Hallo Gemeinde,
ich suche eine Lösung für folgendes Problem:
wir wohnen in Frankreich auf dem Land, und haben hier des Öfteren mal
einen Stromausfall.
Da dann nix mehr läuf (Kleinhebeanlage, Heizung, El. Klo), haben wir
einen 10Kva Generator für das nötigste.
Wenn der Strom ausfällt und es länger dauert, schalte ich den
Hauptschalter(eigentlich 300mA Fi weil TT-Netz, einphasig) aus, und
speise das Haus über den Generator.
Der Nachteil dabei ist, dass ich nicht merke wenn der Strom wieder da
ist, ich muss dann den Generator vom Haus trennen und den Hauptschalter
wieder einschalten. An den Eingang des Schalters kann ich nicht ran, ist
verplombt. Sonst hätte ich da eine Kontrollleuchte o.ä. anbringen
können.
Einen Umschalter der die 63A der Vorsicherung aushält ist sauteuer. Hab
da nix vernünftiges unter 120€ gefunden.
Die Umschaltung manuell zu erledigen reicht mir, das muss nicht
automatisch geschehen. Nur.. wie detektiere ich das Stromausfallende in
meinem fall ohne das gelegentliche Probieren?
Wer hat dir das so zurechtgefrickelt oder wie hast du das eigentlich bis
jetzt selber hinbekommen? Mit E-Technik / Elektrik hast du definitiv
nicht viel am Hut?
Als Lösungsvorschlag: vor deinen FI, den du wohl als Hauptschalter
mißbrauchst, schließt du eine elektische 230V~ Sirene an, und überhörst
garantiert nicht mehr die StromWiederkehr!
Bei euch gibt es sowas wie eine VDE oder Elektro-TÜV > EVU-Prüfung wohl
eher nicht?
Ein 3-Phasen-Schütz mit Umschaltkontakten würde es auch machen!
Peter M. schrieb:> würde aber gerne wissen> wollen, wo der Strom gelegentlich ausfällt.
Nee, hä?
Franzose schrieb:> wohnen in Frankreich auf dem Land, und haben hier des Öfteren mal> einen Stromausfall.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
++#
Es gibt (z.B. von ABB) 63-Ampere-Schütze auch mit 4
Öffner-Hauptkontakten.
MfG Paul
Lieber Paul,
Paul B. schrieb:> Peter M. schrieb:>> würde aber gerne wissen>> wollen, wo der Strom gelegentlich ausfällt.>> Nee, hä?
"auf dem Land" ist mir zu unspezifisch, das ist überall und nirgends.
Ich bräuchte es räumlich gerne konkreter.
Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen. :)
Peter M. schrieb:> "auf dem Land" ist mir zu unspezifisch, das ist überall und nirgends.> Ich bräuchte es räumlich gerne konkreter.>> Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen. :)
Ach ja -jetzt habe ich es: Du brauchst den Ort, die Straße samt
Hausnummer, um herauszufinden, wo Du Dich nicht niederlassen solltest.
:)
MfG Paul
Lieber Paul,
ich bin doch sehr Frankreich-affin und habe mit großer Verwunderung von
meinem französischen Freund zufällig erfahren müssen, dass es beim
Monopolanbieter für den Privatmann nur einphasige Spannungsversorgung
gibt.
Das "triphasé" ist zu horrenden Aufpreisen einer anderen Klientel
vorbehalten - schlecht, wenn man den 380V-Kompressor oder das
380V-Schweissgerät anschließen will.
Aber da sieht man mal, wie es aussieht im Nachbarland - nach 72 Jahren
ohne deutsche Normen! :)
Der Fadenstarter jedenfalls hat sein Umfeld perfekt adaptiert. :)
Paul B. schrieb:> Peter M. schrieb:>> "auf dem Land" ist mir zu unspezifisch, das ist überall und nirgends.>> Ich bräuchte es räumlich gerne konkreter.>>>> Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen. :)>> Ach ja -jetzt habe ich es: Du brauchst den Ort, die Straße samt> Hausnummer, um herauszufinden, wo Du Dich nicht niederlassen solltest.
Der Ort würde mir schon reichen.
Elo schrieb:> Mit E-Technik / Elektrik hast du definitiv> nicht viel am Hut?
Ich bin gelernter Elektriker, soviel dazu.
Elo schrieb:> Bei euch gibt es sowas wie eine VDE oder Elektro-TÜV > EVU-Prüfung wohl> eher nicht?
Doch, was in D die VDE0100 ist in F die NF C15-100.
Ich hätte durchaus vor dem Fi eine Signalleuchte anbringen können,
jedoch ist die Abdeckung verplombt, zugriff hat hier nicht der
Elektriker sondern nur das EVU.
Du kennst die "Zählertafeln" aus HOLZ!! in Frankreich wohl nicht?
Ich muss den Fi als "Hauptschalter" missbrauchen, eine andere
Möglichkeit habe ich nicht um mich legal komplett vom Netz zu trennen.
Nur so kann ich sicherstellen, dass das Netz nicht zurückkommt während
der Generator noch angeschlossen ist, sonst tritt der Rauch auch aus
dessen Wicklung aus, nicht nur aus dem Auspuff.
Leistungsschütze mit Öffnerkontakt sind mir (bis jetzt)noch nicht
untergekommen. Die Öffnerkontakte kenne ich nur als Hilfskontakte.
Einen Schütz mit Schliesserkontakten der ganzjährig eingeschaltet ist
wollte ich vermeiden, ein zuverlässiger Schalter, der die 63A aushält
ist schweineteuer.
Peter M. schrieb:> ich bin doch sehr Frankreich-affin und habe mit großer Verwunderung von> meinem französischen Freund zufällig erfahren müssen, dass es beim> Monopolanbieter für den Privatmann nur einphasige Spannungsversorgung> gibt.
Ja, das war auch das erste was mich damals nach dem Umzug schockiert
hat. Dann die Tatsache, dass Du deinen Tarif nach Leistung buchst,
sprich 6Kw, 9 oder 12Kw..
Das entspricht am Zähler und am Fi der Einstellung 30A, 45A oder 60A.
Ich habe hier schon dreiphasige Hausanschlüsse gesehen mit 15A pro
Phase...
Und dann daS TT-Netz....
Wohnen in der Nähe von Auxerre übrigens.. genauer wird's nicht :-)
Aus Italien ist das ja so ähnlich bekannt wo ein Hausanschluss im
Standard 3kW(!) hat. Aber dass das in Frankreich auch so ist...
Ist dien Generator fest installiert und sauber geerdet oder steckst du
den manuell an? (Ich hoffe ja nicht mittels Stecker-Stecker-Kabel. Das
wäre eher die russische Methode und SAUgefährlich. Unzulässig sowieso,
wird aber trotzdem ab und zu gemacht)
Bei 10kVA einphasig und TT-Netz ist das ein Fall für den Festanschluss
und dahinter auch noch ein 30mA FI für den Personenschutz.
Das ist auch kein Problem mit deinem Hauptschalter, im schlimmsten Fall
lösen beide FI zusammen aus. Drückste sie halt beide wieder rein.
Hierzulande bräuchtest du für die manuelle Umschaltung bei fest
installiertem Generator einen 1-0-2-Schalter, d.h. mit garantierter
AUS-Mittelstellung.
Mit ein paar Schützen lässt sich aber durchaus eine automatische
Umschaltung bauen. Wenn der Generator einen eStarter und irgendeine Art
von Zündung hat die man unterbrechen kann, ginge es sogar mit
automatischem Start und Stop.
Der Haken daran: Eine saubere Lösung wirst du kaum für <120€ bekommen.
Da ist mir doch ein Beitrag durch die Lappen gegangen.
Die Frage ist wieviel Leistung zieht so ein Schütz dauerhaft? Ich finde
für die 2poligen Angaben von 15W bei Volllast, wobei da ja auch der
Spannungsfall an den Kontakten reinspielt.
Ob man jetzt einen Öffner oder einen Schließer für die Netzzuleitung
hernimmt ist ja recht wurscht. Hauptsache die sind gegeneinander
verriegelt und es ist sichergestellt dass das Netz weggeschaltet ist
bevor das Ersatznetz aufgeschaltet wird und umgekehrt bei
Spannungsrückkehr zuerst das Ersatznetz getrennt wird.
Einfach beide Schütze parallel schalten würde ich daher explizit NICHT!
Wird uncool wenn das Öffnende Schütz dann zu langsam ist.
Denn wie du schon festgestellt hast: Wenn dein Generator sich mit dem
Netz misst, gibt der Schwächere Rauchsignale. Und das ist eher nicht das
Netz.
P. W. schrieb:> Ist dien Generator fest installiert und sauber geerdet oder steckst du> den manuell an? (Ich hoffe ja nicht mittels Stecker-Stecker-Kabel. Das> wäre eher die russische Methode und SAUgefährlich. Unzulässig sowieso,> wird aber trotzdem ab und zu gemacht)
Genau so... :-( auf der Netzseite möchte ich eine Dose, da da im
Normalfall dauernd Spannung anliegt.
Am Generator ist natürlich auch eine Dose...
Dass das nicht Optimal ist, ist mir durchaus bewusst.
P. W. schrieb:> Wenn der Generator einen eStarter und irgendeine Art> von Zündung hat die man unterbrechen kann, ginge es sogar mit> automatischem Start und Stop.
Hat er bei dieser Leistungsklasse, allerdings einen manuellen Choke. Um
die Automatisierung geht es mir eigentlich nicht, das wäre ja auch kein
Problem, sondern um die detektierung der Spannungswiederkehr ohne
Zugriff auf das Netz bei ausgeschaltetem Fi. Ein Hallsensor z.B bringts
nicht ohne Stromfluss....
Ein Schütz, welches mit dem Generatorstrom ein- bzw. ausgeschaltet wird.
Die Kontakte sind ja prinzipiell von der Erregerspule getrennt. Auch der
FI macht so keine Probleme. Also eine Leuchte, oder von mir aus auch
eine Sirene, die dann mit dem von außen kommenden Strom betrieben wird,
einschalten.
Also:
Generator aus, Relais abgefallen, Dunkelheit bzw. Ruhe.
Generator an, Relais angezogen, Signal je nach Zuleitung.
Generator an, Relais angezogen + Kein Strom von außen - Ruhe.
Generator an, Relais angezogen + Strom von außen - Randale.
Angenehm:
Relais im Normalfall stromlos - kein Dauerverbrauch.
Das Relais wird auch Deinen Generator nicht in die Knie zwingen.
Relais least cost, da nur Signalstrom geschaltete wird.
Muss aber nicht sein...
Wozu allerdings einige hierfür die Info: Welches Land? Und welche Region
benötigten ist erschließt sich mir nicht.
Franzose schrieb:> Ein Hallsensor z.B bringts nicht ohne Stromfluss....
Es gibt doch die Non-contact voltage detectors (NCV), aber wie
vertrauenswürdig die Dinge sind, das ist die Frage.
Elo schrieb:> Bei euch gibt es sowas wie eine VDE oder Elektro-TÜV > EVU-Prüfung wohl> eher nicht?
In manchen Ländern ist man nicht so kleinlich ...
Beide direkt am öffentlichen Fußweg, der Stromzähler war in Betrieb und
drehte sich!
(Aufgenommen 2010 in Saint-Denis unweit Paris)
>Es gibt doch die Non-contact voltage detectors (NCV), aber wie>vertrauenswürdig die Dinge sind, das ist die Frage.
Das hätte ich auch vorgeschlagen: kapazitiven Spannungsabgriff.
Ein Blech/Draht an das ins Haus kommende Kabel und dann messen.
Noch eine Idee: Wenn Du nette Nachbarn hast, kannst Du ja bei denen
einen "Funksensor/Klingel" installieren. Wenn der Strom wieder da ist,
klingelt es ...
Noch ne Idee: Beim TT-Netz hat man meist auch Ausgleichsströme über die
Erde, die ein 50Hz Magnetfeld hervorrufen, Das kann man auch leicht mit
einer Spule und NF-Verstärker detektieren, insbesondere bei
Oberleitungen.
Noch ne Idee: Die Ausgleichsstöme kann man sicher besser direkt an der
Verbindung N-Leiter nach Erde messen: Klappferritkern mit vielen
Windungen drüber und messen (aber nicht den Lastwiderstand vergessen,
nicht dass Du eine gewischt bekommst)
Noch ne Idee: Nein jetzt ist genug mit Brainstorming...
Franzose schrieb:> Hab da nix vernünftiges unter 120€ gefunden.
Eine Schütz-Lösung wird auch nicht billiger und solange den laufenden
Generator keiner von Hand ausmacht kostet der auch Sprit. Hol Dir einen
ordentlichen Schalter 1-0-2 und 2 Kontrolllampen.
Manfred schrieb:> (Aufgenommen 2010 in Saint-Denis unweit Paris)
Da hast Du Dir eine schräge Ecke Frankreich's ausgesucht.
Wahrscheinlich investiert EDF da gar nicht mehr. :)
In Saint-Denis habe ich mich spontan als Ausländer gefühlt.
Der einzige sichere Ganztagesparkplatz in der Ecke ist der
Hotelparkplatz vom Formule1-Hotel in Stains - gibt's das überhaupt
noch?!
Suchst Du nach so etwas:
https://shop.toromontpowersystems.com/products/40a-automatic-transfer-switch
Bei uns sagt man dazu Transfer switch. Googel mal mit diesem
Suchbegriff. Vielleicht gibt es für Euch Passendes.
Natürlich passt dieses Beispiel nur auf Nordamerikanische Verhältnisse.
Dreiphasendrehstrom ist bei uns nur in industriellen Gegenden allgemein
erhältlich. Wohnungen bekommen in der Regel nur 2x120V/240V für 60-200A.
Agesehen müssen sie auch ordnungsgemäß von einem "lizensiertem"
Elektriker installiert werden.
P.S. Bitte jetzt nicht in Länge darüber auslassen wie rückständig ALLES
elektrisch in N.A wäre. Es ist eben so wie es ist und es funktioniert in
der Regel auch immer alles.
Ich habe mich früher als ich noch "neu" war auch mal gewundert. Trotz
der im Vergleich zu D etwas "klobigen" Art der Komponenten gibt es kaum
Probleme. Die Schalter und Steckdosen halten bei uns auch im täglichen
Betrieb viele Jahrzehnte ohne irgendwelchen Probleme.
@ oszi40
>Eine Schütz-Lösung wird auch nicht billiger und solange den laufenden>Generator keiner von Hand ausmacht kostet der auch Sprit. Hol Dir einen>ordentlichen Schalter 1-0-2 und 2 Kontrolllampen.
... und durch den viel teureren Schalter dann wird das Problem gelöst?
Der Punkt an dem ich ansetzen würde ist der unzugängliche FI als
Trennstelle.
Lass den doch einfach in Frieden und bau deine Netzersatzanlage komplett
dahinter ein.
Das bedingt halt die Umschaltung mit zwei Schützen. Schütz A welches die
Netzspannung auf die Anlage schaltet (Normalfall) und im Notstromfall
öffnet.
Schütz B welches ebenfalls vom Generator versorgt wird, schließt und
damit den Generator an das Hausnetz koppelt.
Im Normalfall nimmt man dafür zwei Schließer die gegeneinander
verriegelt werden, aber ich kann verstehen dass du dir rund 100kWh im
Jahr gerne sparen würdest.
Überlegung dazu:
Ein kleines Hilfrelais wird nach dem unzugänglichen FI aber VOR dem
Schütz A an die Netzzuleitung angeschlossen.
Im Normalfall ist dieses Relais zwar auch dauer-An, braucht im Vergleich
zum Schütz aber kaum Strom. Bei eingeschaltetem Zustand unterbricht es
die Steuerspannung des Generators für die Schütze.
Schütz A kann daher nicht öffnen und Schütz B nicht schließen.
Fällt der Strom aus, fällt das Relais ab. Wenn du nun den Generator
startest, öffnet dieser Schütz A und schließt Schütz B.
Kommt der Strom nun wieder, wird die Zuleitung des Generators zu den
Schützen durch das Relais wieder unterbrochen, Schütz B fällt ab, Schütz
A schließt wieder und du hast wieder Netzstrom.
Mit einem weiteren Kontakt des Relais kannst du auch noch den Generator
anhalten sodass er nicht unnütz vor sich hin dieselt.
Idealerweise wird Schütz B aber über einen schließenden Hilfskontakt von
Schütz A geführt, sodass B erst schließen kann wenn A offen ist.
Ansonsten kann es sein dass beim zurückschalten schon Netzspannung
anliegt dein Generator aber noch nicht abgekoppelt ist. Je nach
Phasenverschiebung passiert nix oder es stirbt etwas.
Muss ja nicht sein.
Eigentlich würde man hier auch Schütze mit zwangsgeführten Kontakten
benutzen um ein Verkleben zu verhindern, bzw. in dem Fall die
Verriegelung nicht zu lösen. Aber das wird dann richtig teuer.
Für die Einspeisung nimmste dann einen Gerätestecker. Im Normalbetrieb
ist der ja durch das Schütz B vom Netz getrennt, daher sind die offenen
Kontakte kein Problem und zur Einspeisung reicht eine ganz ordinäre
(aber sichere) Verlängerungsleitung.
Ich schätze das Material (2 Schütze, 1 Hilfskontakt, 2 0815 Relais mit
Hutschinensockel, Anbausteckdose) so über den Daumen auf 200€. Ist
sicherlich über deinem geplanten Budget, aber wesentlich darunter kommst
du nicht, und du wolltest ja eine Automatik drin haben.
Peter M. schrieb:> Ich bräuchte es räumlich gerne konkreter.
Da wird man demnächst keine konkreten Angaben mehr machen können. Nach
dem Kohleausstieg ist "konkret" nämlich nicht nur in Frankreich, nein
auch in Deutschland und ganz Europa...
Bastler schrieb:> Noch ne Idee: Die Ausgleichsstöme kann man sicher besser direkt an der> Verbindung N-Leiter nach Erde messen:
Die Verbindung gibt es nicht im TT-Netz.
Ein Hauptschalter für 63A gibt's für 20,- .
Den kannst Du nach Deinem FI einbauen. Und eine Signalleuchte vor dem
Hauptschalter signalisiert Dir Netz...
Aber besser mal eine oder mehr zusätzlich vorsehen :-)
Franzose schrieb:> Elo schrieb:>> Mit E-Technik / Elektrik hast du definitiv>> nicht viel am Hut?>> Ich bin gelernter Elektriker, soviel dazu.>> Elo schrieb:>> Bei euch gibt es sowas wie eine VDE oder Elektro-TÜV > EVU-Prüfung wohl>> eher nicht?>> Doch, was in D die VDE0100 ist in F die NF C15-100.
Die Elektrobranche weigerte sich standhaft die Normen zu harmonisieren.
Die Hersteller fanden das sehr gut so ihre nationalen Märkte verteidigen
zu können. Das wird jetzt aber weniger ...
> Du kennst die "Zählertafeln" aus HOLZ!!
Kenne ich, so etwas habe ich auch in der Hauptverteilung hier in DK -
original 1932. In Deutschland hat die RAF und USAF soetwas weggeräumt.
> ein zuverlässiger Schalter, der die 63A aushält> ist schweineteuer.
Er ist sein Geld wert - es sei denn man überbezahlt den Händler.
Kennst du keinen aktiven 'trikker der gebraucht, gut erhaltene irgendwo
abbaut (in irgendeiner grösseren Installation, Fabrik, Krankenhaus,...).
Oder du suchst eine Rückbaustelle, selektiven Abriss- und Abfalltrennung
gibt es doch vielleicht auch bei dir. Hierzulanden ist auf
Abrissbaustellen wichtig: Schuhe, Helm, Weste und ein netter Gruss in
Landessprache (Dzień dobry, Laba diena, je nach Autokennzeichen), samt
Bargeld für die Kaffekasse - dann bekommst du ganze Verteiler mit nach
Haus (aber keine Kabel).
> Peter M. schrieb:>>, dass es beim>> Monopolanbieter für den Privatmann nur einphasige Spannungsversorgung>> gibt.
Auch hier: Die Deutschland hat ein ungeheuer hoch vermaschtes Stromnetz.
Auch hier hat die RAF und die USAF ihren Beitrag geleistet.
> Ja, das war auch das erste was mich damals nach dem Umzug schockiert> hat. Dann die Tatsache, dass Du deinen Tarif nach Leistung buchst,> sprich 6Kw, 9 oder 12Kw..
Deshalb hat man einen Gasherd. Die 24 kW meines Herdes würde ich da
nicht elektrisch vorhalten wollen.
Ich habe das mit einem 1-0-2 Schalter von Eaton (63A Schaltvermögen)
gelöst.
Direkt zwischen den RCD und der eigentlichen Verteilung eingebaut.
Der Schalter wurde in ein großes Kunsstoffgehäuse gebaut. Auf der EVU
Seite ist ein kleiner Trafo (1W) eingebaut der permanent eine LED
speist, die mir anzeigt, ob vom EVU Spannung anliegt.
Der Generator wurde auf die Position 2 des Schalters angeschlossen.
Einfacher und sicherer geht es nicht.
Für das Ganze habe ich knapp 80,- Euro ausgegeben.
Der Eaton-Schalter kostete, nackt, ohne Gehäuse, 60,- Euro.
Das Gehäuse ist von Le Grand (300x200x150mm/B/L/T), IP 65, 19,- Euro.
Trafo, LED und Glassicherung für den Trafo, lagen in der Bastelkiste.
Ein Schützschaltung mit Standardschütze ist nicht sicher genug.
Es existieren von Eaton entsprechende Schütze für die og. Zwecke, kosten
allerdings ein kleines Vermögen (>300 Euro).
Basti schrieb:> Auf der EVU> Seite ist ein kleiner Trafo (1W) eingebaut der permanent eine LED> speist, die mir anzeigt, ob vom EVU Spannung anliegt
Da wäre eine Glimmlampe wohl günstiger.
Der Andere schrieb:> Sebastian L. schrieb:>> Deshalb hat man einen Gasherd.>> Der nützt dir aber nix wenn du einen ordentlichen Drehstrommotor> bestromen willst.
Für Drehstrom nimmt man halt einen Leonardsatz. ;-)
Peter M. schrieb:>> (Aufgenommen 2010 in Saint-Denis unweit Paris)> Da hast Du Dir eine schräge Ecke Frankreich's ausgesucht.
Nicht ausgesucht, beruflich veranlasst: Verfallene Häuser, verdreckte
Infrastruktur. Drehe den Kopf, und Du siehst teure Firmengebäude - also
Ort der Gegensätze. Rechts ein heruntergekommener Supermarkt, links ein
dubioser Marktplatz neben einem Landfahrerlager - und kurz links
geguckt, das Stade-de-France. Wenige Jahre später das Attentat dort und
eine Polizeischießerei an einem Haus, an dem wir vorbei gelaufen sind
... zur richtigen Zeit am falschen Ort gewesen.
> Wahrscheinlich investiert EDF da gar nicht mehr. :)> In Saint-Denis habe ich mich spontan als Ausländer gefühlt.
Zur ethnischen Struktur kann man Wikipedia befragen, eine
Islam-Hochburg. Wir waren dort als zwei Männer unterwegs, Jeans / Anorak
und hatten keine Situation, wo wir uns gefährdet gefühlt hätten.
> Der einzige sichere Ganztagesparkplatz in der Ecke ist der> Hotelparkplatz vom Formule1-Hotel in Stains - gibt's das überhaupt> noch?!
Unser Transportmittel parkte in Roissy und brauchte nur wenige km
"Straße", uns nach Hannover zu bringen.
Privat hat mich Frankreich niemals interessiert, primär wegen der
Sprachbarriere. Die mehreren Besuche bei den Technikpartnern waren aber
sehr hilfreich, deren Mentalität einzuschätzen / akzeptieren zu lernen -
seitdem funktioniert die Zusammenarbeit per Telefon und Mail besser. Ich
durfte aber auch die Intoleranz eingeborener Franzosen gegenüber deren
Überseeprovinzbürgern erleben, da mag ich nicht mithalten.
Sebastian L. schrieb:>> Doch, was in D die VDE0100 ist in F die NF C15-100.> Die Elektrobranche weigerte sich standhaft die Normen zu harmonisieren.> Die Hersteller fanden das sehr gut so ihre nationalen Märkte verteidigen> zu können.
Dann hinterfrage mal, wo Schaltgeräte der Marke Hager herkommen - ein
riesengroßes Werk in Obernai / Alsace. Der Ausverkauf Deutschlands wird
garnicht wahrgenommen, auch Tehalit gehört zu denen.
-----
Den Thread an sich finde ich etwas albern, der gelernte Elektriker
sollte in der Lage sein, an die Phasen heran zu kommen. Was wir hier
nicht wissen, ob es Regularien gibt, die es ihm verbieten und welche
Folgen eine Missachtung hätte. Sich um 100€ für einen zugelassenen
Umschalter in die Hose zu machen, kann ich kaum verstehen.
Manfred schrieb:> Dann hinterfrage mal, wo Schaltgeräte der Marke Hager herkommen - ein> riesengroßes Werk in Obernai / Alsace.
Seit 1959! Damit hat sich Hager damals den französischen Markt
erschlossen.
> Der Ausverkauf Deutschlands wird> garnicht wahrgenommen, auch Tehalit gehört zu denen.
Paranoia.
Oh weh oh weh, mein damaliger Kollege hatte da wohl Recht, was sucht man
als Fachmann in Foren, da wird nur geschwätzt und nix Gescheites kommt
bei raus.
Irgendwo in der Mitte der Threads habe ich aufgehört zu Lesen, und zwar
bei ihm hier
P. W. schrieb:> Der Punkt an dem ich ansetzen würde ist der unzugängliche FI als> Trennstelle.> Lass den doch einfach in Frieden und bau deine Netzersatzanlage komplett> dahinter ein.
wenn du TO schreibst du hast Elektrik gelernt
> Ich bin gelernter Elektriker, soviel dazu.
und dann so viel dazu, aber danke für die zahlreiche Anteilnahme mit den
bis jetzt -6 Punkten für meinen ersten Beitrag da oben.
Es ist und bleibt halt ein Elektroniker Bastelforum hier,
oszi 40 hatte auch einen sehr guten Vorschlag, einen 3 stelligen
Umschalter
1-0-2 und zwar hinter den FI, an die Netzseite eine Lampe oder Akustik
und an den Ausgang das Hausnetz und den 2. Eingang den Generator.
Wo ist da das Problem, das sind Prinzipien da gibt es keinen anderen Weg
oder Möglichkeit, Trickserei oder Zauberei geht nicht bei Strom und
Physik, und als Gelernter kannst du TO dir deinen Abschluß in die Tonne
werfen,
bzgl. Material über die Onlinesuche habe ich das in ein paar Minuten
gefunden
https://www.ebay.de/itm/AC-660V-63A-3-Positionen-4NO-4NO-Drehwahlschalter-Nocke-Umschalter-GN-X3Z9/182745003353?_trkparms=aid%3D555018%26algo%3DPL.SIM%26ao%3D2%26asc%3D49132%26meid%3D2c5efecff34b41d2837b103667bb1f0d%26pid%3D100005%26rk%3D1%26rkt%3D6%26sd%3D352173608007&_trksid=p2047675.c100005.m2219
kostet keine 25 Euro inkl. Versand, sieht aber etwas klein aus für 63 A
, in DE wird das sicherlich teurer, also Weitersuchen oder Probieren,
oder die Werte übersetzen?
Manfreds Abschlußeinschätzung muß ich mich da leider anschließen, auch
wenn das nicht die feine Forenart und Nettiquette ist.
Продолжайте двигаться - продолжайте!
до свидания
Niemand schrieb:> Oh weh oh weh, mein damaliger Kollege hatte da wohl Recht, was sucht man> als Fachmann in Foren, da wird nur geschwätzt und nix Gescheites kommt> bei raus.
Das wird am Honorar liegen.
Sebastian S. schrieb:> @Niemand> Hättest Du mal bis 20:21 am 16.11. durchgehalten;-)
Willst du hier einen Jecken- oder Karnevalsthread draus machen?
Kannst du nicht lesen, dass der TO nicht nur fachlich sondern geldmäßig
mit solchem Pillepalle völlig überfordert ist?
Ein elektrisches Schütz oder Relais ist ja noch komplizierter und teurer
als ein manueller Umschalter, den er mit I-Net-Zugang ja auch nicht
günstig findet!
Franzose schrieb:> Elo schrieb:>> Mit E-Technik / Elektrik hast du definitiv>> nicht viel am Hut?>> Ich bin gelernter Elektriker, soviel dazu.
Den Hinweis hätte ich mir an deiner Stelle verkniffen! Aber ich
wiederhole mich schon wieder.
@Sven
Ich habe die dumme Angewohnheit zu glauben, wenn mir jemand sagt: Ich
bin Elektriker.
Keine Ahnung, von welcher (Karnevals- Veranstaltung Du gerade gekommen
bist, aber die Aussage:
>Ein elektrisches Schütz oder Relais ist ja noch komplizierter und teurer>als ein manueller Umschalter, den er mit I-Net-Zugang ja auch nicht>günstig findet!
ist ihrerseits ein Witz.
Ein einfaches Relais, ausreichend eine Hupe oder Signalleuchte zu
schalten gibt es schon für wenig Kohle an allen Ecken und Kanten.
Auch gibt es Sicherheitstechnisch (FI) nichts zu meckern, da Steuerspule
und Kontakte eine ausreichende Trennung bewirken.
Sebastian S. schrieb:> @Sven> Ich habe die dumme Angewohnheit zu glauben, wenn mir jemand sagt: Ich> bin Elektriker.
Dumme eigene Angewohnheiten sollte man vllt. mal überdenken?
Da oben haben schon mehr als nur ich, über diese banale Aufgabe, des TO
Fähigkeiten bezweifeln müssen!
> Keine Ahnung, von welcher (Karnevals- Veranstaltung Du gerade gekommen> bist,
vorige Woche seit Sa. war der 11.11. sollte ja wohl allgemein in DE
bekannt sein?
> aber die Aussage:>>Ein elektrisches Schütz oder Relais ist ja noch komplizierter und teurer>>als ein manueller Umschalter, den er mit I-Net-Zugang ja auch nicht>>günstig findet!> ist ihrerseits ein Witz.
zuerst mal sind wir hier in einem Forum und nicht bei Gericht - bzgl.
IHRER-seits!
Dann lies dir mal die gleiche Einschätzung dazu von ihm hier
oszi40 schrieb:> Franzose schrieb:>> Hab da nix vernünftiges unter 120€ gefunden.>> Eine Schütz-Lösung wird auch nicht billiger und solange den laufenden> Generator keiner von Hand ausmacht kostet der auch Sprit. Hol Dir einen> ordentlichen Schalter 1-0-2 und 2 Kontrolllampen.
durch, vllt. kommste dann auch von selber drauf?
> Ein einfaches Relais, ausreichend eine Hupe oder Signalleuchte zu> schalten gibt es schon für wenig Kohle an allen Ecken und Kanten.
was willst du mit einem einfachen Relais, was nicht die volle Leistung
des Hausanschlusses von vorgegebenen 63 A bringt? Und wenn du so was
einfach "kompliziertes" mit Steuer- und Arbeitsstromkreis schon
vorschlägst, dann beachte vllt. mal die Aufgabenstellung und erkläre das
dem Laien im Zusammenhang?
> Auch gibt es Sicherheitstechnisch (FI) nichts zu meckern, da Steuerspule> und Kontakte eine ausreichende Trennung bewirken.
Du hast das Thema wahrscheinlich noch nicht ganz verstanden: hier geht
es um die Umschaltung der ganzen Leistung UND um die Signalisierung der
Netzwiederkehr in einem "Aufwasch"!
Wenn das ein "Elektriker" nicht von selber alleine hinbekommt, soll er
sich dazu einen Fachmann holen. Hier in DE ist sowas jedenfalls durch
das EVU nicht abgesegnet!