere archaische Telefonanlage
gewartet werden. ;-)
Allerdings muss man damit rechnen, dass es die Anderen ähnlich machen.
Also wie die Schweiz das in D ausgebildete und praktischerweise eine
ungeliebte aber verständliche Sprache sprechende Medizinpersonal
aufsaugen, weshalb die Deutschen die Löcher mit sprachlich teils
problematischerem Personal aus dem Osten stopfen müssen.
Buna-Pelzer schrieb:> Normalerweise wäre der Staat am Zuge, neue Betriebe zu errichten.> Wie -Der Staat ist nicht zuständig dafür?!
Der Staat ist nie zuständig dafür. Entgegen aller stets geäußerter
Erwartungen der Bevölkerung, ist die Politik weder noch in der Lage -
noch ist es ihre Aufgabe - Arbeit zu schaffen.
Embor hat recht: "Die ganze Wirtschaft hängt an wenigen
großen Industriebetrieben".
hajo schrieb:> Embor hat recht: "Die ganze Wirtschaft hängt an wenigen> großen Industriebetrieben".
Interessanterweise gilt das den Daten nach für das stets genannte
Traumland aller Selbständigen - die USA - in weit höherem Umfang als
hierzulande.
norre schrieb:> Welche Gebiete bzw. welche Städte sind oder werden in den nächsten> Jahren zu interessanten Industriegebieten? Mir geht es dabei natürlich> hauptsächlich um den Bereich Elektrotechnik/Elektronik usw.> Wo sind jetzt schon oder künftig interessante Arbeitgeber zu erwarten,> sei es in der Branche der erneuerbaren Energie, Automobil oder was es> sonst noch alles gibt.
IMHO wird diese Frage in Zeiten der IT-Industrie immer mehr obsolet.
In der ET sind die interessanten Sachen inmaterial, also
Konstruktionsunterlagen, Schaltpläne, Firmware-Images. Um die zu
liefern, musst du nicht vor Ort sein, Home-office reicht völlig.
Deswegen ist es wurscht ob das Umland vom Firmensitz prosperiert und
deshalb werden Entwicklungszentren ins Ausland ausgelagert.
MfG,
MaWin schrieb:> Dipl Ing ( FH ) schrieb:>> Wer will schon mit Typen wie Dir zusammenarbeiten.>>>> Du hast ne ziemlich hohe Meinung von dir, das lässt schon auf>> Durchschnitt schließen.>>>> Die wirklich Guten verhalten sich anders. =)>> Dich würde ich auch zur oben genannten Gruppe sortieren. Kein Wunder,> dass uns die Chinesen einholen. Aber ihr wollt nur faul auf dem Sofa> liegen und über die Arbeitgebern jammern.
Was für ein Eigentor.
Da fühlt sich der Herr auf den Schlips getreten und wie reagiert er?
Niedermachen des Gegenübers, um sich selbst zu erhöhen.
Wenn andere einen nicht erhöhen, muss man sich halt stets selbt erhöhen,
nicht? ;)
Dipl Ing ( FH ) schrieb:>> Wenn andere einen nicht erhöhen, muss man sich halt stets selbt erhöhen,> nicht? ;)
Wer hat dir das erzählt, dein Psychiater?
> Autor: MaWin (Gast)> Datum: 12.01.2013 13:04> Autor: MaWin (Gast)> Datum: 12.01.2013 13:32> Autor: MaWin (Gast)> Datum: 12.01.2013 14:47
Och nöö, der Psychotiker schon wieder, der seinen Namen nicht kennt, und
stattdessen MaWin ins Namensfeld schreibt.
MaWin schrieb:> Dipl Ing ( FH ) schrieb:>>>> Wenn andere einen nicht erhöhen, muss man sich halt stets selbt erhöhen,>> nicht? ;)>> Wer hat dir das erzählt, dein Psychiater?
Ach, das sind so grundlegende Weißheiten, aber Allgemeinbildung ist
nicht dein Fall, das wissen wir. ;)
MaWin schrieb:> Die Hochschulen produzieren mittlerweile nur noch miderwertige Ware. Als>> letztes Jahr bei uns in der Firma eine Entwicklerstelle (eine sehr gut> bezahlte, übrigens) besetzt werden sollte hatte ich die Gelegenheit, die> eingegangenen Bewerbungen durchzugucken. Von den 248 Bewerbern konnte> man die vielleicht 3 gebrauchen. 2 luden wir zum Gespräch ein. Einer> davon kam erst garnicht zum Gespräch. Der letzte verbliebene war sich zu> schade für einen Umzug. So sieht die Realität aus.
Du hast aber ned geschnallt warum in deiner Firma nur du die Bewerber
aussortiern darfst, oder?
Hier wird ja schön rumgetrollt
-Ossis sind faul, unselbständig und an allem selbst schuld
-Die Jugend (Absolventen) taugt zu nichts
-Harz 4 Empfänger dissen
-Die Chinesen sind uns sowieso überlegen
Das Forum beweist nur ein: Hier schreiben 80 % Volldeppen und Trolle
Kurt Kugel schrieb
> In der ET sind die interessanten Sachen inmaterial, also> Konstruktionsunterlagen, Schaltpläne, Firmware-Images. Um die zu> liefern, musst du nicht vor Ort sein, Home-office reicht völlig.> Deswegen ist es wurscht ob das Umland vom Firmensitz prosperiert
So isses. Ich bediene von Ostberlin aus hauptsächlich Kunden in Schwaben
und der Schweiz.
Im übrigen ist es völlig ausgeschlossen, von der hiesigen Umgebung zu
leben.
hajo schrieb:> Genau das ist das Problem. Und keiner weiß warum. Die "Fachkräfte"> jedenfalls sind da. Ich persönlich glaube manche haben an den> Stammsitzen einfach Schiss, Schiss dass es "drüben" funktionieren> könnte, man Konkurenz im Hause hätte, vielleicht die eigene Verkrustung> bemerken würde.b
Wieso sollte ein Unternehmen eine Zweigstelle eröffnen, die nur mit
zusätzlichen Kosten und Abstimmungsaufwand verbunden ist? Solange der
Stammsitz gut funktioniert und der Bedarf an Fachkräften lokal gedeckt
werden kann, gibt es dazu keinen Grund. Das hat nichts mit Angst vor
Konkurrenz zu tun.
Ulrich S. schrieb:> Heute beim Autofahren den Fehler gemacht und das Radio eingeschaltet.> Habe von unserem Propagandasender gelernt, dass der Bodenseeraum eine> aufstrebende Region ist:
Aber das ist sie doch. Jede Region, die sich nicht selbst völlig
aufgegeben hat, strebt nach oben. Auch dann wenn es grad nach unten
gehen sollte. Offen ist also nur, ob sie das auch schafft.
Dazu kommt, dass ein Aufstieg relativ weit oben ziemlich schwierig ist.
Weiter unten angefangen geht das leichter. Wer also eine zukünftig
aufsteigende Region sucht, der sucht eine mit noch moderaten bis
niedrigen Löhnen und der Hoffnung, es werde vielleicht später mehr.
Marx W. schrieb:> Du hast aber ned geschnallt warum in deiner Firma nur du die Bewerber> aussortiern darfst, oder?
Nein, Du Schlaugurke. Aber ich bin ganz Ohr.
> Autor: MaWin (Gast)> Datum: 12.01.2013 19:16> Aber ich bin ganz Ohr.
Das vielleicht, aber du bist der Psychotiker der seinen Namen nicht
kennt, und stattdessen MaWin ins Namensfeld schreibt.
jemand hat mir erzählt, dass Berlin die kommende Boom Region sei, weil
sich dort viele Start Ups usw ansiedeln. Während klassische
Industrieregionen die einseitig auf Maschinenbau und Auto und Export
setzen, in 10 - 20 Jahren so aussehen wie z.B. Duisburg heute.
was meint ihr dazu ?
verwundert schrieb:> jemand hat mir erzählt, dass Berlin die kommende Boom Region sei, weil> sich dort viele Start Ups usw ansiedeln. Während klassische> Industrieregionen die einseitig auf Maschinenbau und Auto und Export> setzen, in 10 - 20 Jahren so aussehen wie z.B. Duisburg heute.>> was meint ihr dazu ?
Das einzige was in Berlin boomt sind Pleiten.
In Berlin gibts fast nur Luschen, nirgendwo sind die Chancen besser ein
"Startup" in die Insolvenz zu reißen, als in Berlin.
So stimt es. Ich bediene von Ostberlin aus hauptsächlich Kunden in
Schweden
und Schottland.
Im übrigen ist es völlig ausgeschlossen, von der hiesigen Umgebung zu
leben.
Ulrich S. schrieb:> In Berlin gibts fast nur Luschen, nirgendwo sind die Chancen besser ein> "Startup" in die Insolvenz zu reißen, als in Berlin.
Bauchgefühl oder gibt's Zahlen?
Ulrich S. schrieb:> In Berlin gibts fast nur Luschen, nirgendwo sind die Chancen besser ein> "Startup" in die Insolvenz zu reißen, als in Berlin.
Wie gerechnet? Man kann solche Statistiken recht verschieden angehen.
Als absolute Anzahl Insolvenzen, als Quote der Versuche oder pro Nase.
A. K. schrieb:> Wie gerechnet? Man kann solche Statistiken recht verschieden angehen.> Als absolute Anzahl Insolvenzen, als Quote der Versuche oder pro Nase.
Wichtig sind die, die durchkommen.
> Autor: MaWin (Gast)> Datum: 12.01.2013 19:16> Autor: MaWin (Gast)> Datum: 12.01.2013 19:19
Jetzt führt der Psychotiker auch noch Selbstgespräche.
HAST DU SONST NICHTS ZU TUN ???
Ich kann nichts dafür, dass Du beruflich versagt hast, schon mal daran
gedacht, Dich an Deine eigene Nase zu packen?
MaWin schrieb:> Ich kann nichts dafür, dass Du beruflich versagt hast, schon mal daran> gedacht, Dich an Deine eigene Nase zu packen?
Mach er ständig. Nur nennt er es nicht Nase.
Jedenfalls ist es eine Schande, was im Osten alles leer steht und für
wenig Geld gekauft/gemietet werden könnte..
Zusammen mit der schon weiter oben gemacht Anmerkung, dass der Standort
für reine ET-Entwicklung eher unwichtig ist und, sollte das doch
eigentlich eine gute Grundlage für kleine Unternehmen sein.
Dazu kommt noch, dass dank des Internet und der dortigen Mundpropaganda
kleine, gute Unternehmen sehr zackig überregional bekannt werden.
Das ist für mich übrigens der hauptgrund dafür, dass es heute
einfacher ist, ein Unternehmen zu gründen als früher. Viele vergessen,
welche Chancen das Netz bietet!
Problematisch wird es dann natürlich, wenn man expandiert und Fachkräfte
in die "Pampa" locken muss.
Chris D.
Chris D. schrieb:> Jedenfalls ist es eine Schade, was im Osten alles leer steht.
Warum? Dem Westen muss es gut gehen.
>> Zusammen mit der schon weiter oben gemacht Anmerkung, dass der Standort> für reine ET-Entwicklung eher unwichtig ist und, sollte das doch> eigentlich eine gute Grundlage für kleine Unternehmen sein.
Warum?
> Dazu kommt noch, dass dank des Internet und der dortigen Mundpropaganda> kleine, gute Unternehmen sehr zackig überregional bekannt werden.> Das ist für mich übrigens der hauptgrund dafür, dass es heute> einfacher ist, ein Unternehmen zu gründen als früher. Viele vergessen,> welche Chancen das Netz bietet!
Warum? In der Ostzone gibt es schon Internet? Respekt!
> Problematisch wird es dann natürlich, wenn man expandiert und Fachkräfte> in die "Pampa" locken muss.
Warum? Knebeln und Fesseln anlegen.
Chris D. schrieb:> Zusammen mit der schon weiter oben gemacht Anmerkung, dass der Standort> für reine ET-Entwicklung eher unwichtig ist und, sollte das doch> eigentlich eine gute Grundlage für kleine Unternehmen sein.
Melkus ist ja auch grandios gescheitert, zwar nicht Berlin, aber fast.
;)
Chris D. schrieb:> Problematisch wird es dann natürlich, wenn man expandiert und Fachkräfte> in die "Pampa" locken muss.
laut vielen Leuten hier gibt es viele arbeitslose Ingenieure im Osten.
Daher müsste es ja kein Problem sein, eigentlich ?
hab auch mal überlegt, also wenn ich Kapital hätte, dort z.B. einen
günstigen Entwicklungs Offshore Standort auf zu machen. Oder einen Call
Center etc. Teils gibts in ostdeutschen Kleinstädten für 100 tsd Euro
ganze Gebäudenkomplexe, mit Büros, Läden ( leer stehend ) und Wohnungen
drin. Da könnte man sehr günstig doch sicher was aufziehen. Erst ein
paar Arbeitslose einstellen zum renovieren, dann arbeitslose Leute
einstellen für einen Call Center ( Inder machen Call Center für die USA,
warum dann nicht Ostdeutsche für z.B. Österreich, Schweiz,
Süddeutschland ? ) und noch dazu eine Elektronik bzw. IT Off Shore
Firma.
wenn man so den Leuten hier glauben schenken darf, gibt es ja im Osten
viele fähige Ings, die nur auf einen Job warten.
zu Berlin : also habe das hier gelesen, über erfolgreiche Start-Ups dort
http://www.welt.de/wirtschaft/article112709476/Aus-Wildwuchs-wurde-ein-veritables-Kraftzentrum.htmlBürovorsteher schrieb:> verwundert schrieb:>>> in 10 - 20 Jahren so aussehen wie z.B. Duisburg heute.>> Duisburg sah schon immer so aus.
bevor Thyssen massiv Stellen abgebaut hat, gerade für Ungelernte, sah es
da noch etwas besser aus. In DU-Bruckhausen sieht es echt aus wie
irgendwo im Ostblock, überall zerfallene Häuser, Leerstand, alles kaputt
und hohe Arbeitslosenquote.
Das Problem war, dort gab es lange Zeit nur Kohle und Stahl. Als das
nicht mehr ging, kam der Absturzt.
Ähnlich könnte es derzeit noch reichen Regionen im Westen passieren, die
einseitig auf Automobil und Export setzen.
verwundert schrieb:> Ähnlich könnte es derzeit noch reichen Regionen im Westen passieren, die> einseitig auf Automobil und Export setzen.
Nicht an den VW-Standorten.
Chris D. schrieb:> Fachkräfte in die "Pampa" locken muss.
Was heisst "Pampa"?
Klar ist München, Hamburg oder Berlin geiler als ein kleines Kuhkaff.
Die Mieten sind im Kuhkaff aber günstiger.
Spätestens wenn Familie+Kinder da sind, relativieren sich die hohen
Gehälter.
Chris D. schrieb:> Jedenfalls ist es eine Schande, was im Osten alles leer steht und für> wenig Geld gekauft/gemietet werden könnte..
Stimmt, gesucht wird nach Fachkräften besonders in den teuren Gebieten.
Warum nicht etwas kleiner und preiswerter im Osten oder anderen
strukturärmeren Regionen investieren?
Zumindest gibt es die blühenden kohlschen Landschaften im Osten,
Gänseblümchen, Löwenzahn, ....
Ich schrieb:> Stimmt, gesucht wird nach Fachkräften besonders in den teuren Gebieten.> Warum nicht etwas kleiner und preiswerter im Osten oder anderen> strukturärmeren Regionen investieren?
Schön blöd die Unternehmen, oder?
Vielleicht hat sich aber auch herumgesprochen, dass man mit den
günstigen "Arbeitskräften" dort keinen Blumentopf gewinnen kann.
Ulrich S. schrieb:> Schön blöd die Unternehmen, oder?>> Vielleicht hat sich aber auch herumgesprochen, dass man mit den> günstigen "Arbeitskräften" dort keinen Blumentopf gewinnen kann.
ich sag mal so, wenn es um 0815 Entwicklung bzw. "verlängerte" Werkbank
geht, reichen auch günstige Arbeitskräfte.
wie ich schon sagte, eine Offshore Frickelbude, oder ein Call Center im
Osten, da könnt man vllt. auch arbeitslose Elektriker oder E Ingenieure
anstellen die z.B. Kundenservice für Elektroprodukte machen. Wäre sicher
billiger als in Hamburg oder München.
verwundert schrieb:> ich sag mal so, wenn es um 0815 Entwicklung bzw. "verlängerte" Werkbank> geht, reichen auch günstige Arbeitskräfte.
Unfug. Wenn ich das will, dann lasse ich in China produzieren.
Bürovorsteher schrieb:> verwundert schrieb:>>> ich sag mal so, wenn es um 0815 Entwicklung bzw. "verlängerte" Werkbank>> geht, reichen auch günstige Arbeitskräfte.>> Unfug. Wenn ich das will, dann lasse ich in China produzieren.
mir ging es um Dienstleistungen wie Call Center, was schlecht von China
ausgeht, da können nicht so viele Deutsch. Oder halt gewisse
Entwicklungen, wo man durchaus einen gewissen Kundenkontakt ( wenn auch
über Tel ) oder auch sporadisch mal eine Anreise innerhalb Deutschlands
braucht und wo es hilfreich ist z.B. deutsche Normen bezüglich
Elektronik zu kennen. Da wäre es vllt. schon lukrativ sowas im Osten zu
machen.
verwundert schrieb:> mir ging es um Dienstleistungen wie Call Center, was schlecht von China> ausgeht, da können nicht so viele Deutsch.
Noch einmal Unfug. Call-Center gehen auch China oder besser in Indien.
Einfach 'mal googlen, was da so abgeht. Eine Zeit lang war es z. B. sehr
günstig ind Irland Call-Center zu betreiben.
Bürovorsteher schrieb:> Noch einmal Unfug. Call-Center gehen auch China oder besser in Indien.> Einfach 'mal googlen, was da so abgeht. Eine Zeit lang war es z. B. sehr> günstig ind Irland Call-Center zu betreiben.
ja gehen tut das. Aber wie viele können da gut deutsch ? wenn ja,
arbeiten die dann für wenig Geld ? im Osten gibts ja viele Arbeitslose,
da sollten sicher einige aufzutreiben sei die unter 10 Euro die Stunde
arbeiten gehen, selbst mit Ausbildung, wie z.B. ein Elektriker der im
Kundenservice für Elektronikprodukte tätig ist. Ein Chinese, der gut
Deutsch kann und sich mit Elektronik auskennt, wird nicht so leicht
aufzutreiben sein wenn doch hat er bessere Möglichkeiten als Call
Center.
Ggf. könnte man sogar noch ein paar Ostsubventionen mitnehmen. Und Miete
ist dort, gerade auf dem Land, sowieso spott billig. Auch Kaufpreise.
Erst bei immoscout gesehen, Mehrfamilienhaus mit Läden usw, renv. bed.
aber nicht san.bed, für 50 tsd Euro. Da kann man vllt noch den Preis
drücken und zahlt per Kredit vllt. 200 Euro pro Monat dafür, während man
in einer westdeutschen Großstadt fürs Call Center tausende von Euros an
Miete abdrücken darf.
Ich schrieb:> Chris D. schrieb:>> Fachkräfte in die "Pampa" locken muss.>> Was heisst "Pampa"?>> Klar ist München, Hamburg oder Berlin geiler als ein kleines Kuhkaff.> Die Mieten sind im Kuhkaff aber günstiger.
Das war nicht abwertend gemeint (daher in Anführungszeichen).
Nicht jeder mag die Großstadt und landschaftlich gibt es dort sehr
reizvolle Regionen. Mich würde es bspw. Richtung Ostsee ziehen - also
MV.
Warum nicht eine Produktion mit Strand/Küste in der Nähe? :-)
verwundert schrieb:> mir ging es um Dienstleistungen wie Call Center, was schlecht von China> ausgeht, da können nicht so viele Deutsch. Oder halt gewisse> Entwicklungen, wo man durchaus einen gewissen Kundenkontakt ( wenn auch> über Tel ) oder auch sporadisch mal eine Anreise innerhalb Deutschlands> braucht und wo es hilfreich ist z.B. deutsche Normen bezüglich> Elektronik zu kennen. Da wäre es vllt. schon lukrativ sowas im Osten zu> machen.
Richtig - sobald man auch nach Verkauf noch Kundenkontakt hat und
vielleicht auch mal hin muss, fällt China praktisch flach.
Dazu kommt noch die Zeitverschiebung und Kulturelles (alles steht
während des chin. Neujahrs).
Außerdem sollte man sein Knowhow in den eigenen vier Wänden halten.
Ich halte Outsourcing in vielen Fällen für einen großen Fehler.
Chris D.
Bürovorsteher schrieb:> Eine Zeit lang war es z. B. sehr günstig ind Irland Call-Center> zu betreiben.
Ich war heilfroh, als davon mal eines aus Indien nach Irland umzog. Mit
den Iren, egal aus welchem Land Osteuropas sie sind, komme ich besser
zurecht.
Chris D. schrieb:> Richtig - sobald man auch nach Verkauf noch Kundenkontakt hat und> vielleicht auch mal hin muss, fällt China praktisch flach.> Dazu kommt noch die Zeitverschiebung und Kulturelles (alles steht> während des chin. Neujahrs).
ja eben. Und wenn man so von Ost- Niedriglöhnen liest, wäre das sicher
auch recht lukrativ. Wenn Inder für die USA Call Center betreiben, wäre
es ja ganz geil wenn man in Ostdeutschland für einen schweizer
Elektronik Konzern bzw. einen Konzern der dort Elektronik oder SW
Produkte anbietet, einen Call Center aufbauen würde. Aber zumindest für
westdeutsche Firmen wäre das auch schon lukrativ.
Auch in Osteuropa steigen nämlich die Löhne drastisch für Fachleute, die
Deutsch können. Auch Mieten sind da teils alles andere als billig. Es
gibt Grenzgegenden zu Tschechien und Polen, wo Tschechen bzw. Polen
schon Häuser bzw. Firmengebäude in Deutschland kaufen / mieten weil es
hier billiger ist.
Heiner müllt unter neuem Nick wieder das Forum zu, nachdem sein
vorheriger gestern im Hausbau-Thread verbrannte. Einige Tage führte er
sich dort ganz manierlich auf, aber dann rastete er in volltrunkenem
Zustand wieder aus. Wie immer freitags...
Geh sterben, Heiner!
So einfach wird das nicht sein mit den Fachkräften in Ostdeutschland.
Die werden auch nicht konzentriert an einem Ort wohnen und die meisten
guten Fachkräfte werden wohl schnell das Weite suchen, weil sie im
Westen viel leichter einen gut bezahlten Job kriegen.
Mine Fields schrieb:> So einfach wird das nicht sein mit den Fachkräften in Ostdeutschland.> Die werden auch nicht konzentriert an einem Ort wohnen und die meisten> guten Fachkräfte werden wohl schnell das Weite suchen, weil sie im> Westen viel leichter einen gut bezahlten Job kriegen.
das ist in der Tat ein Argument. Aber laut Statistik sollte es durchaus
viele Fachkräfte da geben, gerade im Speckgürtel von Großstädten im
Osten. Auch in den Städten ist ja die Arbeitslosenquote nicht ohne.
Hier sind ein haufen Besserwessis unterwegs, die offensichtlich noch nie
im Osten waren.
1. Callcenter gibt es schon genug
2. Die guten Leute sind längst im Westen oder Pendeln. Die Wende ist 25
Jahre her. Eine ganze Generation ist mittlerweile aus dem Osten
ausgewandert. Die die da geblieben sind sind mit dem was sie haben
zufrieden und wollen bestimmt nicht für 5 € pro Stunde in einem
Callcenter arbeiten.
3. Die Leute im Osten warten bestimmt nur auf Leute wie hier die ihnen
das blaue vom Himmel erzählen (Ironie)
4. Durch die Abwanderung der jungen ist der Osten in 20 Jahren sowas von
kaputt, das möchte sich heute keiner vorstellen.
5. Im Gegensatz zu Westdeutschland wird der Bevölkerungsrückgang nicht
ansatzweise durch den Zuzug von Ausländern kompensiert.
6. Die Abgewanderte Generation bringt Ihre Kinder in der neuen Heimat
zur Welt. Im Osten gibts keine Kinder mehr.
7. Einige Regionen im Westen sind auf dem Gleichen Weg, hängen aber ca.
10 Jahre dem Osten hinterher (z.B. Nordhessen, Ruhrpott). Anstatt zu
versuchen aus den Fehlern im Osten zu lernen führt man lieber
Ost-West-Grabenkämpfe. Die lenken von den wirklichen Problemen ab.
8. Viele Westdeutsch denken der Osten ist für sie nur teuer. Dass der
Osten erst den westdeutschen Aufschwung politisch ermöglicht hat, wird
gerne verdrängt. Man stelle sich mal vor nach 1945 hätte es nicht die
Ostzone mit dem bösen Kommunismus gegeben. Wären Sachen wie der
Marshallplan oder Soziale Marktwirtschaft ohne den Ostblock als
Gegengewicht überhaupt denkbar gewesen? Wenn man den Abbau der Sozialen
Marktwirtschaft seit dem Wegfall des Ostblocks beobachtet wohl kaum.
Karl schrieb:> Gegengewicht überhaupt denkbar gewesen? Wenn man den Abbau der Sozialen> Marktwirtschaft seit dem Wegfall des Ostblocks beobachtet wohl kaum.
Seit langem trauere ich schon genau deshalb dem Kommunismus nach. Nicht
weil ich was davon halte - es zivilisierte den Westen, jedenfalls den
europäischen. Deshalb: Jeder der ihn in Neufünfland neu aufbauen will
hat meinen Segen. Aber bitteschön nur dort, nicht hier. Den Airport
kriegt ihr sogar geschenkt. ;-)
verwundert schrieb:> jemand hat mir erzählt, dass Berlin die kommende Boom Region sei, weil> sich dort viele Start Ups usw ansiedeln. Während klassische> Industrieregionen die einseitig auf Maschinenbau und Auto und Export> setzen, in 10 - 20 Jahren so aussehen wie z.B. Duisburg heute.
Maschinenbau, Auto und Export bringt in Deutschland die Kohle rein. Mit
der ganzen "New economy" ist bisher nix zu holen. Nen Auto fahren sie
alle und es werden eher mehr als weniger. Ökonomisch sind Autos eine der
Haupttriebfedern des Systems. Und Maschinenbau ist ja wohl auch eine
Zukunftsbranche.
Wer in einer strukturschwachen Gegend einen Hightech Betrieb betreiben
will ist auf die örtlichen Fachkräfte angewiesen. Und nur auf diese! Da
hat man es in Stuttgart oder München einfacher, weil der Fachkräftepool
deutlich größer ist und zusätzlich noch viele bereit sind dort hin zu
ziehen. In den Osten will doch niemand hin. Wenn doch jemand hinziehen
will, dann nur wegen den günstigen Wohnungspreisen und solche Leute sind
nach dem Hausbau nicht mehr so flexiebel wie es manche Unternehmen gerne
hätten.
Außerdem sind die Gehälter für Fachkräfte schon sehr hoch, da fallen die
Mieten nicht so sehr ins Gewicht.
Andererseits kenne ich Unternehmen die auch hier in BW voll auf den
Standort XY setzen (auch ländliche Gegend). Dabei weiß ich warum die
Unternehmen so sehr auf den Standort setzen, wenn ich mir in der Bilanz
die Löhne & Gehälter anschaue. Das Konzept kann also durchaus aufgehen.
Embor schrieb:> verwundert schrieb:>> jemand hat mir erzählt, dass Berlin die kommende Boom Region sei, weil>> sich dort viele Start Ups usw ansiedeln. Während klassische>> Industrieregionen die einseitig auf Maschinenbau und Auto und Export>> setzen, in 10 - 20 Jahren so aussehen wie z.B. Duisburg heute.>> Maschinenbau, Auto und Export bringt in Deutschland die Kohle rein. Mit> der ganzen "New economy" ist bisher nix zu holen. Nen Auto fahren sie> alle und es werden eher mehr als weniger. Ökonomisch sind Autos eine der> Haupttriebfedern des Systems. Und Maschinenbau ist ja wohl auch eine> Zukunftsbranche.
Sehe ich ähnlich, weswegen wir immer anfassbare, handfeste Dinge
produzieren, die man nicht einfach auslagern und natürlich auch nicht
einfach kopieren kann.
Maschinenbau etc. hat sehr viel mit Erfahrung zu tun - viele Verfahren
und Handgriffe sind nirgendwo dokumentiert. Das Wissen um Materialien,
wie sie sich verhalten, viele Tricks und Kniffe stecken in den Köpfen
der Mitarbeiter, gerade im Sondermaschinenbau.
Einer meiner Kunden hat als Selbstständiger Zeit seines Lebens
Sondermaschinen gebaut - in allen nur vorstellbaren Bereichen. 50 Jahre
Erfahrung lassen sich nicht auslagern. Das Wissen, das dieser Mann hat,
ist einfach unglaublich.
Und so gibt es viele kleine Unternehmen in DE - genau das ist es, was
uns so stark macht. Ob ein Land 1000 oder 10 Millionen Ingenieure an den
Unis ausspuckt, ist da egal: das sind dann eben 1000 und 10 Millionen
Ingenieure ohne Erfahrung.
Deswegen ist auch die duale Ausbildung so wichtig - die Weitergabe der
nicht dokumentierten Erfahrung ist mit das Wichtigste.
Chris D.
Lasst mich Arzt schrieb:> Wer in einer strukturschwachen Gegend einen Hightech Betrieb betreiben> will ist auf die örtlichen Fachkräfte angewiesen. Und nur auf diese! Da> hat man es in Stuttgart oder München einfacher, weil der Fachkräftepool> deutlich größer ist und zusätzlich noch viele bereit sind dort hin zu> ziehen. In den Osten will doch niemand hin. Wenn doch jemand hinziehen> will, dann nur wegen den günstigen Wohnungspreisen und solche Leute sind> nach dem Hausbau nicht mehr so flexiebel wie es manche Unternehmen gerne> hätten.
Das fürchte ich für den Osten auch.
Grundstücke und Gebäude bekommt man teilweise hinterhergeworfen - die
Gemeinden werden einem da auch stark entgegenkommen. Der Start sollte
also recht einfach sein.
Das Problem sind die Fachkräfte, die man dorthin locken muss.
Da wird man schon etwas bieten müssen.
Eine Lösung könnte darin bestehen, Leute der Region selbst auszubilden.
Dazu muss man natürlich auch Menschen finden, die später dort bleiben
möchten.
Der Übergang vom Klein- zum mittleren Betrieb wird das Problem sein.
Chris D.
Chris schrieb:
>Das Problem sind die Fachkräfte, die man dorthin locken muss.>Da wird man schon etwas bieten müssen.
Das ist nicht Dein Ernst?!
Fachkräfte werden von den Argen und Arbeitsagenturen gezwungen ,
in die westlichen Länder zu gehen. Niemand verläßt ohne Not seine
Heimat.
Ein (scheinbares) Problem ist das Alter der Fachkräfte, denn die
Erfahrung lehrt, daß gerade die Erfahrung nichts, aber auch gar nichts
zählt. Leute um >50 mit Erfahrung gibt es hier zu Hauf und die meisten
davon sind zumindest Facharbeiter.
>Einer meiner Kunden hat als Selbstständiger Zeit seines Lebens>Sondermaschinen gebaut - in allen nur vorstellbaren Bereichen. 50 Jahre>Erfahrung lassen sich nicht auslagern. Das Wissen, das dieser Mann hat,>ist einfach unglaublich.
Nur -und nur, weil der Mann selbständig war, konnte er das tun. Als
Angestellter wäre er schon längst durch Mundwerker statt Handwerker
ersetzt worden.
MfG Loose
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Niemand verläßt ohne Not seine> Heimat.
Kann ich so nicht bestätigen. Ich begegne tagtäglich Menschen, die
freiwillig von ihrer Heimat weggezogen sind. Die meisten davon stammen
aus dem Osten. Viele haben sich im Westen wohler gefühlt. Manche
natürlich auch nicht, aber wirklich gezwungen hat die auch keiner, sie
haben einfach akzeptiert, dass ihre Chancen auf einen gutbezahlten Job
im Westen besser sind.
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Ein (scheinbares) Problem ist das Alter der Fachkräfte, denn die> Erfahrung lehrt, daß gerade die Erfahrung nichts, aber auch gar nichts> zählt. Leute um >50 mit Erfahrung gibt es hier zu Hauf und die meisten> davon sind zumindest Facharbeiter.
Es gibt immer noch einen Unterschied zwischen abgesessener Zeit und
echter Erfahrung. Erfahrung muss einem Arbeitgeber auch effektiv etwas
nutzen, am besten ist ein durch Erfahrung geschaffenes
Alleinstellungsmerkmal. Die meisten Leute sitzen aber nur ihre Zeit ab
und glauben Erfahrung zu sammeln. Sie lernen aber nicht aus ihren
Fehlern, aber erst dann kann man überhaupt von Erfahrung sprechen.
So kommt es schon vor, dass ein Jungspund mit 5 Jahren im Beruf
wesentlich mehr Erfahrung mitbringen kann als ein Älterer, der
vielleicht schon 30 Jahre arbeitet.
Mine Fields schrieb:> Kann ich so nicht bestätigen. Ich begegne tagtäglich Menschen, die> freiwillig von ihrer Heimat weggezogen sind. Die meisten davon stammen> aus dem Osten. Viele haben sich im Westen wohler gefühlt. Manche> natürlich auch nicht, aber wirklich gezwungen hat die auch keiner, sie> haben einfach akzeptiert, dass ihre Chancen auf einen gutbezahlten Job> im Westen besser sind.
Da stellt sich die Frage was freiwillig bedeutet. Heißt es, dass niemand
mit der Pistole hinter einem stand und sagte du gehst, oder heißt es ich
habe hier und da die gleichen Möglichkeiten und möchte dorthin. Wenn die
Möglichkeit bestünde im Osten das gleiche zu verdienen wüdern sicher
mehr Leute dableiben um beispielsweise das Haus der Eltern irgendwann zu
übernehmen. Geht man fort, wohnt man zur Miete.
Mine Fields schrieb:> Es gibt immer noch einen Unterschied zwischen abgesessener Zeit und> echter Erfahrung. Erfahrung muss einem Arbeitgeber auch effektiv etwas> nutzen, am besten ist ein durch Erfahrung geschaffenes> Alleinstellungsmerkmal. Die meisten Leute sitzen aber nur ihre Zeit ab> und glauben Erfahrung zu sammeln. Sie lernen aber nicht aus ihren> Fehlern, aber erst dann kann man überhaupt von Erfahrung sprechen.>> So kommt es schon vor, dass ein Jungspund mit 5 Jahren im Beruf> wesentlich mehr Erfahrung mitbringen kann als ein Älterer, der> vielleicht schon 30 Jahre arbeitet.
Ja das trifft bei manchen wirklich zu. Aber es ist nicht immer so.
Das Problem ist, dass älteren pauschal nichts zugetraut wird weil man
ihnen unterstellt die Zeit nur abgesessen zu haben und nicht mehr
lernwillig zu sein. Absolventen werden ebenso abgelehnt, wegen
mangelnder Erfahrung. Das Problem Fachkäftemangel wird also erst in der
Zukunft kommen, wenn wirklich nur noch zu wenig Fachkräfte vorhanden
sind, weil man es versäumt hat, junge einzuarbeiten.
Karl schrieb:> Heißt es, dass niemand> mit der Pistole hinter einem stand und sagte du gehst, oder heißt es ich> habe hier und da die gleichen Möglichkeiten und möchte dorthin.
Hier wurde behauptet, dass das Arbeitsamt die Leute zwingen müsste, und
keiner freiwillig gehen würde. Das stimmt aber eben nicht. Ich bin schon
vielen Ingenieuren begegnet, die aus Ostdeutschland stammen, aber noch
nie ein Arbeitsamt von innen gesehen haben.
Dass die Möglichkeiten im Westen größer sind, ist eben so, daran kann
ein einzelner Ingenieur erstmal recht wenig machen.
Dirk schrieb:> Das Problem ist, dass älteren pauschal nichts zugetraut wird weil man> ihnen unterstellt die Zeit nur abgesessen zu haben und nicht mehr> lernwillig zu sein.
Wieso sollte man irgend etwas pauschal unterstellen? Das kann man
individuell anhand von Bewerbung, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch
beurteilen.
Dirk schrieb:> Absolventen werden ebenso abgelehnt, wegen> mangelnder Erfahrung.
Von wem werden sie abgelehnt? Generell ganz sicher nicht, sonst würde
kein einziger Hochschulabsolvent eine Stelle bekommen. Dabei ist es oft
doch eher umgekehrt: Viele Firmen versuchen sich schon frühzeitig gute
Absolventen zu sichern und an sich zu binden.
Mine Fields schrieb:> Kann ich so nicht bestätigen. Ich begegne tagtäglich Menschen, die> freiwillig von ihrer Heimat weggezogen sind.
Wobei das auch schon vor der Existenz der DDR und vor dem Krieg
vorgekommen ist. Mancher hat auch eine Familie, die sich freiwillig
innerhalb von zwei Generationen über die ganze Welt verteilt hat, von
Amerika über allerlei Europa bis China.
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Chris schrieb:>>Das Problem sind die Fachkräfte, die man dorthin locken muss.>>Da wird man schon etwas bieten müssen.>> Das ist nicht Dein Ernst?!
Mein voller.
> Fachkräfte werden von den Argen und Arbeitsagenturen gezwungen ,> in die westlichen Länder zu gehen.
Dann sollte es ja kein Problem sein, diese direkt vor Ort zu treffen
oder selbst auszubilden, bevor sie gehen.
> Niemand verläßt ohne Not seine Heimat.
Selbstverständlich tun das viele - um Neues zu sehen, andere Menschen
kennenzulernen, ander Kulturen. Ich habe meine Heimat auch deswegen
verlassen.
>>Einer meiner Kunden hat als Selbstständiger Zeit seines Lebens>>Sondermaschinen gebaut - in allen nur vorstellbaren Bereichen. 50 Jahre>>Erfahrung lassen sich nicht auslagern. Das Wissen, das dieser Mann hat,>>ist einfach unglaublich.>> Nur -und nur, weil der Mann selbständig war, konnte er das tun. Als> Angestellter wäre er schon längst durch Mundwerker statt Handwerker> ersetzt worden.
Natürlich - deswegen machen sich gute Leute eben selbstständig ;-)
Denen reicht ein Angestelltenverhältnis dann nicht mehr.
Chris D.
@MineFields
Ich gebe mal ein Erlebnis zum Besten, was ich vorige Woche hatte:
Vor meiner Haustür kehrte ein Mann von ca. 50 Jahren im Auftrag einer
Hausmeisterfirma die Straße. Da er ein Mütze trug, erkannte ich ihn
nicht gleich.
Er sprach mich an und ich sah, daß es ein ehemaliger Kollege von mir
war.
Auf meine Frage, wieso er denn diese Arbeit macht, erklärte er mir, daß
man ihn vor die Wahl gestellt habe: Das hier für 4,87 Stundenlohn, oder
eine UMSCHULUNG zum Mechatroniker.
Der Mann ist BMSR-Facharbeiter (Betriebsmeß- Steuer- und
Regelungstechnik),
Elektromeister und hatte vor Kurzem noch eine Umschulung zum
Energieelektroniker.
Das kostet ja alles nichts, bezahlt ja der dämliche Steuerzahler...
:-(
Während dieser Umschulung kam ein Vertreter des Wirtschaftsverbandes
oder so etwas in der Art und malte den Absolventen dieser Umschulung die
Zukunft in rosigen Farben aus. (Fachkräftemangler, Händeringer u.s.w.)
:-(
Als mein Ex-Kollege darauf hinwies, daß die Hälfte der Klasse aus
Facharbeitern besteht, die > 30 Jahre im Elektrobereich tätig war,
ergriff der "Händeringer" die Flucht und murmelte wirres Zeug.
Fazit:
Jeder, der sich über Mangel an Fachleuten in seinem Betrieb beklagt,
MUSS gezwungen werden:
1. eigene Lehrlinge auszubilden
2. unabhängig von deren Alter die Leute einstellen, die sonst als
"Perlen vor Säue" gezwungen werden, artfremde Arbeiten zu verrichten.
Es geht nicht an, daß Fachleute für Hungerlöhne zwangsbeschäftigt
werden und mit Hatz-4 aufstocken müssen, was letzten Endes dann auch
noch von den paar Hanseln bezahlt werden muß, die eine reguläre
Beschäftigung
haben -nicht von denen, die die Misere verursachen.
So, und nun fallt über mich her, oder löscht....
gez. Loose
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Der Mann ist BMSR-Facharbeiter (Betriebsmeß- Steuer- und> Regelungstechnik),> Elektromeister und hatte vor Kurzem noch eine Umschulung zum> Energieelektroniker.
So etwas kommt vor, das mag ich gar nicht bezweifeln. Nur kann man das
schlecht bewerten, wenn man nicht die Hintergründe kennt.
Eine Ausbildung alleine macht einen noch nicht zur gesuchten Fachkraft.
Berufsjahre auch nicht.
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Während dieser Umschulung kam ein Vertreter des Wirtschaftsverbandes> oder so etwas in der Art und malte den Absolventen dieser Umschulung die> Zukunft in rosigen Farben aus.
Naja, irgendwas müssen die ja erzählen. Das ist genauso wie die Profs,
die allen ihren Studenten Top-Jobs versprechen.
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Es geht nicht an, daß Fachleute für Hungerlöhne zwangsbeschäftigt> werden und mit Hatz-4 aufstocken müssen, was letzten Endes dann auch> noch von den paar Hanseln bezahlt werden muß, die eine reguläre> Beschäftigung> haben -nicht von denen, die die Misere verursachen.
Natürlich ist das ärgerlich, aber auch da muss man die Hintergründe
hinterfragen.
Haben sich die Leute zu lange auf ihrer Ausbildung und ihrem Job
ausgeruht und sind nach heutigem Stand der Technik eben keine Fachleute
mehr?
Haben sie soziale oder psychische Schwierigkeiten, die eine Integration
in das Berufsleben erschweren? Gerade an diesem Punkt wird
offensichtlich leider viel zu wenig getan.
Sind sie vielleicht örtlich zu unflexibel (sei es aus familiären Gründen
oder schlicht Bequemlichkeit)?
Oder verlangen sie einfach nur viel mehr Geld als Junger, obwohl sie
weniger Leistung bringen können?
MineFiels schrieb:
>Nur kann man das schlecht bewerten, wenn man nicht die Hintergründe kennt.
Gut, als Außenstehender kannst Du das natürlich nicht. Ich aber kenne
diesen Mann und dessen Fähigkeiten (und auch die von ein paar Anderen,
von denen er mir gesagt hatte, daß auch die an dieser Umschulung
teilnehmen mußten)
>Eine Ausbildung alleine macht einen noch nicht zur gesuchten Fachkraft.>Berufsjahre auch nicht.
Richtig -nur die physikalischen Gesetze vermochte auch der Kapitalis-
mus nicht zu ändern. Was einem heute elektrisch um die Ohren fliegt,
hätte das auch schon vor 40 Jahren getan.....
>Sind sie vielleicht örtlich zu unflexibel (sei es aus familiären Gründen>oder schlicht Bequemlichkeit)?
Bequemlichkeit?! Gibt es nicht. Entweder Du meldest Dich bei der
Zeitarbeitsbude und bist morgen in Regensburg, oder Du hast eine
Sperre von 12 Wochen d.h. 12 Wochen kein Geld.
DAS ist die Realität, das ist so gewollt.
>Oder verlangen sie einfach nur viel mehr Geld als Junger, obwohl sie>weniger Leistung bringen können?
Ich schrieb weiter oben, daß der Mann nun 4,87 als Hausmeister
akzeptieren
mußte. Der KANN nichts verlangen, der muß froh sein, wenn ihm Einer
sagt:
"Ich nehme Dich für 7,60 Euro als Schaltschrankverdrahter"
...und er wäre im Moment tatsächlich froh darüber
gez. Loose
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Ich aber kenne> diesen Mann und dessen Fähigkeiten (und auch die von ein paar Anderen,> von denen er mir gesagt hatte, daß auch die an dieser Umschulung> teilnehmen mußten)
Die Fähigkeiten alleine reichen ja nicht unbedingt.
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Richtig -nur die physikalischen Gesetze vermochte auch der Kapitalis-> mus nicht zu ändern. Was einem heute elektrisch um die Ohren fliegt,> hätte das auch schon vor 40 Jahren getan.....
Nur die physikalischen Gesetze versteht auch ein junger Geselle frisch
aus der Ausbildung.
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Bequemlichkeit?! Gibt es nicht. Entweder Du meldest Dich bei der> Zeitarbeitsbude und bist morgen in Regensburg, oder Du hast eine> Sperre von 12 Wochen d.h. 12 Wochen kein Geld.> DAS ist die Realität, das ist so gewollt.
Es gibt aber wiederum genügend Leute, die sich trtzdem mit allen Mitteln
darum drücken.
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Ich schrieb weiter oben, daß der Mann nun 4,87 als Hausmeister> akzeptieren> mußte. Der KANN nichts verlangen, der muß froh sein, wenn ihm Einer> sagt:> "Ich nehme Dich für 7,60 Euro als Schaltschrankverdrahter"> ...und er wäre im Moment tatsächlich froh darüber
Das ist jetzt aber auch erst einmal nur ein Fall. In anderen kann das
wieder anders aussehen.
@MineFields
Gut, ich gebe mich geschlagen. Du wirst wahrscheinlich noch für die
absurdesten Vorgänge plausible Erklärungen haben, die ich nicht teile.
Aus diesem Grunde und auch aus dem, daß das nur noch ein Dialog
zwischen uns beiden ist, streiche ich die Segel.
gez. Loose
Mine Fields schrieb:> Es gibt aber wiederum genügend Leute, die sich trtzdem mit allen Mitteln> darum drücken.
Zurecht meiner Meinung nach. Hier sollte niemand für einen Sklavenlohn
arbeiten müssen. Dadurch dass er für unter 5€ arbeitet unterstützt er
das auch noch. Der sollte sich mit seinem Hausarzt gutstellen oder
anderweitig dafür sorgen, dass er solchen Mist nicht annehmen muss und
dabei seine Freizeit nutzen um sich sinnvoll weiterzubilden.
Günter schrieb:> Hahaha, Call Center in Sachsen... der ist gut! "Gänsefleisch..."
ich verstehe was du meinst :-) aber auch das kriegt man hin. In Indien
klappt es ja auch mit den Call Centern, die bekommen zuvor meist ein
Training in z.B. US Englisch und bekommen dann teils auch für die Arbeit
am Telefon einen amerikanisch klingenden Namen.
Also aus der sächsischen Mandy wird für den Tel. Einsatz im Bayern
einfach die Resi ;-)
Mein Name ist Loose, ich kaufe hier ein schrieb:> Gut, ich gebe mich geschlagen. Du wirst wahrscheinlich noch für die> absurdesten Vorgänge plausible Erklärungen haben, die ich nicht teile.
Es gibt immer eine plausible Erklärung. Ob sie einem gefällt ist eine
andere Sache.
Chris D. schrieb:> Das fürchte ich für den Osten auch.> ...> Das Problem sind die Fachkräfte, die man dorthin locken muss.> Da wird man schon etwas bieten müssen.
Das ist leider richtig! Lezendlich hat es hajo schon auf den Punkt
gebracht:
hajo schrieb:> Von den TUs hier strömen gut> ausgebildete, junge Leute. Die Stecken in keinem Loch, nur oft in in der> Zwickmühle: Dem Herz folgen, oder der Kohle. Und dann heißt es nicht> 50km pendeln, sonder 400km umziehen.
@ Mine Fields:
Mine Fields schrieb:> Wieso sollte ein Unternehmen eine Zweigstelle eröffnen, die nur mit> zusätzlichen Kosten und Abstimmungsaufwand verbunden ist? Solange der> Stammsitz gut funktioniert und der Bedarf an Fachkräften lokal gedeckt> werden kann, gibt es dazu keinen Grund. Das hat nichts mit Angst vor> Konkurrenz zu tun.
Im Prinzip richtig, jedoch mit einem Denkfehler. Die großen
Entwicklungszentren der Konzerne können und müssen ihr Personal gar
nicht mit lokalen Fachkräften decken. Brauchen Sie auch nicht. Diese
Standorte sind meisst so attraktiv, dass die Fachkräfte von allein
bereit sind, dahin zu ziehen (insb. aus dem Osten). Bestes Beispiel -
Audi in Ingolstadt.
Und: Solange keine Anreize geschaffen werden, wird das auch so bleiben.
Die Industriezentren in BY und BW können weiterhin auf gut ausgebildete
Fachkräfte setzen, ihre Standorte erhalten und weiter ausbauen und den
Osten intellektuell ausbluten.
Hans Franz schrieb:> Im Prinzip richtig, jedoch mit einem Denkfehler. Die großen> Entwicklungszentren der Konzerne können und müssen ihr Personal gar> nicht mit lokalen Fachkräften decken. Brauchen Sie auch nicht. Diese> Standorte sind meisst so attraktiv, dass die Fachkräfte von allein> bereit sind, dahin zu ziehen (insb. aus dem Osten). Bestes Beispiel -> Audi in Ingolstadt.
Mit "lokal decken" meine ich alle, die bereit sind, an diesem Standort
zu arbeiten - also auch die Zugezogenen.
Mine Fields schrieb:> Das ist jetzt aber auch erst einmal nur ein Fall. In anderen kann das> wieder anders aussehen.
Du hast davon keinen blassen Schimmer. Das betrifft im Osten Massen von
Menschen und nun schon über Jahrzehnte zurück.
Auch welche, die die DDR nicht kannten. Also z. Bsp. mit einem FA als
Konstruktionsmechaniker, zehn Jahr Hilfs- und Zeitarbeit für < 6,50 EUR,
nun eine wahnsinnige Festanstellung in der ehemaligen Fa. für 8,50 EUR.
Brutto natürlich!
Schichtarbeit in der Plasteteile-Zulieferindustrie für Autos.
Kein Wunder, das es den (West)Autokonzernen gut geht.
Aber einzelne gute Standorte gibt es auch.
So in Jena. Da rattert die Wirschaft und die Mietpreise haben fast den
Stand von München.
Karl schrieb:> 2. Die guten Leute sind längst im Westen oder Pendeln. Die Wende ist 25> Jahre her. Eine ganze Generation ist mittlerweile aus dem Osten> ausgewandert. Die die da geblieben sind sind mit dem was sie haben> zufrieden und wollen bestimmt nicht für 5 € pro Stunde in einem> Callcenter arbeiten.
Das ist die eine Hälfte des Problems. Diese Leute fehlen dort. Die
andere Hälfte ist die mangelnde Geschäftstüchtigkeit der Leute dort
(Jetzt dürfen die Neosozialisten gerne wieder den Spruch von "Man lebt
nicht um zu Arbeiten..." bringen.). Zumindest war das mein Eindruck nach
einem Kurzen Aufenthalt dort - "bloß nicht zu viel arbeiten!".
Michael_ schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Das ist jetzt aber auch erst einmal nur ein Fall. In anderen kann das>> wieder anders aussehen.>> Du hast davon keinen blassen Schimmer. Das betrifft im Osten Massen von> Menschen und nun schon über Jahrzehnte zurück.
Bitte den Kontext beachten! Du hast meine Aussage völlig aus dem
Zusammenhang gerissen.
Außerdem: Dass der Osten nicht gerade als Boomregion bekannt ist, muss
man wohl nicht erwähnen. Und mit einer einfachen Ausbildung ist man eben
nicht gleich eine gesuchte Fachkraft.
Ulrich S. schrieb:> Zumindest war das mein Eindruck nach einem Kurzen Aufenthalt dort -> "bloß nicht
zu viel arbeiten!".
Dann muss Dein Aufenthalt aber sehr kurz gewesen sein...
Für die, die Arbeiten wollen, stellt sich die Situation nämlich ganz
anders dar:
Hier (Bayern):
Großkonzern mit IGM-Tarif, 35h Woche, jede Menge Priviliegien
("Komfortzone"), Überstunden mit 25% Aufschlag, UG und WG
selbstverständlich, krasse Gewinnbeteiligung, Dienstreisen werden zu
100% als Arbeitszeit gezahlt u.s.w.
Wieder in Osten:
Mittelständler oder Ingenieurbüro, 40 h Woche, 1000 € Netto weniger
pro Monat, bezahlte Überstunden? Dienstreisen? UG? - Fehlanzeige
(oftmals jedenfalls)...
Und das ist symptomatisch für die gesamte arbeitende Bevölkerung im
Osten; das die "Ossis" nicht wissen, was ihre Arbeit eigentlich Wert ist
und sich dann noch ausnutzen und einschüchtern lassen.
Hans Franz schrieb:> Hier (Bayern):
Aha, also arbeitet jeder einzelne Mensch in Bayern in einem
IG-Metall-Konzern? Meinst du da gibt es keine
Hans Franz schrieb:> Mittelständler oder Ingenieurbüro
mit den von dir zitierten Bedingungen? Natürlich gibt es die auch in
Bayern oder BaWü. Umgekehrt gibt es im Osten auch Konzerne mit
Tarifgehalt und 35h-Woche.
Das hat nichts mit Osten und Westen zu tun.
Mine Fields schrieb:> Bitte den Kontext beachten! Du hast meine Aussage völlig aus dem> Zusammenhang gerissen.
Keine Angst! Ich hab alles gelesen.
Mine Fields schrieb:> Und mit einer einfachen Ausbildung ist man eben> nicht gleich eine gesuchte Fachkraft.
Ne, aber ein vorzüglicher politisch gewollter Zeitarbeiter.
Ein anderer Bekannter mit dem Beruf Werkzeugmacher ist 1995 mit Frau und
3 Kindern nach Baden ausgewandert. Dort bedient er eine Maschine in
einer Metallfirma, also als Angelernter. Dem geht es gut mit 2400 EUR,
Stand vor etwa zehn Jahren.
Mine Fields schrieb:> Umgekehrt gibt es im Osten auch Konzerne mit> Tarifgehalt und 35h-Woche.
Wo lebst denn du? Der Streik der IG-Metall für 35h im Osten ist vor ein
paar Jahren kläglich gescheitert.
Mine Fields schrieb:> Und mit einer einfachen Ausbildung ist man eben nicht gleich eine> gesuchte Fachkraft.
Mit solchen Phrasen begibst Du dich auf das gleiche Niveau wie das von
Deiner "Lieblingsfreundin" Dipl-Ing ( FH ).
Michael_ schrieb:> Wo lebst denn du? Der Streik der IG-Metall für 35h im Osten ist vor ein> paar Jahren kläglich gescheitert.
Gut, dann eben 38h-Woche.
Hans Franz schrieb:> Mit solchen Phrasen begibst Du dich auf das gleiche Niveau wie das von> Deiner "Lieblingsfreundin" Dipl-Ing ( FH ).
Das ist keine "Phrase", sondern eine Tatsache.
Hans Franz schrieb:> Ulrich S. schrieb:>> Zumindest war das mein Eindruck nach einem Kurzen Aufenthalt dort -> "bloß
nicht
> zu viel arbeiten!".>> Dann muss Dein Aufenthalt aber sehr kurz gewesen sein...
Die Dauer war ein mehrfaches dessen, was nötig war um das zu bemerken.
Es gibt einen Indikator für Wohlstand: In der Nähe von GELD gibt es
viele FRUCHTBARE Frauen! Eine Frau mit viel Östrogen wirkt unbewusst auf
reiche Männer anziehend. Das Geld der Männer zeiht wiederum die Frauen
an. Deshalb haben Frankfurt am Main sowie München einen auffällig
überhöhten Anteil von Frauen um 25 Jahren, den man in der
Bevölkerungspyramide sehen kann. Die Frauen stammen oft aus Mecklenburg
Vorpommern und anderen Rezessionsgebieten, wo sie ihren
Habenichts-Männern davonlaufen.
Also: Bevölkerungspyramiden anschauen!
Mine Fields schrieb:> Das hat nichts mit Osten und Westen zu tun.
Mine Fields, hier hast du mal ausgesprochen Recht:
Denn ich lernte in den guten BY und BW schon Firmen kennen, die dem AN
Top-Bedingungen wie ungefähr in Süd-Indien boten. Meistens lernt man die
über Bewerbungspflichten zugesandter Bewerbungsaufforderungen vom Amt
kennen, von selbst sucht das niemand. Irgendwie zog das mich dann doch
nicht so, da stimmen irgendwelche Verhältnisse nicht so...
Kann sein, daß es im Osten hier und da mal eine echte Perle gibt.
Ulrich S. schrieb:> Hans Franz schrieb:>> Ulrich S. schrieb:>>> Zumindest war das mein Eindruck nach einem Kurzen Aufenthalt dort -> "bloß> nicht>> zu viel arbeiten!".>>>> Dann muss Dein Aufenthalt aber sehr kurz gewesen sein...>> Die Dauer war ein mehrfaches dessen, was nötig war um das zu bemerken.
Lieber Ulrich,
da haben sie aber eine erstaunliche Begabung. Ich hab diese auch und
wenn ich die bayrischen Kollegen so beim ausgiebigen Weißwurstfrühstück
von 11 bis 14 Uhr sehe, dann überzeugt mich das auch nicht unbedingt von
der Uneingeschränkten Leistungsbereitschaft.
Wahrscheinlich ist es so, dass in jedem Bundesland die Anzahl der
geborenen Leistungsträger prozentual gleich ist. Wenn aber nun aus einem
Bundesland ein Großteil der Leistungsträger abwander ist klar, dass der
Anteil der Leistungsträger insgesamt dort abnimmt und im Zuzugsgebiet
zunimmt. Aber solche anspruchsvollen analytischen Gedankengänge kann man
wahrscheinlich nur von ca. 10 % der Bevölkerung erwarten. Vielleicht
einfach mal selbst nachdenken vor dem schreiben.
Mine Fields schrieb:> mit den von dir zitierten Bedingungen? Natürlich gibt es die auch in> Bayern oder BaWü. Umgekehrt gibt es im Osten auch Konzerne mit> Tarifgehalt und 35h-Woche.
Ersten sind die Osttarife niedriger und zweitens ist die Anzahl der
tarifgebundenen Arbeitsverhältnisse im Osten deutlich geringer
http://www.jjahnke.net/index_files/17018.gif
Und nenne doch mal ein paar Konzerne mit Ostdeutschem Stammsitz bevor du
weitere Behauptungen aufstellst, die nicht der Realität entsprechen
Ulrich S. schrieb:> Erzähl doch was über die Boomregion Eifel!
Das kann ich übernehmen.
Ab morgen eröffnen wir unseren zweiten Produktionsstandort mit fast
Verdreifachung der bisherigen Fläche ;-)
Und das mitten in der Vulkaneifel!
Natur und HiTech - wir werden noch das neue Bayern.
Chris D.
Ulrich S. schrieb:> Erzähl doch was über die Boomregion Eifel!
Mich neigt es vielleicht zum Wandern, vielleicht, wenn es mir gefällt,
aber keineswegs für schlechte Zeitarbeitsfratzen.
Chris D. schrieb:> Ab morgen eröffnen wir unseren zweiten Produktionsstandort mit fast> Verdreifachung der bisherigen Fläche ;-)>> Und das mitten in der Vulkaneifel!>> Natur und HiTech - wir werden noch das neue Bayern.>> Chris D.
Na herzlichen Glückwunsch!
Karl schrieb:> Ersten sind die Osttarife niedriger und zweitens ist die Anzahl der> tarifgebundenen Arbeitsverhältnisse im Osten deutlich geringer
Schon, das bezweifel ich gar nicht. Nur die Darstellung - in Bayern
arbeiten alle in 35h Woche im Tarif und im Osten gibt es nur
Kleinklitschen mit schlechter Bezahlung ist einfach falsch.
Chris D. schrieb:> Ab morgen eröffnen wir unseren zweiten Produktionsstandort mit fast> Verdreifachung der bisherigen Fläche ;-)
Glückwunsch. Als Selbstständiger hat man natürlich im Prinzip freie
Standortwahl.
Was macht eigentlich die Beschäftigtenzahl, steigt die dann auch?
Mine Fields schrieb:> Schon, das bezweifel ich gar nicht. Nur die Darstellung - in Bayern> arbeiten alle in 35h Woche im Tarif und im Osten gibt es nur> Kleinklitschen mit schlechter Bezahlung ist einfach falsch.
"In Ostdeutschland arbeitet jeder 3. tarifgebunden und in Bayern mehr
als jeder 2. tarifgebunden zu besseren Konditionen."
Bist du mit der Aussage zu frieden?
Chris D. schrieb:> Ab morgen eröffnen wir unseren zweiten Produktionsstandort mit fast> Verdreifachung der bisherigen Fläche ;-)>> Und das mitten in der Vulkaneifel!
wäre da kein Job für Willy frei ;-) ? oder habt ihr auch
Arbeitsbedingungen wie in Süd-Indien ? wobei man als SW-Entwickler in
Bangalore für dortige Verhältnisse nicht mal schlecht verdient.
Mine Fields schrieb:> Schon, das bezweifel ich gar nicht. Nur die Darstellung - in Bayern> arbeiten alle in 35h Woche im Tarif und im Osten gibt es nur> Kleinklitschen mit schlechter Bezahlung ist einfach falsch.
Bayern ist groß. Klar gibt es da auch viele gute Firmen mit IGM Tarif,
aber auch da gibt es strukturschwache Regionen wie Nordbayern oder der
bayrische Wald. In Summe ist es aber sicher richtig, dass es im Osten
viel mehr Klein-Klitschen gibt, mit schlechten Bedingungen.
Power schrieb:
>...aber auch da gibt es strukturschwache Regionen wie Nordbayern oder der>bayrische Wald.
Nordbayern hat eine Struktur -sogar ein hügelige, wellige.
Die Region um Hof ist stark strukturiert.
Wie ich diese Schwachsinnsausdrücke hasse: "sozial schwach,
strukturschwach,
Migrationshintergrund, Zeitschiene, macht Sinn....."
Kotz!
:-(
gez. Loose
norre schrieb:> Welche Gebiete bzw. welche Städte sind oder werden in den nächsten> Jahren zu interessanten Industriegebieten?
Die Frage ist mal extrem seltsam gestellt.
Entweder Troll oder jemand der von gar nichts eine Ahnung hat. Kann
natürlich auch beides zusamnentreffen ;)
Mine Fields schrieb:> Chris D. schrieb:>> Ab morgen eröffnen wir unseren zweiten Produktionsstandort mit fast>> Verdreifachung der bisherigen Fläche ;-)>> Glückwunsch. Als Selbstständiger hat man natürlich im Prinzip freie> Standortwahl.
;-)
Nein, wir bleiben schon hier im Ort - sind ja noch ein kleines
Unternehmen.
Aber hier im Haus wird es jetzt einfach zu klein - die (Doppel)Garage
fasst jetzt die Maschinen einfach nicht mehr, daher die Expansion.
Wir sind nun also keine Garagenfirma mehr. Ich fand den Begriff aber nie
abwertend. Es wäre auch dumm, nicht so zu starten.
> Was macht eigentlich die Beschäftigtenzahl, steigt die dann auch?
Bis sich das mit der Halle eingespielt hat (Arbeitsabläufe generell -
wer arbeitet wann wo?) stelle ich keinen ein - aber gegen Mitte des
Jahres gibt es eventuell eine zusätzliche Halbtagsstelle.
Es sieht auf jeden Fall auftragsmäßig sehr gut aus :-)
Chris D.
Mine Fields schrieb:> Schon, das bezweifel ich gar nicht. Nur die Darstellung - in Bayern> arbeiten alle in 35h Woche im Tarif und im Osten gibt es nur> Kleinklitschen mit schlechter Bezahlung ist einfach falsch.
Feigling! Komm doch mal rüber in die Oberlausitz und suche dort mal nach
einer Existenzgrundlage.
Melde dich dann mal wieder.
Michael_ schrieb:> Feigling! Komm doch mal rüber in die Oberlausitz und suche dort mal nach> einer Existenzgrundlage.> Melde dich dann mal wieder.
wer zieht auch da schon freiwillig hin ...
Mine Fields schrieb:> Haben sich die Leute zu lange auf ihrer Ausbildung und ihrem Job> ausgeruht und sind nach heutigem Stand der Technik eben keine Fachleute> mehr?
Im vorliegenden Fall wurde die betreffende Person auch noch zum
Engergieelektroniler umgeschult!
Der ist auf dem neuesten Ausbildungsstand.
Also, lesen und dann verstehen!
Alles klar!
Power schrieb:> wer zieht auch da schon freiwillig hin ...
Es wäre doch aber eine Herausforderung für einen Neuanfang.
Zum Beispiel ein Callcenter.
Bei einer Anfrage bei Vodafooone, wurde mir die Wahl gelassen erst mal
bei einem in Kairo mit deutschem Mitarbeiter zu versuchen. Ich wollte
aber einen aus Deutschland.
Er war sehr im technischen kompedent, hatte aber deutlich slawische
Herkunft.
Vielleicht hat er doch in Kairo gesessen?
Für einen Stuttgarter Unternehmer ist doch Görlitz unatraktiver als ein
Standort in Bratislava.
Michael_ schrieb:> Für einen Stuttgarter Unternehmer ist doch Görlitz unatraktiver als ein> Standort in Bratislava.
aber er wird in Bratislava nicht so leicht qualifizierte und deutsch
sprechende Mitarbeiter bekommen. Wenn doch, haben auch die ihren Preis.
Ich arbeite selbst teils mit Nearshore Standorten zusammen, gute Leute
die deutsch sprechen, haben auch da ihren Preis. Daher wäre ggf. Görlitz
eine Idee, allerdings wie schon gesagt wurde, sind viele gute Leute
längst im Westen, zurück bleiben häufig die geringer qualifizierten und
Alten, oder solche die seit Jahren arbeitslos sind. Aber ich denke, ein
Call Center wo es nur um einfache Arbeit geht, wäre sicher gut machbar.
Allerdings hab ich das Gefühl, so vom Akzent her, dass schon einige
Konzerne im Osten einen Call Center haben.
Power schrieb:> ber er wird in Bratislava nicht so leicht qualifizierte und deutsch> sprechende Mitarbeiter bekommen.
Da hast du keine Ahnung!
Erstens gab es in der alten Tschechoslovakei eine gute
Elektronik-Industrie.
Zum Beispiel TESLA-Orova, was an der Tschechich-Slowakichen Grenze
liegt.
Des weiteren gibt es gerade in der Slowakei Regionen, welche deutsche
Nationalität haben.
Hier kannst du dich weiterbilden:
http://www.karpatendeutsche.de/?Geschichte
Die Radioelektronik war auch sehr weitverbreitet:
http://sk.wikipedia.org/wiki/Tesla_%28podnik%29
Hans Franz schrieb:> Mittelständler oder Ingenieurbüro, 40 h Woche, 1000 € Netto weniger> pro Monat, bezahlte Überstunden? Dienstreisen? UG? - Fehlanzeige> (oftmals jedenfalls)...> Und das ist symptomatisch für die gesamte arbeitende Bevölkerung im> Osten; das die "Ossis" nicht wissen, was ihre Arbeit eigentlich Wert ist> und sich dann noch ausnutzen und einschüchtern lassen.
Was solln sie machen? Entweder, sie machen den Zirkus mit oder Hartz 4.
Die zwei Alternativen gibt es im Osten. Die dritte Alternative ist halt,
in den Westen zu gehen, und das machen eben vor allem die jungen Leute.
Chris D. schrieb:> Ulrich S. schrieb:>> Erzähl doch was über die Boomregion Eifel!>> Das kann ich übernehmen.>> Ab morgen eröffnen wir unseren zweiten Produktionsstandort mit fast> Verdreifachung der bisherigen Fläche ;-)>> Und das mitten in der Vulkaneifel!
Glückwunsch & Viel Erfolg!
Chris D. schrieb:> Natur und HiTech - wir werden noch das neue Bayern.
Das wollt ihr nicht wirklich? ;)
Chris D. schrieb:> Wir sind nun also keine Garagenfirma mehr. Ich fand den Begriff aber nie> abwertend. Es wäre auch dumm, nicht so zu starten.
Das Wort "Garagenfirma" bringt mich jedes mal auf "dumme" Gedanken! ;)
Ulrich S. schrieb:
>Das Wort "Garagenfirma" bringt mich jedes mal auf "dumme" Gedanken! ;)
Dich bringen auch noch etliche andere Worte auf dumme Gedanken...
;-)
Buna-Pelzer
Buna-Pelzer schrieb:> Ulrich S. schrieb:>>Das Wort "Garagenfirma" bringt mich jedes mal auf "dumme" Gedanken! ;)>> Dich bringen auch noch etliche andere Worte auf dumme Gedanken...> ;-)>> Buna-Pelzer
Bei dem Troll sind keinerlei Wörter notwendig.