Entscheidungsmünze

Gast #1793477
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Hallo Leute,

Ich würd mir gern mit einem Attiny13V und einer sehr sehr kleinen 
Lithium Knopfzelle, eine münzgroße Platine in SMD aufbauen, die auf 
Tastendruck intern eine binäre Zufallszahl generiert, und dann über eine 
von 2 LEDs anzeigt. ein wenig Effekte darf auch sein, zb könnten die 
LEDs ständig schnell hin und her wechseln, und erst beim Loslassen 
wechseln sie langsamer und dann nach paar Sekunden Stop und Zustand 
beibehalten.

Wichtig ist aber, das der Stromverbrauch bei Nichtnutzung möglichst 0 0 
ist. Hab da an einen smd mosfet gedacht, der sowohl vom Schalter als 
auch µC selber durchgeschaltet werden kann. Beim Tastendruck fährt der 
µC hoch, und gibt High auf den Transistor. beim Loslassen fehlt die 
direkte Durchsteuerung aber bleibt die vom Mikro. es wird das Programm 
zu Ende geführt, LEDs leuchten noch einen Moment, dann fährt der µC 
runter und setzt den FET auf Low schaltet sich damit quasi selber den 
Strom ab.

Wie kann man soetwas am besten angehen?
#1793609
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Ich würde es auch über den Powerdown machen. Der zieht, laut Datenblatt, 
keine 100nA mehr, bei 1.8V.
Beim Transistortester war eine über nen 7805 stabilisierte Spannung 
nötig, deshalb wurde dort diese Transistorschaltung eingesetzt. Hier 
wird man wohl keinen stromfressenden Spannungsregler brauchen.
#1793758
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also ich kann mir nicht ernsthaftz vorstellen, dass soetwas soviel 
speicher verschlingen kann- du brauchst doch absolut gar nix dafür fast
eine simple _delay_ms(100); Entprellroutine sollte reichen, sofern die 
überhaupt gebraucht wird- und zufallszahl wird über die Länge des 
Tastendrucks entschieden

ausserdem ist ASM sehr zeitaufwändig oder? Da kann man in C recht flott 
eigentlich schreiben und nicht ständig Register irgendwohin schieben 
etc.

mfg
Gast #1793772
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> Wie lange wird so ne kleine Knopfzelle denn halten bei 100nA?

CR2016 hat ca 90-10 mAh
CR1616 hat ca 50 mAh
CR1025 hat ca 30 mAh

bei 100 nA im Sleep ist die Eigenentladung auch einer Lithium-Zelle 
grösser
#1794393
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verdammt-.-
Eine Woche Schulferien und ich habe die SI-Präfixe schon über Board 
geworfen
(m->10^-3)
=>
(90*10^-3)/(100*10^-9)=0.9*10^6

Wie daraus jetzt 9k Tage werden verstehe ich nicht ganz^^

ich komme auf ca 102Jahre
frage ist dann wie oft es benutzt wird- und was die Batterie zu solchen 
Lagerzeiten hält^^
#1797304
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Weil mein Kollege früher immer das Radio so laut hatte, hatte ich mal 
eine kleine Schaltung gebaut, die in einstellbaren Intervallen das IR 
Signal für "leise" sendet. Die konnte man dann irgendwo in die Nähe der 
Anlage kleben.
Von der Grösse ist das mit einem Tiny13 gar kein Problem. Den IR Teil 
kann man ja noch weglassen. SMD LEDs direkt mit Vorwiderstand an Port. 
Taster an Reset (keine Entprellung nötig) und nach getaner Arbeit in in 
Tiefschlaf legen.
Das Ding liegt jetzt schon mindestens 2 Jahre bei mir daheim rum, und 
als ich es jetzt wieder rausgekramt habe, funktioniert die Batterie 
immer noch. (ohne Ausschalter) Das Programm hatte ich allerdings in ASM 
geschrieben, da mir C zu kompliziert ist.
PS. Die 2 Euro Münze habe ich nicht gemacht, die ist von der Bundesbank.
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