Grösst mögliche Spannung auf der Erde

Gast #806468
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>>nur dass man dann
>>Probleme mit dem Leitungswiderstand bekommt...
>
>??? wieso denn das?

Eigentlich ganz einfache Rechnung:

aus R=rho*s/A folgt: A=rho*s/R

rho(Cu)=0,0187 Ohm*mm^2/m

s(Erde-Mond)=384400*10^3m

Über den gewünschten Widerstand müsste man sich natürlich Gedanken 
machen, aber bei 23kOhm kann man bei 230V schon 10mA ableiten. Wenn man 
dann nicht gerade mit nassen Füßen im Gemüsebeet steht, könnte man das 
gerade noch überleben (wenn man denn da dranfingert).

Daraus ergibt sich dann ein Querschnitt von ca. 300mm^2.
Die Masse eines solchen Erdungskabels würde mit rho(Cu)=8,9kg/m^3 
folglich

m = 384400*10^3m * 300/10^6m^2 * 8,9kg/m^3 = 10^6 kg

Das wäre zwar möglich, aber dann gibt es wohl auch noch Probleme das 
ganze in den Weltraum zu befördern...
#806476
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Gibts auf dem Mond überhaupt Erde?

@Gast (Gast):
vergiss mal nicht, dass man mindestens noch 2 weitere Leiter braucht 
L-N-PE!
> m = 384400*10^3m * 300/10^6m^2 * 8,9kg/m^3 = 10^6 kg

also das ganze * 3 = 30^6 kg
und dann häng mal ne 40W Birne an, flieg zurück und schau durchs 
Teleskop wielang sie leuchtet......
Gast #806489
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Ok, bei einem Volumen Kupfer von 1.08*10^8m³ d.h. 9.67*10^11 kg
und einem Kupferpreis von    5760€/T
kostet das ganze 5.57*10^12€
also 5,57 Billionen €
Im Fort Knox liegen 0,078Billionen...
Wenn jeder Mensch auf der Erde mit 1000€ dabei ist, kommts hin ;)
Gast #806506
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>>  rho(Cu)=8,9kg/m^3
>Ist ein recht leichtes Kupfer, dass du da hast. Nur 9 Kg für den
>Kubikmeter?

Hoppla, Komma mit Punkt verwechselt, sind natürlich 9t/m^3. Daraus 
ergibt sich wiederum ein neues Problem:
Wir brauchen nun 10^9 kg Kupfer. Da aber momentan nur ca. 18*10^9 kg 
jährlich gefördert werden, und niemand gerne auf das Zeugs verzichtet, 
wird wohl in nächster Zeit der Mond nicht geerdet werden. Man müsste 
sowieso vorher überprüfen, was für ein Potential er gegenüber der erde 
besitzt. Nicht, dass unser Kabel beim ersten einstöpseln gleich 
abraucht.

[/OT]
Gast #806528
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oder, um wieder zum thema zurückzukommen:
eine so hohe spannung, dass sie durch das vakuum bis zum mond schlägt 
(und bitte sonst nirgends auf der erde hin)! vllt müsste man die 
schlagrichtung durch statische spannungen lenken können. bestimmt alles 
auch ganz billig und einfach.
und der lichtbogen hätte zwar auch widerstand, aber eure schönen metalle 
könnt ihr euch sparen ^^
Gast #806564
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Mondet doch einfach, ist viel
einfacher!


las dich mal vom Mondwiderstand überraschen. ;-)

Wasser soll dort rar sein. Brauchts aber für nen gescheiten 
Erdungwiderstand. Und wäre Mondgestein einigermaßen leitend(metallisch?)
dann hätte man ihn längst abgebaut. :-DDD
Gast #806824
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>Heutzutage verwendet man Glasfaser-Kabel!

Und damit Back to Topic:
Bei verwendung der Glasfasern wäre dann klar, bei welcher technischen 
Anwendung die höchste jemals erzeugte Spannung verwendet wird:

Durchschlagspannung von Glas: m.W. ca 100kV/cm

-> U=384400*10^5cm * 100kV/cm = 4*10^15V (4 Petavolt oder 4 Billiarden 
Volt).

Und wieder weg vom Thema:
Im Weltraum ist die Temperatur etwas schwierig zu definieren, aber das 
"veraltete" Kupferkabel würde bei ca. 1-2K Richtung Supraleiter gehen 
und somit zum High-Tech-Werkstoff werden :D Der Widerstand sollte 
zumindest wesentlich kleiner werden, als die angegebenen 
0,0187Ohm*mm^2/m...
Gast #806920
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Drum ja "Richtung Supraleiter". Mit dieser Wissenenschaftlich etwas 
schwammig formulierten Aussage wollte ich nur darauf hinweisen, dass 
auch Kupfer einen temperaturabhängigen Widerstand hat, der im Weltraum 
etwas niedriger wäre...
Gast #807135
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Na ja, Freunde, Netztechnik ... ... ...
Also:
Für die Mondstation kommt nur ein IM-Netz in Frage, nein, keine alten 
Stasi-Mitarbeiter sondern ein isoliertes Netz mit gemeinsamem 
Potentialausgleich und Isolation gegen Erde und Mond. Da die Lokale 
Schutzmaßnahme keine lokale Erde sondern ein lokaler Mond ist ist es 
eben "M" . Der Rest ist äquivalent zu VDE 0751. Damit wird dann alles 
erschlagen, von gesichertem netzt gegen Ausfall der 
Lebenserhaltungssysteme im Fehlerfall bis zu Schutz gegen berühren in 
Laboren und Laborähnlichen Einrichtungen.
Gast #807139
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Gehört der Mond eigentlich der Erde im Sinne von Eigentum? Dann ist 
meine Frage nach Schutzmondung natürlich blödsinnig, weil ISO/IEC gar 
nicht zuständig sind. CE-Konformität wäre dann auch nicht gefordert!
Gast #807179
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Bevor ich nicht weiß, wer  die Zulassung für die Montage von 
Mondpotential-
ausgleichsschienen erteilt, sage ich gar nichts mehr. Außerdem werden 
die Chinesen den Mond fälschen und nicht nachbauen!
Gast #807476
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> wie schaut es dann eigentlich mit der sternschaltung aus? o_O
Mond und Mars sind keine Sterne! Die Sonne wäre einer. Da die aber schon 
zur Energiegewinnung herangezogen wird solltest Du die nicht monden, 
erden und schon gar nicht nageln
Gast #807611
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für den widerstand europa amerika könnte man ja einfach mal ein 
interkontinentalkabel an beiden seiten anpicken, in amerika das eine 
ende in den boden, hier mit dem multimeter (baumarkt7,99€) zwischen dem 
anderen kabelende und dem boden messen

aber nicht vergessen auch den widerstand des kabels zu messen und den 
wert dann wieder subtrahieren
Gast #808156
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Wieso 5 MV, warum nicht 6 MV?
Hier bleiben immer noch Fragen offen:

Was wäre aus Astronomensicht zum Begriff "Sternerdung" zu sagen? Ist das 
politisch korrekt?
"Sternschaltung" wäre folglich genauso blöd.
Gast #808194
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Ist ja unter Hard Core Audio Freaks ein alter Hut.

Die lassen sich durch diesen PE Schwindel nicht teuschen und legen 
stattdessen eine mindestens 1m dicke Erdschicht  in ihrem Zimmer aus 
(speziell HF gereinigter Waldmoosboden soll für einen samtweichen 
kristallklaren Klang das Beste sein).
Gast #808455
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Jetzt aber Schluß mit dem Unsinn!
Der TO fragt im Betreff nach der größtmöglichen Spannung auf der Erde.
Die Frage ist einfach zu beantworten: Weltahresproduktion von Batterien 
in
Milliarden Stück mal 1,5 gleich Spannung in Gigavolt!
Gast #808747
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Bei der Sternerdung drängt sich die Frage auf:

    Welches Material verwenden?

Im Allgemeinen sind Sterne (Sonnen) sehr, sehr heiß. Ein Kupferkabel 
dürfte da etwa so flüssig wie flüssiges Wasser auf der Erde sein. 
Deshalb wird es am Stern einfach nicht halten, da es einfach 
wegschmilzt.
Gast #808867
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genau! ummantelung als heatpipe zu einem feststoff-helium-tank!
und zum sterntod: wenn du auf die supernova noch ein bisschen 
drauftrittst, wird vllt aus dem neutronenstern gleich ein schwarzes 
loch! da müsste man das kupferrohr nur "in die nähe" bringen und schon 
isses drin =)
#810553
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Irgendwie sind wir hier von dem ursprünglichen Thread Thema weggekommen:
Grösst mögliche Spannung auf der Erde:

E = M * C^2   [1]
E = e * U   [2]

[1] und [2] gleichsetzen

e * U = M * C^2

U = M * C^2 / e

mit M = Elektronenmasse = 9,109 381 88 · 10−31 kg
und C = Lichtgeschwindigkeit = 2,99792458 · 10 8 m/s
und e = Elementarladung = -1,602176462 · 10−19 C

erhalten wir U = -510998 Volt als höchste überhaupt denkbare negative 
Spannung.
Da die Masse von einem Proton aber um den Faktor 2000 höher liegt, ist 
die grösste posetive Spannung etwa 1 Milliarde Volt.

Die Frage ist doch, was passiert, wenn jemand ganz viele Batterien in 
Reihe schalten würde um diese, hier von mir postulierten Obergrenzen zu 
übertreffen?

Ich denke mal, genau so wie die Lichtgeschwindingkeit nicht übertroffen 
werden kann, wenn jemand eine Schusswaffe in Flugrichtung in einem 
Raumschiff abfeuert, wird es mit den Batterien auch sein.







@Lauscher: ;-)
Gast #810569
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Deine Berechnungen sind ja völlig i.O. Größere negative Sopannungen als
-15V braucht man ja meist auch nicht.

Wenn man die Batterien aber in 1 m Höhe parallel (d.h. der Krümmung der 
Erd-/Mars-/Mondoberfläche folgend) in Reihe (d.h. längstgestreckt) 
aneinanderrödelt, wird es irgenwann vorn und hinten in der Anordnung 
einen
mörderischen Schlag in Richtung Mondung geben (wenn es der Mond war, 
könnte aber auf der Venus möglicherweise auch passieren).

Alles klar?
Gast #811328
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Peter X. wrote:
> erhalten wir U = -510998 Volt als höchste überhaupt denkbare negative
> Spannung.
blödsinn!
nimm einfach mal 10%*c, aber das 50-fache der masse.
oder was spricht dagegen, 100kg auf c oder auch nur c/2 zu 
beschleunigen, wenn wir schon im theoretischen bereich sind?
holli
Persönliche Seite #811329
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Outi Outlaw wrote:
> Sven L. wrote:
>> Im innern eines Sternes gibt's doch Plasma, dass heißt, es leitet auch
>> ohne Kabel. Man kann sich also diese Kosten sparen.
>
> War das nicht TFT oder ist das bei der Größe immer noch Plasma ??
>
> *kopfkratz*

Wo ist der Zusammenhang zwischen TFT und Plasma?

Achja ...da gibts keinen^^
Gast #811745
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Zurueck zur groesstmoeglichen Spannung. Wenn sich alle Bewohner in eine 
Reihe Stellen wurden, und jeder haette in jeder Hand eine 9V Batterie, 
dann wird es relativ schnell mal einen niederstrecken. Dh alle muessen 
dann je auf einem Glas stehen. Derwelche, der zuerst einen 
Erd-Lichtbogen macht hat verloren... :-)
Gast #811814
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Du sollstest endlich aufhören, zu kiffen! 100 000 mal 9 V sind bei mir
0,9 MV.
Oder hattest Du an Anodenbatterien gedacht? Die sind aber heute nur noch 
sehr schwer zu bekommen, jedenfalls auf der Erde.
Gast #813129
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Beim erden des Mondes / monden der Erde sollte noch darauf hingewiesen 
werden, dass die Kupfer-Strippe evtl recht anfällig auf Sonnenwind 
reagieren könnte. So'n elektrömagnetischer Sturm könnte den Strang 
leicht in die Astralebene pfeffern. Verfeinstofflichte 
Erd/Mond/Marsungen brächten für uns Normalsterbliche wohl keinen 
allzugrossen Nutzen - ausser wir schaffen es endlich, diese verzwackte 
Tachyonenenergie anzuzapfen.

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