Mich interessieren besonders die Versionen mit PLL zur Taktgewinnung.
Datenraten sind klein, klar, aber das ist oft nicht schlimm.
Also zur Frage, wie gut funktionierts? Was macht am ehesten Probleme,
wenn man Spannung korrekt versorgt (ohne LED-'Spannungsregler') usw?
Welche Latenz kann man im Loopback erwarten von Paket über USB
rausschicken bis es wieder da ist?
Hallo,
Aufbauen und Testen ist angesagt, USB hat da einen Puffer und 1ms
Ticks..
Probleme machen die Treiber unter WinOS. Unter Linux geht das i.a.
problemloser, wenn man die Rechte richtig gesetzt hat.
Also V-USB an sich funktioniert schon ziemlich gut (auch wenn da die
Meinung hier im Forum gespalten ist)
Allerdings bezieht sich diese Aussage auf low-speed: Meist also eigene
Protokolle oder USB-HID.
CDC ist eine full-speed Klasse die bulk Transfers benötigt (für
low-speed nicht spezifizierte Transferart).
Alte Betriebssysteme haben das ignoriert. HEUTE allerdings erlaubt das
nichteinmal Linux. DU SOLLTEST DAHER DIE FINGER VON DIESER V-USB CDC
IMPLEMENTIERUNG LASSEN.
Wenn du mags sehe dir doch mal das tinyUSBboard Projektchen an:
http://matrixstorm.com/avr/tinyusbboard.
Auf https://github.com/tinyusbboard gibt es einen hid-serial quelöcode
der sowas aehnliches wie cdc allerdings per eigenem Protokoll und ohne
bulk macht.
MfG
Frager schrieb:> Ja, du hast wohl recht, CDC ist zu sehr gegen die Norm, also werde> ich> mit HID anfangen und ggf was eigenes bauen.
Warum nicht einfach einen Controller mit integriertem USB-Modul nehmen?
Der Treiber ist nur in den windowstreiber geflickt. Funktioniert ab
windows 10 nicht mehr, da die basis usbser.sys von Microsoft neu
geschrieben wurde.
Volker S. schrieb:> Frager schrieb:>> Ja, du hast wohl recht, CDC ist zu sehr gegen die Norm, also werde>> ich>> mit HID anfangen und ggf was eigenes bauen.>> Warum nicht einfach einen Controller mit integriertem USB-Modul nehmen?
Kurz: Isoliertes USB, BOM Kosten, Platz. Bitte hier keine Diskussion
über Alternativen, die sind wohl hinlänglich bekannt
Flip B. schrieb:> Der Treiber ist nur in den windowstreiber geflickt. Funktioniert ab> windows 10 nicht mehr, da die basis usbser.sys von Microsoft neu> geschrieben wurde.
Das gilt für CDC?
Noch was zur "Norm"
Wenn ich mich richtig erinnere, ist HID Low-Speed Intrerrupt Transfer,
mit max 8Bytes alle 10ms -> 800 Bytes/s. Reicht dir das?
(isoliertes USB, Kosten, Platz verstehe ich nicht ;-)
Volker S. schrieb:> Noch was zur "Norm">> Wenn ich mich richtig erinnere, ist HID Low-Speed Intrerrupt Transfer,> mit max 8Bytes alle 10ms -> 800 Bytes/s. Reicht dir das?
Ja, ist für den Anfang okay
> (isoliertes USB, Kosten, Platz verstehe ich nicht ;-)seufz Also gut. USB ist schwer galvanisch zu trennen (siehe auch
ADuM4160). Leicht ist es, einen uC vom Bus zu versorgen, damit USB zu
empfangen und zB SPI oder UART draus zu machen und die zu isolieren.
ADuM4160 ist ausserdem relativ teuer (aber ist ja nur Geld), vorallem
aber sehr gross.
Frager schrieb:> Volker S. schrieb:>> Frager schrieb:>>> Ja, du hast wohl recht, CDC ist zu sehr gegen die Norm, also werde>>> ich>>> mit HID anfangen und ggf was eigenes bauen.>>>> Warum nicht einfach einen Controller mit integriertem USB-Modul nehmen?>> Kurz: Isoliertes USB, BOM Kosten, Platz. Bitte hier keine Diskussion> über Alternativen, die sind wohl hinlänglich bekanntPIC16F1454. Echtes Full Speed USB zu einem unschlagbaren Preis, und im
QFN oder SSOP ist der Platzbedarf auch nicht größer als der eines Tiny85
im SO08.
Die Macher von blink(1) (*) haben zB Ihr VUSB-Design in die Tonne
gedrückt und durch diesen PIC ersetzt, weil sie oft Probleme zB an
USB3-Ports hatten. Nur mal so als Info aus dem Markt.
(*)http://buy.thingm.com/blink1
Frager schrieb:> seufz Also gut. USB ist schwer galvanisch zu trennen
V-USB ist dann wohl einfacher zu trennen?
(WO ist der Unterschied, ob jetzt hinter einem V-USB oder hinter einem
"echten" USB Controller getrennt wird)
Frager schrieb:> Bitte hier keine Diskussion> über Alternativen, die sind wohl hinlänglich bekannt
Echt? Wie kommt man denn dann auf die Idee V_USB zu verwenden?
Volker S. schrieb:> (isoliertes USB, Kosten, Platz verstehe ich nicht ;-)
Das sind die Teile, die ich verstehe. Aber was ein BOM ist, weiß ich
nicht. Wikipedia schlägt die "Bank of Maharashtra" vor, sowie einige
andere ähnlich gut passende Begriffe.
Rolf M. schrieb:> Volker S. schrieb:>> (isoliertes USB, Kosten, Platz verstehe ich nicht ;-)>> Das sind die Teile, die ich verstehe. Aber was ein BOM ist, weiß ich> nicht. Wikipedia schlägt die "Bank of Maharashtra" vor, sowie einige> andere ähnlich gut passende Begriffe.https://de.wikipedia.org/wiki/BOM
"Bill of materials, siehe Stückliste"
Rolf M. schrieb:> Volker S. schrieb:>> (isoliertes USB, Kosten, Platz verstehe ich nicht ;-)>> Das sind die Teile, die ich verstehe. Aber was ein BOM ist, weiß ich> nicht. Wikipedia schlägt die "Bank of Maharashtra" vor, sowie einige> andere ähnlich gut passende Begriffe.
Mit nicht verstehen meinte ich eigentlich wieso die als Argumente als
"pro V-USB" hier angeführt werden ;-)
- isoliertes USB -> wo bitte wäre der Unterschied?
- Kosten -> noch billiger* als 50ct..1€?
- Platz -> weniger* Platz als die genannten uC im qfn16/20 oder TSSOP14
- BOM -> auf welchem uC läuft V-USB mit weniger* Beschaltung als bei den
genannten USB uC?
* die genannten uC laufen mit internem Oszillator
Unidirektionale Isolierung ist einfacher und billiger, aber damit die
zweite Alternative insgesamt billiger ist, gibt es eine Obergrenze für
den Preis des Hilfs-µC. (Und die Annahme war, dass nur ein AVR darunter
fällt.)
Frager schrieb:> Bitte hier keine Diskussion über Alternativen
:-D
Na ja, mir ging es eigentlich NUR um den "Hilfs-uC"
Ob der ein echter USB uC oder ein nicht USB uC mit V-USB ist...
Volker S. schrieb:> V-USB ist dann wohl einfacher zu trennen?> (WO ist der Unterschied, ob jetzt hinter einem V-USB oder hinter einem> "echten" USB Controller getrennt wird)